DE1908680A1 - N-Trifluormehtylmercapto-methylmercaptophthalimide,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Fungizide - Google Patents

N-Trifluormehtylmercapto-methylmercaptophthalimide,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Fungizide

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DE1908680A1
DE1908680A1 DE19691908680 DE1908680A DE1908680A1 DE 1908680 A1 DE1908680 A1 DE 1908680A1 DE 19691908680 DE19691908680 DE 19691908680 DE 1908680 A DE1908680 A DE 1908680A DE 1908680 A1 DE1908680 A1 DE 1908680A1
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methylmercaptophthalimide
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D209/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D209/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom condensed with one carbocyclic ring
    • C07D209/44Iso-indoles; Hydrogenated iso-indoles
    • C07D209/48Iso-indoles; Hydrogenated iso-indoles with oxygen atoms in positions 1 and 3, e.g. phthalimide

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Indole Compounds (AREA)

Description

FARBENFABRIKEN BATER AG LE VlRJtU SI N
W-Tr "ifliaorme th^l-Ker©apit©^e thylmereap^phthalimide, Verfahren zu ilirer Hexsltelliiaiig und iiire- Terwendiijaag als de ""-:...·'-:■■. - ■'-'"-■
Die irorliegende Erfindimg betrifft neue mercapto-metliylinercaptoplithalifflide, weleiie fungizide Eigenschaften JiaBen, sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
Es ist bereits bekannt geworden, dass If-(Triehlormethylniercapto)-phthalimid eine hohe fungizide Wirkung besitzt (vgl. DBP 921 290). Seit langer Zeit wird es in der Praxis mit gutem Erfolg als Fungizid verwendet. Weiterhin ist bekanntgeworden, dass N-CFluordichlormethylmercapto)-Verbindungen fungizid noch wirksamer sind als die analogen TrichlormethylmercaptO-Verbindungen (Ang. Qhem. 76., 807 (1964)). Besonders bewährt hat sich das H-PluordiQhlprmethylthio-dimethylaminosulfonsäureanilid.
Es wurde gefunden, dass die neuen N-Trifluormethylmereaptomethylmercaptophthalimide der allgemeinen Formel'(T)
(I)
in welcher
R für Fluor oder Trifluormethylmercapto st-eht starke fungizide Eigenschaften aufweisen.
Le A 12 095 - 1 -
009837/2172...
BAD ORIGINAL
Weiterhin wurde gefunden, dass man die N-Trifluormethylmercapto-mekhylmeroaptopnthalimide der Formel (i) erhält, wenn man Phthalimid mit einem Sulfenylchlorid der Formel (II)
GlSC—R (II)
in welcher -
S die oben angegebene Bedeutung besitzt
im Molverhältnis v^h etwa 1;1 in Gegenwart eines säurebindenden Mittels umsetzt. ' /v
Es ist ausgesprochen überraschend, dass die ^rfindungsgejiässen Wirkstoffe eine bessere fungizide Wirkung besitzen alsdie aus dem Stand der Technik bekannten chemischähnlichen Verbindungen, Die erfindungsgemässen IVirkstoffe stellen somit., eine Bereicherung der Technik dar.
Der Reaktionsverlauf kann durch das'folgende Beispiel wieder·'-"' gegeben werden: . ."-''■"
SGF3 (CEiI
+■. eise—SGF3
Cl
Das Phthalimid ist eine seit langem bekannte Verbindung, Das-Bis-( trif luorme thyl-mercapto)^-chlorme thylsulfenchlorid und " das Trif luorme thylmercaptofluo.r-chlor-metliylsulfenchlorid sind ebenfalls bereits bekannt (Ang, Chem, 78, 906 (1966)).Λ
Die Umsetzung kann in Gegenwart von inerten organischen I«ö- . sungsmitteln vorgenommen werden. Hierzu gehören z.B. Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Xylol· imd Toluol, chlorier te, Kohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzol, Äther, wie Biäthylather und Dioxan. Es kann/aber auch in Gegenv/art von Wasser gearbeitetwerden. . - - . -
Le A 12 005 - 2 - -; ' .·;.■ :
BAD
Als säurebindende Mittel können die üblichen SäurelDinder verwendet werden. Hierzu gehören tertiäre Amine, wie Triethylamin und Pyridin, sowie auch anorganische Basen, wie Alkalicarbonate und Alkalihydroxide, z.B. Natriumcarbonat und Kaliumhydroxid*
Die Reaktiohstemperatüren können in einem grösseren Bereich variiert werdenj im allgemeinen arbeitet man zwischen 0 und 8Q0O, vorzugsweise zwischen 20 und 500C,
Bei der Durchführung des Yerfahrens setzt man auf 1 Mol Phthalimid etwa \ Mol, also zwischen etwa 0,8 und 1,2 Mol, Sülfenehlorid ein» Das erhaltene Reaktionsgemisch wird in üblicher Weise aufgearbeitet, z.B. durch Ausfällen des Reaktionsproduktes oderAbdampfen desLösungsmittels nach Entfernen des Säurebinders.
Die erfindungsgemässen Wirkstoffe weisen eine starke fungitoxische Wirkung auf und zeichnen sich durch ein breites Wirkungsspektrußi aus. Ihre geringe Warmblütertoxizitat und ihre gute Verträglichkeit für höhere Pflanzen erlaubt ihren Einsatz als Pflanzenschutzmittel gegen pilzliche Krankheiten. Sie schädigen Kulturpflanzen in den zur Bekämpfung der Pilze notwendigen Konzentrationen nicht. Fungitoxische Mittel im Pflanzenschutz werden eingesetzt zur Bekämpfung von Pilzen aus den verschiedensten i-ilzklassen, wie Arehimyceten, Phycomyceten, Ascomyceten, Basidiomyceten und Fungi imperfecti. .
Die erfinaungsgemässen Wirkstoffe eignen sich zur Bekämpfung von parasitären Eilzen auf oberirdischen Pflanzenteilen, Tracheomycose erregenden Pilzen, die die Pflanze vom Boden her angreifen, samenübertragbaren Pilzen sowie bodenbewohnenden Pilzen. Besonders wirksam sind sie gegen solche Pilze, die echte Menltauerkrankungen hervorrufen. Zu dieser Pilzgruppe gehören vorwiegend Vertreter aus der Familie der Erysiphaceae mit den wichtigsten Gattungen Erysiphe, Uncinula (Oidium), Sphaerotheca, Pososphaera. Le A 12 Of 5 - 3 - .
009837/2172
BAD
Als wichtige bekämpf bare Pilze seien im. einzelnen genannt,: _,-Fusicladium dendriticum, Erysiphe polyphaga, Podosphaera ; . leuco tricha, Uncinula necator, Piricularia öryzae und v:,:. Hypochnus sasakii.
Verwendet man die Wirkstoffe als Saatgütbeizmittel oder'. Bodenbehandlungsmittel, so sind als gut bekämpfbare Pilze zu nennen: Tillefria trj-frici und Fusicladium öUlmorum .
Besondere Beachtung verdient die Tatsache, dass die Wirk- ., stoffe nicht nur einen protektiven sondern auch einen Durativen Effekt aufweisen. ■. " ■ :/
Die Wirkstoffe können in die üblichen Formulierungen tibergeführt werden, wie Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate.Diese: werden in bekannter-Weise hergestellt, z.B. durch Vermischen der Wirkstoffe mit \:; Streckmitteln, also flüssigen Lösungsmitteln und/oder fe- ; sten Trägßrstoffen, gegebenenfalls unter Verwendung von .,-/:: oberflächenaktiven Mitteln, also Emulgiermitteln und/oder Dispergiermitteln. Im Falle der Benutzung von Wasser als : Streckmittel können z.B. auch organische. Lösungsmittel als Hilfslösungsmittel verwendet werden. Als flüssige Lösungs— V mittel kommen im wesentlichen in Frage:. Aromaten, wie Xylol und Benzol, chlorierte Aromaten, wie Chlorbenzole, Paraffine, wie Erdclfraktionen, Alkohole, wie ffiethanolund Butanol,, stark polare Lösungemittel, wie Dimethylformamid und Dimethylsulfoxid, sqwie Wasser; als feste TrägerEtoffe: na- türliche Gesteinsmehle, wie Kaoline, Tonerden, Talkum und Kreide, und synthetische Gesteinsmehle, wie hochdisperse Kieselsäure und Silikate; als-Emulgiermittel:'■ nichtionogene und anionische Emulgatoren, wie Palyoxyäthylen-Fettsäureester, Polyoxyäthylen-Fettalkoholäther, z.B. Alkylarylpolyglykoläther, Alkylsulfonate und ArylsulfOnate; als Dispergiermittel: z.B. Lignin, Sulfitablaugen und MethylcellülO-se« ;--/ · . - -.:-:- ■' . ■ ■' -: '". '"■'" -r '*. ■'"■ ; -: ..·"'..."-":.':. V
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BAD ORI
ORIGINAL5*
Die erfindungsgemässen Wirkstoffe können in den Formulierungen in Mischung mit anderen bekannten Wirkstoffen vorliegen, wie Fungiziden, Insektiziden und Akariziden.
Die Formulierungen enthalten im allgemeinen zwischen 0,1 und 95 Gewichtsprozent Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 0,5 und 90.
Die Wirkstoffe können als solche, in Form ihrer Formulierungen oder der daraus bereiteten Anwendungsformen, wie gebrauchsfertige Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate angewendet werden. Die Anwendung geschieht in üblicher Weise, z.B. durch Spritzen, Sprühen, Stäuben, Streuen und Giessen.
Die erfindungsgemässen Wirkstoffe sind im allgemeinen bei Wirkstoffkonzentrationen zwischen 0,0001 und 0,5 ausreichend wirksam. Bei der Verwendung wässriger WirkstoffZubereitungen können die Wirkstoffkonzentrationen in grösseren Bereichen schwanken und liegen dann etwa zwischen 0,0001 und 2,0 $. Werden die Wirkstoffe nach besonderen Ausbringungsverfahren ausgebracht, z.B. nach dem TJLV-Verfahren (ultra-low volume), so liegen die Wirkstoffkonzentrationen höher, z.B. zwischen 20 und 80 $>,
Die erfindungsgemässen Wirkstoffe zeigen auch eine insektizide und akarizide Wirkung, besonders gegen Insekten und Acariden, die Nutzpflanzen befallen.
Beispiel 1:
7,9 g Phthalimid und 16 g Bis-Ctrifluormethylmercapto)-chlorine thylsulfenchlorid werden in 50 ml Dioxan gelöst und bei
Le A 12 0$5 . - 5 -
009837/2172 BADORlGtNAL
jtmm
Raumtemperatur tropfenweise mit 7 ml Triethylamin versetzt., Hierbei steigt die Temperatur bis 350C an. Nach dem Erkalten fällt man das Reaktionsprodukt mit viel Wasser aus. Ausbeute 22 g, Pp 1220C, (aus Alkohol).
Beispiel 2:
7,9 g Phthalimid und 12 g Trifluormethylmercapto-fluorchlor-methyl-sulfenchlorid werden in 50 ml Dioxan gelöst und bei Raumtemperatur mit 7 ml Triethylamin versetzt. Man rührt eine Zeitlang, saugt vom Triäthylaminhydr'ochlorid und engt das FiItrat i. Vak. ein. Man erhält 14 g des Reaktionsproduktes vom Fp 69-720C.
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-■<·-_- 7 ■■■■■■■
Beispiel- A
PuslcladlOin-Test (Apfelschorf)/Protektiv
lösungsmittel : 4,7 Gewichtsteile Aceton
Emulgator ; 0,3 Gewichtsteile Alkyl-aryl-polygly-
Wasser : 95 Gewichtsteile . kolather
Man vermischt die für die gewünschte Wirkstoffkonzentration in der Spritzflüssigkeit nötige Wirkstoffmenge mit der angegebenen Menge des Lösungsmittels und verdünnt das Konzentrat mit der angegebenen Menge Wässer, welches dii; genannten Zusätze enthält.
Mit der Spritzflüssigkeit bespritzt nan junge Apfelsämlinge, die sich im 4~ 6 Blattstadium befinden, bis zur Tropfnässe. Die Pflanzen verbleiben 24 Stunden bei 200G und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70 $ im Gewächshaus. Anschließend werden sie mit einer wässrigen Konidiensuspension des Apfelschorferregers (Fuslcladium dendriticum Fuek.) inokuliert und 18 Stunden lar.g in einer Feuchtkammer bei 18 - 200C und 100 # relativer luftfeuchtigkeit inkubiert.
Die Pflanzen kommen dann erneut für 14 Tage ins Gewächshaus.
15 Tage nach der Inokulation wird der Befall der Sämlinge in £ der unbehandelten, jedoch ebenfalls inokulierten Kontrollpflanzen bestimmt» .
0 5i bedeutet keinen Befall, 100 # bedeutet, daß der Befall genau so hoch ist wie bei den Kontrollpflanzen.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen und Ergebnisse gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor:
Le A 12 0^5 -7_
009837/2172
Ta b el 1 e Fusicladium-Test / Protektiv
Wirkstoff
Befall in % des Befalls der wnbehandelten Kontrolle bei einer Wirkstoffkonzentration (in; 30 von
0,0062 -0,0031O9OOOYe
(CH3)2N-SO
28
(bekannt)
H SCF3
ι/ ^NSC-SCF, If χ ι J
C Cl
η O
Le A 12
0 9 837/2 172.-,.,:.
lösungsmittel : 4,7
Emulgator ."■ : 0,-3
Wasser : .95"
Fusicladium-Test (Apfelschorf) / Curat'iv
Gewichtsteile Aceton
Gewichtsteile Alkyl-aryl-polygly-
, _ koläther Gewichtsteile
Man vermischt die für die gewünschte Wirkstoffkonzejitration in der Spritzflüssigkeit nötige Wirkstoff menge mit der angegebenen Menge des Lösungsmittels und verdünnt das Konzentrat mit der angegebenen Menge Wasser, welches die genannten Zusätze enthält.
Junge Apfelsämlinge, die sich im 4 - β Blattstadium befinden, werden mit einer wäßrigen Konidiensuspension des Apfelschorferregers (Ihisicladium dentriticum Puck.) inokuliert und 18 Stunden lang in einer Feuchtkammer bei 18 - 200C und 100 # relativer luftfeuchtigkeit inkubiert. Die Pflanzen kommen anschließend ins Gewächshaus. Sie trocknen ab.
Nach einer angemessenen Verweilzeit werden die Pflanzen mit der Spritzflüssigkeit, die in der oben angegebenen Weise hergestellt wurde, bis zur Tropfnässe bespritzt. Anschließend kommen die Pflanzen erneut ins Gewächshaus.
15 Tage nach der Inokulation wird der Befall der Apfelsämlinge in Prozent der unbehandelten, jedoch ebenfalls inokulierten Kontrollpflanzen bestimmt.
0 fo bedeutet keinen Befall, 100 % bedeutet, daß der Befall genau so hoch ist wie bei den Kontrollpflanzen.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen, die Verweilzeit zwischen 'Inokulation und Spritzung sowie die Ergebnisse gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor:
Le A 12 O35 - 9 -
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Tabelle 10 Pueicladium-Teet / Curatir
Wirkstoff
Verweilzeit
in Stunden
Befall inS* des Befallender unbebandelten Kontrolle bei einer Wirkstoffkonzentratlon (in-Jf-) von 0,1 0,025
(GH3J2N-SO2NSCCl2P
69
(bekannt)
Il
^N-S-CCL,
(bekannt)
71
C SGP3
^NSC-SGF, s ι 3-
C Cl
Il
jl· N-S-C-P
Cl 27
Le A 12
-10 -
009837/2172
Beispiel Ο'".-' 11
Podosphaera-Test (Apfelmehltau) / Protektiv
lösungsmittel ϊ *»7 Gewientstelle Aceton
Emulgator' ϊ 0,3 Gewiehtsteile Alkyl-aryl-poly-
■ -" glykoläther
Wasser : 95 Gewichtöteile
Man vermischt die für die gewünschte Wirkstoffkonzentration in der Spritzflüssigkeit nötige Wirkstoffmenge mit der angegebenen Menge des Lösungsmittels und verdünnt das Konzentrat mit der angegebenen Menge Wasser» welches die genannten Zusätze enthält.
Mit der Spritzflüssigkeit bespritzt man junge Apfelsämlinge, die sich im 4 -6 Blattstadium befinden, bis zur Tropfnässe* Die Pflanzen verbleiben 24 Stunden bei 2()ÖG und einer relativen luftfeuchtigkeit von 70 % im Gewächshaus. Anschließend werden sie durch Bestäuben mit Konidien des Apfelmehltauerregers (Podosphaera leucotricha Salm.) inokuliert und in ein Gewächshaus mit einer Temperatur von 21 - .230C" und. einer, relativen Luftfeuchtigkeit von ca. 70 # gebracht. ' -
10 Tage nach der Inokulation wird der Befall der Sämlinge in # der unbehandelten, jedoch ebenfalls inokulierten Kontrollpflanzen bestimmt.
0 i> bedeutet keinen Befall, 100 $> bedeutet, daß der Befall genau so hoch ist wie bei den'Kontrollpflanzen.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen und Ergebnisse gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor:
Le A 12 055 . - 11 -
0 0 983772172
T a b e 1 1 e Podosphaera-Test / Frotektlv
Wirkstoff Befall in % des Befalls der unbehandelten Kontrolle bei einer Wirkstoff konzentration (in jtf) von 0,0062 0,0031
(bekannt)
^N-S-CCl.
Il
(bekannt) 73
66
NSC-SCP
56;
Le A 12 - 12 -

Claims (6)

Patentansprüche
1) H-Trifluoiraethylmercapto-methylmercaptophthalimide der Formel
(I) s ι
„ ei ·"■■-■ ο .
in welcher R für Fluor oder TriflUormethylmercapto steht. ' ;
2) Verfahren zur Herstellung von N-Trifluormethylmercaptomethylmercaptophthalimide gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Phthalimid mit einem Sulfenylchlorid der Formel
CISC R (II)
in welcher R die oben angegebene Bedeutung besitzt,
im Molverhältnis von etwa 1 : 1 in Gegenwart eines säurebindenden Mittels umsetzt* .
3) Fungizides Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an N-Trifluormethylmercaptömethylmefcaptophthalimiden gemäß Anspruch 1.
4) Verfahren zur Bekämpfung von Pilzen, dadurch gekennzeichnet, daß man N-Trifluormethylmercaptomethylmercaptophthalimide gemäß Anspruch 1 auf die Pilze oder ihren Iiebensraum einwirken läßt.
Le A 12 035 - 13 -
009837/2Ί72α
* 7
5) Verwendung von N-Trifluormethylmercaptomethylmercaptophtnalimiden gemäß Anspruch 1 zur Bekämpfung von Pilzen,
6) Verfahren zur Herstellung von fungiziden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß man N-Trifluormethylmercapto-methylmercaptophthalimide gemäß Anspruch 1 mit Streckmitteln und/oder oberflächenaktiven Mitteln vermischt.
Ie A 12 035 - 14 -
00 9 8 37/2172
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