DE1906830A1 - Vorrichtung an kraftangetriebenen Schreibmaschinen zum selbsttaetigen Abdruck einer Sondertype - Google Patents

Vorrichtung an kraftangetriebenen Schreibmaschinen zum selbsttaetigen Abdruck einer Sondertype

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Description

IBM Deutschland Internationale Büro-Matchinen Gesellschaft mbH
Böblingen, 11. Februar 1969 wi-oc
Anmelderin: International Business Machines
Corporation, Armonk, N. Y. 10 504
Amtliches Aktenzeichen: Neuanmeldung
Aktenzeichen der Anmelderin: Docket LE 966 013
Vorrichtung an kraftangetriebenen Schreibmaschinen zum selbsttätigen Abdruck einer Sondertype
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an kraftangetriebenen Schreibmaschinen mit einer für jeden Druckzyklus angeschalteten Antriebswelle zur Betätigung des jeweils ausgelösten, dem eingegebenen Zeichen zugeordneten Zwischenhebels, die zum selbsttätigen Abdruck einer Sondertype dient, z. B. zum Unterstreichen.
Bei den gebräuchlichen Schreibmaschinen ist zum Unterstreichen eines geschriebenen Zeichens, Wortes oder ganzer Sätze bzw. Satzteile eine Strichtype vorgesehen, die als zweites Typenzeichen auf einem normalen Typenhebel angeordnet ist. Zum Anschlag dieser Strichtype gegen die Papierwalze wird hierbei nach dem Umschalten die entsprechende Taste betätigt, und zwar je nach Größe des zu unterstreichenden Begriffes einmal oder mehrmals. Diese Methode ist nachteilig, weil sie das kontinuierliche Schreiben unterbricht und einen Mehraufwand an Zeit sowie auch Fehler verursacht. Aus diesem Grund wird jedenfalls auch die
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Aufmerksamkeit des Bedieners der Maschine erhöht beansprucht.
Zur Vermeidung einer solchen wiederholten Tastenbetätigung hat man auf der Suche nach Abhilfe verschiedene Möglichkeiten gefunden, diesen Mangel zu beseitigen, zumindest aber zu verringern. So wurde zur Vermeidung der wiederholten Tastenbestätigung bei von Hand angetriebenen Schreibmaschinen den normalen Typenhebeln ein Sondertypenhebel mit einer ein- ^ zig en Strichtype und einer besonderen Taste zugeordnet. Mit Hilfe der
Sondertaste wird bei dieser Ausführung die Unterstreichungstype in die Bewegungsbahn der jeweils ausgewählten Normaltype eingeschwenkt und zusammen mit dieser zu unterstreichenden Normaltype angeschlagen. Eine der Sondertaste zugeordnete Verriegelungetaste dient dassu, die Strichtype ggf. für eine bestimmte Zeitdauer in Arbeitsstellung su halten, so daß eine v/iederholte Tastenbetätigung zum Unterstreichen größerer Begriffe oder "Wörter nicht erforderlich ist.
Eine andere, durch die DDR-Patent schrift 20 060 bekannt gewordene Unterstreichvorrichtung enthält eins Sondertaste, bei deren Betätigung ein ^ Unterstreichungsstrich abgedruckt und anschließend selbsttätig eine Rückschaltung ausgelöst wird. Damit kann durch jeweils vorheriges Betätigen der Sondertaste jedes Zeichen unterstrichen werden, ohne daß der Schreibwagen über den ganzen zu unterstreichenden Begriff zurü-ckgeechaltet werden muß. Diesen Mehraufwand einer anschließenden Wagenrückechaltoperation vermeidet eine weitere bekannte Vorrichtung gemäß der USA-Patentschrift 2 093 581, bei welcher der der Unterstreichungstype zugeordnete Typenhebel mittels einer sogenannten Tottaste ausgelöst wird, bei der, entsprechend den bekannten Akzenttasten, die Auslösung eines Schaltschrittes für den Wagen verhindert ist.
Eine \veitere bekannte Vorrichtung für den Abdruck einer Sondertype ist in der deutschen Patentschrift 1 088 073 beschrieben. Der Funktionsablauf
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dieter Vorrichtung ist der folgende: Auf die Betätigung einer besonderen Schalttaste hin wird zunächst das eingetastete Zeichen zum Abdruck gebracht und unmittelbar darauffolgend der Wagenschaltschritt ausgelöst. Nach Beendigung des W ag en β ehalt schritte 8 gelangt nun unter der Steuerung der Farbband-Transportvorrichtung die Unter Streichung stype zum Abdruck, wofür neben der Typenführung ein zweiter Schlitz zur Aufnahme des Typenhebels mit dem 1 nterstreichungeetrich vorgesehen ist. Die Unterstreichung erfolgt also, während das abgedruckte Zeichen sich bereite in der nächsten Druckpoeition befindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Schreibmaschine der eingange gekennzeichneten Bauart unter Verwendung einer verriegelbaren zusätzlichen Funktionstaste, wie sie bei Vorrichtungen zum Unterstreichen :. bereits bekannt ist, eine automatische Unterstreichung zu ermöglichen, ,* bei welcher der Schreibfluß nicht unterbrochen wird. Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus der im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Vorrichtung. Eine nach der Lehre der Erfindung wirkende Vorrichtung ist somit bei Schreibmaschinen anderer als der konventionellen Bauart anwendbar, also insbesondere bei typenhebellosen Schreibmaschinen. Mit verhältnismäßig einfachen Mitteln wird gemäß der Erfindung nach Betätigung der zusätzlichen Fun! tionstaste bei jedem darauffolgenden Tastenanschlag der Schaltschritt unterdrückt und unmittelbar nach dem Abdruck des eingetasteten Zeichens der Unterstreichung β strich bzw. ein anderes Sonderzeichen, z.B. ein Akzent, zum Abdruck gebracht, und erst danach wird der Schaltechritt selbsttätig ausgeführt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen in einem Ausführungsbeiepiel erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung der zur Erläuterung der Erfindung erforderlichen Teile einer kraftangetriebenen Schreibmaschine, und die
Fig. Za, 2b und 2c die Stellung einzelner Teile der Vorrichtung gemäß
Fig. 1 während verschiedener Phasen eines automatischen Unter 6t reichungs vorgange 8.
Die Schreibmaschine gemäß Fig. 1 enthält einen Typenkopf 11, der mittels eines Schlittens 13 und einer Hülse 15 längs einer Schreibwalze 19 verschiebbar und zum Abd^ck schwenkbar gelagert ist. Zwischen dem Typenkopf 1' und der Schreibwalze I 9 ist das Papier 1 7 angeordnet sowie das (nicht gezeigte) Farbband. Zur Einstellung der jeweils gewünschten Type wird der Typenträger Il auf die Betätigung eines Tastenhebele 21 hin sowohl gedreht als auch geneigt.
Ein Motor 23 treibt über eine Riemenscheibe 27 und einen Riemen 29 eine Veile 25 ständig an. Die W^He 25 kann über eine Kupplung 13 mit einer Hauptwelle 31 gekuppelt werden; die Kupplung 33 besteht aus einer Kupplungshülse 35 und einer Kupplungsklinke 37, die mit einem Anschlag 39 auf der Kupplungshülse 35 wahlweiee zusammenwirkt.
Bei Betätigung einer Taste 41 ist der zugehörige Tastenhebel 21 über einen Ansatz 42 auf den zugehörigen Zwischenhebel 43 wirksam und schwenkt diesen in seine V'irkstellung. An der Unterseite des Zwischenhebels 43 bef&det sich eine Anzahl Codeansätze 43a und 43b, von denen die Codeansätze 43a die Einstellung der eingetasteten Type steuern, während der Ansatz 43b eine Ausloseschwinge 45 betätigt. Diese bewirkt über nicht dargestellte Mittel die P/etätigung der "'urplungsklinke 37 zur Freigabe der Kupplungshülse 35. Dadurch wird die Kupplung 33 v/irksam, und zwar für die Dauer einer halben Umdrehung, so daß die Hauptwelle 31 eine Drehbewegung um IPO ausführt. Gleichzeitig wird über die Stirnräder 47, 48 und 49 auch die Flügelwelle 51 um 180 gedreht.
Die FlügelVv-elle 51 iet mit Flügeln 53 unrl 53a au&gestattot, von denen sich
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jeweils einer unterhalb der Enden 43c der Zwischenhebel 43 befindet. Sobald einer der Zwischenhebel 43 betätigt und in seine untere I age verstellt wurde, wird mit der Drehbewegung der Flügelwelle 5 1 dex· zugeordnete Flügel 53 bzw. 53a wirksam und verschiebt den betreffenden Zwischenhebel 43 nach links (Fig. 1). Dadurch werden ausgewählte Codeansätze 43a auf die'Wähleinrichtung für die Einstellung des Typenkopfes Il wirksam. Anschließend erfolgt der Abdruck der eingestellten Type auf das Papier 17, rind unmittelbar darauf wird der Schlitten 13 mit dem Typenkopf 11 in die nächste Druckposition längs der Schreibwalze 19 weitergeschaltet. Diese Schrittschaltbewegung wird über ein Schaltgestänge 55, eine Schaltklinke 57 und eine Auslöseschwinge 59 ausgeführt.
für die automatische Unterstreichung vorgesehene Taste 65 enthält einen in einem Schlitz 69 des Rahmen? 71 geführten Tastenechaft 67. Ein Einschnitt 73 im Tastenschaft 67 diont sur Vcrrics^lung der Taste 65 an der Kante 75 des Schlitzes 69. Im Tastenschaft 67 befindet sich weiterhin eine Bohrung 77, in die das eine Ende 78 einer Feder 79 eingehängt ist, deren anderes Ende BO am Rahmen 7 1 befestigt ist. Die Feder 79 hat somit die '.Virkung, die entriegelte Taste 65 in ihre Ausgangslage zurückzuziehen. Ein Stift 8! am Tastenschaft 67 wirkt so mit der Kante 83 eines Langloches 85 in einem Rlinkhebel 87 zusammen, daß bei Verriegelung der Taste Ci- in ihrer unteren Stellung Jas Ende 89 des Klinkhebels 87 nach unten geschwenkt wird, bis der Ansatz 91 den Klinkhebala 87 in der Bahn des Flügels 53 der Flügelwelle 51 liege.
.Das in Fig. 1 vordere Ende 93 des Elinkhebcls 87 befindet sich im Eingriff mit einer Verzahnung 95 eines Klinkrades 97, das auf einer Welle 99 verdrehfest angeordnet ist. Eine Sperrolle JOl einer Sperrklinke 103, die auf einem Stift 105 im Rahmen schwenkbar gelagert ist, liegt unter der Wirkung einer Feder 107 auf der Verzahnung 95 auf und verhindert ein Rückdrehen des Klinkrades 97 im Uhrzeigersinn. Auf der γΓβ11β " ist weiterhin ein
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Sternrad 109 mit Zähnen 111 befestigt, und die Anzahl der Zähne 1 1 I entspricht der Hälfte der Zthne der Verzahnung 95. Auf de'm Umfang des Sternradeß 109 liegt ein an einem Folgearm J ^ 3 angeordneter Stift 1 15 auf. Der Folgearm 113 ißt mittels eines in einem Langloch 119 geführten Stiftes 1 17 längsverschiebbar gelagert. Der Stift 1 15 wird mittels einer Feder 121, die einerseits bei 123 am Folgearm 113 und andererseits am Gehäuse der Maschine eingehängt ist, auf dem Umfang des Sternrades 109 gehalten. Das entgegengesetzte Ende 125 des Folgearmes H3 wirkt mit einem Teil 127 fc der Schaltklinke 57 zusammen, die mittels ihrer Gabel 60 lösbar mit der
AuslöseBchwinge 59 verbunden ist.
An dem Ende 133 eines Sternradhebels 129 ist ein Stift 131 befestigt, der ebenfalls auf dem Umfang des Sternrades 109 aufliegt. Der Sternradhebel 129 ist mit einem Stift 135 im Maschinengehäuse gelagert, der seinerseits durch eine Bohrung 137 irr. -Fternradhebel ?9 ragt, die eine gewisse ■Vertikalbewegung des Sternradhebels ermöglicht, entsprechend den über den Stift 131 vom Sternrad 109 erzeugten L'ingsbewegungen. Das gleiche gilt für ein Langloch 143, mittels dessen der Sternradhebel 129 außerdem auch auf der V?:lle 99 längsbeweglich geführt ist. Am oberen Ende des Sternradk hebels 129 befindet sich eine Abwinkelung 141, die mit der Kante 140 des
Zwischenhebels 63 ziisammenwirkt.
Die bisher anhand der Fig. 1 beschriebene Vorrichtung wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 2a, 2b und 2c in ihrer Arbeitsweise erläutert. Bei der Darstellung gemäß Fig. 2a ist die Taste 65 in ihrer betätigten und verriegelten Stellung gezeigt, in welcher der Ansatz 91 des Klinkhebels 87 sich im Wirkungsbereich des Flügels 53 der Flügelwelle 51 befindet. Bei der darauffolgenden Betätigung der Taste 41 gemäß Fig. 2b wird der Zwischenhebel 43 durch die Abwinkelung 22 des Tastenhebel^ 21 nach unten geschwenkt, wobei er ebenfalls in den Wirkungebereich dee Flügels 53 der Flügelwelle 51 gerät. Im Verlauf der hierdurch erzeugten Horizontal-
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echubbewegung dee Zwischenhebels 43 bewirken dessen Codeaneätze 43a über die ««geordneten Wähl schwing en die Auswahl dee eingetasteten Zeichens Bur darauffolgenden Einstellung dee Typenkopfe β 11. Der Ansatz 43b hat bereite mit der Abwärtsbewegung des Zwischenhebels 43 die Auslöse schwinge 45 betätigt, wodurch die Kupplung 33 (Fig. 1) wirksam wird und sowohl die Hauptwelle 31 als auch die Flügelwelle 51 eine halbe Umdrehung ausführen.
Bei der Halbdrehung der Flügelwelle 51 wird auch der Klinkhebel 87 nach links verschoben^ und das Klinkrad 97 entgegen dem Uhrzeigersinn um einen Zahn wbitergedreht, wie in Fig. 2c gezeigt. Die Sperrolle 10! der Sperrklinke 103 (Fig. 1) sorgt dafür, daß das Klinkrad 97 in der neuen Stellung festgehalten wird, während die Feder 88 den Klinkhebel 87 nach rechte zurücksieht, wo er im Wirkungsbereich des Flügels 53a der Flügelwelle 51 verbleibt. Hierbei wandert das Ende 93 des Klinkhebele 87 aus dem Zahn 95a in den Zahn 95b, wie in Fig. 2c durch den Punkt auf dem Klinkrmd 97 angedeutet ist. Die vorher beschriebene Drehung des Klinkrades 97 wird über die Welle 99 auf das Sternrad 109 übertragen, wobei die Stifte II? und 131 des Folgearrnee 113 bzw. den Sternradhebels 129 unter der V/irkung des entsprechenden Zahnes 1 11 von der "Welle 99 wegbewegt werden. Da, wie bereits erwähnt, das Sternrad 109 nur halb soviel Zähne aufweist wie das Klinkrad 97, bleibt das Sternrad 109 so stehen, daß der Folgearm 113 und der Sternradhebel 129 jeweils auf einem der Zähne 111 stehen bleiben. Diese Stellung wird beibehalten, bis eine weitere Halbdrehung der Flügelwelle 51 eingeleitet wird.
Bei der vorher beschriebenen Schubbewegung des Folgearme 113 nach rechts, wie in Fig. 2c dargestellt, wird er auf den Teil 127 der Klinke 57 wirksam, so daß deren Gabel 60 aus der Eingriff β verbindung mit der Aus-Iu Beschwinge 59 gelöst wird. Da die Schritt schaltung des Schlittens mit dem Typenträger erst gegen Ende einer Druckzyklus auegelöst wird, nämlich
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erst nach dem Abdruck des auegewählten Zeichens, erfolgt die beschriebene Trennung von der Auslöse schwinge rechtzeitig, um die Schrittschaltung zu verhindern. Gleichseitig damit ist durch die Abwärtsbewegung des Sternradhebels 129 deeeen Abwinkelung 141 auf die Kante 140 des der Unterstreichungstype zugeordneten Zwischenhebels 63 wirksam geworden, wodurch der Anschlag 64 in den Wirkungebereich der Flügelwlle 51 gelangt und der Ansatz 63b die Auslöseschwinge 45 betätigt. Auf diese Weise wird nun selbsttätig ein^weiter Druckzyklus eingeleitet, in dessen Verlauf die zweite Halbdrehung der Flügelwelle 51 die Codeansätze 63a und den Ansatz 63b auf die Wähl schwing en bzw. die Auslöeeechwinge 45 wirksam werden läßt.
Mit der zweiten Halbdrehung der Fitigelwelle 51 wird außerdem der Klinkhebel 87 erneut nach links verschoben, was wiederum einen Schrittantrieb für das Klinkrad ^7, die Welle 99 und das Sternrad 109 zur Folge hat. Dabei werden der Folgearm 113 und der Sternradhebel 129 in ihre in Fig. 2a gezeigte Auegange stellung zurückgeführt, und die Schaltklinke 47 wird unter der Wirkung einer Feder 145 nach links geschwenkt, so daß die Wirkverbindung zwischen dem Schaltgestänge 55 und der Auslöse schwinge 59 wieder hergestellt wird.
Nachdem nun der Unterstreichungeetrich unter das zuvor geschriebene Zeichen abgedruckt worden ist, erfolgt nun die Fortschaltung des Typenkopfes 11 in die nächste Druckposition. Gleichzeitig gibt der Sternradhebel 129 bei seiner Rückkehr in die in Fig. 2a gezeigte Stellung den Zwischenhebel 63 frei, so daß die Schreibmaschine nun für den nächsten Druckzyklus bereit ist. Die Bewegung des Klinkrades 97 während der beschriebenen Folge von Funktionsabläufen ist in Fig. 2a durch je einen Punkt für die Auegangestellung und für die Endstellung sowie eine die beiden Punkte verbindende gestrichelte Linie dargestellt. Das Ende 93 des Klinkhebels 87 liegt nach Beendigung der beschriebenen Operation am Zahr. 95c an.
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Da bei der Auslösung einer'automatischen Unterstreichung zwei Druckzyklen aufeinanderfolgend selbsttätig ablaufen, hierfür also eine doppelte Zykluszeit benötigt wird, kann es vorkommen, daß der Bediener der Maschine in der Zwischenzeit bereits ein neues Zeichen einzugeben versucht. Dies ist jedoch durch die Kugelsperre 20 gemäß Fig. 1 verhindert, die solange wirksam bleibt, bis der Zwischenhebel 63 durch den Sternradhebel 129 freigegeben worden ist. Vor dem Ende der zweiten Druckfolge ist somit der Abdruck eines weiteren Zeichens verhindert.
Die beschriebene Funktionsfolge setzt voraus, daß die Taste 65 in ihrer unteren Stellung verriegelt gehalten ist. Bei der Entriegelung der Taste 65 bewirkt die auf den Tastenschaft 67 wirksame Feder 79 deren Rückstellung nach oben- Ferner verschiebt der Stift 81 am Tastenschaft 67 den Klinkhebel 87 nach oben in eine Stellung, in der sein Ansatz 91 außerhalb des Wirkungsbereichs der Flügel 53 bzw. 53a der Flügelwelle 51 ist. Die Einzelauslösung der Druckzyklen erfolgt dann wieder in der üblichen Weise.
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Claims (3)

- ίο - PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung an kraftangetriebenen Schreibmaschinen mit einer für jeden Druckzyklue angeschalteten Antriebswelle zur Betätigung des jeweils ausgelösten, dem eingegebenen Zeichen zugeordneten Zwischenhebels, zum selbsttätigen Abdruck einer Sondertype, z.B. zum Unterstreichen, gekennzeichnet durch einen mittels einer verriegelbaren zusätzlichen Funktionstaste (65) an die zyklusweise ange schal-Bk tete Antriebswelle (51) ankuppelbaren Nockenantrieb (99, 109)» der
von Druckzyklue zu Druckzyklus wechselweise in seine wirksame und seine unwirksame Stellung gelangt und in seiner wirksamen Stellung über einen ersten Folgearm. (113) auf die Wirkverbindung (60) zwischen der Auelöse;:chwinge (59) und der Schrittechaltklinke (57) unterbrechend wirksam ist und über einen zweiten Folgearm (129) den der Unterstreichungetype zugeordneten Zwischenhebel (63) auslöst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur taetengesteuerten Ankupplung des Nockenantriebs (99* 109) an die
^ Antriebswelle (51) ein Klinkradantrieb angeordnet ist, bestehend aus
einem durch die zusätzliche Funktionstaste (65) in den Wirkungsbereich der als Flügelwelle (51) ausgebildeten Antriebswelle verstellbaren Klinkhebel (87), der über ein Klinkrad (97) auf die Welle (99) des Nockenantriebs (109) schrittweise drehend wirksam ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch, gekennzeichnet, daß der Nockenantrieb als Sternrad (109) ausgebildet ist, das halb soviel Zähne (Ul) aufweist wie das Klinkrad (97), so daß die Drehschritte des Sternrades (109) der halben Zahnteilung entsprechen.
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LE 966 013
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