DE190555C - - Google Patents
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- DE190555C DE190555C DENDAT190555D DE190555DA DE190555C DE 190555 C DE190555 C DE 190555C DE NDAT190555 D DENDAT190555 D DE NDAT190555D DE 190555D A DE190555D A DE 190555DA DE 190555 C DE190555 C DE 190555C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B4/00—Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
- B07B4/02—Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
- B07B4/025—Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements
Landscapes
- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190555 KLASSE 5Od. GRUPPE
in LEIPZIG-SCHLEUSZIG.
Gegenstand der Erfindung ist an den bekannten stehenden Zentrifugalscheibensichtern,
bei welchen eine Anzahl von Schleudertellern übereinander auf der stehenden Welle angebracht
und mit allmählich nach unten abnehmenden Schlucköffnungen versehen sind, die Einrichtung, daß auf den Sichtscheiben
zu deren Ebene geneigte, ebene oder schraubenförmig gewundene Flügel angeordnet sind,
ίο die das Sichtgut in einer ihrer Anordnung
entsprechenden Richtung gegen den Siebmantel schleudern und über dessen ganze Fläche gleichmäßig verteilen, eine Wirkung,
die auch durch die bekannten, nach außen schräg aufsteigenden dünnep Stäbchen nicht
erreicht wird.
Außerdem unterscheidet sich der vorliegende Scheibensichter auch noch dadurch
wesentlich von den bereits bekannten Vorrichtungen, daß die nach unten allmählich an
lichter Weite abnehmenden Schlucköffnungen in der Mitte der Scheibe durch Zwischenstege
unterbrochen sind, welche zur gleichmäßigen Verteilung des Sichtgutes beitragen.
Durch diese Stege und die Flügel wird das Sichtgut derart gleichmäßig über die Schleuderorgane
und auf eine größere Siebfläche verteilt, daß man, ohne ein Zerreißen der Gaze befürchten
zu müssen, die Umdrehungsgeschwindigkeit der Schleuderteller ganz erheblich steigern kann, was bisher mit Rücksicht
auf die Haltbarkeit der Gaze nicht zulässig war.
Außerdem kann bei dieser Sichtemaschine der Siebdurchmesser durch Einstecken von
Keilen zwischen die Siebrahmen etwas vergrößert werden, um ein etwaiges Verstopfen
der Maschine zu verhindern.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung darge-
stellt, und zwar zeigt Fig. 1 den ganzen Apparat im senkrechten Schnitt, Fig. 2 im
wagerechten Schnitt nach Linie A-B in Fig. 1, und Fig. 3 veranschaulicht im wagerechten
Schnitt eine Einzelheit.
Auf der Triebwelle α sind mittels der Mutter b und der Distanzrohrstücke c die
Blechscheiben 1, 2, 3, 4, 5, 6 und unter der Scheibe 6 noch ein Flügel d befestigt. Diese
Blechscheiben sind in ihrem mittleren Teil mit den Durchfallöffnungen e versehen (Fig. 2),
und auf ihnen sind Schleuderflügel/ befestigt. Den Durchmesser der Scheiben 1 bis 6 kann
man von oben nach unten allmählich zunehmen lassen (Fig. 1), so daß die unterste
Scheibe die größte, die oberste die geringste Umfangsgeschwindigkeit hat. Beides hat den
Zweck, zur gleichmäßigen Verteilung des Sichtgutes über die ganze Fläche des Siebes
beizutragen.
Das Sieb g ist in der üblichen Weise an ! Holzrahmen h befestigt (Fig. 2), deren wage-
rechte Seiten der Siebgestalt entsprechend geformt sind. Durch Zwischenstecken von mehr
oder weniger starken Keilen i zwischen die Rahmenfugen (Fig. 3) kann der Durchmesser
noch bis zu einer gewissen Grenze vergrößert werden.
Das Sichtgut wird während der Drehung der Sichtemaschine durch den Rumpf oder
Trichter k von oben her eingeführt.
Es durchläuft die Schleuderscheiben und Schleuderflügel in der beschriebenen Weise.
Das durch die Gaze oder das Sieb hindurchgegangene feine Siebgut sammelt sich im
Ringkanal /, das zurückbleibende gröbere Sichtgut hingegen auf dem Boden m der
Schleuderkammer. Der Flügel d treibt es von hier durch einen in bekannter Weise angeordneten
Auswurfkanal η hinaus, von wo es in Säcken oder dergl. aufgefangen wird.
Wird der Mantel mit einem entsprechenden Sieb aus Stahldraht oder dergl. bespannt, so
kann der beschriebene Apparat auch als Getreidereinigungsmaschine verwendet werden.
Claims (2)
1. Stehender Zentrifugalscheibensichter mit nach unten allmählich abnehmenden
Schlucköffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Scheiben zu deren Ebene
geneigte, ebene oder schraubenförmig gewundene Schleuderflügel angebracht sind, die das Sichtgut auf den Siebmantel
gleichmäßig verteilen.
2. Zentrifugalscheibensichter nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schlucköffnungen durch Zwischenstege unterbrochen sind, welche zur gleichmäßigen
Verteilung des Sichtgutes auf der nächstfolgenden Scheibe beitragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE190555C true DE190555C (de) |
Family
ID=454006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT190555D Active DE190555C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE190555C (de) |
-
0
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