DE190498C - - Google Patents

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DE190498C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00Table-ware
    • A47G21/12Toothpick holders

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  • Table Equipment (AREA)
  • Adhesive Tape Dispensing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen geschlossenen Zahnstocherbehälter mit durch einen Druck- - knopf bewegter Vorrichtung zur Einzelabgabe von Zahnstochern, die in Bandform im Behälter gelagert sind. Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art sind die Stocher nebeneinander auf einem Tragbande aufgeklebt, von dem sie beim Abwickeln einzeln abgeschert werden. "Das leere Band wird dabei auf eine
ίο besondere Walze aufgerollt.
Der neue Zahnstocherbehälter unterscheidet sich von dieser Einrichtung dadurch, daß die mit ihrem mittleren Teil zusammenhängenden Stocher selber ein zusammenhängendes und beiderseits gezahntes Band bilden, das mittels Schaltklinke und zwischen die Spitzen der Stocher greifender Zahnräder bei jedem Druck auf den Knopf um die Breite eines Stochers abgewickelt wird, wobei der äußerste Stocher aus dem Behälter herausgeschoben und durch ein an dem Druckknopf befestigtes Messer abgeschnitten wird. Der nächste Stocher schließt die Durchtrittsöffnung derart ab, daß ein Zurückstecken bereits entnommener oder gebrauchter Stocher unmöglich ist.
Auf den Zeichnungen ist eine beispielsweise gewählte Ausführungsform des Zahnstocherbehälters in Fig. I in einem Längsschnitt und in den Fig. 2 und 3 in Querschnitten nach den Linien A-B und C-D in Fig. ι dargestellt. Die Fig. 4 und 5 dienen zur Erklärung des Vorganges während der Entnahme eines Zahnstochers. Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie E-F in Fig. 7 und Fig. 7 der Grundriß.
Auf dem Sockel 1 ist das Blechgehäuse 2 durch Vernieten befestigt. An das Blechgehäuse 2 schließt sich das abnehmbare Glasgehäuse 3 an, welches durch den Ansatz 4 des Blechgehäuses' 2 und durch den Ansatz 5 in der Verschlußstellung gehalten wird. Der Ansatz 5 legt sich in eine entsprechende Aussparung 6 der Leiste 7 und wird in dieser Stellung durch den bei 8 angelenkten Riegel 9 gehalten. Der Riegel 9 wird durch den Federstift 10 in der Verschlußstellung gehalten.
Drückt man auf das untere Ende des Federstiftes 10, so hebt sich sein Kopf aus dem in dem Riegel 9 vorgesehenen Loch und der Riegel 9 kann in der Richtung des Pfeiles I (Fig. 7) gedreht werden, worauf das Glasgehäuse 3 entfernt werden kann. In dem Glasgehäuse 3 ist auf der mit dem Lagerbock ii fest verschraubten Welle 12 die das Zahnstocherband 13 tragende Trommel 14 aufgeschoben.
Sobald das Zahnstocherband 13 auf die Trommel 14 aufgeschoben ,worden ist, hat man nur sein freies Ende unter die Führungs-. bleche 15 zu schieben und durch einmaliges' Drücken auf den Knopf 16 das Eingreifen der Zahnräder 17 in die seitlichen Lücken des Zahnstocherbandes zu bewirken. Die Zahnräder 17 sitzen auf der drehbar auf Spitzen 18 gelagerten Welle 19, welche in
194J49S
der Mitte das Schaltrad 20 trägt. In das Schaltrad 20 greifen die federnde Sperrklinke 21 und die Schaltklinke 22 ein. Die Schaltklinke 22 ist an dem Blech 23 angelenkt, welches zu einem Messer mit Schneide 24 ausgebildet ist. Das Blech 23 ist mit dem durch die Druckfeder 25 beeinflußten Druckknopf 16 fest verbunden.
Drückt man auf den Knopf 16, so rückt die Schaltklinke 22 das Rad 20 und damit auch die Zahnräder 17 um einen Zahn weiter, wodurch der vor der Austrittsöffnung χ liegende Zahnstocher durch diese aus dem Gehäuse herausgeschoben wird. Die neue Stellung wird durch Eingreifen der Sperrklinke 21 in das Schaltrad 20 gesichert. Die Weiterbewegung der Klinke 22 bleibt einflußlos, da sie durch den nachfolgenden Zahn vom Schaltrad abgehoben wird (s. Fig. 4 und 5). Bei der Weiterbewegung des Druckknopfes 16 schneidet die Schneide 24 des Messers 23 den vorgeschobenen Zahnstocher ab, so daß er in die Mulde 26 des Sockels 1 fällt.
Zur seitlichen Führung des Zahnstocherbandes 13 sind an dem Sockel 1 zwei Führungskanten 27 (Fig. 3) angegossen.
Um innerhalb des Gehäuses ein Abreißen des Zahnstocherbandes 13 durch den; beim Fortschalten auftretenden Zug zu verhindern, kann es in der Mitte seiner Breite etwa mit einem durchlaufenden Streifen aus Papier oder ähnlichem Stoff beklebt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspk υ ch:
    Geschlossener Zahnstocherbehälter mit durch einen Druckknopf bewegter Vorrichtung zur Einzelabgabe von Zahnstochern, die in Bandform im Behälter gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihren ,mittleren Teilen zusammenhängenden Zahnstocher selber ein zusammenhängendes und beiderseits gezahntes Band bilden, das auf einer drehbaren Walze aufgerollt ist und mittels einer an den Druckknopf angelenkten Schaltklinke und durch diese bewegter, zwischen die Spitzen der Zahnstocher greifender Zahnräder bei jedesmaligem Druck auf den Knopf um die Breite eines Stochers abgewickelt wird, wobei der äußerste Stocher aus dem Behälter herausgeschoben und durch ein an dem Druckknopf befestigtes Messer abgeschnitten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. .
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