DE190977C - - Google Patents

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DE190977C
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crank
crank pin
rack
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rotation
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/10Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 58 #. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1905 ab. Längste Dauer: 7.November 1918.
Um die Prägepresse, wie sie durch das D. R. P. 157992 geschützt ist, leistungsfähiger zu gestalten, ist vor allem erforderlich, für die An- und Ablegearbeiten, die von Hand besorgt werden, hinreichend Zeit zu geben, also den Tisch für diese Zeit in Ruhe zu halten. Während aber bei der Kniehebelpresse des vorgenannten Patentes die Zeit der Tischdrehung und der Ruhe die gleiche ist, soll
ίο bei der vorliegenden Anordnung die Zahnstange für die Tischdrehung schneller bewegt werden als für den Rückgang des Tisches, die Zeit der Tischruhe also verlängert werden.
Wo bisher schnellere oder langsamere Tischbewegung mit größeren Ruhepausen des Tisches erreicht werden sollte, kamen Zahn-. segtnentantriebe zur \^erwendung, die indessen die Benutzung der sogenannten Ein- und Ausleitungskurven bedingten, um ein Aufstoßen der von neuem in Eingriff tretenden Zähne der Segmente zu sichern. Diese Einrichtungen verursachten nicht unerhebliche Erschütterungen und bedingten Zeitverluste bei jeder Umkehr des Tisches.
Alle diese Mängel sollen nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt werden, daß das Gleitstück des Kurbelzapfens an dem zu einer Kurbelschleife ausgebildeten Arm des Schwinghebels angreift, welcher in der Drehebene des Kurbelzapfens schwingt.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Aufriß und ,
Fig. 2 einen Grundriß einer Kniehebelpresse mit einer derartigen Antriebsvorrichtung.
Die Kurbeischeibe ά ist bei dieser Antriebsvorrichtung senkrecht zur Antriebswelle w gelagert und es erfolgt die Bewegungsübertragung mittels Kegelrad k. Die Drehbewegung der Kurbelscheibe α soll nun durch den Kurbelzapfen b auf den Winkelhebel d direkt übertragen werden, indem das Gleitstück c desselben an dem zu einer Kurbelschleife ausgebildeten Arm des Schwinghebels angreift, der in der Drehebene des Kurbelzapfens schwingt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der betreffende Schenkel zum Zwecke der Führung als Kulisse e ausgebildet, in welcher das Gleitstück c sich führt. Der andere Schenkel des Winkelhebels greift mit einem Zapfen in das kulissenartig gestaltete Ende h der Zahnstange f: ein.
Der Schwinghebel d wird durch den Kurbelzapfen b des ununterbrochen kreisenden Rades α in eine dauernd hin und her schwingende Bewegung versetzt. Mit dem Hebel ist die Zahnstange h verbunden und infolgedessen nimmt auch diese an den Schwingbewegungen teil. Soll der Tisch beim Vorwärtsgang mitgenommen werden, so wird die
Zahnstange /2 in der einen Totpunktstellung mit dem Zahnrad geschaltet, so daß der Zahneingriff von einer Totpunktstellung bis in die andere bestehen bleibt. Für den Rückgang wird die Zahnstange außer Eingriff gesetzt, so daß sie leer zurückgeht und dadurch für den Tisch eine Ruhepause schafft. Am Wendepunkt angekommen, wird der Eingriff zwischen Zahnstange und Zahnrad und dadurch die weitere Tischbewegung von neuem veranlaßt.
Durch diese Einrichtung wird eine durchaus sichere Gewähr für einen ruhigen Gang des Tisches geboten, weil dieser stets am Wendepunkt des Schwinghebels, wo die Geschwindigkeit gleich Null ist, angegriffen oder freigegeben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Antriebsvorrichtung für den drehbaren Tisch an Kniehebelpressen nach Patent 157992, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (cj des Kurbelzapfens (b) an dem zu einer Kurbelschleife ausgebildeten Arm des Schwinghebels (d) angreift, welcher in der Drehebene des Kurbelzapfens schwingt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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