DE1908177A1 - Gegenstrom-Anlage zur kontinuierlichen Extraktion - Google Patents

Gegenstrom-Anlage zur kontinuierlichen Extraktion

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DE1908177A1
DE1908177A1 DE19691908177 DE1908177A DE1908177A1 DE 1908177 A1 DE1908177 A1 DE 1908177A1 DE 19691908177 DE19691908177 DE 19691908177 DE 1908177 A DE1908177 A DE 1908177A DE 1908177 A1 DE1908177 A1 DE 1908177A1
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DE
Germany
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sugar cane
solvent
plant according
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Application number
DE19691908177
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English (en)
Inventor
Marzo Luis Segura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARZO LUIS SEGURA
Original Assignee
MARZO LUIS SEGURA
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B10/00Production of sugar juices
    • C13B10/08Extraction of sugar from sugar beet with water
    • C13B10/10Continuous processes
    • C13B10/107Continuous processes with transportation in the form of thin layers, e.g. by endless chains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D11/02Solvent extraction of solids
    • B01D11/0215Solid material in other stationary receptacles
    • B01D11/0223Moving bed of solid material
    • B01D11/023Moving bed of solid material using moving bands, trays fixed on moving transport chains

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Gegenstrom-Anlage zur kontinuierlichen Extraktion Die Erfindung bezieht sich auf eine Gegenstrom-Anlage zur kontinuierlichen Extraktion eines in einem festen Rohstoff, insbesondere Zuckerrohr, enthaltenen Stoffes vermittels eines geeigneten Lösungsmittels.
  • Es sind kontinuierliche Extraktionsverfahren bekannt, bei denen ein waagerechtes Fördersystem mit Auf fang der jedesmal an dem zu extrahierenden Bestandteil reicheren Lösungen vorgesehen ist, wobei die Lösungen entgegengesetzt zu der Vorschubrichtung des Feststoffes weiterbewegt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gegenüber dem Bekannten verbesserte Anlage der genannten Art zu schaffen. Die Lösung dieser Aufgabe geschieht erfindungsgemäß durch mindestens zwei übereinanderliegende, aus Rosten oder Förderbändern bestehende Niveaus, die so ang,eordnet sind, daß der Rohstoff während des Bearbeitungsvorganges jeweils von dem oberen Niveau auf das nächste untere umgeschüttet wirdO Vorzugsweise erfolgt der Vorschub des Gutes auf den Tragrosten eines jeden Niveaus durch Schiebezwischenwände, die zugleich als einzelne Abteilungen bildende Trennwände dienen0 Vorteil hafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Merk malen der Ansprüche 3 bis 5.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgesnäßen Gegenstrom-Anlage ist folgende: Das zwecks Erreichung eines optimalen Zerteilungszustandes auf geeignete Weise vorbereitete Zuckerrohr wirda nachdem es gegebenenfalls eine unter Druck arbeitende Vorextrak tionsanlage durchlaufen haks in Forni einer in ihrer Dicke ein stellbaren Schicht auf einen waagerechten Rost gebracht und auf diesem vermittels eines mit Zwischenwänden versehenen För derers weiterbewegt. Während seiner Weiterförderung auf dem Rost wird das Zuckerrohr ständig mit einer zuckerhaltigen Lösung nach dem Prinzip der fortlaufenden, im Gegenstrom erfolgenden Extraktion berieselt, wobei die durchsickernden Lösung gen in geeigneten Behältern aufgefangen und die Lösungen dann wieder auf das in Bearbeitung stehende Zuckerrohr aufgesprüht werden, um dabei jedesmal konzentriertere Säfte in entgegengesetzter Vorschubrichtung der Feststoffschicht zu erhalten Die erfindungsgemäße Anlage zur kontinuierlichen, in verschiedenen Arbeitsstufen stattfindenden Extraktion eines in einem festen, durch eine pflanzliche oder tierische Membrane diffusionsfähigen Element enthaltenen Startes, vermittels eines Lösungsmittels gceigneter RigenschaLen, das systematisch angereichert wird, wenn es mit Feststoffen ständig ansteigender Konzentration in Berührung gebracht wird3 dient insbesondere zur Extraktion mittels Wassers der itrj Zuckerrohr oder in Zuckerrüben enthaltenen Saccharose. Damit lassen sich gegenüber bekannten Anlagen dieser Art folgende Vorteile erzielen: a) Eine gleichmäßigere Durchmischung und eine innigere Berührung der zuckerhaltigen Lösungen mit der behandelten Zuekerrohrfaser und dadurch eine bessere Extraktion der darin enthaltenen Saccharose, bedingt durch die Umkehrung und den Richtungswechsel, denen das Zuckerrohr während seines Durchlaufes s im Inneren der Anlage unterworfen wird.
  • b) Lntfallen von Kanalen für den Umlauf des Saftes, ebenfalls bedingt durch. die Umkehrung der Zuckerrohrschicht beim Über-@an VG'2 oberen zur unteren Rost und durch den Richtungswechsel, eine Dinderung der relativen Lage der einzelnen Faserschichtü;ri zur lpol, nat, wodurch die d, Cìl Üie Dicke der Schicht i1ervor erufenen Unterschiede in der Konzentration ausßeülichen werden.
  • c) Aufstellung des Umlaufschemas der Säfte in Abhängig keit von der Vorschubgeschwindigkeit der Zuckerrohrschicht, wobei in jeder Stufe die größten Unterschiede zwischen den entsprechenden Konzentrationen der Saccharose und dem Saft erreicht werden, da die Zwischenwände des Förderers zugleich als Zwischenwände zur Bildung unabhängiger Abteilungen die nen, die systematisch gemäß einer vorgegebenen Erschöpfungs kurve erschöpft werden.
  • d) Eine systematische Trennung der beiden resultierenden Phasen auf Grund der fortlaufenden Reinigung des Tragrostes für das Zuckerrohr durch Gummiabstreifera die zwischen den itnehmeränden angebracht sind, was eine wesentliche Verbesserung bedeutet, da bei den bisher bekannten waagerechten Vorschubsystemen die Reinigung des Rostes erst am Ende der An lage stattfindet, und zwar ausschließlich um die Anhäufung von Teilchen zu verhüten, die eine Verseuchung hervorrufen könnten, wobei es aber wichtig ist, zu berücksichtigen, daß die Verstopfungen des Tragrostes hauptsächlich am Eingang entstehen, nämlich in dem Augenblick, in dem das Zuckerrohr auf den Rost gelegt wird. Wenn daher die Reinigung erst wie bisher am Ausgang erfolgt, wird zwar die Anhäufung von Teil chen mit Sicherheit vermieden, es kann aber nicht verhütet werden, daß der Rost auf seiner ganzen Strecke tote Bereiche aufweist, die ein einwandfreies und gleichmäßiges Durchsickern des Saftes durch die Zuckerrohr schicht unmöglich machen und dadurch das Konzentrationsgleichgewicht in den einzelnen Behältern stören und die Bildung von versumpften Zonen erlauben, die den praktischen Wirkungsgrad der Anlage merklich herabsetzen.
  • e) Bedeutsame Verringerung der Ausmaße der Anlage auf Grund der Rückführung des Mitnehmerförderers, mit den sich daraus ergebenden Vorteilen bezüglich Ersparnis an Kosten, Platz, Einrichtung und Erstellung, sowie der großen Leichtigkeit der Unterbringung in den FEllen, wo ein bereits bestehendes f4ahlwerk ersetzt oder ausgebaut werden soll.
  • f) Verlängerung der Lebensdauer der IIitnelmerketten des Förderers dadurch, daß die Berührung derselben mit dem Zuckerrohr oder dem Saft vermieden wird, wobei zugleich das Hindringen von Bakterien in den Diffusor verhindert wird, die sich auf dem feuchten Teil des Transportmittels evtl. entwickelt haben.
  • Zugleich werden die Probleme des Fressens der Räder gelöst und eine vorzügliche Schmierung und Sichtkontrolle des Systems erreicht, was die Unterhaltung der Anlage erleichtert.
  • Nachstehend ist die Erfindung mit Bezug auf die Zeichnung beispielsweise näher erläutert; es zeigen: Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch die Gesamtheit der Anlage; Fig. 2 eine graphische Darstellung des Umlaufdiagrammes ; Fig. 3 eine Linzelheit der Mitnehmerkette des Förderers.
  • Das auf geeignete Weise vorbereitete Zuckerrohr wird durch einen Fülltrichter 1 in die Anlage eingebracht und auf dem Rost 2 aufgefangen. Vermittels der Vorrichtung 3 wird die Dicke der Schicht gemäß den vorbestimmten Arbeitsbedingungen eingestellt.
  • Der Förderer 4 ninunt bei seiner Bewegung, vermittels der Zwischenwande 5, das Zuckerrohr mit und fahrt es bis zum Ende des oberen rostes 2, wo er es auf den unteren Rost 6 umschtistet.
  • Das Zuckerrohr wird dort von den im Rücktruiiun des Förderers liegenden Zwischenwänden erfaßt und bis zum Auslaß 7 geleitet.
  • Die Reinigung der Tragroste erfolgt fortlaufend durch Gummiabstreifer 8.
  • Die Verteilung des Frischwassers sowie der in ihrer Konzentration ständig zunehmenden Lösungen auf die zu bearbeitende Zuckerrohr schicht erfolgt durch Verteiler 9 über die ganze Breite der Anlage, und zwar in Form eines stetigen Sprühregens, um eine größtmögliche und ßleichiiiäßI'e verteilung auf der festen Schicht zu erleichtern Wie aus Fig. 2 deutlich hervorgeht, wird der Rohstoff während seines Durchlaufs auf dem oberen und auf dem unteren Rost einer Berieselung mit Lösungsmittel unterworfen, und die durch das Durchsickern durch die Zuckerrohr schicht erhaltenen Lösungen werden in den in der Zeichnung mit 10 bis 20 bezeichneten Behältern aufgefangen und durch eine geeignete Vorrichtung in Umlauf versetzt, und zwar in einer Richtung, welche derjenigen des Vorschubs des Fest stoffes entgegengesetzt ist.
  • Die durch das Durchsickern von Frischwasser durch den auf dem unteren Rost b umlaufenden, praktisch erschöpften Rohstoff in dem Behälter 10 aufgefangene Lösung wird durch eine Pumpe 21 dem in Höhe des Behälters 11 liegenden Stoff zugeleitet. Die in dem Behälter ll aufgefangene, höher konzentrierte Lösung wird durch eine Pumpe 22 bis zur Höhe des Behälters 12 hochgepumpt und so weiter bis zur Erreichung des Behälters 20, wo die fortlaufend ansteigende Lösung aus der Anlage ausgetragen wird, nacjidem sie durch die auf den ltosten 2 und 6 sich in stetiger Bewegung uefinuende Feststoffschicht durchgesickert ist, um dann von dem Lösungsmittel befreit zu werden.
  • In Fig. 3 ist eine Einzelheit der Mitnehmerkette des Förderers dargestellt. Diese Kette verläuft außerhalb der eigentlichen Anlage, um dadurch eine Berührung mit dem Saft und mit dem in Bearbeitung stehenden Zuckerrohr zu vermeiden und so ihre Wartung zu erleichtern.

Claims (5)

Patentansprüche
1. Gegenstrom-Anlage zur kontinuierlichen Extraktion eines in einem festen Rohstoff, insbesondere Zuckerrohr, enthaltenen Stoffes vermittels eines geeigneten Lösungsmittels, gekennzeichnet durch mindestens zwei übereinanderliegende, aus.
Rosten oder Förderbändern bestehende Niveaus, die so angeordnet sind, daß der Rohstoff während des Bearbeitungsvorganges Jeweils von dem oberen Niveau auf das nächste untere umgeschüttet wird.
2. Anlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub des Gutes auf den Tragrosten eines jeden Niveaus durch Schiebezwischenwände erfolgt, die zugleich als einzelne Abteilungen bildende Trennwände dienen.
3. Anlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub der Zwischenwände mittels endloser Mitnehmerketten stattfindet, welche derart außerhalb der Anlagvorgesehen sind, daß sie nicht mit dem Lösungsmittel und dem Rohstoff in Berührung kommen.
4. Anlage nach den Ansprüchen l, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub des Gutes auf dem unteren Niveau unter Aus-nützung des Rücklaufes der endlosen Kette vermittels ihrer Schiebezwischenwände stattfindet, derart, daß die mit dem Lösungsmittel oder Gut ständig in Berührung stehenden Elemente der Fördereinrichtung in keinem Augenblick aus der Anlage heraustreten.
5. Anlage nach den Ansprüchen l, 2, 3 und 4 dadurch Óekennzeichnet, daß die oberen und unteren ränder der Schiebezwischenwände zur Reinigung der Roste Abstreifer aufweisen, die wechselweise auf den einen oder den anderen Rost einwirken, wenn sich die Stellung der Zwischerniände im Untertrumm umkehrt.
Leerseite
DE19691908177 1968-02-24 1969-02-19 Gegenstrom-Anlage zur kontinuierlichen Extraktion Pending DE1908177A1 (de)

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EP0804953A1 (de) * 1996-05-02 1997-11-05 Crown Iron Works Company Selbstreinigende Extraktionsvorrichtung

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