DE1909986C3 - Herbicid auf der Basis von Salzen der alpha-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäureund/ oderalpha-(2-Methyl-4-chlorphenoxy)-propionsäure - Google Patents

Herbicid auf der Basis von Salzen der alpha-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäureund/ oderalpha-(2-Methyl-4-chlorphenoxy)-propionsäure

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DE1909986C3 DE19691909986 DE1909986A DE1909986C3 DE 1909986 C3 DE1909986 C3 DE 1909986C3 DE 19691909986 DE19691909986 DE 19691909986 DE 1909986 A DE1909986 A DE 1909986A DE 1909986 C3 DE1909986 C3 DE 1909986C3
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    • C07C59/40—Unsaturated compounds
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Description

phenoxy)-propionsäure ersetzt ist. *5
AuSderUSA.-Patentschrift2396513iStesbekannt, f^Z^g daß a-(2,4-Dichlorphenoxy)-proPionsäure und deren so siumsalz Jr genannte Sl tolle herbicide Verbindungen zur Be- ^"^J"^ Sl
daß a-(2,4Dichlorphenoxy)prP J ^ ^ b
Salze wertvolle herbicide Verbindungen zur Be- ^"^J"^ Salze der ,-(2.4-Dichlorphen-
kämpfung von ""^""'',A;1^ noxvVpropTonsäure und/oder *-(2-Methyl-4-chlor-
falls aus der schweizerischen Patentschnft JMS« "h*™*^ nroDionsäure ersetzt «,ein.
2MhI4hlhenoxy)pro P^g^^J
falls aus der schweizerischen Patentschnft JMS« h™*^ nroDionsäure ersetzt «,ein. bekannt, daß die A-(2-MethyI-4-chlorphenoxy)-pro- P^g^^J MagnesiumsalZe der genannten pionsäure und deren Salze wertvolle Verbindung«:.. *5 „„^n L k™ in U eTnfacher und an sich üblicher Weise zur Bekämpfung von Unkräutern sind. Da die freien Sauren können m «™ oder durch Trocknen
Säuren in Wasse- schwer löslich sind, verwendet man durch Zerstaub^r0 ^ hergestellt werden. Sie sie normalerweise in Form ihrer in Wasser leicht los- auf Walzen in t«^« und können nach
liehen Salze, beispielsweise in Form der Alkal.salze, konn^cht *wa Spritzlösungen vom
wie der Natrium-, Kalium- oder Ammon.umsalze 3o ^^^^t werden, oder als Aminsalze. η ,T erfindungsgemäße Herbicid kann außer dem
Da es vorteilhaft ist, die mit dem Transport und .£ " e™n_d d™gf Magnesiumsalz auch andere wasder Lagerung der zum Spritzen notwendigen wäßrigen L'thium- unPp°Jr.d^a^"rbindungen enthalten, auch Losungen verbundenen Kosten und Schwiengke.ten serloshche ί!^^^^^ΰΛίφάχ und zu vermeiden, hat man die Salze der beiden verge- 35 wen"JffJ" „fSh sind. So kann ein Teil des nannten Säuren als wäßrige Konzentrate an die Ver- eventuell ^;m^astSu emaßen Herbicid von braucher geliefert. Es lassen sich nämlich wäßrige aktiven Stofts im ernn g a der ^mMm. Lösungen herstellen, die bis zu etwa 50·/. des N.- anderen ^i™re und/oder a-(2-Methyl-4-chlortrium, Kalium- oder Ammoniumsalzes der x-w .4-D - phenoxy P^»J bi'ldet werden, insbesondere chlorphenoxyVpropionsäure oder der M2-Methyl· 40 phenoxy) P;°P'onSaU erw g ähnten Natrium-, Kalium-, 4-ch!orphenoxy)-propionsäure enthalten Normaler- von «n eingangs Es hat sich erwleSen,
weise ist es jedoch nicht zweckmäßig fur die Ver- A™"°"™JL~föf™ die zur Trockne eingedampft braucher, wäßrige Lösungen mit Konzentrationen djB-die ^r.ge Losung d ^ ^^
von mehr als 50·/. der genannten Salze herzustellen, ^en dAOll die S dngangs erahnten Schwierigkeiten da bei niedrigeren Temperaturen ein Auskns alh- 45 ohne daß ^e «ngang insbesondere eine
sieren dieser Salze stattfinden würd.·. Bei gewissen ^^"^Ä""'^ daS Lithiumsalz auf diese Aminsalze« kann man zwar in der Praxis d.e Konzen- gewisse Bed«rtun*£» ^1 das billigere Na. tration der wäßrigen Lösungen auf über 50°/0 er- We^e, J~ent^.^m ,z e;setzt werden kann. Der höhen, doch haben die zur Herstellung dieser Am.n- tnurn- oder_ ^l.umsa ^^ wassef_
salze benutzten Amine den Nachteil, daß sie ver- 50 }^^^^η™, der noch keinen ungünstigen hältnismäßig teuer sind. 'i?' . dj hvgroskopischen und thermoplasti-
Es wäre vorteilhaft, die wasserlöslichen Salze der Emfl n uß a"' ^7,^B aUsübt, läßt sich in jedem einbeiden genannten Säuren in trockener^ fe.nteihger schen ^f5^"du^ Versuche feststellen. Bei-Form an die Verbraucher zu lie ern. D.e ubhcuw- ^"Jsf ^n ohne Schwierigkeiten Gemische weise hergestellten Natrium-, Kalium- und Ammo- 55 sP«lM^ _° u"d/oder Magnesiumsalz mit Naniumsalze sowie die Am.nsalze dieser Sauren s.nd ^J Ll*nd7oder Un KSmsalz benutzt werden, bei jedoch hygroskopisch und lassen sich nur unter er- tnum- unaVoto ^ ^.^ ^ Kaliumsalz heblichen technischen Schwierigkeiten aus ihren denen de ^ewicn , beträ t. wäßrigen Lösungen in eine feste !einteilige Form bis ^naU/^faJ ven Stoffes im erfindungsgemäßen überführen, wobei man nicht d.e üblichen technischen 60 Em Teil des akü wasserlöslichen Salzen
Verfahren, wie die Sprühtrocknung oder das Trocknen Herijcid ka« phenoxyaikanSäu«n, vorzugsauf dampfbeheizten Walzen anwenden kann Denn ^er subs nu er ^ 4-Chlor-2-methyldie meisten Salze dieser Säuren s.nd thermoplastisch we-se wasse lostocne 2,4-Dichloφhenoxyess.g- und bleiben an den Wänden der Trockenkammern Pj^gg"^ d wodu'rch dem Präparat eine oder der Trockenwalzen als klebrige oder zähe 65 saure gebildet werae ' ^ ^ Man Bi d Ailund den Ammo etwas Vg™^™**
oder der Trockenwalzen als klebrige ^ ^ Man
Massen hängen. Bei den Aminsalze^,und den Ammo- etwas Vg™^™** trockenen Praparates auS S^l^tSS^t^'S ^ verhältnismäßig schwer löslichen oder un-
löslichen herbiciden Verbindungen bestehen lassen, die dazu berechnet sind, in der Form wäßriger Dispersionen gespritzt zu werden. In diesem Fall werden gleichzeitig die zur leichten Bildung der gebrauchsfertigen wäßrigen Dispersionen divr schwer löslichen oder unlöslichen Stoffe erforderlichen Hilfsstoffe einverleibt. Solche schwer löslichen oder unlöslichen Stoffe sind beispielsweise Ester oder Amide der genannten substituierten Phenoxyalkansäuren.
Eine wäßrige Lösung des Magncsiumsalzes der \-(2,4-DicbJorphenoxy)-propionsäure kann durch Rühren einer wäßrigen Aufschlämmung von a-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure und Magnesiumoxid bei etwa 60°C erhalten werden. Um eine vollständige Neutralisation der Säure sicherzustellen, ist es zweckmäßig, einen geringen stöchiometrischen Überschuß, an Magnesia anzuwenden. Wenn die Lösung nach kurzer Zeit schwach alkalisch geworden ist, ist die gesamte a-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure in das Magnesiumsalz umgebildet. Ein eventueller geringer Überschuß an Magnesia läßt sich durch Filtrieren leicht entfernen.
Für die Löslichkeit des Magnesiumsalzes der \-(2,4-Dicb]orphenoxy)-propionsäure in Wasser bei verschiedenen Temperaturen sind folgende Werte as gefunden worden:
30
35
Alle angegebenen Prozentualwerte beziehen sich auf das wasserfreie Salz.
Es sind mehrere verschiedene Hydrate des Salzes isoliert worden. Bei langsamem Abkühlen einer konzentrierten Lösung auf Zimmertemperatur kristallisieren große, wohlgeformte, tnkline Kristalle aus, die einen Wassergehalt von 30,5 % haben, welches de. Formel Mg(C,H7O3Cl2)2 · 12 H2O entspricht. Diese Kristalle schmelzen beim Erwärmen auf 450C in 4S ihrem Kristallwasser. Beim Stehen in trockener Luft verwittern die Kristalle unter Umbildung zum Dihydrat Mg(C9H7O3CIu)2 · 2 H2O mit einem Wassergehalt von 6,8 °/o- Beim Erwärmen auf etwa 700C wird der Rest des Kristailwassers abgegeben, und man erhält das wasserfreie Salz. Dieses schmilzt bei etwa 317°C unter teilweisem Zerfall. Die Existenz eines Hexahydrates ist ebenfalls nachgewiesen worden.
Beim Eindampfen zur Trockne einer wäßriger. Lösung in einer Sprühtrocknungsanlage oder auf einem Walzentrockner läßt sich die Temperatur, mit der das Pulver die Anlage verläßt, leicht auf mehr als 700C halten, so daß man direkt das wasserfreie Salz und damit ein Präparat mit der höchstmöglichen Konzentration erhält. Bei der praktischen Unkrautbekämpfung wendet man aus wirtschaftlichen Gründen keine chemisch reinen Stoffe an. Die technisch hergestellte <x-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure enthält oft 5 bis 10°/0 anderer, isomerer Verbindungen, z. B. <x-(2,6-Dichlorphenoxy)-propionsäure, deren Wirkung auf die Unkrautpflanzen, verglichen mit der des Hauptisomers, sehr schwach ist. Die mit einer solchen Säure hergestellten Mab.u:shirn oder Lithiumsalze enthalten Nebenisomere in Form von Magnesiumoder Lithiumsalzen, welches jedoch keinen Anlaß zu Schwierigkeiten gibt, da sich die Nebenisomere beim Trocknungsvorgang analog dem Hauptisomer verhalten.
Eine wäßrige Lösung des Lithiumsalzes der <x-(2,A: Dichlorphenoxy)-propionsäure kann durch Erwärmen einer wäßrigen Aufschlämmung von a-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure aus der stöchiometrischen Menge Lithiumhydroxid oder Lithiumcarbonat hergestellt werden.
Für die Löslichkeit des Lithiumsalzes in Wasser bei verschiedenen Temperaturen sind folgende Werte gefunden worden:
Temperatur Löslichkeit
0C in0/.
49 61,0
32 47,9
16 39,9
4 36,7
Temperatur Löslichkeit
°C in%
38 43,7
34 22,1
31 11,0
22 5,5
8 3,1
Alle angegebenen Prozentualwerte beziehen sich auf das wasserfreie Salz.
Beim Abkühlen einer warmeii, konzentrierten Lösung auf Zimmertemperatur kristallisiert das Salz in Form mikroskopischer Nadeln aus, die nach dem Trocknen bei Zimmertemperatur einen Wassergehalt von 13 °/0 haben, welches dem Dihydrat Li(C9H7O3Cl2) · 2 H2O entspricht. Beim Erwärmen auf 6O0C wird das Kristallwasser abgegeben, und man erhält das wasserfreie Salz. Der Schmelzpunkt des wasserfreien Salzes liegt bei 2450C. Dadurch, daß man wie beim Magnesiumsalz auch hier dafür sorgt, daß das Salz die Trocknungsanlage mit einer geeignet hohen Temperatur verläßt, kann man direkt das wasserfreie Salz erhalten.
Soll das fertige Erzeugnis andere Bestandteile enthalten, z. B. Detergentien, Komplexbildner, die den Kalkgehalt des Spritzwassers binden, oder andere Unkrautbekämpfungsmittel, so können diese Stoffe entweder in gelöster oder aufgeschlämmltr Form den Lösungen des Magnesiumsalzes oder Lithiumsalzes vor dem Trocknungsvorgang zugesetzt werden. Man erreicht hierdurch, daß das fertige Präparat bereits diese Zusatzstoffe enthält, wenn es die Trocknungsanlage verläßt, so daß sich ein späteres mechanisches Hinzumischen erübrigt.
Dadurch, daß man den Lösungen vordem Trocknen kleinere Mengen völlig inaktiver Stoffe, z. B. Natriumsulfat, zusetzt, kann man einen variierenden Gehalt an reiner <x-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure in der technischen Säure bequem korrigieren und dadurch das fertige Pulver auf einem konstanten, standardisierten Prozentgehalt an wirksamer Verbindung halten.
Die Ausführungen für das Magnesium- und Lithiumsalz der Ä-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure gelten in gleicher Weise auch für das Magnesium- und Lithiumsalz der o>(2-Methyl-4-chIorphenoxy)-propionsaure.
Beispiel 1
Eine wäßrige Lösung des Lithiumsalzes der a-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure mit einem Trockenstoffgehalt von 50°/0 wurde auf einem Walzentrockner mit zwei, mit unter einem Druck von 8 atü stehendem
Dampf beheizten Walzen getrocknet. Die Lösung wurde auf den Walzen zu einer spröden, trockenen Kruste eingedampft, die sich leicht abschaben Heß, Das abgeschabte Material war ein trockenes, nicht hygroskopisches Pulver mit einem Wassereehalt von
Versuche, unter den gleichen Bedingungen eine wäßrige Lösung des Natrium-, Kalium-, Ammoniumoder Methylaminsalzes der a-(2,4-DichIorphenoxy)-propionsäure einzudampfen, ergaben, daß das eingedampfte Material als zähe, thermoplastische Masse an den Walzen hängenblieb. Ein Pulver wurde nicht erzielt.
Beispiel 2
Eine Lösung des Lithiumsalzes der a-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure mit einem TrockenstoffgeruUt von 49% wurde in einer Sprühtrocknungsanlage getrocknet, bei der die Temperatur der Trockenluft am Einlaß 135°C und am Auslaß 67°C betrug.
Man erhält ein trockenes, nicht hygroskopisches, frei fließendes Pulver mit einem Wassergehalt von 3 %.
Beispiel 3
Eine wäßrige Lösung des Magnesiumsalzes der α - (2,4 - Dichlorphenoxy) - propionsäure mit einem Trockenstoff gehalt von 47% wurde in einer Sprühtrocknungsanlage getrocknet, bei der die Temperatur der Trockenluft am Einlaß 3000C und am Auslaß 105° C betrug.
Das Erzeugnis war ein trockenes, nicht hygroskopisches, frei strömendes Pulver mit einem Wassergehalt von 1,6%.
Versuche, unter ähnlichen Bedingungen wie den im Beispiel 2 oder 3 angegebenen, eine wäßrige Lösung des Natrium-, Kalium-, Ammonium- oder Methylaminsalzes der angegebenen Phenoxypropionsäure in einer Sprühtrocknungsanlage zu trocknen, ergaben kein pulverförmiges Erzeugnis, da sich die Salze auf Grund ihrer thermoplastischen Eigenschaften als klebrige Masse an den Wänden der Trockenkammer niederschlugen.
Beispiel 4
Eine wäßrige Lösung des Magnesiumsalzes der a-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure und des Natriumsalzes der 4-Chlor-2-methylphenoxyessigsäure im Gewichtsverhältnis 3 :1 und mit einem Trockenstoffgehalt von 46% wurde in einer Sprühtrocknungsanlage getrocknet, bei der die Temperatur der Trockenluft am Einlaß 2000C und am Auslaß 95"C betrug.
Das erzielte Sprühtrocknungserzeugnis war ein trockenes, nicht hygroskopisches, frei fließendes Pulver mit einem Wassergehalt von 2 %.
Versuche, unter ähnlichen Bedingungen eine wäßrige Lösung eines Gemisches des Natrium-, Kalium-, Ammonium- oder Methvlaminsalzes der a-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure und des Natriumsalzes der 4-Chlor-2-methylphenoxyessigsäure zu trocknen, ergaben kein pulverförmiges Erzeugnis, da sich die Salze auf Grund ihrer thermoplastischen Eigenschaften als klebrige Masse an den Wänden der Trockenkammer niederschlugen.
Beispiel 5
Eine wäßrige Lösung des Lithiumsalzes der «-(2-Methyl-4-chlorphenoxy)-propionsäure mit einem Trockenstoff gehalt von 40% wurde auf einem Walzentrockner mit zwei, mit unter einem Druck von 8 atü stehendem Dampf beheizten Walzen getrocknet. Die Lösung wurde auf den Walzen zu einer spröden, trockenen Kruste eingedampft, die sich leicht abschaben ließ. Das abgeschabte Material war ein trockenes, nicht hygroskopisches Pulver mit einem Wassergehalt von 1 /o·
Beispiel 6
Eine Lösung des Lithiumsalzes der ,\-(2-Methyl-4-chlorphenoxy)-propionsäure mit einem Trockenstoffgehalt von 45% wurde in einer Sprühtrocknungsanlage getrocknet, bei der die Temperatur der Trockent5 luft am Einlaß 1400C und am Auslaß 700C betrug.
Das Sprühtrocknungserzeugnis war ein trockenes, nicht hygroskopisches, frei strömendes Pulver mit einem Wassergehalt von 2,5%.
B e i s ρ i e 1 7
Eine wäßrige Lösung des Magnesiumsalzes der <\-(2-Methyl-4-chlorphenoxy)-propionsäure mit einem Trockenstoff gehalt von 40% wurde in einer Sprühtrocknungsanlage getrocknet, bei der die Temperatur der Trockenluft am Einlaß 2500C und am Auslaß 95° C betrug.
Das Erzeugnis war ein trockenes, nicht hygroskopisches, frei strömendes Pulver mit einem Wassergehalt von 1,5%.
Versuche, unter ähnlichen Bedingungen wie den in Beispiel 6 oder 7 angegebenen, eine wäßrige Lösung des Natrium-, Kalium-, Ammonium- oder Methylaminsalzes der angegebenen Phenoxypropionsäure zu trocknen, ergaben beim Kalium-, Ammonium- oder Methylaminsalz kein pulverförmiges Erzeugnis, da sich diese Salze auf Grund ihrer thermoplastischen Eigenschaften als klebrige Masse an den Wänden der Trockenkammer niederschlugen. Beim Natriumsalz ergab der Trocknungsversuch, daß sich ein Teil des Salzes an den Wänden der Trockenkammer niederschlug, während der Rest als stark hygroskopisches Pulver die Anlage verließ.
Anwendung als Herbicid: Die Mengen der Salze der A.-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure, die bei der praktischen Unkrautbekämpfung angewendet werden, sind gewöhnlich von der Größenordnung 2 bis 3 kg, bezogen auf die freie Säure pro ha. Die Wassermenge kann je nach Art der angewendeten Spritze erheblich variieren; üblich sind 200 bis 400 Liter Wasser pro ha.
Die Wirkung des Magnesiumsalzes auf einige typische Unkrautpflanzen wird durch die nachstehende Tabelle veranschaulicht. Für die Versuche wurde ein Magnesiumsalz angewendet, das aus einer technischen Säure hergestellt worden war, die 93% Hauptisomer und 7% Nebenisomere enthielt. Das Präparat wurde mit Hilfe einer kleinen Menge, Natriumsulfat auf einen Gehalt von 80% an aktivem Wirkstoff eingestellt.
I. Bekämpfung von Unkraut in der Frühjahrssaat. Dosierung: 2,5 kg Präparat pro ha.
65 Stellaria media Gewicht behandelt
Unkrautpflanzen Polygonum der Unkrautpfl./0,5 m*
Matricaria unbchandelt ig
6g
66 g
86 g
A7 c
Π. Bekämpfung von Unkraut in der Wintersaat. Dosierung: 2,5 kg Präparat pro ha.
Unkrautpflanzen
Stellaria media
Matricaria
Gewicht der Unkrautpfi./0,5 ni-
unbehandclt I behandelt
607 g
247 g
211g 159 g
Für die folgenden Versuche wurde ein Lithiumsalz angewendet, das aus einer technischen ^-(2,4-DiChIOrphenoxy)-propionsäure hergestellt worden war, die 930I0 Hauptis.omer und 7% Nebenisomere enthielt.
Das Präparat wurde nut Hilfe einer kleiner. Menge Natriumchlorid, die vor dem Trocknen der Lösung zugesetzt wurde, auf einen Gehalt von 80°/„ an aktivem Wirkstoff eingestellt.
1. Bekämpfung von Unkraut in der Frühjahrssaat. Dosierung: 2,5 kg Präparat pro ha:
Unkrautpflanzen
Stellaria media
Polygoiium
Gewicht
der Unkrautpf1./0,75 m* unbehanoelt j behandelt
375 g 115g
4g 10g
II. Bekämpfung von Unkraut in der Wintersaat. Dosierung: 2,5 kg Präparat pro ha:
Unkrautpfioi.-.n
Stellaria media
Veronica
Gewicht ^cr l'nkrautpfl./0,5 mä
urS.!iandeIt I behandelt
259 g 179 g
9g 30 g
sierung für die Bekämpfung von Unkraut in sowoh Frühjahrssaat als auch Wintersaat betrug 2,i kj Präparat pro ha.
5 Frühjahrssaat Gewicht
der Unkrautpfl./O,75 in1
unbehnndelt I behandelt
4g
35 g
Unkrautpfianzen 303 g
135 g
10 Steüaria media
Polygonum
15
Wintersaat 35 g
46 g
Unkrautpflanzen
Stellaria media
Veronica
Gewicht
der Unkrautpfl./0,5 in3
unbehandelt | behandelt
2875 g
182 g
Die Wirkung des Lithiumsalzes der >-(2-Methyl· 4-chlorphenoxy)-propionsäure auf einige typische Unkrautpflanzen geht aus der nachstehenden Tabelle hervor. Für die Versuche wurde ein auf 80°/„ aktiver Wirkstoff eingestelltes Präparat verwendet. Die Dosierung für die Bekämpfung von Unkraut in sowoh! Frühjahrssaat als auch Wintersaat betrug 2,5 kj Präparat pro ha.
Frühjahrssaat Gewicht
der Unkrautpfl./U,5 m-
unbehandelt | behandelt
g Og
Unkrautpflanzen
35
93
Stellaria media
Wintersaat
40 UnkraLilpflanzen
Die Wirkung des Magnesi-i—^alzes der .\-(2-Methyl-4-chlorphenoxy)-propionsäure auf einige typische Unkrautpfianzen geht aus der nachstehenden Tabelle hervor. Für die Versuche wurde ein auf 80% aktiven Wirkstoff eingestelltes Präparat verwendet. Die Do- 45 Stellaria media
Gewicht
der Unkrautpfl./0,5 munbehandelt I behandelt
225 g
4g

Claims (1)

1 h-Uene Trockenstoff dann doch einen gewissen Gehalt Patentansprüche: ^^gtSaZ^ «. ein Herbicid auf Aufgabe aer ,4_Dichlorphenoxy)-propion-
1. Herbicid auf der Basis von Salzen der »-(2,4- Basis rtei wz - .^.(:η1οφ1ιεποχΥ)-ρΓορΐοη-
Dichloφhenoxy-Propionsä«re und/oder .-(2-Me- 5 saure ^^*V™« ^^ die leicht in Wasser thyl-4-chloφhenoxy)-propionsäure in Form eines sau e zuvenug g .hren w_ßrigen Lösungen
feinteiligen Pulvers zur Herstellung von Spritz- löslich sind unü Q ^ ^^ Sprühtrocknen oder lösungen, dadurch g e k e η η ζ e ι c h η e t, in e™er f w'alzen> hergestellt werden können, daß es als Wirkstoff das Lithium- und/oder Magne- Eindampfen art wa ^^ ^ ^ Sake mu den siumsalz der genannten Säuren enthält. « Ein weiteres ^e f als Herbicide zur Ver-
.·?—L a ^1 ^«η,,γΛ oPkenn- vorgenannten tigena.ii* dm
DE19691909986 1968-02-29 1969-02-27 Herbicid auf der Basis von Salzen der alpha-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäureund/ oderalpha-(2-Methyl-4-chlorphenoxy)-propionsäure Expired DE1909986C3 (de)

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DE1909986A1 DE1909986A1 (de) 1970-05-27
DE1909986B2 DE1909986B2 (de) 1973-10-25
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