DE1908606A1 - Stellantrieb - Google Patents

Stellantrieb

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DE1908606A1
DE1908606A1 DE19691908606 DE1908606A DE1908606A1 DE 1908606 A1 DE1908606 A1 DE 1908606A1 DE 19691908606 DE19691908606 DE 19691908606 DE 1908606 A DE1908606 A DE 1908606A DE 1908606 A1 DE1908606 A1 DE 1908606A1
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motor
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Dipl-Ing Ferdinand Koenig
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Sulzer AG
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/08Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors
    • H02H7/0833Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors for electric motors with control arrangements
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device
    • G05D3/1418Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device with AC amplifier chain
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P23/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
    • H02P23/24Controlling the direction, e.g. clockwise or counterclockwise
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Description

  • Beschreibung zum Patentgesuch betreffend: "Stellantrieb" == = = Die Erfindung betrifft einen Stellantrieb mit einem in beiden Drehrichtungen arbeitenden Asynchron-Motor, der über getriebeartige oder hydraulische Übersetzungen ein Stellglied, z.B. ein Ventil, antreibt und der durch Ein-und Ausschalten seines Drehfeldes gesteuert wird, wobei ein aus dem Vergleich eines Sollwertsignals mit dem Istwertsignal für die Stellung des Stellgliedes resultierendes Fehlersignal beim Überschreiten eines oberen Grenzwertes den Motor ein- und beim Unterschreiten eines unteren Grenzwertes wieder ausschaltet, und wobei ferner das Vorzeichen des Fehlersignals die Drehrichtung des Motors bestimmt.
  • An einen Stellantrieb, der ein Stellglied, z.B. ein Durchflußregelorgan in einer Leitung einer Dampfkraftanlage, antreibt und einen elektrischen Antriebsmotor, in diesem Falle einen mit Wechsel- oder Drehstrom betriebenen Asynchron-Motor und eine getriebeartige oder hydraulische Übersetzung umfaßt, werden mehrere Anforderungen gleichzeitig gestellt. Die wichtigsten dieser Anforderungen sind: Möglichst hohe Einstellgenauigkeit, um Regelabweichungen und die Schalthäufigkeit klein zu halten; höchstens eine schleichende Bewegung des Stellgliedes im Bereich der Einstellungstoleranz unter Einwirkung der statischen Stellkräfte, die z.B. von einem die Leitung durchströmenden Medium herrühren; und schließlich eine große Leistung, d.h. ein hohes Drehmoment des Motors bei hoher Stellgeschwindigkeit und rascher Abbremsung, ohne daß der Motor, besonders thermisch, überlastet wird. Die genannten Aufgaben sind vorzugsweise derart zu erfüllen, daß ein Minimum an Verbindungsleitungen zwischen der 2--euereinrichtung und dem Stellorgan benötigt wird. Insbesondere sind Signalleitungen für Stellungsendschalter und mechanische Lastschalter zu vermeiden.
  • Die Erfindung dient vor allem der Lösung der ersten Teilaufgabe, wobei den weiteren Forderungen durch zusätzliche Maßnahmen Rechnung getragen wird. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorhanden sind, die durch das Einschaltsignal für den Motor ausgelöst, ein in seinem Betrag von der jeweiligen Einschaltdauer des Motors abhängiges Korrektursignal erzeugen, welches die momentane, kinetische Energie der bewegten Teile wieder gibt und den unteren Grenzwert für den Ausschaltzeitpunkt verändert. Durch die Aufschaltung des die mechanische Trägheit der bewegten Teile berücksichtigenden Korrektursignals zur Verschiebung des Ausschaltzeitpunktes für den Motor wird die Einstellgenauigkeit des Stellgliedes erheblich verbessert.
  • Diese Wirkung kommt besonders in den ° bei Stellgliedern der genannten Art - sehr häufig auftretenden Fällen zum Tragen, bei denen ein dauerndes Verstellen des Stellgliedes erforderlich ist, dieses also nur selten seine volle Geschwindigkeit erreicht. Die Einstellgenauigkeit bei hohen Geschwindigkeiten kann verbessert werden, wenn zur Abbremsung der bewegten Teile eine Gleichspannungsquelle mit entsprechenden Schaltmitteln vorgesehen ist, die beim Ausschalten des Drehfeldes auf den Stator des Motors aufgeschaltet wird, wobei weiterhin Umschaltmittel, vorgesehen sein können, durch die die an den Motor angelegte Bremsgleichspannung erniedrigt wird, nachdem der Motor zum Stillstand gekommen ist. Durch die Erniedrigung der Bremsspannung wird vor allem die Gefahr einer thermischen Überlastung des Motors vermindert.
  • Weiterhin ist dafür zu sorgen, daß der Stellantrieb bei dem hohen Anlaufmoment des Motors in den Endstellungen nicht mechanisch überbeansprucht wird. Es kann daher eine Strommeßeinrichtung für den Motorstrom vorgesehen sein, die ein Leistungssignal erzeugt, das bei Überschreiten eines Leistungsgrenzwertes den Schaltmitteln -die z.B. in gesteuerten Gleichrichtern (SCR) bestehen -für den Motorstrom ein dominierendes Ausschaltsignal zuführt. Diese Maßnahme dient einerseits dazu, eine thermische Überlastung des Antriebsmotors zu verhindern, andererseits wird damit zugleich eine mechanische Überlastung des ganzen Stellantriebs vermieden.
  • Um jedoch ein Abschalten des Motors durch die vorgenannte Einrichtung während der Anlaufphase verhindern zu können, können zusätzliche Mittel vorgesehen sein, die z.B.
  • in einer monostabilen Kippschaltung mit bestimmter Zeitkonstante bestehen, und durch die der Leistungsgrenzwert für ein vorgegebenes Zeitintervall der Anlaufphase des Motors erhöht wird.
  • Um während eines sogenannten "schweren Anlaufs", bei dem die Anlaufphase mit ihrem erhöhten Strombedarf durch zusätzliche mechanische Kräfte oder Widerstände - z.B. durch zusätzliche Reibung und durch zusätzliche Druckkräfte, besonders beim Abheben eines Stellorgans vom Sitz beim Anlaufen in Öffnungsrichtung - über das vorgegebene Zeitintervall hinaus verlängert sein kann, ebenfalls ein Abschalten des Motors zu verhindern, können darüber hinaus weitere Mittel vorgesehen sein, die von dem Vorzeichen und dem Betrag des Istwertsignals für die Stellung des Stellgliedes beeinflußt werden und die Erhöhung des Leistungsgrenzwertes über das vorgegebene Zeitintervall hinaus zulaseen.
  • Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn das leistungsabhängige Ausschaltsignal eine Alarmanlage auslöst, sofern das Istwertsignal für die Stellung des Stellgliedes nicht eine vorgegebene Endstellung für dieses anzeigt.
  • Um das Anlaufen des Motors zu verbessern und Kurzschlüsse in der Motorwicklung zwischen der Brems- bzw. der Haltespannung und der aufgeschalteten Wechselspannung zu verhindern und darüber hinaus die, z.B. als Schalter verwendeten, gesteuerten Gleichrichter vor Überlastungen zu schützen, ist es weiterhin vorteilhaft, wenn ein Vergleichsorgan vorgesehen ist, das die Momentanwerte der geschalteten Phase der zu schaltenden Wechsel spannung miteinander vergleicht und ein Freigabesignal für das Ein- und Ausschalten des Drehfeldes erst auslöst, wenn die Momentanwerte der genannten Phasen gleich und positiv sind.
  • Schließlich kann der Motor mit einer gesteuerten Bremse ausgerüstet und/oder die mechanische oder hydraulische Ubersetzung selbsthemmend ausgebildet sein.
  • Durch diese letzten Maßnahmen ist es möglich, den Motor im Stillstand weitgehend von mechanischen Kräften zu entlasten und so den ihn durchfließenden Gleichstrom und damit seine thermische Belastung zu erniedrigen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 schematisch einen Stellantrieb mit einem Durchflußregelventil, dem zugehörigen Motor und der den Motor steuernden Schaltlogik, Fig. 2 die Funktionsweise der Anordnung nach Fig. 1 in Abhängigkeit von der Zeit, ebenfalls in schematischer Darstellung, Fig. 3s die elektrische Schaltung eines Details aus Fig. 1, während Fig. 3b die Wirkungsweise dieses Details verdeutlicht.
  • Gemäß Fig. 1 besitzt der Stellantrieb 1 einen Asynchron-Motor 2, der über ein Schraubengetriebe 3 eine Ventilspindel 4 mit dem Ventilkegel 5 eines Ventils in einer Durchflußleitung 6 einstellt. Die Ventil spindel 4 ist mit einem mechanischWlektrischen Wandler als Istwertgeber 7 verbunden, der über eine Signalleitung 8 auf eine Schaltlogik ao einwirkt. Als Signale in der Schaltlogik 10 werden durchgehend elektrische Spannungen verwendet.
  • Der Asynchron-Motor 2 ist durch drei Leiter 11, 12, 13 direkt bzw. über Schaltmittel 14 und über eine Strommeßeinrichtung 15 an ein Drehstromnetz 16 angeschlossen. Zwischen der Einrichtung 15 und dem Netzanschluß 16 kann noch ein nicht dargestellter Hauptschalter vorgesehen sein.
  • Die Leiter 11 und 12 sind ferner über Verbindungsleiter 21 und 22 direkt bzw. über Schaltmittel 23 und 24 mit einer Gleichspannungsquelle 25 verbunden, die über die Leiter 26 und 27 vom Drehstromnetz her gespeist wird.
  • Sie besteht z.B. aus einem Transformator 28, an dessen Ausgang, wie schematisch angedaute= durch Gleichrichter 29 Gleichspannungen erzeugt werden. Gegenüber der Ausgangsklemme 21a bzw. dem Leiter 21 besitzt dabei der Ausgang 32a, der über die Leitung 32 und den Schalter 23 mit der Leitung 22 verbunden ist, eine Spannung von beispielsweise + 40 V. Diese dient zum Abbremsen des Motors 2 beim Ausschalten des Drehfeldes.
  • Die Spannung am Punkt 33a, der über die Leitung 33 und den Schalter 24 ebenfalls mit der Leitung 22 verbunden ist, ist gegenüber demjenigen des Punktes 32a erniedrigt und beträgt beispielsweise gegenüber dem Punkt 21a etwa + 20 V. Diese zweite Spannung ist die erniedrigte Brems-oder Haltespannung für den Motor 2 während des Stillstandes. Wie bereits erwähnt können die Schalter 23 und 24, sowie die später beschriebenen, in Fig. 1 gezeigten weiteren Schalter 43, 57 und 58 als gesteuerte Gleichrichter (SCR) ausgebildet sein, die durch geeignete, von der Schaltlogik 10 ausgelöste Impulse gezündet werden.
  • Die Strommeßeinrichtung 15 besitzt für jede Phase R, S und T des Drehstromes einen Meßwandler 34, dessen Sekundärwicklung über je einen Widerstand 35 abgeschlossen ist und mit einem Anschluß auf dem Null- bzw, Bezugspotential 82 der Steuereinrichtung 10 liegt. Über die Dioden 36 wird das von den durch die Widerstände 35 fließenden Strömen abhängige Potential an den Stellen 37 ;in Paralelschaltung auf den Ausgang 38 der Einrichtung 15 geführt Auf diese Weise ist der Monentanwert der an der Stelle 38a auftretenden Spannung U38 gleich dem Maximalwert der in jedem Augenblick in den Leitern 11, 12 und 13 fließenden Ströme. Die weitere Verwendung und die Wirkungsweise der das Ausgangssignal p der Einrichtung 15 bildenden Spannung U38 und die Aufgabe und Wirkungsweise des durch Widerstände 41 und 42 gebildeten Spannungsteilers sowie eines Schalters 43 werden später beschrieben.
  • Parallel tu dem Motor 2 ist über Leitungen'lia, 12a und 13a an das Drehstromnetz weiterhin ein Vergleichsorgan 30 angeschlossen. Dieses Vergleichsorgan 30 erzeugt ein als kurzzeitiger Spannungsimpuls ausgebildetes Signal , das über eine Leitung 31 in die Schaltlogik 10 eingeführt wird. Dieses Signal dient als Freigabesignal für das Ein- und Ausschalten des Drehfeldes und wird dann, und nur dann, erzeugt, wenn die Momentanwerte der Spannungen der beiden zu schaltenden Phasen S und T gleich und positiv sind. Aufbau und Wirkungsweise des Vergleichsorgans 30 werden ebenfalls später im Zusammenhang mit Fig. 3a und 3b beschrieben.
  • Der Schaltlogik 10, von der das Signalflußbild in einer in den USA üblichen Symboldarstellung dargestellt und die zum überwiegenden Teil in der Digitaltechnik mit bekannten Elementen ausgeführt ist, wird über eine Signlleitung 40 ein Sollwertsignal s zugeführt, das zusammen mit dem Istwert i auf ein Sollwert-Istwert-Vergleichsgerät 44 wirkt. In diesem Vergleichsgerät 44 wird ein Fehlersignal a aus der Differenz beider Eingangsgrößen s und i gebildet, das dem Verzweigungspunkt 45 zufließt. Von diesem Punkt 45 aus gelangt das Fehlersignal a zu dem Proportionalverstärker 47 bekannter Bauart, der den AbsolutWert b des Fehlersignals bildet, das einem Grenzwertgeber 46 mit Hystereseglied bekannter Bauart zufließt.
  • Ein derartiger Grenzwertgeber 46, in dem bei der vorliegenden Steuerschaltung ein erster Übergang von den bisher als Analogsignale ausgebildeten Signalen a und b am Eingang zu einem digitalen Ausgang c stattfindet, arbeitet so, daß beim Ansteigen seines Eingangssignals bei Überschreiten eines ersten, höheren Grenzwertes G1 sein Ausgangssignal c von 0 auf L springt, um jedoch erst bei Unterschreiten eines zweiten, niedrigeren Grenzwertes G2 von L auf 0 zurückzuspringen. Der Verlauf des Ausgangssignals c in Abhängigkeit der algebraischen Summe der Eingangssignale b, d und e besitzt daher die in Fig. 1 dargestellte Form einer Hystereseschleife, woraus sich die Bezeichnung für dieses, an sich bekannte Schaltelement 46 ableitet.
  • Als weitere Eingangssignale werden dem Grenzwert geber 46 ein fest vorgegebenes, negatives Grenzwertsignal e, das die Größe des für das Auftreten eines Ausgangssignales c notwendigen Grenzwertes G1 beeinflußt, und ein weiteres positives, von der jeweiligen Einschaltdauer des Motors 2 abhängiges Korrektursignals d zugeführt. Dieses Signal d berücksichtigt erfindungsgemäß die kinetische Energie der bewegten Teile des Stellantriebes. Es wird vom Ausgangssignal c des Signalgebers 46 ausgelöst, das sich seinerseits im Punkt 48 verzweigt und einmal einem Und-Glied 49 und zum anderen über ein Nicht- oder Inversionsglied 50 bekannter Bauart als Signal c (nicht c" oder "c quer") einem als Integrator wirkenden RC-Glied 51 zufließt. Weiterhin gelangt das Signal c auf ein weiteres Und-Glied 52.
  • Das RC-Glied 51 wirkt in der vorliegenden Steuerschaltung so, daß beim Anstehen eines c-Signals an seinem Eingang das Signal d als zeitliches Integral dieses Anstehens von c bis zu seinem Grenzwert, der durch die Beträge seines Widerstandes R und seiner Kapazität L bestimmt ist, integriert wird.
  • Dadurch besitzt das Signal d seinen positiven Maximalwert, solange kein Ausgangs signal c des Grenzwertgebers 46 vorhanden ist, das eine der Einschaltbedingungen für das Drehfeld bildet, wie später noch beschrieben wird.
  • Bei Auftreten des Signals c verschwindet das Eingangssignal c am Eingang des RC-Gliedes 51, und sein Kondensator beginnt sich gemäß dem bekannten Verlauf einer Kondensatorentladung zu entladen. Die Summe der beiden positiven Eingänge b und d des Grenzwertgebers 46 wird dadurch in Abhängigkeit von der jeweiligen Einschaltdauer des Motors 2, d.h. von der Zeitdauer des Signals c, kleiner. Da durch Einschalten des Motors 2 das Signal b in seinem Betrag ebenfalls rUckläufig ist, wird das Eingangs signal des Grenzwertgebers 46 als Summe der Signale b, d und e kleiner, bis bei Erreichen des Grenzwertes G2 der Motor durch Verschwinden der Einschaltbedingung c ausgeschaltet wird. G2 wird dabei um so schneller erreicht, je weiter sich der Kondensator des RC-Gliedes 51 entladen hat. Dadurch wird aber der Grenzwert G2 und damit der Ausschaltzeitpunkt für den Motor 2 in Abhängigkeit von der und mit steigender Einschaltdauer relativ zu seinem Wert bei maximalem Signal d in der Darstellung nach rechts verschoben bzw. vorverlegt. Diese Maßnahme erhöht die Einstellgenauigkeit für das Stellorgan 1 beträchtlicht da auf diese Weise die in den bewegten Teilen enthaltene kinetische Energie bei der Abbremsung des Motors 2 berücksichtigt wird.
  • Es sei noch erwähnt* daß in dem RC-Glied 51 eine Umformung des digitalen Eingangssignals c in ein Analogsignal d stattfindet, die in dem Grenzwertgeber 46 wieder rückgängig gemacht wird. Die im Symbol des RC-Gliedes 51 dargestellte Funktion d t f (t) ist, wie allgemein üblich, für einen Verlauf des Ausgangssignals d bei einem Einheitssprung des Eingangssignals c im Nullpunkt dargestellt.
  • Die beiden Und-Glieder 49 und 52 wirken auf einen Speicher 53, z.B. eine bistabile Kippschaltung bekannter Bauart. Dieser Speicher 53 mit zwei Eingängen A und B und zwei Ausgängen X und Y besitzt eine definierte Einschaltanlage, d.h. beim Einschalten seiner Speisespannung kippt er in die in der Zeichnung dargestellte Grundstellung, bei der ein Ausgangssignal h an seinem Ausgang X ansteht.
  • Um den Speicher 53 in die nicht dargestellte andere Lage zu kippen, ist es notwendig, daß an seinem Eingang B ein Signal ansteht. Ein solchessist vorhanden, sobald alle vier Schaltbedingungen am Eingang des RJndOGliedes 49-vorhanden sind. Neben dem Signal c sind dies ein Signal k, das anzeigt, daß der Motor 2 sich im Stillstand befindet, ein Signal m, das angibt, daß in dem Vergleichs organ 30 die Bedingung US = UTZ O erfülltist, und ein Signal n, das als Ausgangssignal eines zweiten Speichers 70 gleicher Bauart auftritt, wenn er über seinen Eingang A' in jene Lage gekippt ist, welche am Ausgang Xt ein S nal gibt.
  • Außer beim Einschalten seiner Speisespannung WiEd der Speicher 53 in seine Grundstellung durch ein Ausgangs signal des Und-Gliedes 52 an seinem Eingang A gekippt, wobei für das Anstehen dieses Eingangssignals die Bedingungen c und m erfüllt sein müssen.
  • Das Signal 1 am Ausgang Y des Speichers 53 gelangt zu den beiden Und-Gliedern 54 und 55, deren Ausgangssignale über Zündeinrichtungen 56 und 59 auf die als Schalter dienenden, gesteuerten Gleichrichter 57 und 58 wirken und so das Einschalten des Drehfeldes für den Motor 2 entweder in Schließrichtung - Und-Glied 54, Zündeinrichtung 59 und Schalter 57 - oder Öffnungstichtung - Und-Glied 55, Zündeinrichtung 56 und Schalter 58 : des Ventils 5 veranlassen.
  • Weicher der beiden Schalter 57 bzw. 58 gezündet wird, hängt ab von dem Vorzeichen des Fehlersignals a. Ein dessen Vorzeichen wiedergebendes Signal r wird in einem Trigger 60 gebildet, an dessen Eingang das von Verzweigungspunkt 45 kommendes analoge Fehlersignal a ansteht. Das Ausgangssignal r an seinem digitalen Ausgang erscheint dabei nur, wenn das Vorzeichen des Fehlersignals a positiv ist, d.h., wenn der Sollwert s am Eingang des Vergleichsgerätes 44 größer ist als der Istwert i. Das Vorzeichensignal r gelangt als zweite Fortschaltung auf das Und-Glied 55 für das Einschalben des Motors 2 in Öffnungsrichtung des Ventils 5. Weiterhin wird das Signal r über ein Nicht-Glied 61 als Signal r auf das Und-Glied 54 als zweites Eingangssignal für das Einschalten des Motors 2 in Gegenrichtung geführt.
  • Schließlich wird das Signal r noch einem weiteren Und-Glied 62 zugeführt, dessen Funktion später beschrieben wird.
  • Dem Und-Glied 54 wird noch eine dritte Schaltbedingung zur Zündung des Schalters 58 aufgeschaltet. Dieses dritte Signal u wird in einem Trigger 63 als digitales Ausgangssignal gebildet, solange an dessen Eingang das Istwertsignal i einen fest eingestellten Sollwert, der einer Öffnung des Ventils 5 von 100 % entspricht, noch nicht erreicht hat.
  • Das Signal u hat die Aufgabe, ein Anlaufen des Motors in Öffnungsrichtung zu verhindern, falls das Ventil 5 bereits vollständig offen ist. Weiter gelangt das Signal u noch auf ein nicht gezeigtes Anzeigeinstrument, das beim Verschwinden dieses Signals die Stellung des Ventils mit "100%' (offen) anzeigt.
  • Wie schon beschrieben, kippt der Speicher 53 bei vorhandenem Signal an seinem Eingang A in die definierte Einschalt- oder Grundstellung. Damit verschwindet aber' an seinem Ausgang Y das Signal 1, wodurch die Schalter 57 bzw.
  • 58 geöffnet, d.h. die gesteuerten Gleichrichter wegen der an ihnen anliegenden Wechseispannung gelöscht werden.
  • Das am Ausgang X des Speichers 53 in seiner Grundstellung auftretende Signal h dient zum Einschalten der Bremsspannung für den Motor 2. Es gelangt über ein Zeitglied 64 als Signal k auf die Zündeinrichtung 65 für den gesteuerten Gleichrichter bzw. Schalter 23, durch den die Bremsspannung U23 von etwa 40 Volt auf den Motor aufgeschaltet wird. Das Zeitglied 64 verwirklicht durch eine monostabile Kippvorrichtung bekannter Bauart, erzeugt bei anstehendem Eingangssignal h ein Ausgangssignal k, das entweder bei vorhandenem Eingangssignal h nach einer bestimmten Zeit oder bei Verschwinden des Signals h gleichzeitig mit diesem wieder verschwindet. Daher sind in Fig. 1 in dem Symbol 64 in Abhängigkeit von der Zeit die Verläufe des Eingangssignals h und des Ausgangssignals k des Zeitgliedes 64 eingetragen. Die Zeitkonstante, d.h. die Impulsdauer des Ausgangssignals k ist dabei so festgelegt, daß ein Signal k solange ansteht, bis der Motor 2 aus seiner maximal erreichbaren Geschwindigkeit bis zum Stillstand abgebremst ist. Diese Impulsdauer des Signals k reicht dann auch immer aus, den Motor 2 abzubremsen, wenn er nur irgendeine kleinere Geschwindigkeit erreicht hat.
  • Das Signal k steht gleichzeitig an einem Nicht glied 66, um dann als das Signal k auf das Und-Glied 67 und auf das Und-Glied 49 zu gelangen, an dem es eine Bedingung für das Kippen des Speichers 53 aus seiner Grundlage heraus und damit die erwähnte Einschaltbedingung für den Motor 2 bildet, daß dieser vor dem erneuten Anlaufen bis zum Stillstand abgebremst sein muß. An dem Und-Glied 67 bildet das Signal k zusammen mit dem Signal h die Einschaltbedingungen für den Schalter 24, mit dem über die Zündeinrichtung 68 die erniedrigte Gleich- oder Haltespannung U24 nach Stillstand des Motors 2 auf diesen aufgeschaltet wird.
  • Die relativ kurze Zeit, während der die volle Bremispannung U23 am Motor 2 anliegt, und der anschließende Ubergang auf die kleinere Haltespannung U24 schützen den Motor 2 vor thermischen Überlastungen bei Stillstand des Stellgliedes 5. Bei Verschwinden des Signals h im Augenblick des erneuten Einschaltens des Drehfeldes wird der Schalter 24 durch die auf ihn gelangende Wechselspannung des Drehfeldes selbsttätig gelöscht, so daß die Haltespannung in diesem Augenblick vom Motor 2 abgeschaltet wird.
  • Wie erwähnt, dient die Strommeßeinrichtung 15 dazu, den Motor vor Überströmen zu schützen. Als Ausgangssignal p dieser Einrichtung tritt das Potential U38 an der Stelle 38a als das erwähnte Leistungssignal auf. Dieses Signal p wird als analoges Eingangssignal einem Trigger 69 zugeführt, an dessen digitalem Ausgang ein Signal ansteht, sobald das positive Signal p das zweite negative Eingangssignal q, das den fest eingestellten Sollwert für den maximal zulässigen Strom Imax für den Motor 2 wiedergibt, übersteigt. Das Ausgangssignal * des Triggers 69 gelangt auf den Eingang Be des zweiten Speichers 70, der ebenso wie der Speicher 53 ausgebildet ist.
  • Durch das Signal w an seinem Eingang B' wird der Speicher 70 aus seiner gezeichneten Einschalten oder Grundlage in seine zwelte stabile Lage gekippte in der ein AUS-gangssignal y an seinem Ausgang Y' erscheint. Dieses Signal y wird auf zwei Und-Glieder 71 und 72 geführt.
  • Das Kippen des Speichers 70 bewirkt ein Verschwinden des Signals n am Speicherausgang X' und damit das Verschwinden einer der vier Einschaltbedingungen am UndGlied 69, welches das Kippen des Speichers 53 und damit das Ein schalten des Drehfeldes auslöst.
  • Auf diese Weise, d.h. durch das Verachwinden des Signals n wird von der Strommeß und--summiereinrichtung 15 ein dominierendes Ausschaltsignal für das Dr&nfeld gegeben, sobald von dieser Einrichtung 15 ein Überstrom für den Motor 2 gemessen wird.
  • Bekanntlich benötigt der Motor während der Anlaufen phase einen höheren Strom. Dies ist dadurch berücksichtigt, daß durch das Einschaltsignal 1 in einem Zeitglied 73, das gleich aufgebaut ist wie das Zeitglied 64, jedoch eine kürzere Impulsdauer für seinen Ausgang ei anstehenden Eingangssignal 1 besitzt, über dä Zündeirchtung 74 dr Schalter 43 betätigt wird. Durch diesen wird für die Zeit der Impulsdauer des Ausgangssignals x des Zeitgliedes 73 das Signal p am Eingang des Triggers 69 durch den Spannungsteiler 41 und 42 im Verhältnis dieser Widerstände geteilt, so daß für diese Zeitdauer das Eingangssignal p des Triggers 69 künstlich erniedrigt ist. Damit ist sichergestellt, daß während der Anlaufphase ein den Sollwert 1max übersteigender Strom durch den Motor 2 fließen kann.
  • Besonders bei geschlossenem Ventil 5 kann während des Anfahrens in dffnungsrichtung bei sogenanntem schweren Anlauf" das vorgegebene Zeitintervall der Anlaufphase nicht ausreichen, um das Ventil in der gewünschten Richtung zu bewegen. Es ist deshalb vorgesehen, für diesen Fall die Anlaufphase zu verlängern, um ein Abschalten des Drehfeldes durch die Einrichtung 15 zu verhindern.
  • Zu diesem Zweck wird aus dem Istwertsignal i und einem festen Sollwertsignal S§2%9' ein Trigger 75 mit digitalem Ausgang geschaltet. Sein Ausgangssignal v tritt auf, sobald das Istwertsignal i den fest vorgegebenen Sollwert "2%" erreicht. Die Bezeichnung "2X" ist als zulässiger Toleranzbereich für die Anzeige "Ventil geschlossen" gewählt worden, da eine Ermittlung des exakten Wertes naX" schwierig ist. Innerhalb des Bereiches O bis 2 % wird das Ventil 5 also als geschlossen betrachtet, solange der Speicher 70 am Ausgang Y ein Signal y abgibt.
  • Das Signal v gelangt auf das Und-Glied 62, für das es zusammen mit dem das Vorzeichen für den Anlauf in Öffnungsrichtung melder-en Signal r das Auftreten eines Signals z an seinem Ausgang ermöglicht, welches zu einem Oder-Glied 77 gelangt. Durch dieses Oder-Glied 77, an dessen anderem Eingang ein durch eine Handtaste auslösbares l'Reset"-Signal f zugeführt werden kann, wird ein Eingangssignal auf den Eingang A' des Speichers 70 gegeben, durch das dieser in seiner Grundstellung festgehalten oder in diese gekippt wird. Bedingt durch die besondere Bauart dieses Speichers 70 fordert ein Eingangssignal am Eingang A' auf jeden Fall ein Ausgangssignal n bei Ausgang X', unabhängig davon, ob gleichzeitig ein Signal w vorhanden ist oder nicht. Damit ist aber erstens die Möglichkeit geschaffen, mit der nicht dargestellten Handtaste die Steuereinrichtung und damit den Motor 2, z.B. nach einer Störung, wieder in Betrieb zu setzen. Zweitens wird ein Abschalten bei schwerem Anlauf" dadurch verhindert, solange ein Signal z ansteht.
  • Das bedeutet aber, solange sich das Ventil im Schließbereich -2% 2X befindet und ein Vorzeichensignal r für den Anlauf in Öffnungsrichtung gegeben ist, ist ein Signal n vorhanden und trotz Überstromes wird der Motor 2 nicht abgeschaltet.
  • Das Signal v gelangt weiterhin auf ein Und-Glied 71, dessen Ausgangssignal bei gleichzeitigem Vorhandensein des Uberstromsignals y am Ausgang Y' des Speichers 70 auf eine Anzeigevorrichtung für die Anzeige 2'Ventil geschlossen" gelangt. ffber das Inversionsglied 76 wird das Signal v invertiert und gelangt als Signal v auf das Und-Glied 72. Stehen an dessem Eingang die Signale v und y gleichzeitig an, d.h. wird ein Überstrom für den Motor 2 angezeigt, ohne daß sich das Ventil 5 im Schließbereich 4 2% befindet, so löst das Ausgangssignal dieses Und-Gliedes 72 eine nicht dargestellte Alarmanlage optischer und/oder akustischer Art aus, um anzuzeigen, daß eine Störung in dem erfindungsgemäßen Stellantrieb vorhanden ist.
  • Bei Stellantrieb nach Fig. 1 funktioniert beispielsweise, wie in Fig. 2 über der Zeitachse grafisch dargestellt. Bis zum Zeitpunkt t ruht das Stellorgan 1, wobei der Sollwert s beispielsweise um einen geringen Betrag von dem Istwert i abweicht. Vom Zeitpunkt t an wird der Sollwert s rampenartig hochgefahren bis zum Zeitpunkt + wonach er wiederum festgehalten wird. Das Fehlersignal a bzw. b, dessen Null-Linie in Fig. 2 mit 82 bezeichnet wird, steigt entsprechend vom Zeitpunkt t0,bis es zur Zeit t1 den Grenzwert G1 erreicht. Der Grenzwertgeber 46 gibt in diesem Augenblick ein Ausgangssignal c, das, falls die Signale k und n vorhanden sind, im Moment des Auftretens eines aus dem Vergleichsorgan 30 kommenden Freigabesignals m mit Hilfe des Und-Gliedes 49 den Speicher 53 kippt und so ein Signal 1 auslöst.
  • Wenn die weiteren Fortschaltbedingungen erfüllt sind (Vorzeichensignal r und Signal u vorhanden) zündet dan Ausgangssignal des Und-Gliedes 55 über die Zündeinrichtung 56 den Schalter 58. Der Asynchron-Motor 2 läuft in Öffnungsrichtung an. Er erreicht nach kurzer Zeit die der Neigung der Geraden 81 entsprechende volle Hubgeschwindigkeit.
  • Mit dem Auftreten des Signals c beginnt sich weiterhin das RC-Glied 51 in der beschriebenen Form zu entladen und verschiebt den Grenzwert G2 nach oben, rund zwar in diesem Fall bis zu seinem oberen Endwert, da der Motor 2 die maximale Geschwindigkeit erreicht.
  • Die Differenz zwischen Istwert i und Sollwert s verkleinert sich durch das Nachfahren des Stellgliedes 5 an seinen Sollwert heran, bis sie den Grenzwert G2 unterschreitet. In diesem Augenblick verschwindet das Signal c; beim Auftreten des nächsten Signals m kippt der Speicher 53 in seine Grundstellung zurück; der Schalter 58 wird ausgeschaltet, gleichzeitig werden die Gleichspannungsschaltmittel 23 durch das neu aufgetretene Ausgangssignal h des Speichers 53 für eine vom Zeitglied 64 abhängige Zeitdauer eingeschaltet. Nach Ablauf dieser Zeitdauer öffnen die Schaltmittel 23, während die Gleichspannungsschaltmittel 24 wegen Anstehens der Signale k und h schließen.
  • Durch das Anstehen einer Gleichspannung an zwei Klemmen des Synchron-Motors 2 wird dieser scharf gebremst, bis er zum Zeitpunkt t3 stillsteht. Anschließend wird er gegen Fortlaufen gehalten durch die über die Schaltmittel 24 zugeführte erniedrigte Gleichspannung, deren Wärmeverlustleistung vom Motor 2 ohne unzulässige Temperaturerhöhung durch Dissipation abgeführt wird.
  • Da der Sollwert noch immer ansteigt, wächst der Betrag von a, also das Signal b, wieder an, bis im Zeitpunkt t4 der Drehstromschalter 58 ein zweites Mal auf die beschriebene Weise eingeschaltet wird. Im Zeitpunkt t5, der in Fig. 2 so gewählt worden ist, daß der Motor in ihm seine volle Hubgeschwindigkeit noch nicht erreicht hat, wird der Drehstromschalter 58 wiederum abgeschaltet, da das Fehlersignal b zu diesem Zeitpunkt den - in diesem Augenblick seinen Maximalwert noch nicht erreichenden -Grenzwert G2 unterschreitet. Im Zeitpunkt t5 wird der Motor 2, wie ebenfalls schon beschrieben, in zwei Stufen mit Gleichspannung gebremst und festgehalten, wobei sich schließlich wiederum eine kleine Regelabweichung zwischen dem Istwert i und dem Sollwert s einstellt.
  • Unter den Verläufen der Signale i und s bzw. des Signals b sind in Fig. 2 die Schaltstellungen der Schalter 58, 43, 24 und 23 für die verschieden beschriebenen Zeit räume t0 bis t6 eingetragen. Die Einschaltzustände der genannten Schalter sind dabei mit dem Symbol L und die Ausschaltzustände mit dem Symbol 0 bezeichnet.
  • Fig. 3a zeigt die elektrische Schaltung für das Vergleichsorgan 30, durch das impulsartige Signale m auf die beiden Und-Glieder 49 und 52 für den Zeitpunkt der Weitergabe der entsprechenden Ein- und Ausschaltsignale für das Drehfeld gegeben werden. Die Bedingung für das Auftreten eines Signals m ist, daß die beiden Phasenspannungen U5 und UT gleich sind, d.h. ihre Potentialdifferenz UST gegeneinander betragsmäßig gleich Null ist. Außerdem sollen U5 und UT zusätzlich positiv sein. Es werden also negative Werte UQ s UT<O nicht zur Auslösung eines Impulses m herangezogen.
  • Aufgabe des Vergleichsorganes 30 ist es, ein Ein-und Ausschalten des Drehfeldes nur in den durch die vor stehend genannte Koinzidenz von U5 und UT mit der Nebenbedingung '|positiv" gegebenen Zeitpunkten zu ermöglichen, um Kurzschlüsse infolge fehlerhaften Zündens und über lastungen der als Schalter benützten, gesteuerten Gleichrichter zu verhindern.
  • Über die Leitungen 13a und 12a (Fig.1) werden die beiden Phasen S und T an die Primärwicklung eines Transformators 85 geführt, während die Phase R über eine Leitung lla und die Prisärseite eines weiteren Transformators 86 mit der Phase 5 verbunden ist. Die Sekundärseite des Transformators 85 ist über zwei Dioden 87 und 88 abgeschlossen, so daß an der Stelle 89 der Absolutwert| UST| der Potentialdifferenz UST auftritt, der nur positive Halbwellen besitzt. Dieser Absolutwert dient als Steuerspannung an der Basis eines npn-Transistors 90. Dieser Dieser liegt über einen Widerstand 91 mit seinem Kollektor auf einem gegenüber seinem Emitter positiven Potential.
  • Der Emitter ist seinerseits mit einem Mittelabgriff 83 der Sekundärwicklung des Transformators 85 verbunden. Der Mittelabgriff 83 ist wiederum auf dem Bezugspotentail 82 der ganzen Anordnung. Die Widerstände 92 und 93 bilden einen Spannungsteiler für die Spannung I YST1-Die Sekundärwicklung des Transformators 86 ist der Basis-Emitterstrecke des Transistors 90 über die Diode 94 und den Widerstand 95 paralelgeschaltet. An ihrem Ausgang entsteht die Wechselspannung URS, von der infolge der Diode 94 nur die positiven Halbwellen auf die Basis des Transistors 90 gelangen. Mit 96 ist der Ausgang der Schaltanordnung bezeichnet, an dem das gewünschte Signal m erscheint, das den beiden Und-Gliedern 49 und 52 zufließt.
  • Die Wirkungsweise dieser Anordnung nach Fig. 3a ist folgende: Solange die Basis des Transistors 90 ein positives Potential besitzt, ist der Transistor 90 leitend und der Ausgang 96 liegt etwa auf dem Potential des Mittelabgriffes 83, d.h. auf dem Null-Potential der ganzen Anordnung. Ein Signal am Ausgang 96 kann daher während dieser Zeit nicht auftreten.
  • Sieht man zunächst einmal von der Wirkung der Spannung URS ab, so wird nach dem Vorhergehenden ein Ausgangssignal m' erzeugt, wenn auf der Basis des Transistors 90 kein positives Potential liegt; dies ist aber der Fall bei )UST1 O, d.h. wenn U5 = UT ist, unabhängig davon1 mob positiv oder negativ.
  • Die Auslese der Signale m' zur Weitergabe als gewünschte Signale m nur bei U5 = UT> 0 erfolgt mit Hilfe der Halbwellen URS, die als positive, d.h. den Ausgang 96 auf Null-Potential ziehende Spannungen an der Basis des Transistors 90 liegen, wenn Impulse m' infolge |UST| = O für US = UT <o entstehen. Die positiven Spannungen URS verhindern also das Auftreten der Signale m' bei Us ~ u <o.
  • T Da andererseits die negativen Halbwellen von URS infolge der Diode 94 nicht auftreten, ergeben sich, wie gewünscht, am Ausgang 96 Signale m bei US = UT>0.
  • Fig. 3b zeigt in Abhängigkeit von der Zeit t die relative Phasenlage und den Verlauf der Spannungen UR, U5 und UT; UST; |URS| und m. Dabei sind in der Darstellung für die Spannungen der drei Phasen R, S und T mit vollen Punkten die Zeitpunkte für die Signale m und mit kleinen Kreisen die Zeitpunkte der unterdrückten Signale m' eingetragen; die schraffierte Fläche in dieser Darstellung zeigt den Bereich der als positive Werte auf die Basis des Transistors 90 gelangenden Spannung URS, Es sei noch erwähnt, daß die Erfindung nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt ist. Es ist z.B. möglich, die Shhaltlogik 10 auch als Steuerung in der Analogtechnik auszuführen oder z.B. die gesteuerten Gleichrichter durch mechanische Schalter, die von einem Solenoid gesteuert werden, zu ersetzen. Weiterhin kann der Asynchron-Motor 2 statt durch Drehstrom auch durch Ein- oder Zweiphasenwechselstrom angetrieben werden.

Claims (10)

  1. Patentansprüche
    9 Stellantrieb mit einem in beiden Drehrichtungen arbeitenden Asynchron-Motor, der über eine getriebeartige oder hydraulische Ubersetzung ein Stellglied, z.B. ein Ventil, antreibt und der durch Ein- und Ausschalten seines Drehfeldes gesteuert wird, wobei ein aus dem Vergleich eines Sollwertsignals mit dem Istwertsignal der Stellung des Stellgliedes resultierendes Fehlersignal beim Überschreiten eines oberen Grenzwertes den Motor ein- und beim Unterschreiten eines unteren Grenzwertes wieder ausschaltet, und wobei ferner das Vorzeichen des Fehlersignals die Drehrichtung des Motors bestimmt, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (51) vorgesehen sind, die, durch das Einschaltsignal (c) für den Motor (2) ausgelöst, ein in seinem Betrag von der jeweiligen Einschaltdauer des Motors (2) abhängiges Korrektursignal (d) erzeugen, welches die momentane kikinetische Energie der bewegten Teile wiedergibt und den unteren Grenzwert (G2) für den Ausschaltzeitpunkt verändert.
  2. 2. Stellantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abbremsung der bewegten Teile eine Gleichspannungsquelle (25) mit entsprechenden Schaltmitteln (23) vorgesehen ist, die beim Ausschalten des Drehfeldes auf den Stator des Motors (2) aufgeschaltet wird.
  3. 3. Stellantrieb nach Anspruch 29 dadurch gekennzeichnet, daß Umschaltmittel (641G69 67,68,24) vorgesehen sind, durch die die an den Motor (2) angelegte Gleichspannung erniedrigt wird, nachdem der Motor (2) zum Stillstand gekommen ist.
  4. 4. Stellantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Strommeßeinrichtung (15) für den Motorstrom vorgesehen ist, die ein Leistungssignal (p) erzeugt, das als Sicherheitssignal bei Überschreiten eines Leistungsgrenzwertes (q) den Schaltmitteln (53 bis 59) für den Motorstrom ein dominierendes Ausschaltsignal zuführt.
  5. 5. Stellantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (73,4a,42,43) vorgesehen sind, durch die der Leistungsgrenzwertfr ein vorgegebenes Zeitintervall der Anlaufphase des Motors (2) erhöht wird.
  6. 6. Stellantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (75,62,77) vorgesehen sind, die von dem Vorzeichen und dem Betrag des Istwertsignals (i) für die Stellung des Stellgliedes (5) beeinflußt werden und die Erhöhung des Leistungsgrenzwertes über das vorgegebene Zeitintervall hinaus zulassen.
  7. 7. Stellantrieb nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das leistungsabhängige Ausachaltsignal eine Alarmanlage auslöst, sofern das Istwertsignal ( für die Stellung des Stellgliedes e5) nicht eine vorgegebene'Endstellung ( t2%) für das Stellglied (5) anzeigt.
  8. 8. Stellantrieb nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vergleichsorgan (30) vorgesehen ist, das die Momentanwerte der beiden geschalteten Phasen (S und T) der u schaltenden Wechselspannung vergleicht und ein Freigabesignal () für das Ein- oder Ausschalten des Drehfeldes erst auslöst, wenn die Momentanwerte der beiden Phasen (S und T) gleich und positiv sind (US = Ur>0)
  9. 9. Stellantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Asynchron-Motor (2) mit einer gesteuerten Bremse ausgerüstet ist.
  10. 10. Stellantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische oder hydraulische Übersetzung (3,4) selbsthemmend ausgebildet ist.
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