DE190662C - - Google Patents

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DE190662C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B49/00Destructive distillation of solid carbonaceous materials by direct heating with heat-carrying agents including the partial combustion of the solid material to be treated
    • C10B49/02Destructive distillation of solid carbonaceous materials by direct heating with heat-carrying agents including the partial combustion of the solid material to be treated with hot gases or vapours, e.g. hot gases obtained by partial combustion of the charge

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Dezember 1905 ab.
Es i^t bekannt, aus Leuchtgas und Wassergas ein Mischgas dadurch herzustellen, daß man in dem ersten Entgasungsstadium in sämtliche Leuchtgasretorten einer Anlage eine bestimmte Menge Wassergas einleitet um dadurch die Leuchtgasentwicklung zu begünstigen bzw. schädliche Gasumsetzungen zu verhindern. Nach der Patentschrift 130112 können bei gewöhnlicher Kohle in dieser Weise 20 bis 30 Teile Wassergas auf je 100 Teile durch trockene Destillation der Kohle direkt gewonnenen Gases zugesetzt werden.
Nach der vorliegenden Erfindung soll dieses bekannte Verfahren dahin abgeändert werden, daß von den frisch beschickten Retorten nur . einzelne Wassergas zugeführt erhalten, während die anderen gleichzeitig, aber ohne Wassergas arbeiten. Da die Gesamtmenge
ao des Wassergases dieselbe bleiben soll, erhalten die Retorten, welche Wassergas empfangen, entsprechend mehr als bei dem bekannten Verfahren. Es kann auf diese Weise z. B. nur in jede zweite Retorte Wassergaszuleitung stattfinden.
Bei derartigem Vorgehen wird zwar in den Retorten ohne Wassergaszuleitung eine Verbesserung der Gasentwicklung nicht erzielt; es hat sich aber gezeigt, daß die Verbesserung der Gasentwicklung mit der zugeführten Wassergasmenge beschleunigt ansteigt, daß also der Vorteil, welcher durch die stärkere Zufuhr von Wassergas in dem einen Teil ■ der Retorten stattfindet, größer ist als der Nachteil, der aus der verminderten Zufuhr in den übrigen Retorten entsteht. Im besonderen ist es dann auch nicht notwendig, die zeitlichen Bedingungen der Zuleitung mit so ängstlicher Genauigkeit zu beachten, wie es bei dem bekannten Verfahren der Fall ist. Im besonderen wird man die Wassergaszuleitung in die betreffenden Retorten alsbald nach deren Füllung anstellen, um mit einem einheitlichen Arbeitsgang die sämtlichen Maßnahmen erfüllt zu haben. Den Wassergasstrom wird man dann I1^2 bis 2 Stunden je nach Bedarf gleichmäßig durch die Retorten durchgehen lassen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Verfahren zur Herstellung eines Mischgases durch Einleiten von Wassergas in Leuchtgasretorten im Anfang der Gasentwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß die für eine Anlage bestimmte Gesamtmenge des Wassergases nur in einem Teil der Retorten dieser Anlage eingeleitet wird, während die anderen frisch beschickten Retorten gleichzeitig, aber dauernd ohne Wassergas arbeiten.
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