DE1904880B2 - Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung - Google Patents
Elektromagnetische BetätigungsvorrichtungInfo
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Description
15 rvsaÄ
4 » d* dieses die ge-
der beschriebenen An aufgebaut
(z.B.
Wenn man «ten Rückstoß dadurch auffängt, daß man 2fspuTe beweglich ausbildet und eine derartige Bewc-
«,ng dämpft, klnnen die elektrischen Zufuhrungen und
KühiungTanschlüsse für die Spule euter Übermaßen
bSeSegen
AeSSesauch bekann, die Bewegung des
„ BetätigunSelements durch Dämpfungseinnchtungen.
S Federn oder hydraulische^Stoßdämpfer^
fangen oder zu dämpfen (DT-AS 1260 026, Dl-IS
«," 833· DT-PS 636 517). Die bekannten Dämpfung^
einrichtungen können jedoch nicht verhindern, daß
töSem ein beachtlicher Teil der Bewegungsenergie
auf das Gehäuse der elektrischen Betät.gungsvornch-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur schlagartig linearen Verschiebung eines ringförmigen elektrisch
leitenden Teils mittels eines eine in Achsrichtung des ringförmigen Teils verlaufende Komponente aufweisenden,
schlagartig ansteigenden Magnetfeldes.
Unter dem Ausdruck elektromagnetische Betätigungsvorrichtung, wie er im folgenden für die oben erläuterte
Vorrichtung verwandt wird, soll eine Vorrichtung verstanden werden, die ein bewegliches Betätigungselement
aufweist, das entsprechend der Erzeugung eines sehr starken elektromagnetischen Feldes
oder elektromagnetischer Felder linear verschoben wird. Das Betätigungselement kann mit einem beliebigen,
geeigneten Mechanismus, wie etwa einem Schalter oder Schaltkreisunterbrecher, einem Ventil, einer Nietmaschine
oder einem Hammer gekoppelt sein, um diese Einrichtung zu betätigen.
Bekannte elektromagnetische Betätigungsvorrichtungen (Elektrotechnik und Maschinenbau 1964, S.
bis 432; DT-PS 973 306; DT-PS 230 540) enthalten eine »Werkstatt und Betrieb« 1963,
S 893 bis 899, bekannt, zur Entlastung der Spule von
magnetischen Kräften ihres eigenen Magnetfeldes im Inneren der Spule einen Feldformer vorzusehen, de.
aus eTnem radial einmal geschlitzten massiven metalhschen
Hohlzylinder besteht. Im Feldformer wird ein
Strom induziert der - in Umfangrichtung - auf der äußeren Oberfläche des Hohlzylinders dem induzieren.
Sen Strom entgegenfließt, durch den radialen Schl.tz
S und auf der inneren Oberfläche in gleicher R.chüng
mit dem induzierenden Strom fließt. Dies hat zur Folie daß das magnetische Feld an der Außenseite des
Feldformers geschwächt und an der Innenseite des Feldformers verstärkt wird. Die Spule w.rd auf diese
Weise von auf sie einwirkenden magnetischen Kräften
^Aufcabe der Erfindung ist es nun, eine elektromagne-6o
tische Betätigungsvorrichtung mit einem hinsichtlich der Absorption von Rückstoßkräften verbesserten Aufbau
anzugeben.
Ausgehend von der eingangs näher erläuterten Vorrichtung
löst die Erfindung diese Aufgabe durch einen 65 in Achsrichtung neben dem zu verschiebenden Teil im
Bereich des schlagartig ansteigenden Magnetfeldes verschiebbar angeordneten Feldformer, der dem Magnetfeld
nächst dem zu verschiebenden Teil radial ver-
laufende Komponenten erteilt. Durch die Wechselwirkung zwischen dem im ringförmigen Teil induzierten
Strom und dem Magnetfeld des Feldformers wird auf den Feldformer und den ringförmigen Teil bzw. ein mit
dem ringförmigen Teil verbundenes Betätigungselement eine abstoßende Kraft ausgeübt. Das Betätigungselement
und der Feldformer bewegen sich damit relativ zu dem ortsfest verbleibenden Gehäuse der
Vorrichtung in entgegengesetzter Richtung. Die das schlagartig ansteigende Magnetfeld erzeugende Spule
kann damit mit dem Gehäuse fest verbunden sein; elektrische Zuführungen und Kühlungsleitungen der Spule
unterliegen somit auch keiner übermäßigen Abnutzung. Im folgenden sollen Ausführungsbeispiele der Erfindung
an Hand der Zeichnungen näher erläutert wer- 15 den. und zwar zeigt
F i g-1 eine Seitenansicht im Schnitt einer besonderen
elektromagnetischen Betätigungsvorrichtung, die gemäß der Erfindung aufgebaut ist; und
F i g· 2 eine Seitenansicht im Schnitt einer anderen 20
Ausführungsform gemäß der Erfindung.
Die eriindungsgemäße elektromagnetische Betätigungsvorrichtung
umfaßt eine das Magnetfeld erzeugende Spule 11 und eine Einrichtung zur Halterung dieser
Spule, wie z. B. einen Tragkern 12. Die Betätigungs- as
vorrichtung umfaßt gleichfalls einen Feldformer 13 und eine Einrichtung 14, die den Feldformer 13 in bezug auf
die Spule 11 beweglich hält. Der Feldformer 13 ist ausreichend nahe an der Spule 11 angeordnet, so daß ein
Strom im Feldformer 13 induziert wird, wenn die Spule ti erregt wird. Ein Betätigungselement 16 weist einen
elektrisch leitenden Teil 17 auf, der ausreichend nahe am Feldformer 13 angeordnet ist, so daß er vom Feldformer
13 abgestoßen wird, wenn die Spule 11 erregt wird. Eine Dämpfungsvorrichtung 18 dient zur Dämp- 35 hierfür
fung der Bewegung des Feldformers 13.
In F i g. 1 ist eine elektromagnetische Betätigungsvorrichtung
dargestellt, die einen elektromagnetischen Hammer bildet, der dazu verwandt werden kann, Nägel
einzuschlagen. Der Hammer weist, ein äußeres Gehäuse auf, das aus einem allgemein zylindrischen Hauptteil
21, das an einem Ende verschlossen ist, und aus einem aligemein kegelstumpfförmigen vorderen Abdeckteil
22 besteht, das an seiner Grundfläche mit dem anderen Ende des Hauptteiles 21 durch einander entsprechende
Flansche 23 verschraubt ist. An dem anderen Ende des Hauptteiles 21 befindet sich ein Handgriff 24, der aus
einem Stück mit dem Hauptteil 21 des Gehäuses gegossen ist. Der Hauptteil 21 des Gehäuses weist einen Ansatz
26 auf, an dem ein geeigneter Handgriff 27 befe- 5c stift ist. In dem geschlossenen Ende des Hauptteiles 21
des Gehäuses ist in axialer Richtung des Cehäuses eine Öffnung 28 ausgebildet, die einem weiter unten beschriebenen
Zweck dient In ähnlicher Weise ist eine axiale Öffnung 29 in der Mitte des vorderen Abdeckteiles
22 des Gehäuses ausgebildet, die einem weiter unten erläuterten Zweck dient.
Die Spule 11 ist in dem Hauptteil 21 angeordnet und besteht aus mehreren Windungen, die auf dem Tragkern
12 aus elektrisch leitendem Material gewickelt sind in dessen äußerer Fläche eine schraubenförmige
Nute 31 ausgebildet ist, in der die Spulenwicklungen angeordnet werden. Der Tragkern 12 weist einen Spa t
oder Schlitz (nicht dargestellt) auf, so daß er nicht als eine kurzgeschlossene Wicklung arbeitet. Der Tragkern
12 der Spule 11 ist in eine ringförmige Auskleidung 32 aus einem geeigneten isolierenden Material
wie etwa Epoxydharz, eingebettet. Die Auskleidung ist an der Innenfläche des Gehäuses (21-22) befestigt, so
daß sie hierdurch gehalten wird Dementsprechend wird die Spule 11 in einer festen Stellung in bezug auf
das Gehäuse gehalten. Die elektrischen Anschlüsse der
Spule 11 (nicht dargestellt) sind mit einem Ende eines Kabels 33 verbunden, das durch einen geeigneten, men
dargestellten Durchgang in dem Handgriff 27 gefuhrt ist Um die Spule 11 zu kühlen, können gleichfalls in
dem Kabel 33 biegsame Leitungen vorgesehen sein, um
to ein Kühlmittel durch die Auskleidung; 32 zu leiten. Ein
Betätigungsgriff 35 ist in dem Handgriff»vorgesehen
mit dessen Hilfe der elektromagnetische Hammer wie weiter unten beschrieben in Betneb gesetzt werden
wie aus F i g. 1 zu ersehen ist ist der Feldformer 13
in dem Raum angeordnet, der durch den Tagkern 12 gebildet wird. Der Feldformer 13 besteht aus einem
hohlen Zylinder aus elektrisch leitendem Material, er gegen sein vorderes Ende hin einen Teil 34 mit erhöhter
Dicke aufweist. Der Feldformer 13 besitzt einen Spalt oder Schlitz 36, der offen oder mit einem geeigneten
Isoliermaterial ausgefüllt sein kann, so daß er nicht eine kurzgeschlossene Wicklung bildet. Das hintere
Ende des Feldformers 13 ist in einer ringförmigen Aussparung 37 angeordnet, die auf dem Umfang einer
aus isolierendem Material bestehenden Scheibe 38 ausgebildet ist, die durch die Dämpfungsvorrichtung 18 gehalten
wird, was weiter unten beschrieben werden soll. Das Betätigungselement 16 ist an dem vorderen
Ende des Feldformers 13 koaxial hiermit angeordnet und weist eine annähernd kegelstumpfförmige Vorderfläche
auf. Seine hintere Fläche weist eine axiale Aussparung 41 auf, damit seine Masse im wesentlichen kleiner
als die Masse des Feldformers 13 ist. Der Grund unten angegeben. Der elektrisch leis
Betätigungselements 16 besteht aus einem allgemein ringförmigen Streifen, der die Aussparung
41 umgibt und in einer Ebene senkrecht zu der Achse des Betätigungselementes 16 liegt. Auf der dem
leitenden Teil 17 zugewandten Seite des Feldformers 13 ist eine Schicht 42 aus isolierendem Material angebracht.
Ein zylindrischer Hammerteil 43 liegt in der Achse des Betätigungselementes 16 und steht durch die
Öffnung 29 in dem vorderen Abdeckteil 22 vor. Die des Hammerteiles 43 ist mit einer Aussparung
die einen Nagelkopf aufnehmen kann, wird die Ausrichtung der elektromagnetischen
Betätigungsvorrichtung mit dem Nagel erleichtert, wodurch der Nagel leichter eingeschlagen werden
Eine Schraubenfeder 46 erstreckt sich von dem hinteren Ende des Gehäuses (21-22) bis zu der Scheibe
und wird zusammengedrückt gehalten, so daß die Scheibe 38 gegen das hintere Ende des Feldformers
(in F i g. 1 nach links hin) vorgespannt ist.
Eine zweite Schraubenfeder 47 erstreckt sich von einer ringförmigen Aussparung 48 in dem vorderen
Abdeckteil 22 des Gehäuses aus und liegt gegen die Vorderfläche des Betätigungselementes 16 an. Die
Schraubenfeder 47 wird zusammengedrückt gehalten, um das Betätigungselement 16 gegen den erweiterten
Teil 34 des Feldformers 13 vorzuspannen. Eine elektrische Isolation wird durch die Isolationsschicht 42 erreicht.
Die Vorspannung der Schraubenfeder 46 ist 65 stärker als die Vorspannung der Schraubenfedet 47. so
daß die normale Stellung der Elemente der elektromagnetischen Betätigungsvorrichtung der in F i g. 1 gezeigten
Stellung entspricht, wenn die Spule 11 nicht er-
55
regt ist.
Um die Bewegung des Feldformers 13 zu dämpfen, wenn die Vorrichtung betätigt wird, ist die Dämpfungseinrichtung 18 vorgesehen. Die Dämpfungseinrichtung
18 enthält die Schraubenfeder 46 und weiterhin einen Stoßdämpfer, der einen mit einer Flüssigkeit gefüllten
Zylinder 51, einen Kolben 52 und eine Kolbenstange 53 aufweist, die den Kolben 52 mit der Scheibe 38 koppelt.
Der Zylinder 51 wird in der öffnung 28 des Hauptteiles 21 des Gehäuses gehalten.
Wenn die in F i g. 1 gezeigte elektromagnetische Betätigungsvorrichtung
betätigt werden soll, wird ein Stromimpuls auf die Spule 11 gegeben. Dieser Stromimpuls
kann von irgendeiner geeigneten Quelle herrühren. Zum Beispiel kann ein zufriedenstellend arbeitender
Impulsschaltkreis, der nicht gezeigt ist, einen Kondensatorblock enthalten, der mit Hilfe einer geeigneten
Hochspannungsgleichrichterschaltung aufgeladen und durch einen Schalter, wie etwa eine Batterie aus Ignitrons,
plötzlich entladen wird. ao
Wenn die Spule 11 dadurch erregt wird, daß ihr ein hoher Stromimpuls zugeleitet wird, wird ein sehr starkes
sich änderndes Magnetfeld erzeugt. Dieses Magnetfeld wird durch den Feldformer 13 auf Grund des
Stromes geformt, der im Feldformer 13 durch das Feld as
induziert wird, das durch die Spule 11 erzeugt wird. Das
sich einstellenae Magnetfeld weist Kraftlinien auf, die durch den hohlen Mittelteil des Feldformers 13 verlaufen
und sowohl den Feldformer 13 als auch die Spule 11 umgeben, was durch die gestrichelte Linie 56 in der
Zeichnung angedeutet ist. Das durch den Feldformer 13 erzeugte Feld induziert in dem leitenden Teil 17 des
Belätigungselementes 16, der unmittelbar in der Nähe des Feldformers 13 liegt, einen Strom. Durch die Wechselwirkung
zwischen dem induzierten Strom und dem Magnetfeld wird auf den Feldformer 13 und das Betätigungselement
16 eine abstoßende Kraft ausgeübt, die sich mit der Stärke des Magnetfeldes ändert. Das Betätigungselement
16 und der Feldformer 13 stoßen sich deshalb stark gegenseitig ab, so daß sich das Betätigungselement
16 in F i g. 1 nach links und der Feldformer 13 in F i g. 1 nach rechts bewegt. Durch die obengenannte
Wirkung wird der Hammerteil 43 der Vorrichtung gegen den Nagel getrieben, der in der Aussparung
44 angeordnet ist, so daß er Nagel vorwärtsgetrieben wird.
Da die Masse des Betätigungselementes 16 wesentlich kleiner als die Masse des Feldformers 13 ist, ist die
dem Betätigungselement 16 erteilte kinetische Energie größer (die den beiden Körpern erteilte kinetische
Energie ist umgekehrt proportional zu ihren jeweiligen Massen). Hierdurch erhöht sich die Wirksamkeit der
Vorrichtung, und es wird eine Verringerung des Rückstoßes erreicht, der durch den übrigen Teil der elektromagnetischen
Betätigungsvorrichtung aufgenommen werden muß.
Durch die kinetische Energie, die dem Feldformer 13 durch den Stromimpuls in der Spule 11 erteilt wird,
wird der Feldformer 13 in F i g. 1 nach rechts bewegt. Diese Energie wird durch die Dämpfungseinrichtung 18
absorbiert, die aus der Schraubenfeder 46 und dem Stoßdämpfer (51-52) besteht. Die Energie, die auf das
Gehäuse (21-22) übertragen wird, und folglich die Energie, die die Bedienungsperson, die die elektromagnetische
Betätigungsvorrichtung hält, aufnehmen und aushalten muß, ist minimal. Wenn die Energie absorbiert
worden ist, wird die Vorrichtung durch die Vorspannung der Schraubenfeder 46 gegen die Vorspannung
der Schraubenfeder 47 und den Widerstand an dem Kolben 52 des Stoßdämpfers in die dargestellte Stellung
zurückgebracht. Da auf die Spule 11 keine axiale Kraft ausgeübt wird, wirkt keine Kraft direkt auf das
Gehäuse (21-22), weshalb es für die Bedienungsperson leicht ist, die Vorrichtung zu halten.
In F i g. 2 ist eine abgewandelte Ausführungsform gemäß der Erfindung dargestellt. Die in F i g. 2 gezeigte
Vorrichtung besteht gleichfalls aus einem elektromagnetischen Hammer, und solche Elemente, die in ihrer
Funktion im wesentlichen identisch mit den Elementen der in F i g. 1 gezeigten Ausführungsform sind,
wurden mit denselben Bezugszeichen mit einer vorangestellten 1 bezeichnet.
In der in F i g. 2 gezeigten Ausführungsform ist eine
feststehende Spule 111, obgleich sie koaxial zu einem
beweglichen Feldformer 113 angeordnet ist, im Feldformer 113 angeordnet. Eine Auskleidung 132 aus Isolationsmaterial
weist eine andere Ausgestaltung als bei der in F i g. 1 gezeigten Ausführungsform auf. Sie besteht
allgemein aus einem zylindrischen Träger, der in axialer Richtung in ein Gehäuse (121-122) vorsteht. Der
Feldformer 113 kann bei einer Betätigung der Vorrichtung, um das Betätigungselement 116 vorwärtszutreiben,
in axialer Richtung vor- und zurückgleiten. Die auf den Feldformer 113 ausgeübten Rückstoßkräfte werden
durch eine Absorptionseinrichtung 118 aufgenommen, die in der in F i g. 2 gezeigten Ausführungsform
lediglich aus einer Schraubenfeder 146 besteht. Gegebenenfalls kann jedoch eine geeignete. Energie absorbierende
Einrichtung, wie etwa ein Stoßdämpfer, in die Vorrichtung eingebaut werden.
Obgleich die Erfindung bisher nur an Hand von elektromagnetischen
Hämmern beschrieben wurde, ist diese jedoch nicht auf derartige Hämmer noch auf handgehaltene
Werkzeuge beschränkt. So kann die Erfindung z. B. bei feststehenden Einrichtungen verwandt
werden, bei denen der Rückstoß einer elektromagnetischen Betätigungseinrichtung möglichst klein gemacht
werden soll. Wie bereits oben erwähnt wurde, können derartige Anwendungen in der Betätigung von Ventilen,
Schaltern usw. bestehen.
Durch die Erfindung wird deshalb eine verbesserte, elektromagnetische Betätigungsvorrichtung angegeben,
bei der der Rückstoß möglichst gering gehalten wird. Da die Spulen 11 bzw. 111 in bezug auf das Gehäuse
feststehen, wird eine übermäßige Abnutzung und ein Zerreißen der elektrischen Zuführungen oder Kühlleitungen
ausgeschaltet. Darüber hinaus wird durch der Aufbau der Spule in der dargestellten Ausbildung allge
mein die Herstellung erleichtert und die zu erwartende Lebensdauer erhöht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zur schlagartig linearen Verschiebung eines ringförmigen elektrisch leitenden Teils
mittels eines eine in Achsrichtung des ringförmigen Teils verlaufende Komponente aufweisenden,
schlagartig ansteigenden Magnetfeldes, gekennzeichnet durch einen in Achsrichtung neben
dem zu verschiebenden Teil (17,117) im Bereich des schlagartig ansteigenden Magnetfeldes verschiebbar
angeordneten Feldformer (13, 113), der dem Magnetfeld nächst dem zu verschiebenden Teil (17,
117) radial verlaufende Komponenten erteilt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zu verschiebende Teil (17, 117)
durch einen an der dem Feldformer (13,113) zugewandten
Seite eines Betätigungselementes (16,116) befestigten elektrisch leitenden Ring oder durch
eine entsprechend befestigte Spule gebildet ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Feldformer (13)
in einer das schlagartig ansteigende Magnetfeld erzeugenden Spule (11) angeordnet ist und daß das
Betätigungselement (16) axial zum Feldformer (13) ausgerichtet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine das schlagartig
ansteigende Magnetfeld erzeugende Spule (111) im Feldformer (113) angeordnet ist und daß das Betätigungselement
(116) axial zum Feldformer (113) ausgerichtet
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse des Betätigungselementes
(16, 116) kleiner als die Masse des Feldformers (13,113) ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Feldformer (13,
113) und das Betätigungselement (16, 116) federnd
gegeneinander vorgespannt sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegungsdämpfung
des Feldformers (13) ein Stoßdämpfer (28, 52, 53) vorgesehen ist.
erzeugt
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