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Rohrpoststation Dic Erfindung betrifft eine im Zuge eines gegen die
Hori--sontale geneigten Fahrrohrstranges angeordnete Rohrpoststation mit einem Empfangsmagazin
und einer dichten Weiche, die um eine an ihrem. einen Ende befilldliche Drehlagerung
aus dor Flucht des Fahrrohrstranges verschwenkbar ist. Unter "horizontal geneigt"
kann dabei auch vertikal verstanden werden.
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Bei einer bekannten derartigen Rohrpoststation ist die Drehlagerung
der dichten Weiche im unteren Bereich der Rohrpoststation angeordnet und weist das
frei verschwenkbare Ende des Weichenrohres nach oben, wo es wahlweise in Flucht
zum Fohrrohrstrang oder zu einem über einer Eingabe öffnung angeordneten Senderohr
geschwenkt werden kann. Auf dem Weichenrohr ist ein Ablenkkeil befestigt, der bei
mit dem Senderohr fluchtender Stcllung des Weichenrohres in die Flucht des Fahrrohrstranges
ragt und eine von oben in die Rohrpoststation einfahrelide Rohrpostbüchse seitlich
in Richtung auf einen Empfangsraum bzw. einen unter diesem befindlichen Empfangsbehälter
ablenkt.
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Da sich oberhalb der Sendeöffnung das Senderohr-befindet, in das abzuscndende
Rohrpostbüchsen eingelegt werden können und sich - wie beschrieben - an den Empfangsraum
ein Empfangsbehälter anschließt, muß eine beträchtliche Abmessung dor Rohrpoststation
in Richtung des Fahrrohrstranges in Kauf genommen werden. Diese Abmessung beträgt
minimal etwa drei Büchsenlängen, ist jedoch für die Praxis unter Berücksichtigung
einzuhaltender Sicherheiten länger - also etwa
bis zu 4 Büchsenlängen
- zu wählen. Weiterhin fahren die ankommenden Rohrpostbüchsen mit nahezu unverminderter
Gesch@indigkeit in den Empfangsraum ein, so daß ß eine große Geräuschentwicklung
und gleichzeitig die Gefahr von Beschädigungen sowohl der Rohrpostbüchsen als auch
der Rohrpoststation nicht zu vermciden ist. Bosonders gravierend ist dieser Nachteil
beim Einsatz von. Rohrpostbüchsen, die verstellbare Ziclkennzeichnungsvorrichtungen,
wie z.B. drehbare Magnete, Kontaktringe oder ähnliche Markierelemente, aufscisen,
die im allgemeinen aufgrund ihres mechanischen Aufbaues gegen Erschütterungen störanfällig
sind.
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Bcsonders beim Einsatz verhältnismäßig großer Rohrpostbüchsen mit
entsprechend großen Eigen- und Zuladegewichten sowie entsprechend großen Längsabmessungen
ist die bekannte Station kaum einsetzbar, da sowohl die mechanischen Beanspruchungen
der Rohrpostbüchsen und der Rohrpoststation als auchdie Baulänge der Rohrpoststation
in unzumutbarem Umfang ansteigen Daa der Erfindung zugrunde liegende problem besteht
-darin, eine Rohrpoststation zu schaffen, die bei gedrängtem platzsparenden Aufbau
das Absenken sämtlicher mechanischer Beanspruchungen der Rohrpoststation und der
Rohrpostbüchsen auf ein praktisch nicht ins Gewicht fallendes Maß sowie die Vermeidung
von starker Geräuschentwicklung ermöglicht. Erfindungsgemäß wird dieses Problem
dadurch gelöst, daß die dichte Weiche vom Ort der Drehlagerung ausgehend abwärts
gerichtet ist und daß im Bereich eines ihrer Enden eine durch entsprcchende Ziclinformationen
einer ankommenden Rohrpostbüchse beeinflußbare Verschlußeinrichtung angeordnet ist,
die bei ihrem durch cine Antricbseinrichtung bewirkten Wirksamwerden dicscs Ende
der dichten Weiche derart verschließt, daß bei von oben in die Rohrpoststation einfahrenden
Rohrpostbüchsen die Strömung von Förderluft durch die dichte Weiche unter brechen
und im Zusammenwirken mit der ankommenden Rohrpostbüchse ein diese abbremsendes
Luftpolster aufgebaut wird,
sowie daß nach erfolgter Bremsung der
Rohrpostbüchse die mittels einer Stelleinrichtung verschwenkte dichte Veiche eine
mit ihrem von der Verschlußeinrichtung freigegebenen Ende auf das Empfangsmagazin
weisende Ausschleusvorrichtung bildet, die die bis zum Stillstand abgebremste Rohrpostbüchse
nach vorheriger Freigabe unter alleiniger Einwirkung der Schwerkraft geführt in
das Empfangsmagazin über leitet.
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Als wesentlich für die Erfindung ist anzusehen, daß ankommende Rohrpostbüchsen
innerhalb der dichten Weiche zum Stillstand kommen und anschließend die dichte Weiche
als Ausschleusevorrichtung dient, die die abgebremsten Rohrpostbüchsen unter alleiniger
Einwirkung der Schwerkraft kontinuierlich in das Empfangsmazin überleitet. Während
dieser geführten Uberleitung haben die Rohrpostbüchsen eine definicrte lage, so
daß es möglich ist, sie mit entsprechend geformten Aufnahmen des Empfangsmagazins
æufzunehmen und nahezu völlig stoßfrei im Magazin zur Ruhe kommen zu lassen.
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Insgesamt übersteigt die Baulänge der erfindungsgemäßen Station inklusive
des Empfangsmagazins im Höchstfall knapp zwei Büchselllängen. Diese geringe Abmessung
wird im wesentlichcu dadurch erzielt, aaß nach dem Verschwenken der dichteil Weiche
der von unten in die Rohrpoststation einmündende Fahrrohrstrang frei zugänglich
wird, so daß in diesen Büchsen eingeworfen werden können. Eine gleichwertige Möglichkein,
die die erfindungsgemäße Rohrpoststation bietet, besteht darin, eine abzusendende
Rohrpostbüchse im ausgeschwenkten Zustand des Weichenrohres direkt in dasselbe einzuführen.
Bei dieser Bedienungsart besteht Jedoch nicht mehr die Möglichkeit, bereits während
des Empfangens eIner Rohrpostbüchse eine weitere abzusendende Rohrpostbüchse innerhalb
der Rohrpoststation in Bereitschaft zu halten bzw.
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bereits abzusenden.
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Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die
Verschlußeinrichtung am unteren Ende der dichten Weiche angeordnet und beim Wirksamwerden
der Verschlußeinrichtung wird eine Relativbewegung zwischen ihr und dem freien Weichenende
ausgeführt.
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Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung-sieht vor, daß das Verschließen
des frei verschwenkbaren Weichenendes aus dem Verschwenkvorgang abgeleitet wird.
Eine zweckmäßige -Realisierung dieses Prinzips besteht darin, daß die Verschlußeinrichtung
eine sich in Schwenkrichtung des unteren Weichenendes erstreckende Führungsbahn
aufweist, die vorzugsweise derart der beim Verschwenken des unteren Weichenendes
beschriebenen Krümmungsbahn angepaßt ist, daß sie nach erfolgtem Verschwenken des
Weichenendes um einen Mindestllinkel # dichtend am ^.eichenende anliegt; Der Mindestwinkel
ist dabei durch die Länge des Weichenrohres und den-Durchmesser desselben bestimmt,
d.h. das Rohr der dichten Weiche muß soweit auf die Führungsbahn geschoben werden,
daß das freie Ende des Rohres völlig aus dem Bereich des von unten in die Rohrpoststation
eintretenden Fahrrohrstranges herausgeschwenkt ist. Die Führungsbahn kann dabei
durch einen Schieber gebildet sein, der entweder einen separaten Antrieb besitzt
oder mit der dem Verschwenken der Weiche dienenden Stelleinrichtung gekuppelt ist.
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Die Ausschleusung einer gebremst empfangenen -Rohrpostbüchse erfolgt
dann durch Zurückziehen des Schiebers.
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Die Ausschleusung kann aber, wenn die Führungsbahn ein starres, nicht
antreibbares Gebilde darstellt, auch durch weiteres Verschwenken der dichten Weiche
um einen im allgemeinen dem bereits erwähnten
Mindestwinkel entsprechenden
Winkel erfolgen, womit gleichzeitig die Rohrpostbüchse automatisch freigegeben ist
und in den Bereich einer Aufnahme des Empfangsmagazins geführt werden kann.
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Als konstruktiv und steuerungstechnish besonders vorteilheft crweist
es sich dabei, der Rohrpoststation eine Sendevorrichtung zuzuordnen, die durch das
Verschwenken des Weichenendes um den Mindestwinkel oder den Zusatzwinkel so becinflußt
wird, daß die automatische Einschleusung einer im Gehäuse lagernden Rohrpostbüchse
in den von unten in die Rohrpoststation eintretenden Fahrrohrstrang erfolgt. Die
Sendev6rrichtung kann dabei in einfachster Weise durch eine Führungsschiene realisiert
werden, die starr mit der dichten Weiche verbunden ist und die Aufnahme einer Rohrpostbüchse
gestattet. Es ist aber, wenn die Verkehrsverhältnisse in der Anlage dies erforderl-ich
machen, ohne weiteres auch cine wahlweise Einschleusüng von Rohrpdstbüchsen in den
Fahrrohrstrang möglich.
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Das Wirksam@arden der Verschlußeinrichtung - also im besonderen das
Verschwenken der dichten Weiche um den Mindestwinkol - kann durch einen oberhalb
der Rohrpoststation im Zuge des Fahrrohrstranges angeordneten Steuerkontakt erfolgen,
dessen Becinflussung durch eine ankommende Rohrpostbüchse gleichzeitig die Abschaltung
eines die Förderluft für den Fahrrohrstrang liefernden Gebläses bewirken kann.
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Dabei ist es gleichgültig, von welcher Seite des Fahrrohrstranges
die Rohrpostbüchse kommt, d.h. die Anschaltung der Verschlußeinrichtung und die
Abschaltung des Gebläses wird auch dann durchgeführt, wenn die Rohrpostbüchse von
unten kommend bereits die dichte Weiche passiert hat. Durch Abtrennen der Förderluft
vom Fahrrogrstrang wird die,3üchse allmählich entlang ihres aufwärts gerichteten
Förderweges abgebremst, um dann beschleunigt wieder zurückzufallen, bis sie durch
die inzwischen wirksam gewordene Verschlußeinrichtung bzw. das unter ihrer Mitwirkung
aufgebaute Luftpolster bis zum Stillstand abgebremst wird.
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Bas Überfahren der Rohrpoststation kann aber bei einer ande@en Ausführungsform
der Erfindung dadurch vermieden werden, daß unmittelbar oberhalb der Drehlagerung
der dichten Weiche cin in den lichten Querschnitt des Fahrrohrstranges einfahrbarer
Schicber angeordnet wird. Dieser Schieber ist bei von oben ankommenden- -Büchsen
aus dem Fahrrohrstrang herausgefahren und blcibt unwirksam. Für den Empfang einer
von unten kommenden Rohrpostbüchse wird der Schicber, der eine Durchgangsöffnung
aufweist, in den Fahrrohrstrang hineingeschoben, so daß die Büchse bis an der Schicber
gefördert wird. Durch das anschließende Verschwen-@en der dichten Weiche wird der
Förderluftstrom unterbrochen bzw. unwirksam und die Rohrpostbüchse kann in das Empfangs-@@gazin
ausgeschleust werden. Die Durchtrittsöffnung des Schicbers, die eine Drosselung
des Förderluftstromes bewirkt, ist dabei so bemessen, daß selbst schwerste Rohrpostbüchsen
noch bis an den Schieber herangefördert werden @önnen.
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n der geneigte Fshrrohrstrang in: verhältnismäßig kurzem: b@tand
über der Rohrpoststation in die Horizontale übergeht, iÜtcfl' für den Einsatz der
der von einem Steuerkontakt be- -cinflußbaren Station, insbesondere in bezug auf
die pneuma-@ische Bremsung ankommender Rohrpostbüchsen, gewisse Schwierigkeiten
auf. Diese bestehen darin, daß aufgrund endlich langer Schaltzeiten des Weichenrohres
die Rohrpostbüchse sich bereits unmittelbar vor der dichten Weiche bzw. bereits
in ihr befindet, bevor die Ausbildung eines abbremsenden Luftpolsters erfolgen kann.
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Entsprechend gilt für nach oben fahrende Büchsen, daß diese bereits
in den horizontalen Teil des Fahrrohrstranges eingefahren sein können, bevor die
aufgrund der Betätigung deß Steuerkoutaktes wirksam werdende Abbremsung der Rohrpostbüchsen
einsetzt. In einem solchen Fall müßte die Betätigung des Steuerkontaktes zugleich
die Umkehr der Richtung der Gebläscluft veranlassen, um die Rohrpostbüchse aus dem
Bereich
des horizontal verlaufenden Teiles des Fahrrohrstranges
in den gegen die Horizontale geneigten Tcil überzuführen.
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Durch eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung werden diese Schwierigkeiten
umgangen, ohne daß dabei komplizierte Steuerungsvorgänge durchgeführt werden müssen.
Dieser Weiterbildung liegt die bekannte Abhängigkeit zwischen der Schaltzeit eines
bewegten Körpers und seiner Nasse zugrunde.
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Es wird demgemäß in die Rohrpoststation ein zusätzliches Aggregat
eingeführt, das wie eine Verschlußeinrichtung wirkt, aber erhcblich geringere bewegte
Massen aufweist.
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Einc konstruktiv besonders einfache Realisierung dieses Prinzips wird
durch den Einsatz eines in einer Luftumführung zwischen dem von unten in die Rohrpoststation
eintretenden Pahrrohrstrang und-der Führungsbahn gelegenen Ventils erreicht Bci
einer für die Rohrpoststation bestimmtenRohrpostbüchse wird bereits beim Absenden
derselben das Sch\rcnken der dichten Weiche auf die Führungsbahn veranlaßt und im
Noment der Betätigung des Steuerkontaktes durch die ankommende Rohrpostbüchse das
Ventil umgeschaltet, so daß der FUrderluftstrom unterbrochen wird. Da die Schließbewegung
des Ventils zwangsläufig sehr viel schncller vor sich geht als daß vorher beschriebene
Verschwenken des Weichenrohrcs, ist die Zeit bis zum Aufbau eines wirksamen Luftpolsters
entsprechend kürzer.
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Es muß natürlich dafür Sorge getragen werden, daß beim Vcrschwenken
des Weichenrohres auf die Führungsbahn ein Verschluß des freien Endes des von unten
in die Rohrpoststation cintretenden Fahrrohrstranges erfolgt, da sonst die Gcbläseluft
zum großen Teil am Ort der Station austreten würde.
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Bci Einsatz eines derartigen Ventils ergibt sich auch die Möglichkeit,
durch geringfügige Abwandlung des beschricbenon Prinzips, die erfindungsgemäße Rohrpoststation
audi für
den Einsatz innerhalb eines horizontal verlsufenden Fahrrohrstranges
geeignct zu machen. Zu diesem Zweck muß ledig--lich der bei Betätigung des Steuerkontaktes
wirksam werdende' Verschluß der Führungsbahn durch einen gedrosselten BuItaustritt
aus dem Ventil ersetzt werden. Für den Sendevorgang müßte eine entsprechend angepaßte
Sendevorrichtung geschef--fen werden.
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Für die Steuerung des Abbremsvorganges bei von oben komrnenden Büchsen
kann aber auch ganz auf den Steuerkontakt verzichtet werden. Zu diesem Zweck wird
eine unterhalb und obrhalb der Rohrpoststation in den' Fahrrohrstrang einmündende
Luftleitung vorgesehen, die cin Ventil aufweist.. Dieses ist bei von oben ankommenden
Hohrpostbüchsen geöffnet, so ,daß die Luftströmung ungehindert über die Luftleitung
die Rohrpoststation überbrüclcen kann, während bei. von unten kommenden Rohrpostbüchsen
das Ventil geschlossen ist, sodaß die Rohrpostbüchsen über die Verschlußeinrichtung
hinaus bis an den Schieber befördert werden können. Ein Vorteil dieser Auordnung
besteht darin, daß während des Empfengens einer Rohrpostbüchse die vor bzw. hinter
der Rohrpoststation im Zuge des gleichen Fahrrohrstranges angeordneten Rohrpoststationen
auf einfachste Weise gleichzeitig mit Förder@uft versorgt werden können.
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Die erfindungsgemäße Rohrpoststation bes hränkt sich aber nicht auf
die Verwendung der dichten gleiche sowohl als einem Toil der Verechlußeinrichtung
als auch der Ausschleusvorrichtung, sondern ermöglicht auch den Einsatz eines Schiebers
als alleinige Verschlußeinrichtung. zu tung. Diese Möglichkeit kann aus konstruktiven
und steuerungstechnischen Gründen insbesondere bei Vorhandensein eines weiteren
oberhalb der Lagerstelle der dichten Weiche angeordneten Schiebers besonders vorteilhaft
sein. Trotzdem ist der Einsatz des Schiebers nicht nur auf die letztgenannte Möglichkeit
oegrenzt, wobei allerdings bei Einsatz nur eines als Versehlußeinrichtung dienenden
Schiebers und bei Nichtvorhandensein
eines oberhalb der Rohrpoststation
angeordncten Stcuerkontaktes nur der Empfang von von oben kommenden Rohrpostbüchsen
möglich ist.
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Die erfindungsgemäße Rohrpoststation bietet aber auch die Möglichkeit,
mit nur einem einzigen Schiebe ohne Verwendung eines zusätzlichen Steuerkontaktes
sowohl von oben als auch von unten in die Rohrpoststation einlaufende Rohrpostbüchsen
gebremst zu empfangen. Dies wird dadurch erreicht, daß unmittelbar oberhalb der
Drehlagerung der dichten Weiche ein in den lichten Querschnitt des Fshrrohrstranges
einfahrbarer Schieber angeordnet ist. Die von oben kommenden Rohrpostbüchsen werden
dabei durch den sich vor dem Schieber ausbildenden Luftstau abgebremst, während
die von unten kommenden Rohrpostbüchsen über eine gedrosselte Luftzufuhr gebremst
bis an den Schieber herangeführt werden.
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Diese Drosselung ist beispielsweise so zu erzielen, daß von einer
die Rohrpoststation überbrückenden luftleitung aus ein Abzwcig mit gegenüber der
-Luftleitung geringerem Querschnitt bis unmittelbar unter den Schieber geführt wird.
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Gemäß einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung kann jedoch,auf
diese Abzweigleitung verzichtet werden, wenn der Schieber eine Durchtrittsöffnung
erhält, die derart' abgedeckt ist, daß bei von unten nach oben gerichteter Luftströmung
der Durchtritt freigegeben, dagegen bei von oben nach unten gerichteter Luft strömung
der Durchgang verschlossen ist. Zweckmäßigertzeise wird dazu auf der:nach oben gewandten
Fläche des Schiebers über der Durchtrittsöffnung des Schiebers eine durch die Einz
wirkung der Luf,tströmung von der Öffnung abhebbare flexible Platte angeordnet.
In vorteilhafter Weise kenn der Aufwand an Armaturen für diese Rohrpoststation dadurch
heråbgesetzt werden, daß der Schieber und das in der Luftleitung angeordnete Ventil
derart zu einer mit gemeinsamem Antrieb versehenen kombinierten Ventil
-Verschlußeinrichtung
zusammengefaßt sin, daß der Schieber den beweglichen Teil des Ventils darstellt.
Der für den Empfang einer von oben kommenden Rohrpostbüebse in den Fahrrohrstrang
einfahrbare Schieber gibt also gleichzeitig den Durchgang innerhalb der Luftleitung
frei.
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Da bei der Rohrpoststation, die lediglich einen oberhalb der dichten
Weiche angeordneten Schieber aufweist, eine.
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abgebremste Rohrpostbüchse nach ihrer Freigabe durch Zurückziehen
des Schiebers noch die gesamte Länge der dichten Weiche durchfahren, muß, empfiehlt
sich der Einsatz einer derartigen Station naturgemäß nicht für den Empfang extrem
schwerer Rohrpostbüchsen.
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Aus konstruktiven und optischen Gründen erweist es sich als zweckmäßig,
die erfindungsgemäße Rohrpoststation mit einem Gehäuse zu umgeben, wobei dieses
aufgrund des Einsatzes einer dichten Weiche innerhalb der Rohrpoststationden Vorteil
bietet, nicht gegen die atmosphäre abgedichtet werden zu nüssen. Das Gehäuse kann
zugleich Träger oder mechanische Abschirmung sämtlicher konstruktiver und steu--erungstechnischer
Einrichtungen sein.
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Die Erfindung wird anhand der in den Figuren 1 bis 11 dargestellten
Ausführungsbeispiele erläutert.
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Dabei zeigen die Figuren 1 bis 3 eine Rohrpoststation mit einer Führungsbahn
als Teil der Verschluße-inrichtung in der Durchgangs-, Brems- und Empfangsstellung,
während die Figuren 4 und 5 die Rohrpoststation gemäß den Fig.1 bis 3 mit anderen
Verschlußeinrichtungen darstellen0 Die Figur 6 stellt eine nur für den Empfang von
von oben kommenden Büchsen eingerichtete Rohrpoststation mit einem Schieber als
Verschlußeinrichtung und die Figur 7 eine durch den Einsatz eines weiteren Schiebers
auch für den gebremsten Empfang von von unten' kommenden Rohrpostbüchsen gecignete
Rohrpoststation
dar. In der Figur 8 sind zwei mögliche Ausführungsformen des zusätzlich eingoführten
Schiebers in schematischer Darstellung gezeigt'.
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Die Figur 9 stellt eine Rohrpoststation mit -nur einem Schieber dor,
die sowohl für von oben als auch für von unten kommende Rohrpostbüchsen geeignet
ist.
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Figur 10 zcigt eine zweckmäßige Ausbildung des in der Rohrpoststation
nach Figure 9 eingesetzten Schiebers, während in der Figur 11 ein Ausführungsbeispiel
gezeigt is, das die Vereinfachung der verwendeten Armeturen crmöglicht.
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Die in den Figuren 1 bis 3 in drei verschiedonen Betriebsstellungen
dargestellte Rohrpoststation @oist eine in dem Gehäuse 1 um die Drehlagerung 2 verschwenkbare
dichte Weiehe' 3 auf, die in der in Fig.l dargestellten Durchgangsstellung in die
flucht des Fahrrohrstranges 4 eingefahren ist.
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Die nur schematisch dargestellte Antri@bseinri@htung 5 der dichton
Weiche 3 ist sowohl durch den Steuerkontakt 6 als auch durch den Meldekontakt 7
beeinflußbar. Der Stouerkontakt bewirkt dabei sowohl bei von unten als auch bei
von oben kommenden Büchsen das in der Fig. 2 dargeste@@te Versch@enken der dichten
Weiche 3 um, den inkcl . Dic dichte Weiche 3 wird damit auf die Führungsbahn 8 überführt,
dle für einen Luftabschluß des frei verschwenkbaren Endes 3a der dichten Weiche
3 Sorge trägt. Gleichzeitig wird im allgemeinen der Steuerkontakt 6 mit der dem
Fahrrohrstrang 4 zugeordneten - nicht dargestellten - Gobläsecinrich@ung derart
verbunden scin, daß bei Betätigung des Steuerkontakies 6 durch eine ankommende Rohrpostbüchse
das Gebläsc abgeschaltet wird, so duß alle ankommenden Rohrpostbüchsen unabhängig
voh ihrcr Ankunftsrichtung durch das sich im Zusammenwi@ken mit jer Rohrpostbüchse
in der dichten Weiche 3 bildende Luftpolster gebremst bis auf die Führungsbahn 8
herabgeführt @erden, wo der Meldekontakt 7 becinflußt wird. der daraufhir. das in
ler Fig. 3 dargestellte weitere Verschwenken der dichten Weiche
3
um den Winkel ß verursacht. Die empfangene Rohrpostbüchse wird damit automatisch
freigegeben und unter alleiniger Einwirkung der Schwerkraft durch die im Gehäuse
1 befindliche Austrittsöffnung 1a geführt in das Empfangsmagazin 9 übergeleitet.
Das Empfangsmagazin 9 eist dabei eine der Neigung der dichten Weiche 3 im Moment
des Ausschleusens entsprechend geneigte Auffangebene 9,a auf, die es ermöglicht,
die ankommenden Rohrpostbüchsen stoßfrei zu übernehmen und im Empfangsmagazis 9
zu lagern. Um die Aufnahme mehrerer Büchsen ohne vorherige Entleerung des Empfangsmagazins
9 zu ermöglichen, kann die Auffangebene 9a des Empfangsmagazins 9 zusätzlich seitlich
geneigt sein, so daß auf die Auffangebene 9a übergeleitete Rohrpostbüchsen seitlich
bis an das Ende des Empfangsmagazins 9 rollen.
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In der Fig.4 ist eine im Prinzip der in-den Figuren 1 bis 3 dargestcllten
Rohrpoststation gleiche Station dargestellt.
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Der cigentliche Verschluß des freien Endes 3a der dichten Weiche wird
hier von dem in der Umluftleitung 10 gelegenen Ventil 11 übernommen. Beim Absenden
einer für die Rohrpoststation bestimmten Rohrpostbüchse wird an der be-treffenden
Sendestation durch Ausgabe einer Zielinformation das Vcrschwenken der dichten Weiche
3 bewirkt. Wenn die ankommendc Rohrpostbüchse den Steuerkontakt 6 betätigt, wird
das zuvor noch geöffnete Ventil 11 verschlossen, und es, wird ein die Rohrpostbüchse
abbremsendes Luftpolster aufgebaut.
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Der Austritt von Förderluft aus der Rohrpoststation wird dabei durch
die Verschlußklappe 12 verhindert, die gleichzeitig mit dem Verschwenken der dichten
Weiche 3 über das freie Ende des Fahrrohrstranges 4 geschoben wird.
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-In- der Fig.5 ersetzt der Schieber 8a die Führungsbahn 8 der in den
Fig. 1 bis 3 gezeigten Rohrpoststation.Nach Betätigung des Steuerkontaktes 6 setzt
die dichte Weiche 3 auf dem Schieber 8a auf,, wodurch das abbremsende Luftpolster
erzeugt wird. Nach Zurückziehen des Schiebers 8a mittels des Antrieb bes Sb kann
die Rohrpostbüchse durch die Gehäuseöffnung 1a ausgeschleust werden.
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Dio in der Fig 6 dargestellte, im Zuge des Fahrrohrstranges 13 liegende
R,olirpoststation weist wiedorum die um die Drehlagerung 14 schwenkbare dichte Weiche
15 auf Als Verschlußcinrichtung der Rohrpoststation' dient der durch die Antriebscinrichtung
16 betätigbare Schieber 17, der zur Abbremsung der aufs dem Fahrrohrstrang 13 in-
die Rohrpoststation eintrotenden Rohrpostbüchsen in den lichten Querschnitt des
Fahrrohrstranges 13 eingeschoben wird Der dichten Weichc 15 ist wiederum eine ihrem
Verschwenken dienende Stellcinrichtung 18 zugcordnet, Die Rohrpoststation ist mittels
der Luftlcitung 20 überbrückt, in der ein Ventil ,21 angeor'dnet ist, das bei von
oben ankommenden, für die Rohrpoststation bestimmten Rohrpostbüchsen geöffnet und
in allen anderen Bctricbsfällen geschlossen istt Während des Empfangs einer für
die Rohrpoststation bestimmten Rohrpostbüchse kann doher die durch das Gebläse 22
golieforte Förderluft die Rohrpoststation umgehen und für den Transport außerhalb
des Borciches der Rohrpoststation im Fahrrohrstrang 13 befindlicher Büchsen verwendet
werden.
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Währond die in der Fig. 6 dargestellte Rohrpoststation'nur von oben
ankommende Rohrpostbüchsen abbremsen kann, ermöglicht die in der Fig. 7 dargestellte
Rohrpoststation eine Abbremsung der Rohrpostbüchsen unabhängig von der Förderrichtung
derselben. Zu diesem Zweck ist zusätzlich zum Schieber 17 ein weiterer, unmittelbar
oberhalb -der Drehlagerung 14 angeordneter Schieber 23 vorgesehen. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist der Schieber 25 dabei so beschaffene daß er nach seiner,
Einfahrt in den lichten Querschnitt des Fahrrohrstranges 13 den gedrosselten Durchtritt
von Luft ermöglicht. Bei einer von unten ankommenden Rohrpostbüchse ist also das
Ventil 21 geschlossen und die Förderluft strömt mit vorminderter Geschwindigkeit
durch den Schicber 23. Dadurch wird die Rohrpostbüchse bis an den Schieber 23 gefördert
und verbleibt solange in dieser Stellung, bis der Schicber 17 in den Fahrrohrstrang
13 einfährt und damit die Antriebsluft von der empfangenen Rohrpostbüchse abtrennt.
Diese fällt
nunmehr ein kurzes Stück entgegen der Wirkung des in
der dichten Weiche 15 aufgebauten Luftpolsters bis zum Schieber 17 zurück und wird
anschließend durch Verschwenken der dichten Weiche 15 in das Emp£angsmegazin 19
aus geschleust, dessen Aufnahme 19a entsprechend geneigt ist.
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In der Fig. 8 sind schematisch zwei Möglichkeiten der Realisierung
eines gedrosselten Luftdurchtritts durch den Schieber 23 dergestellt. Die erste
Möglichkeit sieht eine zum Fahrrohrstrang 13 koaxiale Bohrung 23a im Schieber 23
vor, während im zweiten Fall der Schieber 23 so ausgebildet ist, daß er nicht ganz
in den Fahrrohrstrang 15 einfährt, so daß ein Schlitz 13a fur den Durchtritt der
Förderluft verbleibt.
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Die in der Fig 9 dargestellte Rohrpoststation ermöglicht bei Einsatz
nur eines Schiebers den gebremsten Empfang von von oben und von unten ankommenden
Rohrpostbüchsen. Der Schieber 24 ist dabei oberhalb der Drehlagerung 25 der dichten
Weiche 26-angeordnet. Die Rohrpoststation ist, wie in einem Toll der bereits beschriebenen
Ausführungsbeispiele, wiederum mittels-der Luftleitung 27 überbrückt, in der das
Ventil 28 angeordnet ist. Für den Empfang von von oben in den Fohrrohrstrang 29
eintretenden Rohrpostbüchsen ist das Ventil 28 geöffnet, so daß die Förderluft für
den Antrieb weiterer außerhalb des Bereichs der dargestellten Rohrpoststation befindlicher
Rohrpostbüchsen verwendet werden kann.
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Näch Einfahren des Schiebers 24 in den lichten Querschnitt des Fahrrohrstranges
29 entsteht wiederum ein Luftstau, der zur Abbremsung der ankommenden Rohrpostbüchse
führt. Nach Aufsctzen auf den Schieber 24 wird die dichte Weiche 26 in Richtung
auf das Empfangsmagazin 30 verschwenkt und anschließend die im Fahrrohrstrang 29
befindliche Rohrpostbüchse durch Zurückziehen des Schiebers 29 freigegeben.
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Bei von unten ankommenden Rohrpostbüchsen ist das in der Luftloitung
27 gelegene Ventil 28 geöffnet und der Schieber 24 in den Fahrrohrstreng 29 eingefahren.
Die Luftleitung 27 ist dabei mittels der Abzweigleitung 31 mit dem
Fahrrohrstrang
29 unmittelbar unterhalb des-Schiebers 24 verbunden. Die Förderluft verzweigt sich
daher bei von unten ankommenden Rohrpostbüchsen am Ort 27a, wobei der Querschnitt
der Abzweigleitung 31 so gewählt wird, daß die durch den Fahrrohrstrang 29, die
dichte Weiche 26 und die Abzweigleitung 31 in die Luftleitung 27 eintretende Fördarluft
die Förderung auch einer Rohrpostbüchse mit maximal möglichem Zuladungsgewicht bis
an dn Schieber 24 heran ermöglicht.
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In der Fig.10ist ein Schieber 32 dargestellt, bei dessen Einsatz
anstelle, des Schiebers 24 der Fig.9 auf die Abzweigleitung 31 verzichtet werden
kann. Der Schieber 32 weist in bezug auf die möglichen Richtungen der Förderluft
Rich-.
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tungscigenschaften auf. Diese werden dadurch erzielt, daß auf der
Durchtrittsöffnung 32a des Schicbers 32 eine flex@le Platte 33 angeordnet ist, die
bei von oben auf den Schieber 32 auftreffender Förderluft die Durchtrittsöffnung
32a verschließt, dagegen, bei von unten ankommender Förderluft die flexible Platte
33 von der Durchtrittsöffnung 32a abhebt, so daß ein gedrosselter Durchtritt der
Luft möglich ist.
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In der Fig.11 ist eine besonderc'Ausführungsform des Schiebers 32
dargestellt, die zugleich das Ventil 28 der in der Fig.8 dargestellten Rohrpoststation
ersetzt. Der mit der flexiblen Platte 33 versehene Schicber 32 befindet sich dabei,
in einem Gehäuse 34, durch das zusätz'lich die Luftileitung 27 geführt ist. Bei
Einfahrt des Schiebers 32 in deü Fahrrohrstrang 29 zum Empfang von von oben ankommenden
Rohrpostbüchsen wird damit automatisch die Luftleitung 27 freigegeben. Um den Empfang
auch schwere von unten kommender Rohrpostbüchsen zu ermöglichen, muß der Querschnitt
der Luftleitung 27 entsprechend geringer als der des Fshrrohrstranges 29 bemessen
sein Selbstverständlich kann aber auch bei den in den Fig.6, 7
und
9 dargestellten Rohrpoststationen auf die Luftleitungen verzichtet werden, wenn
entsprechend der i den Fig.1 bis 5 gezeigten Möglichkeiten eine Kontaktsteuerung
vorgesehen wird.
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Insgesamt ertnöglicht die erfindungsgemäße Rohrpoststation mit nur
geringem konstruktivem und steuerungstechnischem Aufwand die kontinuierliche Bremsung
einer ankommenden Rohrpostbüchse und deren unter alleiniger Einwirkung der Schwerkraft
erfolgende geführte Überleitung in ein Empfangsmagazin.
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22 Patentansprüche 11 Figuren