DE190672C - - Google Patents
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- DE190672C DE190672C DENDAT190672D DE190672DA DE190672C DE 190672 C DE190672 C DE 190672C DE NDAT190672 D DENDAT190672 D DE NDAT190672D DE 190672D A DE190672D A DE 190672DA DE 190672 C DE190672 C DE 190672C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B7/00—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
- B41B7/02—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices
- B41B7/04—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices for casting individual characters or spaces, e.g. type casting machines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 190672 KLASSE \5a. GRUPPE
ROBERT DRUMMOND in NEW-YORK.
Letterngießmaschinen, in denen das Gießen von Ausschlußstücken mit Hilfe eines Kernschiebers
und eines Hilfsschiebers bewirkt werden kann, sind bekannt.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittels welcher ein Verriegeln und Entriegeln dieses Kernschiebers und des Hilfsschiebers unabhängig von der Vorrichtung zur gegenseitigen Bewegung beider Schieber bewirkt
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittels welcher ein Verriegeln und Entriegeln dieses Kernschiebers und des Hilfsschiebers unabhängig von der Vorrichtung zur gegenseitigen Bewegung beider Schieber bewirkt
ίο werden kann, wodurch die Möglichkeit geboten
ist, verschieden dicke Ausschlußstücke herzustellen.
Eine solche Vorrichtung zum Verriegeln des Kernschiebers mit seinem Hilfsschieber
nach der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß in den Kernschieber ein in einer
Schiene angeordneter Riegel eingelegt und im Hilfsschieber ein Ausschnitt vorgesehen ist,
in den genannter Riegel eingeschoben wird, um den Kernschieber mit seinem Hilfsschieber
zu kuppeln. Dieser Riegel ist mit Ansätzen und die ihn aufnehmende Schiene mit Armen
besetzt, die bei der Bewegung dieser Schiene an genannte Ansätze auftreffen und eine gemeinsame
Bewegung des Kernschiebers und seines Hilfsschiebers· veranlassen.
Um auch den Hilfsschieber für sich verschieben und dadurch den Gießformspalt in
bestimmtem Abstande von der Oberfläche des Maternrahmens absperren zu können, ist der
bekannte, die Letternweiten einstellende Keil mit einem Auge versehen, durch das eine
Stellspindel derart hindurchgeführt ist, daß er bei seiner Verschiebung in der Längsrichtung
eine Verstellung von mit der Schiene zur Aufnahme des Riegels verbundenen Hebeln
und dadurch das Einfallen eines Daumens in den Hilfsschieber veranlaßt, so daß letzterer
mitgenommen wird.
Durch die Möglichkeit andererseits, den unteren Kernschieber vom oberen Hilfsschieber
entriegeln zu können, läßt sich der Kernschieber auf kleinste Bruchteile von
Millimetern einstellen, gleichviel ob der Gießraum für breite oder schmale Lettern eingestellt
ist.
Fig. ι zeigt in einer Seitenansicht einen Teil einer Lettern - Gieß- und Setzmaschine
bekannter Anordnung mit der Vorrichtung nach der Erfindung zur Herstellung niedriger
Ausschlußstücke.
Fig. 2 ist eine andere Seitenansicht und Fig. 3 eine Draufsicht unter Weglassung
einiger Teile, um die sonst von ihnen verdeckten Teile hervortreten zu lassen; in der
letzteren Figur ist die Vorrichtung zur Herr stellung niedriger Ausschlußstücke in ihrer
Verschlußstellung.
Fig. 4 zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Maschine in der Ebene des Kernschiebers
und mit der Vorrichtung zur Herstellung niedriger Aus.schlußstücke in der Offenstellung.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht von Fig. 4.
Fig. 6 zeigt in einem senkrechten Schnitt in der Ebene des Kernschiebers eine Einzelheit
mit den Teilen in der Stellung nach Fig. 3.
Fig. 7 zeigt eine Zeile, bestehend aus Lettern und Ausschlußstücken verschiedener Weite
und von Durchschußlinien eingefaßt,
Fig. 8 den Schließriegel für den Hilfsschieber in Draufsicht und Stirnansicht und
Fig. 9 einen Querschnitt in der Ebene des Riegels für den Hilfsschieber.
Der Kernschieber ι (Fig, 4, 6 und 9) der Gießform wird zur Bestimmung der Weite der Lettern und der Auschlußstücke in bekannter Weise durch die Gleitstücke 2 und 3 (Fig. 3 bis 6 und 9) bewegt, und zwar bei der Herstellung von Lettern lediglich durch die bereits erwähnte Längsverschiebung des Keiles 30, bei der Herstellung von Ausschlußstücken durch eine anderweitig vom Maternrahmen auf die Teile 2, 3 erfolgende Bewegungsübertragung, wobei der Keil 30 in der Querrichtung mitgenommen wird. Auf diesem Kernschieber 1 kann der an sich bekannte Hilfsschieber 4 zum öffnen und Verschließen der oberen Mündung der Gießform zu vorher bestimmten Zeitpunkten verschoben werden. Das vordere Ende 5 dieses Hilfsschiebers 4 übergreift das Vorderende 6 (Fig. 4 und 6) des Kernschiebers in geringem Abstande von der Oberfläche des verschiebbaren Maternrahmens J, so daß beim nötigen Verschieben des Hilfsschiebers 4 zum Verschließen der Gießform das Gießmetall in letzterer in einem entsprechenden Abstand von der Oberfläche des Maternrahmens angehalten wird, um ein niedriges Ausschlußstück zu bilden.
Der Kernschieber ι (Fig, 4, 6 und 9) der Gießform wird zur Bestimmung der Weite der Lettern und der Auschlußstücke in bekannter Weise durch die Gleitstücke 2 und 3 (Fig. 3 bis 6 und 9) bewegt, und zwar bei der Herstellung von Lettern lediglich durch die bereits erwähnte Längsverschiebung des Keiles 30, bei der Herstellung von Ausschlußstücken durch eine anderweitig vom Maternrahmen auf die Teile 2, 3 erfolgende Bewegungsübertragung, wobei der Keil 30 in der Querrichtung mitgenommen wird. Auf diesem Kernschieber 1 kann der an sich bekannte Hilfsschieber 4 zum öffnen und Verschließen der oberen Mündung der Gießform zu vorher bestimmten Zeitpunkten verschoben werden. Das vordere Ende 5 dieses Hilfsschiebers 4 übergreift das Vorderende 6 (Fig. 4 und 6) des Kernschiebers in geringem Abstande von der Oberfläche des verschiebbaren Maternrahmens J, so daß beim nötigen Verschieben des Hilfsschiebers 4 zum Verschließen der Gießform das Gießmetall in letzterer in einem entsprechenden Abstand von der Oberfläche des Maternrahmens angehalten wird, um ein niedriges Ausschlußstück zu bilden.
Bei vollständig zurückgezogenem Hilfsschieber 4 schneidet die Stirnfläche am Vorderende
5 dieses Hilfsschiebers genau mit der Stirnfläche am Vord'erende 6 des Kernschiebers
ι ab, so daß das Gießmetall in die Vertiefung für den zu gießenden Buchstaben auf
der Fläche des beweglichen Maternrahmens 7 einlaufen kann.
Die Vorrichtung zur Verschiebung des Hilfsschiebers zu bestimmten Zeitpunkten und
unabhängig von der Bewegung des Kernschiebers behufs Herstellung niedriger Ausschlußstücke,
wie z. B. des N-Geviertes oder des M-Geviertes, ist folgende: In eine am
unteren Rande des Hilfsschiebers 4 vorgesehene Aussparung 8 (Fig. 4 und 6) tritt zu
bestimmten Zeitpunkten ein Daumen 9 (Fig. 3 und 5) an der Schiene 10 ein; letztere erhält
bei Ii Führung und der Daumen verschiebt den Hilfsschieber unabhängig vom Kernschieber ι nach vorn, d. h. gegen den Gieß-"schlitz.
Die Schiene 10 ist bei 12 (Fig. 5) mit dem
Arm 13 eines bei 14 drehbar gelagerten und in wagerechter Ebene ausschwingenden zweiarmigen
Hebels lose verbunden, dessen anderer Arm 15 durch einen Stift 16 und einen
Längsschlitz 17 mit dem Arm 18 eines zweiarmigen Hebels in Verbindung steht. Dieser
Hebel kann um den Stift 19* in wagerechter Ebene ausschwingen und trägt an seinem
anderen Arm 19 eine seitlich vorstehende federnde Stellspindel 20 (Fig. 1, 3 und 5).
In einen Einschnitt 21 (Fig. 6) im Hilfsschieber
tritt ein seitlich verschiebbarer Riegel
22 (Fig. 3, 4, 5, 8 und 9) am Kernschieber 1 zeitweise ein. Die Bewegung des Riegels 22
wird von der Bewegung des Schwinghebels 13, 15 wie folgt abgeleitet: Ein Stift 24
(Fig. 5) an einer seitlich verschiebbaren Schiene
23 ragt in einen Langschlitz 25 im Arme 13 hinein. Zwei nach oben stehende Ansätze
26, 27 (Fig. 8 und 9) an dem einwärts gebogenen Ende der Schiene 23 treffen gegen
die Außenflächen der rückwärts ragenden Arme 28, 29 am Riegel 22 an und kuppeln sich mit dem letzteren. Durch die Kuppelung
dieses Riegels mit der Schiene 23 kann sich dieser im Kernschieber 1 senkrecht zu
dessen Breitseite bewegen, ohne daß der Riegel und die Schiene sich trennen.
Die Vorrichtung für die Bewegung des Hilfsschiebers 4 zur Bildung der Ausschlußstücke
(Gevierte, Halbgevierte usw.) besteht in der Hauptsache aus dem bekannten verschiebbaren
Keil 30 (Fig. 4 und 5), der in üblicher Weise die Bewegung des Kernschiebers ι zum Einstellen des richtigen Gießformspaltes
für die Lettern bewirkt und hier mit einem Auge 31 (Fig. 1 bis 3 und 5) zur Führung
der Stellspindel 20 für den zweiarmigen Hebel 18, 19 besetzt ist. Wird der Keil· 30
gegen die Gießformschieber seitlich und einwärts verschoben, so trifft das Auge 31 gegen
den nachgiebigen Bundring 32. Am Ende der Einwärtsbewegung des Keiles werden die
beiden Hebel 18, 19 und 13, 15 gedreht, und
der Daumen 9 tritt in den Einschnitt 8 im Hilfsschieber 4 ein, wodurch letzterer so eingestellt
wird, daß der Gießformspalt oben in einem gewissen Abstande von dem Schriftbilde
unten auf der Fläche des Maternrahmens abgeschlossen ist. Ehe der Daumen 9 so
weit bewegt ist, daß der Hilfsschieber 4 vorwärts geschoben wird, wird der Riegel 22
aus dem Einschnitt im Hilfsschieber durch die Schiene 23 zurückgezogen.
Der Kernschieber 1 wird, wie erwähnt, in
gewöhnlicher Weise durch die Gleitstücke 2 und 3 bewegt, um ihn zuerst entsprechend
dem zu bildenden Ausschlußstück von der erforderlichen Dicke einzustellen, worauf er
in den Gießformspalt hineinbewegt wird, um das eben gebildete Ausschlußstück aus diesem
Spalt herauszudrücken. Nach dieser Vorwärtsschiebuug des Kernschiebers steht der
Riegel 22 vor dem Einschnitt 21 am Hilfsschieber, so daß, wenn bei der Bewegung des
Keiles 30 nach außen, das Auge 31 gegen die aus einer um die Spindel 20 herumgewickelten
Schraubenfeder gebildete Anlage 33 ,auftrifft und die beiden Hebel 18, 19 und
Claims (2)
1. Mit einem Kern- und einem Hilfsschieber versehene Vorrichtung bei Letterngießmaschinen
zum Gießen von Ausschlußstücken , dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Kernschieber (1, Fig. 4, 6 und 9) ein in einer Schiene (23, Fig. 3 bis 5 und 9)
liegender Riegel (22, Fig. 3 bis 6, 8 und 9) angeordnet und im Hilfsschieber (4, Fig. 3
bis 6) ein Ausschnitt (21) vorgesehen ist, in den beim Ausschwingen eines mit der ·
Schiene (23) verbundenen Hebels (13, 15, Fig. 2, 5 und 9) genannter Riegel (22)
eintritt, um beide Schieber (1, 4) miteinander zu kuppeln.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kuppelung
des Kernschiebers (1) mit dem Hilfsschieber (4) der Riegel (22) mit Ansätzen
(28, 29, Fig. 4, 6 und 8) und die den 100 genannten Riegel enthaltende Schiene (23)
mit Armen (26, 27) besetzt ist, die bei der Bewegung der Schiene eine gemeinsame
Verschiebung der beiden Schieber (1 und 4) veranlassen, und daß für eine besondere
Verschiebung des Hilfsschiebers behufs Absperrens des Gießformspaltes in be- ' stimmtem Abstande von der Maternrahmenoberfläche
der an sich bekannte, die Letternweiten einstellende Keil (30, Fig. 2, 4 und 5) bei seiner Verschiebung
eine Verstellung von Hebeln (13, 15 und 18, 19, Fig. 2, 3 und 5) und dadurch das
Einfallen eines Daumens (9, Fig. 3 und 5) in den Hilfsschieber behufs Mitnahme des
letzteren veranlaßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE190672C true DE190672C (de) |
Family
ID=454121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT190672D Active DE190672C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE190672C (de) |
-
0
- DE DENDAT190672D patent/DE190672C/de active Active
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