DE1908632A1 - Vorrichtung zum Kraeuseln von Textilfasergut durch Stauchen - Google Patents
Vorrichtung zum Kraeuseln von Textilfasergut durch StauchenInfo
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- D02G1/00—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
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Description
Hannover, Abb«tr. 20 18. Februar 1969
Dr.J/Ha. Meine Akte: 1 616
EIITM - Zavody textilniho strojirenstvi, generalni
reditelstvi, Liberec - !E schechoslowakei
Vorrichtung zum Kräuseln von Textilfasergut durch Stauche»
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kräuseln von lextilfasergut durch Stauchen, insbesondere unendlicher
synthetischer Fasern, welche aus zwei Walzen und einer Stauchkammer besteht, die durch ein senkrecht
zu den Walzenachsen bestehendes Wandpaar und durch ein weiteres parallel zu den Walzenachsen verlaufendes 7/andpaar
gebildet ist.
Bekannte Vorrichtungen zum Kräuseln, insbesondere unendlicher parallel vereinigter synthetischer Fasern, stauchen
diese mit Hilfe zweier aneinander gepresster Walzen in eine durch vier Wände gebildete Stauchkammer, wobei
zwei dieser Wände senkrecht zu den Achsen der !falzen und zwei weitere Wände parallel zu den Achsen der Walzen
verlaufen. Die Wände sind also so angeordnet, daß der Querschnitt der Stauchkammer eine rechteckige oder quadratische
Form besitzt. Beide zu den Achsen der Walzen
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parallel verlaufenden Wände weisen Schneiden auf, welche dicht, jedoch ohne Berührung dem Walzenpaar zugeordnet
sind und gegenüber diesem eine ortsfeste Stellung einnehmen.
Manche lösungen verwenden Einstellschrauben für die Einstellung des Spieles zwischen den Schneiden und den
beiden Walzen.
Machteil dieser bekannten Vorrichtungen ist es, daß "bei
ihnen im lalle der Verarbeitung verschieden feiner lextilfasern und auch bei verschiedener Feinheit des
ganzen 3?aserbündels der Winkel nicht geändert werden
kann, welchen die beiden erwähnten Wände der Stauchkammer einschließen. Ein weiterer ISachteil besteht in der
schwierigen Störungsbehebung bei einem zufälligen Eindringen
der Textilfaser oder TextUfaserη zwischen die
Schneiden der Stauchkammerwände und der Walzenoberfläche. Bei der Hehrheit der bekannten Vorrichtungen ist es
notwendig, eine der Stauchkammerwände zu demontieren.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Mangel. Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, welche die Verarbeitung von Textilfasergut
verschiedener Feinheit und gleichzeitig auch die leichte Störungsbehebung beim zufälligen Eindringen
der lextilfasern zwischen die Schneide der Stauchkamme~rwand
und der Walzenoberfläche ermöglicht·
Die Erfindung besteht darin, daß die parallel zu den
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Walzenachsen verlaufenden Stauchkammerwände auf schwenkte baren Elementen verschiebbar angeordnet sind, deren
■ Drehachsen gegenüber den Walzenachsen verschoben und mit \ ihnen parallel sind.
Eine besonders vorteilhafte lösung der Erfindung besteht darin, daß den schwenkbaren Elementen Einstellorgane
zugeordnet sind, welche deren jeweilige lage bestimmen.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung sowie weitere Vorteile und Merkmale sind in der nachstehenden Beschreibung
anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 einen Aufriß eines teilweisen Schnittes durch die Torrichtung;
Fig. 2 einen Grundriß zu Pig. 1 im teilweisen Schnitt.
Die ganze Vorrichtung ist auf einem Rahmen 1 angeordnet,
welcher Hülsen 2 aufweist, in denen auf Kugellagern 3 Walzen 4,5 gelagert sind. Auf Deckeln 6,7 der Hülsen 2
ist eine exzentrische Zylinderfläche 8 vorgesehen. Auf
diesen Deckeln 6,7 sind Schwenkelemente, z.B. Tragarme 9,10 drehbar gelagert, deren Drehachse gegenüber den
Achsen der Walzen 4,5 verschoben und mit ihnen parallel ist. Auf den Tragarmen 9,10 sind In der längsrichtung
mittels Passfedern 11,12 und Bolzen,. z.B. .Schraub«^ 13,
Wände 14,15 einer Stauchicammer befestigt.
Die eine Wand 14 der Stauchkammer ist mit einer Klappe
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BAD ORIGINAL
16 versehen, welche durch Einwirkung eines elastischen
Elementes, z.B. einer Druckfeder 17, den Auetritt aus
der Stauchkammer verschließt. Die Druckfeder 17 wirkt durch Vermittlung eines in einer Büchse 19 des Tragarmes
9 geführten Zapfens 18 auf die Klappe 16 ein»
Die jeweilige Größe der Federkraft kann mittels eines
Einste11elementes, z.B. einer Stellschraube 20, geregelt
werden. Die Entfernungen zwischen einer Schneide 21 der Wand 14 und der Oberfläche der Walze 4 sowie
zwischen einer Schneide 22 der Wand 15 und der Oberfläche der Walze 5 sind durch Einstellelemente, z.B.
Einstellschrauben 23,24, bestimmt, deren Stellungen durch Schraubenmuttern 25,26 fixiert werden. Auf geteilten
Aufhängeösen 27,28 der !Tragarme 9,10 sind Schnekkensegmente 29,30 angeordnet, welche gemeinsam mit im
Rahmen 1 gelagerten Steuerschnecken 31,32 ein Verstellorgan
bilden, das beispielsweise auch ein nicht dargestelltes Zahnradgetriebe oder eine nicht dargestellte^
Einstellschraube sein kann. -
Das nicht dargestellte Textilfasergut wird zwecks Verarbeitung
in einen im Rahmen 1 angeordneten Eingangstrichter 33 zugeführt. Die beiden Wände 14,15 der
Stauchkammer schließen miteinander einen Winkel A ein.
Die Arbeitsweise der dargestellten Vorrichtung ist
folgende:
Das nicht dargestellte zu verarbeitende !Eextilfasergut
durchläuft den Eingangstrichter 33, um zwischen die Walzen 4,5 zu gelangen, welche mit Hilfe nicht
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dargestellter. Elemente elastisch aneinanclergepresst werden. Die Walzen 4,5 drücken das lextilfasergut
in die Stauchkammer hinein, wo es zur Kräuselung kommt. Den. gleichförmigen Druck in der Stauchkammer erhält
die Klappe 16 aufrecht, welche auf der einen Wand 14
der Stauchkammer schwenkbar gelagert ist und die Stauchkammer durch Einwirkung der Druckfeder 17 verschließt.
Bei Verwendung verschiedener Materialien, eventuell Material von verschiedener Faserfeinheit
oder verschiedener Größe des ganzen Faserbündels, wird zwecks Verkleinerung oder Vergrößerung der Paserreibung
an den Wänden der Stauchkammer der Winkel A geändert, welchen die beiden Wände 14,15 der Stauchkammer
miteinander einschließen. Der Winkel A wird durch Verdrehen der Steuerschnecken 31,32 von Hand aus geändert,
welche durch Vermittlung der nchneckensegmente
29,30 die geteilten Aufhängeösen 27,28 verdrehen und somit die Tragarme 9,10 und Wände 14,15 der Stauchkammer
verschwenken. Die G-röße des öffnungswinkels wird mit Hilfe einer nicht dargestellten Skala eingestellt.
Die gegenseitige Stellung der Achsen beider Walzen 4,5 sowie der exzentrischen Zylinderflächen 8 ist derart
angeordnet, daß sich das zwischen der Schneide-21 der
Wand 14 und der Oberfläche der Walze 4 vorhandene Spiel bei kleinem Öffnungswinkel, z.B. bis zu ungefähr 40°,
sehr wenig ändert. Erst bei zunehmendem Öffnungswinkel vergrößert sich das Spiel rascher und ermöglicht so
die Beseitigung von Störungen, welche insbesondere durch festhalten der Fasern auf den Schneiden 21,22 und
zwischen den Schneiden und Oberflächen der Walzen 4,5 entstehen. Auf einer nicht dargestellten Skala ist
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jene Zone kenntlich gemacht, in welcher das Spiel
zwischen Schneiden und Walzen für die richtige Arbeitsweise der Vorrichtung ausreicht und weiter jene Zone,
in welcher die Beseitigung der Störungen erfolgt, wodurch
gleichfalls die rasche Kontrolle d'er Stellung beider Stauchkanimerwände" 14,15 gesichert wird. Nach
Beseitigung der Störung wird der Winkel A so eingestellt, daß ein nicht dargestellter Skalenanzeiger wieder
seine ursprüngliche Stellung einnimmt·
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Claims (1)
- Patentansprüche :Vorrichtung zum Kräuseln von Textilfasergut durch Stauchen, insbesondere unendlicher synthetischer Fasern, welche: aus zwei Walzen und einer Stauchkaromer besteht, die durch ein senkrecht zu den WaI-zenacheen stehendes Wandpaar und durch ein weiteres parallel zu den Walzenachsen verlaufendes Wandpaar gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,daß die parallel zu den Achsen der Walzen (4,5) verlaufenden Wände (14,15) einer Stauchkammer auf schwenkbaren Elementen (9»10) verschiebbar angeordnet sind, deren Drehachsen gegenüber den Achsen der Walzen (4,5) verschoben und mit ihnen parallel verlaufen.Vorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß den schwenkbaren Elementen (9,10) Einstellorgane (29»3Ot31,32) zugeordnet sind, welche deren jeweilige Lage bestimmen.909838/U41BAD ORIGINALLeerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS133968A CS152048B1 (de) | 1968-02-22 | 1968-02-22 | |
| CS133968 | 1968-02-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908632A1 true DE1908632A1 (de) | 1969-09-18 |
| DE1908632B2 DE1908632B2 (de) | 1976-04-15 |
| DE1908632C3 DE1908632C3 (de) | 1976-11-25 |
Family
ID=
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2039621A1 (de) * | 1970-08-10 | 1972-02-17 | Vepa Ag | Vorrichtung zum Kraeuseln synthetischer Fadenscharen |
| DE2039623A1 (de) * | 1968-12-20 | 1972-02-17 | Vepa Ag | Vorrichtung zum Kraeuseln von synthetischen Fadenscharen |
| DE2053269A1 (en) * | 1970-10-30 | 1972-05-04 | Vepa Ag, Basel (Schweiz) | Crimp apparatus - with pressure control system |
| DE2062877A1 (en) * | 1970-10-30 | 1972-06-29 | Vepa Ag, Basel (Schweiz) | Crimp apparatus - with pressure control system |
| DE2119002A1 (en) * | 1970-10-30 | 1972-11-09 | Vepa Ag, Riehen (Schweiz) | Crimp apparatus - with pressure control system |
| US4597142A (en) * | 1983-09-08 | 1986-07-01 | Neumuenstersche Maschinen- Und Apparatebau Gmbh | Apparatus for crimping synthetic plastic cables |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1908632B2 (de) | 1976-04-15 |
| NL6902673A (de) | 1969-08-26 |
| CS152048B1 (de) | 1973-12-19 |
| GB1212141A (en) | 1970-11-11 |
| FR2002425A1 (de) | 1969-10-17 |
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