DE1904530C3 - Schaltungsanordnung zur Stabilisierung des Bildformats in einem Fernsehempfänger - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Stabilisierung des Bildformats in einem Fernsehempfänger

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DE1904530C3
DE1904530C3 DE19691904530 DE1904530A DE1904530C3 DE 1904530 C3 DE1904530 C3 DE 1904530C3 DE 19691904530 DE19691904530 DE 19691904530 DE 1904530 A DE1904530 A DE 1904530A DE 1904530 C3 DE1904530 C3 DE 1904530C3
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Ing.(Grad.) Werner 3226 Sibbesse Riechmann
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
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    • H04N3/223Controlling dimensions

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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Stabilisierung des Bildformates mit transistorbestückten Bild- und Zeilenablenkstufen, wobei die Zeilenendstufe gleichzeitig zur Erzeugung einer nichtstabilisierten Hochspannung dient.
Bei röhrenbestückten Fernsehempfängern wird die Zeilenendslufe üblicherweise dadurch stabilisiert, daß der Anodenspitzenstrom der Zeilenendröhre, z. B. durch Verändern der Gittervorspannung der Zeilenendröhre geregelt wird. Hierzu wird üblicherweise ein Teil der Rückschlagspannung gleichgerichtet und dem Steuergitter zugeführt, wodurch die Rückschlagspannung weitgehend konstant gehalten wird. Da der Sägezahnstrom in der Ablenkeinheit mit dieser Spannung verknüpft ist, ergibt sich neben einer Hochspannungsstabilisierung aucii eine Bildbreitenstabilisierung.
Durch einen entsprechenden Aufbau des Zeilenausgangstransformators, insbesondere bezüglich der Streuinduktivitäten und Verkopplung der einzelnen Wicklungen, kann bei aen bekannten Empfängern mit Röhrenbestückung bewirkt werden, daß bei einer sich ändernden Hochspannung insbesondere durch eine Strahlstromänderung eine Veränderung der Ablenkströme dahingehend bewirkt wird, daß eine Bildgrößenänderung bei einer Änderung der Hochspannung durch eine gegengerichtete Änderung der Zeilenablenkströme weitgehend ausgeglichen wird.
Damit sich auch die Bildhöhe in gleicher Weise ändert, ist es weiterhin bekannt, den Bildoszillator aus einer Spannung, insbesondere der Boosterspannung, der Zeilenendstufe zu speisen.
Eine derartige Stabilisierung des Bildformates ist jedoch bei volltransistorierten Zeilenendstufen aus mehreren Gründen im allgemeinen nicht möglich. So wird der Zeilen-Endstufentransistor üblicherweise als Schalter betrieben, an welchem im wesentlichen nur die Schaltzeiten, nicht jedoch die Amplitude des Ausgangssignals regelbar ist. Weiterhin arbeiten diese Zeilenendstufen nicht in einer Spannungsrückgewinnungsschaltung, sondern im allgemeinen in einer Stromrückgewinnungsschallung, in der keine mit der Hochspannung verknüpfte Boosterspannung zur Verfügung steht, die z. B. als eine Betriebsspannungsqüelle für eine Bildablenkstufe dienen könnte.
Weiterhin werden bei derartigen Geräten zur Gewinnung der Hochspannung für die Bildröhrenanode im allgemeinen Selengleichrichter verwendet, wobei der Innenwiderstand der Hochspannungsquelle beträchtlich größer als bei Röhrengleichrichtern ist Hierdurch wird die Hochspannung weit mehr vom Strahlstrom abhängig und ein Ausgleich durch einen entsprechenden Aufbau des Zeilenausgangstransformators ist nicht mehr möglich. Es ist bekannt, diese Schwierigkeiten ίο durch aufwendige Regelschaltung mit zusätzlichen Regelstufen zu beheben, bei denen beispielsweise die Hochspannung stabilisiert ist und ein in der Speisespannungszuleitung der Zeilenendstufe liegender Widerstand zur Einstellung der Zeilenbreite dient. Jedoch sind diese mit der Hochspannungserzeugung verknüpften Regelschaltungen nicht nur sehr aufwendig, sondern auch sehr störanfällig.
Diese Nachteile lassen sich gemäß der Erfindung dadurch vermeiden, daß ein in der Betriebsspannungs-
zuleitung zur Zeilenendstufe liegender Widerstand mit seinem der Spannungsquelle abgewandten Ende gleichzeitig an den Sägezahngenerator der Bildablenkstufe geführt ist und daß der Widerstand an eine stabilisierte Stromquelle angeschlossen und so bemessen ist, daß der an ihm bei Strahlstromänderungen auftretende Spannungsabfall eine die Änderung des Bildformates ausgleichende Einstellung der Bild- und Zeilenablenkströme bewirkt.
Hierbei kann die Spannung hinter dem Widerstand dem Bildoszillator als Betriebsspannung dienen oder als Ladespannung dem Ladekondensator zur Gewinnung der Bildablenksteuerspannung zugeführt werden.
Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert:
f-'ig. 1 zeigt ein Schaltungsprinzip der Ablenkstufen eines erfindungsgemäßen Fernsehempfängers und
Fig. 2 Kurven über die Bildgrößenänderungen bei sich änderndem .Strahlstrom.
Die im Fernsehempfänger gewonnenen Bildsyn-
ίο chronimpulse steuern über einen Eingang 1 einen Multivibrator 2, der einen Transistor 3 mit der Bildfrequenz schaltet. Durch diesen Transistor 3 wird in bekannter Weise ein Ladekondensator 4 entladen, der seine Ladespannung über einen Vorwiderstand 5, einen Einstellwiderstand 6 zur Bildhöheneinstellung und über einen Widerstand 7, dessen Wirkung später erörtert werden wird, von einer festen Betriebsspaiinungsquelle 8 erhält. Nach entsprechender Verformung und Verstärkung der bildfrequenten Entladespannung am Kondensator 4 in weiteren Stufen 9. wird diese als Steuerspannung der Bildablenkstufe 10 zugeführt, die einen sägezahnförmigen Ablenkstrom für die Bildablenkspulen 11 liefert.
Die aus dem Videosignal abgetrennten Zeilensynchronimpulse werden einem Eingang 12 einer Phasenvergleichsstufe 13 zugeführt und dort mit den im Zeilenoszillator erzeugten Schaltimpulsen verglichen. Die Phasenvergleichsstufe 13 liefert eine Regelspannung für den Zeilenoszillator 14, dessen zeilenfrequente Spannung über einen Treibertransformator 15 einen pnp-Zeilenendstufentran-.istor 16 schaltet. Die Endstufe ist in der sogenannten Paralleldiodenschaltung geschaltet. Die Basis des Zeilenendstufentransistors 16 ist über einen Schutzwiderstand 17 von etwa 0,2 Ohm an der Sekundärwicklung des Treibertransformators 15 angeschlossen, die mit ihrem anderen Ende am Emitter dieses Transistors 16 liegt. Der Kollektor des Transistors 16 liegt an Masse, und der EmiUer-Kollektor-
Strecke ist eine Schaitdiode 18 als Boosterdiode und ein Kondensator 28 parallel geschaltet, wobei der Kondensator lediglich zur Festlegung der Zeilenrückschwingzeit dient. Am Emitter liegen weiterhin ein großer Kondensator 19 von 6,8 μΚ über den die Zeilenablenkspulen 20 unter Zwischenschaltung einer einstellbaren Zeilenlinearisierungsspule 21 angeschlossen sind und der Anschluß einer Wicklung 22 des Zeilenausgangsiransformators 23, die mit ihrem anderen Ende über einen Strombegrenzungswiderstand 24 von ei.va 0,2 Ohm und dem Widerstand 7 mit dem positiven Pol 8 der festen Betriebsspannungsquelle verbunden ist. Ein hinter dem Widerstand 7 nach Masse geführter Kondensator 25 dient als Siebkondensator.
Erhält der Zeilenendstufentransistor keine Spannung aus dem Treibertransformator 15, so ist er gesperrt und der Kondensator 19 auf das Betriebsspannungspotential am Widerstand 7 aufgeladen. Bekommt der Transistor 16 eine Schaltspannung aus eiern Treibertransformalor 15, wird er leitend, der Kondensator 19 entladen und das am Emitter liegende Ende der Wicklung 22 an Masse gelegt, wodurch ein Strom durch die Wicklung 22 und die Zeilenablenkspulen 20 zu fließen beginnt. Nach dem Ende des Steuerimpulses aus dem Treibertransformator 15 wird der Transistor 16 gesperrt, wonach in bekannter Weise eine Stromrückgewinnung durch die Diode 18 erfolgt. Die Amplituden des sägezahnförmigen Stromes durch die Ablenkspulen 20 hängen hierbei im wesentlichen von der Höhe der Betriebsspannung 8 ab, die üblicherweise einem stabilisierten Netzteil entnommen ist.
Auf dem Zeilenausgangstransformator 23 ist weiterhin eine getrennte Hochspannungswicklung 26 vorgesehen, die durch Gleichrichtung der Zeilenrücklaufimpulse mit einem Selengleichrichter 27 die Hochspannung für die Bildröhre liefert. Steigt nun bei einem entsprechenden Videosignal der Strahlstrom durch die Bildröhre an, so ergibt dies, bedingt durch den verhältnismäßig großpn Innenwiderstand der Hochspannungsquelle, einen Spannungsabfall an der Bildröhrenanode. Durch diesen Spannungabfall nimmt die Ablenkempfindlichkeit der Bildröhre zu und die Stromaufnahme der Zeilenendstufe steigt an.
Durch einen Vorwiderstand 7 in der Betriebsspannungszuleitung kann nun erfindungsgemäß die Betriebsspannung bei steigender Stromaufnahme so weit gesenkt werden, daß sich durch die hierbei ergebenden kleineren Ablenkströme eine nahezu konstante BiIdbrehe ergibt. Während gemäß Fig.2 die Bildbrei'e ohne den Widerstand 7 bei einer Strahlstromänderung gemäß der Kurve 30 stark schwankt, bleibt die Bildbreitenänderung 31 mit einem Widerstand 7 in der Größe von 1 bis 2 Ohm weit unter der maximal zulässigen Änderung 32.
Gleichzeitig ergibt sich durch den Spannungsabfall am Widerstand 7 eine Regelspannung, die auch die Bildablenkung derart beeinflussen kann, daß auch die Bildhöhe weitgehend konstant bleibt. Gemäß Fig. 1 ist die Spannung hinter dem Widerstand 7 auch als Ladespannung für den Ladekondensator 4 benutzt, die einen starken Einfluß auf die Amplitude der Bildablenkströme hat. Während eine unveränderte Ladespannung eine Abhängigkeit der Bildhöhe vom Strahlstrom gemäß der Kurve 33 ergibt, bleibt die Bildhöhenänderung 34 gleichfalls unter dem maximalen Wert von 2%.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schaltungsanordnung zur Stabilisierung des Bildformates bei Fernsehgeräten mit transistorbestückten Bild- und Zeilenablenkstufen, wobei die Zeilenendstufe gleichzeitig zur Erzeugung einer nichtstabilisierten Hochspannung für die Bildröhre dient, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Betriebsspannungszuleitung zur Zeilenendstufe liegender Widerstand (7) mit seinem der Spannungsquelle abgewandten Ende gleichzeitig an den Sägezahngenerator der Bildablenkstufe geführt ist und daß der Widersland (7) an eine stabilisierte Stromquelle (8) angeschlossen und so bemessen ist, daß der an ihm bei Strahlstromänderungen auftretende Spannungsabfall eine die Änderung des Bildformates ausgleichende Einstellung der BiId- und Zeilenablenkströme bewirkt.
DE19691904530 1969-01-30 1969-01-30 Schaltungsanordnung zur Stabilisierung des Bildformats in einem Fernsehempfänger Expired DE1904530C3 (de)

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YU7870A YU33364B (en) 1969-01-30 1970-01-14 Raspored veza izmedu elemenata za stabilizaciju velicine slike u televizoru
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DE2103501C3 (de) * 1971-01-16 1980-06-12 Loewe Opta Gmbh, 1000 Berlin Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer stabilisierten Spannung in einer Horizontal-Ablenk- und Hochspannungsstufe

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DE1214723B (de) * 1962-02-03 1966-04-21 Fernseh Gmbh Schaltung zur Korrektur des Ablenkstrom-verlaufes einer Transformator-Kippschaltung mit niederohmigem gesteuertem Schalter
DE1253754B (de) * 1965-02-13 1967-11-09 Fernseh Gmbh Schaltung zur Stabilisierung einer aus einem Saegezahnstromgenerator entnommenen Hochspannung

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