DE190555C - - Google Patents

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DE190555C
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centrifugal
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
    • B07B4/025Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190555 KLASSE 5Od. GRUPPE
in LEIPZIG-SCHLEUSZIG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist an den bekannten stehenden Zentrifugalscheibensichtern, bei welchen eine Anzahl von Schleudertellern übereinander auf der stehenden Welle angebracht und mit allmählich nach unten abnehmenden Schlucköffnungen versehen sind, die Einrichtung, daß auf den Sichtscheiben zu deren Ebene geneigte, ebene oder schraubenförmig gewundene Flügel angeordnet sind,
ίο die das Sichtgut in einer ihrer Anordnung entsprechenden Richtung gegen den Siebmantel schleudern und über dessen ganze Fläche gleichmäßig verteilen, eine Wirkung, die auch durch die bekannten, nach außen schräg aufsteigenden dünnep Stäbchen nicht erreicht wird.
Außerdem unterscheidet sich der vorliegende Scheibensichter auch noch dadurch wesentlich von den bereits bekannten Vorrichtungen, daß die nach unten allmählich an lichter Weite abnehmenden Schlucköffnungen in der Mitte der Scheibe durch Zwischenstege unterbrochen sind, welche zur gleichmäßigen Verteilung des Sichtgutes beitragen.
Durch diese Stege und die Flügel wird das Sichtgut derart gleichmäßig über die Schleuderorgane und auf eine größere Siebfläche verteilt, daß man, ohne ein Zerreißen der Gaze befürchten zu müssen, die Umdrehungsgeschwindigkeit der Schleuderteller ganz erheblich steigern kann, was bisher mit Rücksicht auf die Haltbarkeit der Gaze nicht zulässig war.
Außerdem kann bei dieser Sichtemaschine der Siebdurchmesser durch Einstecken von Keilen zwischen die Siebrahmen etwas vergrößert werden, um ein etwaiges Verstopfen der Maschine zu verhindern.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung darge- stellt, und zwar zeigt Fig. 1 den ganzen Apparat im senkrechten Schnitt, Fig. 2 im wagerechten Schnitt nach Linie A-B in Fig. 1, und Fig. 3 veranschaulicht im wagerechten Schnitt eine Einzelheit.
Auf der Triebwelle α sind mittels der Mutter b und der Distanzrohrstücke c die Blechscheiben 1, 2, 3, 4, 5, 6 und unter der Scheibe 6 noch ein Flügel d befestigt. Diese Blechscheiben sind in ihrem mittleren Teil mit den Durchfallöffnungen e versehen (Fig. 2), und auf ihnen sind Schleuderflügel/ befestigt. Den Durchmesser der Scheiben 1 bis 6 kann man von oben nach unten allmählich zunehmen lassen (Fig. 1), so daß die unterste Scheibe die größte, die oberste die geringste Umfangsgeschwindigkeit hat. Beides hat den Zweck, zur gleichmäßigen Verteilung des Sichtgutes über die ganze Fläche des Siebes beizutragen.
Das Sieb g ist in der üblichen Weise an ! Holzrahmen h befestigt (Fig. 2), deren wage-
rechte Seiten der Siebgestalt entsprechend geformt sind. Durch Zwischenstecken von mehr oder weniger starken Keilen i zwischen die Rahmenfugen (Fig. 3) kann der Durchmesser noch bis zu einer gewissen Grenze vergrößert werden.
Das Sichtgut wird während der Drehung der Sichtemaschine durch den Rumpf oder Trichter k von oben her eingeführt.
Es durchläuft die Schleuderscheiben und Schleuderflügel in der beschriebenen Weise. Das durch die Gaze oder das Sieb hindurchgegangene feine Siebgut sammelt sich im Ringkanal /, das zurückbleibende gröbere Sichtgut hingegen auf dem Boden m der Schleuderkammer. Der Flügel d treibt es von hier durch einen in bekannter Weise angeordneten Auswurfkanal η hinaus, von wo es in Säcken oder dergl. aufgefangen wird.
Wird der Mantel mit einem entsprechenden Sieb aus Stahldraht oder dergl. bespannt, so kann der beschriebene Apparat auch als Getreidereinigungsmaschine verwendet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Stehender Zentrifugalscheibensichter mit nach unten allmählich abnehmenden Schlucköffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Scheiben zu deren Ebene geneigte, ebene oder schraubenförmig gewundene Schleuderflügel angebracht sind, die das Sichtgut auf den Siebmantel gleichmäßig verteilen.
2. Zentrifugalscheibensichter nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlucköffnungen durch Zwischenstege unterbrochen sind, welche zur gleichmäßigen Verteilung des Sichtgutes auf der nächstfolgenden Scheibe beitragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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