DE1908866A1 - Einrichtung zur Verwendung beim Siebwechsel in einer Papier- oder Zellstoffmaschine - Google Patents
Einrichtung zur Verwendung beim Siebwechsel in einer Papier- oder ZellstoffmaschineInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/36—Guiding mechanisms
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Verwendung beim Siebwechsel in einer Papier- oder Zellstoff
maschine, mittels welcher.die um die Saugwalze und die Leitwalze des Siebs herumgeführte Siebschleife unter Anwendung
üblicher Siebprügel zu solcher Form gespannt wird, daß die neben die Maschine herausgeschobenen, normalerweise innerhalb
der Siebschleife arbeitenden Teile der Papiermaschine wie z.B. die Brustwalze, Leitwal^n und Saugkasten
von der Seite her in die gespannte Siebschleife zurück in ihre Arbeitsstellung geschoben werden können, wobei beider
seits der Maschinenbreite liegende Führungen vorgesehen
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sind, längs der die Siebprügel bewegt werden und gegen welche diese beim Bilden der gespannten Siebschleife anliegen.
Mit zunehmender Maschinenbreite bei Papier- und Zellstoff
maschinen wird die Ausführung des Siebwechsels immer schwieriger. Der Siebwechsel bewirkt einen verhältnismäßig
langen Stillstand der Maschine, der stets größer wird, da bei Maschinen mit großer Breite die Siebprügel bereits so
hohes Gewicht haben, daß ihr Bewegen von Hand eine anstrengende und mühsame Arbeit ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Ausführung des Siebwechsels leichter und schneller zu gestalten. Insbesondere
soll das Bewegen der Sfebprügel an die;gewünschten Plätze maschinell
erfolgen, womit diejenige Arbeitsphase ausgeschaltet werden kann, die bisher beim Siebwechsel am meisten
menschliche Kraft beansprucht hat und am anstrengendsten war.
Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß für Zusammenarbeit,
mit den Führungen eine von einem Motor angetriebene, aus einem biegsamen Zugglied hergestellte und einer Seilförder-.
bahn ähnelnde, hin- und zurückfahrbare Fördervorrichtung vorgesehen ist, die in im Voraus festgelegten Abständen Aufnahmen
für die Enden der Siebprügel hat und mittels der die
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am einen Ende der Maschine anzusetzenden Siebprügel, entlang
der Führungen an die vorbestimmten Stellen, ziehbar sind.
Im Vergleich mit üblichen, zuvor bekannten Konstruktionen ist mittels der Erfindung fernerhin der Vorteil erzielt
worden, daß man auf das zuvor beim Siebwechsel ausgiebig benutzte, verhältnismäßig komplizierte Sälsystem, das
durch die Decke über der Maschine ging, verrichten kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbexspiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Siebwechselapparatur
bei einer Papiermaschine in Seitenansicht, und
Fig. 2 die gleiche Apparatur von oben gesehen.
In der Situation, welche die Zeichnung veranschaulicht, ist an das Ende der Maschine mit der Leitwalze 1 und der
Siebsaugwalze 2 in üblicher Weise der Siebwechselwagen 3 herangefahren worden und die Siebschleife ist um diese beiden
Walzen nach vorangehendem Entfernen ihrer Zwischenlagen bei den Bettpfosten auf der einen Maschinenseite herumgelegt
worden. Zugleich sind in üblicher Weise die innerhalb
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der Siebschleife arbeitenden Teile - wie z.B. die Leitwalzen,
Saugkasten, Stauwanne, Brusttisch und ein Teil der Siebleitwalzen - auf eine Seite der Maschine herausgezogen worden.
Zu beiden Seiten der Maschinenbreite befinden sich in der Maschine Führungen 7, auf welchen und entlang welcher.die im
oberen Teil des Siebwechselwagens 3 vorhandenen Siebprügel 4 derart bewegt werden sollen, daß sie das Sieb 5 zu solcher
Form spannen, daß man die Maschine, in betriebsfertigen Zustand bringen kann, indem man die herausgezogenen Teile
der Maschine wieder zurück in ihre Arbeitsstellung im Inner ren der Siebschleife schiebt.
Der Siebwechselwagen 3 hat in seinem oberen Teil ein klappenartiges Glied 9, das in horizontale Lage hinabgeschwenkt
werden kann, womit sich die Siebprügel im oberen Teil des Siebwechselwagens an den Anfang der Führungen 7
heranführen lassen. In nahem Zusammenhang mit beiden Führungen 7 ist ein Seil oder ein sonstiges entsprechendes biegsames
Zugglied vorgesehen, das mit Schlaufen 8 oder dgl. geeigneten Aufnahmen versehen ist, mittels welcher die Enden der
Siebprügel an diesem Zugglied befestigt werden können, so daß man eine seilbahnähnliche Fördervorrichtung erhält. Die
gegenseitigen Abstände der Schlaufen 8 sind derart gewählt, daß dann wenn in den Schlaufen'am Anfang der Führungen Siebprügel
einer nach dem anderen befestigt werden und das Seil
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(S vorwärts bewegt wird, die Siebprügel auf den Führungen
7 an solche Stellen zu liegen kommen, die günstig im Hin» blick auf die Form sind, welche die gespannte Siebschleife
haben soll.'In der Regel folgt hieraus unter anderem, daß die Schlaufen nicht in gleichen Abständen an den Seilen
6 liegen. Als Antrieb der Seilbahn-Fördereinrichtung kann man z.B. einen Elektromotor oder pneumatischen Motor (nicht
gezeigt) verwenden, wobei dann stufenlose Geschwindigkeitsregelung möglich ist.
Die Erfindung bewirkt auch den Vorteil, daß das Entfernen der Siebprügel leichter als zuvor wird, indem man das
Seil 6 rückläufig antreiben und dadurch die zu entfernenden Siebprügel alle an einer Stelle, z.B. im Punkt Io sammeln
kann, wo eine übliche Rollenbahn vorgesehen ist, entlang welcher die Siebprügel aus der Maschine herausgezogen werden
können.
In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel kann man genötigt sein, einen oder einige in üblicher
Weise mittels Hebezeugs einzusetzende Siebprügel 4' zu verwenden, der bzw. die auch mit Hilfe des Hebezeugs aus der
Siebschleife herausgezogen werden müssen, nachdem die aus der Maschine herausgezogenen Teile wieder zurück in ihre
Arbeitslage geschoben worden sind. Geeignete Wahl der Sieblänge gestattet, diese Prügel 4· wegzulassen, da dann
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die Durchhänge infolge Eigengewichts des ausreichend, losen
Siebs genügenden Raum für die wieder hineinzuschiebenden Teile schaffen. Mit der Bezügenummer 11 sind diejenigen
Leitwalzen bezeichnet, die beim Siebwechsel an ihren Plätzen bleiben und somit nicht zur Seite der Maschine herausgezogen
werden müssen. .
Die Erfindung beschränkt sich selbstverständlich in keiner Weise eng auf das in der Zeichnung dargestellte Konstruktionsbeispiel,
sondern sie kann auch auf viele andere Weisen zur Ausführung kommen. So kann man z.B. anstelle der
Stahlseile 6 irgendeinanderes Seil oder auch verschiedenartige
Förderketten benutzen; die Laufbahn des Seils kann im Prinzip von der in der Zeichnung gezeigten verschieden
sein. Die Hauptsache ist selbstverständlich nur, daß mittels der biegsamen. Zuggliedanordnung die Siebprügel an geeignete
Stellen auf den Führungen 7 gezogen werden können, die ihrerseits von verhältnismäßig einfacher Konstruktion, z.B.
aus Rohr oder aus einfachem Metallprofil hergestellt sein können.
t.
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ORIGINAL INSPECTED
Claims (4)
- Patentansprücheß) Einrichtung zur Verwendung beim Siebwechsel in einer Papier- oder Zellstoffmaschine, mittels welcher die um die Saugwalze und Leitwalze des Siebs herumgelegte Siebschleife unter Anwendung üblicher Siebprügel zu solcher Form gespannt wird, daß die neben die Papiermaschine herausgeschobenen, normalerweise innerhalb der Siebschleife arbeitenden Teile der Maschine wie z.B. die Brustwalze, Leitwalzen und Saugkästen von der Seite her in die auf Form gespannte Siebschleife zurück in ihre Arbeitsstellungen geschoben werden können, wobei beiderseits der Maschinenbreite liegende Führungen vorgesehen sind, entlang welcher die Siebprügel bewegt werden und gegen welche diese. beim Bilden der gespannten Siebschleife anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß für Zusammenarbeit mit den Führungen eine mit Motorantrieb versehene, aus einem biegsamen Zugglied hergestellte seilförderbahnähnliche Fördervorrichtung (6) vorgesehen ist, die in im voraus festgelegten Abständen Aufnahmen (8) für die Enden der Siebprügel (4) hat und mittels der die am einen Ende der Maschine einzusetzenden Siebprügel entlang den Führungen an die vorbestimmten Stellen ziehbar sind.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Fördervorrichtung (6) von entlang den Führungen an-9098 3 8/0196geordneten Seilen (6) gebildet ist, die mit Schlaufen (8) für das Einhängen der Siebprügel versehen sind.ι ·
- 3* Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung- von einem Kettenförderer gebildet ist. '
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (6) mittels ihres Motors in beiden Richtungen antreibbar ist, so daß die an ihr befestigten Siebprügel (4) am Ende des Siebwechselsrückwärts an eine solche Stelle in der Maschin· verschiebbar sind, an der übliche Vorrichtungen (lo) sum Herausslehenι der Siebprügel vorgesehen sindl09838/QINSPECTED
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| FI49568A FI46999C (fi) | 1968-02-26 | 1968-02-26 | Viiranvaihtolaitelma ulosvedettävällä viiraosalla varustettuihin paper ikoneisiin |
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Family
ID=8504203
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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1968
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- 1969-02-26 SE SE262869A patent/SE350081B/xx unknown
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Also Published As
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