DE1908735A1 - Geraet zum Eintreiben von Bolzen od.dgl. - Google Patents

Geraet zum Eintreiben von Bolzen od.dgl.

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DE1908735A1
DE1908735A1 DE19691908735 DE1908735A DE1908735A1 DE 1908735 A1 DE1908735 A1 DE 1908735A1 DE 19691908735 DE19691908735 DE 19691908735 DE 1908735 A DE1908735 A DE 1908735A DE 1908735 A1 DE1908735 A1 DE 1908735A1
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DE
Germany
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piston
buffer sleeve
end piece
sleeve
push rod
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Application number
DE19691908735
Other languages
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DE1908735B2 (de
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Dipl-Ing Max Genthe
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Tornado GmbH
Original Assignee
Tornado GmbH
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Publication date
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Publication of DE1908735B2 publication Critical patent/DE1908735B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/14Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Gerät zum Eintreiben von Bolzen oder dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Eintreiben von Bolzen oder dgl. mittels eines in einem Führungsrohr verschiebbaren Kolbens, der mit einer ihn am hubbegrenzenden Anschlag elastisch auffangenden stauchbaren Pufferhülse versehen ist.
  • Bei Bolzensetzgeräten ist es bekannt, den durch die Pulvergase beaufschlagten Schubkolben am vorderen Ende seiner Vorschubbewegung elastisch abzufangen, um auf diese 'w'leise ein hartes Anschlagen des Kolbens zu vermeiden. Je nach den Konstruktionsverhältnissen des Gerätes besteht das Mittel, mit dem die in der Regel abgesetzte Schulter des Schubkolbens abgefangen wird, aus einer lochscheibe aus Filz oder Gummi, oder aus einer entsprechend bemessenen Gummi- oder Kunststoffhülse. Während die Lochscheibe dem Anschlag für den Kolben zugeordnet, also geräteseitig fixiert ist, sitzt die Pufferhülse auf einer mit dem Kolben fest verbundenen Schubstange und nimmt damit an der Kolbenbewegung teil. Derartige Pufferhülsen liegen entweder mit ihrer äußeren Mantelfläche ganz oder zumindest mit ihrem vorderen und hinteren Ende gegen das Innere des den Kolben aufnehmenden Führungsrohres an. Je länger und elastischer solche Pufferhülsen sind, desto eher neigen sie dazu, durch den Au£-prall des Kolbens um ein geringes Maß zusammengedrückt, also gestaucht zu werden. Der Stauchvorgang ist an sich unerwünscht und wird in der Regel dadurch weitgehend ausgeschaltet, daß man die Pufferhülse aus hartelastischen Xerkstoffen herstellt, wodurch nicht zuletzt auch die Lebensdauer-der-Puffarhülse günstig beeinfluß% wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Pufferhülse über ihre Funktion als hubbegrenzender Anschlag hinaus als Bremsorgan für den Kolben nutzbar zu machen. -Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, d'aß die Pufferhülse innen mit einer umlaufenden Ausnehmung versehen ist, durch die der Hülsenmantel beim Stauchenradial ausdehnbar ist.
  • Dabei kann sich die Ausnehmung von der zentralen Bohrung aus im Bogen über den mittleren Bereich der Pufferhülse erstrecken.
  • Die Pufferhülse ist beiderseits durch je ein Kolbenendstiick begrenzt und mit dem in Schußrichtung vorne sitzenden Endstück auf einer mit dem hinteren Endstück fest verbundenen Schubstange lose geführt.
  • Der mit einer solchen Pufferhülse ausgestattete Schubkolben schnellt beim Zünden der Kartuschladung- innerhalb des Führungsrohres bzw. des Gerätelaufes vor, bis er durch den hubbegrenzenden Anschlag aufgefangen und beim Stauchen auch gleichzeitig abgebremst wird. Die Beregungsenergie des Kolbens wird somit nicht nur durch den Anschlag allein, sondern auchsdurch die-Reibung der gegen die Innenwand des Führungsrohres angepreßten Pufferhülse aufgezehrt. Damit wird das bi'sher stets als unangenehm empfundene harte Anschlagen des Kolbens wesentlich gemildert.
  • .j Der Ge-genstand der Erfindung ist anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, und zwar-zeigen: Fig. 1 einen Schubkolben in Ausgangsstellung im Führun.x3rohr eines Schubkolbengerätes im Längsschnitt und Fig. 2 den Schubkolben in der vorderen Endstellung.
  • Mit 1 ist das Führungsrohr oder-der Gerätelauf bezeichnet, in dessen engbemessenem Mündungsquerschnitt sowohl der Bolzen 2 -als auch das vordere als Schubstange 3 a ausgebildete Ende des Schubkolbens 3 untergebracht sind. Am rückwärtigen Ende 'der Schubstange 3 a ist ein Kolbenendstück 3 b, vorzugsweise mittels Gewinde, lösbar befestigt, das mit seiner großen Stirnfläche den vollen Druck der Treibladungsgase aufnimmt und zu diesem Zweck im Führungsrohr 1 gasdicht geführt ist. Bevor jedoch das Kolbenendstück 3 b aufgeschraubt wird, muß, da die Schubstange 3a abgesetzt ist, erst ein loses Kolbenendstück 3 c aufgezogen werden, dessen freie Stirnfläche der des geräteseitigen Anschlages 1 a entspricht. Dann folgt eine aus elastischem Werkstoff bestehende Pufferhülse 4, die nach dem Aufschrauben des Kolbenendstückes 3 b-soviel an Platz auf der Schubstange 3 a einnimmt, daß die Vorderkante des Kolbenendstückes 3 c gegen den Absatz der Schubstange 5 a satt anliegt.
  • Die Pufferhülse 4 weist eine ringförmige Ausnehmung 4 a auf, die von der zentralen Bohrung 4 b aus sich im Bogen über den mittleren Bereich der Pufferhülse 4 erstreckt. Lediglich in beiden Endbereichen liegt die Pufferhülse 4 damit gegen die Schubstange 3-a an. Hinsichtlich Anordnung und Ausbildung der Ausnehmung 4 a ist der Querschnitt der Pufferhülse 4 genau in der Mitte ihrer Gesamtlänge am meisten geschwächt. Wird nun die Pufferhülse 4 beim Auftreffen des. Endstückes 3 c gegen den geräteseitigen Anschlag 1 a axial zusammengedrückt, so erfolgt'mit dem Stauchen Sleichzeitig auch ein radiales' Ausweiten des Hülsenmantels derart, daß sich die Pufferhülse 4 fest gegen die Innenfläche des ihr.5n szohres 1 trea't. Der hierbei auftretende aelbungswiderstand dient zum !bbren.sn des Kolbens 3. Da die Reibung erst dann wirksam werden kann, wenn das Kolbenendstück 3 c bereits den Anschlag 1 a erreicht hat, wird niemals der Fall eintreten, daß die Kolbenenergie aufgezehrt ist, -bevor. der Kolben diese vordere Endstellung erreicht hat. Außerdem hat man es in der Hand, den Reibungswiderstand durch entsprechende Werkstoffauswahl und Querschnittsbemessung der Pufferhülse-mit dem Aufprallwiderstand so abzustimmen, daß in jedem Fall- der Schubkolben seine vordere Endstellung erreichen kann.
  • Selbstverständlich sind im. Rahmen der Erfindeng auch andere Konstruktionsbeispiele möglich. So. kann die Schubstange -a-und das Kolbenendstück 3 b aus einem Stück bestehen, wobei das Endstück 3 c und die Pufferhülse 4 von vorne auf die absatzlose Schubstange 3-a gesteckt werden. Ebenso muß der-Durchmesserdes losen Endstücks 3 c nicht an den des festen Endstücks 3 b heranreichen, da er weder eine Führungsaufgåbe im Rohr 1 zu erfüllen hat, noch an der Umsetzung des Treibladungsdruckes in Bewegungsenergie beteiligt ist.

Claims (3)

  1. P a t e n't a n s p r ü c h e
    Gerät zum Eintreiben von Bolzen oder dgl. in beliebige Werkstoffe mittels eines in einem'Führungsrohr verschiebbaren Kolbens, der mit einer ihn am hubbegrenzenden Anschlag elastisch auffangenden stauchbaren Pufferhülse versehen ist, d a d u r c h g e k'e n n z e i c h n e t', daß die Pufferhülse (4) innen mit einer umlaufenden Ausnehmung (4 a) ver--sehen ist, durch die der Hülsenmantel beim Stauchen radial ~ausdehnbar'ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, d a & u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß sich die Ausnehmung (4- a) von der zentralen Bohrung (4 b) aus im Bogen über den mittleren Bereich der Pufferhülse (4) erstreckt.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Pufferhülse (4) beiderseits durch je ein Kolbenendstück (3 b und 3 c) begrenzt ist und mit dem in Schußrichtung vorne sitzenden Kolbenendstück (3 c) auf einer mit dem hinteren Kolbenendstück (3 b) fest verbundenen Schubstange (3 a) lose geführt ist'.
    L e e r s e i t e
DE19691908735 1969-02-21 1969-02-21 Geraet zum Eintreiben von Bolzen od.dgl. Pending DE1908735A1 (de)

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