DE1904530C3 - Schaltungsanordnung zur Stabilisierung des Bildformats in einem Fernsehempfänger - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Stabilisierung des Bildformats in einem FernsehempfängerInfo
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- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N3/00—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
- H04N3/10—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Stabilisierung des Bildformates mit transistorbestückten
Bild- und Zeilenablenkstufen, wobei die Zeilenendstufe gleichzeitig zur Erzeugung einer nichtstabilisierten
Hochspannung dient.
Bei röhrenbestückten Fernsehempfängern wird die Zeilenendslufe üblicherweise dadurch stabilisiert, daß
der Anodenspitzenstrom der Zeilenendröhre, z. B. durch Verändern der Gittervorspannung der Zeilenendröhre
geregelt wird. Hierzu wird üblicherweise ein Teil der Rückschlagspannung gleichgerichtet und dem
Steuergitter zugeführt, wodurch die Rückschlagspannung weitgehend konstant gehalten wird. Da der
Sägezahnstrom in der Ablenkeinheit mit dieser Spannung verknüpft ist, ergibt sich neben einer
Hochspannungsstabilisierung aucii eine Bildbreitenstabilisierung.
Durch einen entsprechenden Aufbau des Zeilenausgangstransformators,
insbesondere bezüglich der Streuinduktivitäten und Verkopplung der einzelnen Wicklungen,
kann bei aen bekannten Empfängern mit Röhrenbestückung bewirkt werden, daß bei einer sich
ändernden Hochspannung insbesondere durch eine Strahlstromänderung eine Veränderung der Ablenkströme
dahingehend bewirkt wird, daß eine Bildgrößenänderung bei einer Änderung der Hochspannung durch
eine gegengerichtete Änderung der Zeilenablenkströme weitgehend ausgeglichen wird.
Damit sich auch die Bildhöhe in gleicher Weise ändert, ist es weiterhin bekannt, den Bildoszillator aus
einer Spannung, insbesondere der Boosterspannung, der Zeilenendstufe zu speisen.
Eine derartige Stabilisierung des Bildformates ist jedoch bei volltransistorierten Zeilenendstufen aus
mehreren Gründen im allgemeinen nicht möglich. So wird der Zeilen-Endstufentransistor üblicherweise als
Schalter betrieben, an welchem im wesentlichen nur die Schaltzeiten, nicht jedoch die Amplitude des Ausgangssignals
regelbar ist. Weiterhin arbeiten diese Zeilenendstufen nicht in einer Spannungsrückgewinnungsschaltung,
sondern im allgemeinen in einer Stromrückgewinnungsschallung, in der keine mit der Hochspannung
verknüpfte Boosterspannung zur Verfügung steht, die z. B. als eine Betriebsspannungsqüelle für eine Bildablenkstufe
dienen könnte.
Weiterhin werden bei derartigen Geräten zur Gewinnung der Hochspannung für die Bildröhrenanode
im allgemeinen Selengleichrichter verwendet, wobei der Innenwiderstand der Hochspannungsquelle beträchtlich
größer als bei Röhrengleichrichtern ist Hierdurch wird die Hochspannung weit mehr vom Strahlstrom abhängig
und ein Ausgleich durch einen entsprechenden Aufbau des Zeilenausgangstransformators ist nicht
mehr möglich. Es ist bekannt, diese Schwierigkeiten ίο durch aufwendige Regelschaltung mit zusätzlichen
Regelstufen zu beheben, bei denen beispielsweise die Hochspannung stabilisiert ist und ein in der Speisespannungszuleitung
der Zeilenendstufe liegender Widerstand zur Einstellung der Zeilenbreite dient. Jedoch sind
diese mit der Hochspannungserzeugung verknüpften Regelschaltungen nicht nur sehr aufwendig, sondern
auch sehr störanfällig.
Diese Nachteile lassen sich gemäß der Erfindung dadurch vermeiden, daß ein in der Betriebsspannungs-
zuleitung zur Zeilenendstufe liegender Widerstand mit seinem der Spannungsquelle abgewandten Ende gleichzeitig
an den Sägezahngenerator der Bildablenkstufe geführt ist und daß der Widerstand an eine stabilisierte
Stromquelle angeschlossen und so bemessen ist, daß der an ihm bei Strahlstromänderungen auftretende Spannungsabfall
eine die Änderung des Bildformates ausgleichende Einstellung der Bild- und Zeilenablenkströme
bewirkt.
Hierbei kann die Spannung hinter dem Widerstand dem Bildoszillator als Betriebsspannung dienen oder als
Ladespannung dem Ladekondensator zur Gewinnung der Bildablenksteuerspannung zugeführt werden.
Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert:
f-'ig. 1 zeigt ein Schaltungsprinzip der Ablenkstufen
eines erfindungsgemäßen Fernsehempfängers und
Fig. 2 Kurven über die Bildgrößenänderungen bei
sich änderndem .Strahlstrom.
Die im Fernsehempfänger gewonnenen Bildsyn-
ίο chronimpulse steuern über einen Eingang 1 einen
Multivibrator 2, der einen Transistor 3 mit der Bildfrequenz schaltet. Durch diesen Transistor 3 wird in
bekannter Weise ein Ladekondensator 4 entladen, der seine Ladespannung über einen Vorwiderstand 5, einen
Einstellwiderstand 6 zur Bildhöheneinstellung und über einen Widerstand 7, dessen Wirkung später erörtert
werden wird, von einer festen Betriebsspaiinungsquelle
8 erhält. Nach entsprechender Verformung und Verstärkung der bildfrequenten Entladespannung am
Kondensator 4 in weiteren Stufen 9. wird diese als Steuerspannung der Bildablenkstufe 10 zugeführt, die
einen sägezahnförmigen Ablenkstrom für die Bildablenkspulen 11 liefert.
Die aus dem Videosignal abgetrennten Zeilensynchronimpulse werden einem Eingang 12 einer Phasenvergleichsstufe 13 zugeführt und dort mit den im Zeilenoszillator erzeugten Schaltimpulsen verglichen. Die Phasenvergleichsstufe 13 liefert eine Regelspannung für den Zeilenoszillator 14, dessen zeilenfrequente Spannung über einen Treibertransformator 15 einen pnp-Zeilenendstufentran-.istor 16 schaltet. Die Endstufe ist in der sogenannten Paralleldiodenschaltung geschaltet. Die Basis des Zeilenendstufentransistors 16 ist über einen Schutzwiderstand 17 von etwa 0,2 Ohm an der Sekundärwicklung des Treibertransformators 15 angeschlossen, die mit ihrem anderen Ende am Emitter dieses Transistors 16 liegt. Der Kollektor des Transistors 16 liegt an Masse, und der EmiUer-Kollektor-
Die aus dem Videosignal abgetrennten Zeilensynchronimpulse werden einem Eingang 12 einer Phasenvergleichsstufe 13 zugeführt und dort mit den im Zeilenoszillator erzeugten Schaltimpulsen verglichen. Die Phasenvergleichsstufe 13 liefert eine Regelspannung für den Zeilenoszillator 14, dessen zeilenfrequente Spannung über einen Treibertransformator 15 einen pnp-Zeilenendstufentran-.istor 16 schaltet. Die Endstufe ist in der sogenannten Paralleldiodenschaltung geschaltet. Die Basis des Zeilenendstufentransistors 16 ist über einen Schutzwiderstand 17 von etwa 0,2 Ohm an der Sekundärwicklung des Treibertransformators 15 angeschlossen, die mit ihrem anderen Ende am Emitter dieses Transistors 16 liegt. Der Kollektor des Transistors 16 liegt an Masse, und der EmiUer-Kollektor-
Strecke ist eine Schaitdiode 18 als Boosterdiode und ein Kondensator 28 parallel geschaltet, wobei der Kondensator
lediglich zur Festlegung der Zeilenrückschwingzeit dient. Am Emitter liegen weiterhin ein großer
Kondensator 19 von 6,8 μΚ über den die Zeilenablenkspulen
20 unter Zwischenschaltung einer einstellbaren Zeilenlinearisierungsspule 21 angeschlossen sind und
der Anschluß einer Wicklung 22 des Zeilenausgangsiransformators
23, die mit ihrem anderen Ende über einen Strombegrenzungswiderstand 24 von ei.va
0,2 Ohm und dem Widerstand 7 mit dem positiven Pol 8 der festen Betriebsspannungsquelle verbunden ist. Ein
hinter dem Widerstand 7 nach Masse geführter Kondensator 25 dient als Siebkondensator.
Erhält der Zeilenendstufentransistor keine Spannung aus dem Treibertransformator 15, so ist er gesperrt und
der Kondensator 19 auf das Betriebsspannungspotential am Widerstand 7 aufgeladen. Bekommt der Transistor
16 eine Schaltspannung aus eiern Treibertransformalor
15, wird er leitend, der Kondensator 19 entladen und das am Emitter liegende Ende der Wicklung 22 an Masse
gelegt, wodurch ein Strom durch die Wicklung 22 und die Zeilenablenkspulen 20 zu fließen beginnt. Nach dem
Ende des Steuerimpulses aus dem Treibertransformator 15 wird der Transistor 16 gesperrt, wonach in bekannter
Weise eine Stromrückgewinnung durch die Diode 18 erfolgt. Die Amplituden des sägezahnförmigen Stromes
durch die Ablenkspulen 20 hängen hierbei im wesentlichen von der Höhe der Betriebsspannung 8 ab, die
üblicherweise einem stabilisierten Netzteil entnommen ist.
Auf dem Zeilenausgangstransformator 23 ist weiterhin
eine getrennte Hochspannungswicklung 26 vorgesehen, die durch Gleichrichtung der Zeilenrücklaufimpulse
mit einem Selengleichrichter 27 die Hochspannung für die Bildröhre liefert. Steigt nun bei einem entsprechenden
Videosignal der Strahlstrom durch die Bildröhre an, so ergibt dies, bedingt durch den verhältnismäßig
großpn Innenwiderstand der Hochspannungsquelle, einen Spannungsabfall an der Bildröhrenanode. Durch
diesen Spannungabfall nimmt die Ablenkempfindlichkeit der Bildröhre zu und die Stromaufnahme der
Zeilenendstufe steigt an.
Durch einen Vorwiderstand 7 in der Betriebsspannungszuleitung kann nun erfindungsgemäß die Betriebsspannung
bei steigender Stromaufnahme so weit gesenkt werden, daß sich durch die hierbei ergebenden
kleineren Ablenkströme eine nahezu konstante BiIdbrehe ergibt. Während gemäß Fig.2 die Bildbrei'e
ohne den Widerstand 7 bei einer Strahlstromänderung gemäß der Kurve 30 stark schwankt, bleibt die
Bildbreitenänderung 31 mit einem Widerstand 7 in der Größe von 1 bis 2 Ohm weit unter der maximal
zulässigen Änderung 32.
Gleichzeitig ergibt sich durch den Spannungsabfall am Widerstand 7 eine Regelspannung, die auch die
Bildablenkung derart beeinflussen kann, daß auch die Bildhöhe weitgehend konstant bleibt. Gemäß Fig. 1 ist
die Spannung hinter dem Widerstand 7 auch als Ladespannung für den Ladekondensator 4 benutzt, die
einen starken Einfluß auf die Amplitude der Bildablenkströme hat. Während eine unveränderte Ladespannung
eine Abhängigkeit der Bildhöhe vom Strahlstrom gemäß der Kurve 33 ergibt, bleibt die Bildhöhenänderung
34 gleichfalls unter dem maximalen Wert von 2%.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltungsanordnung zur Stabilisierung des Bildformates bei Fernsehgeräten mit transistorbestückten Bild- und Zeilenablenkstufen, wobei die Zeilenendstufe gleichzeitig zur Erzeugung einer nichtstabilisierten Hochspannung für die Bildröhre dient, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Betriebsspannungszuleitung zur Zeilenendstufe liegender Widerstand (7) mit seinem der Spannungsquelle abgewandten Ende gleichzeitig an den Sägezahngenerator der Bildablenkstufe geführt ist und daß der Widersland (7) an eine stabilisierte Stromquelle (8) angeschlossen und so bemessen ist, daß der an ihm bei Strahlstromänderungen auftretende Spannungsabfall eine die Änderung des Bildformates ausgleichende Einstellung der BiId- und Zeilenablenkströme bewirkt.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE19691904530 DE1904530C3 (de) | 1969-01-30 | 1969-01-30 | Schaltungsanordnung zur Stabilisierung des Bildformats in einem Fernsehempfänger |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19691904530 DE1904530C3 (de) | 1969-01-30 | 1969-01-30 | Schaltungsanordnung zur Stabilisierung des Bildformats in einem Fernsehempfänger |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1904530A1 DE1904530A1 (de) | 1971-05-19 |
| DE1904530B2 DE1904530B2 (de) | 1973-05-30 |
| DE1904530C3 true DE1904530C3 (de) | 1981-04-30 |
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Country Status (3)
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Families Citing this family (1)
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Family Cites Families (2)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1904530A1 (de) | 1971-05-19 |
| DE1904530B2 (de) | 1973-05-30 |
| FR2029691A7 (de) | 1970-10-23 |
| YU33364B (en) | 1976-10-31 |
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