DE1912092C3 - Vorrichtung zum gleichartigen Ausrichten von Garnelen in einer Garnelenverarbeitungsmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum gleichartigen Ausrichten von Garnelen in einer Garnelenverarbeitungsmaschine

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DE1912092C3
DE1912092C3 DE19691912092 DE1912092A DE1912092C3 DE 1912092 C3 DE1912092 C3 DE 1912092C3 DE 19691912092 DE19691912092 DE 19691912092 DE 1912092 A DE1912092 A DE 1912092A DE 1912092 C3 DE1912092 C3 DE 1912092C3
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conveyor belt
shrimp
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plates
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichartigen Ausrichten von Garnelen mit dem Racken in Längsrichtung eines Förderbandes einer Garnelenverarbeitungsmaschine, bei der die Garnelen auf dem Förderband liegend schrittweise förderbar sind.
Eine derartige Vorrichtung ist bereits bekannt (vergleiche Niederländische Patentschrift 1 08 742). In dieser bekannten Vorrichtung werden Garnelen, die bezüglich der Krümmung falsch ausgerichtet sind, in die richtige Ausrichtung durch ein Rad mit radial vorspringenden Armen gewendet, das an der Seite des Förderbandes angeordnet ist, und die Arme laufen an einer Garnele vorbei, die mit der Krümmung nach vorn angeordnet ist, ergreifen aber eine Garnele, die mit dem Kopf nach vorn in der Nähe der Fühler auf dem Kopf angeordnet ist, halten sie fest und wenden sie. Diese bekannte Vorrichtung arbeitet nicht zufriedenstellend.
Weiterhin ist durch die US-PS 32 29 326 bereits eine Vorrichtung zum gleichartigen Ausrichten von Fischen mit dem Kopf in eine Richtung bekannt geworden, bei der von einer vibrierenden Auflagefläche zwei Gleitflächen in entgegengesetzter Richtung wegführen, von denen die eine Gleitfläche als Wendefläche ausgebildet ist, die an ihrem der Auflagefläche abgewandten Ende in gleicher Richtung wie die andere Gleitfläche auf einer Fördereinrichtung mündet.
Eine derartige Vorrichtung ist zur Ausrichtung von naturgemäß gekrümmten Garnelen nicht geeignet.
Nach der DT-OS 16 54 871 wurde auch bereits vorgeschlagen, zum gleichartigen Ausrichten ebenfalls von Fischen mit dem Bauch nach einer Seite die Fische über eine schmale Fläche zu bewegen, an die sich beiderseits schräg nach unten gerichtete Gleitflächen anschließen. Je nach Lage der Fische gleiten diese über die eine oder die andere Gleitfläche mit dem Bauch vorau1 in zwei FörderlinLn, von denen eine an ihrem über einem Förderband liegenden Ende eine Wendeeinrichtung für die Fische aufweist.
Auch eine derart ausgebildete Vorriciitung wäre zum Ausrichte·) von gekrümmten Garnelen nicht geeignet, da diese keine difinierte Längserstreckung aufweisen und deshalb auch nicht definiert von einer schmalen Fläche abkippen würden. Außerdem benötigt diese ältere Vorrichtung zum endgültigen Ausrichten der Fische eine Greifeinrichtung in Form einer Nadel bzw. eines Stiftes, wodurch eine Garnele unzulässig beschädigt werden könnte.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung anzugeben, mit der die Garnelen zuverlässig in der richtigen Weise mit der Krümmung nach vorn ausgerichtet werden, ohne in die Garnele bzw. deren Schale stechen zu müssen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Vorrichtung nach der Erfindung, wie sie eingangs beschrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich neben dem Förderband und in gleicher Höhe mit dessen Oberseite eine Auflage mit einem darunter liegenden zweiten Förderband angeordnet ist, welche zwei Platten umfaßt, die gleichzeitig um zwei Schwenkzapfen nach unten zum zweiten Förderband in einem wenigstens der Höhe der auf der Seite liegenden Garnelen entsprechenden Abstand über diesem endend schwenkbar sind, die nebeneinander beiderseits der Mitte der Auflage und rechtwinkelig zu dem ersten Förderband angeordnet sind und daß ein Auffang· und Schiebeglied für die Garnelen oberhalb des ersten Förderbandes angeordnet und zum Verschieben der Garnelen auf die Auflage quer zu dessen Förderrichtung bewegbar ist.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung werden also die Garnelen auf einem Förderband einzeln transportiert bis sie in den Bereich des Auffang- und Schiebegliedes gelangen. Dieses hält die sich auf dem Förderband bewegenden Garnelen an, wobei eine mit der Krümmung nach vorn ausgerichtete Garnele sich mit ihrem Schwerpunkt weiter als eine Garnele bewegt, die mit ihrem Kopf und Schwanz nach vorn ausgerichtet ist. Das Auffang- und Schiebeglied ist bezüglich seiner Querbewegung relativ zu den beiden Platten der
Auflage so gelagert, daß eine (Garnele, die in be/.ug auf die Krümmung richtig ausgerichtet ist, auf die eine Platte gelangt, während eine bezüglich der Krümmung falsch ausgerichtete Garnele auf die andere Platte gelangt. Das zweite Förderband unter diesen Platten läuft in einer solchen Richtung, daß beim Verschwenken dieser Platten nach unten, die richtig ausgerichtete Garnele, die sich dann von dieser Platte auf dieses Förderband bewegt, sich in dieser Ausrichtung weiterbewegt, während eine falsch ausgerichtete Garnele auf der anderen Platte auf das Förderband gelangt, bevor der Kopf und der Schwanz die Platte verlasse.! haben, so daß ein Wenden der Garnele stattfindet.
Die Erfindung kann dadurch weitergebildet werden, daß das rechtwinklig zu dem Förderband bewegliche Auffang- und Schiebeglied eine nach vorn offene V-Form hat, daß /.wischen dem Förderband und der Auflage eine weitere Auflage mit einem Ausrichtschiebeglied, das in Längsrichtung des Förderbands beweglich ist und mit einem Schiebeglied vorhanden ist, das synchron mit dem V-förmigen Auffang- und Schiebeglied beweglich ist, um die Garneler, von der einen Auflage zu den Platten der anderen Auflage zu transportieren.
Dadurch ist gewährleistet, daß gestreckte Garnelen durch den V-förmigen Anschlag laufen. Da aber ein derartiger V-förmiger Anschlag, der nach vorn offen ist, die Garnelen anhält, die in Stellungen gekrümmt sind, in denen der Schwerpunkt praktisch immer an der gleichen Stelle liegt, unabhängig davon, ob die Garnele richtig oder falsch ausgerichtet ist, muß die zweite Auflage mit dem Auffang- und Schiebeglied verwendet werden, so daß der Schwerpunkt immer an der richtigen Stelle relativ zu den verschwenkbaren Platten der Auflage liegt.
Ferner kann das Auffang- und Schiebeglied gleichzeitig mit den anderen Schiebegliedern einwirken. Dadurch ist gewährleistet, daß die Garnele sorgfältig geführt wird und nicht ihre Ausrichtung infolge Reibung ander Auflage ändert.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann zwischen den Schwenkzapfen der Platten eine vertikal bewegliche Leiste parallel dazu vorhanden sein, die so steuerbar ist, daß sie sich von der Ebene der Platten nach oben bewegt, kurz bevor die Platten nach unten verschwenkt werden und/oder während die Platten nach unten verschwenkt werden. Dadurch ist gewährleistet, daß die Garnelen auf den P'atten auf das Förderband auf der einen oder der anderen nach unten verschwenkt werdenden Platte gleiten.
Durch die Erfindung wird also eine Vorrichtung zum Ausrichten gekrümmter Garnelen in einem Förderer einer Maschine angegeben, die Garnelen einzeln bearbeitet, wobei die Vorrichtung Garnelen erhält, die von einem Förderband mit der Krümmung nach vorn oder hinten getragen werden^ wobei jede Garnele durch ein Schiebeglied angehalten wird, das die Garnele seitlich auf eine Auflage verschiebt, die zwei Platten aufweist, die gleichzeitig und entgegengesetzt nach Erhalt einer Garnele verschwenkt werden können, und die Schwenkzapfen der Platten Seite an Seite rechtwinklig zum Förderband angeordnet sind. Ein zweites Förderband zum Garnelenentladen befindet sich unter den Platten und ist so angeordnet, daß die durch das Schiebeglied auf die Platten bewegten Garnelen in Abhängigkeit von der Lage ihres Schwerpunkts auf die eine oder andere der beiden Platten rutschen, so daß richtig ausgerichtete Garnelen ihre Ausrichtung beibehalten, während falsch ausgerichtete Garnelen gewendet werden.
Die Erfindung soll anhand der Zeichnung näher erläutert werden. F:s zeigen:
F i g. I eine Aufsicht der Vorrichtung zum Ausrichten von Garnelen und
Fig. 2 einen Querschnitt entlang Linie 2-2 in Fig. I.
F i g. i zeigt ein Zuführförderband 1 und ein V-förmiges Auffang- und Schiebeglied 2, das über dem Förderband montiert ist und von dem Förderband 1 transportierte Garnelen aufnehmen kann. Das Schiebeglied ist an einer Stange 3 befestigt, die rechtwinklig zu dem Förderband 1 hin- und herbeweglich und auch um ihre Achse hin- und herdrehbar ist, um das Schiebeglied 2 anzuheben. Das Auffang- und Schiebeglied hat eine entgegen der Förderrichtung des Förderbandes 1 offene V-Form, so daß mit dem Rücken nach vorn ankommende Garnelen etwas weiter in dieses Auflang- und Schiebeglied 2 hineintransportiert werden können als mit Kopf und Schwanzende ankommende Garnelen. Dadurch kommt der Schwerpunkt einer mit dem Rücken voraus ankommenden Garnele weiter nach vorn zu liegen.
In der Nähe des Förderbandes 1 befindet sich eine Auflage 4. Über diese Auflage 4 ist ein weiteres Schiebeglied 5 gelagert, das gleichzeitig mit dem Schiebeglied 2 hin und her und auf und ab beweglich ist und d;e Garnele vorschiebt, die auf die Auflage 4 mit Hilfe des Schiebegliedes 2 abgesetzt worden ist, und zwar zu einer Auflage, die aus den Platten 6 und 7 besteht, die an Schwenkzapfen 8 bzw. 9 befestigt und durch Hebel 10 bzw. Il steuerbar sind. Zwischen den Platten 6 und 7 ist eine schmale vertikale Leiste 12 an einem Arm 13 befestigt, der um die Achse einer Welle 14 verschwenkbar ist, die durch einen Arm 15 steuerbar ist. Das Schiebeglied 2 und die Platten 6 und 7 sind so relativ zueinander angeordnet, daß eine sich mit der Krümmung nach vorn bewegende Garnele durch die Schiebeglieder 2 und 5 mit dem gekrümmten Abschnitt zur Platte 6 bewegt wird, während eine mit der Krümmung nach hinten ausgerichtete Garnele durch diese Schiebeglieder auf die Platte 7 transportiert wird.
Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß die Platten 6 und 7 nach unten durch die Hebel 10 und 11 verschwenkt werden können, während sich gleichzeitig die Leiste 12 nach oben bewegt. Eine auf der Platte 6 angeordnete Garnele rutscht dann mit der Krümmung nach vorn nach unten und gelangt auf ein Förderband 16, das die Garnele nach rechts in F i g. 2 transportiert. Eine auf der Platte 7 angeordnete Garnele bewegt sich auch mit der Krümmung nach vorn nach unten und wird dann durch das Förderband wegtransportiert, bevor die Enden, die noch die Platte 7 berühren, nach unten fallen können, infolgedessen wird diese Garnele gewendet und durch das Förderband 16 in der Ausrichtung wie die von der Platte 6 gerutschte Garne'e wegtransportiert.
Zwischen dem Förderband und den Platten 6 und 7 ist über der Auflage 4 ein weiteres Schiebeglied 18 gelagert, das die Garnele ausrichtet, die durch das Schiebeglied 2 zu der Auflage 4 transportiert worden ist, und zwar genau relativ zu den Platten 6 und 7 durch eine Zwangsbewegung parallel zu dem Förderband.
Die Schiebeglieder 5 und 18 bewegen sich gleichzeitig, wodurch die Lage der Garnele zuverlässiger aufrechterhalten wird.
Eine Führungsfläche 17 führt den Körper der Garnele, die von der Platte 7 abrutscht, so daß sie in richtiger Anordnung zu dem Förderband gelangt. Der
Abstand zwischen der Unterkante der Platte 7 und dieser Führungsfläche ist praktisch gleich dem Abstand zwischen dieser Kante und dem Förderband. Die Garnele kann daher nicht falsch infolge eines zu langen freien Falls ausgerichtet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum gleichartigen Ausrichten von Garnelen mit dem Rücken in Längsrichtung eines Förderbandes einer Garnelenverarbeitungsmaschine, bei der die Garnelen auf dem Förderband liegend schrittweise förderbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich neben dem Förderband (!) und in gleicher Höhe mit dessen Oberseite eine '° Auflage mit einem darunter liegenden zweiten Förderband (16) angeordnet ist, welche zwei Platten (6, 7) umfaßt, die gleichzeitig um zwei Schwenkzapfen (8, 9) nach unten zum zweiten Förderband (16) in einem wenigstens der Höhe der auf der Seite liegenden Garnelen entsprechenden Abstand über diesem endend schwenkbar sind, die nebeneinander beiderseits der Mitte der Auflage und rechtwinklig zu dem ersten Förderband (1) angeordnet sind und daß ein Auffang- und Schiebeglied (2) fur die Garnelen oberhalb des ersten Förderbandes (1) angeordnet und zum Verschieben der Garnelen auf die Auflage quer zu dessen Förderrichtung bewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der in Förderrichtung des zweiten Förderbandes (16) hinten liegenden Platte (7) eine in gleicher Richtung wie die andere Platte (6) auf das zweite Förderband (16) mündende Wendefläche (17) für die Garnelen angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das quer zur Förderrichtung des ersten Förderbandes (1) bewegbare Auffang- und Schiebeglied (2) V-förmig, mit seiner Auffangöffnung entgegen der Förderrichtung des ersten Förderbandes (1) weisend, ausgebildet ist, daß zwischen dem ersten Förderband (1) und der von den Platten (6, 7) gebildeten ersten Auflage eine weitere Auflage (4) mit einem über ihrer Oberseite angeordneten, ein in Förderriohtung des ersten Förderbandes (1) bewegbares Ausrichtglied (18) aufweisenden zweiten Schiebeglied (5) angeordnet ist, welches synchron mit dem ersten V-förmigen Auffang- und Schiebeglied (2) quer zur Förderrichtung des ersten Förderbandes (1) bis über die erste Auflage bewegbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Schwenkzapfen (8,9) der Platten (6, 7) parallel zu diesen eine Leiste (12) angeordnet ist, die wenigstens annähernd zum Zeitpunkt des Schwenkens der Platten (6, 7) über diese nach oben vorstehend bewegbar ist.
DE19691912092 1968-03-14 1969-03-10 Vorrichtung zum gleichartigen Ausrichten von Garnelen in einer Garnelenverarbeitungsmaschine Expired DE1912092C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6803638 1968-03-14
NL6803638.A NL156306B (nl) 1968-03-14 1968-03-14 Inrichting voor het met de kromming naar voren richten van gekookte en daardoor gekromde garnalen in de transportinrichting van een garnalenverwerkingsmachine.

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1912092A1 DE1912092A1 (de) 1969-10-02
DE1912092B2 DE1912092B2 (de) 1976-12-30
DE1912092C3 true DE1912092C3 (de) 1977-08-25

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