DE1908701A1 - Vorrichtung zum Zudeckeln von Behaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum Zudeckeln von Behaeltern

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DE1908701A1
DE1908701A1 DE19691908701 DE1908701A DE1908701A1 DE 1908701 A1 DE1908701 A1 DE 1908701A1 DE 19691908701 DE19691908701 DE 19691908701 DE 1908701 A DE1908701 A DE 1908701A DE 1908701 A1 DE1908701 A1 DE 1908701A1
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DE
Germany
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plate
bucket
lids
pusher
pressure plate
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Pending
Application number
DE19691908701
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English (en)
Inventor
Hans Kulow
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EGO EWALD GOLDMANN KITTFABRIK
Original Assignee
EGO EWALD GOLDMANN KITTFABRIK
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/16Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons
    • B65B7/28Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons by applying separate preformed closures, e.g. lids, covers
    • B65B7/2807Feeding closures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zudeckeln von Behältern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zudeckeln von Behältern, insbesondere von großkalibrigen Behältern, wie Kübel, Eimer od.dgl., die mit einem sogen. Eindruckdeckel mit Abergreifrand verschlossen werden.
  • Bisher werden größere Behälter, wie beispielsweise Kitt .kabel oder -eimer immer noch von Hand verschlossen. Damit ein Eindrdckdeckel auch nach mehrmaligem Öffnen noch einen weitgehend luftdichten Abschluß gewährleistet, ist es auch bekannt, im Kübelmantel eine Umfangsnut und in der Deckelstulpe einen Umfangswulst, der in die Umfangsnut des Kübels eingreift, anzubringen. Durch diese Wulstausbildung wird eine gewisse Versteifung des Deckels und damit eine Verminderung der Materialstärke erreicht. Das Auflegen und Eindrüoken solcher Deckel von Hand in einen gefüllten Kabel er fordert nicht nur viel Zeit und Aufmerksamkeit, sondern auch erhebliche Anstrengungen. Schließlich verhindert diese Arbeitsweise immer noch eine vollständige Automa-tisierung des Füllens und Verschließens von Behältern dieser Art.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zu schaffen, die das Auflegen und Eindriicken von Deckeln in insbesondere große Behälter automatisch ausführt.
  • Um diese Aufgabe zu erfüllen, besteht die Vorrichtung gemäß der Erfindung aus einer in einer Schließstellung über einem zu verschließenden Kübel auf und ab beweglichen Druckplatte zum Eindrücken eines vorher aufgenommenen Dekkels in den Yübet, einem neben dieser Schließstellung angeordneten Deckelmagazin für in Ilorizontallage gestapelte Deckel, einem unter diesem Deckelmagazin zur Schließstellung iiloer des Kübel verschiebbaren Schubteller mit einer nur einen Deckel aufnehmenden tellerförmigen Vertiefung und ferner aus in der Ladestellung unmittelbar über dem Schubteller einschiebbaren Keilmessern zum Abheben des Deckelstapels von dem im Schubteller befindlichen untersten Deckel0 Mit dieser erfindungsgemäßen Ausbildung einer~Zudeckelvorrichtung is-t es möglich, von gestapelten ineinanderliegenden Deckeln jeweils den untersten abzuziehen, ihn über den zu verschließenden Kübel zu bringen und dort in den Kübel einzudrücken.
  • Vorteilhaft ist es, die Druckplatte zum Eindrücken des Deckels in den Kübel mit einer geeigneten ebenen Unterfläche auszubilden und sie vor dem Deckelauledrcn in den Kübel zum wieder bzw. Flachdrücken der abgefüllten Masse einfahrbar zu machen.
  • Zum Festhalten der dem Schubteller zu entnehmenden Deckel kann die Druckplatte mit einer Saugeinrichtung, mit der auch Einlegepapier aufgenommen werden dann, ausgeristet sein. wird kein Papier in den Kübel eingelegt, dann ist es vorteilhaft, die Druckplatte rit auf die Unterfläche verteilten und mit dieser bündigen Magnetlcörpern zu versehen, die den metallenen Deckel dann aus dem Schubteller anheben.
  • Die Vertiefung im Schubteller ist zweckmäßig so tief, daß ein Deckel mit einem Übergreifrand auf einer äußeren Ringabstufung Einet und damit mit seiner Randoberfläche nicht jiber die Telleroberfläche vorsteht. Die zwischen die Übergreifränder der beiden untersten Deckel einfahrenden Keilmesser weisen vorteilhaft Handleisten, die außerhalb die Übergreifränder umschließen, um so eine Zentrierung und ein sicheres Einfallen der gestapelten Deckel in den Schubteller zu gewährleisten, auf.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer Zudeckelvorrichtung gemäß der Erfindung. Es stellen dar: Fig. 1 eine schematisierte Drauflicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II - II der Fig. 1 und Fig. 3 einen Sohnitt nach der Linie III - III der Fig. 1.
  • Die Zudeckelvorrichtung ist mit ihrem Rahmen i über bzw. an eine Transportbahn 2 gestellt. Auf dieser Transportbahn ankommende und vorher beispielsweise mit Kitt gefüllte Kübel 4 werden mittels eines Anschlages (nicht dargestellt) genau in der Schließstellung angehalten und fixiert. In dieser Schließstellung befindet sich über dem Kübel ein auf- und abgehender Druckkolben 5 (Fig. 3), dessen Druckstange 6 im Rahnen 1 geführt und durch einen nur teilweise dargestellten Druckzylinder 7 zu betätigen ist. Die Druckplatte 5 besteht aus einem runden, der Deckeldurchmesser angepaßten Plattenkörper, dessen Unterfläche 8 eben ist. Zweckmäßig besteht diese Druckplatte 5 aus Metall, Holz oder Kunststoff mit nicht haftender Unterfläche. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind in diese Unterfläche 8 noch einige gleichmäßig verteilte Magnetkörper 9 eingelassen, die mit der Unterfläche 8 bündig abschließen. Seitlich dieser Schließstellung ist in einem Seitenteil des Rahmens i ein Schubteller 12 von einer Ladestellung (Fig. i) bis zur Schließstellung über den Kübel 4 verschiebbar. Die Führungsschienen sind mit 13 bezeichnet. Auch diese Schiebebewegung wird durch einen Drudr zylinder 14 über eine Druckstange 15 bewerkstelligt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, weist dieser Schubteller eine tellerförmige Vertiefung 16 auf. Die Bodenfläche dieser Schubteller-Vertiefung kann dabei offen oder auch geschlossen sein. Der Schubteller muß dann einen geschlossen Boden haben, wenn damit auch Einlegpapiere transportiert werden sollen. Die Tellervertiefung 16 ist der Höhe eines Deckels 20 angepaßt. Der Übergreifrand 21 des untersten Deckels er liegt auf einer Außenstufe 23 derart auf, daß mit sein Oberfläche mit der Telleroberfläche 24 bündig ist, zumindest aber nicht über diese hochsteht. Der Deckelboden soll frei sein. Die in-Fig. 2 gezeigten Deckel weisen einen Eindrückwulst 25 auf, der in eine Umfangsnut 26 des Kübels 4 paßt. Dieser Umfangswulst 25 gewährleistet bei der Deckelstapelung auch einen gewissen Abstand zwischen den Übergreifrändern 21. Um nun den im Schubteller 12 liegenden untersten Deckel vor Vorratsstapel 27 zu trennen, sind von der Seite her unaittelbar über der Oberfläche 24 des Schubtellers geführte Keilmesser 30 einfahrbar. Diese beiden Keilmesser bestehen aus einer Außenleiste 31 und einem Hubkeil 32. Der Abstand der parallelen Keilmesser 30 ist derart, daß die Hubkeile 32 beiderseits des Stapels zwischen die beiden untersten Übergreifränder 21 eindringen und mit dem Anstieg des Hubkeiles den Stapel vom untersten Deckel abheben, während die Randleiste 31 sich außerhalb dieser Übergreifränder an den Deckeln vorbeischiebt und den angehobenen Deckelstapel ausrichtet. Die beiden Keilmesser 30 sind durch eine traverse 34 miteinander verbunden, an der eine Schubstange 35 eines Druckzylinders 36 angreift.
  • Die Druckplatte aus Aluminium, Holz oder Kunststoff ist mit glatter Unterfläche versehen, um vor dem Zudeckeln des Kübels das Flachdrücken der Masse, wie beispielsweise eines Kittes, zu ermöglichen. Vor allem bei zähen, nicht fließfähigen Massen, wie Kitt, ist das Flachdrücken besonders wichtig, weil nur hierdurch eine vollständige Füllung ohne Lufträume zu erreichen ist. Außerdem kann ein Einlegepapier nur auf eingeebneter Fläche seinen vollen Zweck erfüllen.
  • Die Druckplatte kannanstelle der Hubmagnete zur Deckelhalterung auch mit einer Saugeinrichtung ausgerüstet sein.
  • Diese kann aus einer in die Unterfläche der Druckplatte eingedrehten Ringnut mit Anschluß an eine Vakuumpumpe bestehen. Mit solch einer Saugeinrichtung kann sowohl der Deckel als auch ein in den Kübel einzulegendes Papier gehalten werden.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Nachdem in einem Magazin 27 eine Anzahl von aufeinanderliegenden Deckeln 20 so eingebracht worden sind, daß der unterste Deckel von dem in der Ladestellung befindlichen Schubteller 12 gehalten wird, kann jeweils ein Kübel 4 auf der Transportbahn 2 angehalten und fixiert werden. Hierauf senkt sich die Druckplatte 5 in den Kübel ab, um den Kitt flachzudrücken. Die Druckplatte kann hierzu entweder auf Anschlag oder auch auf Gegendruck gesteuert sein. Gleichzeitig fahren auch die Keilmesser 30 in den Stapel 27 ein und heben den Stapel von dem im Schubteller befindlichen Deckel ab. Die Keilmesser tragen jetzt den Stapel, während sich der Schubteller in Richtung Schließstellung über den Kübel bewegt. Hat er diese Schließstellung erreicht, dann senkt sich der inzwischen wieder hochgefahrene Druckkolben 5 erneut ab, bis er den im Schubtellerliegenden Deckel berührt und die Magnete 9 bzw. die Saugdüsen diesen Deckel an die Unterseite der Druckplatte 5 halten. Nach dem Hochgehen der Druckplatte mit dem daran haftenden Deckel wird der Schubteller wieder zurückgezogen, worauf die Druckplatte mit dem Deckel sich in den Kübel zum Verschliessen des Kübels eindrückt. Da der Deckel aus leichtem Material besteht, brauchen die Haftmagnete bzw. der Saugzug nicht allzu stark zu sein, so daß dieser Widerstand nach dem Eindrücken in den Kübel allein durch den Preßsitz des Deckels im Kübel überwunden wird. Während dieses Eindrückvorganges bewegen sich nach der Rückkehr des Schubtellers in die Ladestellung auch die Keilmesser 30 wieder zurück, so daß der Stapel erneut mit seinem untersten Deckel in die Tellervertiefung 16 einfallen kann. Daraufhin wird der Stapel, wie vorher, wieder vom untersten Deckel getrennt und der Zudeckelvorgang kann wieder, wie vorher beschrieben, ablaufen.
  • Soll zusätzlich auf die abgefüllte Masse beispielsweise ölgetränktes Papier aufgelegt werden, so können auch diese Blätter durch den Schubteller in einem Zwischentakt der dann mit einer Saugeinrichtung ausgerüsteten Druckplatte zugeführt werden. In des Schubteller gelangt das Papier durch einen neben der Schiebebahn des Schubtellers vorgesehenen Papiersauger, der die einzelnen Blätter von einem Vorratsstapel abhebt und in die Tellervertiefung einlegt.
  • Dies kann beispielsweise während des Rückzugs des Schubtellers zur Ladestellung erfolgen. In diesem Fall nimmt der Schubteller aber noch keinen Deckel auf, sondern bringt das aufgenommene Papierblatt zuerst zur Druckplatte. Erst beim nachfolgenden, also jeweils dem zweiten Schiebetakt, wird ein Deckel aufgenommen und in die Schließstellung transportiert. Für eine Papieraufnahme ist der Schubteller natürlich unten geschlossen. Der Sohubteller kann natürlich für den Transport des Papiers, dessen Magazin meist vor dem Dekkelmagazin angeordnet sein wird, auch kürzere Verschiebehübe ausführen. Andererseits besteht auch die Möglichkeit, einen zusätzlichen Schubteller allein für die Papierzufuhr vorzusehen, was dann von Vorteil ist, wenn sich dadurch eine merkliche Beschleunigung des Vorgangs erzielen läßt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    0 Vorrichtung zum Zudeckeln von Behältern, insbesondere von Kübeln, Eimern od.dgl. mittels mit Übergreifrändern versehenen Eindrückdeckeln, gekennzeichnet durch eine in der Schließstetlung über dem zu verschließenden Kübel (4) auf- und abbewegbare Druckplatte (5) mit einem Haftorgan für den aufzudrückenden Deckel (, einen von einer Ladestellung unter einem Deckelstapel (27) bis zur Schließstellung unter die Druckplatte (5) hin- und herbeweglichen Schubteller (12) mit einer Tellervertiefung (16) zur Aufnahme eines einzigen Deckels (20) sowie durch in der Ladestellung unmittelbar über dem Schubteller (12) einfahrbare Keilmesser (30) zum Abheben des Deckelstapels (27) von dem im Schubteller (12) liegenden Deckel (20).
  2. 2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (5) mit auf der Unterfläche (8) eingesetzten und mit dieser Fläche bündigen Haftmagneten (9) versehen ist.
  3. 3) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (5) an der Unterfläche mit einer Saugeinrichtung ausgerüstet ist.
  4. 4) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (5) zum Flachdrücken der im Kübel (4) abgefüllten Masse in den Kübel einfahrbar und deshalb mit einer gegenüber der Masse nicht haftenden, möglichst ebenen Unterfläche (8) versehen ist.
  5. 5) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubteller (12) eine tellerförmige Vertiefung ilt einer Ringabstufung (23) aufweist, auf der der Übergreifrand (21) des Deckels derart aufliegt, daß die Randoberfläche nicht über die Oberfläche (24) des Schubtellers vorsteht0
  6. 6) Vorrichtung nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet, daß der Schubteller (12) an der Unterseite der Vertiefung (16) geschlossen ist und dieser Boden ein gegenüber der Unterfläche des inliegenden Deckels ausreichendes Spiel aufweist.
  7. 7) Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6,dadurch gekennzeichnet, daß die Keilmesser (30) außen von Randleisten (31), die sich seitlich an den Übergreifrändern (21) des Deckelstapels vorbeischieben,und- aus zwischen die Übergreifränder (21) einfahrenden Hubteilen (32) bestehen. Leerseite
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NL (1) NL7002433A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1342667A1 (de) * 2002-03-08 2003-09-10 Gebrüder Reichsfeld GesmbH & Co. Deckelmagazin sowie Deckelaufsetz- und Verschliess-Einrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1342667A1 (de) * 2002-03-08 2003-09-10 Gebrüder Reichsfeld GesmbH & Co. Deckelmagazin sowie Deckelaufsetz- und Verschliess-Einrichtung

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AT302904B (de) 1972-11-10
NL7002433A (de) 1970-08-25
CH507124A (de) 1971-05-15

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