DE1907006A1 - Hubaggregat fuer hydraulische Hubvorrichtungen an Hand-Gabelhubwagen - Google Patents
Hubaggregat fuer hydraulische Hubvorrichtungen an Hand-GabelhubwagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B3/00—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
- B62B3/04—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment
- B62B3/06—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment for simply clearing the load from the ground
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Description
PQtentonwBlte
Iac. H. MITiCHERLICH
KpI.- lag. L 6 U η 3 C ti M A H · Pall 11
KpI.- lag. L 6 U η 3 C ti M A H · Pall 11
Dr. rar. nat. W. KORoEK
MÜNCHEN 22. Steinsriorfsti !:
MÜNCHEN 22. Steinsriorfsti !:
12. Februar 1J69
Hubaggregat für hydraulische Hubvorrichtungen an Hand-Oabelhubtragen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hubaggregat für hydraulische Hubvorrichtungen an Hand-Oabelhubwagen,
mit einen Saugventil, einem Druckventil, einem Senkventil und einem Sicherheitsventil.
Die bisher bekannten Hubaggregate dieser Art weisen durchweg· den Naohteil auf» dass die sur Steuerung erforderlichen Ventile einsein bzw. in mehreren
Oruppen in das Aggregat eingesetzt sind. Dies bringt bei Störungen der hydraulischen Anlage aber erfahrungs-/2/68/UB/&
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gemäss Komplikationen und Zeitverlust mit sich, da das defekte Ventil jeweils erst lokalimert, ausgebaut
und repariert bzw= ersetzt wurden mues. Dieser
Nachteil wird dur^h die vorliegende Erfindung behoben,
Das den Gegenstand dieser Erfindung bildende Hubaggregat 1st demgemäss dadurch gekennzeichnet,
dass alle vorgenannten Ventile in einem kompakten, praktisch bolzenförmlgen, als Ganzes leicht ersetzbaren
Steuerblock zusammengefasst sind» der in eine im Hubaggregatkörper angeordnete, in einen Behälter
mündende Bohrung einschiebbar ist»
Bei Ausfall eines Ventiles lässt sich somit der ganze Steuerblock ohne nennenswerten Zeitaufwand
auewechseln, womit das Aggregat mit Sicherheit wieder
betriebsfähig ist.
Auf der beillegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigen:
Figo 1 eine vereinfachte Seitenansicht eines Gabelhubwagens,
Fig. 2 «Inen Horisontalschnitt durch einen
Teil des Hubaggregat es, nach der Linie II-II in Fig.1,
Fig. 3 einen Langeschnitt durch den Steuer» block des In Fig. 2 gezeigten Hubaggregates und
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BAD OR]QlMAL
. 3_ 1907008
Figc 4 einen Schnitt ähnlich FIgc 3, Jedoch
gemäss einer um 90° gedrehten Ebene*
Der In Flg. 1 unter weglassung unwesentlicher
Einzeltelle dargestellte Gabelhubwagen weist ein In
seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnetes Chassis auf, das sich einerseits auf Rollen 2, andererseits über einen
Lagerkopf 3 auf ein Hubaggregat 4 abstützte Das Hub*
aggregat 4 ruht auf einer an eich bekannten, mit den Vorderrädern 5 verbundenen Stützkonstruktion und trägt
an seiner Vorderseite in einer Gabelung die Lenkdeichsei
6t
Vorzugsweise ist das Hubaggregat 4 ein aus einem einzigen Teil hergestellter Block* welcher etwa
in seinen Zentrum eine .'ertikalbohrung 7 aufweist, in
welcher der zum Anheben des Chassis 1 dienende Hubkolben
angeordnet ist. In einer im vorderen Teil des
Hubaggregates vorgesehenen Horizontalbohrung 8 1st ein nicht dargestellter Pumpenkolben angeordnet, welcher
mit dem unteren Ende der Deichsel 6 gekuppelt ist. Duroh periodisches Auf- und Abbewegen der Deichsel 6 wird den
Pumpenkolben somit Innerhalb der Bohrung 8 eine hin- und hergehende Bewegung aufgezwungen» Aufgabe des Pub«
pcnkolbeiis ist es, die Betriebsflüssigkeit des hydraulischen HubsystM» «us «Inen ebenfalls im Hubaggregat
vorgesehenen Behälter 9 anzusaugen und der Bohrung 7
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zuzuführen. Zur Steuerung dieses Vorganges dient ein
zwischen dem Behälter 9 und den Funpenkolben angeordneter Steuerblook 10. Der an beiden Stirnseiten mit je
einer Verschlussschraube 11 bzw. 12 dicht verschlossene Steuerblock 10 1st in eine Horizontalbohrung des
Hubaggregates 4 eingeschoben und ragt mit seinem der Verschlussschraube 12 entsprechenden Endabschnitt in
Die Aufnahmebohrung des Steuerblocks 10 ist mit der Ί
8 des Pumpenkolbens durch einen Ueberleitungakanal 13
verbunden.
Der in den Figuren 3 und 4 im Längsschnitt dargestellte Steuerblook IO hat im wesentlichen die
Form eines kreiszylindrischen Bolzens, in welchem
sämtliche zur Steuerung des hydraulischen Hubaggregates erforderlichen Organe untergebracht sind. An der in den
sämtliche zur Steuerung des hydraulischen Hubaggregates erforderlichen Organe untergebracht sind. An der in den
. Behälter 9 hineinragenden Stirnseite des Steuerblocks
mündet ein Ansaugekanal 14, welcher in bezug auf die Längsachse des Steuerblocks etwas geneigt 1st und mit
einem Anaaugeventil 15 in Verbindung steht» das somit
den Zufluss der Hydraulikflüssigkeit vom Ansaugekanal 14 in «ine an ttafaag des ßteuerblooks vorgesehene Ringnut
16 freigeben kann. Der Saugkanal 14 mündet mit seinem den Behälter 9 gegenüberliegenden finde in eine den Steuerblook
10 quer durchsetzende Bohrung 17-17» welche einer-
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seits durch eine Sehraube 18 verschlossen 1st, andererseits ein sp&fcer noch zu besprechendes Senkventil 19
enthält. Eint Zentralbohrung 29 verbindet die Querbohrung
17 mit einer durch eine Schraube 12 verschlossenen
Kanter 20, in welcher ein Sicherheitsventil 21 angeordnet ist.
Die um 90° gedrehte S«hnittdaret*5Äune nach
FIg0 * zeigt eine weitere, durch eine Schraube 23 verschlossene Querbohrung 22-22, welche ein Druckventil 24
beherbergt. Auch die Querbohrung 22-22 steht mit der Zentralbohrung 29 in Verbindung. Letztere wird von einer
zweiten Querbohrung 25 geschnitten, welche beldseits in
eine Ringnut 26 einmündet.
Die Funktion und Arbeitsweise dieses Steuerblocks sei nun anhand der Figuren 2 bis 4 erläutert <>
Beim Saughub de« Pumpenkolbens in der Bohrung 8 entsteht im Ueberleitungskanal 13 ein Unterdruck, welcher
über die Ringnut 16 auf das Ansaugeventil 15 wirkt, die»
see öffnet und damit Hydraulikflüssigkeit aus dem Behalter
9 durch die Bohrung 14 ansaugt. Die Hydraulikflüssigkeit strömt somit in die Ringnut l6 und auch
in den Ueberleitungskanal 13. Mit der Umkehrung der Bewegungsrichtung
der Deichsel 6 beginnt der Druokhub, durch welchen d^e Flüssigkeit aus der Leitung 13 und
der Ringnut l6 verdrängt wird. Das Ansaugeventil 15
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sohlieest ston unter dem ansteigenden Druck der Flüssigkeit, wogegen eich das um 90° versetzte, aber ebenfalls
in die Ringnut 16 mündende Druckventil 24 öffnet. Die
Flüssigkeit kann somit durch das Druckventil und die Bohrungen ?9 und 25 in die Ringnut 26 gelangen, von wo
aus sie in die Zylinderbohrung 7 des Hubkolbens strömt und dort durch Verdrängung des Hubkolbens den Lagerkopf
3 und damit da« gesamte Chassis 1 anhebt.
Zum Senken des angehobenen Chassis genügt ein Druck auf einen in der Bohrung 17-17 des Senkventils
angeordneten Steuerstift 27» Dadurch wird die Kugel des enkventllfs von Ihrem Sitz nach unten gedrückt,
so dass die beiden Bohrungen 14 und 29 über die Querbohrung 17-17 miteinander verbunden werden und die
Flüssigkeit unter dem Eigengewicht des Chassis in den Behälter 9 zurückströmen kann.
Das Sicherheitsventil 21 ist auf einen bestimmten
Maximaldruck eingestellt, der sieh durch Verdrehen der Schraub« 12 leicht variieren lässt. Sobald dieser
Druck im hydraulischen System überschritten wird, hebt
sich die federbelastete Kugel 21 von ihrem Sitz und lässt die Flüssigkeit in die Kammer 20 einströmen, von
wo sie durch «inen Kanal 28 In den Behälter 9 zurück-•tröeen
kann.
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belastete Kugelventile ausgebildet.
Wie sich anhand der Fig. 2 leicht feststellen lässt« kann der gesamte Steuerblock 10, welcher mit
drei Umfangsdlohtungen 30 versehen ist» mit einem Oriff
in die entsprechende Aufnahmebohrung des Hubaggregates eingesetzt und auch wieder herausgenommen werden. Dieser
Steuerblock lässt sieh somit als Wegwerfeinheit ausbilden, welche beim Auftreten von Defekten schnell ersetzt "
ist und damit dem Hubaggregat eine beträchtliche Betriebs·= sicherheit und Wartungsfreiheit verleiht»
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Claims (6)
1. Hlibaggregat für hydraulische Hubvorrichtungen
an Hand-Gabelhubwagen, mit einem Saugventil, einem Druckventil, einem Senkventil und einem Sicherheitsventil,
dadurch gekennzeichnet, dass alle vorgenannten Ventile (15, 24, 19, 21) in einem kompakten,
praktisch bolzenfprmigen, als Ganzes leicht ersetzbaren
Steuerblock (io) zusammengefasst sind, der in eine im
Hubaggregatkörper angeordnete, in einen Behälter- (9) · mündende Bohrung einschiebbar ist.
2. Hubaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bolzenförmige Steuerblock (1o) mindestens
zwei ganz um seinen Umfang herumlaufende Ringnuten (16 bzw. 26) aufweist, in welche das Saugventil
(15) bzw. das Druckventil (24) münden.
3. Hubaggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der in den Behälter (9) hineinragenden
Stirnseite des Steuerblocks (1o) ein Saugkanal
(14) mündet, der sich über ca. zwei Drittel der Steuerblocklänge in den Steuerblock hinein erstreckt
und über das Saugventil (15) mit einer Ringnut (16)
verbunden ist.
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4) Hubaggregat naeh Anspruch JJ, dadurch
gekennzeichnet„ dass das Druckventil (24) in einer
den Steuerblook (10) quer durchsetzenden Bohrung (22-22) angeordnet lato
5) Hubaggregafe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Senkvsntil (19) ebenfalls in
einer Querbohrung (17-17) des Steuerblooks angeordnet 1st, welche sich von der Querbohrung (22-22) des Druck- f
ventile (24) in einem gewissen Abstand befindet und um oao 90° gegenüber derselben versetzt 1st, wobei sowohl
die Druckventilbohrung (22-22) als auch der Saugkanal (14) mit der vorgenannten Querbohrung (17-17) verbunden sind ο
6) Hubaggregat nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerblook (10) eine Zentral«
bohrung (29) aufweist, die von der Druckventllbohrung (22-22) bis zur gegenüberliegenden Stirnseite de« Steuerblookes
reicht und in welcher ein einstellbares Sicht heitsventil (21) angeordnet let.
Der Patentanwalt
909837/0 284
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH263768 | 1968-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1907006A1 true DE1907006A1 (de) | 1969-09-11 |
Family
ID=4238230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691907006 Pending DE1907006A1 (de) | 1968-02-23 | 1969-02-12 | Hubaggregat fuer hydraulische Hubvorrichtungen an Hand-Gabelhubwagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| FR (1) | FR2002483A1 (de) |
-
1969
- 1969-02-12 DE DE19691907006 patent/DE1907006A1/de active Pending
- 1969-02-21 FR FR6904422A patent/FR2002483A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2002483A1 (de) | 1969-10-17 |
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