DE1908208A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Hereingewinnung von Mineralien - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Hereingewinnung von Mineralien

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DE1908208A1
DE1908208A1 DE19691908208 DE1908208A DE1908208A1 DE 1908208 A1 DE1908208 A1 DE 1908208A1 DE 19691908208 DE19691908208 DE 19691908208 DE 1908208 A DE1908208 A DE 1908208A DE 1908208 A1 DE1908208 A1 DE 1908208A1
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projectile
rock
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pressure
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DE19691908208
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Walsh Donald Thomas
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WM Park and Co Forgemasters Ltd
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WM Park and Co Forgemasters Ltd
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C37/00Other methods or devices for dislodging with or without loading
    • E21C37/22Hand tools or hand-held power-operated tools specially adapted for dislodging minerals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Hereingewinnung von Mineralien Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Hereingewinnung von Mineralien in Berghaubetrieben oder Steinbrüchen.
  • Bei diesem Verfahren werden die Mineralien bzw. das mineralführende Gestein aus dem Gebirgsverband herausgebrochen.
  • Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Gewinnung von Gold aus goldführenden Gesteinschichten.
  • Im Goldbergbau ist es üblich, in der goldführenden Schicht jeweils zwei parallel zueinander verlaufende Strecken aufzufahren, deren Abstand beispielsweise etwa 30 m beträgt. Diese Strecken werden dann durch ein in der goldführenden Schicht aufgefahrenes Aufhauen verbunden, das beispielsweise nur eine Höhe von 1,10 m hat. Zur Fortführung des Abbaues wird ein seitlicher Begrenzungsstoß dieses Aufhauens in Verhieb genommen. Das Abbauverfahren ist demnach etwa dem Strebbau mit kurzer Abbaufront vergleichbar. Die goldführende Schicht hat oft nur eine Mächtigkeit von 0,25 - 0,3 m. Trotzdem muß der zur Gewinnung dienende Grubenbau in der obengenannten Höhe aufgefahren werden, um einwandfreie Arbeitsplatzverhältnisse an der Abbaufront und die Befahrbarkeit des Grubenbaues zu gewährleisten.
  • ie Gewinnung erfolgt in der Regel durch Bohr- und Schießarbeit. Dies hat den Nachteil, das in dem anfallenden Haufwerk das goldführende Gestein mit dem Nebengestein vermischt wird, so daß oft unnötig viel taubes Gestein mitgefördert wird und die Fördereinrichtungen und die Wäsche übermäßig belastet. Außerdem sind nach jedem Schießvorgang umfangreiche Räumarbeiten nötig, bevor die Gewinnungsarbeit wieder aufgenommen werden kann. Ein weiterer Nachteil ergibt sich daraus, daß während und nach dem Schießen das Ort nicht wieder betreten werden kann, bevor die Schießschwaden abgezogen sind. Die hierdurch entstehenden Arbeitszeitverluste liegen im Goldbergbau aufgrund der sehr langen Fahrwege und der komplizierten Bewetterung sehr hohc.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, das bekannte Gewinnungsverfahren derart weiterzuentwickeln, daß die Gewinnungsarbeit kontinuierlich ohne Unterbrechungen ablaufen kann, daß umfangreiche Räum- und Säuberungsarbeiten nicht mehr nötig sind und daß schließlich schon an der Abbaufront eine Separation des anfallenden Haufwerkes in goldführendes Gestein und taubes Nebengestein vorgenommen werden kann. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, die notwendigen Vorrichtungen und Arbeitsgerätschften für dieses Gewinnungsverfahren zu schaffen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Hereingewinnung von Mineralien, das sich dadurch kennzeichnet, daß das minealführende Gestein einer Druckwelle von hoher Energie ausgesetzt wird, durch die das Gestein zerstört und aus dem Gebirgesverband gelöst wird, wobei die Energie der Druckwelle von einer Energiequelle erzeugt wird und auf das Gestein über ein Übertragungsmittel übertragen wird, das zwischen der Energiequelle und dem hereinzugewinnenden Gestein angeordnet ist.
  • Eine besonders bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung sieht vor, daß das mineralführende Gestein durch Schlagkräfte von hoher Energie zerstört wird, die von einem Projektil ausgeübt werden, das mit sehr hoher Geschwindigkeit auf das Gestein auftrifft.
  • Zweckmäßig ist die Geschwindigkeit der Druckwelle oder des Projektiles etwa ebenso groß oder größer als die Schallgeschwindigkeit.
  • Das Verfahren gestaltet sich besonders vorteilhaft, wenn das Übertragungsmittel oder das Projektil als Schlageisen ausgebildet ist, das ein keilförmiges vorderes Ende aufweist. Dieser Keil kann entweder direkt selbst in das Gestein eingetrieben werden, oder er kann auf andere Keile wirken, die beispielsweise als keilförmige Einlagestücke ausgebildet sein können, die in Bohrlöcher eingesteckt sind.
  • Die Energie für die Druckwelle oder das Projektil kann durch eine chemische Reaktion erzeugt werden, die explosionsartig abläuft, wie z. B. die Detonation von Sprengstoff. Ebenso kann die Energie durch den plötzlichen Druckanstieg erzeugt werden, der durch die Zündung eines explosiven Gases in einem allesitig umschlossenen Raum entsteht, wie dies beispeilsweise bei Verbrennungsmaschinen bekannt ist. Weiterhin kann die Energie auf das Übertragungsmittel oder das Projektil auch über hochgespannte Gase oder über ei unter hohem Druck stehende Flüssigkeit aufgebracht werden. Hierbei wird zweckmäßigerweise so verfahren, daß der Druck eines Druckmediums gesteigert wird, bis er eine bestiinmte Höhe erreicht, wobei das Druckmedium nach Erreichn dieses Druckes zur plötzlichen Beauschlagung des Projektiles oder des Übertragungsmittels freigegeben wird. Weiters Möglichkeiten zur Aufbringung der erforderlichen Energie für die Schockwelle oder die Bewegung des Projektiles sind elektrische Linearmotoren oder Elekromagneten.
  • Die Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung sind so leicht ausgebildet, daß sie von Hand transportiert und am Abbaustoß angesetzt werden können.
  • Sie haben die Form einer Pistole oder eines kleinen Zylinders, in denen Sprengstoffpatronen oder andere geeignete Vorrichtungen zur Erzeugung eines Schlages' oder einer Druckwelle von hoher Energie angeordnet sind. Diese Energie wird über ein Übertragungsmittel oder ein Projektil, dae in dem Gerät angeordnet ist, auf das Gestein übertragen. Die Energiequelle kann jedoch auch außerhalb des Gerätes und sogar außerhalb des Strebes angeordnet sein.
  • So kann beispielsweise eine Verbrennungskammer, wie sie beispielsweise in Düsentriebwerken oder in Gasturbinen Verwendung findet, in einiger Entfenung außerhalb des Strebes aufgestellt sein und über eine Versorgungsleitung mit dem Gerät verbunden sein, das vom Bergmann im Streb gehandhabt wird.
  • Der Abbaustoß kann mit besonderen Substanzen behandelt werden, oder mit ultraviolettem Licht bestrahlt werden.
  • Hierdurch können auf einfache Weise Spaltflächen oder andere Schwächezonen ausgemacht werden, die sich als Ansatzstellen für die Geräte besonders eignen.
  • Die resultierende Druckwelle kann direkt auf das Gestein mit Hilfe des ProJektiles übertragen werden, oder sie kann indirekt über Werkzeuge auf das Gestein übertragen werden, die an den Spaltflächen angesetzt werden und durch das Projektil beaufschlagt werden.
  • Dort, wo die Energiequelle außerhalb und in Entfernung von dem Gerät angeordnet ist, können an dem Gerät Anzeigevorrichtungen vorgesehen sein, die anzeigen, ob eine ausreichende Energieversorgung vorhanden ist oder nicht.
  • Falls die Geräte jedoch eine eigene Energieversorgung haben, etwa in Form von Sprengstoffpatronen oder einer Verbrennungskammer für explosive Gase, ist jedes Gerät mit einer geeignete Zündvorrichtung versehen.
  • Die Keilflächen der als Projektil dienenden Schlageisen können jeweils so ausgerichtet an den Abbustoß angesetzt werden, daß das losgelöste Gestein jeweils nur in die Richtung gedrückt wird, in der sich schon ein Einbruch befindet.
  • Das pistolenförmige Gerät kann weiterhin mit einer Rückstoßvorrichtung versehen sein, um den starken Rückprall auszugleichen, den das Gerät bei seiner Betätigung erfährt.
  • Normalerweise wird das Projektil bei der Betätigung des Gerätes auf den Abbaustoß zu bewegt. Diese Bewegungsrichtung kann jedoch auch umgekehrt werden. Beispielsweise kann in den Abbaustoß ein Loch gebohrt werden und in dieses Loch können, ähnlich wie bei einem Gebirgsanker, mehrere konische oder keilförmige Einsatzstücke eingelegt werden, die sich im Loch gegeneinander verklemmen. Sodann kann mit Hilfe des Projektiles auf eines der Einsatzstücke ein entsprechend starker Stoß ausgeübt werden, dessen Richtung vom Abbaustoß abgewendt ist. Durch die plötzlich auftretende starke Zugkrat und die damit verbundene Aufspreizung der konischen oder keilförmigen Einsatzstücke wird das Gestein um das Bohrloch herum derart beansprucht, daß es auseinander bricht.
  • Vorzugsweise kann das Übertragungsmittel oder Projektil in schneller Folge wiederholt Schläge von hoher Energie auf das Gostein ausühen. Hierzu können die Bewegungsvorgänge in dem Gerät zyklisch ablaufen.
  • Zur Erleichterung der Arbeit kann bei diesem Gewinnungsverfahren noch mit Hilfe einer dafür geeigneten Maschine über die gesamte Strehlänge ein Kerbe in das Gestein oberhalb und unterhalb der gold- oder mineralführenden Schicht geschnitten werden. Hierdurch kann das hereinzugewinnende Gestein in drei Richtungen abgesprengt werden.
  • Besonders wird noch einmal darauf hingewiesen, daß es nach dem Verfahren gemäß der Erfindung und mit Hilfe der Vorrichtung gemäß der Erfindung möglich ist, schon während der Gewinnung das minralführende Gestein von dem tauben Nebengestein zu trennen. Hieraus ergeben sich insbesondere bei sehr geringmächtigen Vorkommen große Vorteile.
  • Fünf beispielsweise Ausführungsformen von Vorrichtungen gemäß der Erfindung werden im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert, in der Pig -t einen Längsschnitt du'rch eine erste Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung, bei der die Energie durch eine Sprengstoffpatrone erzeugt wird, Fig 2 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, bei der die Energie durch ein explodierendes Gas erzeugt wird, Fig. 3 einen Längschnitt durch eine dritte Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, bei der die Energie über einen Elektromagneten zugsführt wird, Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine vierte Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung, bei der die Energie über einen linearen Elektromotor zugeführt wird und Fig. 5 einen Längsschnitt durch eine fünfte Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung gezeigt.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten ersten Ausführungform des Gerätes gemäß der Erfindung besteht dieses aus einem Zylinder 10, der innerhalb von einem Handgriff 11 angeordnet ist und der an beiden Enden mit Endplatten 12 und 13 versehen Q An der Endplatte 12 ist über einen Flansch 14 ein Rohrstutzen 1 13a befestigta Die Endplatte 13 ist in einer solchen Weise an dem Zylinder 10 befestigt, daß sie leicht vom Ende des Zylinders 10 abgenommen werden kann. Dies geschieht zu einem Zweck. der im Folgenden noch beschrieben werden wird. In dem Zylinder 10 ist längsverschiebbar ein Kolben 15 angeordnet, an dessen vorderen Ende ein zylinderförmiges Schlageisen 16 befestigt ist, dessen nach vorn weisendes Ende keilförmig ausgebildet ist. Dieses Schlageisen 16 ragt in den Rohrstutzen 13a hinein und ist in diesem längs verschiebbar.
  • Der kolben 15 und das Schlageisen 16 bilden zusammen da Projektil des Werkzeuges. Ein Herausschleudern des Schlageisens 16 wird durch einen Anschlag 17 verhindert, der im Flansch 14 angeordnet ist und an dem sich der Kolben, 15 am Ende seines Hubweges abstützt.
  • Weiterhin ist in dem Zylinder 10 ein zweiter Kolben 18 angeordnet, der ebenfalls längs verschiebbar ist und an seinem dem Kolben 15 zugewandten Ende mit einer in axialer Richtung verlaufenden Bohrung 19 versehen ist. An der anderen Seite ist der Kolben 18 mit einer Stange 20 verbunden, die die Länge des Zylinders 10 überragt, in der Endplatte 13 längsgeführt ist und an ihrem äußeren Ende mit einem Kopf 21 versehen ist.
  • Bei der Verwendung des in Fig. 1 dargestellten Gerätes wird zunächst die Endplatte 13 von dem Zylinder 10 abgenommen und der Kolben 18 aus dem Zylinder 10 herausgezogen.
  • Dann wird eine Sprengstoffpatrone 22 zusammen mit einem Zünder in die Bohrung 19 eingesteckt. Anschließend wird der Kolben 18 so tief in den Zylinder 10 eingeführt, daß die Sprengstoffpatrone 22 am Kolben 15 anliegt. Dann wird die Endplatte 13 wieder am Zylinder 10 befestigt. Nun wird der Rohrstutzen 13a gegen das zu zerteilende Gestein angesetzt und die in dem Zylinder befindliche Sprengstoffpatrone 22 dadurch zur Detonation gebracht, daß der Kopf 21 entweder mit der Hand oder durch einen Hammerschlag nach vorn gestoßen wird so daß der Zünder der Patrone 22 gegen den Kolben 15 schlägt. Durch die Detonation der Patrone 22 wird das Projektil 15, 16 mit sehr großer Geschwindigkeit nach vorn geschleudert, so daß das Schlageisen 16 über einen Teil seiner Länge aus dem Rohrstutzen 13 a heraustritt und das vor dem Rohrstutzen befindliche Gestein zerstört.
  • Die in Pig. 2 dargestellte Ausführungsform des Gerät'e,s gemäß der Erfindung weist einen Zylinder 23 auf, in da ein Kolben 24 längs verschiebbar ist. Dieser Kolben 24 ist an einer Seite wiederum mit einem zylindrischen Schlageisen 25 verbunden, das an seinem aus dem Zylinder 23 herausragenden Ende mit einer keilförmigen Spitze versehen ist und zusammen mit dem Kolben 24 als Proektil des Werkzeuges dient.
  • An seiner Rückseite ist der Zylinder 23 mit einem Handgriff 26 versehen, an dessen Unterseite sich ein flexibler Schlauoh 27 anschließt, durch den dem Gerät von einem 3ehälter her ein explosives Gas zugeführt werden kann.
  • Die Zuführung des explosiven Gases in den Zylinder 29 wird durch ein Einlaßventil 28 geregelt, das durch einen Fingerabzugbügel 29 betätigt werden kann. Der Fingerabzugbügel 29 schließt dabei gleichzeitig einen elektrischen Kontakt 30, wodurch in einer Zündkerze 31 ein Zündfunke erzeugt wird, der das im Zylinder 23 befindliche explosive Gas zur Detonation bringt.
  • Bei der Verwendung des in Fig. 2 dargestellten Gerätes wird das vordere Ende des Zylinders 23 gegen das hereinzubrechende Gestein angepresst, so daß zunächst der Kolben 24 in dem Zylinder 23 vollständig zurückgeschoben wird.
  • Dann wird der Fingerabzugbügel 29 betätigt, wodurch zunächst das Ventil 28 gelffnet wird, so daß der Zylinderraum hinter dem Kolben 24 sich mit dem explosiven Gas oder einem explosiven Gasgemisch anfüllt. Beim weiteren Durchziehen des Fingerabzugbügels 29 schließt sich das Ventil 28 wieder. Gleichzeitig wird der Kontakt 30 geschlossen, so daß an der Zündkerze 31 ein Zündfunke entsteht und das im Zylinder befindliche Gas gezündet wird. Hierdurch wird der Kolben 24 und mit ihm zusammen das Schlageisen Z5 mit einer hoher Geschwindigkeit gegen das hereinzubrechende Gestein geschleudert. Das verbrannte Abgas kann aus dem Zylinder 23 durch eine Öffnung 32 entweichen, wenn der Kolben 24 gänzlich nach vorn verfahren ist. Dem in dem Zylinder 23 befindlichen explosiven Gemisch kann schon vor' der Zündung eine gewisse Kompression dadurch gegeben, werden, daß das Schlageisen 25 schon vor der Zündung gegen das Gestein angepresst wird. Anstelle einer Zündung des explosiven Gases in dem Zylinder 23 kann der Schlauch 27 auch an eine externe, gesonderte Verbrennungskammer angeschlossen eine von der die Verbrennungsgase mit hoher Geschwindigkeit dem Zylinder jeweils dann zugeführt werden können, wenn das Ventil 28 geöffnet ist. In diesem Falls werden die Zündkerze 31 und der Kontakt 3Q nicht benötigt.
  • Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform des Gerätes gemäß der Erfindung ist wiederum ein Handgriff 33 sorge sehen, an dem ein Gehäuse 34 befestigt ist, in dem sich eine elektrische Wicklung 35 befindet. Im Innern der Wicklung 35 ist ein Weicheisenkern 36 längs verschiebbar angeordnet, der an seinem vorderen Ende mit einem Schlag eisen 37 verbunden ist. An dem Handgriff 33 ist weiterhin ein Fingerabzugbügel 38 angeordnet, bei dessen Betätigung eine elektrische Spannung an die Spule 35 angelegt wird, so daß der Weicheisenkern 36 und das mit diesem verbundene Schlageisen 37 mit sehr hoher Geschwindigkeit gegen das hereinzugewinnende Gestein angetrieben werden. Die Zurückbewegung des Weicheisenkernes 36 erfolgt duch eine Spiralfeder 39.
  • Das in Fig. 4 dargestellte Gerät verwendet einen elektrischen Linearmotor , um einem Schlageisen 40 eine sehr hohe Geschwindigkeit zu erteilen, durch die dieses einen Schlag von sehr hoher Energie gegen das hereinzubrechende Gestein ausüben kann. Der Linearmotor weist einen Bügel 41 aus magnetischem Material auf, der an einem Handgriff 42 befestigt ist und in dem mehrere Phasenwicklungen 43'in Sternschaltung angeordnet sind. Die Stromversorgung aus einem 3-Phasen-Wechselstromnetz der Phasenwicklungen 43 ist bei 44 dargestellt. Das Schlageisen 40 ist mit einem Weicheisenkern 45 verbunden, der frei verschiebbar innerhalb der Wicklungen 43 angeordnet ist. Der Linearmotor bewegt den Weicheisenkern mit hoher Geschwindigkeit gegen die Kraft einer Spiralfeder 46.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform des Gerätes gemäß der Erfindung die im wesentlichen ähnlich aufgebaut ist, wie .
  • die an-hand der Fig, 2 beschriebene Ausführungsform, ist der Schlauch 27 an eine Druckmittelquelle angeschlossen, die einen sehr hohen Druckmitteldruck erzeugt. Durch Öffnes des Ventiles wird durch diesen Druckmitteldruck plötzlich der Kolben 24 beaufschlagt, so daß das Schlageisen 25 mit großer Geschwindigkeit gegen das Gesteinangetrieben wird.
  • Bei einer ähnlichen Ausführungsform wird das Ventil 28 durch ein automatisches Überdruckventil ersetzt, das dann öffnet und den Durchtritt des Druckmittels zuläßt, wenn der Druck der Druckmittelquelle sich über einen bestimmten Wert erhöht hat.
  • Bei allen bisher beschriebenen Ausführungsformen des Gerätes gemäß der Erfindung kann der Kolben bzw. Weicheisenkern vor seiner Beschleunigung in einem gewissen Abstand von dem Schlageisen angeordnet sein, so daß er schon vor seinem Auftreffen auf das Schlageisen eine hohe Geschwindigkeit erreichen kann.
  • Weiterhin können die oben beschriebenen Geräte mit Vorrichtungen osreshem sein, mit denen sie am Einsatzort fest aufgestellt werden können. Insbesondere kann es vorgesehen sein, daß die Geräte durch diese Einrichtungen eine einwandfreie Abstützung gegen die Richtung ihres Arbeitshubes erhalten. Diese Vorrichtungen können beispielsweise aus Gesteinsankern bestehen, mit denen die Geräte am umliegenden festen Gebirge verankert werden können. Alternativ können die Geräte auch an Spannsäulen oder Spannstempeln befestigt sein, die sich am Einsatzort am Hangenden und Liegenden abstützen.
  • Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Gerätes gemäß der Erfindung weist einen Zylinder 47 auf, in dem ein Kolben 48 und ein weiterer Kolben 49 längs verschiebbar angeordnet sind. Der Kolben 48. wirkt auf ein Schlageisen 50 oder ist mit diesem Schlageisen 50 verbunden, das zur Übertragung der Schlagenergie auf das Gestein an der Abbaufront F dient.
  • Am rückwärtigen Ende ist der Zylinder 47 mit einer Einlaßöffnung 51 versehen, in der ein Rückschlagventil 52 angeordnet ist. Durch diese Öffnung 51 kann Druckflüssigkeit, die beispielsweise von einer Hydraulikpumpe her zugeführt wird, in den rückwärtigen Teil des Zylinders 47 eingepresst werden, so daß der Kolben 49 nach links ( in Fig.5) verschoben wirdB Der Zylinderraum 47a zwischen den Kolben 48 und 49 ist als Verbrennungskammer ausgebildet und mit einem Einlaßventil 53 für ein zündfähiges Gas- Luftgemisch versehen.
  • Das Einlaßventil 53 kann über einen Ventilstößel 54 von Hand betätigt werden. Zur Zündung des Gemisches ist in die Wandung des Zylinderraumes 47a weiterhin eine Zündkerze 55 eingeschraubt.
  • Der Zylinder 47 ist weiterhin mit einem Auslaßventil 56 versehen, das über einen Ventilstößel 57 ebenfalls von Hand betätigbar ist.
  • An seiner Rückseite ist der Zylinder 47 mit zwei Abstützfüßen 58 versehen.
  • Bei der Verwendung des in Fig. 5 dargestellten Gerätes wird zunächst der vordere Abschnitt 47b des Zylinders 47 zusammen mit dem Schlageisen 50 gegen die Abbaufront F angepreßt und in dieser Lage durch die Stützfüße 58 festgelegt. Die Auflagefläche des vorderen Zylinderabschnittes 47b an der Abbaufront kann noch mit Zähnen versehen sein, so daß er einen besseren Halt an der Abbaufront hat. Dann wird durch das Ventil 53 Gas in die Kammer 47a eingegeben.
  • Das in der Verbrennungskammer 47a befindliche explosive Gas - Luftgemisch wird dann dadurch komprimiert, daß der Kolben 49 durch Druckflüssigkeit beaufschlagt wird. Das komprimierte Gas-Luftgemisch wird dann mit Hilfe der Zündkerze 55 gezündet. Der sich hierbei entwickelnde Druckstoß beaufschlagt das als Projektil dienende Schlageisen 50, das hierdurch in das Gestein eindringt und das Gestein spaltet.
  • Patentansprüche:

Claims (21)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Verfahren zur Hereingewinnung vn Mineralien, d a -d u r c h g e k e n n æ e 9 c h n e t, daß das mineralführende Gestein einer Druckwelle von hoher Energie ausgesetzt wird, durch die das Gestein zerstört und aus dem Gebirgsverband gelöst wird, wobei die Energie der Druckwelle von einer Energiequelle erzeugt und auf das Gestein über ein Übertragungsmitel übertragen wird, das zwischen der Energiequelle und dem hereinzugewinnenden Gestein angeordnet ist.
  2. 20 Verfahren nach Anspruch 1, d-a d u r c h g e k e n n -z e i e h n e t daß das mineralführende Gestein durch Schlagkräfte von hoher Energie zerstört wirdm, die von einem Projektil ausgeübt werden, das mit sehr hoher Geschwindigkeit auf das Gestein auftrifft.
  3. 30 Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i e h n e t, daß die Geschwindigkeit ,der Druckwelle oder des Projektiles etwa ebenso groß oder größer als die Schallgeschwindigkeit ist.
  4. 4o Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Übertragungsmittel oder das Projektil als Schlageisen (16,25,37,40,50) rausgebildet sind, daß ein keilförmiges vorderes Ende aufweist.
  5. 5e Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n e e i c h n e t, daß das Übertragungsmittel oder das Projektil einen Keil in das mineralführende Gestein eintreiben.
  6. 6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehende Ansprüche, d a du r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in das mineralführende Gestein ein, Loch gebohrt wird, das zur Aufnahme des Übertragungsmittels oder Projektiles oder eines von diesen eintreibbaren Keiles dient.
  7. 7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e t c h n e t, daß die hohe Energie durch eine chemische Reaktion erzeugt wird, die explosionsartig abläuft,
  8. 8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die hohe Energie durch den plötzlichen Druckanstieg erzeugt wird, der durch die Zündung eines explosiv, an Gases in einem allseitig umschlossenen Raum entsteht.
  9. 9. Verfahren nsoh einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, d z d u r e h g e k e n n z e i c h n e t, daß die hohe Energie durch die Zuführung eines hochgespannten Gases oder einer unter hohem Druck stehenden Flüssigkeit aufgebracht wird.
  10. 10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Druck eines Druckmediums gesteigert wird, bis er eine bestimmte Höhe erreicht, wobei das Druckmedium nach Erreichen dieses Druckes zur plötzlichen Beaufschlagung des Projektiles oder des Übertragungsmittels freigegeben wird.
  11. 11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6,-d. a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die hohe Energie über einen linearen Elektromotor (41,43, 44,45) zugeführt wird.
  12. 12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, d a d u r c h- g e k e n n s e i c h n e t, daß die Energie über einen Elektromagneten (35,36) zugeführt wird.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n -s e i c h n e t, daß das explosive Gas vor der Zündung durch eine druckmittelbetätigte Vorrichtung (49,51,52) komprimiert wird.
  14. 14. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-13, g e k e n n z e i o n e t d u r c h ein zylinderförmiges Gehäuse (10), das zur Aufnahme des Übertragungsmittels oder Projektiles dient und in dem Vorrichtungen zur Zündung einer Sprengstoffpatrone (22) angeordnet sind, die zue Ausübung des Schlages von hoher Energie auf das Übertragungsmittel oder Projektil dient.
  15. 15. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-1,3, g e k e n n z e i 0 h -n e t d u r c,h' einen am vorderen Ende eines zylinderförmigen Gehäuses (10) angeordneten Rohrstutzen (13a), in dem das als Schlageisen (16) ausgebildete Übertragungsmitel oder Projektil längsverschiebbar angeordnet ist, wobei am rückwärtigen Ende des Schlageisens (16) eine Vorrichtung (18,19) zur Aufnahme einer Sprengstoffpatrone (22) und eines Zünders vorgesehen ist, der vom rückwärtigen Ende des zylinderförmigen Gehäuses (10) her betätigbar ist.
  16. 16. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einen oder mehreren der Ansprüche 1-1,3, g e k e n n z e i c hn e t d u r c h ein zur Aufnahme des Übertragungsmittels oder ProJektiles dienendes Gehäuse, das das eine entfernt liegende Verbrennungskammer angeschlossen ist, die mit Vorrichtungen zur Züüdung eines erglosfren Gases versehen ist und als Energiequelle zur Ausübung eines Schlages von hoher Energie auf das Übertragungsmittel oder Projektil dient.
  17. 17. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-13, g e k e n n z e i o n e t d u r c h ein zylinderförmiges Gehäuse (23,47), das als Verbrennungskammer dient und in dein ein Kolben (24,48) längs verschiebbar angeordnet ist', mit dem ein als Übertragungsmittel oder Projektil dienendes Schlageisen (25,50) verbunden ist, wobei der als Verbrennungskammer dienende Teil des Gehäuses (23,47')' mit einem steuerbaren Einlaßventil (28,54) für ein explosives Gas und mit einer Zündvorrichtung (30,31; 55) für dieses Gas versehen ist.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, däß das Gehäuse (23) mit einem Handgriff (26) versehen ist, an dem ein Fingerabzügbügel (29) befestigt ist, der zur Betätigung des Einlaßventiles (28) und eines elektrischen Kontaktes (30) dient, der in den Stromkreis einer Zündkerze (31) eingeschaltet ist.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 16, 17 oder 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß dem Verbrennungsraum eine hydraulische Vorrrichtung (49,51,52) zugeordnet ist, durch die das explosive Gas komprimiert werden kann.
  20. 20. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-13, g e k e n n z e i c hn e t d u r c h eine Magnetspule (35) und ein relativ zu dieser Magnetspule verschiebbares Übertragungsmittel oder Projektil, zu dessen Beschleunigung eine Spannung an die Magnetspule (35) anlegbar ist.
  21. 21. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-14 oder Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 15-21, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Spitze des Übertragungsmittels oder des Projektiles in einer von mineralführenden Gestein wegweisenden Richtung angeordnet ist, wobei zwischen dem Übertragunglttel oder Projektil und dem mineralführende Gestein ein Zwischenglied angeordnet ist und du Gostein durch Druckwellen von hoher Energie oder plötzlich wirkende große Zugkräfte zerstört und aus dem Gebirgsverband gelöst wird, die über das Zwischenglied auf das Gestein übertragen werden.
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