DE1908065C3 - Einrichtung zum Begrenzen der Drehzahl der Mähkurbel eines hydraulisch angetriebenen Mähwerkes - Google Patents

Einrichtung zum Begrenzen der Drehzahl der Mähkurbel eines hydraulisch angetriebenen Mähwerkes

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DE1908065C3
DE1908065C3 DE19691908065 DE1908065A DE1908065C3 DE 1908065 C3 DE1908065 C3 DE 1908065C3 DE 19691908065 DE19691908065 DE 19691908065 DE 1908065 A DE1908065 A DE 1908065A DE 1908065 C3 DE1908065 C3 DE 1908065C3
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Willi 8952 Marktoberdorf Becker
Johann 8959 Seeg Mayer
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Xaver Fendt & Co 8952 Marktoberdorf
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Xaver Fendt & Co 8952 Marktoberdorf
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/30Driving mechanisms for the cutters
    • A01D34/38Driving mechanisms for the cutters fluid

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Bei hydraulischen Mähwerken ergibt sich die Notwendigkeit, den Hydraulikmotor für den Mähantrieb mit einer genau vorgegebenen konstant bleibenden Menge Druckflüssigkeit zu versorgen, die die maximale Mähkurbeldrehzahl, die Nenndrehzahl, bestimmt. Überschreitungen dieser Drehzahl müssen auf jeden Fall vermieden werden, da es sonst leicht zu Beschädigungen des Antriebes kommen kann. Bei Unterschreitungen dieser Mähkurbeldrehzahl ist, abgesehen von einer verminderten Flächenleistung, auch ein einwandfreies Arbeiten des Mähwerkes nicht mehr sichergestellt.
Die zum Antrieb des Hydraulikmotors benötigte Menge Druckflüssigkeit wird üblicherweise von einer Pumpe geliefert, welche direkt oder indirekt vom Antriebsmotor des Fahrzeuges angetrieben ist. Die Liefermenge der Pumpe ist somit direkt proportional der Drehzahl dieses Motors.
Zusätzlich zu dieser durch Veränderungen der Motordrehzahl bedingten Ungleichförmigkeit der Belieferung des Hydraulikmotors ergibt sich eine weitere Erschwernis, den Hydraulikmotor des Mähwerkes mit der optimalen Menge Druckflüssigkeit zu versorgen aus dem Umstand, daß die Pumpe abhängig vom Typ des verwendeten Schleppers und seiner Ausrüstung des öfteren einen oder mehrere hydraulische Verbraucher, z. B. eine hydraulische Lenkeinrichtung, zusätzlich beliefern muß. Das gleiche gilt für die Vielzahl der zur Verwendung kommenden Mähwerke, die noch dazu je nach der Ausführung des Mähwerkes als Dopp«ilmesserschneidwerk oder Fingerschneidwerk unterschiedliche Antriebsdrehzahlen der Mähkurbel aufweisen und damit unterschiedlichen Druckflüssigkeitsbedarf haben. Es ist nun zwar theoretisch denkbar, in der Wirklichkeit aber nur schwierig und mit vergleichsweise hohem Aufwand (Einbau im Fördervermögen unterschiedlicher Pampen) durchführbar, jedes Fahrzeug bereits bei
< 5 seiner Montage mit einer Pumpe auszurüsten, die auf die hinsichtlich der Fahrzeugausrüstung gegebenen Verhältnisse im späteren Betrieb abgestimmt ist
Damit das Mähwerk trotzdem mit maximal zulässiger Mähkurbeldrehzahl betrieben werden konnte, ermittelte man bisher bei dem betreffenden Fahrzeug die Molordrehzahl, bei welcher die Pumpe zusätzlich zu den für die verschiedenen anderen hydraulischen Verbraucher benötigten Mengen genau die Druckflüssigkeitsmenge förderte, die für einen Antrieb des Mähwerkes mit der gewünschten Drehzahl erforderüch ist Die so ermittelte Drehzahl diente dann dem Fahrer des Schleppers beim Mähen als Orientierungshilfe. Ein derartiges Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß sich der Fahrer immer wieder mit einem Blick auf den Drehzahlmesser von der Einhaltung dieser Drehzahl überzeugen mußte, was ihn von seiner eigentlichen Arbeit ablenkte und auf die Dauer unerhört belastete.
Ausgehend von dem im vorstehenden beschriebenen Sachverhalt liegt der Erfindung nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung an landwirtschaftlichen Fahrzeugen, wie Schlepper oder Geräteträger, zum Einhalten der Nenndrehzahl der Mähkurbel eines hydraulischen Mähwerkes zu schaffen, die es bei einem einfachen und billigen Aufbau gestattet, die Förderleistung der Pumpe auf die für ein Erreichen der Nenndrehzahl der Mähkurbel erforderliche, maximal zulässige Druckflüssigkeitsmenge zu begrenzen, ohne die allgemeine Verwendungsfähigkeit des Fahrzeuges zu beeinträchtigen.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Lösung ist das Mähwerk in der Arbeits- bis Schwadstellung gegen ein Überschreiten der optimalen Mähkurbeldrehzahl geschützt. Zum Erreichen und Einhalten der entsprechenden Drehzahl des Antriebsmotors ist keine besondere Aufmerksamkeit des Fahrers erforderlich, wobei zwar kurzzeitige Unterschreitungen der Mähkurbeldrehzahl bei einem vorübergehenden langsam Fahren möglich sind, die aber die Arbeitsqualität und -quantität kaum negativ beeinflussen. Da eine Begrenzung der Mähkurbeldrehzahl und somit der Drehzehl des Antriebsmotors nach oben ausschließlich in der Arbeits- bis Schwadstellung des Mähbalkans gegeben ist, steht einer vollen Nutzung des landwirtschaftlichen Fahrzeuges bei in Transportstellung geschwenktem Mähbalken für z. B. schnelle Transportfahrten nichts entgegen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Lösung nach Anspruch I können den Unteransprüchen entnommen
·" werden. Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. I eine Seitenansicht eines an einem landwirt-
schaftlichen Fahrzeuges angeordneten hydraulisch angetriebenen Mähwerkes;
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie U-II in F i g. 1 in vergrößerter Darstellung und
F i g. 3 eine Detailvergrößerung aus F i g. 1.
An einem mit 1 bezeichneten landwirtschaftlichen Fahrzeug wie Schlepper oaer Geräteträger ist ein Träger 2 vorgesehen, an dem über eine Schwenkachse 3 ein Kastenträger 4 für ein in Form eines Doppelmesserschneidwerkes oder auch als Fingerschneidwerk ausgebildetes hydraulisch angetriebenes Mähwerk 5 zwischen einer Transport-, einer Schwad- und einer Arbeitsstellung verstellbar angeordnet ist Dabei weist das Mähwerk 5 einen Innenschuh 6 auf, der einen Mähwerksbalken 7 sowie einen Hydraulikmotor 8 mit einer Mähkurbel 9 trägt und der über eine Gelenkverbindung 10 und eine Scharnierbrücke 11 an dem Kostenträger 4 befestigt ist.
Zum Anheben des Mähwerkes 5 dient ein Kraftheber 12, der über eine Leitung i3 und einen Schieber 14 von einer Pumpe 15 mit Druckflüssigkeit versorgt v»ird. Der Antrieb der Pumpe 15 erfolgt in nicht dargestellter Weise bevorzugt vom Motor des landwirtschaftlichen Fahrzeuges 1. Eine weitere Öl-Hin- und Rückleitung 16, 17 führt zu dem Hydraulikmotor 8. Der Kolben 18 des Krafthebers 12 ist über ein Hubgestänge, das aus einer Kolbenstange 19, einem an der Kolbenstange 19 angeschlossenen doppelarmigen Hebel 20 und einem Zugelement 21 zur Erzielung einer Hubbewegung besteht mit dem Mähwerk 5 verbunden. An dem Hebel 20 ist außerdem ein Steuernocken 22 befestigt, der mit einem um einen Drehpunkt 23 schwenkbar gelagerten Schwenkhebel 24 zusammenwirkt.
Wie aus F i g. 3 ersichtlich, weist der Schwenkhebel 24 eine aus zwei Ruheabschnitten 25 und einem dazwischen liegenden Verstellabschnitt 26 bestehende Steuerkurve auf, wobei der Steuernocken 22 des zur Einstellung des Mähwerkes 5 dienenden und mit dem Kraftheber Iz in Verbindung stehenden Hebels 20 in der Arbeits- und Schwadstellung des Mähwerkes 5 im Bereich des drehpunktnahen Ruheabschr.ittes 25, dagegen bei mehr oder weniger angehobenen Mähwerk 5 am drehpunktfernen Ruheabschnitt 25 der Steuerkurve anliegt Beide Ruheabschnitte 25 weisen dabei eine dem Schwenkradius des Steuernockens 22 entsprechende Krümmung auf.
Am unteren freien Ende des Schwenkhebels 24 ist ein Seilzug, bestehend aus einer Schraubverbindung 27 und einem Zugelement 28, befestigt, wobei letzteres über eine fahrzeugfeste Umlenkrolle 29 geführt ist und an einem als Sperrglied wirkenden Schieber 30 angreift. Der Schieber 30 ist in Vertikalrichtung des Fahrzeuges, vgl. F i g. 1 und 2, an einer Gleitführung 31,32 gegen die Wirkung einer Feder 33 nach unten verschiebbar, wenn der Steuernocken 22 auf den Verstellabschnitt 26 der Steuerkurve des Schwenkhebels 24 aufläuft Dabei bilden der Schwenkhebel 24, das Zugelement 28 und der Schieber 30 ein Steuerglied zur Begrenzung der Mähkurbeldrehzahl. Bewegt sich der Steuernocken 22 des Hebels 20 aus dem drehpunktfernen Ruheabschnitt 25 über den Verstellabschnitt 26 in den Bereich des
ίο drehpunktnahen Ruheabschnittes 25, so erfolgt durch die Feder 33 eine Verstellung des Schiebers 30 vertikal nach oben, so daß dessen oberes Ende in den Bereich eines auf einem Drehzahlregulierungsgestänge 34 des Fahrzeugmotors befestigten Anschlags 35 gelangt, der über eine Feststellschraube 36 einstellbar ist und damit einen Schaltweg »a« begrenzt Das Drehzahlregulierungsgestänge 34 wirkt auf einen Drehzahlregler 37.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt:
Durch Beaufschlagung der Leitunr. >.3 mit Druckflüs-
λ> sigkeit wird der Kolben ίο des Kraith'bcrs 12 nach unten bewegt und dadurch über das Zugelement 21 das Mähwerk 5 in die Transportstellung angehoben. Bei dem Verschwenken des doppelarmigen Hebels 2ö (aus Stellung »A« bzw. »S« nach »T«, F i g. 3) läuft der Steuernocken 22 auf den Verstellabschnitt 26 der Steuerkurve des Schwenkhebels 24 auf. Dabei wird über das Zugelement 28 der Schieber 30 aus der Bewegungsbahn c"es Anschlages 35 gezogen. Das Drehzahlregulierun ^gestänge 34 ist nun uneingeschränkt verstellbar.
μ Beim Absenken des hydraulisch angetriebenen Mähwerks 5 bewegt sich der Steuernocken 22 in den der Schwad- bis Arbeitsstellung (Stellung »S« bzw. »A«) entsprechenden Bereich des drehpunktnahen Ruheabschnittes 25 der Steuerkurve hinein. Dabei stellt sich der Schwenkhebel 24 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Drehpunkt 23 unter dem Einfluß der Feder 33 so ein, daß sich der Schieber 30 in die Bewegur.gsbah r» des Anschlags 35 am Drehzahlregulierungsgestänge 34 bewegt. Damit wird die Motordrehzahl so weit
-to beg. enzt, daß sich aufgrund der über die Leitungen 16, 17 von der Pumpe 15 geförderten Druckflüssigkeit eine optimale Drehzahl der Mähkurbel 9 des Hydraulikmotors 8 ergibt, bei der einerseits ein einwandfreies Arbeiten, andererseits jedoch eine Beschädigung des Mähwerkes 5 selbst verhindert wird.
Nach dem hydraulischen Anheben des Mähwerkes 5 ist die Begrenzung der Verschiebung des Drehzahlregulierungsgestänges 34, wie zuvor beschrieben, wieder aufgehoben, wodurch es möglich ist, den Antriebsmotor des landwirtschaftlichen Fahrzeuges 1 mit maximaler Drehzahl zu betreiben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Begrenzen der Drehzahl der Mähkurbel eines hydraulisch angetriebenen Mähwerkes auf die Nenndrehzahl, welches über eine mittelbar oder unmittelbar vom Antriebsmotor eines landwirtschaftlichen Fahrzeuges, wie Schlepper oder Geräteträger, angetriebene Pumpe mit Druckflüssigkeit versorgt wird und mittels eines Krafthebers über ein Hubgestänge zwischen einer Arbeits-, Schwad- und Transportstellung am Fahrzeug verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubgestänge (19, 20, 21) über eine Betätigungseinrichtung mit einem Sperrglied (30) gekoppelt ist, das bei in Arbeits- bis Schwadstellung befindlichem Mähwerk (5) in die Bewegungsbahn des Drehzahlregulierungsgestänges (34) des zum Antrieb der Pumpe (15) dienenden Antriebsmotors zur Begrenzung der Verstellbewegung des Drehzahlregulierungsgestänges (34) eingreift.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehzahlregulierungsgestänge (34) zum Zusammenwirken mit dem Sperrglied (30) einen verstellbar angeordneten Anschlag (35) aufweist
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung einen vom Hubgestänge (19, 20, 21) gesteuerten Schwenkhebe. (24) umfaßt, der über einen Seilzug mit dem von einer Feder (33) b lasteten Sperrglied (30) verbunden ist.
4. Einrichtung nach Anspruch ? dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (24) mit einer Steuerkurve versehen ist, an der ein Steuernocken (22) des Hubgestänges (19, 20, 21) anliegt, wobei die Steuerkurve einen mittleren Verstellabschnitt (26) und zwei daran anschließende Ruheabschnitte (25) mit einem dem Schwenkradius des Steuernockens (22) entsprechenden Krümmungsradius aufweist.
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DE1908065B2 DE1908065B2 (de) 1979-01-25
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