DE1907529C3 - - Google Patents
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- DE1907529C3 DE1907529C3 DE19691907529 DE1907529A DE1907529C3 DE 1907529 C3 DE1907529 C3 DE 1907529C3 DE 19691907529 DE19691907529 DE 19691907529 DE 1907529 A DE1907529 A DE 1907529A DE 1907529 C3 DE1907529 C3 DE 1907529C3
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochlöffelbagger mit einem am Ausleger drehbar und schwenkbar
gelagerten, in seiner Längsrichtung verschiebbaren Löffelstiel, an dem der Löffel befestigt ist, und mit einem
Seilantrieb, dessen Seilstränge über Seilrollen zweier zum Heben und Senken des Löffels dienender
Flaschenzüge geführt sind.
Durch die DT-AS 12 07 893 ist ein derartiger Hochlöffelbagger bekannt, dessen Löffelstiel an dem am
Baggergestell heb- und senkbar angeordneten Baggerausleger mittels eines Sattelblockes in lotrechter Ebene
schwenkbar, in Richtung seiner Längsachse verschiebbar sowie um seine Längsachse drehbar gelagert ist. An
dem Sattelblock ist eine Dämpfungsvorrichtung angeordnet, welche in einem bestimmten Drehbereich
eine freie Drehung des Löffelstiels um seine Längsachse zuläßt, in dem darüber hinausgehenden Drehbereich
jedoch die Drehbewegung des Löffelstieles hemmt. Bei diesem Hochlöffelbagger ist bei sich ergebender
unterschiedlicher Seillänge der Seilstränge eine gleichmäßige Kraftverteilung zwischen diesen nicht möglich.
Auch ist es hierbei nachteilig, daß der Löffelstiel bereits bei geringen unsymmetrisch auf die Löffelschneide
einwirkenden Belastungen keine ruhige Lage aufweist und Vibrationen ausgesetzt ist, da die die Drehbewegung
des Löffelstieles hemmende Reibungsbremse erst im größeren Drehbereich wirksam wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Hochlöffelbagger dieser Art den Seilantrieb so auszubilden,
daß der am drehbaren Löffelstiel befestigte Löffel bei geringem seitlichen Kraftantrieb möglichst in seiner
horizontalen Ausgangslage verharrt und erst mit zunehmenden Seitenkräften die Drehbewegungen ausführt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Seilstränge der Flaschenzüge über ein die
Seilausgleichsbewegungen bremsendes Umlenkglied zu einem einzigen Seilzug vereinigt sind, daß die im
Bereich des Löffels angeordneten Seilrollen mit dem Löffel mittels einer Schwinge verbunden sind und daß
die Achse der Seilrollen senkrecht und die Schwenkachsen der Schwinge parallel zur Schwenklagerachse des
Löffelstieles am Ausleger verlaufen.
Erfindungsgemäß ergibt sich der Vorteil, daß dadurch, daß die Seilstränge der Flaschenzüge über das die
Seilausgleichsbewegung bremsende Umlenkglied zu durch das bremsende Umlenkgl.ed der Löffel bei
«ringe* seitlichen Kraftangr,ff zunächst in seiner
horizontalen Ausgangslage gehalten wird und erst m.t
ηοπζοπι- s jtenkräften eine Drehbewegung ausrhr?SaSurch
daß die Seilrollen mit dem Löffel mittels Her Schwinge so verbunden sind, daß die Achse der
ei IUn Senkrecht und die Schwenkachsen der
Sc w ge paTaS zur Schwenkachse des Löffelstieb
am Ausleger verlaufen wird die mögliche
Seubewegung über die im Löffelbereich vorhandenen
SeirolTen und somit am Um enkghed vermindert Außerdem treten ständige pendelnde Drehbewegungen
.« de" Löffels und hierdurch verursachte unerwünschte
Schwingungen an Teilen des Baggers nicht mehr auf so riaß eine für das Arbeiten günstige ruhige Lage des
Löffels gewährleistet ist. An Hand der Zeichnung wird
ein Ausführungsbeispiel eines Hochlöffelbagger nach ,ο der Erfindung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den Hochlöffelbagger in schematicher
Darstellung in Seitenansicht,
F i g 2 eine schematische Darstellung der Seilfuhrung
des Seiiantriebs für den Löffelstiel
„ Fig.3 die Aufhängung des Löffels mittels einer
Schwinge an einer Seilrolle und
Fig.4 ein Umlenkglied mit einer Seilbewegungen
bremsenden Einrichtung.
Der Hochlöffelbagger weist einen Ausleger 1 ,n iFig η sowie einen auf diesem drehbar gelagerten und
in seiner Längsrichtung verschiebbaren an seinem
freien Ende einen Löffel 3 tragenden Löffelstiel 2 auf. Das Heben und Senken des Löffels 3 erfolgt mittels
eines Seilantriebes, dessen Seilstränge 4 und 5 über
Seilrollen 6 und 7 zweier zum Heben und Senken des Löffels 3 dienender Flaschenzüge geführt sind (F i g. 1
und 2).
Die Seilrollen 6 und 7 sind mit dem Löffel 3 mittels einer Schwinge 8 derart verbunden, daß die Achse 9 der
Seilrollen 6 und 7 senkrecht und die Schwenkachsen der Schwinge 8 parallel zur Schwenklagerachse des
Löffelstieles am Ausleger 1 verlaufen (F i g. 1 und 3).
Die Seilstränge 4 und 5 der Flaschenzüge sind über ein mit einem Reibungsdämpfer 11 für die Seilaus-
gleichsbewegungen zusammenwirkendes Umlenkglied 10 zu einem einzigen Seilzug vereinigt, wobei das
Umlenkglied 10 in Form einer von den Seilsträngen 4 und 5 umschlungenen Halbrolle gestaltet ist (F i g. 2 und
4).
Das in Form einer Halbrolle gestaltete Umlenkglied
Das in Form einer Halbrolle gestaltete Umlenkglied
10 überträgt die Kraft auf den Ausleger 1 über den Reibungsdämpfer 11, der in einem am Ausleger 1 starr
befestigten Gehäuse 12 angeordnet ist, in dessen Führungen das Umlenkglied 10 lagen.
Der Reibungsdämpfer 11 besteht aus einem Druckkegel 13 (Fig.4), einem Satz von Keilen 14, einer
Druckscheibe 15, einer Feder 16, einem Becher 17 und einem Spannbolzen 18 mit einer Mutter, mit dessen
Hilfe der Reibungsdämpfer ti im voraus auf eine
erforderliche Kraft eingestellt werden kann.
Durch das in Form einer Halbrolle gestaltete Umlenkglied 10 wird ein voller Kraftausgleich zwischen
den Flaschenzügen in allen möglichen Beanspruchungsfällen des Löffels während der Arbeit gewährleistet.
Durch die Anordnung der Achse 9 in einer senkrechten Lage zur Schwenklagerachse des Löffelstieles
2 am Ausleger 1 wird auch im Falle einer ungleichmäßigen Beanspruchung der Löffelschneide
bei einer Drehung des den Löffel 3 tragenden Löffelstieles 2 ein Abrollen der Seilrollen 6 und 7 am
Seilzug gewährleistet und dadurch die Seilausgleichsbewegung der Seilstränge 4 und 5 der Raschenzüge am
Umlenkglied 10 verkleinert
Durch die Anordnungen der Schwenkachsen der
Schwinge 8 parallel zur Schwenklagerachse des Löffelstieles 2 wird der Drehungswinkel des den löffel 3
tragenden Löffelstieles 2 verringert und eine hohe Stabilität des Löffels 3 gewährleistet. Bei Arbeiten in
Felsböden ermöglicht es der Reibungsdämpfer 11 auftretende dynamische Belastungen beträchtlich zu
vermindern.
Treten in den Seilsträngen Belastungen auf, die diejenigen, für die der Reibungsdämpfer 11 eingestellt
ist, übersteigen, so bewirkt das in Form einer Halbrolle gestaltete Umlenkglied 10 ein Verschieben des Druckkegels
13, welcher auf die Keile 14 einwirkt, die sich zusammendrücken und in den Becher 17 hineinschieben,
der in dieser Zone eine kegelige Innenfläche aufweist. Die auf den Becher 17 einwirkende, durch die
Reibungskräfte der Keile 14 und der Feder 16 übertragene Belastung, wird vom Gehäuse 12 aufgenommen,
das mit dem Ausleger 1 starr verbunden ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- «ΓPatentanspruch:Kochlöffelbagger mit einem am Ausleger drehbar und schwenkbar gelagerten, in seiner Längsrichtung verschiebbaren Löffelstiel, an dem der Löffel befestigt ist, und mit einem Seilantrieb, dessen Seilstränge über Seilrollen zweier zum Heben und Senken des Löffels dienender Flaschenzüge geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilstränge (4, 5} der Flaschenzüge über ein die Seilausgleichsbewegungen bremsendes Umlenkglied (10) zu einem einzigen Seilzug vereinigt sind, daß die im Bereich des Löffels (3) angeordneten Seilrollen (6, 7) mit dem Löffel (3) mittels einer Schwinge (8) verbunden sind und daß die Achse (9) der Seilrollen (6, 7) senkrecht und die Schwenkachsen der Schwinge (8) parallel zur Sehwenklagerachse des Löffelstieles (2) am Ausleger (1) verlaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691907529 DE1907529B2 (de) | 1969-02-14 | 1969-02-14 | Hochloeffelbagger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691907529 DE1907529B2 (de) | 1969-02-14 | 1969-02-14 | Hochloeffelbagger |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1907529A1 DE1907529A1 (de) | 1970-09-03 |
| DE1907529B2 DE1907529B2 (de) | 1976-04-29 |
| DE1907529C3 true DE1907529C3 (de) | 1976-12-09 |
Family
ID=5725302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691907529 Granted DE1907529B2 (de) | 1969-02-14 | 1969-02-14 | Hochloeffelbagger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1907529B2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN210340160U (zh) * | 2019-07-12 | 2020-04-17 | 北京大圣格尔冶金设备有限公司 | 一种提升系统和大型矿用挖掘机 |
-
1969
- 1969-02-14 DE DE19691907529 patent/DE1907529B2/de active Granted
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