DE1921093C3 - Selbstfahrende Gewinnungs-und Lademaschine - Google Patents
Selbstfahrende Gewinnungs-und LademaschineInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C27/00—Machines which completely free the mineral from the seam
- E21C27/20—Mineral freed by means not involving slitting
- E21C27/24—Mineral freed by means not involving slitting by milling means acting on the full working face, i.e. the rotary axis of the tool carrier being substantially parallel to the working face
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Description
Die Erfindung betrifft eine selbstfahrende Gewinnungs- und Lademaschine, die mit einem allseitig
schwenkbaren Gewinnungsausleger versehen ist, der an seinem freien Ende eine im llochschniu arbeitende
.Schneidwalze aufweist und der /ur Abförderung des
Haufwerks mit einem sich in Auslegerlängsrichtiing erstreckenden Kettenkratzförderer versehen ist, wobei
ι au der Rückseite der Gewinmiiigs- und Lademaschine
mindestens ein das Haufwerk austragender Ladeausleger angeordnet ist.
Eine solche Gewinnungs- und Lademaschine ist aus DE-GM 19 70453 bekannt. Der Antrieb der an dem
in freien Ende des Gewinnuiigsaiislegers gelagerten
Schneidwalze erfolgt hier durch das um die .Schneidwalze umlaufende Kratzerkettenband des am Gewinnungsausleger
angeordneten Kettenkratzförderers, so daß die .Schneidwalze zugleich die Funktion einer das KraUer-,
kettenband vom Untertrum in das fördernde Oberirum
umkehrenden Keticntrommel hat. Solche Gewinnungsiind
Lademaschinen sind für den Abbau von leicht gewinnbumn Material, ζ. B. Ton, geeignet. Werden
höhen: Schnittkrälte der Schneidwal/e gefordert, so
in muß für die Sehneidwalze und liir den Kettenkratzförderer
jeweil je ,veils ein gesoudei (er Antrieb am
Geuinnungsaiisleger angeordnet «vcrdcii. Bei den
bekannten Ciewiiinungs- und Ladennisilini-n kann der
Schncidw.ii/enantrieb z. B. im Inneren der Walze
_>, angeordnet sein. Dies führt aber zu großen Wal/cnabüiessunger
und zu einem verwickelten \iilbau der Schneidwalze. Fs ist in der Praxis übliih, do ι oder die
Antriebe an der Unterseite oder an den .Sdu-nfliiihen
des Gewinnungsauslegers anzuflanschen. λικΙιιγιΊι ίιόι,τ
«ι der Schwenkbereich des Gewinnungsauslcger-i eingeschränkt
und der zur Verfügung stehende Arbeitsraum eingeengt wird.
Aus der CH-PS 2 09 285 ist auch ein Trockenbagger bekannt, der an seinem Ausleger einen angetriebenen
ιϊ Gewinnungskopf trägt und bei dem ein aus einem
Gurtband od. dgl. bestehender Auslegerförderer zusammen mit seinem Antrieb im Inneren des rohrförmigen
Auslegers angeordnet ist. Es versteht sich, daß die Verlegung des Auslegerfördercrs in den Innenraum des
■4« Auslegers nur bei sehr großen und schweren Auslegern
möglich ist.
Durch die FR-PS 12 84 617 ist schließlich eine Abbaumaschine bekanntgeworden, bei welcher das mit
seiner letzten Getriebestufe die Schneidwalze antreibende Getriebe seitlich am Gewinnungsausleger angeordnet
ist.
Ausgehend von einer Gewinnungs- und Lademaschine der eingangs genannten Art liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, das die Schneidwalze antreibende
so Getriebe so auszubilden und raumgünstig anzuordnen,
daß der Schwenkbereich des Gewinnungsauslegers durch das Getriebe nicht eingeschränkt wird, wie dies
bei einem außenseitig am Ausleger angebauten Getriebe der Fall wäre.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Gewinnungsausleger zumindest auf einer
Teillänge durch das Getriebegehäuse des mit seiner letzten Getriebestufe die Schneidwalze antreibenden
Getriebes gebildet ist, und daß das Getriebegehäuse an ω seiner Ober- und Unterseite Führungsbahnen zur
Führung des umlaufenden Kratzerkettenbandes trägt.
Bei der erfindungsgemäßen Gewinnungs- und Lademaschine wird also der Gewinnungsausleger zumindest
auf einer Teillänge durch das Getriebegehäuse des Schneidwalzenantriebes gebildet, wobei das Getriebegehäuse
so ausgestaltet ist, daß es auf seiner Ober- und Ijiiterseite die Führungsbahnen zur Führung des
umlaufenden Kratzerkettenbandes des Kettenkratzför-
derers bildeL Das Getriebegehäuse ist damit zugleich
tragender Bestandteil des Auslegers oder es bildet selbst den gesamten Ausleger, so daß auf einen gesonderten
Ausleger, an dem das Getriebe angeflanscht werden muß, verzichtet werden kann. Gleichzeitig bildet das
Getriebegehäuse die Förderrinne für den aus dem Kettenkratzförderer bestehenden Auslegerförderer.
Auf diese Weise wird eine einfache und zugleich kompakte Ausleger-und Getriebeanordnung erreicht.
Das Getriebegehäuse kann die Lagerung der Schneidwalzc und insbesondere Fortsätze für den
schwenkbaren Anschluß von der Horizontal- und/oder Vertikalverschwenkung des Gewinnungsauslegers dienenden
Schwenkzylindern aufweisen. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist das den
Gewinnungsausleger bildende Getriebegehäuse eine Gehäuseverlängerung auf, die den Antriebsmotor der
.Schneidwalze aulnimmt. Damit ist zugleich auch dieser
Antriebsmotor geschützt und raumgünstig im Inneren der den Ausleger bildenden GehUuseverlängerung des
Getriebes untergebracht. Für den Antriebsmotor wird zweckmäßig ein wassergekühlter Elektromotor verwendet,
der mit seiner Motorachse um 90° gegenüber der Längsachse des Getriebegehäuses versetzt in der
Verlängerung des Getriebegehäuses angeordnet ist. Die rückwärtige Verlängerung des Getriebegehäuses kann
das Schwenklager für die Vcrtikalverschwenkung des Gewinnungsauslegers ermöglichende Schwenkzapfen
bilden. Zugleich bietet sich die Möglichkeit, in der rückwärtigen Verlängerung des Getriebegehauses die
Förderumkehre des Kettenkratzförderers zu lager.?.. Schließlich kann die Verlängerung des Getriebegehauses
der Lagerung von Schwingen dienen, die mittels hydraulischer Zylinder die Verschiebung der Förderumkehre
zur Abspannung des Kratzerkettenbandes bewirken. Die der Lagerung des Antriebsmotors oder dem
Anschluß der Schwenkzylinder dienenden Teile können bei gegossenem Getriebegehäuse gleichzeitig mit
angegossen werden oder aber bei geschweißten Konstruktionen als zusätzliche Teile am Getriebegehause
angeschweißt werden. Das den Gewinnungsausleger bildende Getriebegehäuse trägt zweckmäßig an
seiner Oberseite das Fördertrum des Kettenkratzförderers begrenzende Bracken. Die Bracken verhindern ein
Herausfallen des von dem Kratzerkettenband in den Fördertrum geförderten Haufwerks.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert, die in Seitenansicht
ein Ausführungsbeispiel einer Gewinnungs- und Lademaschine zeigt. Die dargestellte Gewinnungs- und
Lademaschine 1 ist mittels eines an ihrem Maschinengestell angeordneten Gleiskettenfahrwerks 18 verfahrbar.
Sie weist an ihrer dem Abbaustoß zugewandten Seite einen Gewinnungsausleger 2 und an ihrer gegenüberliegenden
Rückseite einen das Haufwerk austragenden Ladeausleger 5 sowie ein zwischen diesen beiden
Auslegern 2, 5 eingeschaltetes /wischenband 19 auf.
Der Gewinnungsausleger 2 tragt an seinem freien Kopfende Ϊ eine angetriebene Schneidwalze 4, die in
bekannter Weise um eine quer zur Auslegerachse verlaufende Achse drehbar ist. Der Gewinnungsausleger
2 isi in bekannter Weise mittels Schwenkzylinder 14 in der Vcrtikalebene und mittels nicht dargestellter
Schwenkzylinder in der Horizontalebene verschwenkbar.
Der Gewinnungsausleger 2 wird durch das Getriebegehäuse
6 des für den .Schneidwalzenbetrieb verwendeten Getriebes 7 gebildet, derart, daß das Getriebegehäuse
6 tragender Bestandteil des Auslegers ist bzw. selbst den Ausleger auf seiner gesamten Auslegerlänge bildet.
An dem Kopfende 3 des Getriebegehauses 6 ist die Schneidwalze 4 gelagert, die von der letzten Getriebestufe
T des Getriebes 7 direkt angetrieben wird.
Das Getriebegehäuse 6 weist eine rückwärtige Verlängerung 9 auf, die der Aufnahme des Antriebsmotors
8 des Schneidwalzenantriebes dient. Zugleich dient die Verlängerung 9 der Lagerung eines Schwenkzapfens
15 und der Lagerung der (nicht dargestellten) Förderumkehre sowie schließlich der Lagerung von
Schwingen 16, die mittels hydraulischer Zylinder 17 der Verschiebung der Förderumkehre dienen. Die Förderumkehre
ist Bestandteil eines in an sich bekannter Weise an dem Gewinnungsausleger 2 angeordneten
Kettenkratzförderers 10, der das von der Schneidwalze 4 gelöste Gut in Längsrichtung des Gewinnungsauslegers
2 zu der am rückwärtigen Auslegerende angeordneten Förderumkehre befördert, wo das Gut auf das
Zwischenband 19 geworfen wird, welches seinerseits das Gut dem Ladeausleger 5 zuführt. Das den
Gewinnungsausleger 2 bildende Getriebegehäuse 6 und seine Verlängerung 19 tragen an der Ober- und
Unterseite (nicht dargestellte) Führungsbahnen zur Führung einer oder mehrerer Ketten des vorgenannten
Kettenkratzförderer 10. Diese Führungsbahnen können durch die Formgebung des Getriebegehäuses 6 bzw.
seiner Gehäuseverlängerung 9 selbst gebildet werden. Die Ketten bilden zweckmäßig das Kratzerkettenband
eines Doppelkettenkratzförderers, wobei das den Gewinnungsauslger 2 bildende Getriebegehäuse 6
sowie seine Gehäuseverlängerung 9 an der Oberseite 11 das Fördertrum bildet, welches seitlich von Bracken 12
begrenzt wird.
An dem Getriebegehäuse 6 angeordnete Fortsätze 13 ermöglichen den schwenkbaren Anschluß des zur
Vertikalverschwenkung des Gewinnungsauslegers 2 dienenden Schwenkzylinders 14.
Als Antriebsmotor 8 für die Schneidwalze 4 wird zweckmäßig ein wassergekühlter Elektromotor vorgesehen,
der mit seiner Motorachse um 90° gegenüber der Längsachse des Getriebegehäuses 6 versetzt in der
Verlängerung 9 des Getriebegehauses 6 angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. .Selbstfahrende Gewinnungs- und Lademaschine, die mit einem allseitig schwenkbaren Gewinnungsausleger
versehen ist, der an seinem freien Ende eine im Hochschnitt arbeitende Schneidwalze
aufweist und der zur Abförderung des Haufwerks mit einem sich in Auslegerlängsrichtung erstreckenden
Kettenkratzförderer versehen ist, wobei an der Rückseite der Gewinnungs- und Lademaschine
mindestens ein das Haufwerk austragender Ladeausleger angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gewinnungsausieger (2) zumindest auf einer Teillänge durch das Getriebegehäuse
(6) des mit seiner letzten Getriebestufe (7') die Schneidwalze (4) antreibenden Getriebes (7) gebildet
ist, und daß das Getriebegehäuse (6) an seiner Ober- und Unterseite Führungsbuhnen zur führung
des umlaufenden Kratzerkettenbandes ι ragt.
2. Gewinnungs- und Lademaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das den
Gewinnungsausleger (2) bildende Getriebegehäuse (6) eine Gehäuseverlängerung (9) aufweist, die den
Antriebsmotor (8) der Schneidwalze (4) aufnimmt.
3. Gewinnungs- und Lademaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor
(8) aus einem wassergekühlten Elektromotor besteht, der mit seiner Motorachse um 90°
gegenüber der Längsachse des Getriebegehäuses (6) versetzt in der Verlängerung (9) des Getriebegehäuses
(6) angeordnet ist.
4. Gewinnungs- und Lademaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das den Gewinnungsausleger (2) bildende Getriebegehäuse (6) an seiner Oberseite das Fördertrum des
Kettenkratzförderers 10 begrenzende Bracken (12) trägt.
5. Gewinnungs- und Lademaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das den Gewinnungsausleger (2) bildende Getriebegehäuse (6) Fortsätze (13) für den schwenkbaren
Anschluß von der Vertikalverschwenkung des Gewinnungsauslegers (2) dienenden Schwenkzylindern
(14) aufweist
6. Gewinnungs- und Lademaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die rückwärtige Verlängerung (9) des Getriebegehäuses (6) das Schwenklager für die Vertikalverschwenkung
des Gewinnungsauslegers (2) ermöglichende Schwenkzapfen (15) bildet.
7. Gewinnungs- und Lademaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
in der rückwärtigen Verlängerung (9) des Getriebegehäuses (6) die Förderumkehre des Kettenkratzförderers
(10) gelagert ist
8. Gewinnungs- und Lademaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verlängerung (9) des Getriebegehäuses (6) der Lagerung von Schwingen (16) dient, die mittels
hydraulischer Zylinder (17) die Verschiebung der Fördererumkehre bewirken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691921093 DE1921093C3 (de) | 1969-04-25 | 1969-04-25 | Selbstfahrende Gewinnungs-und Lademaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19691921093 DE1921093C3 (de) | 1969-04-25 | 1969-04-25 | Selbstfahrende Gewinnungs-und Lademaschine |
Publications (3)
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| DE1921093A1 DE1921093A1 (de) | 1970-11-12 |
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| DE1921093C3 true DE1921093C3 (de) | 1981-05-21 |
Family
ID=5732317
Family Applications (1)
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| DE19691921093 Expired DE1921093C3 (de) | 1969-04-25 | 1969-04-25 | Selbstfahrende Gewinnungs-und Lademaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Family Cites Families (4)
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|---|---|---|---|---|
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| BE430882A (de) * | 1937-11-01 | |||
| FR1284617A (fr) * | 1961-01-03 | 1962-02-16 | Machine excavatrice, servant notamment à l'extraction de l'argile | |
| DE1970453U (de) * | 1967-07-08 | 1967-10-12 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Fahrbare maschine zum gewinnen und verladen von ton u. dgl. |
-
1969
- 1969-04-25 DE DE19691921093 patent/DE1921093C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1921093B2 (de) | 1980-10-09 |
| DE1921093A1 (de) | 1970-11-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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Owner name: GEWERKSCHAFT EISENHUETTE WESTFALIA GMBH, 4670 LUEN |
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