DE1908766A1 - Rohrpoststation - Google Patents

Rohrpoststation

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DE1908766A1 DE19691908766 DE1908766A DE1908766A1 DE 1908766 A1 DE1908766 A1 DE 1908766A1 DE 19691908766 DE19691908766 DE 19691908766 DE 1908766 A DE1908766 A DE 1908766A DE 1908766 A1 DE1908766 A1 DE 1908766A1
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    • B65G51/00—Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
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Description

  • Rohrpoststation Dic Erfindung betrifft eine im Zuge eines gegen die Hori--sontale geneigten Fahrrohrstranges angeordnete Rohrpoststation mit einem Empfangsmagazin und einer dichten Weiche, die um eine an ihrem. einen Ende befilldliche Drehlagerung aus dor Flucht des Fahrrohrstranges verschwenkbar ist. Unter "horizontal geneigt" kann dabei auch vertikal verstanden werden.
  • Bei einer bekannten derartigen Rohrpoststation ist die Drehlagerung der dichten Weiche im unteren Bereich der Rohrpoststation angeordnet und weist das frei verschwenkbare Ende des Weichenrohres nach oben, wo es wahlweise in Flucht zum Fohrrohrstrang oder zu einem über einer Eingabe öffnung angeordneten Senderohr geschwenkt werden kann. Auf dem Weichenrohr ist ein Ablenkkeil befestigt, der bei mit dem Senderohr fluchtender Stcllung des Weichenrohres in die Flucht des Fahrrohrstranges ragt und eine von oben in die Rohrpoststation einfahrelide Rohrpostbüchse seitlich in Richtung auf einen Empfangsraum bzw. einen unter diesem befindlichen Empfangsbehälter ablenkt.
  • Da sich oberhalb der Sendeöffnung das Senderohr-befindet, in das abzuscndende Rohrpostbüchsen eingelegt werden können und sich - wie beschrieben - an den Empfangsraum ein Empfangsbehälter anschließt, muß eine beträchtliche Abmessung dor Rohrpoststation in Richtung des Fahrrohrstranges in Kauf genommen werden. Diese Abmessung beträgt minimal etwa drei Büchsenlängen, ist jedoch für die Praxis unter Berücksichtigung einzuhaltender Sicherheiten länger - also etwa bis zu 4 Büchsenlängen - zu wählen. Weiterhin fahren die ankommenden Rohrpostbüchsen mit nahezu unverminderter Gesch@indigkeit in den Empfangsraum ein, so daß ß eine große Geräuschentwicklung und gleichzeitig die Gefahr von Beschädigungen sowohl der Rohrpostbüchsen als auch der Rohrpoststation nicht zu vermciden ist. Bosonders gravierend ist dieser Nachteil beim Einsatz von. Rohrpostbüchsen, die verstellbare Ziclkennzeichnungsvorrichtungen, wie z.B. drehbare Magnete, Kontaktringe oder ähnliche Markierelemente, aufscisen, die im allgemeinen aufgrund ihres mechanischen Aufbaues gegen Erschütterungen störanfällig sind.
  • Bcsonders beim Einsatz verhältnismäßig großer Rohrpostbüchsen mit entsprechend großen Eigen- und Zuladegewichten sowie entsprechend großen Längsabmessungen ist die bekannte Station kaum einsetzbar, da sowohl die mechanischen Beanspruchungen der Rohrpostbüchsen und der Rohrpoststation als auchdie Baulänge der Rohrpoststation in unzumutbarem Umfang ansteigen Daa der Erfindung zugrunde liegende problem besteht -darin, eine Rohrpoststation zu schaffen, die bei gedrängtem platzsparenden Aufbau das Absenken sämtlicher mechanischer Beanspruchungen der Rohrpoststation und der Rohrpostbüchsen auf ein praktisch nicht ins Gewicht fallendes Maß sowie die Vermeidung von starker Geräuschentwicklung ermöglicht. Erfindungsgemäß wird dieses Problem dadurch gelöst, daß die dichte Weiche vom Ort der Drehlagerung ausgehend abwärts gerichtet ist und daß im Bereich eines ihrer Enden eine durch entsprcchende Ziclinformationen einer ankommenden Rohrpostbüchse beeinflußbare Verschlußeinrichtung angeordnet ist, die bei ihrem durch cine Antricbseinrichtung bewirkten Wirksamwerden dicscs Ende der dichten Weiche derart verschließt, daß bei von oben in die Rohrpoststation einfahrenden Rohrpostbüchsen die Strömung von Förderluft durch die dichte Weiche unter brechen und im Zusammenwirken mit der ankommenden Rohrpostbüchse ein diese abbremsendes Luftpolster aufgebaut wird, sowie daß nach erfolgter Bremsung der Rohrpostbüchse die mittels einer Stelleinrichtung verschwenkte dichte Veiche eine mit ihrem von der Verschlußeinrichtung freigegebenen Ende auf das Empfangsmagazin weisende Ausschleusvorrichtung bildet, die die bis zum Stillstand abgebremste Rohrpostbüchse nach vorheriger Freigabe unter alleiniger Einwirkung der Schwerkraft geführt in das Empfangsmagazin über leitet.
  • Als wesentlich für die Erfindung ist anzusehen, daß ankommende Rohrpostbüchsen innerhalb der dichten Weiche zum Stillstand kommen und anschließend die dichte Weiche als Ausschleusevorrichtung dient, die die abgebremsten Rohrpostbüchsen unter alleiniger Einwirkung der Schwerkraft kontinuierlich in das Empfangsmazin überleitet. Während dieser geführten Uberleitung haben die Rohrpostbüchsen eine definicrte lage, so daß es möglich ist, sie mit entsprechend geformten Aufnahmen des Empfangsmagazins æufzunehmen und nahezu völlig stoßfrei im Magazin zur Ruhe kommen zu lassen.
  • Insgesamt übersteigt die Baulänge der erfindungsgemäßen Station inklusive des Empfangsmagazins im Höchstfall knapp zwei Büchselllängen. Diese geringe Abmessung wird im wesentlichcu dadurch erzielt, aaß nach dem Verschwenken der dichteil Weiche der von unten in die Rohrpoststation einmündende Fahrrohrstrang frei zugänglich wird, so daß in diesen Büchsen eingeworfen werden können. Eine gleichwertige Möglichkein, die die erfindungsgemäße Rohrpoststation bietet, besteht darin, eine abzusendende Rohrpostbüchse im ausgeschwenkten Zustand des Weichenrohres direkt in dasselbe einzuführen. Bei dieser Bedienungsart besteht Jedoch nicht mehr die Möglichkeit, bereits während des Empfangens eIner Rohrpostbüchse eine weitere abzusendende Rohrpostbüchse innerhalb der Rohrpoststation in Bereitschaft zu halten bzw.
  • bereits abzusenden.
  • Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Verschlußeinrichtung am unteren Ende der dichten Weiche angeordnet und beim Wirksamwerden der Verschlußeinrichtung wird eine Relativbewegung zwischen ihr und dem freien Weichenende ausgeführt.
  • Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung-sieht vor, daß das Verschließen des frei verschwenkbaren Weichenendes aus dem Verschwenkvorgang abgeleitet wird. Eine zweckmäßige -Realisierung dieses Prinzips besteht darin, daß die Verschlußeinrichtung eine sich in Schwenkrichtung des unteren Weichenendes erstreckende Führungsbahn aufweist, die vorzugsweise derart der beim Verschwenken des unteren Weichenendes beschriebenen Krümmungsbahn angepaßt ist, daß sie nach erfolgtem Verschwenken des Weichenendes um einen Mindestllinkel # dichtend am ^.eichenende anliegt; Der Mindestwinkel ist dabei durch die Länge des Weichenrohres und den-Durchmesser desselben bestimmt, d.h. das Rohr der dichten Weiche muß soweit auf die Führungsbahn geschoben werden, daß das freie Ende des Rohres völlig aus dem Bereich des von unten in die Rohrpoststation eintretenden Fahrrohrstranges herausgeschwenkt ist. Die Führungsbahn kann dabei durch einen Schieber gebildet sein, der entweder einen separaten Antrieb besitzt oder mit der dem Verschwenken der Weiche dienenden Stelleinrichtung gekuppelt ist.
  • Die Ausschleusung einer gebremst empfangenen -Rohrpostbüchse erfolgt dann durch Zurückziehen des Schiebers.
  • Die Ausschleusung kann aber, wenn die Führungsbahn ein starres, nicht antreibbares Gebilde darstellt, auch durch weiteres Verschwenken der dichten Weiche um einen im allgemeinen dem bereits erwähnten Mindestwinkel entsprechenden Winkel erfolgen, womit gleichzeitig die Rohrpostbüchse automatisch freigegeben ist und in den Bereich einer Aufnahme des Empfangsmagazins geführt werden kann.
  • Als konstruktiv und steuerungstechnish besonders vorteilheft crweist es sich dabei, der Rohrpoststation eine Sendevorrichtung zuzuordnen, die durch das Verschwenken des Weichenendes um den Mindestwinkel oder den Zusatzwinkel so becinflußt wird, daß die automatische Einschleusung einer im Gehäuse lagernden Rohrpostbüchse in den von unten in die Rohrpoststation eintretenden Fahrrohrstrang erfolgt. Die Sendev6rrichtung kann dabei in einfachster Weise durch eine Führungsschiene realisiert werden, die starr mit der dichten Weiche verbunden ist und die Aufnahme einer Rohrpostbüchse gestattet. Es ist aber, wenn die Verkehrsverhältnisse in der Anlage dies erforderl-ich machen, ohne weiteres auch cine wahlweise Einschleusüng von Rohrpdstbüchsen in den Fahrrohrstrang möglich.
  • Das Wirksam@arden der Verschlußeinrichtung - also im besonderen das Verschwenken der dichten Weiche um den Mindestwinkol - kann durch einen oberhalb der Rohrpoststation im Zuge des Fahrrohrstranges angeordneten Steuerkontakt erfolgen, dessen Becinflussung durch eine ankommende Rohrpostbüchse gleichzeitig die Abschaltung eines die Förderluft für den Fahrrohrstrang liefernden Gebläses bewirken kann.
  • Dabei ist es gleichgültig, von welcher Seite des Fahrrohrstranges die Rohrpostbüchse kommt, d.h. die Anschaltung der Verschlußeinrichtung und die Abschaltung des Gebläses wird auch dann durchgeführt, wenn die Rohrpostbüchse von unten kommend bereits die dichte Weiche passiert hat. Durch Abtrennen der Förderluft vom Fahrrogrstrang wird die,3üchse allmählich entlang ihres aufwärts gerichteten Förderweges abgebremst, um dann beschleunigt wieder zurückzufallen, bis sie durch die inzwischen wirksam gewordene Verschlußeinrichtung bzw. das unter ihrer Mitwirkung aufgebaute Luftpolster bis zum Stillstand abgebremst wird.
  • Bas Überfahren der Rohrpoststation kann aber bei einer ande@en Ausführungsform der Erfindung dadurch vermieden werden, daß unmittelbar oberhalb der Drehlagerung der dichten Weiche cin in den lichten Querschnitt des Fahrrohrstranges einfahrbarer Schicber angeordnet wird. Dieser Schieber ist bei von oben ankommenden- -Büchsen aus dem Fahrrohrstrang herausgefahren und blcibt unwirksam. Für den Empfang einer von unten kommenden Rohrpostbüchse wird der Schicber, der eine Durchgangsöffnung aufweist, in den Fahrrohrstrang hineingeschoben, so daß die Büchse bis an der Schicber gefördert wird. Durch das anschließende Verschwen-@en der dichten Weiche wird der Förderluftstrom unterbrochen bzw. unwirksam und die Rohrpostbüchse kann in das Empfangs-@@gazin ausgeschleust werden. Die Durchtrittsöffnung des Schicbers, die eine Drosselung des Förderluftstromes bewirkt, ist dabei so bemessen, daß selbst schwerste Rohrpostbüchsen noch bis an den Schieber herangefördert werden @önnen.
  • n der geneigte Fshrrohrstrang in: verhältnismäßig kurzem: b@tand über der Rohrpoststation in die Horizontale übergeht, iÜtcfl' für den Einsatz der der von einem Steuerkontakt be- -cinflußbaren Station, insbesondere in bezug auf die pneuma-@ische Bremsung ankommender Rohrpostbüchsen, gewisse Schwierigkeiten auf. Diese bestehen darin, daß aufgrund endlich langer Schaltzeiten des Weichenrohres die Rohrpostbüchse sich bereits unmittelbar vor der dichten Weiche bzw. bereits in ihr befindet, bevor die Ausbildung eines abbremsenden Luftpolsters erfolgen kann.
  • Entsprechend gilt für nach oben fahrende Büchsen, daß diese bereits in den horizontalen Teil des Fahrrohrstranges eingefahren sein können, bevor die aufgrund der Betätigung deß Steuerkoutaktes wirksam werdende Abbremsung der Rohrpostbüchsen einsetzt. In einem solchen Fall müßte die Betätigung des Steuerkontaktes zugleich die Umkehr der Richtung der Gebläscluft veranlassen, um die Rohrpostbüchse aus dem Bereich des horizontal verlaufenden Teiles des Fahrrohrstranges in den gegen die Horizontale geneigten Tcil überzuführen.
  • Durch eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung werden diese Schwierigkeiten umgangen, ohne daß dabei komplizierte Steuerungsvorgänge durchgeführt werden müssen. Dieser Weiterbildung liegt die bekannte Abhängigkeit zwischen der Schaltzeit eines bewegten Körpers und seiner Nasse zugrunde.
  • Es wird demgemäß in die Rohrpoststation ein zusätzliches Aggregat eingeführt, das wie eine Verschlußeinrichtung wirkt, aber erhcblich geringere bewegte Massen aufweist.
  • Einc konstruktiv besonders einfache Realisierung dieses Prinzips wird durch den Einsatz eines in einer Luftumführung zwischen dem von unten in die Rohrpoststation eintretenden Pahrrohrstrang und-der Führungsbahn gelegenen Ventils erreicht Bci einer für die Rohrpoststation bestimmtenRohrpostbüchse wird bereits beim Absenden derselben das Sch\rcnken der dichten Weiche auf die Führungsbahn veranlaßt und im Noment der Betätigung des Steuerkontaktes durch die ankommende Rohrpostbüchse das Ventil umgeschaltet, so daß der FUrderluftstrom unterbrochen wird. Da die Schließbewegung des Ventils zwangsläufig sehr viel schncller vor sich geht als daß vorher beschriebene Verschwenken des Weichenrohrcs, ist die Zeit bis zum Aufbau eines wirksamen Luftpolsters entsprechend kürzer.
  • Es muß natürlich dafür Sorge getragen werden, daß beim Vcrschwenken des Weichenrohres auf die Führungsbahn ein Verschluß des freien Endes des von unten in die Rohrpoststation cintretenden Fahrrohrstranges erfolgt, da sonst die Gcbläseluft zum großen Teil am Ort der Station austreten würde.
  • Bci Einsatz eines derartigen Ventils ergibt sich auch die Möglichkeit, durch geringfügige Abwandlung des beschricbenon Prinzips, die erfindungsgemäße Rohrpoststation audi für den Einsatz innerhalb eines horizontal verlsufenden Fahrrohrstranges geeignct zu machen. Zu diesem Zweck muß ledig--lich der bei Betätigung des Steuerkontaktes wirksam werdende' Verschluß der Führungsbahn durch einen gedrosselten BuItaustritt aus dem Ventil ersetzt werden. Für den Sendevorgang müßte eine entsprechend angepaßte Sendevorrichtung geschef--fen werden.
  • Für die Steuerung des Abbremsvorganges bei von oben komrnenden Büchsen kann aber auch ganz auf den Steuerkontakt verzichtet werden. Zu diesem Zweck wird eine unterhalb und obrhalb der Rohrpoststation in den' Fahrrohrstrang einmündende Luftleitung vorgesehen, die cin Ventil aufweist.. Dieses ist bei von oben ankommenden Hohrpostbüchsen geöffnet, so ,daß die Luftströmung ungehindert über die Luftleitung die Rohrpoststation überbrüclcen kann, während bei. von unten kommenden Rohrpostbüchsen das Ventil geschlossen ist, sodaß die Rohrpostbüchsen über die Verschlußeinrichtung hinaus bis an den Schieber befördert werden können. Ein Vorteil dieser Auordnung besteht darin, daß während des Empfengens einer Rohrpostbüchse die vor bzw. hinter der Rohrpoststation im Zuge des gleichen Fahrrohrstranges angeordneten Rohrpoststationen auf einfachste Weise gleichzeitig mit Förder@uft versorgt werden können.
  • Die erfindungsgemäße Rohrpoststation bes hränkt sich aber nicht auf die Verwendung der dichten gleiche sowohl als einem Toil der Verechlußeinrichtung als auch der Ausschleusvorrichtung, sondern ermöglicht auch den Einsatz eines Schiebers als alleinige Verschlußeinrichtung. zu tung. Diese Möglichkeit kann aus konstruktiven und steuerungstechnischen Gründen insbesondere bei Vorhandensein eines weiteren oberhalb der Lagerstelle der dichten Weiche angeordneten Schiebers besonders vorteilhaft sein. Trotzdem ist der Einsatz des Schiebers nicht nur auf die letztgenannte Möglichkeit oegrenzt, wobei allerdings bei Einsatz nur eines als Versehlußeinrichtung dienenden Schiebers und bei Nichtvorhandensein eines oberhalb der Rohrpoststation angeordncten Stcuerkontaktes nur der Empfang von von oben kommenden Rohrpostbüchsen möglich ist.
  • Die erfindungsgemäße Rohrpoststation bietet aber auch die Möglichkeit, mit nur einem einzigen Schiebe ohne Verwendung eines zusätzlichen Steuerkontaktes sowohl von oben als auch von unten in die Rohrpoststation einlaufende Rohrpostbüchsen gebremst zu empfangen. Dies wird dadurch erreicht, daß unmittelbar oberhalb der Drehlagerung der dichten Weiche ein in den lichten Querschnitt des Fshrrohrstranges einfahrbarer Schieber angeordnet ist. Die von oben kommenden Rohrpostbüchsen werden dabei durch den sich vor dem Schieber ausbildenden Luftstau abgebremst, während die von unten kommenden Rohrpostbüchsen über eine gedrosselte Luftzufuhr gebremst bis an den Schieber herangeführt werden.
  • Diese Drosselung ist beispielsweise so zu erzielen, daß von einer die Rohrpoststation überbrückenden luftleitung aus ein Abzwcig mit gegenüber der -Luftleitung geringerem Querschnitt bis unmittelbar unter den Schieber geführt wird.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung kann jedoch,auf diese Abzweigleitung verzichtet werden, wenn der Schieber eine Durchtrittsöffnung erhält, die derart' abgedeckt ist, daß bei von unten nach oben gerichteter Luftströmung der Durchtritt freigegeben, dagegen bei von oben nach unten gerichteter Luft strömung der Durchgang verschlossen ist. Zweckmäßigertzeise wird dazu auf der:nach oben gewandten Fläche des Schiebers über der Durchtrittsöffnung des Schiebers eine durch die Einz wirkung der Luf,tströmung von der Öffnung abhebbare flexible Platte angeordnet. In vorteilhafter Weise kenn der Aufwand an Armaturen für diese Rohrpoststation dadurch heråbgesetzt werden, daß der Schieber und das in der Luftleitung angeordnete Ventil derart zu einer mit gemeinsamem Antrieb versehenen kombinierten Ventil -Verschlußeinrichtung zusammengefaßt sin, daß der Schieber den beweglichen Teil des Ventils darstellt. Der für den Empfang einer von oben kommenden Rohrpostbüebse in den Fahrrohrstrang einfahrbare Schieber gibt also gleichzeitig den Durchgang innerhalb der Luftleitung frei.
  • Da bei der Rohrpoststation, die lediglich einen oberhalb der dichten Weiche angeordneten Schieber aufweist, eine.
  • abgebremste Rohrpostbüchse nach ihrer Freigabe durch Zurückziehen des Schiebers noch die gesamte Länge der dichten Weiche durchfahren, muß, empfiehlt sich der Einsatz einer derartigen Station naturgemäß nicht für den Empfang extrem schwerer Rohrpostbüchsen.
  • Aus konstruktiven und optischen Gründen erweist es sich als zweckmäßig, die erfindungsgemäße Rohrpoststation mit einem Gehäuse zu umgeben, wobei dieses aufgrund des Einsatzes einer dichten Weiche innerhalb der Rohrpoststationden Vorteil bietet, nicht gegen die atmosphäre abgedichtet werden zu nüssen. Das Gehäuse kann zugleich Träger oder mechanische Abschirmung sämtlicher konstruktiver und steu--erungstechnischer Einrichtungen sein.
  • Die Erfindung wird anhand der in den Figuren 1 bis 11 dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
  • Dabei zeigen die Figuren 1 bis 3 eine Rohrpoststation mit einer Führungsbahn als Teil der Verschluße-inrichtung in der Durchgangs-, Brems- und Empfangsstellung, während die Figuren 4 und 5 die Rohrpoststation gemäß den Fig.1 bis 3 mit anderen Verschlußeinrichtungen darstellen0 Die Figur 6 stellt eine nur für den Empfang von von oben kommenden Büchsen eingerichtete Rohrpoststation mit einem Schieber als Verschlußeinrichtung und die Figur 7 eine durch den Einsatz eines weiteren Schiebers auch für den gebremsten Empfang von von unten' kommenden Rohrpostbüchsen gecignete Rohrpoststation dar. In der Figur 8 sind zwei mögliche Ausführungsformen des zusätzlich eingoführten Schiebers in schematischer Darstellung gezeigt'.
  • Die Figur 9 stellt eine Rohrpoststation mit -nur einem Schieber dor, die sowohl für von oben als auch für von unten kommende Rohrpostbüchsen geeignet ist.
  • Figur 10 zcigt eine zweckmäßige Ausbildung des in der Rohrpoststation nach Figure 9 eingesetzten Schiebers, während in der Figur 11 ein Ausführungsbeispiel gezeigt is, das die Vereinfachung der verwendeten Armeturen crmöglicht.
  • Die in den Figuren 1 bis 3 in drei verschiedonen Betriebsstellungen dargestellte Rohrpoststation @oist eine in dem Gehäuse 1 um die Drehlagerung 2 verschwenkbare dichte Weiehe' 3 auf, die in der in Fig.l dargestellten Durchgangsstellung in die flucht des Fahrrohrstranges 4 eingefahren ist.
  • Die nur schematisch dargestellte Antri@bseinri@htung 5 der dichton Weiche 3 ist sowohl durch den Steuerkontakt 6 als auch durch den Meldekontakt 7 beeinflußbar. Der Stouerkontakt bewirkt dabei sowohl bei von unten als auch bei von oben kommenden Büchsen das in der Fig. 2 dargeste@@te Versch@enken der dichten Weiche 3 um, den inkcl . Dic dichte Weiche 3 wird damit auf die Führungsbahn 8 überführt, dle für einen Luftabschluß des frei verschwenkbaren Endes 3a der dichten Weiche 3 Sorge trägt. Gleichzeitig wird im allgemeinen der Steuerkontakt 6 mit der dem Fahrrohrstrang 4 zugeordneten - nicht dargestellten - Gobläsecinrich@ung derart verbunden scin, daß bei Betätigung des Steuerkontakies 6 durch eine ankommende Rohrpostbüchse das Gebläsc abgeschaltet wird, so duß alle ankommenden Rohrpostbüchsen unabhängig voh ihrcr Ankunftsrichtung durch das sich im Zusammenwi@ken mit jer Rohrpostbüchse in der dichten Weiche 3 bildende Luftpolster gebremst bis auf die Führungsbahn 8 herabgeführt @erden, wo der Meldekontakt 7 becinflußt wird. der daraufhir. das in ler Fig. 3 dargestellte weitere Verschwenken der dichten Weiche 3 um den Winkel ß verursacht. Die empfangene Rohrpostbüchse wird damit automatisch freigegeben und unter alleiniger Einwirkung der Schwerkraft durch die im Gehäuse 1 befindliche Austrittsöffnung 1a geführt in das Empfangsmagazin 9 übergeleitet. Das Empfangsmagazin 9 eist dabei eine der Neigung der dichten Weiche 3 im Moment des Ausschleusens entsprechend geneigte Auffangebene 9,a auf, die es ermöglicht, die ankommenden Rohrpostbüchsen stoßfrei zu übernehmen und im Empfangsmagazis 9 zu lagern. Um die Aufnahme mehrerer Büchsen ohne vorherige Entleerung des Empfangsmagazins 9 zu ermöglichen, kann die Auffangebene 9a des Empfangsmagazins 9 zusätzlich seitlich geneigt sein, so daß auf die Auffangebene 9a übergeleitete Rohrpostbüchsen seitlich bis an das Ende des Empfangsmagazins 9 rollen.
  • In der Fig.4 ist eine im Prinzip der in-den Figuren 1 bis 3 dargestcllten Rohrpoststation gleiche Station dargestellt.
  • Der cigentliche Verschluß des freien Endes 3a der dichten Weiche wird hier von dem in der Umluftleitung 10 gelegenen Ventil 11 übernommen. Beim Absenden einer für die Rohrpoststation bestimmten Rohrpostbüchse wird an der be-treffenden Sendestation durch Ausgabe einer Zielinformation das Vcrschwenken der dichten Weiche 3 bewirkt. Wenn die ankommendc Rohrpostbüchse den Steuerkontakt 6 betätigt, wird das zuvor noch geöffnete Ventil 11 verschlossen, und es, wird ein die Rohrpostbüchse abbremsendes Luftpolster aufgebaut.
  • Der Austritt von Förderluft aus der Rohrpoststation wird dabei durch die Verschlußklappe 12 verhindert, die gleichzeitig mit dem Verschwenken der dichten Weiche 3 über das freie Ende des Fahrrohrstranges 4 geschoben wird.
  • -In- der Fig.5 ersetzt der Schieber 8a die Führungsbahn 8 der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Rohrpoststation.Nach Betätigung des Steuerkontaktes 6 setzt die dichte Weiche 3 auf dem Schieber 8a auf,, wodurch das abbremsende Luftpolster erzeugt wird. Nach Zurückziehen des Schiebers 8a mittels des Antrieb bes Sb kann die Rohrpostbüchse durch die Gehäuseöffnung 1a ausgeschleust werden.
  • Dio in der Fig 6 dargestellte, im Zuge des Fahrrohrstranges 13 liegende R,olirpoststation weist wiedorum die um die Drehlagerung 14 schwenkbare dichte Weiche 15 auf Als Verschlußcinrichtung der Rohrpoststation' dient der durch die Antriebscinrichtung 16 betätigbare Schieber 17, der zur Abbremsung der aufs dem Fahrrohrstrang 13 in- die Rohrpoststation eintrotenden Rohrpostbüchsen in den lichten Querschnitt des Fahrrohrstranges 13 eingeschoben wird Der dichten Weichc 15 ist wiederum eine ihrem Verschwenken dienende Stellcinrichtung 18 zugcordnet, Die Rohrpoststation ist mittels der Luftlcitung 20 überbrückt, in der ein Ventil ,21 angeor'dnet ist, das bei von oben ankommenden, für die Rohrpoststation bestimmten Rohrpostbüchsen geöffnet und in allen anderen Bctricbsfällen geschlossen istt Während des Empfangs einer für die Rohrpoststation bestimmten Rohrpostbüchse kann doher die durch das Gebläse 22 golieforte Förderluft die Rohrpoststation umgehen und für den Transport außerhalb des Borciches der Rohrpoststation im Fahrrohrstrang 13 befindlicher Büchsen verwendet werden.
  • Währond die in der Fig. 6 dargestellte Rohrpoststation'nur von oben ankommende Rohrpostbüchsen abbremsen kann, ermöglicht die in der Fig. 7 dargestellte Rohrpoststation eine Abbremsung der Rohrpostbüchsen unabhängig von der Förderrichtung derselben. Zu diesem Zweck ist zusätzlich zum Schieber 17 ein weiterer, unmittelbar oberhalb -der Drehlagerung 14 angeordneter Schieber 23 vorgesehen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schieber 25 dabei so beschaffene daß er nach seiner, Einfahrt in den lichten Querschnitt des Fahrrohrstranges 13 den gedrosselten Durchtritt von Luft ermöglicht. Bei einer von unten ankommenden Rohrpostbüchse ist also das Ventil 21 geschlossen und die Förderluft strömt mit vorminderter Geschwindigkeit durch den Schicber 23. Dadurch wird die Rohrpostbüchse bis an den Schieber 23 gefördert und verbleibt solange in dieser Stellung, bis der Schicber 17 in den Fahrrohrstrang 13 einfährt und damit die Antriebsluft von der empfangenen Rohrpostbüchse abtrennt. Diese fällt nunmehr ein kurzes Stück entgegen der Wirkung des in der dichten Weiche 15 aufgebauten Luftpolsters bis zum Schieber 17 zurück und wird anschließend durch Verschwenken der dichten Weiche 15 in das Emp£angsmegazin 19 aus geschleust, dessen Aufnahme 19a entsprechend geneigt ist.
  • In der Fig. 8 sind schematisch zwei Möglichkeiten der Realisierung eines gedrosselten Luftdurchtritts durch den Schieber 23 dergestellt. Die erste Möglichkeit sieht eine zum Fahrrohrstrang 13 koaxiale Bohrung 23a im Schieber 23 vor, während im zweiten Fall der Schieber 23 so ausgebildet ist, daß er nicht ganz in den Fahrrohrstrang 15 einfährt, so daß ein Schlitz 13a fur den Durchtritt der Förderluft verbleibt.
  • Die in der Fig 9 dargestellte Rohrpoststation ermöglicht bei Einsatz nur eines Schiebers den gebremsten Empfang von von oben und von unten ankommenden Rohrpostbüchsen. Der Schieber 24 ist dabei oberhalb der Drehlagerung 25 der dichten Weiche 26-angeordnet. Die Rohrpoststation ist, wie in einem Toll der bereits beschriebenen Ausführungsbeispiele, wiederum mittels-der Luftleitung 27 überbrückt, in der das Ventil 28 angeordnet ist. Für den Empfang von von oben in den Fohrrohrstrang 29 eintretenden Rohrpostbüchsen ist das Ventil 28 geöffnet, so daß die Förderluft für den Antrieb weiterer außerhalb des Bereichs der dargestellten Rohrpoststation befindlicher Rohrpostbüchsen verwendet werden kann.
  • Näch Einfahren des Schiebers 24 in den lichten Querschnitt des Fahrrohrstranges 29 entsteht wiederum ein Luftstau, der zur Abbremsung der ankommenden Rohrpostbüchse führt. Nach Aufsctzen auf den Schieber 24 wird die dichte Weiche 26 in Richtung auf das Empfangsmagazin 30 verschwenkt und anschließend die im Fahrrohrstrang 29 befindliche Rohrpostbüchse durch Zurückziehen des Schiebers 29 freigegeben.
  • Bei von unten ankommenden Rohrpostbüchsen ist das in der Luftloitung 27 gelegene Ventil 28 geöffnet und der Schieber 24 in den Fahrrohrstreng 29 eingefahren. Die Luftleitung 27 ist dabei mittels der Abzweigleitung 31 mit dem Fahrrohrstrang 29 unmittelbar unterhalb des-Schiebers 24 verbunden. Die Förderluft verzweigt sich daher bei von unten ankommenden Rohrpostbüchsen am Ort 27a, wobei der Querschnitt der Abzweigleitung 31 so gewählt wird, daß die durch den Fahrrohrstrang 29, die dichte Weiche 26 und die Abzweigleitung 31 in die Luftleitung 27 eintretende Fördarluft die Förderung auch einer Rohrpostbüchse mit maximal möglichem Zuladungsgewicht bis an dn Schieber 24 heran ermöglicht.
  • In der Fig.10ist ein Schieber 32 dargestellt, bei dessen Einsatz anstelle, des Schiebers 24 der Fig.9 auf die Abzweigleitung 31 verzichtet werden kann. Der Schieber 32 weist in bezug auf die möglichen Richtungen der Förderluft Rich-.
  • tungscigenschaften auf. Diese werden dadurch erzielt, daß auf der Durchtrittsöffnung 32a des Schicbers 32 eine flex@le Platte 33 angeordnet ist, die bei von oben auf den Schieber 32 auftreffender Förderluft die Durchtrittsöffnung 32a verschließt, dagegen, bei von unten ankommender Förderluft die flexible Platte 33 von der Durchtrittsöffnung 32a abhebt, so daß ein gedrosselter Durchtritt der Luft möglich ist.
  • In der Fig.11 ist eine besonderc'Ausführungsform des Schiebers 32 dargestellt, die zugleich das Ventil 28 der in der Fig.8 dargestellten Rohrpoststation ersetzt. Der mit der flexiblen Platte 33 versehene Schicber 32 befindet sich dabei, in einem Gehäuse 34, durch das zusätz'lich die Luftileitung 27 geführt ist. Bei Einfahrt des Schiebers 32 in deü Fahrrohrstrang 29 zum Empfang von von oben ankommenden Rohrpostbüchsen wird damit automatisch die Luftleitung 27 freigegeben. Um den Empfang auch schwere von unten kommender Rohrpostbüchsen zu ermöglichen, muß der Querschnitt der Luftleitung 27 entsprechend geringer als der des Fshrrohrstranges 29 bemessen sein Selbstverständlich kann aber auch bei den in den Fig.6, 7 und 9 dargestellten Rohrpoststationen auf die Luftleitungen verzichtet werden, wenn entsprechend der i den Fig.1 bis 5 gezeigten Möglichkeiten eine Kontaktsteuerung vorgesehen wird.
  • Insgesamt ertnöglicht die erfindungsgemäße Rohrpoststation mit nur geringem konstruktivem und steuerungstechnischem Aufwand die kontinuierliche Bremsung einer ankommenden Rohrpostbüchse und deren unter alleiniger Einwirkung der Schwerkraft erfolgende geführte Überleitung in ein Empfangsmagazin.
  • 22 Patentansprüche 11 Figuren

Claims (22)

  1. Patentanstrüche 1. Im Zuge eines gegen die Horizontale geneigten Fahrrohrstranges angeordnete Rohrpoststation mit einem Empfangsmagazin und einer dichten Weiche, die um eine an ihrem einen Ende befindliche Drehlagerung aus der Flucht des Fahrrohr-Stranges verschwenkbar ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die dichte Weiche (3) vom Ort der Drehlagerung (2) ausgehend abwärts gerichtet ist und daß im Bereich eines (3a.) ihrer Enden eine durch en-tsprechende Fielinformationen einer ankommenden Rohrpostbüchse beeinflußbare Verschlußeinrichtung (8) angeordnet ist, die bei ihrem durch eine Antriebseinrichtung (5) bewirkten Wirksamwerden dieses Ende (3a) der dichten Weiche (3) derart verschließt, daß bei von oben in die Rohrpoststation einfahrenden Rohrpostbüchsen die Strömung von Förderluft durch die dichte Weiche (3) unterbrochen und im Zusammenwirken mit der ankommenden Rohrpostbüchse ein diese abbremsendes Luftpolster aufgebaut wird, sowie daß nach erfolgter Bremsung der Rohrpostbüchse die mittels einer Stelleinrichtung (5) verschwenkte dichte Weiche (3) eine mit ihrem von der Verschlußeinrichtung (8) freigegebenen Ende (3a) auf das Empfangsmagazin (9) weisende Ausschleusvorrichtung bildet, die die bis zum Stillstand abgebremste Rohrpostbüchse unter alleiniger Einwirkung der Schwerkraft geführt~in das Empfangsmagazin (9) überleitet (Fig. 1).
  2. 2. Rohrpoststation nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e ii n z e i c h n e t , daß die Verschlußeinrichtung (8) am unteren Ende (3a) der dichten Weiche (3) angeordnet ist und daß bei ihrem Wirksamwerden eine Relativbewegung zwischen diesem Weichenende (3a) und der Verschlußeinrichtung (8) ausgeführt wird.
  3. 3. Rohrpoststation nach Anspruch 1 oder 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h ne t , daß die dichte Weiche (3) bei ihrem Verschwenken automatisch die abgebremste Rohrpostbüchse freigibt.
  4. 4. Rohrpoststation nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a a -~ d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Antriebseinrichtung und die Stelleinrichtung zu einer einzigen Steuereinrichtung (5) kombiniert sind.
  5. 5. Rohrpoststation nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Verschlußeinrichtung (8) eine sich in Schwenkrichtung des unteren. Weichenendes (3a) erstreckende Führungsbahn (8) aufweist, die nach erfolgtem Verschwenken. der Weiche (3) um einen Mindestwinkel # dichtend am Weichenende (3a) einliegt.
  6. 6. Rohrpoststation nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h ii e t , daß die Fiihrungsbahn als ein Schieber (8a) ausgebildet ist, der nach dem gebremsten Empfang einer Rohrpostbüchse mittels eines Antriebes (8b) aus dem Bereich des Endes (3a) der dichten Weiche (3) ausfahrbar ist.
  7. 7. Rohrpoststation nach Anspruch 5 oder 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Führungsbahn (8), an dem durch den Mindestwinkel «, gegebenen Ort mit einer Nebegleitung (10) verbunden ist, die in den von unten in die Rohrpoststation eintretenden Fahrrohrstrang (4) einmündet und ein als Verschlußeinrichtung dienendes Ventil (11) aufweist.
  8. 8. Rohrpoststation nach Anspruch-7, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der von unten in die Rohrpoststation eintretende Fahrrohrstrang (4) innerhalb der Rohrpoststation mittels eines Verschlusses (12) abdeckbar ist.
  9. 9. Rohrpoststation nach einem der Ansprüche 5, 7 oder 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Weichenende (3a) nach weiterem Schwenken um einen Winkel ß unter gleichzeitiger automatischer Freigabe der Rohrpostbüchse über die Führungsbahn (8) hinaus in den Bereich einer Aufnahme (9a) des Empfangsmagazins (9) gefuhrt ist.
  10. 10. Rohrpoststation nach einem der Ansprüche l bis 9, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die dichte Weiche (3) zumindest zum Teil von einem nicht gegen die Atmosphärc abgodichteten Gehäuse (1) umgeben ist.
  11. 11. Rohrpoststation nach Anspruch 10, d a d u r c h g e -K e n n z c i c ii n c t , daß das Gehäuse (5) ein-e Sendevorrichtung aufwcist, die durch das Verschwenken des Weichenondes um den Winkel oder derart beeinflußt wird, daß die gleichzeitige automatische Einschleusung einer im Gehäuse deponierten Rohrpostbüchse in den Fehrrohrstrang erfolgt.
  12. 12. Rohrpoststation nach einem der Ansprüche 5 bis 11, d a -d u r c h g e k c n n z e i c h n c t , daß der Führungsbahn (8) ein Meldekontakt (7) zugeordnet ist, dessen, nach beendeter Bremsung der Rohrpostbüchse erfolgende Beeinflussung das Weiterverschwenken der dichten Weiche (3) mittels der Stelleinrichtung (5) bewirkt.
  13. 13. Rohrpoststation nach einem der Ansprüche 1 bis 12,-d a d u r c h g c k c n n z e i c h n e t , daß oberhalb der dichten Weiche (3) im Zuge des Fahrrohrstranges (4).
    ein Steuerkontakt (6) angeordnet ist, dessen Beeinflussung durch von unten und/oder oben kommenden Rohrpostbüchsen die Abschaltung eincs die Förderluft liefernden Gebläses und das Wirksamwerden der Verschlußeinrichtung (6) verursacht.
  14. 14. Rohrpoststation nach Anspruch 2 oder 3, d a d u r,c h g c k e n n z c i c h n e t , daß die Verschlußeinrichtung einen unmittelbar unterhalb der dichten Weiche (15) angeordneten, in den lichten Querschnitt des Fahrrohrstvanges (13) einfahrbsren Schieber (17) aufweist.
  15. 15. Rohrpoststation nach den Ansprüchen 1 bis 12 oder Anspruch 14, d a d u r c h g e k e n n z e ti c h n e t daß die Rohrpoststation einen unmittelbar oberhalb der Drehlagerung (14) der dichten Weiche (15) angeordneten, einen gedrosselten Luftdurchtritt ermöglichenden Schieber(23) aufweist, der zur Abbremsung einer von unten in die Rohrpoststation einlaufenden Rohrpostbüchse in den lichten- Querschnitt des Fahrrohrstranges (13) einfahrbar ist.
  16. 16. Rohrpoststation nach den Ansprüchen 1 bis 12 oder einem der Ansprüche 14 und 15, d a d u r c h g e k e n-n -z e i c.h n e t , daß die Rohrpoststation durch eine oberholb und unterhalb von ihr i den Fahrrohrstrang (13) einmündende Luftleitung (20) überbrückt ist, in der ein in Abi hängigkeit von der Fahrtrichtung und den Zielinformationen ankommender Rohrpostbüchaen steuerbarcs Ventil (21) angeordnet ist.
  17. 17. Rohrpoststation nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k c n n z c i c h n c t , daß die verschlußeinrichtung als unmittclbar obcrhalb der Drchlagerung (25) der dichten Weiehe (2G) angeordneter Schieber (24) ausgebildet ist, der in den lichten Qucrschnitt des Fahrstranges (29) einfahrbor ist
  18. 18. Rohrpoststation nach Anspruch 17, d a d u r c h g e -k e ii n z c i c h n c t , daß der Schieber (32) in bezug auf die auf ihn auftreffende Luft strömung derartige Richtungseigenschaften aufweist, daß bei höherem Druck auf seiner nach oben gewandten Fläche gegenüber dem auf sciner nach unten gewandten Fläche die Luftströmung unterbrochen, dagegcn bei umgekehrten Druckverhältnissen ein gedrosselter Durchgang der Luftströmung ermöglicht ist.
  19. 19. Rohrpoststation nach Anspruch 18, d a d u r c h g e -k c n n z c i c h n e t , daß auf der nach oben gewandten Fläche des Schiebers (32) über einer Durchtrittsöffnung (32a) des Schieber (32) eine durch Einwirkung einer Luftströmung von der Durchtrittsöffnung (32a) abhebbare flexible Platte (33) angeordnet ist.
  20. 20. Rohrpoststation nach Anspruch 17 oder 18, d a d u r ch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Rohrpoststation durch oine ein steuerbares Ventil (28) aufweisende Luftleitung (27) überbrückt ist.
  21. 21. Rohrpoststation nach Anspruch 20, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n c t , daß der Schieber und das Ventil zu ciner kombinierten Ventil-Verschlußeinrichtung (34) mit gemeinsamem Antrieb zusammengefaßt sind.
  22. 22. Rohrpoststation nach A@spruch 21, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Schieber (32) den beweglichen Teil des Ventils darstellt L e e r s e i t e
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3807655A (en) * 1972-01-31 1974-04-30 Powers Regulator Co Pneumatic delivery system
DE3100399A1 (de) * 1981-01-09 1982-07-29 Aerocontact GmbH & Co KG, 7301 Deizisau "rohrpoststation"
US4459069A (en) * 1981-04-06 1984-07-10 Siemens Aktiengesellschaft Pneumatic dispatch station with a connecting tube which can be shifted into a transit position, into a receiving position, and into a sending position

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