DE190357C - - Google Patents

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DE190357C
DE190357C DE1906190357D DE190357DA DE190357C DE 190357 C DE190357 C DE 190357C DE 1906190357 D DE1906190357 D DE 1906190357D DE 190357D A DE190357D A DE 190357DA DE 190357 C DE190357 C DE 190357C
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slide
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shaft
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sealing
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DE1906190357D
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/02Reciprocating-piston liquid engines with multiple-cylinders, characterised by the number or arrangement of cylinders
    • F03C1/04Reciprocating-piston liquid engines with multiple-cylinders, characterised by the number or arrangement of cylinders with cylinders in star or fan arrangement
    • F03C1/0403Details, component parts specially adapted of such engines
    • F03C1/0435Particularities relating to the distribution members
    • F03C1/0444Particularities relating to the distribution members to plate-like distribution members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVH90357 KLASSE 59«. GRUPPE
C. PRÖTT in HAGEN i.W.
Zapfen im Kreise bewegt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1906 ab.
Bei Schiebersteuerungen für Pumpen und Motoren, bei welchen der Schieber von einem exzentrisch an der Maschinenwelle sitzenden, zentral am Schieber angreifenden Zapfen im Kreise bewegt wird, geht die Welle durch den Schieberspiegel hindurch, was, wie aus folgender Betrachtung hervorgehen dürfte, verschiedene Nachteile hat.
Die gebräuchlichsten Anordnungen bei dieser
ίο Art von Schiebern sind in Fig. ι bis 3 dargestellt, und zwar können diese Schieber sowohl für eine Pumpe als für einen Motor dienen. In beiden Fällen schließt bei a (Fig. 1, 2 und 3) das Druckrohr an, bei Pumpen bei b das Saugrohr und bei Motoren das Abwasserrohr, während c die Verbindung mit dem Zylinder darstellt.
Bei Fig. 1 wirkt demnach der ganze Druck auf den ganzen Querschnitt der Welle und im Pumpengehäuse, so daß diese Anordnung für hohe Drucke gar nicht anwendbar ist, sondern nur für ganz geringe. Bei Fig. 2 wirkt auf die Welle und im Pumpengehäuse nur der Druck der Saugleitung bzw. der Ableitung, was in den meisten Fällen nicht schadet, dagegen wirkt aber der Druck in· dem Schieberkasten, so daß dieser bei hohen Drucken sehr stark werden muß und die Verbindung mit dem Pumpengehäuse sehr große Schwierigkeiten macht.
Bei Fig. 3 sind zwar durch Verwendung eines Schiebers mit der Ringnut d, der den inneren Raum des Gehäuses von dem Druckraum trennt, diese beiden Übelstände vermieden ; der Schieber erhält dadurch aber noch erheblich größere Dimensionen als in den beiden ersten Fällen, und dadurch wird die Abdichtung erheblich schwieriger und die Reibung erheblich größer. Derartige Schieber werden stets, wenn es sich um einigermaßen hohe Drucke handelt, als entlastete Schieber ausgeführt und sie müssen deshalb auch am Schieberkastendeckel abgedichtet werden, wodurch die Schwierigkeiten der Abdichtung verdoppelt und die Entlastung selbst beeinträchtigt wird.
Bei dem Schieber nach der vorliegenden Erfindung, der in Fig. 4 bis 7 in demselben Maßstabe und für dieselben Kanalquerschnitte ■ dargestellt ist wie die in Fig. 1 bis 3, sind nun alle diese Übelstände vermieden, und zwar dadurch, daß der SchieberspiegeL an die Rückseite des Schieberkastens verlegt ist und die Welle nicht mehr durch den Schieberspiegel hindurchgeführt wird. Der Schieber wird hier, wie Fig. 4 zeigt, durch einen einfachen Ring gebildet, der direkt auf den exzentrischen Zapfen gesteckt ist. Um das Vorbeigehen des Druckwassers an dem Zapfen zu vermeiden, ist in dem Schieber eine Manschette, die, damit sie an der Drehung des Zapfens nicht teilnehmen braucht und der Zapfen nicht an ihr schleift, sich auf eine Spurplatte f stützt. Die Bohrung des Schiebers ist etwas größer als der innere Durchmesser seiner Dichtungsrläche, so daß der
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Schieber mit dem Druck auf die ringförmige Fläche angedrückt wird. Gegen zufälliges Abheben während des Stillstandes schützt ihn die Feder g. Der Schieber ist auf diese Weise sehr einfach entlastet, ohne daß eine zweite schleifende und abdichtende Fläche wie bei den Konstruktionen Fig: I bis 3 erforderlich ist und die Wirkung der Entlastung verdoppelt wird. Außerdem wird der Schieber ganz erheblich kleiner als bei den in Fig. 1 bis 3 dargestellten Konstruktionen, so daß die Schwierigkeiten der Abdichtung und die Reibung hiergegen verschwindend klein werden.
Die Kanalöffnungen im Schieberspiegel können, wie in Fig. 5 angedeutet, als einfache Bohrungen oder, wie in Fig. 6, als Bogenvierecke oder auch, wie in Fig. 7, als Langlöcher ausgeführt werden. In den beiden ersten Fällen kann der Schieber einfach rund werden und sich beliebig um seine Achse drehen, während bei Kanälen, wie in Fig. 7, bei denen bei derselben Schiebergröße ein wesentlich größerer Querschnitt zu erreichen ist, der Schieber durch irgendeine bekannte geeignete Parallelführung an der Drehung gehindert werden muß. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schiebersteuerung für Pumpen und Motoren, bei welchen' der Schieber von einem exzentrisch an der Maschine.nwelle sitzenden, zentral am Schieber angreifenden Zapfen im Kreise bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberspiegel an der Rückseite des Schieberkastens liegt, so daß die Welle nicht durch den Schieberspiegel hindurchgeführt werden braucht, um dadurch kleinere Schieberdimensiönen zu erhalten und die Schwierigkeit der Abdichtung zu vermeiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen*
DE1906190357D 1906-07-02 1906-07-02 Expired - Lifetime DE190357C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT33369D AT33369B (de) 1906-07-02 1907-11-29 Schiebersteuerung für Pumpen und Motoren, bei welchen der Schieber von einem exzentrisch an der Maschinenwelle sitzenden, zentral am Schieber angreifenden Zapfen im Kreise bewegt wird.

Publications (1)

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DE190357C true DE190357C (de)

Family

ID=453821

Family Applications (1)

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DE1906190357D Expired - Lifetime DE190357C (de) 1906-07-02 1906-07-02

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