DE19056C - Doppel-Puddelofen - Google Patents

Doppel-Puddelofen

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Publication number
DE19056C
DE19056C DENDAT19056D DE19056DA DE19056C DE 19056 C DE19056 C DE 19056C DE NDAT19056 D DENDAT19056 D DE NDAT19056D DE 19056D A DE19056D A DE 19056DA DE 19056 C DE19056 C DE 19056C
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DE
Germany
Prior art keywords
oven
puddle
furnace
flame
double puddle
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Application number
DENDAT19056D
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English (en)
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0. springer in Hermannshütte (Böhmen)
Publication of DE19056C publication Critical patent/DE19056C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C3/00Manufacture of wrought-iron or wrought-steel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
.4.
A und B beiliegender Zeichnung sind die selbstständigen Arbeitsräume (Herde) des Puddelofens. D ist die Mittelbrücke, welche diese Herde trennt. C und E sind die Brücken, welche jeden einzelnen Herd von den Kanälen, durch welche Gas und Luft zugeführt werden, trennen. F und G sind die Kanäle, durch welche Gas und Verbrennungsluft dem Ofen zugeführt werden, und zwar sind die Gaskanäle im Horizontalschnitt mit g, die Luftkanäle mit / bezeichnet. Die Anzahl der Kanäle und deren Gröfse richtet sich nach dem Bedürfnifs; ich habe deren an einzelnen Oefen sechs, an anderen sieben.
Das Gas und die Verbrennungsluft werden hier nach Siemens' System erhitzt, doch ist das System der Gaserzeugung und Erhitzung irrelevant, man kann es auch auf irgend welche andere Weise erzeugen und erhitzen. Der Schwerpunkt liegt in den beiden selbstständigen Arbeitsräumen.
Bei der Puddelarbeit braucht man in den einzelnen Stadien verschiedenes Feuer; bei einzelnen Stadien ein intensives, womöglich beinahe reducirendes, in anderen Stadien wiederum ein schwächeres, oxydirendes Feuer.
Bei meinem neuen Ofen ist die Flamme stets in dem einen Herd intensiv, in dem anderen, durch Hinzutritt von Luft durch die Arbeitsöffnungen und durch regulirbare Oeffnungen in der Mittelbrücke D, schwächer und oxydirend.
Treten z. B. die Gase und die Verbrennungsluft bei F in den Ofen, so ist im Arbeitsraum A ein intensives Feuer, während im Arbeitsraum B schwächeres, oxydirendes Feuer ist.
Und dies ist umgekehrt der Fall, wenn man Gase und Verbrennungsluft bei G in den Ofen treten läfst.
Die Arbeit im Ofen vollzieht sich nun folgendermafsen:
Man setzt bei A die kalte Roheisencharge ein und schmilzt sie bei intensivem Feuer ein, während man Gase und Verbrennungsluft bei F einströmen läfst. Sowie jenes Stadium eintritt, wo zur Entkohlung des Eisens eine schwächere, oxydirende Flamme nothwendig ist, läfst man die Flamme bei G eintreten und schmilzt die Charge im Arbeitsraum B, die man schon vorher zum Anwärmen eingesetzt hatte, mit intensiver Flamme ein u. s: f.
Der Ofen ist somit in continuirlicher Arbeit, und die langen Pausen des Einschmelzens fallen weg.
Man hat wohl schon an manchen Orten bei gewöhnlichen Puddelöfen den Procefs des Einschmelzens dadurch abgekürzt, dafs man die abgehende Flamme durch einen sogen. Vorwärmer führte, worin sich die nächste Charge befand, während die vorherige gearbeitet wurde. Diese Vorwärmer haben aber den Nachtheil, dafs die Charge im warmen Zustand in den Arbeitsraum herübergeschafft werden, was Zeitverlust und Mühe verursacht, und dann doch noch erst vollkommen eingeschmolzen werden mufs, während bei Anwendung der zwei selbstständigen Arbeitsräume (Herde) die Charge im. zweiten Herde vollkommen eingeschmolzen ist, wenn in dem anderen die letzte Luppe fertig ist. Es resultirt daraus eine bedeutende Brennmaterialersparnifs, ein bedeutend geringerer Ab-
„■α™ weil man die Wirkung des Feuers genau «gären kann, und eine bedeutend höhere Productionsfähigkeit.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ϊ Eine mit regulirbaren Luftzutrittsöffnungen versehene Trennungsbrücke an Puddelofen
    mit zwei durch ein und bestrichenen selbstständig 2. Continuirliches Puddeln i in Patent-Anspruch ι. beze tion durch abwechselndes Roheisencharge und Ei schmolzenen Eisens in d räumen durch ein und d
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT19056D Doppel-Puddelofen Active DE19056C (de)

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DE (1) DE19056C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3059766A (en) * 1959-08-12 1962-10-23 Searle & Co Combined mold and package for suppositories
DE1261909B (de) * 1961-06-16 1968-02-29 Siemens Ag In Abhaengigkeit vom Signalpegel arbeitende Schaltvorrichtung fuer ein drahtloses Nachrichtenuebertragungssystem

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3059766A (en) * 1959-08-12 1962-10-23 Searle & Co Combined mold and package for suppositories
DE1261909B (de) * 1961-06-16 1968-02-29 Siemens Ag In Abhaengigkeit vom Signalpegel arbeitende Schaltvorrichtung fuer ein drahtloses Nachrichtenuebertragungssystem

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