DE191996C - - Google Patents
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- DE191996C DE191996C DENDAT191996D DE191996DA DE191996C DE 191996 C DE191996 C DE 191996C DE NDAT191996 D DENDAT191996 D DE NDAT191996D DE 191996D A DE191996D A DE 191996DA DE 191996 C DE191996 C DE 191996C
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- rod
- water pressure
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- membrane
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Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 11
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B19/00—Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
- F42B19/01—Steering control
- F42B19/04—Depth control
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65 ^. GRUPPE
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 19. Januar 1906 anerkannt.
die Priorität
Die bisher gebräuchlichen Tiefenregler für Torpedos bestehen aus einer dem äußeren
Wasserdruck ausgesetzten, belasteten Membran oder einem Tiefenkolben und einem im
Torpedo freischwingend aufgehängten Pendel, deren kombinierte Bewegung durch ein Gestänge
auf den Schieber der Ruderzwischenmaschine übertragen wird.
Nach der vorliegenden Erfindung kommt das freischwingende Pendel in Fortfall, und
es wird statt dessen ein belasteter Arm vorgesehen, der mit der Membran verbunden ist
und unter einem solchen Winkel gegen die Membranebene vor dem Gebrauch des Torpedos
eingestellt wird, daß er, nachdem der Torpedo zu Wasser gekommen ist, bei dessen
Normallage im Wasser bei normaler Tauchtiefe von dem auf die Membran wirkenden Wasserdruck in einer bestimmten schrägen
Lage gehalten wird. Der Arm ersetzt dadurch die sonst übliche Belastung der Membran
durch Feder und erfüllt zugleich den Zweck des Pendels. Der Tiefenregler läßt
sich ohne weiteres auch bei Unterseebooten verwenden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht und Fig. 2 ein senkrechter Schnitt der einen Ausführungsform.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht und Fig. 4 ein senkrechter Schnitt der zweiten Ausführungsform mit geneigter Ebene.
Bei der Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 bezeichnet α den Mantel der Kammer für die
Unterbringung des Tiefenreglers. Die Kammer ist durch das Schott b von dem Außenwasser
abgeschlossen. Ein U-förmiger Halter c ist mit seinem oberen Ende am Schott bei d
drehbar und trägt an seinem unteren Ende eine Scheibe e, mit der er durch Schraubenbolzen
f und Mutter g verbunden ist. Diese Scheibe, welche auf ihrer anderen Seite dem
Wasserdruck ausgesetzt ist, paßt in eine runde öffnung des Schottes, über der ein Diaphragma
h aus Gummi angebracht ist. Das Diaphragma verhindert das Eindringen von
Wasser in die Kammer, so daß die Scheibe mit einem gewissen Spielraum in die Öffnung
eingesetzt werden kann. Das über die Scheibe e hinausragende Ende des Bolzens/ ist gabelförmig
und nimmt einen bei k drehbar gelagerten Hebel j auf. Das eine Ende dieses
Hebels ist an einem Ansätze / am Schott scharnierartig befestigt, während das andere
Ende \ auf (nicht dargestellte) geeignete Weise mit dem Schieber der Ruderzwischenmaschine
in Verbindung steht. Zwischen den Schenkeln des U-förmigen Halters c ist an
einem Bolzen η ein Winkelhebel m, ρ drehbar
gelagert, dessen längerer, schräg nach unten gerichteter Arm in an seinem unteren Ende
ein Gewicht ο trägt. Durch den anderen Arm ρ des Winkelhebels geht eine Stellschraube q,
deren unteres Ende sich auf einen Arm r stützt, der sich rechtwinklig an den U-förmigen
Halter c ansetzt. Die Stellung des Armes m zu dem Arm ν läßt sich durch
Drehen der Schraube q verändern und dadurch auch der durch das Gewicht auf die
Scheibe e ausgeübte Druck, der dem Wasserdruck auf die Scheibe das Gleichgewicht halten
soll. Dadurch ermöglicht diese Vorrichtung die Regelung der Tiefe, auf welcher der Torpedo
gehalten werden soll.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von der beschriebenen Ausführungsform
dadurch, daß das Gewicht nicht fest mit der Stange m verbunden ist, sondern
lose gegen sie anliegt und auf einer in ihrer Neigung verstellbaren schiefen Ebene ruht.
Zu diesem Zweck ist es mit Rollen u versehen, die in Schlitzen t eines Rahmens s
liegen, der an der einen Seite an einem an der Schottwand befestigten Bock drehbar ist.
An die andere Seite des Rahmens s greift eine Gelenkstangey an, die mit ihrem anderen
Ende an einer auf einer Schraubenspindel q auf und ab bewegbaren Mutter χ angelenkt
ist. Die Spindel q ist in einem an der Schottwand befestigten Halter w drehbar, aber in
Richtung ihrer Achse .unverschiebbar gelagert. Die Mutter χ ist derart geführt, daß sie an
der Drehung verhindert ist.
Durch Verstellen der Mutter χ kann die Neigung der schiefen Ebene und dadurch die
auf die Scheibe e zur Wirkung kommende Kraftkomponente des Gewichts geändert werden.
Der bei η an der Schottwand drehbare Arm in ist zweiteilig, so daß das Gewicht
sich zwischen den beiden Armen befindet und mittels Rollen ν gegen die Arme m anliegt.
Durch einen Bügel m1 sind die Arme m mit
der Scheibe e verbunden.
Claims (3)
1. Tiefenregler für Torpedos und Unterseeboote,
bestehend aus einer dem Wasserdruck ausgesetzten Scheibe oder Membran, deren Bewegung bei wechselndem Wasserdruck
zum entsprechenden Einstellen der Horizontalruder benutzt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß auf die Scheibe (e) eine durch Gewicht (0) belastete Stange (m)
einwirkt, die bei normalem Wasserdruck und Horizontalstellung der Torpedoachse in bestimmter schräger Lage gehalten wird
und dadurch das sonst gebräuchliche Pendel sowie die Belastung der Membran ersetzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (in)
an einem die Scheibe (e) tragenden Halter (c) drehbar aufgehängt ist und in ihrer
Neigung verstellt werden kann, zum Zweck, den Druck der Stange auf die Scheibe ändern zu können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Stange
(in) belastende Gewicht (c) mittels Räder (u)
beweglich auf einer einstellbaren schiefen Ebene (s) angeordnet ist und gegen die
Stange (in) anliegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB370146X | 1906-01-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE191996C true DE191996C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=5731689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT191996D Expired DE191996C (de) | 1906-01-19 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE191996C (de) |
| FR (1) | FR370146A (de) |
-
0
- DE DENDAT191996D patent/DE191996C/de not_active Expired
-
1906
- 1906-10-02 FR FR370146A patent/FR370146A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR370146A (fr) | 1907-01-29 |
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