DE1910345B2 - Vorrichtung zur genauen auswertung von schusstreffern auf einteiligen schiesscheiben - Google Patents

Vorrichtung zur genauen auswertung von schusstreffern auf einteiligen schiesscheiben

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DE1910345B2 DE19691910345 DE1910345A DE1910345B2 DE 1910345 B2 DE1910345 B2 DE 1910345B2 DE 19691910345 DE19691910345 DE 19691910345 DE 1910345 A DE1910345 A DE 1910345A DE 1910345 B2 DE1910345 B2 DE 1910345B2
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J3/00Targets for arrows or darts, e.g. for sporting or amusement purposes
    • F41J3/0009Dartboards
    • F41J3/0095Manufacture of dartboards
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/14Apparatus for signalling hits or scores to the shooter, e.g. manually operated, or for communication between target and shooter; Apparatus for recording hits or scores
    • F41J5/16Manually evaluating scores, e.g. using scoring plugs or gauges; Apparatus for evaluating scores on targets after removal from the target holder

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  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description

sehen ist, deren Lage und Durchmesser den Paßlöchern in der Schießscheibe entspricht.
Schießscheiben mit Zentrier-Pafjlöchern hat es bisher noch nicht gegeben, Sie sind Gegenstand eines prioritätsgleiehen Vorschlages, für den ebenfalls Schutz nachgesucht worden ist,
Vorteilhafterweise ist der Meßteller mit drei Paßsliften versahen, welche um 120° versetzt in gleichem Abstand zum Zentrum des Meßtellers korrespondierend zu den Paßlöchern in der Schießscheibe angeordnet sind.
Um das Aufstecken der Schießscheibe auf die vorzugsweise zylindrischen Paßstifte auf dem Meßteller zu erleichtern, sind diese in ihrem oberen Bereich sich verjüngend ausgebildet und mit einer Spitze versehen oder abgerundet.
Da die Zentrierung mittels der aus der Scheibe ausgestanzten Löcher bzw. der auf dem Meßteller angeordneten Paß-Zentrierstifte erfolgt, ist es auch möglich, daß verschiedene Arten von Schießscheiben, ao die sich sowohl hinsichtlich der Größe bzw. Form, insbesondere auch hinsichtlich der Größe bzw. Form des Scheibenspiegels voneinander unterscheiden, mittels ein und derselben Vorrichtung ausgewertet werden können. as
In den F i g. 1 und 2 der Zeichnung ist ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, welches nachstehend im einzelnen näher beschrieben ist.
F i g. 1 zeigt einen Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung in der Übersichtlichkeit wegen auseinandergezogenem Zustand der Einzelteile und
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1.
In dem Gestell 11 der Vorrichtung ist der Auflageteller 12 für den Meßteller 13 drehbar gelagert. Auf dem ringförmigen Meßteller 13 sind in gleichem Abstand zu deren Zentrum drei um je 120° versetzte, mit einer Spitze versehene zylindrische Paß-Zentrierstifte 14 angeordnet. Auf den Meßteller 13 ist die zur Auswertung vorgesehene Schießscheibe 15 aufgesteckt, welche mit den Paßstiften 14 in bezug ayf ihre Lage und ihren Durchmesser entsprechenden Löchern 16 versehen ist. Da die Löcher 16 jeweils in gleichem Abstand zum Zentrum des auf die Schießscheibe 15 aufgedruckten, das eigentliche Ziel darstellenden Spiegels 17 angeordnet sind, ist gewährleistet, daß dessen Zentrum mit demjenigen des Meßtellers 13 exakt zusammenfällt.
Zur Auswertung der Treffer auf der Schießscheibe wird ein kegeliger, mit einem Zentrierzapfen 18 und einem Rändelkopf 19 versehener Dorn 20 durch das Schußloch 21 in der Schießscheibe 15 hindurchgesteckt, Sodann wird der ringförmige Meßteller 13 derart ausgerichtet, daß der durch die Schießscheibe 15 und den kreisförmigen Ausschnitt des Meßtellers 13 hindurchragende Zentrierzapfen 18 des Doms 20 in die im Auflageteller 12 koaxial angeordnete Zentrierbohrung 22 eingeführt werden kann.
Wird nun der Meßteller 13 zusammen mit dem Auflagetellcr 12 verdreht, so geht die Drehachse des Meßtellers 13 bzw. der Schießscheibe 15 exakt durch den Mittelpunkt des Schußloches 21. Die Exzentrizität des Schußloches 21 gegenüber dem Zentrum des Scheibenspiegels 17 bzw. dem damit identischen Zentrum des Meßtellers 13 läßt sich, wie in F i g. 2 dargestellt, bei einer Verdrehung des Meßtellers 13 um 360° mittels der mit ihrem Meßfühler 23 am Außenumfang des Meßtellers 13 anliegenden Meßuhr 24 ohne weiteres ermitteln, da die Differenz zwischen dem Maximal- und dem Minimalwert, den die Meßuhr anzeigt, gleich der doppelten Exzentrizität des Schußloches 21 ist.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die mit dem Gestell 11 fest verbundene, vorzugsweise mit einem Schleppzeiger versehene Meßuhr 23 derart zu eichen, daß sie den Wert 0 anzeigt, wenn die Mittelpunkte des ringförmigen Meßteliers 13 und des Auflagetellers 12 zusammenfallen. In diesem Falle entspräche dann die mit der Meßuhr 24 gemessene Maximalabweichung vom 0-Wert unmittelbar der Exzentrizität des Schußloches 21 zum Zentrum des Scheibenspiegels 17.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

ι 2 ^ exakte Ausrichtung des Scheibenspiegels auf den Patentansprüche: Scheibenmittelpunkt noch eine genau nichtwinklige Lage der Außenknnten des Scheibenkartons gewähr-
1. Vorrichtung zur genauen Auswertung von leistet ist,
Schußtreffern auf einteiligen Schießscheiben, bei s Es ist auch bereits eine Vorrichtung zur Bestimdenen der Spiegel zusammen mit entsprechenden mung von Scheibentreffern bei Karionscheiben ver-Paßlöchern gefertigt ist, mittels einer Teilermeß- schiedener Größe bekanntgeworden, bei welcher die maschine mit einem drehbar gelagerten Auflage- mit ihrem Schußloch auf einen Zentrierdorn aufgcteller für einen die Schießscheibe konzentrisch setzte und auf diesen niedergedrückte Schießscheiben aufnehmenden ringförmigen Meßleller und einem io in Drehung versetzt und dabei ihre Exzentrizität an in das Schußloch einsetzbaren, in einer Zentrier- ihrem Rand mit einem relativ komplizierten Fühlhebohrung des Auflagetellers gelagerten, die Dreh- belgestänge abgetastet wird (deutsche Patentschrift achse des Meßtellers bzw. der Schießscheibe bil- 134 364), Konstruktionsbedingt lassen sich ausdenden Dorn sowie einer mit dem Meßfühler am schließlich nur runde Schießscheiben mit dieser Vor-Umfang des Meßtellers anliegenden Meßuhr, da- 15 richtung auswerten. Ein weiterer Nachteil der vorbedurch gekennzeichnet, daß der Meßtel- kannten Vorrichtung beruht darauf, daß die mit ler (13) mit Zentrier-Paßstiften (14) versehen ist, einem Spiegel bedruckten Scheiben aus einem Karderen Lage und Durchmesser den Paßlöchern in tonblatt ausgestanzt werden müssen, was aber nicht der Schießscheibe entspricht. mit der erforderlichen Präzision, so daß der Spiegel
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 20 zentrisch zum Scheibenkarton angeordnet ist, mögkennzeichnet, daß der Meßteller (13) mit drei lieh war.
Paßstiften (14) versehen ist, welche um 120° ver- Weiterhin ist eine Vorrichtung der in Betracht
setzt in gleichem Abstand zum Zentrum des Meß- kommenden Art bekanntgeworden, mittels welcher
tellers korrespondierend zu den Paßlöchern in der die Treffer auf kreisrunden Schießscheiben sowie auf
Schießscheibe angeordnet sind. 25 den auf die Schießscheibe abnehmbar aufgeklebten,
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- das eigentliche Ziel darstellenden sogenannten durch gekennzeichnet, daß die Paßstifte (14) »Blatt'ln«, ausgemessen werden. Hierzu wird die einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen. runde Kartonscheibe mit ihrem Schußloch auf einen
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, da- Dorn aufgesteckt und um 360° gedreht. Mittels einer durch gekennzeichnet, daß die Paßstifte (14) im 30 Meßeinrichtung, deren Meßfühler am Außenumfang oberen Bereich sich verjüngend ausgebildet der Schießscheibe anliegt, wird deren Exzentrizität sind. und damit die dieser entsprechende Exzentrizität des
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, Schußlochs bestimmt. Auch diese Vorrichtung erdadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden möglicht es nicht, die Trefferlage in bezug auf den der Paßstifte (14) mit einer Spitze versehen 35 Scheibenspiegelmittelpunkt exakt zu ermitteln, da sind. fertigungsbedingt die Mittelpunkte des Scheibenspie-
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, gels und des Scheibenkartons in der R.egel nicht oder dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden gegebenenfalls nur zufällig zusammenfallen.
der Paßstifte (14) abgerundet sind. Die Benutzung der gebräuchlichen Teilermeßma-
40 schinen erfordert nun aber die ausschließliche Verwendung von sogenannten »Blatt'l«-Scheiben, bei
welchen auf den eigentlichen rechteckigen bzw. quadratischen Scheibenkarton das »Blatt'l« aufgeklebt ist. Diese Schießscheiben sind erheblich teurer als die 45 üblichen Schießscheiben, da sie zweiteilig ausgebildet Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur ge- sein müssen.
nauen Auswertung von Schußtreffern auf einteiligen Selbst wenn man die Auswertungsmängel der Schießscheiben, bei denen der Spiegel zusammen mit »Blatt'I«-Scheiben außer Betracht läßt, ist weiterhin entsprechenden Paßlöchern gefertigt ist, mittels einer von beträchtlichem Nachteil, daß das »Blatt'l« selbst Teilermeßmaschine mit einem drehbar gelagerten 50 im Gegensatz zum Scheibenkarton nicht eindeutig ge-Auflageteller für einen die Schießscheibe konzen- kennzeichnet werden kann, so daß bei Schießwettbetrisch aufnehmenden ringförmigen Meßteller und werben die »Blatt'l« leicht vertauscht werden köneinem in das Schußloch einsetzbaren, in einer Zen- nen. Um derartigen Manipulationen von vornherein trierbohrung des Auflagetellert, gelagerten, die Dreh- zu begegnen, sind bei internationalen und sonstigen achse des Meßtellers bzw. der Schießscheibe bilden- 55 bedeutsamen Schießwettbewerben die »Blatt'l«- den Dorn sowie einer mit dem Meßfühler am Umfang Scheiben nicht mehr zugelassen,
des Meßtellers anliegenden Meßuhr. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bei einer bekannten Vorrichtung zur Auswertung Vorrichtung zu schaffen, welche es erlaubt, einteilige von Schußtreffern auf einteiligen Schießscheiben wird Schießscheiben, die allein nur noch zu Schießwettbedie Scheibe mit geraden rechtwinklig zueinander lie- 60 werben zugelassen sind und bei dem der Spiegel zugenden Außenkanten auf eine Tragplatte aufgelegt sammen mit entsprechenden Paßlöchern gefertigt ist, und durch an den Scheibenkanten anliegende An- unabhängig von deren Umriß und von der Gestalt des schlage auf dieser zentriert (schweizerische Patent- das eigentliche Ziel darstellenden Spiegels, auf meschrift 457 199). Eine derartige Zentrierung bewirkt chanischem Wege und mit geringstmöglichem Aufaber noch keineswegs, daß der Mittelpunkt des Schei- 65 wand auszuwerten und hierbei eine größtmögliche, benspiegels mit dem Mittelpunkt der Tragplatte zu- gleichmäßige Genauigkeit zu erreichen,
sammenfällt, weil bei den verschiedenen üblichen Be- Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch arbeitungen (Drucken, Beschneiden) weder eine gelöst, daß der Meßteller mit Zentrier-Paßstiften ver-
DE19691910345 1969-02-28 1969-02-28 Vorrichtung zur genauen Auswertung von Schußtreffern auf einteiligen Schieß scheiben Expired DE1910345C (de)

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DE19691910345 DE1910345C (de) 1969-02-28 Vorrichtung zur genauen Auswertung von Schußtreffern auf einteiligen Schieß scheiben
AT175070A AT299757B (de) 1969-02-28 1970-02-25 Vorrichtung zur genauen Auswertung der Treffer auf einer Schießscheibe
SE02520/70A SE357258B (de) 1969-02-28 1970-02-26
CH277170A CH526760A (de) 1969-02-28 1970-02-26 Schiessscheibe mit Tragplatte und Vorrichtung zur genauen Auswertung der Treffer, sowie Verfahren zur Herstellung dieser Schiessscheibe und Mittel zur Ausführung des Verfahrens
US00015079A US3719998A (en) 1969-02-28 1970-02-27 Target evaluation
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SE357258B (de) 1973-06-18

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