DE1904151U - Untergestell fuer moebel. - Google Patents

Untergestell fuer moebel.

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DE1904151U
DE1904151U DE1964K0048507 DEK0048507U DE1904151U DE 1904151 U DE1904151 U DE 1904151U DE 1964K0048507 DE1964K0048507 DE 1964K0048507 DE K0048507 U DEK0048507 U DE K0048507U DE 1904151 U DE1904151 U DE 1904151U
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Description

RA.515719*22.7.64
PATENTANWÄL TE 48/8 /STUTTGART! 15.
DR.-ING. WOLFF, BARTELS, DR. BRANDES lange strasse si
FERNRUF: 296310 und 297295 FERNSCHREIBER: 0722312
Reg.-Nr. 119 426
Firma Wilhelm Kholl, Stuttgart - W (Baden-Württ.),
Forststr. 7I
Möbelstück
Die Erfindung bezieht sich auf ein Möbelstück mit einem mindestens eine Säule und Fußteile aufweisenden Untergestell.
der oben genannten Art
Es sind Möbelstücke/bekannt, bei denen auf die einzelnen Teile ihres Untergestells Holzverklexdungen aufgesteckt sind. Hierbei sind die einzelnen Teile der Verkleidung für die Säule und für jedes einzelne Fußteil lose auf die entsprechenden Teile des Untergestells aufgesteckt. Dies hat den Nachteil, daß die verschiedenen Teile hierbei keine feste Verbindung zueinander bekommen und daß sich dadurch auch kein geschlossenes, harmonisches Bild ergibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Möbelstück mit holzverkleidetem Untergestell zu schaffen, bei dem die aus mehreren Teilen bestehende Holzverkleidung im wesentlichen die gleichen Eigenschaften hat wie eine Holzverkleidung aus einem einzigen Stück.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verkleidung der Säule mit der der Fußteile durch Schlitze und Zapfen verbunden ist und daß Säulen- und Pußteilverkleidung miteinander und mit den Teilen der Untergestellkonstruktion verleimt sind.
Dadurch wird erreicht, daß eine feste, homogene Verbindung aller Konstruktionsteile entsteht, wodurch diese ihre gegenseitige Lage auch bei starker Beanspruchung nicht verändern. Die Holzverkleidungen können hierbei in ihren Abmessungen verhältnismäßig klein gehalten werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform zur Verwendung an drehbaren Polstersesseln ist die aus einem Stahlrohr bestehende Säule, in deren Innenraum eine Tragwelle konzentrisch, drehbar gelagert ist, mit vier ein Fußkreuz bildenden Streben verbunden. Jede dieser Streben trägt eine Holzverkleidung, die durch Schlitze und Zapfen mit der Holzverkleidung der Säule verbunden ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform für ein Sofa weist ein Untergestell mit mindestens zwei Säulen mit dazugehörigen Pußteilen auf, wobei als Pußteile für jede Säule zwei, im wesentlichen längs einer Geraden verlaufende Streben und damit je zwei Fußteilverkleidungen vorgesehen sind, die erfindungsgemäß ebenfalls durch Schlitze und Zapfen mit der Saulenverkleidung verbunden sind.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Polstersessels mit einem Untergestell, das eine erfindungsgemäße Holzverkleidung aufweist,
Fig. 2 einen die Draufsicht auf das Untergestell gemäß Fig. 1 zeigenden Schnitt längs der Linie II - II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III - III von Fig. 2 und
Flg. 4 einen die Draufsicht auf ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel eines Untergestells mit Holzverkleidung zeigenden, der Fig. 2 entsprechenden Schnitt.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Untergestelife- für einen in gestrichelten Linien angedeuteten Polstersessel 1 dargestellt. Am Polstersessel 1 ist eine Tragwelle 2 befestigt, die in die aus einem Stahlrohr bestehende Säule 3 eingreift und in ihr drehbar gelagert ist. Vier, im rechten Winkel zueinander angeordnete, ein Fußisreuz bildende Stahlstreben 4 sind fest mit der Säule 3 verbunden.
Die Säule 3 ist mit einer Säulenverkleidung 5 umgeben. Die Säulenverkleidung 5 ist ein Hohlzylinder aus Holz, der an seinem unteren Ende Verdickungen 8 aufweist, die mit Schlitzen 9 versehen sind. Jede der Streben 4 ist mit einer Fußteilverkleidung 6 an Ober- und Seitenflächen bedeckt. Die Fußteilverkleidungen 6 sind an ihren, der Säulenverkleidung 5 zugekehrten Enden mit Zapfen 7 versehen, die in die Schütze 9 der Säulenverkleidung 5 eingesteckt sind. Sowohl die Schlitz-
und Zapfenverbindung Xft. als auch die Berührungsflächen der Verkleidungsteile mit den Teilen der Stahlkonstruktion werden verleimt.
In der Pig. 4 ist ein Teil eines Sofauntergestells dargestellt. Dieser Untergestellteil unterscheidet sich von dem in Fig. 2 dargestellten nur insofern, als nur zwei Streben 4! mit Pußteilverkleidungen 61 vorhanden sind. Die mit einem Strich versehenen Bezugszahlen entsprechen denen der Fig. 1 bis J. Ein Unterschied zu dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Untergestell besteht noch darin, daß die Tragwelle 21 nicht drehbar mit der Säule J1 verbunden sein muß sondern auch starr angeordnet sein kann.

Claims (3)

515 719*22.7, gi S chutzansprüche
1) Möbelstück mit einem mindestens eine Säule und Pußteile aufweisenden Untergestell, auf das für die Säule und die Fußteile vorgesehene Holzverkleidungen aufgesteckt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidung der Säule (3) mit der der Fußteile (6) durch Schlitze und Zapfen (7) verbunden ist und daß Säulen- (3) und Fußteilverkleidung (6) miteinander und mit den Teilen der Stahlkonstruktion verleimt sind.
2) Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es ein drehbares Untergestell mit einer Säule (3) und Fußteilen aufweist und daß als Fußteile vier, ein Fußkreuz bildende Streben (4) und damit vier Fußteilverkleidungen (6) vorgesehen sind.
3) Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Untergestell mit mindestens zwei Säulen (31) mit dazugehörigen Fußteilen aufweist und daß als Fußteile für jede Säule (31) zwei, im wesentlichen längs einer Geraden verlaufende Streben (4!) und damit je zwei Fußte i !verkleidungen (61) vorgesehen sind.
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