DE1908335A1 - Bandagiervorrichtung - Google Patents
BandagiervorrichtungInfo
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Description
betreffend
Bandagiervorrichtung.
Bandagiervorrichtung.
Die Erfindung betrifft eine Bandagiervorrichtung, wie sie verwendet wird, um eine Schleife aus einem flexiblen Band um
einen Gegenstand zu bilden, der sich an der Bandagier stat ion
befindet. Diese Bandagierstation umfasst üblicherweise eine
Führung, die die Bewegungsbahn des Bandes um den Gegenstand festlegt, und die Bandagiervorrichtung umfasst eine der Führung
benachbarte Bandzuführung zum Yorstossen des Bandes durch die Führung, wobei eine vollständige Schleife bzw. Umschlingung gebildet
wird.
'Gegenwärtig ist es sehr schwierig, Kunstste£f- oder Stahlbänder
der dünneren Grossen durch lange Bandführungen oder sogar durch kürzere Führungen mit scharfen Ecken vorzuschieben. Je "
länger die Führung und je schärfer die vorhandenen Richtungsänderungen 3ind, um so grosser ist der Reibungswiderstand der
Führung gegen die Bewegung des Bandes, wenn dieses durch die Führung vorgestossen wird. Schliesslich wird auch der Reibungswiderstand
gegen die Bandbewegung so gross, dass das Bestreben besteht, dass das Band sich örtlich innerhalb der Führung krümmt
oder knickt, wobei jede Krümmung oder Knickung zum Gesamtwiderstand gegen die Bandbewegung beiträgt und dadurch die Bandzuflthrung3schwierigkeiten
erhöht.
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Das Problem der Bandzuführung tritt bei Führungsformen mit hohem Y/iderstand dann am stärksten hervor, wenn es sich um dünne
Bänder aus Nylon oder Polypropylen handelt, beispielsweise in einer Stärke von etwa o,3S bis 0,51 mm, und insbesondere wenn Bandbreiten
von nur etwa 6,4 mm verwendet werden. Kunststoff bänder in dieser Grosse unterliegen im besonderen Hasse einer Wölbung oder
Wellung, die zu einer erhöhten seitlichen Keilwirkung der Bandkanten
gegenüber der Führungswand führt, so dass sich daraus ein vergrösserter Führungswiderstand ergibt.
Ist die Bandagierstation mit einer motorgetriebenen Zuführeinrichtung
ausgerüstet, die üblicherweise mit gleichbleibender Zuführgeschwindigkeit arbeitet, so kommt-es bei einer vorgegebenen
Führungsform leichter zu einem Krümmen bzw. Knicken des Bandes als
in dem Falle, in dem die Zuführung von Hand vorgenommen wird. Bei einer Zuführung von Hand besteht durch intermittierendes Wackeln
und Rütteln des Bandes während seines Vorstossens .die Neigung, eine
fortschreitende Widerstandsanhäufung, wie sie normalerweise
in Verbindung mit einer gleichförmigen Zuführung mit einem Μοτ
torantrieb auftritt, aufzulösen.
Die Erfindung sieht nunmehr eine Förderanordnung zur Unter-Stützung
der Zuführung des Bandes in Längsrichtung durch die Führung vor. Der Förderer ist der Führung zugeordnet, um einen ein
Vorschieben ermöglichenden Eingriff mit dem Band in der Mitte längs der Führung zu begründen und die gesamte Bewegungsbahn der
Streifenführung wirksam in aufeinander folgende Abschnitte zu unterteilen, durch die das Band zuerst mittels der Zuführeinrichtung
und dann mittels des Förderers vorgestossen wird. Bei längeren Führungen und Führungsformen mit hohem V/iderstand sieht die Erfindung
gegebenenfalls die Verwendung zusätzlicher Förderer vor, die jeweils einem Führungsabschnitt zugeordnet sind, der einen
Teil der gesamten Bewegungsbahn der Bandführung darstellt. Allgemein
sind die Förderer am Ende eines geraden FührungaabSchnitts
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angeordnet, um die Zuführung des Bandes um die benachbarte Ecke sicherzustellen.
Die hier offenbarte Förderanordnung arbeitet mit einer Bandzuführungsgeschv/indi^keit,
die etwas grosser als die der Hauptzuführungsvorrichtung
ist.
Zwei der hier offenbarten Förderanordnungen werden durch einen Antrieb mit einem Schlupf angetrieben, um an dem betreffenden Führungsabschnitt
eine automatische Anpassung an die BandZuführungsverhältnisse zu erhalten. Bei einer dieser Ausführungsformen ist
ein motorbetriebenes Zugrad innerhalb der Führung angeordnet, um an einer Seite des Bandes anzugreifen und das Band gegen ein
Spannrad zu drücken, das zwischen einer Zuführungsstellung, bei
der es der Bandführung gegenüberliegt, und einer zurückgezogenen
Stellung bewegbar ist, um ein Abstreifen des Bandes von der Führung und ein Strammziehen des Bandes um den Gegenstand zu ermöglichen.
Bei einer weiteren Ausführung ist ein einzelnes motorbetriebenes ' Zugrad mit einer nockenförmigen Ausbildung so angeordnet, dass es
zwischen einer Zuführungsstellung, bei der es der Führung gegenüberliegt, und einer zurückgezogenen Stellung bewegbar ist.
Bei einer dritten Ausführungsform werden zwei Zugräder aus
Gummi verwendet, die beide motorgetrieben sind, um eine bestimmte Abbremsung des Bandes zu erhalten, wenn eine Neigung zu einem zu
schnellen Antrieb des Bandes besteht.
Die Bandführung kann von üblicher Bauart sein und federbelastete seitliche Schranken oder Führungssperreη aufweisen, die das Band
während seiner Bewegung in Längsrichtung und während seines Abstreifens
von der Führung führen, und die Führungssperreη sind im
Bereich des Förderers so abgeändert, dass das Zugrad zugänglich ist. ■'"■-«" ,
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Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an
mehreren Ausfiihrungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer Stirnansicht eine Bandagierstation mit
einer rechteckigen Führung, die einen an der Station unterstützten Gegenstand umgibt, und mit einem motorgetriebenen Bandagierkopf,
der das Band in und durch die Führung vorstösst, und einem Förderer zur Unterstützung des Vorschiebens des Bandes durch die
Führung;
Fig. 2 ist eine vergrösserte Teilansicht etwa nach Linie 2-2 in Fig. 1 und zeigt eine erfindungsgemässe Förderereinrichtung
mit zwei Rädern;
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Förderer nach Linie
3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 ist eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung und zeigt eine Führung mit zwei Förderern;
Fig. 5 ist eine vergrösserte Teilansicht nach Linie 5-5 in Fig. 4 und zeigt eine andere Fördererausführung mit einem Zugrad
mit einem einzelnen Nocken;
Fig. 6 ist eine Endansicht des in Fig. 5 gezeigten Förderers; Fig. 7 ist eine Stirnteilansicht nach Linie 7-7 in Fig. 5;
Fig. 8 ist ein Teilquerschnitt nach Linie 8-8 in Fig. 7;
Fig. 9 ist eine den Fig. 2 und 5 entsprechende Teilansicht und zeigt eine dritte Ausführungsform, bei der ein Paar motoigetriebene
Gummiräder verwendet sind.
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In Fig. 1 und 4 sind die üblichen kraftbetätigten Bandagiersbationen
1o dargestellt. Jede Bandagierstation 1o umfasst eine bekannte
Führung 11 für die Bandzuführung, die rechteckig geformt
ist und einen Gegenstand 12 umgibt, der an der Station in einer Lage unterstützt ist, um eine Schleife oder Umschlingung des Bandes
S zu erhalten.
Eine kraftbetätigte Bandagieranordnung 13 beliebiger bekannter Art mit einem Zugangsbereich längs der unteren Bahn der Führung 11
umfasst eine Einführungsvorrichtung, um das Band des in Längsrichtung durch die Führung 11 in die durch Pfeile A gekennzeichnete
Richtung vorzustossen, um eine vollständige Schleife um den Gegenstand 12 zu bilden. Zu diesem Zweck kann beispielsweise einer
der kraftbetätigten Bandagierköpfe aus der Signode Modellreihe M-2o
verwendet werden, und der Kopf umfasst auch eine Spanneinrichtung, um die lose Schleife zu ergreifen, das Band von der Führung abzustreifen
und die Schleife um den Gegenstand herum zu Verengen sowie eine Verschlussvorrichtung zum Verbinden der sich überlappenden
Eden der Bandschleife.
Die Führung 11 kann von beliebiger bekannter Baiiart sein, und
wie gezeigt umfasst sie ein Stützteil 14, das von hintereinander angeordneten Paaren winkelförmiger seitlicher Sperren 15 flankiert
ist, die durch eine Vielzahl von federbelasteten Schraubenanordnungen
16 am Stützteil montiert sind. Jede Schraubenanordnung 16 umfasst
in typischer V/eise eine durchgehende Schraube 16 b und ein Paar Federn i6s, d'ie zwischen jedem Ende der Schraube und der
entsprechenden Seitensperre 15 wirken, wie am besten aus Fig. 5 zu ersehen»
Im Betrieb der Bandagiereinrichtung wird das Band in Längsrichtung
durch die Führung vorgestossen, wobei das vordere Bandende
zum kraftbetätigten Kopf 13 zurückkommt, um eine lose Schleife
zu bilden. Der kraftbetätigte Kopf bringt dann eine Spannung auf
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die lose Schleife, um das Band von der Führung abzustreifen und es unter Spannung um den Gegenstand herum zusammenzuziehen, und
danach werden die sich überlappenden Abschnitte der Schleife miteinander verbunden, unci das Zuführungsende des Bandes wird abgetrennt,
um den Vorgang zu. vollenden.
Wie bereits erwähnt, kann bei längeren Führungen oder Führungen mit scharf gebogenen Ecken, insbesondere bei Bandagiervorgängen
mit dünnen Kunststoffbändern, die Wölbungen und Wellungen unterworfen
sind, die Anhäufung des Widerstandes gegen ein Vorstossen des Bandes zu einer Krümmung bzw. Knickung des Bandes innerhalb
der Führung führen. Erfindungsgernäss wird dieses Krümmen bzw»
Knicken dadurch vermieden, dass die Führung in aufeinanderfolgende
Abschnitte unterteilt wird, von denen jeder eine Vorrichtung zum Vorstossen des Bandes in Längsrichtung durch die Führung
aufweist. Die in Fig. 1 gezeigte Führungsanordnung ist zu diesem Zweck mit einem einzigen Förderer 2o ausgerüstet, der die in
Fig. 2 und 3 dargestellte Bauart aufweist, und die. in Fig. 4 gezeigte Führungsanordnung ist mit einem Paar von Fördereren 3o
ausgerüstet, von denen jede gemäss Fig. 5 bis 8 konstruiert ist. Die Förderer sind am Ende eines geraden Führungsabschnitts angeordnet,
um die Zuführung des Bandes um die nachfolgende Ecke sicherzustellen. Ein einzelnen Förderer wird für-eine kurze Führung
verwendet, während zwei Förderst* für eine mittlere Führungsgrö3se
und drei Förderer für eine grosse Führungsanordnung verwendet werden.
Der in Fig. 2 und 3 gezeigte Förderer umfasst eine Hauptbofestigungsplatte
21, die mit der Führung verbunden ist, und dazu dient, einen ortsfesten Motor M zu unterstützen, der ein Zugrad
22 antreibt, daa in einer allgemein kreisförmigen Höhlung angeordnet
ist, die von. einor Unterbrechung im Stützteil 14 gebildet ist. Ein Spannrad 23 ist an einem Schwenkarm 24 angeordnet, so
days es zwischen einer Zuführungsstellung, wie 3ie in Fig. 2 mit
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Vollinien gezeichnet ist, wobei das Spannrad der Bandführung gegenüberliegt,
und eine zurückgezogenen Stellung bewegbar, wie es in Fig. 2 mit unterbrochenen Linien gezeigt ist. In dieser zurückgezogenen
Stellung ist genügend Spielraum vorhanden, um das Band von der Führung auf den Gegenstand 12 abzustreifen. Der
Schv7onkarm 24 ist über einen Schwenkzapfen 24B an der Befestigungsplatte
angelenkt. Die Befestigungeplatte 21 umfasst einen Endvorsprung 21B1 der als Festlager für eine Spannfeder 25 dient,
die normalerweise am Schwenkarm angreift und ihn in die mit Volllinien
eingezeichnete Zuführungsstelle'vorspannt, in der das Spannrad
23 das Band gegen das Zugrad·22 drückt.
Bei dieser Ausführung berührt das aus der Bandführung austretende Band das Spannrad 23 und schwenkt es in Richtung auf
seine zurückgezogene Stellung. Ss kann eine geeignete Regelung vorgesehen sein, so dass der Motor nur während der Zeit betriebene
wird, während der der Bandagierkopf 13 sich im Zuführungszyklus
befindet. Wie am besten aus Fig. 3 zu ersehen,sind die Führungsflansche 15F der Seitensperren 15 unterbrochen, um ein
Zugangsfenster für das Spannrad 23 zu bilden, das in genügendem Masse in die Führung eintreten muss, um das Band des, gegen das
Zugrad 22 zu drücken. Die Seitensperre 15 auf der Motorseite der Führung ist in dem notwendigen Masse unterkrochen, um ausreichend
Spielraum für die Seitensperren zu schaffen, damit diese während des Abstreifens des Bandes in Öffnungsstellung geschwenkt werden
können. Der Rahmen 14 ist mit spitzen Stirnabschnitten 14T gezeigt, die leicht, gegenüber der Bewegungsbahn des Bandes S durch
die Fb'rdererstation geneigt und mit geringem Spiel gegenüber dem Umfang des Zugrades 22 angeordnet sind, um einen glatten von
Hindernissen freien Durchtritt des vorderen Bandendes zu gewährleisten.
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Die Anordnung von einem oder mehreren Förderern dieser Art an geeigneten und voneinander getrennten Abschnitten längs der
Führung dient zur Unterteilung der Führung in kürzere Abschnitte und verhindert jede Anhäufung bzw. jedes Anwachsen des Führungswiderständes
auf eine Grosse, die ein Knicken des Bandes bewirken könnte. Wie in Fig. 1 gezeigt, dient der Führungskopf 13 dazu,
das Band durch einen Anfangsabschnitt zuzuführen, der nahezu die Hälfte der gesamten Führungsbahn beträgt, und der Förderer
2o übernimmt diese Aufgabe für den verbleibenden Weg. Bei anderen Ausbildungen kann dem Führungskopf 13 ein grösserer Teil der gesamten
Führungsbahn zugeordnet sein als dem Förderer, in jedem Falle aber arbeitet jede Zuführungseinrichtung in Reihe mit der
anderen Zuführungseinrichtung und dient zur Zuführung des Bandes über einen wesentlichen Teil der gesamten Bewegungsbahn.
Der Motor M ist mit einer Schleifkupplung innerhalb seiner
Antriebsverbindung zum Zugrad 22 ausgerüstet und wird mit einer solchen Geschwindigkeit betrieben, dass die Yorschubgeschwindigkeit
des Förderers etwas grosser als die Vorschubgeschwindigkeit des Bandagierkopfes ist. Dadurch wird eine Bandlockerungzwisehen
den Zuführungsstationen vermieden und damit eine kögliche Quelle zum Knicken des Bandes ausgeschlossen und eine lieigung zur ISrhöhung
der Zuführungsgeschwindigkeit dea Bandagierkopfes geschaffen.
Der in Fig. 5 bis 8 gezeigte Förderer 3o verwendet ein einzelnes Zugrad 31,'das so angeordnet ist, dass es der Führung gegenüberliegt,
um das Band S direkt gegen das Stützteil 14 zu drücken. Das Zugrad weist mehrere Nocken auf, und zwar bei der
hier gezeigten Au.führungsform 4 symmetrisch im Abstand zueinander
angeordnete gekrümmte Zugflächen 31T1 die durch ausgesparte
Abschnitte 31R voneinander getrennt sind. Nur die Zugflächen
31T wirken einen Bandvorschub, so dass das rashrnockige
Rad eine intermittierende Vorschubwirlcung besitzt, was den
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Q —
gleichzeitigen Schütteln und Vibrieren des Bandes dient, wodurch
jede Tendenz zum Anhaften beseitigt wird. Es kann eine beliebige Zahl von Nocken am Zugrad vorgesehen sein, die nach dem gleichen
Prinzip wirken. Bei dieser Ausführung sind die Seitensperren 15 der Führung nur an ihren Stirnflanschabschnitten 15F unterbrochen,
um ein Zugangsfenster für das Zugrad zu schaffen, dass das Band gegen das Stützteil 14 "andrückt. Eine Befestigungsplatte 32 ist
mit dem Stützteil 14 verbunden und erstreckt sich seitlich der
Führung, um ein Paar im Abstand zueinander befindliche Befesti-'
gungslappen 32E zu bilden, die einen Schwenkzapfen 32D für ein
Befestigungsauge 33E eines Schwenkarms 33 zu bilden. Der Motor M
ist mit seiner Grundplatte direkt am - Schwenkarm 33 angeschraubt,
so dass bei dieser Ausführung der Motor M und das Zugrad 31 zwi
schen einer in Fig. 5 mit Vollinien gezeichneten Zuführungsstellung
und einer zurückgezogenen Stellung bewegbar sind, wie in Fig. 5 mit unterbrochenen Linien gezeigt ist. Die Stellung des Motors
wird durch einen doppelseitig wirkenden hydraulischen Zylinder 34 gesteuert, der zwischen seitlichen Ansätzen 32L auf der Rückseite
der Befestigungaplatte unterstützt ist. Der Zylinder 34
weist eine Kolbenstange 35 auf, die durch die Befestigungsplatte hlndurchführt und gelenkig mit einem Antriebsauge .33G- am Schwenkarm
verbunden ist.
Bei dieser Ausführungsform läuft der Motor H kontinuierlich
und treibt das Zugrad 31 an, und die Zylinderwirkung wird durch eine geeignete nicht gezeigte Einrichtung zeitlich gesteuert,
um das Zugrad während der Zeifc in der Vorschubstellung zu halten,
in der der Bandag'ierkopf 13 sich im Zuführungszyklus befindet,
und das Zugrad dann wieder in seine zurückgezogene Stellung zu bewegen, um das Abstreifen des Bandes von der Führung zu ermöglichen,
wenn der Bandagierkopf Spannung auf die Bandschleife aufbringt. Die Stellungsregelung des Zylinders verbringt das
Zugrad in eine Stellung, in der ein fortdauerndes minimales Spiel zwischen dem Umfang des Zugrades und dem Schlitzteil 14
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aufrecht erhalten wird. Dieses Spiel ist etwas geringer als "
die Stärke des Bandes, so dass das Zugrad das Band gegen das ; '
Stützteil andrückt, um einen Vorschub des Bandes in Längsrichtung durch die Führung zu bewirken. Der Motor M umfasst wieder
einen Rutschkupplungsantrieb und wird mit einer Geschwindigkeit
betrieben, um eine Zuführungsgeschwindigkeit zu erhalten, die durchschnittlich der Zuführungsgeschwindigkeit des Bandagierkopfes
entspricht. Dementsprechend wird in den Intervallen, in denen die gewölbten Zugabschn jbte 3IT am Band angreifen,
das Band schneller vorbewegt als es zugeführt wird, und es besteht die Neigung zur Ausbildung einer Bandausbauchung hinter
dem Zugrade Während des Vorbeilaufs des ausgesparten Nockenabschnitts 31ßf wenn keine Vorschubwirkung am Förderer auftritt,
wird das Band von der losen Ausbauchung an den nächsten Förderer abgegeben. Die Seitensperrenflansche 15F sind mit
schrägen Flügelabschnitten 15W gezeigt, die das geringe Ausbauchen ermöglichen, ohne dass ein Knicken oder die Ausbildung
von Haken auftritt.
Eine andere Fördererausführung 40 ist in Fig. 9 gezeigt, worin ein Paar zusammenwirkender Zugräder 41,42 jeweils angetrieben
sind, um auf die einander gegenüberliegenden Seiten des Bandes S zu wirken. Eine Hauptbefestigungsplatte 43 ist
mit der Führung 11 verbunden,und dient dazu, einen ortsfest montierten Motor M zu unterstützen. Das Zügra<f"4l ist innerhalb
einer Höhlung angeordnet, die durch einen unterbrochenen Abschnitt der Führung gebildet ist, und dieses Zugrad 41 wird
über die Antriebswelle 44 des Motors M angetrieben.
Die Befesfcigungsplatte 43 ist mit einem Stützarm 43A versehen,
der ein hülsenförmiges Lager 45 trägt, in dem eine weitere
Antriebswelle 46 gelagert ist. Miteinander kämmende Antriebsreibräder 44F und 46F stehen in der Längsrnitte der Wellen
44 und 46 miteinander in Eingriff, um die Welle 46 von der Welle 44 her anzutreiben. Das Zugrad 42 ist auf der Antriebswelle
46 angeordnet und um die Achse des Gelenklagers 45 schwenkbar zur Bewegung zwischen einer Zuführungsstellung, wie
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sie in Fig. 9 mit Vollinien gezeigt ist, und einer nichtgezeigten
zurückgezogenen Stellung, die genügend Spielraum schafft, um das Band von der Führung und auf den zu befestigenden bzw.
zu bündelnden Gegenstand abzustreifen.
Die Befestigungsplatte 43 trägt ferner eine Druckfederanordnung
47; die normalerweise über ein Ringlager 48 am Ende
der Welle 46 wirkt, um die Welle nachgiebig in die gezeigte parallele Lage vorzuspannen, in der die Reibräder 44F, 46F
dichter als die Zugräder 4l, 42 zusammengedrückt sind» Zu diesem
Zweck weisen die Zugräder 4l., 42 einen'etwas geringeren
Durchmesser als die Reibräder 44F, 46F auf, und sie sind aus Gummi oder einem gummiähnlichen Material, um eine Brerasbewegung
gegenüber dem Band ausüben zu können. Dementsprechend sind die Reibräder aus einem Antibremsmateriale
Der Motor M wird mit einer solchen Geschwindigkeiten betrieben, dass die Zugräder 4l, 42 mit einer Zuführungsgeschwindigkeit
gedreht werden, die etwas grosser als die Zuführungsgeschwindigkeit des Bandagierkopfes ist. Dadurch werden Bandlockerungen
vermieden, wie es bereits vorhergehend ausgeführt wurde,und bei dieser Ausführungsform bewirkt das Paar angetriebener
Zugräder eine ausgeglichenere Zuführung des Bandes und erlaubt doch ein gewisses Mass an Abbremsung bzw. Ausrutschung,
wie es durch die bestehenden Verhältnisse bei jeder
Anwendung bestimmt ist.
Bei der Ausführung gemäss Fig. 9 läuft der Motor M ständig,
um das Zugrad 4l jederzeit anzutreiben, während die Federanordnung 47 normalerweise die Welle 46 in die gezeigte
Stellung vorspannt, um das Zugrad 42 synchron anzutreiben. Während des Abstreifens des Bandes von der Führung verschwenkt
die Bandbewegung zwangsläufig das Zugrad 42 aus seiner Antriebsstellung
in eine zurückgezogene Stellung, die es dem Band ermöglicht, das Rad 42 zu umgehen und sich auf der Packung
bzw. dem Gegenstand abzusetzen,
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Claims (11)
1. Bandagiervorrichtung zur Ausbildung einer Schleife aus einem flexiblen Band um einen in einer Bandagierstation
angeordneten Gegenstand mit einer eine Bandbahn um den Gegenstand bestimmenden Führung, einer Bandzuführungseinrichtung
im Eintrittsbereich der Führung zum Vorstossen des Bandes in Längsrichtung durch die Führung unter Bildung einer losen
Schleife, und einer Einrichtung zum Aufbringen einer Spannung auf die lose Schleife zum Abstreifen des Bandes von der Führung
und zum Zusammenziehen des Bandes um den Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Förderer (20,
30, 40) zur Unterstützung des Längsvorschubs des Bandes (S)
vorgesehen ist, der wenigstens ein Zugrad (22, 31» ^l» ^2) umfasst,
das am Band angreifend in einem mittleren Bereich längs der Führung (11) angeordnet ist,
ί *
2. Bandagiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung-f-H·) eine rechteckige
Form mit langgestreckten geraden Abschnitten und Eckabschnitten aufweist und dass der Förderer (20, 30,· 40) am
hinteren Ende eines geraden Führungsabschnitts angeordnet ist.
3. Bandagiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet , dass der Förderer (20, 30, 40) bzw. das Zugrad (22, 31, *H, 42) mit etwas grösserer Bandvorschubgeschwindigkeit
arbeitet als die Bandzuführungsvorrichtung (13).
-2-
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4·. Bandagiervorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet , dass der Förderer (20, 30, ^J-O)
einen Antrieb der Bauart mit einem Schlupf aufweist.
5. "Bandagiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zugrad (22) in der Führung (11) angeordnet ist bzw. so in diese eingreift,
dass sie an einer Fläche des in der Führung befindlichen Bandes (S) angreift, und dass der Förderer ein Spannrad (23) aufweist,
das zwischen einer dem Zugrad gegenüberliegenden Zuführungsstellung und einer davon entfernten zurückgezogenen Stellung
bewegbar ist, um das Abstreifen des Bandes von der Führung über die Zuführungssteilung zu ermöglichen.
6. Bandagiervorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , dass das Spannrad (23) an einem
Schwenkarm (24) gelagert ist, der um eine zur Ebene der Führung
(11) parallele und dazu im Abstand befindliche Achse (2^P)
schwenkbar ist und der Schwenkarm durch eine Feder (25) so vorgespannt ist, dass das Spannrad unter Einspannung des Bandes
(S) gegen das Zugrad (22) angedrückt ist.
7. Bandagiervorrichtung nach einem der Ansprüche '.1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet , dass das Zugrad (31» kz) des Förderers (30, 40) zwischen einer'dem Band (S) gegenüberliegenden
Zuführungsstellung, und einer davon im Abstand befindlichen Freigabestellung bewegbar ißt, um das Abstreifen
des Bandes von der Führung (11) über die Zuführungsstellung
zu ermöglichen. ·
8. Bandagiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , dass das Zugrad (31)
eine vielnockige Form mit abwechselnden Zugabschnitten (31T)
und ausgesparten Abschnitten '(31R) aufweist, so dass eine intermittierende Vorschubwirkung und eine die Reibung verringernde
Tendenz zum Vibrieren und Schütteln des Bandes (S) erhalten wird.
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9. Bandagiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , dass der Förderer (40)
ein zusammenwirkendes Paar motorgetriebener Zugräder (41, 42) aufweist, von denen eines (4l) in der Führung (11) angeordnet
ist bzw. in diese eingreift, während das andere Zugrad (42) zwischen einer der Führung (11) gegenüberliegenden Zuführungsstellung und einer im Abstand davon befindlichen zurückgezogenen
Stellung bewegbar ist, um ein Abstreifen des Bandes (S) von der Führung über die Zuführungsstellung zu ermöglichen.
10. Bandagiervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Zugrad (42) auf
einer reibungsgetriebenen Welle (46) angeordnet ist, die um
eine zur Ebene der Führung (11) parallele und dazu versetzte Achse schwenkbar ist, und dass diese Welle durch eine Federanordnung
(47) in Richtung auf ein Einspannen des Bandes (S) zwischen den beiden Zugrädern (41, 42) vorgespannt ist.
11. Bandagiervorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet , dass die Zugräder (4l, 42)
aus einem gummiähnlichen Material bestehen.
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Applications Claiming Priority (2)
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| US70629868A | 1968-02-19 | 1968-02-19 | |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1226048A (de) | 1971-03-24 |
| US3468241A (en) | 1969-09-23 |
| CH494179A (de) | 1970-07-31 |
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|---|---|---|---|
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