DE1908960A1 - Vorrichtung zur Abgabe miteinander reagierender Substanzen - Google Patents

Vorrichtung zur Abgabe miteinander reagierender Substanzen

Info

Publication number
DE1908960A1
DE1908960A1 DE19691908960 DE1908960A DE1908960A1 DE 1908960 A1 DE1908960 A1 DE 1908960A1 DE 19691908960 DE19691908960 DE 19691908960 DE 1908960 A DE1908960 A DE 1908960A DE 1908960 A1 DE1908960 A1 DE 1908960A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
containers
plunger
valves
holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691908960
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Heeb
Dipl-Chem Dr Heinz Lukesch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH
Original Assignee
Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH filed Critical Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH
Priority to DE19691908960 priority Critical patent/DE1908960A1/de
Publication of DE1908960A1 publication Critical patent/DE1908960A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/14Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
    • B65D83/68Dispensing two or more contents
    • B65D83/682Dispensing two or more contents initially separated and subsequently mixed

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Abgabe miteinander reagierender Substanzen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abgabe von zwei in getr@@@@t@n, vorzugsweise ineinander @ng@ord@@t@n Behältern befindlichen Substanzen, die erst kurz vor der Abgabe miteinander vermischt werden sollen.
  • Derartige Vorrichtungen werden für die verschiedensten Zweikom@onentensvsteme verwandet, beispielsweise für Lackfarben, Emaillerfarben, Basierschaum, Hearfürb@mittel u@w.
  • Bek@nnte Sorühdosen bzw. A@r@@oldosen für Zweikom@on@nt@nsvst@me bzw. zw@i Substanzen weisen @ielfach zwei ineinander angen@dnat@ Behälter auf. Die Ausführung ist dabei so getroffen, daß nur der äuBere Behälter mit einem Ab@@@@@@ntil verschen ist. Bei Batätigung dies@@ Ventils wird durch geeign @t@ Mittel der innere Benälter geöffnet, @@ daß die in ihm befindliche Kompo@ant@ oder Substanz sich mit der in dem äußar@@ Benälter befindlichen Kompon@nt@ oder Substanz vermischt. Das Gemisch tritt dann durch das Ventil hindurch aus. Ein Nachteil dieser Ausführung bestant darin, daß d@r gesamte Ichalt b@ider Behälter auf @inmal varbraucht warden muß, weil nach Öffnen d@s inneren B@hälters @in@ Vermischung d@s Gesamtinhalte@ beider Behölter @rfolgt. Damgamäß kann bei solchen Sprühdosen @in@ Teilmengen@bgabe nicht erfolgen.
  • Es sind @uch Dosen für Zweikomponentensysteme bekannt, bei denen bei der Abg@be eine stöchiometrische Mischung d@r b@iden kompon@nten oder Bu@stanzen erfolgt. Solche bekannte Dosen weisen ein Doppelvnntil z.B. in Form eines Ki@oventil@ auf. Bei Bet@tigung des Ventils werden beids Behälter, die wiederum ineinander @ngeordnet sind, gleichzeitig g@öffnet, so daß @in@ Mischung der beiden kompon@ntan oder Sub@tanzen kurz vor der Abgabe stattfindet. Wird die B@tätigung des Ventile beendet,, so werden beide Behälter gleichzeitig geschlossen. Auf di@@@ Weiss ist @s möglich, den Gesamtinhalt d@r beiden B@hälter in Teilmengen anzug@ben.
  • Ein/Nachteil dieser bakanntan Dosen besteht j@doch darin, daß der Abschluß des inneren Behälters nicht so @icher ist daß ein wenn such geringfügiges Mischen der beiden Komponenten oder Substanzen nac Schließen des Vnntils oder während der Lag@rung mit Sicherheit verhindert werden kann. Dadurch ist jedoch die Verwendung dieser Dosen auf solche Zwsikomponentensvsteme beschränkt, bei d@nen ein geringfüoiges Misch@n Substanzen während der Lagerung oder zwischen den einzelnen Anwendungen nicht @chädlich ist. Als Beispi@l für ein solches Zweikomponentansystem sei ein @asi@rschaum g@n@nnt, d@r @ich bei Austritt aus der Druckpackung selbat -Iret.
  • Ein weiterer Nachteil dieser bekannt@n Dosen bestcht darin, daß nach Freigabe d@@ Kippv@ntils und Var@chli@ßen b@ider B@hälter eins gewisse und nich unbaträchtliche @estmenge bereits miteinander gemi@chter Komponenten in der Dose verbleibt, und zwar in den äußeren Behälter. Dies ist für verschieden@ Zweikomponent@nsysteme, wi@ @.@. Haarfärb@mitt@l un@@dingt zu vermeiden, da hi@r eine Komponent@ ein Dxydationsmitt@l, vorzugswaise Wasserstoffparoxyd und die andere Kompon@nte eine Farboreme oder Far@l@@@@@ ist. Di@se baider Komponent@n d@rfen erst @@mittalhar vor der Abgabe @@@@@@@@der vermischt warden.
  • Es sind schließlich Erei- und Mehrkomponentensystem@ bek@@@t, die bi einwandfreier Funktion verglaichsweise preis@@fwendig sind und die mit den z.Zt. üblichen Ventilen und Dosen nicht ver@rbeitat werden kö@@en.
  • Dies bedeutat, daß sowohl Spezialdosen als auch S@@zialvantils @@@@@-stellt werden, deren Pr@ise aufgrund der komolizi@r@@@ Ausführung @@hr hoch sind. D@ häufig @@@ vergleichsweise kleins Seri@n solch@r Systeme benötigt werden, wird di@ Kosten- bzw. Pr@isgestaltung n@@h ungünsti@er.
  • AuBerd@m verlangt die Füllung disser Systeme erheblichen apparativan Aufwand und d@mit ebenfalls beträchtliche Kosten.
  • Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Ausführungen zu vermeiden und eine Vorrichtung zur Abgabe zweier Komponent@n oder Substanzen zu schaffen, die bei einwandfreier Funktion vergleichsweise einfach und billig herzustellen Wind.
  • Der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke b@steht im wesentlichen darin, zwei übliche Aerosolventile mit teilweise hohlem Stößel zu verwenden und derart miteinander zu kopoeln, daß beide Ventile gleichzeitig betätigt werden. Bei solchen bekannten Ventilen weist der StöBel eine Öffnung auf, in die bei Betätigung des Ventils das abzugebende Mittel eintritt. Diese Öffnung steht mit ein@m Längsdurchgang des Stößels in Verbindung, der zu einer Aboabeöffnung oder Abgabedüse führt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Frfindung werden die Stößel der beiden Ventile miteinander verbunden. Dabei wird vorzuasweise in dz Stößel des oberen Ventils ein zusätzlicher Durchgang gebild@t, der den üblichen Durchgang des unteren Stößels mit d@m üblichen Durch@ang des ober@n Stößels v@rbindet. Auf diese Weise erfol@t @@@ @@t @@tätigung des @heren Ventils eine Vermischung @@diglich in dem Durchgang des Stößels des operen Ventils, d.h. in einem ganz kleinen @@u@ und @icht in dem @@@m eines der Behälter der Dose. @ird des Ventil frei@@@@@en, @@ ver@leibt @edi@lich in dem Durchgang des oberen Stößels eine kleine Gemischmenge, die @edoch mit dem Innenraum der beicen Behälter nicht in Ver@@@gung steht. Somit ist bei jeder Frei@sbe der Ventileinrichtung eine absolute Dichth@it der beiden Behälterräume gewährleistet, so daß keine unerwünschten Beaktionen zwischen den beiden Komponent@n bzw. Substanzen stattfinden können.
  • Ein weiteres wichtiges M@rkmel der Erfindung liegt in der Ausbildung einer Halterung, durch welche die erford@rliche @elstivlage oder Abstandslage der beiden Ventile zu@inander gewährl@istet und aufrschterhalten wird. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist diese Halterung einen zylindrischen Teil aus @lastischem Material auf, der sich von dom oberen Ventil nqch unten erstreckt tind mit dem unteren Ventil durch Klemmeingriff, Schnappeingriff oder dergl. verbunden werden kann.
  • Vorzugsweise ist die Nachgiebigkeit oder Elastizität des zvlindrischen Teiles dadurch gesch@ffen, daß die zylindrische Wandung in Längsrichtung perforiert ict.
  • Die Verbindung der beiden Ventilstößel kann auf irgendeine geei @@@@ Weise erfolgen, beispielsweise mittels Stauchung oder mittels Klemm- oder Schnappeingriff.
  • Die Venttle kiinnen, wis üblich, aus Kunststoff, Metallblech und dergl.
  • h@rgestellt sein. Die Halterung ist vorzugsweise aus Kunststoff bergestellt.
  • Durch die Frfindung ist eine Ventileinrichtung für Sprühdosen zur Abgabe zweier Substanzen geschaffen, die verhältnismäßig einfach und damit billig herzustellen ist, weil im wes@ntlichen handelsübliche Teile verwendet werden können. Außerdem ist bei der Ventileinrichtung gemäß der Erfindung eine vollkommene Abdichtung beider Behälter bei Freigabe der Ventile gew@hrleistet, so daß eine Vermischung der beiden Substanzen während der Lagerung zwischen den Zeiten des Gebrauchs mit Sicherheit verhindert wird.
  • Ein weiterer großer Vorteil der Erfindung besteht darin, dß die nach Freiqehe der Ventile, d.h, nch Schließen der Ventileinrichtung verbleibende Gemischmenge außerordentlich @ering ist und sich l@diglich in dem Durchging des Stößels des oberen Ventils befindet. Somit werden Baktionen mit dem in den beiden Beheltern verbleibenden Mengen verhindert.
  • Die Erfindung wird nachstahend anhand der Zeichnungen 1 und 2 erläutert , Figur 1 zeigt in vergrößert@m Maßstab eine Teilschnittansicht einer Ventileinrichtunn gemäß der Erfindung in geschlossenem Zjstand.
  • Figur 2 zeigt in vergrößert@m Maßstab eine Teilschnittansicht einer Ventileinrichtung gemäß der Erfindung in geöffnetem Zustand.
  • In den Zeichnungen sind nur die für das Verständnis der Erfindung notwendigen Teile einer Sprühdose bzw. Aerosoldose f;r ein Zweikomponentensystem dargestellt. In den Zeichnungen sind ein ventilverschluß 1 für den äußeren Behälter und ein VentilverschluR 2 für den inneren Behälter dargestellt, Der VentilverschluR 1 weist einen Oeckel 3 auf* der beim Zusammen@au der Dose em Oberende des Dosengehäuses befestigt wird. Dieser Deckel 3 ist im wesentlichen von üblicher Ausführung und trägt ein an sich bekanntes StöRelteil 5 und einen Stößelventil 4. Des Ventil 4 weist außerdem qinen Stößel fi auf. Zwischen den Stößelteilen 5 und fi sind zwei Runde R und 9 angeordnet, die ihrerseits im Abstand voneinander angeordnet sind. Zwischen den beiden Runden R und 9 ist ein elastischer Ring 13, vorzu@sweise aus Kautschuk, angeordnet, der zwischen dem Deckel 3 und einer später ZU bvschreibenden Halterung 14 angeordnet ist. Wie es hei solchen Ventilen üblich ist, @rfolgt eine Betätigung durch Niederdrücken des Stößels. Bei diesem Niederdrücken wird der Kautschukring 13 zusammengedrückt und eine zwischen den Beiden Blinden 8 und 9 gebildete Stößelöffnung 10 gelangt dann in Verbindung mit dem Innenraum der Dose. Somit kann in der Dose befindliches Mittel durch den Treibasanteil in die Öffnung 10 eintreten, die ihrerseits mit einem Durchgang 11 in Verbindung steht, der sich zum oberen Ende des Stößelteiles 5 erstreckt. Von dort aus wrfolat in neeinneter Weise eine Verbindung mit der Austrittsdüse. Übltcherweise wird auf das Stößelende ein Sprühkopf aufgesetzt.
  • Wie dargestellt, ist das Ventil 4 mittels einer Feder 7 in die Schließstellung vorgespannt, so daß bei Freigabe des Ventils der Stößel 5, 6 sich selbsttätig in die Schließst@llung des Ventils 4 bewegt, in der eine Abdichtung zwischen dem unteren Bund 8 und dem kautschukring bzw.
  • Dichtungsring 13 gebildet ist. Die Feder 7 atützt sich einerseits am Bund B und and@r@r@@it@ en einer zweck@ntapr@chenden f@sten Ab@ützfläche ab.
  • Die Ausführung des Ventilv@rschlusses 2 ist im wesentlichen der Ausführung des Ventilverschlus@es 1 identisch, @@ daß eine B@schr@ibung der Einzelteile des Ventilverschlusses 2 nicht gegenen wirtl Entsprechende Teile sind mit gleichem B@zug@zeichen unt@r @@nzufügung eines kleinen a bezeichnet.
  • Der In@enbehälter, der nicht d@rgestellt ist, kann aus Metall, Bl@@ oder Kunststoff best@hen.
  • Der untere Stößelteil des oberen Ventils 4 ist mit den oberen Stöß@lteil 5 a des unteren Ventils 4a verbunden. Die Verbindung kann auf irgendeine geeign@te Weise @rfolgen und @@@ ist als Drückverbindung dargestellt.
  • In dem Stößel 5,6 des ober@@ Ventils 4 ist @in zus@tzlicher Durchgang 12 g@bild@t, der sich von der Öffnung 10 abwärts durch dan Btößelteil 6 bis zu des@@n End@ arstr@ckt, so daß @@ mit dem Durchgang 11a im oberen Stößelt@il 5 a d@@ unteren Ventils 4a in Verbindung steht.
  • Die richtige Lage der beiden Ventile 4 und 45 zusinander wird durch eine Halterung 14 gewährleistet. Di@ Halterung 14 ist an ihrem ob@ren Eode @n dem Deck@l 3 in g@@ign@ter Weise festgelegt und @rstreckt sich von diesem nach unten. Das untere Ende ist auf @achsteh@nd zu beschreihende Weise an dem Deckel 3a des unteren Ventils ae festgelegt.
  • Die Halterung 14 weist einen allgemeinen zylindrischen Teil auf, dessen Wandung im Bereich des frei@n Endes perforiert sein kann. Die Halterung 14 ist vorzugsweise aus einem federnden @aterial, wie Metall oder Kunststoff gebil@@t.
  • Für den Zu@a@@@nbau wird d@s fr@i@End@ der Halterung 14 über einen Vor@prung 1@ auf d@n D@@k@l 3a aufgeschoben und dadurch @n dem Keck@l 3a festgelegt.
  • Die Halterung 14 weist in ihrem oberen Teil eine Öffnung 17 nut, durch welch@ hindurch di@ in dem äußeren B@hälter b@findliche Komponent@ oder @ubstang in den Innenraum der Halterung 14 strömt und bei B@tätigung das Ventiles 4 zu dess@n Eintrömöffnung 10 g@langt. Der unters Stößelteil 6 des oberen Ventils 4 kann in der Halterung 14, wie es in Figur 1 und 2 dargestellt ist, mittels einer Bleitdichtung abgedicht@t @@in, in w@lchem Fall di@ Kompontent@ oder Bubstanz aus dem äußeren Behälter l@diglich durch die öffnung 17 hindurch zu der Einströmöffnung 10 des Stößels 5,6 strömt.
  • Die Verbindung von dem unteren Ventil 4a zu dem inneren Behälter kann auf verschi@dene Weise ausg@führt werden. Es wird jedoch vorgezogen, für die dir@kte Anordnung d@r Ventils 4 und 4a im w@@entlichen gleich@ Ausführungen zu v@rwanden. D@mgemäß ist auch bei dem unteren Ventil 4a in dem Deckel 3a ein zylindrischer Teil aus l@@kiertem Block oder Kunststoff 18 angeordnet und ist im wesentlichen auf die gleiche Weise von dem Deckel 3e gehalten wie den obere Ende der Halterung 14 von da Deckel 3 gehalten ist.
  • Di@ Arbeitsweise der Vorrichtung is@@ie folgt: ES @@@ zunächst angen@@@en, daß der inner@ Behälter mit der g@@nschten Kompon@nt@ oder Substanz gefüllt, verschlossen und mit dem Ventilverschluß 2, wobei die Stößel der beiden Ventile 4 und 4e miteinander verbunden werden und di@ Verbindung über die Halterung 14 ausgeführt wird, wi@ es oben be-@chri@b@n ist. Dan@ch wird dieses zusammenges@tzte Gebild@ auf übliche Weise in eine A@rosoldose @ingesatzt. Schließlich wird auf d@s End@ des oberen Stößelteiles 5 des Ventiles 4 üblicher Sorüb- oder Schaumkopf aufgesetzt.
  • Wenn Material versorüht oder verschäumt werden soll, wird Druck auf den Sorübkopf (nicht da@gestellt) ausgeübt, wodurch die Zuströffnungen 10 und 10a d@r Ventile 4 und 4a freig@gebben werden, so daß Material aus dem inneren @ehälter in die Einströmöffnung 10 e hrw. 10 eintreten kinn, Des Material @us dem i@@@@en Sehälter strömt von der Einströmöffnung 10 a in den Stößeldurch@ang 11a und aufwärts in den Stößeldurchgang 12 des Stößels des oberen Ventile 4 und schließlich in don Durchgang 11 des oberen Stößelteiles 5 des oberen Ventils 4 ßleichzeitig tritt das Material aus dem @uBeren B@hälter durch die Einströmungsöffnung 10 hindurch in den Durchgang 11 des oberen Stößels 5,6 ein. D@mgemäß find@t die Vermischung der. beiden Komponenten erst stromab der Einströmöffnung 10 das Stößels 5,6 des ob@ren Ventiles 4 statt.
  • Die Stellung mit geöffneten Ventilen ist in Figur 2 dargestellt.
  • Wird der Druck auf den Sprühkopf aufgehob@n, so gelangen beide Ventile 4, 4a in die in Figur 1 wiedergegebene Schli@ßstallung. Da in der Schließstallung die verbindung sowohl zu dem i@@eren Behälter als auch zu dem unteren Behälter vollständig abgeschlossen ist, kann keine Vermischung der beiden Komponenten bzw. Substanzen in der Bchließstallung der Ventile 4,4a stattfinden. Ladiglich in dem bzw. den Stößeldurchgängen stromab der Einströmöffnung 10a des unteren Ventils 4a kann in gewissem Umfang eine Vermischung beider Komponenten oder Substanzen stattfinden. Die Gemischmenge ist Jedoch außerordentlich klein und es besteht keine Verbindung zu den b@id@n Behälter@, so daß hi@raus kein Nachteil @nt@t@ht.
  • Durch di@ Erfindung ist eine Bprühvorrichtung für ein Zweikomponent@nsystem geschaffen, di@ eine vergl@ichsweise einfache, j@doch @@hr zuverlässig arb@itende Ventil@inrichtung aufweist, di@ in der Bchli@ßatellung einen vollständigen Ab@chluß beider Behälter @chafft, so daß eine Mischung der beiden Kompon@nten mit Sicherheit vermieden wird. Somit kann die Spühvorrichtung gemäß der Erfindung @@@uem für Teilmengenab@abe verweandet werden, wobei die beien Komponenten oder Substanzen @rst kurz vor ihrem Austritt aus dem Sorühkopf miteinander vermischt werden.

Claims (8)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zur Abgabe von zwei in vorzugsweise ineinander angeordneten getrennten Behältern befindlichen Substanzen, die erst kurz vor der Abgabe miteinander vermischt werden sollen, mit einer Ventil-@inrichtung zum gleichzeitigen Öffn@n und -Schlt@ßen beider Behälter d@durch gek@nnzeichnet, daß die Ventileinrichtung (1,2) zwei an sich bekannte federbelast@t@ Bprühdosenv@ntils (4,4a) mit im ob@ren Teil , (11,11a) hohlen Stößel aufweist, deren j@des einem der Behälter zugeordnet ist und die hinter@in@nder angeordnst und zur gem@insamen Betätigung mit@inander verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g@k@nnz@ichnet, daß bei in@inander angeordneten @ehältern die b@iden Stößelventil@ (4,4a) übereinander angeordnet sind und daß ihr@ Stößel mit@inander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gek@nnz@ichnet, daß der Stbßel (5,6) des oberen Ventils (4) mit einem @@iteren Durchgang (12) versehen ist, dar sine Verbindung den hohlen Teils (11) des Stößels des oberen Ventils Rit dem hohlen Teil (11a) des Stößels des unteren Ventile (na) bildet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der beiden Ventils (4,4a) eine die richtige Belativlege der Ventile zueinander gewährleistande Halterung (14) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung einen sich von dem oberen Ventil (4) nach unten erstreckenden zylindrischen Teil (14) aufweist, der mit dem unteren Ventil (4a) verhindbar ist,
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrisehe Teil (14) mit elastischer Wandung ausgebildet und mit dem unteren Ventil in Klamm@ingriff bringbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekannzeichnet, daß die Halterung (14) aus Kunststoff gebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Anspruchs 4 bis 6 dadurch gthnnzeichnet, daß die Halterung aus Metall gebildet ist.
DE19691908960 1969-02-22 1969-02-22 Vorrichtung zur Abgabe miteinander reagierender Substanzen Pending DE1908960A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691908960 DE1908960A1 (de) 1969-02-22 1969-02-22 Vorrichtung zur Abgabe miteinander reagierender Substanzen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691908960 DE1908960A1 (de) 1969-02-22 1969-02-22 Vorrichtung zur Abgabe miteinander reagierender Substanzen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1908960A1 true DE1908960A1 (de) 1970-09-10

Family

ID=5726030

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691908960 Pending DE1908960A1 (de) 1969-02-22 1969-02-22 Vorrichtung zur Abgabe miteinander reagierender Substanzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1908960A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2550303A1 (fr) * 1983-08-03 1985-02-08 Aerosol Inventions Dev Valve pour la distribution simultanee de deux substances fluides sous pression
EP0137897A1 (de) * 1983-08-16 1985-04-24 Sterwin Ag. Zweikomponentenpackung
BE1003982A3 (nl) * 1989-05-31 1992-07-28 S Mcd Murphy & Partners Ltd Spuitbus.
EP0757959A1 (de) * 1995-08-08 1997-02-12 Wella Aktiengesellschaft Druckgasbehälter zum Ausgeben von Schaum
EP1305233A4 (de) * 2000-07-05 2006-09-13 Robert E Corba Ventilvorrichtung für ausgabebehälter

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2550303A1 (fr) * 1983-08-03 1985-02-08 Aerosol Inventions Dev Valve pour la distribution simultanee de deux substances fluides sous pression
EP0137897A1 (de) * 1983-08-16 1985-04-24 Sterwin Ag. Zweikomponentenpackung
US4673107A (en) * 1983-08-16 1987-06-16 Sterling Drug, Inc. Two-compartment dosing package
BE1003982A3 (nl) * 1989-05-31 1992-07-28 S Mcd Murphy & Partners Ltd Spuitbus.
EP0757959A1 (de) * 1995-08-08 1997-02-12 Wella Aktiengesellschaft Druckgasbehälter zum Ausgeben von Schaum
EP1305233A4 (de) * 2000-07-05 2006-09-13 Robert E Corba Ventilvorrichtung für ausgabebehälter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0063759B1 (de) Aerosol-Verpackung
DE69911451T2 (de) Verpackungssystem zur mischung und abgabe von mehrkomponentenprodukten
DE69420086T2 (de) Ausgabevorrichtung mit zwei kammern
DE602005001823T2 (de) Zweiteilige Flüssigkeitspatrone für die Lagerung und Abgabe von Flüssigkeiten in ungleichen Verhältnissen
CH671560A5 (de)
DE1500571A1 (de) Mit Treibgas versehener Spruehbehaelter fuer mehrere Fuellgueter in getrennten Kammern
EP0062817A1 (de) Zweikammerpackung
DE1817260A1 (de) Mit einem Druck erzeugenden Treibmittel arbeitende Abgabevorrichtung
EP0152761A2 (de) Vorrichtung zum Herstellen und Versprühen einer aus wenigstens zwei Komponenten, z.B. Flüssigkeiten, und einem Treibgas bestehenden Mischung
EP0263313B1 (de) Zweikomponenten-Behältnis
CH664943A5 (de) Zweikomponentenpackung.
DE1908960A1 (de) Vorrichtung zur Abgabe miteinander reagierender Substanzen
DE3741086C1 (de) Vorrichtung zur Abgabe wenigstens zweier fliessfaehiger Stoffe
DE3420323C2 (de) Abgabevorrichtung für mehrere strömungsfähige Materialkomponenten
DE69401422T2 (de) Herabdrückbares Ventil zum Zerstäuben einer Flüssigkeit und mit diesem Ventil versehener Druckbehälter
DE2127123A1 (de) Vorrichtung zur gleichzeitigen Abgabe von zwei Substanzen aus einer Aerosolverpackung und Verfahren zum Vorbereiten sowie Füllen einer solchen
DE1929844A1 (de) Geraet zum Abgeben von Verbrauchsstoffen,z.B. Rasierkrem
DE7631034U1 (de) Vorrichtung zur Abgabe mindestens zweier fliessfaehiger Stoffe in vermischter Form aus einem Behaelter mittels Treibgas
DE602004003951T2 (de) Steuerventil für einen fluidproduktspender und solch ein ventil umfassender fluidproduktspender
DE3528525A1 (de) Doppelkammer-behaelter
DE2644780A1 (de) Vorrichtung zur abgabe mindestens zweier fliessfaehiger stoffe in vermischter form aus einem behaelter mittels treibgas und verfahren zum abpacken der stoffe unter verwendung der vorrichtung
DE2900399A1 (de) Austeilventil
DE3802519C2 (de) Vorrichtung zur dosierten Abgabe von flüssigen oder fließfähigen, miteinander unter Bildung einer nichtfließfähigen Masse chemisch reagierenden Materialkomponenten
WO1981003318A1 (fr) Reservoir sous pression
DE6907002U (de) Vorrichtung zurabgabe miteinander reagierender substanzen

Legal Events

Date Code Title Description
SH Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971