DE1918655A1 - Lageaenderungsschalter - Google Patents
LageaenderungsschalterInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
- H01H35/02—Switches operated by change of position, inclination or orientation of the switch itself in relation to gravitational field
Landscapes
- Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)
- Manufacture Of Switches (AREA)
Description
Honeywell GmbH =~"~^-~-— Frankfurt-- am Main,
■ . _^ den 11. April 1969
"~ Pat.07-0144
Lageanderungsschalter
Die Erfindung betrifft einen auf Drehung um eine Achse ansprechenden
Lageänderungsschalter mit einer als Kontaktgeber dienenden Kugel oder Rolle, welche auf einer gewölbten, in Laufrichtung abschnittweise
mit Kontaktbahnen versehenen Führungsbahn läuft.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 797 828 ist ein neigungsempfindlicher
Schalter dieser Art bekannt, welcher zum Einbau in ein Mikrofon vorgesehen ist, so daß durch Neigen des Mikrofons in verschiedene
Lagen unterschiedliche Stromkreise geschlossen und damit ein an das Mikrofon angeschlossenes Gerät, bzw. das Mikrofon selbst,
auf verschiedene Betriebsweisen umgeschaltet werden kann. Die Metallkugel läuft dort auf zwei parallelen Drähten, die stückweise
isoliert und stückweise blank sind, bzw. auf zwei entsprechenden, stückweise metallisierten schneidenartigen Kanten des Gehäuses.
Aufgabe der Erfindung istr-es, einen zum Schutz von Gegenständen
gegen deren unerwünschtes Bewegen oder Entfernen geeigneten Lageänderungsschalter
zu schaffen, welcher klein und robust in seinem Aufbau, aber gleichzeitig möglichst empfindlich ist. Darüberhinaus
soll der Lageänderungsschalter von jeder beliebigen Ausgangstage her wirksam werden können, d.h. seine Orientierung beim Einbau in
den Gegenstand und auch die Ruhelage des Gegenstandes im Raum sollen
beliebig sein können. Nur wenn die Lage geändert wird, soll der Schalter ansprechen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einem Lageände-'
rungsschalter der eingangs genannten Art vor, daß ein nach innen als Vieleck ausgestalteter, aus Isoliermaterial bestehender und
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mit über den Innenumfang verteilten Kontaktbahnen versehener, mit
s.einer Ebene senkrecht zur Drehachse stehender Ring einerseits,
und ein zugleich als Gegenkontakt· dienender rotationssymetrischer,
zumindest teilweise vom Ring; umgebener Führungskörper andererseits,
zwischen sich eine im wesentliche ringförmige Führungsbahn für die
als Überbrückungskontakt dienende Metallkugel oder -rolle bilden, und daß die Flächen des Vielecks zur Drehachse hin gewölbt, zahn- .
oder dachförmig gestaltet sind' und die Kontaktbahnen jeweils entweder
im Bereich der sich am weitesten in Richtung zur Drehachse
hin erstreckenden Stellen (Arbeitskontakteehalter) der Vieleckkontur
oder im Bereich der am weitesten von der Drehachse entfernten
Stellen (Ruhekontaktsohalter) liegen.
Durch Anschluß an geeignete Alarm- und SicherheitsstroRikreise oder
an Betriebsstromkreise des zu schützenden Geräts ist der Schalter
in der Lage, ein das Gerät außer Betrieb setzendes oder alärmgebendes
Signal zu liefern, sobald das Gerät und mit ihm der eingebaute Schalter aus seiner Ruhelage herausbewegt wird,Er eignet
sich beispielsweise zur Diebstahlsicherung von Geräten, Gegenständen oder Kraftfahrzeugen, sowie als lageempfindlicher Bedienungsschalter.
In jeder beliebigen Ruhelage des Schalters befindet sich die Met^llkugel
in der jeweils am tiefsten liegenden Ecke des Vielecks. Wibd
der Schalter um seine Längsachse gedreht, so rollt die Kugel vonj
der betreffenden Ecke über die sich von dieser aus entgegen der
Drehrichtung erstreckende Begrenzungsfläche des Vielecks zur nächsten
Ecke und Ijäuft hierbei im Falle eines Arbeitskontaktschalte?s
über die dazwischenliegende Kontaktbahn und im Falle eines Ruhe-*;
kontaktschalter über die dazwischenliegende Isolierbahn hinweg.;
Hierbei schließt, bzw. öffnet die Kugel oder Rolle vorUbergehendl
einen Stromkreis zwischen der Kontaktbahn und dem als Gegenkontalct
ι' - I dienenden FUhrungskörper. Dieses Schließen oder öffnen des StromV
kreises ist ein Zeichen dafür, daß der Schalter und somit auch dkr
Gegenstand an dem der Schalter befestigt ist, um die Achse gedreht
wurde. Dieses Signal kann in beliebiger Weise zur Auslösung eines Alarme oder irgendwelcher selbsttätig ablaufender Sicherungsvorgänge
ausgenutzt werden. Der Schalter gemäß der ErCinding zeichnet ,
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sich besonders durch seinen gedrängten und fertigungstechnisch
einfachen Aufbau aus.
Die Kontaktbahnen sind vorzugsweise untereinander verbunden, beispielsweise
Teile eines in den Isolierring eingebetteten oder von diesem getragenen Metallringes. Sie können auch nach Art der gedruckten
Schaltungen auf dem Isolierring angebracht sein.
Die Unterteilung des Isolierringes, d.h. die Anzahl der Ecken im Vieleck, richtet sich nach der gewünschten Lageempfindlichkeit des
Schalters. Je feiner die Unterteilung, d.h. je größer die Zahl der Ecken ist, auf umso geringere" Winkeländerungen spricht der Schalter
an. Der Unterteilung sind in erster Linie durch die Abmessungen des Schalters und den Mindestdurchmesser der Kugel Grenzen gesetzt.
Wird die Unterteilung zu fein, so ist der Schalter nicht nur schwierig herzustellen, sondern auch die Einhaltung der geforderten Toleranzen
schwer zu gewährleisten. Um die Unterteilung zu verfeinern ohne' dabei Schwierigkeiten bei der Herstellung und Einhaltung
der Toleranzen in Kauf nehmen zu müssen, wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, mehrere solche Isolierringe mit entsprechenden
Kontaktbahnen vorzusehen und die einzelnen Vielecke im Winkel gegeneinander zu versetzen. Eine Verdopplung der Eckenzahl
erreicht man hier also einfach durch die Verwendung von zwei Isolierringen anstatt eines Isolierringes mit Kontaktbahnen, wobei
hierdurch ohne Schwierigkeiten die Ansprechempfindlichkeit des Schalters auf den halben Lageänderungswinkel erhöht werden kann.
Ein solcher Lageänderungsschalter löst gleichzeitig die Aufgabe," zwar auf Lageänderungen nicht aber auf geringfügige Erschütterungen
oder Vibrationen anzusprechen. Bei Verwendung mehrerer Isolierringe mit Kontaktbahnen, beispielsweise in einem Arbeitskontaktschalter,
kann nämlich der Weg, den die Kugel von der Ruhelage in einer Ecke bis zum Erreichen der Kontaktbahn zurücklegen
muß, langer gewählt werden, so daß geringfügige Erschütterungen
•oder Vibrationen die Kugel vor dem Erreichen der Kontaktstelle in
die Ruhelage zurückkehren lassen. Dabei wird die Lageänderungsempfindlichkeit
des Schalters für fortschreitende Drehbewegungen keineswegs verringert.
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Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten werden
im folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Hierin zeigt
Figur 1 einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform des
Lageanderungsschalters längs der Drehachse,
Figur 2 einen Schnitt durch den zugehörigen Vieleck-Isolierring mit Kontaktbahnen,
Figur J5 die Ansicht dieses Ringes in Achsrichtung gesehen,
Figur 4 eine zweite Ausführungsform des Lageänderungsschalters
in einer der Figur 1 entsprechenden Darstellung.
Bei den dargestellten Schaltern handelt es sich jeweils um Arbeitskontaktschalter,
deren Kontaktbahnen also im Bereich der sich -am weitesten in Richtung zur Drehachse hin erstreckenden Stellen der
Vieleckkontur angebracht sind. Bei der zunächst anhand der Figur 1-3 zu erläuternden ersten Ausführungsform weist das zylindrische
Schaltergehäuse 1 auf der einen Stirnseite einen Boden 2 auf, in
den eine ringförmige Vertiefung 3 eingearbeitet ist. Gegen den
äußeren Rand 4 der Gehäusebodeninnenseite stützt sich in Achsrichtung
ein in den zylindrischen Teil 5 des Gehäuses eingesetzter Isolierstoffring 6 ab, welcher beispielsweise aus einem Kunststoff,
aus Keramik oder dergleichen besteht. In den Isolierring 6 ist"ein
Kontaktring 7 eingebettet, aus dem einzelne zungenförmige Ansätze 8
bis an die innere Oberfläche des Isolierrings herausragen und dort einzelne von Isoliermaterial umgebene Kontaktbahnen bilden. Diese
sind also gegenüber dem Gehäuse 1 isoliert und untereinander durch
den Ring 7 verbunden. Eine in den Gehäuseboden 2 eingesetzte Isolierhülse 9 dient als Durchführung für den Anschlußdraht 11 des
Kontaktringes 7 nach außen. Der äußere Anschluß wird durch einen
gegenüber dem Gehäuse 1 isolierten Stift 12 gebildet. Den anderen Anschluß des Schalters bildet das Gehäuse 1 selbst, beispielsweise
in Form eines in den Gehäuseboden eingelöteten Stiftes Ij5.
In ein- zentrales Sackloch 14 im Boden 2 des Gehäuses 1 ist mit
einem Zapfen 15 der Führungskörper 1-6 eingesetzt, welcher auf der '
der Vertiefung 3 zugewandten Seite pilzförmig, rotationssymetrisch
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gestaltet ist und zusammen mit dieser Vertiefung eine ringförmige Führungsbahn für eine Metallkugel 17 bildet, welche, sobald sie
an einer der Kontaktbahnen 8 anliegt, diese elektrisch mit" dem ebenfalls metallischen Gehäuseboden 2 verbindet. Für die Wirkung
der Kugel 17 als Kontaktbrücke genügt es, wenn die Kugeloberfläche elektrisch leitend ist. Die Kugel selbst kann also entweder
hohl sein oder einen nicht leitenden Kern aufweisen. Einfacher ist es jedoch, eine Vollkugel zu verwenden.
Wie besonders Figur 3 erkennen läßt, bilden die Innenflächen des
Isolierrings β ein Achteck. Die einzelnen Flächen 21 zwischen den Ecken 22 sind zur Zentralachse 23 hin konvex gewölbt. Jeweils im
Scheitel der Wölbung ist ein Teil dieser Flächen durch die Kontaktbahn 8 bedeckt. Die Flächen können auch konkav gewölbt, dachförmig
oder zahnförmig gestaltet sein. Die Kontaktbahnen befinden sich jeweils
im Bereich der am weitesten sich in Richtung auf die Achse 23 erstreckenden Stellen der Vieleckkontur, bei einer konkav gewölbten
Kontur, also an den Ecken, bei einer dachförmigen Kontur an der Spitze des Daches.
Aus Figur 2 ersieht man, daß im gezeigten Ausführungsbeispiel der Isolierring ο auf seinen beiden axial einander abgewandten Seiten
je eine achteckförmige Innenkontur aufweist, wobei die einzelnen Ecken 22. bzw. 32 der beiden Konturen gegeneinander um jeweils eine
halbe Winkelteilung versetzt sind, so daß sich im Isolierring β jeweils die Ecken 22 der linken Kontur und die Scheitel mit den Kontaktbahnen
l8 der rechten Kontur gegenüberstehen und umgekehrt.
Auch die Kontakbahnen 18 der rechten Kontur sind untereinander durch einen Ring--19 verbunden, welcher über einen Steg 20 außerdem
an den Kontaktring 7 und Über diesen an den Anschlußdraht 11 angeschlossen
ist.
An den pilzförmigen Teil 24 des Führungskörpers 16 schließt sich
auf der dem Boden 2 abgewandten Seite ein garnrollenartig geformter Teil 25 an, v/elcher zusammen mit der in der Zeichnung rechten'
Hälfte des Isolierrings 6 eine ringfömige Führungsbahn für eine zweite Kugel 27 bildet. Sobald diese über eine der Kontaktbahnen
18 läuft, stellt sie eine elektrisch leitende Verbindung zwischen
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dem Führungskörper l6, d.h. dem Gehäuse und diesen Kontaktbahnen,
d.h, dem Anschlußstift 12, her. Auf der dem Topf boden 2 abgewandten
Seite des Isolierringes 6 liegt an diesem ein zweifach diametral
geschlitzter Äbstandsiing 28 an, dessen beide sich jeweils über den
halben Umfang erstreckende Schlitze 29 und 30 diesem Äbstandsring
in Achsrichtung eine gewisse Elastizität geben. Gegen den Äbstandsring
28 stützt sich der den gesamten Führungskörper 16 einschließlich des pilzförmigen Teils 24- und des garnrollenformigen Teils
tragende Halteflansch 31 ab, der vorzugsweise durch Preßsitz im zylindrischen Teil 5 des Gehäuses 1 gehalten und an seinen Rändern
mit dem Gehäuse verlötet 1st. Man erhält hierdurch einen allseitig luft- und druckdichten Abschluß des Schalterinnenraums, der
gegebenenfalls evakuiert oder mit einem Schutzgas gefüllt werden kann. - *
Die Wirkungsweise des Lageänderungsschalters läßt sich am besten an
Hand von Figur 3 erläutern. In der dort gezeigten Ruhestellung liegt die Kugel 27 an der am tiefsten gelegenen Ecke 32* des rechten
Achtecks des Isolierringes 6. Infolge der konvexen oder dachförmigen Wölbung der.zwischen den Ecken befindlichen Innenflächen
der Vielecke liegt auch die Kugel 17 in einer Ecke 22' des linken Achtecks des Isolierringes 6. Überhaupt wird durch diese Wölbung
erreicht, daß in jeder beliebigen Ruhelage beide Kugeln jeweils in einer Ecke des betreffenden Vielecks liegen. Die Einbau lage und
die Ruhelage des Schalters sind also beliebig wählbar. Die Ruhe>lage
kann dem Zufall oder oder den jeweiligen Gegebenheiten über*·
lassen werden. Wird von tier Ruhestellung gemäß Figur 3 ausgehend,
der Schalte.r um die Achse 23 im Uhrzeigersinn gedreht, so wird sich nach Durchlaufen eines bestimmten Anfangswinkels die Kugel
entgegengesetzt zur Drehrichtung des Schalters in Bewegung setzeh und über die benachbarte Kontaktbahn 18 hinwegrollen und dabei j
vorübergehend einen an die Stifte 12 und 13 angeschlossenen Strojtikreis
schließen. Dies ist das Signal welches anzeigt, daß der Lafeeänderungsschalter
um seine Achse 23 bewegt wurde. Wird der Schalter noch weiter gedreht, so wird sich auch die Kugel 17 in Bewegung ^
setzen und ebenfalls vorübergehend mit dem entsprechenden Kontakt
eine leitende Verbindung zwischen den beiden Anschlußstiften herstellen.
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Die Ansprechempfindlichkeit des Schalters hängt vom Grad der Wölbung
der zwischen den Ecken liegenden Flächen, der Größe der'Kugeln
und den Reibungsverhältnissen in der Führungsbahn ab. Je grosser
die Anzahl der Ecken des Vielecks ist, umso eher spricht der Schalter an. Um jedoch die Abmessungen, insbesondere der Kugel,
nicht zu klein zu machen und dadurch die Herstellung des Sehalters
nicht unnötig zu verteuern, kann man, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, mehrere Isolierringe mit Kontaktbahnen im Winkel gegeneinander
versetzt in Achsrichtung nebeneinander anbringen. Hierbei lassen sich entweder mehrere getrennte Isoli'erringe oder, wie
in der Zeichnung dargestellt, ein mit zwei verschiedenen gegeneinander versetzten Vieleckkonturen versehenej? Ring verwenden.
Statt zwei können auch drei oder mehr ¥ieleckkonturen vorhanden sein. Der Schalter läßt sich in äußerst geringen Abmessungen herstellen,
beispielsweie mit einem Durchmesser und einer Zylinderlänge von jeweils etwa 15 mm, wobei im Falle einer Achteckkontur
der Kugelradius etwa 3>5 mm beträgt. Der Ansprechwinkel kann beispielsweise
derart getroffen sein, daß von der ungünstigsten Ruhelage
ausgehend, eine Winkeldrehung von 26° und von der günstigsten Ruhelage ausgehend, eine Winkeländerung von nur 4° ausreicht, um
den Schalter zum Ansprechen zu bringen. Selbstverständlich lassen sich auch beliebige andere Anspreehwinkel durch entsprechende Formgebung
und Anzahl der Vielecke erreichen. Anstelle von Kugeln können auch Kontaktrollen Verwendung finden. Der Kontaktring 7 mit den Kontaktbahnen
8 kann durch Stanzen, litzen, oder durch galvanisches Auftragen angefertigt werden. Die Verwendung mehrerer gegeneinander
im Winkel versetzter Isolierringe nsit Kontaktbahnen hat zusätzlich
den Vorteil, daß der Schalter gegen translator!sehe Beschleunigungen
unempfindlich ist. Diese Eigenschaft ist für bestimmte Anwendungsfälle sehr erwünscht.
In Figur 4 ist eine weitere Ausfuhrungsform des Lageänderungsschalters
dargestellt, die sich fertigungsmäßig als besonders vorteilhaft erweist. Während in Figur 1 die mit der Kugel 17 in Kontakt
stehende Führungsbahn durch einen Teil des Gehäusebodens 2 gebildet wird, v/eist in Figur 4 der Führungskörper 56 für jede der
beiden Kugeln 17 und 27 einen garnrollenartigen Teil auf, welcher die Führungsbahn für die betreffende Kugel sowohl in radialer Rieh-,
tung nach innen, als auch in axialer Richtung begrenzt. Dies hat
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..-«a-d
zur Folge, daß die Innenseite des Bodens 42 des topfförmigen Gehäuses
4l bei dieser Ausführungsform keiner für die einwandfreie
Kontaktgabe mit der Kugel 17 erforderlichen Oberflächenbehandlung unterworfen werden muß, sondern lediglich der FUhrungskörper 43
mit seinen beiden garnrollenartigen Abschnitten 44 und 45* als
Gegenkontakt dient. Dieser muß ohnehin oberflächenbehandelt werden, so daß sich diese Behandlung auf ein Bauteil beschränkt. Im
Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4 bilden die Innenflächen des Isolierringes 46 auf beiden Seiten jeweils ein Zehneck, wobei die
beiden Hälften um einen Winkel von l8° gegeneinander versetzt sind. Die übrigen Merkmale dieser Ausführungsform können mit denjenigen
der zuvor erläuterten weitgehend übereinstimmen und werden deshalb nicht erneut beschrieben. Ein weiterer wesentlicher Vorteil beider
Ausführungsformen besteht darin, daß sich die Vieleckkontur
und die Kontaktbahnen an ein und demselben Bauteil, nämlich dem Isolierring befinden, so daß beim Zusammenbau des Schalters keine
Justierung der für den ordnungsgemäßen Betrieb des Schalters wichtigen relativen Lage dieser beiden Elemente zueinander erforderlich ist. ·
Soll der Schalter abweichend von den anhand der Figuren beschriebenen Ausführungsformen statt einer Arbeitskontaktfunktion die
Wirkung eines Ruhekontaktschalters haben, so werden die Kontaktbahnen
8 und l8 nicht an den sich am weitesten in Richtung zur Drehachse 23 hin erstreckenden Stellen der Vieleckkontur sondern
vielmehr im Bereich, der am weitesten von der Drehachse entfernten
Stellen,bezogen auf die beiden Ausführungsbeispiele, also im Bereich
der Ecken 22, bzw. 32 der Vieleckkonturen angebracht .derart,
daß die Kugel,wenn sie in ihrer Ruhelage sich in einer der Ecken
befindet, mit diesen Kontaktbahnen in elektrischem Kontakt ist. Zwischen den mit Kontaktbahnen versehenen Ecken befinden sich dann
isolierende Zwischenstücke, so daß die Kugel beim Darüberhinwegrollen,
vorübergehend die Kontaktgabe zwischen den Kontaktbahnen und dem Führungskörper unterbricht und auf diese Weise ein eine
Lageänderung anzeigendes Signal auslöst. Die Vieleckkontur kann wie im gezeigten Ausführungsbeispiel, insbesondere in Figur 3
dargestellt, aus einzelnen zur Drehachse 23 hin konvex gewölbten
Flächen bestehen. Statt dessen können die-Flächen auch zur Dreh-
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achse hin konkav gewölbt oder dachförmig ausgestaltet sein, wobei
sich die Kontaktbahnen, je nach der gewünschten Betriebsweise des Schalters entweder an den von der Achse am weitesten entfernten
oder an denen sich am weitesten in Richtung auf die Achse erstrekkenden
Stellen der Kontur befinden. Die Vielackkontur kann auch die
Form eines Innenzahnkranzes haben. Der Zentrierzapfen 15 kann mit einem Gewinde versehen und in ein entsprechendes Gewindeloch 14
eingeschraubt sein. Die Stoß- und Beschleunigungsunempfindliehkeit
des Schalters macht ihn auch als Positionsschalter für drehende Teile, beispielsweise von Maschinen, geeignet, selbst wenn diese
Vibrationen unterliegen.
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Claims (1)
- PatentansprücheDrehung um eine Aehsö ansprechender Lageänderungsschalter einer als Kontaktgeber dienenden Kugel oder Rolle, welche auf einer gewölbten in Laufrichtung abschnittweise mit Kontaktbahnen versehenen Führungsbahn läuft, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach innen als Vieleck ausgestalteter, aus Isoliermaterial bestehender und mit über den Innenumfang verteilten Kontaktbahnen (8) versehener, mit seiner Ebene senkrecht zur Drehachse (25) stehender Ring (6) einerseits und ein zugleich als Gegenkontakt dienender rotationssymetrischer, zumindest teilweise vom Ring umgebener Führungskörper |l6) andererseits, zwischen sieh eine im wesentlichen ringförmige Führungsbahn für die als Überbrückungskontakt dienende Metallkugel (17) oder -rolle bilden und, daß die Flächen des Vielecks ι zur Drehachse hin gewölbt, zahn- odei? dachförmig gestaltet sind und die Kontaktbahnen Jeweils entweder im. Bereich der sich am weitesten in Richtung zur Drehachse hin erstreckenden Stellen (Arbeitskontaktschalter} der Vielfachkontur oder im Bereich d<r am weitesten von der Drehachse entfernten Stellen (Ruhekontakt-sehalter) liegen. " j2. Lageänderungsschalter nach Anspruch 1, dadurch ge- j kennzeichnet, daß die Kontaktbahnen (8) untereinan*·der verbunden sind. ■ -003884/1015BAD ORIGINALJ>. Lageänderungsschalter nach Anspruch 2, dadurchge- · kennzeichnet, daß die Kontaktbahnen (8) Teile eines in den Isolierring (6) eingebetteten odex,ji^0n-=dd?es=enr=gwtragenen Metallringes (7) sind.4. Lageänderungsschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbahnen (8) zungenförmige Ansätze des Metallringes (7) sind.•5· Lageänderungsschalter nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h gekennzeichne t, daß die Kontaktbahnen nach Art der gedruckten Schaltungen ausgebildete Leiterbahnen sind.6. Lageänderungsschalter nach einem der Ansprüche 1 - 5, d a durch gekennzeichnet, daß der Führungskörper zweiteilig ist, wobei das eine Teil (2) durch eine mit einer ringförmigen Vertiefung C5) versehene Gehäusewand des Schalters und das andere Teil (24) durch einen i,m wesentlichen pilzförmigen Einsatz gebildet ist. (Fig.l).7. Lageänderungsschalter nach einem der Ansprüche 1 - 5, d a durch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (25;44) garnrollenartig ausgebildet ist und die beiden die Führungsbahn für die Kugel oder Rolle in Achsrichtung begrenzenden Flansche zur Führungsbahn hin abgeschrägt sind. (Fig. 1 und 4).8. Lageänderungsschalter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (l6) mit einem zentralen Zapfen (15) in eine Achsbohrung (14) einer Gehäusestirnwand (2) eingesetzt ist.9· Lageänderungsschalter nach einem der Ansprüche 1 - 8, d a durch gekennzeichnet, daß der Isolierring (6) auf seinen beiden in Achsrichtung einander abgewandten Seiten je eine Vieleckkontur (22,32) nebst Konvaktbahnen (8Äl8) aufweist und die beiden.Vielecke im Winkel gegeneinander versetzt sind.009884/101510. Lageänderungsschalter nach einem der Ansprüche 1 - 9, d a durch gekennzeichnet, daß mehrere mit je einer oder mehreren Vieleckkonturen versehene Isolierringe, samt Kontaktbahnen in Achsrichtung hintereinander angeordnet im Schaltergehäuse befestigt^ sind und ein gegebenenfalls mehrteiliger, zentraler Führungskörper mit den Isolierringen mehrere Führungsbahnen für je eine Kugel oder Rolle bildet, wobei die einzelnen Vielecke gegeneinander im Winkel versetzt sind.11. Lageänderungsschalter nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbahnen (8,l8) ,der verschiedenen Kontaktringe (7*19) elektrisch untereinander verbunden sind. . .12. Lageänderungsschalter nach einem der Ansprüche 1 - 11, d a durch gekennzeichnet, daß Gehäuse (1) und Führungskörper (16) metallisch sind und den einen Schalteranschluß (13) bilden, während ein im Schaltergehäuse isoliert befestigter zweiter Anschluß (12) mit den Kontaktbahnen (8,18) verbunden ist. .13· Lageänderungsschalter nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) topfförmig gestaltet und in den zylindrischen Teil (5) ein oder mehrere Isolierringe (6) sowie der Haltflansch (31) eines oder mehrerer Führungskörper (16) eingesetzt und mit dem Gehäusemantel fest verbunden, vorzugsweise verlötet ist.009884/101 5ORIGINAL INSPECTEDLeerseite
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| DE19691918655 DE1918655B2 (de) | 1969-04-12 | 1969-04-12 | Elektrischer lageaenderungsschalter |
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| DE19691918655 DE1918655B2 (de) | 1969-04-12 | 1969-04-12 | Elektrischer lageaenderungsschalter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1918655A1 true DE1918655A1 (de) | 1971-01-21 |
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ID=5731019
Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1272721A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0343328A3 (de) * | 1988-05-27 | 1990-10-31 | Lectron Products, Inc. | Bewegungsmelder |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2339076A (en) * | 1998-05-07 | 2000-01-12 | Assemtech Europ Ltd | Movement sensing switch |
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1969
- 1969-04-12 DE DE19691918655 patent/DE1918655B2/de not_active Withdrawn
-
1970
- 1970-04-08 GB GB1665770A patent/GB1272721A/en not_active Expired
- 1970-04-10 FR FR7013103A patent/FR2043205A5/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0343328A3 (de) * | 1988-05-27 | 1990-10-31 | Lectron Products, Inc. | Bewegungsmelder |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2043205A5 (de) | 1971-02-12 |
| GB1272721A (en) | 1972-05-03 |
| DE1918655B2 (de) | 1971-07-08 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |