DE1908267A1 - Mit einer Frequenznachregelschaltung versehener Schwingungserzeuger - Google Patents
Mit einer Frequenznachregelschaltung versehener SchwingungserzeugerInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
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Description
Mit einer Frequenznachregelschaltung versehener Schwingungserzeuger.
Die Erfindung bezieht sich auf einen mit einer Frequenznachregoleinrichtung
versehenen Schwingungserzeuger, vorzugsweise für den Bereich der sehr kurzen elektromagnetischen Wellen,
"bei den die Frequenznachregeleinrichtung einen Rasterfrequenzgenerator
enthält, dessen Ausgangsschwingung in einem Phasondiskrininator
mit der Ausgangsschwingung des Schwingungserzeugers
verglichen wird, sodaß am Ausgang des Phasendiskriminators
eine Frequenznachregelspannung entsteht, die eine dem Schwingungserzeuger im frequenzbestimmenden Teil "beigeordnete,
•vorzugcy.-cise zusätzlich zur Frequenzmodulation des Schwingungsjorznugers
in ihrer Kapazität veränderte Kapazitätsdiode mit nichtiinearcr Kapazitätskennlinie steuert, die ferner zur
Grobeinstellung des Schwingungserzeugers auf eine der Kasterfrequenzen mit einer zusätzlichen gestuften Vorspannung beaufschlagt
wird.
Schwingungserzeuger dieser Art haben in der Praxis den in Fig. 1 gezeigten Aufbau.
Ein freischwingender Oszillator OS soll mit einer Rasterfrequenz
HO, die die erste Führungsgröße darstellt, synchronisiert werden und ferner soll er durch ein zusätzliches Steuersignal
Zf2 in dor Frequenz moduliert v/erden. Der Oszillator OS
wird dabei in seiner Frequenz zunächat mittels einer Frequenzvorcinstollung
FB grob so auf Ro eingeatollt, daß iji nischer
II eine Zwischcnfrequenz Zf1 von beispielsweise 50 MHa entsteht.
Die Oszillatorenorgie wird dem Mischer H über ein Dämpfung^-
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Öz/Sk
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glied T zugeführt,. Diese ZfI wird, durch einen Tiefpaß TP2
gefiltert, in der Einrichtung VB verstärkt, amplitudenbegrenzt und dann in einem Phasendiskriininator PhD mit einer
zweiten Führungsgröße, nämlich dem in diesem Fall frequenzmoduliert
en 50 MHz-Signal Zf2 verglichen. Die entstehende Regelspannung wird in einem Tiefpaß TP1 gefiltert und dann
über einen die Gleichstromkomponente mitübertragenden Verstärker GrV dem Frequenzeinstellglied Var des freischwingenden
Oszillators OS als zusätzliches frequenzbestimraendes Kriterium zugeführt, das beispielsweise die Vorspannung einer
Kapazitätsdiode sein kann. Erreicht die Oszillatorfrequenz, z.B. mit Hilfe einer Fangeinrichtung den Sollv/ort, so ist
Zf1 = Zf2. Am Ausgang von PhD entsteht nun je nach Phasenlage
von Zf 1 S-U Zf 2 eine mehr oder weniger große Regclspannung,
die den frcquonzbestimmenden Teil des Oszillators OS,
z.B. einem Varaktor, so zugeführt wird, daß der Sollwert
auf Grund der vom PhD abgegebenen Regelspannung stets erhalten bleibt. Der OS ist jetzt einerseits auf die Frequenz
RO stabilisiert und andererseits durch die frequenzmodulierte zweite Führungsgröße Zf2 in der Frequenz moduliert. Die so
gewonnene stabilisierte und frequenzmodulierte Schwingung des OS kann z.B. nach weiterer Verstärkung auf eine Antenne
A gegeben werden.
Wird eine andere stabilisierte Frequenz gewünscht, so v/ird bei dor Umschaltung der Rasterfrequenz gleichzeitig die Voreinstellung
des Schwingungserzeuger so geändert, daß wieder Zfliv■?.■£2 ist. Die weitere Synchronisation übernimmt dann,
wie oben geschildert, die Regelschleifο.
Ist eine Modulation nicht notwendig, so entfällt die· Eingangsspannung Zf2 beim Phasendiskriminator PhD. Da in diesem Falle
die Zwischcnfrcqucns Zf1 auch nicht erforderlich lot, könnte an
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der Mischer M ebenfalls wegfallen, und an seine Stelle bereits der Phasendiskrirainator PhD treten, so daß ein
Direktvcrgleich zwischen der Frequenz dec Oozillators OS
und der dec Oszillators RO erfolgt. .
Bei einem derartigen Regelsystem treten nun verschiedene Schwierigkeiten auf, die praktisch alle darauf zurückzuführen
sind, daß die in ihrer Kapazität veränderbare Varaktordiode einen Kapazitätsverlauf hat, der nicht im linearen
Zusammenhang mit der angelegten Vorspannung steht. Für die Frequenzregelung bedeutet dies, daß der Frequenz-Haltebereich
bei verschiedenen Vorspannungen der Diode, d.h. bei verschiedenen Oszillatorfrequenzen, unterschiedlich groß ist. Bei
Systemen der oben geschilderten Art, bei denen eine Zusatzmoduiation
in die Regelschieife eingespeist wird, entstehen weitere Schwierigkeiten, hinsichtlich de-r Stabilität der
Regclcchleifo und der erzielbaren Schleifenverstärkung.
Gefordert wird bei sämtlichen Oszillatorfrequenzen für alle Hodulationsfrequenzen gleicher Hub. Ferner sollen die Laufzeiten
für alle Modulationsfrequenzen in etwa gleich und möglichst gering sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde diesen Schwierigkeiten auf einfache Weise zu begegnen.
Diese Aufgabe wird bei einem nit einer Frequonznachregeleinrichtung
versehener Schwingungserzeuger, vorzugsweise für den Bereich der sehr kurzen elektromagnetischen Wellen,
bei dem die Frequenznachregeleinrichtung einen Rasterfrequenzgenerator enthält, dessen Ausgangsschwingung in einem Phasendiskriminator
mit der Ausgang3sehwingung des Schwingungserzeugors
verglichen wird, sodaß am Ausgang des Phasendiskriminators eine Frequenznachregelspannung entsteht, die eine dem
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Schwingungserzeuger im frequenzbestimmenden Teil beigeordnete,
vorzugsweise zusätzlich zur Frequenzmodulation des Schwingungserzeugers
in ihrer Kapazität veränderte Kapazitätsdiode mit nichtlinearer Kapazitätskennlinie steuert, die ferner zur
Grobeinstellung des Schwingungserzeugers auf eine der Rasterfrequenzen
mit einer zusätzlichen gestuften Vorspannung beaufschlagt wird, gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in der
die Kapazitätsdiode enthaltenden Regolschleifo die an sich vorhandene
Schleifenverstärkung zugleich mit der Vorspannungseinotellung
der Kapazitätsdiode derart veränderbar ausgebildet ist, daß die bei unterschiedlichen Vorspannungen der Kapazitätsdiode
vorhandenen Unterschiede in der Schleifenvor3tärkung zumindest weitgehend ausgeglichen sind.
Die Schleifenverstärlcung wird dabei zweckmäßig dadurch geregelt,
daß in der Zuführungsleitung der Frequenznachregelspannung für die Kapazitätsdiode ein gegengelcoppoltcr Verstärker
liegt, dessen Gegenkopplungsgrad mit der gestuften ' ·:
Vorspannung der Kapazitätsdiode veränderbar ist.
Eine für manche Anwendungsfülle den obigen Bedingungen genügende
Regelung der SohleifenvorStärkung kann auch dadurch
geschehen, daß in die Zuführungsleitung der Prequenznachregclspannung
für /He Kapazitätsdiode ein mit der gestuften Vorspannung veränderbares Dämpfungsglied eingefügt ist.
Besonders vorteilhaft ist die Anwendung der Erfindung bei einer Regeleinrichtung, bei der die Ausgangsschwingung des
Schwingungeerzeugers mit der hiergegen um einen bestimmten Frequenzbetrag versetzten Ausgangsschwingung des RasterfreqUcnzossillatoro
in einer Mischstufe verglichen ist, und daß die Zwischenfrequenzausgangsschwingung der !.lischstufe zucammen
mit einer auf die Soll-Zwischenfrequenzschwingung
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stabilisierten, frequenzmodulierten Schwingungen einem Phasendiskriminator zugeführt ist, dessen ^uogangsspannung
am Eingang dos Verstärkers liegt, dessen Gegonkopplungsgrad
für die Wechselspannung des Modulationsfreqijenzbandes mit
der gestuften Vorspannung für die Kapazitätsdiode veränerbar ist.
Y/enn der Ausgleich der SehleifonverStärkung durch Regelung
der Gegenkopplung eines Verstärkern vorgenommen wird, so ist es vorteilhaft, wenn die Gegenkopplungsachleife des
Verstärkers die Sourcc-Drain-Strecko eines Feldeffekttransistors enthält, dessen Steuerleketrode vorzugsweise über |
Spannungsteiler die gestufte Vorspannung für die Varaktordiode und gegebenenfalls eine Korrekturopannung zugeführt
ist.
Bein Vorhandensein einer Fangeinrichtung in der Regelschleife, bestehend aus einem über die G-esamtregelschloife gegengekoppelten
'.Vobbel-Osaillator, v/ird dessen Ausgangsspannung
gleichgerichtet und der Steuerelektrode des Feldeffekttransistors in den Sinne augeführt, daß der Wechselspannungsgegenkopplungsgrad
des Verstärkers während des Fangvorgangs relativ groß ist.
Nachstehend v/ird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
und der nachfolgend aufgezählten Figuren näher erläutert.
In der Fig. 2 ist ein Ausführungubeispiol in Form eines
Blockschaltbilds wiedergegeben;
Die Fig. 3 zeigt eine erprobte und vorteilhafte schaltungatechniachc
Ausführung der wesentlichen 1SqIIq der Verstärkungsregelung in der Regolschleife.
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Die Pig. 4 zeigt die Steuerung der übertragungsCharakteristik
dos in der Schleife befindlichen Gleiehspannungs-
verstäxicers. - -
Das Blockschaltbild nach der Pig. 2 hat außer den, in der Figo enthaltenen Funktionseinheiten, die mit den gleichen Zeichen
verschen sind v/ic dort, noch eine zusätzliche Einrichtung G?R»
Durch GR x'iirä. erfindungsgemäß die Verstärkung des Verstärkers
GY so geändert, daß über die gesamte Begolschleifc die Schleifenversttirkung
zumindest für den größton Teil des Bereichs der höheren Modulationsfrequenzen raögliciiot weitgehend konstant
bleibt, d.h. unabhängig von der eingestellten Oozillatorfrequenz
des Oszillators OSo Die Schleifenverstärkung wird
nünlich durch die Kapazitätslcönnlinie der Kapazitätsdiode Yar
in Oszillator OS mitbestimmt. Bei niedrigen Vorspannungen,
der Kapazitätsdiode (niedrige Qszillatorfrequensan) ist die ·
Frequenzänderung dieses Oszillators pro Voie-pannungs einheit
groß, während sie bei hohen Vorspannungwerten (hohe Oszillatorfrequensen)
v/esentlich niedriger ist. Die hierin begründete
Inkonstanz der Schleifenverstärkung bewirkt, daß sich die Bandbreite der Regelschleife ändert. Bei hoher Schleifenverstärkung
ist die Bandbreite auf Grund des Frequenzganges des Phasendiskriminatoro PhD größer als bei kleiner Verstärkung. Modulationsfrequenzen die nun oberhalb der Bandgrenze
(Schleifenverotärkung = OdB) der Rcgelschleife liegen5 ■.;
bev/irken daher einen anderen Hub an OS als Modulationsfrequensen
unterhalb der Bandgrenze (bei sonst gleichen Bedingungen, d.h. gleicher Amplitude der modulierenden Trägerfrequenz-'
spannung). Dies wirkt sich letzten Endes für frequonzmodu-·
liorte Trägerfrequenzen 2f2 so aus, als seien Laufseitunter-·"
schiede für das modulierende Signal vorhanden, die von der --■ :-:
Froquenzeinstollung des Oszillators QS abhängig, also unter- ■'
schiedlich sind. Solche laufZeitunterschiede sind jedoch im
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allgemeinen sehr unerwünscht, da sie auf der Auswertungsseite,
z.B. empfangsseitig die trägerfrequente Auflösung erschworen, oder überhaupt unmöglich machen.
Da im allgemeinen die Empfindlichkeit der Schleife "bei allen
OS-Frequcnzen möglichst groß sein soll, sollte die SchleifenverStärkung
ebenfalls möglichst groß sein. Die Verstärkung darf aber wiederum nicht so groß sein, daß die Schleife in
sich selbst schwingt. Eine große Empfindlichkeit der Schleife bei hohen OS-Frequenzen bedeutet, daß die Schleife bei tiefen
Oszillatorfrequenzen auf Grund der höheren Steilheit des Varaktors schwingt, andererseits stellt eine bei tiefen Ossillatorfrequenzen
stabilde Schleife eine Einbuße an Empfindlichkeit bei hohen Oszillatorfrequenzen dar.
Lurch die Punktionseinheit GR wird gemäß der Erfindung gegen
niedrigere Oszillatorfrequenzen zu die Verstärkung des Verstärkers GV im selben Ilaße herabgesetzt, wie die durch die
Kapazitätcdvariationskennlinie der Kapazitätsdiode mitbestimmte Verstärkung der Frequenzregelschleife zunimmt. MeB geschieht
am einfachsten durch Verändern der Gegenkopplung des Verstärkers GV, wie in der Pig. 2 durch das in die Punktionseinheit
GR eingezeichnete Potentiometer in Serie mit einer Kapazität
angedeutet ist. Weitere Schaltelemente, wie der parallel hierzu eingezeichnete Widerstand, bestimmen zusammen mit dem-Verstärker
GV dessen Übertragungscharakteristik. Durch rein mechanische Kopplung von Potentiometer und Einstellung der Vorspannung
für den Varaktor erhält man für höhere Modulationsfrequensen
konstante SchleifenverStärkung, da dadurch der Verstärkungsverlauf des Verstärkers GV so ausgebildet werden kann, daß er
sich umgekehrt proportional zur Steilheit des Varaktors verhält. Vorteilhafter geschieht dies jedoch durch die anhand der Pig.
beschriebene elektronische Einrichtung.
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In der Pig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für- die Gegenkopplungsregelung
des in Fig. 2 mit GV bezeichneten Verstärkersdargestellt.
Letzterer "besteht aits den Transistoren T1 , Τ2.,
T3, TA und ist als Gleichstromverstärker mit gegen den Schaltungsnullpunkt
symmetrischem: Gegentaktausgang ausgebildet..
Der nachgeschaltete Transietor 18 in Kollektorbasisschaltung
dient als Trennstufe* Am Eingang dec Verstärkers liegt
die mit TJR bezeichnete Spannung t die letzten Endes die Aus—
gangsspannung des Pnsendiökrininators PMt in. der Fig:* 2 ist»
Der Verstärker wird durch die gegen Erde symmetrischen Gleichspannungen
- üg versorgt« um Ausgang des Verstärkers erscheint
die vertärkte Regelspannung vom Phasendiskriiainator als U1«.
Sie erscheint praktisch in gleicher Größe am Arbeitswiderstand
R-j-j der Kollektorbasisstufe 18 und wird über insbesondere
der Entkopplung dienende Schaltelemente, angedeutet durch die gestrichelte Linie} letztlich dem einen Anschluß der Kapazitätsdiode
Var im Oszillator zugeführt. Der andere Anschluß der Kapazitätsdiode
führt über der Entkopplung dienende Schaltelemente R6, C8, R4, 07 auf die Voreinstellspannung FE für die groben
Frequenzsehritte des Oszillators OS. Zur Einstellung der Gegenkopplung simultan mit der Voreinstellung für den Varaktor,
ist nun eine Gegenkopplungsschleife für den Verstärker GV vorgesehen. Diese besteht aus den Feldeffekttransistor T5,
den Widerständen R7, R8S den Kapazitäten C1, 02 und der Leitung
GK. Über den Widerstand R7 erfolgt im wesentlichen eine reine Gleichspannungsgegenkopplung zur besseren Stabilisierung
des Nullpunktes des Verstärkers. Gleichzeitig wird dadurch die später anhand der Fig. 4 dargestellte Übertragungscharakteristik
des Verstärkers im niedrigen Frequenzbereich mitbestimmt. Der Feldeffekttransistor überbrückt im dargestellten Ausführungsbeispiel diesen Widerstand R7 nur für Wechselspannungen,
wahrend er für die Gleichspannung unwirksam ist. Drain D und Source S des Feldeffekttransistors liegen daher nur über die
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Kapazitäten Ci und C2 zwischen der Ausgangs spannung des
Verstärkers U'^ und dem Eingang des Verstärkers, Am Gate G
des Feldeffekttransistors liegt über R-]q und gegebenenfalls ■
v/eitere Schaltelemente, "beispielsweise Spannungsteiler,
die die Frequenzgrobschritte des Oszillators bestimmende Voreinstellung des Varaktors. Es hat sich gezeigt, daß durch
derartige Steuerung der Drain-Source-Strecke des Feldeffekttransistors der gewünschte Bereich der Gegenkopplungsregelung
leicht überstroichbar ist.
Soll gleichzeitig auch die Gloichspannungsverstärkung des ä
Verstärkers GV zur Konstanthaltung des Frequenzregel- und Fangbereicho
des Oszillators OS geregelt werden, so muß der Transistor 15, beispielsweise unter Weglassung der Kondensatoren
G-, und C2>
auch gleiche troinmäßig in die Gcgenkopplungsschleife
eingeschaltet worden. Im dargestellten Beispiel erfolgt die
veränderbare Gegenkopplung nur zur Konstanthaltung der Modulationseigenschaftcn
über das gesamte Oszillatorfrequenzspektrum.
Es ist vorteilhaft, im Zusammenhang mit der Frequenznachregelimg
gemäß der Erfindung eine Fangeinrichtung zu verwenden, wie sie im Prinzip durch die DAS 1 HO 969 für sich selbst bereits
bekannt ißt. Dieceberuht auf der Methode, einen RC-Generator
vorzusehen, der bei nicht synchronisiertem Oszillator schwingt " und durch seine, bei niedrigen Frequenzen gelegene Ausgangsspannung
da3 Frequenzeinstollglied mit relativ großem Hub
durchwobbelt. Die Schwingungen dea RC-Generators werden nach
der Synchronisation dadurch zum Stillstand gebracht, daß über die Regolschlcifc eine für seine Frequenz gogenkoppelnde
Spannung an seinem Eingang erscheint. Ein solcher RG-Generator wird durch dio !radiatoren T6, 17 gebildet, dessen Eingang
über R2, G3 mit dem Verstärker GV verbunden ist. Auagangsseitig
liegt der Tranoistor T7 über die Kapazität 05 an
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- ίο -
der Kapazitätsdiode Yar. Die Rückkopplung für den RC-Generator
"bildet der zwischen den Emittern von 16 und 17 liegende Widerstand
R3. Hat der RC-Generator nach Anlauf die Kapazitätsdiode auf den Sollwert für die Oszillatorfrequenz gesteuert, so
erscheint am Kollektor des Transistors T 2 eine Gegenkopplungsspannung
von solcher Phasenlage, daß die Rückkopplung über R3 aufgehoben wird und die Wobbeischwingungen aussetzen. Am Ausgang
des RO-Generatoro liegt ferner noch über die Kapazität
G4 eine Glcichrichterschaltung, bestehend aus C4, Gr, G6 und
R12. Die an C6 erscheinende Gleichspannung v/ird zusätzlich
den Gate des Feldeffekttransictors T5 mit solcher Polarität
zugeführt, daß sie den Widerstand zwischen S und D verkleinert, wodurch die Gegenkopplung für den Verstärker GY während des
Schwingens des RG-Genorators vergrößert v/ird. Diese vorteilhafte Verbindung von Wobbler und Gegenkopplungsreglor. hat den
Zweck, daß bei großer Aussteuerung der Kapazitäsdiode während des Y.'obbelvorgangs eine Schwingneigung der Regelschleife in
sich celbst vermieden wird. Die Kapazitäsdiode wird nämlich
in diesen Falle von einen Gebiet sehr starker Kennlinienkrümnung
der Kapazitätskennlinie bis in ein Gebiet sehr geringer Krümmung durchgesteuert, ohne daß die sonst durch die
Voropannungsoinstellung für die Varaktordiode bewirkte Erhöhung
der Gegenkopplung im Gebiet starker Kennlinienkrümmung der Kapazitätsdiode wirksam wird. Dadurch könnte bei tieferen
Ocaillatorfrequcnzen Schvringnciguiig eintreten.
Die Fig. 4 zeigt für das geschilderte Ausführungsbeispiel
den Vorlauf der Verstärkung des Verstärkers GV in Abhängigkeit
von den Hodulationofroquenzen f nod. Die ausgesogene Kurve
zeigt den Verstärkungoverlauf bei maximaler Steilheit des Varaktors, was dem Bereich der niedrigen Oszillatorfrequenzen
entspricht. Die gestrichelte Kurve stellt den Verstärkungsvorlauf bei minimaler Steilheit des Varaktors dar, also den
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Bereich der hohen Oszillatorfrequeuzen. Innerhalt) der beiden
Grenzen "bewegen sich die durch die GegenkopplungsregGlung bwirkten Verstärkungscharakteristiken des Verstärkers GV.
Das obere Ende des Modulationsbandes (Führungsgröße Zf2)
ist durch eine senkrecht gestrichelte Linie angedeutet.
Bei den niedrigeren Frequenzen wird im Ausführungsbeispiol ■
die Regelung der Verstärkung des Verstärkers GV nicht oder nicht mehr in dem Maße vorgenommen, wie im Mittenbereich,
da dort die Gegenkopplung durch die Regolschleife so groß ist, daß sich eine Änderung der Gegenkopplung im Verstärker
GV erübrigt. Es zeigte sich, daß durch die erfindungsgemäße Einrichtung über ein Modulationsband von einigen 100 KHa '
bei Oszillatorfrequenzen, die sich zwischen 200 bis 1000 IdHz erstrecken, konstanter Hub bei sehr kleinen Laufzeitverzerrungen
erziolbar ist.
4 Figuren
6 Patentansprüche
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Claims (6)
- Patentansprüchellit einer Frequenznachregeleinrichtung versehener Schwingungserzeuger, vorzugsweise für den Bereich der sehr kurzen elektromagnetischen Wellen, bei dem die Frequenznachregeleinrichtung einen Rasterfrequenzgenerator enthält, dessen AusgangsBchwingung in einen Phasendiskiriminator mit der AusgangsSchwingung des Schwingungserzeugers verglichen wird, sodaß am Ausgang des Phasendiskrirainatoro eine Frequenznachregelspannung entsteht, die eine dem Sehwingungoerzeuger im frequenzbestimmenden Toil "beigeordnete, vorsugeweise zusätzlich zur Frequenzmodulation des Schwingungserzeugers in ihrer Kapazität veränderte Kapazitätsdiode rait nichtlinearer Kapazitätskennlinie,steuert, die ferner zur Grobeinstellung des Schwingungeeraeugers auf oine der Rasterfroquenzen mit einer zusätzlichen gestuften Vorspannung beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in dor die Kapazitätsdiode enthaltenden Regelschleife die an sich vorhandene Schclifeisverstärkung zugleich mit der Vorspannungseinstellung der Kapazitätsdiode derart veränderbar ausgebildet ist, daß die bei unterschiedlichen Vorspannungen der Kapazitätsdiode vorhandenen Unterschiede in dor Schloifenverstärkung zumindest weitgehend ausgeglichen sind.
- 2. Schwingungserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zuführungsleitung der Frequenznachregelspannung für die Kapazitätsdiode ein g-egengokoppelter Verstärker liegt, dessen Gegenkopplungegrad mit der gestuften Vorspannung der Kapazitätsdiode veränderbar ist.PA 9/436/32 - 13 -009837/17A9* ν*
- 3. Schwingungserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zuführungsleitung der Frequenznachregel spannung für die Kapazitätsdiode ein mit der gestuften Vorspannung veränderbares Dämpfungsglied eingefügt ist.
- 4. Schwingungserzeuger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsschwingung des Schwingungserzeugers mit der hiergegen um einen bestimmten Frequenzbetrag versetzten Ausgangsschwingung des Rasterfrequenzoszillators in einer Mischstufe verglichen ist , und daß die Zwischenfrequenzausgangsschwingung der Mischstufe zusammen mit einer auf die Soll-Zwischenfrequenzschv/ingung stabilisierten, frequenzmodulierten Schwingung einem Phasendiskriminator zugeführt ist, dessen Ausgangespannung am Eingang des Verstärkers liegt, dessen Gegenkopplungsgrad für die Wechselspannung des Modulationsfrequenzbandes mit der gestufen Vorspannung für die Kapazitätsdiode veränderbar ist.
- 5. Schwingungserzeuger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkopplungsschleife des Verstärkers die Source-Drain-Strccke eines Feldeffekttransistors enthalt, dessen | Steuerelektrode vorzugsweise über Spannungsteiler die gestufte Vorspannung für die Varaktordiode und gegebenenfalls eine Korrekturspannung zugeführt ist.
- 6. Schwingungserzeuger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorhandensein einer Fangeinrichtung in der Regclschleifo, bestehend aus einem über die Gesamtregelsehloife gegengekoppelten Wobbel-Oszillator, dessen Ausgangsspannung gleichgerichtet und der Steuerelektrode dos Feldeffekttransistors in dem Sinne zugeführt ist, daß der V/echßGlspannungögGgonkopplungsgrad dos Verstärkers während de3 Fangvorgango relativ groß ist.PA 9/436/32 ,009837/1749Leerseite
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| YU00401/70A YU33422B (en) | 1969-02-19 | 1970-02-18 | Generator oscilacija sa sklopkom za naknadnu regulaciju frekvencije |
| GB7702/70A GB1283687A (en) | 1969-02-19 | 1970-02-18 | Improvements in or relating to frequency-controlled oscillator circuits |
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| BR216840/70A BR7016840D0 (pt) | 1969-02-19 | 1970-02-18 | Gerador de oscilacoes provido de um circuito de reajustamento de frequencia |
| BE746215D BE746215A (fr) | 1969-02-19 | 1970-02-19 | Oscillateur muni d'un circuit servant au reglage automatique dela frequence |
| JP1451070A JPS5330979B1 (de) | 1969-02-19 | 1970-02-19 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691908267 DE1908267C (de) | 1969-02-19 | Mit einer Frequenznachregelschaltung versehener Schwingungserzeuger |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908267A1 true DE1908267A1 (de) | 1970-09-10 |
| DE1908267B2 DE1908267B2 (de) | 1973-01-25 |
| DE1908267C DE1908267C (de) | 1973-08-09 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2551109A1 (de) * | 1975-11-14 | 1977-05-18 | Bosch Gmbh Robert | Mehrkanaliges funksendegeraet mit mindestens einem sender-oszillator |
| DE4235923A1 (de) * | 1992-10-23 | 1994-05-05 | Siemens Ag | Anordnung zur Modulation von Übertragungssignalen in einer Kommunikationseinrichtung |
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| DE4235923A1 (de) * | 1992-10-23 | 1994-05-05 | Siemens Ag | Anordnung zur Modulation von Übertragungssignalen in einer Kommunikationseinrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE746215A (fr) | 1970-08-19 |
| YU40170A (en) | 1976-06-30 |
| DE1908267B2 (de) | 1973-01-25 |
| NL155689B (nl) | 1978-01-16 |
| BR7016840D0 (pt) | 1973-06-14 |
| YU33422B (en) | 1976-12-31 |
| AT336678B (de) | 1977-05-25 |
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| GB1283687A (en) | 1972-08-02 |
| LU60366A1 (de) | 1970-04-17 |
| FR2031529A1 (de) | 1970-11-20 |
| FR2031529B1 (de) | 1973-07-13 |
| CH504135A (de) | 1971-02-28 |
| ATA143070A (de) | 1976-09-15 |
| JPS5330979B1 (de) | 1978-08-30 |
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