DE1921038B2 - Aufhaengung von spannbaendern elektrischer messinstrumente - Google Patents
Aufhaengung von spannbaendern elektrischer messinstrumenteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die Aufhängung von Spann
bändern elektrischer Meßinstrumente, die gegenübe
Cm Instrument bzw. dessen Wandung oder Platine Aufgabe der Erfindung ist es, eine in ihrem AuI-
in Axiulriehumg verschiebbar gelagert und gegen ein hau einfache Spannbandiuifhüngung zu schaffen, bei
Verdrehen in der Schwenkebene des Anzeigemitiels der die vorgenannten Nachteile vermieden sind. 1ns-
des Instrumentes gesichert ist, wobei eine in der besondere soll der Inslrumentenbauer diese AuI-
Axialrichtung das Band spannende Feder vorgesehen 5 hüngung in einfacher Weise in die Platine seines In-
und die Spannung des Bandes mit Hilfe einer strumentes einbauen können. Die Schwierigkeiten und
Schraubverstellung od. dgl. einstellbar ist. Ferner be- diffizilen Arbeiten in der Montage, Spannung und
trifft die Erfindung damit ausgerüstete Meßinstru- Justierung des Spannbandes sollen behoben, zumin-
mente, wie E rehspulinstrumente, Spiegelgalvanometer dest erleichtert werden. Auch ist es ein Ziel der Er-
u. dgl. " ίο findung, das Gegenstück der Spannbandbefesiigung
Solche Spannbänder, die meist aus Metall be- an einem Flansch am drehbaren Organ leicht einstehen,
dienen sowohl zur Lagerung des beweglichen hängbar befestigen zu können.
Organs, wie der Drehspule und des Drehspiegels, Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung
als auch in der Regel zur Stromzuführung. Da sie vorgeschlagen, daß ein Lagergehäuse in einer Öffnung
eine Torsionsfeder darstellen, bewirken sie gleich- »5 oder Bohrung des Chassis bzw. der Platine des Inzeitig
das Rückstellmoment. strumentes längsverstellbar, jedoch in der jeweiligen
Die bisher bekannten Anordnungen zur Auf- Lage feststellbar ist, daß sich in diesem Lagergehäuse
hängung solcher Spannbänder sind in ihrer Konstruk- drehbar ein Einspannteil befindet, der gegen ein soltion
kompliziert und in ihrer Montage zeitraubend. dies Verdrehen wahlweise spc.ijar ist, wobei der
Dies ist aufwendig und damit kostspielig. ao Einspannteil in an sich bekannter V'eise das Spann-Vielfach
gebräuchlich ist auch die Befestigung über bandende hält und unter Wirkung der sich zwischen
eine gefederte Rolle, d. h. über eine Blattfeder mit ihm und dem Lagergehäuse abstützenden Feder in
einer angebogenen Rolle oder über einen Stift, der Spannrichtung gedruckt sowie demgegenüber längseinseitig
auf einer Blattfeder befestigt ist. Die Blatt- verschiebbar ist. Damit werden mehrere Vorteile erfeder
bewirkt dabei die Spannung des Bandes in 25 reicht. Für den Zusammenbau kann die gesamte Auf-Axialrichtung,
hängung, die im wesentlichen aus dem Lagergehäuse,
Es sind ferner Spannbandhalterungen bekannt, bei dem Spannband, dem Einspannteil und der Feder
denen die Spannbänder in Teilen eingeklemmt sind, besteht, in das Instrument eingebaut werden. Sie ist
welche mittels eines Halses und eines Axialanschlages auch in ein Gewinde der Platine einschraubbar, da
in einer entsprechenden Buchse sowohl in Längs- 3° hierbei das zum beweglichen Organ gerichtete Ende
als auch in Querbewegung limitiert sind. Das be- der Aufhängung und damit auch das Spannband noch
wirkt, daß bei einer Erschütterung der bewegliche nicht am beweglichen Organ befestigt sind. Das
Teil, z. B. das Rähmchen, nur um einen bestimmten Spannband kann in diesem Montagezustand also mit-
Betrag seitlich oder längs ausgelenkt werden kann gedreht werden, da es hierbei nicht in sich verdreht
und dadurch eine Überbeanspruchung des Spann- 35 wird. Sobald das Lagergehäuse voll in die Platine
bandes vermieden wird. eingeschraubt oder daran anderweitig ar-etiert ist,
Ferner k.nnt man eine Lagerung für die Spulen wird die Aufhängung am beweglichen Organ befestigt,
elektrischer Meßgeräte, deren Spannbänder an Blatt- z. B. eingehängt. Soll danach noch ein Verdrehen des
federn aufgehängt sind, die mit Hilfe einer Verstell- Gehäuses zwecks Spannen der Feder erfolgen, so
schraube in oder gegen die Spannrichtung verstellt 40 muß dies allerdings ohne Mitdrehen des Spannbandes
werden können (deutsche Patentschrift 647 320). geschehen. Dies ist nach der Erfindung durch die
Bei einem bekannten Spiegel galvanometer (deut- wahlweise Sperre des Einspannteiles möglich. Damit
sehe Ausiegeschritt 1 055 682) ist das Spannband wird ein Verdrehen oder Verzwirbeln des Spannbanüber
eine Feder an einem Gewindemutterstück be- des in sich auf Grund eines Mitdrehens des Einspannfestigt,
das zwischen Führungsflächen des Gehäuses 45 teiles verhindert. Das Einspannteil bleibt aber trotzin
Spannrichtung gleiten kann, wobei diese Flächen dem gegenüber dem Lagergehäuse in Axialrichtung
aber ein Drehen des Niutterstückes um seine Längs- gegen die Wirkung der Spannfeder längsverschieblich.
achse verhindern. Die Befestigung der beiden Spannbandenden an den
Außerdem ist eine mit dem Mutterstück zu- sie haltenden Teilen der Aufhängung kann schon vor
sammcnwirkende Schraube zum Einstellen der Span- 50 de' Montage erfolgen. Das Spannband befindet sich
nung der Bänder vorgesehen. In der Betriebsstellung im Inneren des Gehäuses und ist damit einwandfrei
wird die Lage des Mutterstückes zu seinen Führongs- gegen Beschädigen gesichert. Der Meßinstrumenteflachen
durch eine Madenschraube fixiert. Diese herstcller kommt also mit dem Spannband nicht mehr
Spannbandaufhängung ist aber nicht in ein Chassis in Berührung, und es bleibt auch während der Monodcr
eine Platine eines Instrumentes einschraubbar, 55 tage völlig unbelastet.
da sie keine Möglichkeit vorsieht, während dieses Derartige Spannbandaufhängungen können kon-
Einschraubvorganges das Mitdrehen des Spannban- struktiv relativ einfach ausgebildet und daher auch
des zu verhindern. mit geringeren Kosten hergestellt werden. Für die
Schließlich ist eine Halterung für außenliegende zuvor erwähnte Reduzierung der Montagekosten
Spannbandspanncinrichtungen bekannt, die gegen 60 bzw. Erleichterung der Montagearbeiten ist es ferner
Wirkung einer Feder in axialer Richtung verschiebbar wesentlich, daP diffizile Verstellarbeitcn am Spannist
(Patentschrift 57 380 des Amtes für Erfindungs- band selber nicht mehr vorgenommen werden müssen,
und Patentwesen in Ost-Berlin). Es fehlt aber die Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann
Möglichkeit, die Halterung in dieser Richtung zu ver- dazu als Sperre eine Arretierung dienen, die am
stellen und die jeweilige Stellage zu arretieren. Ledig- 65 Chassis bzw. an der Platine befestigt ist und wahllich
für die Nullpunkleinstcllung in Radialrichtung weise in oder außer Wirkverbindung mit dem Einist
ein Drehen und Arretieren der Halterung zum spannteil bringbar sowie in Spannrichtung nach-Svslemträger
möglich. giebig ausgebildet ist. Damit ist es ferner möglich,
zur Justierung des Anzeigemittels die Winkel- bzw. Die wahlweise Arretierung des iiinspannteiles 3
Drehlage des Einspannteiles zur Arretierung und/ gegen Verdrehen erfolgt in diesem Beispiel mit Hilfe
oder die Winkel bzw. Drehlage der Arretierung zur einer am Chassis 1 befestigten Blattfeder 5, die aus
Platine veränderbar und in der gewünschten Position der gezeichneten Betriebsstellung nach oben abheb-
feststellbar zu gestalten. 5 bar ist und dann ein Drehen des Teiles 3 um seine
Außerdem besteht die Möglichkeit, ein derartiges Längsachse erlaubt. Sofern sie aber auf Grund ihrer
Instrument wahlweise mit einer solchen Spannband- Eigenfederkraft die gezeichnete Lage einnimmt, liegt
aufhängung oder nach Entfernen des Lagergehäuses sie als Verdrehsicherung mit einem Widerlager gegen
und der Aufhängung mit einer Steinlagerschraube für eine Kante, einen Vorsprung od. dgl. des F.inspann-
eine Spitzenlagerung auszurüsten. io teiles an. Dazu kann die Feder 5 eine z. B. vier- oder
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfin- sechseckige Ausnehmung 14 aufweisen, die einen am
dung ist vorgesehen, daß der Einspannteil die in oberen Stirnende des Einspannteiles 3 vorstehenden.
Spannrichtung verlaufenden Flächen aufweist, die an entsprechend geformten Flansch 15 umgreift. Es
entsprechenden, das Widerlager gegen Verdrehen bil- empfiehlt sich, die Arretierung, hier die Blattfeder 5.
denden. ebenfalls sich in Spannrichtung erstrecken- 15 so auszubilden, daß sie in Axial- oder Spannrichtung
den Flächen eines Führungsteiles des Lagergehäuses ein möglichst geringes Widerstandsmoment besitzt,
in Spannrichtung gleitend anliegen. Statt dieser bei- Dazu kann gemäß dem Ausführungsbeispiel ihre
derseitigen Führungsflächen können auch an dem Flachseite parallel zur Drehebene des Anzeigemittels
einen Teil ein oder mehrere Stifte vorgesehen sein, verlaufen, während sie in der Spannrichtung, wie dardie
in entsprechenden Schlitzen des Gegenteiles jo gestellt, in Art eines sogenannten Schwanenhalses ausgleiten,
gebildet ist. Anstatt eines Vier- oder Sechskantes kann
Auch kann das Lagergehäuse gemäß einer weiteren man auch einen runden Zapfen vorsehen. Seine Ver-Ausführungsform
der Erfindung in einer Bohrung drehsicherung an der Blattfeder 5 oder einem ähn-
oder Öffnung der Platine in Längsrichtung gleitbar liehen Teil erfolgt mittels eines Lackes oder Klebers,
geführt sein und eine spitzwinkelig zu seiner Längs- 25 Ferner erlaubt diese Anordnung nach der Erfinachse
verlaufende Führungswand aufweisen, an die dung in einfacher Weise eine Justierung bzw. Nulleine
Feststellschraube der Platine mit ihrer Spitze punkt-Einstellung des Anzeigemittels. Dazu kann zur
zwecks Einstellen und Fixieren der Höhenlage des Grobeinstellung nach Anheben der Feder 5 der Vier-Gehäuses
angreift. bzw. Sechskant od. dgl. des Flsnsches 15 um eine
Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine Schnell- 30 oder mehrere »Kanten« verdreht und dann die Fedc
anhängung bzw. -koppelung des Lagergehäuses mit wieder in die Betriebslage zurückgebracht werden.
Spannband an das bewegliche Organ. Dies kann in Zur Feineinstellung kann gemäß F i g. 3 die Blattder
Art erfolgen, daß das Spannband in Richtung feder 5 einen in LTmfangsrichtung verlaufenden Schlitz
zum beweglichen Organ hin in einen Befestigungs- 16 besitzen, der von einer in die Platine 1 eingeflansch
eingespannt ist und daß dieser Flansch einen 35 schraubten Feststellschraube 17 durchsetzt wird.
Haltestift aufweist, der in einen Rähmchenflansch des Nach Lösen der Schraube 17 kann dieser segmentbeweglichen
Organs einklinkbar ist. artige Teil der Blattfeder in Richtung des Schlitzes 16
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind verschwenkt und damit der Einspannteil 3 einschiieß-
den Unteransprächen sowie den nachstehend be- lieh Spannband 6 entsprechend verstellt ν.erden. Die
schriebenen und in der Zeichnung dargestellten Aus- 40 erreichte Stellage ist aann durch Anziehen der
führungsbeispielen zu entnehmen. Es zeigt Schraube 17 fixierbar.
F i g. 1 im Längsschnitt ein erstes Ausführungsbei- Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht
spiel der erfindungsgemäßen Spannbandaufhängung. ferner in der Schnelleinhängung oder -koppelung des
F i g. 2 einen Teilschnitt gemäß der Linie IT-II in Lagergehäuses mit Spannband an das bewegliche
Fig. 1. 45 Organ. Dies war bisher — ebenso wie die An-
F i g. 3 eine Teildraufsicht gemäß dem Pfeil III in bringung des Lagergehäuses an der Platine — sehi
Fig. 1. schwierig. Um dem Tnstrumentenbauer seine A beil
F i ε. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel im Längs- soweit als möglich zu erleichtern, ist einerseits die
schnitt geml;ß der Linie IV-IV in Fig. 5. oben beschriebene Anbringungsmöglichkeit des La-
F i g. 5 einen Querschnitt gemäß der Linie V-V in 50 gergehäuses an der Platine und zum anderen die
Fig. 4. nachstehend erläuterte Schnelleinhängung geschaffen
F i 2. 6 eine Draufsicht auf F i 2. 4 und worden. Dieser Einhänge- oder Koppelung^vorgang
Fig. 7 eine andere Ausführungsform der Befesti- kann mit beliebigen Mitteln erfolgen. Zum Beispie!
gung des Lagergehäuses in der Instrumentenplatine. kann der zum beweglichen Organ 8 hin gerichtete
Gemäß dem ersten Ausführungsbeispie! (Fig. 1 55 Abschnitt des Spannbandes 6 in einen Befestigungs-
bis 3) ist im Chassis oder der Platine 1 eines Meß- flansch 9 eingeklemmt sein, der mittels eines Stifte?
Instrumentes eine Gewindebohrung vorgesehen, in 10 in den Rähmchenflansch 11 einklinkbar ist. Ei
welche das mit einem entsprechenden Außengewinde ist also unabhängig von der Montage des Gehäuse5
versehene Lagergehäuse 2 einschraubbar ist. Dieses der Spannbandaufhängung zum jeweils passender
Einschrauben kann über Kreuzschlitze, einen Vier- 60 Zeitpunkt in einfacher Weise das Ankoppeln, ζ. Β
kant od. dgl. des Lagergehäuses erfolgen. Drehbar Einklinken, des beweglichen Organs möglich,
und längsverschiebbar ist im Lagergehäuse 2 der Ein- Fig.] zeigt ferner, daß zwischen dem Lagerge
spannteil 3 angeordnet, der das Spannband, z. B. mit häuse 2 und dem Flansch 9 in axialer und radialei
Hilfe von Spannbacken 4. hält. Die Druckfeder 12 Richtung ein gewisses Spiel besteht, das zum Schutz«
stützt sich einerseits an einem nach innen gerichteten 65 des Spannbandes bei Nichtgebrauch oder bei Trans
Kraaen 13 des Lagergehäuses und andererseits am port des Instrumentes durch Anlegen des Teiles ?
Boden des hier topf ähnlichen Einspannteiles 3 ab an den Teil 2 mit Hilfe eines Exzenters od. dgl. un
und drückt dieses somit in Spannrichtung. wirksam gemacht werden kann. Während des Trans
ports der Spannbandaufhängung im ausgebauten Zu- ihrem oberen Ende an den Einspannbacken 27 für
stand legen sich die Teile 2 und 9 ohnehin aneinander das Spannband 28 abstützt. Die Backen 27 sind zu-
an, womit das Spannband praktisch unverletzbar ist. sammen mit dem sie abdeckenden Teil 29 fest am
Das gleiche gilt bei Lösen der Koppelung zwischen Einspannteil 23 angebracht.
Aufhängunp und beweglichem Organ. Auch in die- 5 Es versteht sich, daß in diesem und in dem zuvor
sem Fall legen sich unter Wirkung der Feder 12 die beschriebenen Ausführungsbeispiel der Halt des
Teile 2. 9 aneinander, so daß das Spannband prak- Spannbandes auch in anderer Weise bzw. durch an-
tisch unverletzbar ist. Dies ist beim Versand und in dere Mittel erfolgen kann.
der Montage sehr wesentlich. Auf der gegenüberlie- Während des Einschraubens des Lagergehäuses 19
penden Seite des beweglichen Organs 8 befindet sich io in die hier nicht dargestellte Platine bzw. beim
entweder eine gleiche Spannbandaufhängung, was Schraubverstellen des Lagergehäuses ist durch Ein-
allerdings ausgewogene Federn bedingt, oder ein setzen eines Werkzeuges, z. B. eines Schraubenziehers,
»tarres Aufhängeelement. in die Schlitze 30 der mittleren Bohrung des End-
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 teiles29 (s. Fig. 6) das Mitdrehen des Einspannteiles
ist die Anordnung wie folgt: 15 zu verhindern. Im Betrieb dagegen sorgt die Haft-
Das Lagergehäuse ist hier mit 19 beziffert und reibung zwischen der Außenwand des Führungsteiles
untergreift mit seiner Bördelung 20 einen Teil 21, der 25 und der zylindrischen Innenbohrung des Lager-
die Abstützung für das untere Ende der Druckfeder gehäuses 19 für die notwendige Verdrehsicherung,
22 bildet. Das Einspannteil 23 besitzt in Spannrich- wobei die Haftreibung gegebenenfalls durch eine
tung verlaufende Flächen 24, die zur Verdrehsiche- ao Lackbefestigung verstärkt bzw. gesichert werden
rung an entsprechende Gegenflächen, hier eines Füh- kann.
rungsteiles 25, anliegen. Es empfiehlt sich, die Flächen Die Erfindung ist nicht darauf beschränkt, daß das
14 des Teiles 25 und die entsprechenden Gegen- Lagergehäuse in die jeweilige Instrumentenplatine
flächen des Teiles 23 genau aneinander anzupassen, od. dgl. einzuschrauben ist. F i g. 7 zeigt, daß die
um ein etwaiges Spiel des beweglichen Organs in 15 Befestigung eines Gehäuses in einer Platine auch in
Drehrichtung zu vermeiden. Die Verdrehsicherung anderer Weise möglich ist. Das Gehäuse 31 ist hiei
kann auc'^ durch andere Mittel erfolgen. Besonders in der Platine 32 in Längsrichtung verschiebbar gevorteilhaft
ist dabei die Anordnung von Stiften an führt und besitzt eine seitliche Aussparung 33 mit
dem einen Teil, die in senkrecht verlaufenden Längs- einer im spitzen Winkel zur Längsachse 34 verlaufenschlitzen
des Gegenteiles gleitend geführt sind. 30 den FUhrungswand 35. Mit Hilfe der Stellschraube
Die Anordnung ist so getroffen, daß das Führungs- 36, deren Spitze an der Wand 35 anliegt, kann dit
teil 25 gegenüber dem Lagergehäuse 19 verdrehbar, jeweils gewünschte Lage des Gehäuses 31 in bezug
in Längsrichtung aber nicht beweglich ist. Auf Grund auf die Platine 32 bestimmt und festgelegt werden
der Anordnung der Flächen 24 oder anderer Füh- Außerdem kann die Spitze der Stellschraube 36 se
rungsmittel kann sich aber das Einspannteil 23 zum 35 von der Aussparung 33 umgeben sein, daß hiermi
Führungsteil 25 nur in Längsrichtung verschieben, gleichzeitig eine Sicherung gegen ein Verdrehen de;
jedoch nicht demgegenüber drehen. In der zylindri- Gehäuses um seine Längsachse geschaffen ist.
sehen Innenbohrung 26 des Einspannteiles befindet Alle beschriebenen Merkmale und deren Kombina
sich die schon erwähnte Druckfeder 22, die sich mit tiunen untereinander sind erfindungswesentlich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (16)
1. Aufhängung von Spannbändern elektrischer Meßinstrumente, die gegenüber dem Instrument
bzw. dessen Wandung odei Platine in Axialrichtung verschiebbar gelagert und gegen ein Verdrehen
in der Sclnvenkebene des Anzeigemittels deslnstrumc:ntes
gesichert ist, wobei eine in der Axialrichtung das Band spannende Feder vorgesehen und
die Spannung des Bandes mit Hilfe einer Schraubverstellung od. dgl. einstellbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Lagergehäuse (2,
19) in einer Öffnung oder Bohrung des Chassis bzw. der Platine (1) des Instrumentes längsverstellbar,
jedoch in der jeweiligen Lage feststellbar Ist, daß sich in diesem Lagergehäuse drehbar ein
Einspannteil (5.23) befindet, der gegen ein solches Verdrehen wahlweise sperrbar ist, wobei der
Einspannteil in an sich bekannter Weise das Spannbandende hält und unter Wirkung der sich
Zwischen ihm und dem Lagergehäuse abstützenden Feder (12, 22) in Spannrichtung gedrückt
sowie demgegenüber längsverscbiebbar ist.
2. Spannbandaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sperrung eine
Arretierung dient, die am Chassis bzw. an der Platine (1) befestigt ist und wahlweise in oder
außer Wirkverbindung mit dem Einspannteil (3) bringbar sowie in Spanrcrichtur^ nachgiebig ausgebildet
ist.
3. Spannbandaufhängung na^h Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß als Arretierung eine Blattfeder (5) dient, die an dem Einspannteil (3),
dieses gegen Verdrehen sichernd, lösbar befestigt werden kann.
4. Spannbandaufhängung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (5)
mit einem Widerlager gegen eine Kante, einen Vorsprung od. dgl. des Einspannteiles anliegt und
von diesem abhebbar ist.
5. Spannbandaufhängung nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerlager eine
z. B. vier- oder sechseckige Ausnehmung (14) der Blattfeder (5) dient und daß das außenliegende
Stirnende (15) des Einspannteiles der Form dieser Ausnehmung angepaßt ist und in der Betriebslage
darin eingreift.
6. Spannbandaufhängung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur lösbaren Befestigung
der Blattfeder am Einspannteil in an sieb bekannter Weise eine Lackierung dient.
7. Spannbandaufhängung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6. dadurch gekennzeichnet,
daß zur Justierung des Anzeigemittels (8) die Winkel- bzw. Drehlage des Einspannteiles
(3) zur Arretierung (5) und/oder die Winkel- bzw. Drehlage der Arretierung zur Platine
(1) veränderbar und in der gewünschten Position feststellbar ist.
8. Spannbandaufhängung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung
einen in Drehrichtung verlaufenden Schlitz (16) besitzt, der von einer in die Platine (1) eingeschraubten
Feststellschraube (17) durchsetzt ist.
9. Spannbandaufhängung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fläche der Blattfeder (S) parallel zur Drehebene verläuft und daß die Blattfeder
zur Reduzierung ihres Widerstandsmomentes in Spannrichtung als sogenannter Schwanenhals ausgebildet
ist.
10. Spannbandaufhängung, bei der die Verdrehsicherung mittels aneinander anliegenden, in
Spannrichtung verlaufenden Flächen geschaffen ist, nach Anspruch Ϊ, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einspannteil (23) die in Spannrichtung verlaufenden Flächen (24) aufweist, die an entsprechenden,
das Widerlager geg. :■ Verdrehen
bildenden, ebenfalls sich in Spannrichtung erstreckenden Flächen eines Führungsteiles (25) des
Lagergehäuses in Spannrichtung gleitend anliegen, oder daß die Verdrehsicherung mit Hilfe von
Stiften an dem einen Teil und die Stifte erfassenden, in Längsrichtung verlaufenden Schlitzen oder
Gleitführungen des anderen Teiles erfolgt.
11. Spannbandaufhängung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil
(25) außenseitig als in einer Bohrung des Gehäuses (19) verdrehbarer aber nicht in Längsrichtung
beweglicher Zylinder ausgebildet ist und eine im Querschnitt drei- oder mehreckige, bevorzugt
quadratische Innenbohrung für die längsgleitende Aufnahme des in seinem Außenquerschnitt
entsprechend geformten Einspannteiles (23) besitzt.
12. Spannbandaufhängung nach Anspruch 10 oder den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Sperre gegen Verdrehen Schlitze (30) im Endteil (29) des Einspannteiles (23) dienen,
welche die Einführung eines Haltewerkzeuges, z. B. eines Schraubenziehers, gestatten.
13. Spannbandaufhängung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet
durch eine Schnellanhängung bzw. -koppelung des Lagergehäuses mit Spannband an das bewegliche
Organ.
14. Spannbandaufhängung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannband (6,
28) in Richtung zum beweglichen Organ hin in einen Befestigungsflansch (9, 9') eingespannt ist
und daß dieser Flansch einen Haltestift (10,10') aufweist, der in einen Rähmchenflansch (11) des
beweglichen Organs (8) einklinkbar ist.
15. Spannbandaufhängung nach einem oder mehreren dei Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Lagergehäuse (2,19) mit einem Außengewinde versehen und zur Schraubverstcllung
in eine Gewindebohrung des Chassis bzw. der Platine (1) des Instrumentes einschraubbar
ist.
16. Spannbandaufhängung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Lagergehäuse (31) in einer Bohrung oder Öffnung der Platine (23) in Längsrichtung
gleitbar geführt ist und eine spitzwinkelig zu seiner Längsachse (34) verlaufende Führungswand (35) aufweist, an die eine Feststellschraube
(36) der Platine mit ihrer Spitze zwecks Einsteller und Fixieren der Höhenlage des Gehäuses angreift.
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| DE19691921038 DE1921038B2 (de) | 1969-04-25 | 1969-04-25 | Aufhaengung von spannbaendern elektrischer messinstrumente |
| CH599470A CH524825A (de) | 1969-04-25 | 1970-04-22 | Spannbandaufhängevorrichtung an einem elektrischen Messinstrument |
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1970
- 1970-04-22 CH CH599470A patent/CH524825A/de not_active IP Right Cessation
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