DE192146C - - Google Patents
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- DE192146C DE192146C DENDAT192146D DE192146DA DE192146C DE 192146 C DE192146 C DE 192146C DE NDAT192146 D DENDAT192146 D DE NDAT192146D DE 192146D A DE192146D A DE 192146DA DE 192146 C DE192146 C DE 192146C
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- DE
- Germany
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- bridge
- conveying vessels
- track
- fixed stage
- endless
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G65/00—Loading or unloading
- B65G65/28—Piling or unpiling loose materials in bulk, e.g. coal, manure, timber, not otherwise provided for
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192146 KLASSE 81 e. GRUPPE
ERNST HECKEL in STJOHANN, Saar. Einrichtung zum Ablagern von Schüttgut auf Lagerplätzen o.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. November 1904 ab.
Zum Ablagern von Massengütern, wie Kohle und Erz, auf Stapelplätzen bedient man sich
einer oder mehrerer Verladebrücken, die seitlich einer oder zwischen zwei festen Bühnen
verschiebbar sind. Das liegende oder hängende Gleis für die Fördergefäße ist in bekannter
Weise auf der Bühne oder Brücke schleifenförmig geführt. Zur Bewegung der Fördergefäße dient ein endloses Zugorgan,
ίο das von den an den Enden der Bühne und Brücke befindlichen Leitrollen geführt ist.
Wenn nun die Förderwagen an einem beliebigen Punkt der Brücke durch gewisse Anschlagvorrichtungen während der Fahrt
entleert werden sollen, so müssen die über die Brücke fahrenden Förderwagen mit einem
besonderen Entlade- oder Kippmechanismus
' versehen sein. Gewöhnliche Grubenhunde können hier nicht Verwendung finden, da
diese zum Zwecke der Entladung von dem ständig umlaufenden Zugorgan getrennt und
von Hand gekippt werden müßten. Die Verwendung von Förderwagen mit Selbstentleerung
macht aber eine Zwischenumladung nötig, wobei die aus der Grube kommenden Hunde ihren Inhalt in einen Hilfsbehälter
entleeren, aus dem die Selbstentladerwagen gefüllt werden, um alsdann mittels der Seilförderung
nach der Entladebrücke gebracht zu werden. Diese Zwischenumladung würde zahlreiche Mannschaften erfordern, auch beschädigt
sie das Fördergut, das bei jedem Sturze mehr oder weniger zerbröckelt.
Diese beiden Nachteile, von denen besonders der erstere die Rentabilität der Anlage
stark beeinflussen kann, werden vollständig durch die vorliegende Erfindung beseitigt.
Hier werden die gewöhnlichen Hunde ohne Selbstentleerung, so wie sie aus der Grube
kommen, in mit Laufwerk und Mitnehmereinrichtung versehene Kreiselwipper geschoben;
diese werden dann mittels des endlosen Zugorgans über die Verladebrücke gezogen und
entleeren an beliebiger Stelle die in ihnen befindlichen Grubenhunde, ohne daß eine
Trennung der Wipper vom Zugorgan stattfindet und dadurch die kontinuierliche Arbeitsweise
unterbrochen wird.
Auf der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι und 2 den fahrbaren Kreiselwipper in der Endansicht und Seitenansicht und
Fig. 3 die Verladebrücke im Grundriß.
Das Wippergestell ist in bekannter Weise auf einem Wagen befestigt. Dieser Wagen
steht durch einen Mitnehmer in fester Verbindung mit dem endlosen Zugorgan. Der auf dem Wagen befindliche Kreiselwipper
wird in seiner normalen Stellung, mit aufrecht stehenden Wagen, gehalten durch einen
Klinkhebel, der in eine entsprechende Aussparung des Kreisel wipperkranzes hineingreift.
Zum Zwecke der Drehung ist dann an dem äußeren Umfang des Kreiselwippers eine
schräg zur Längsachse liegende Rippe angebracht. Diese beiden Einrichtungen entsprechen:
1. einem In der Strecke zwischen den Schienen liegenden Frosch,
2. einem seitlich der Bahn befindlichen Änschlagbolzen.
Beide Einrichtungen werden an der Stelle der Strecke angebracht, wo der Wagen gekippt
werden soll.
Der Vorgang der Entleerung ist nun folgender:
ίο Das vom Förderseil herangezogene Fahrgestell
des Kreiselwippers gelangt während seiner Fahrt an die Stelle der Verladebrücke,
wo Frosch und Anschlagbolzen angebracht sind. Der Klinkhebel wird durch den Frosch
gehoben und der Wipperkranz ausgeklinkt. Zu gleicher Zeit trifft der seitlich in entsprechender
Höhe angebrachte Bolzen die oberste Stelle der Rippe und diese rutscht infolge des Seilzuges über den Bolzen hinweg,
so daß der Wipperkranz allmählich gedreht wird. Schließlich kippt der Wipper vollständig
um, was noch durch die exzentrische Lage des Wagengewichts befördert werden kann.
Der hierdurch entleerte Hund wird hierauf durch das endlose Zugorgan weitergezogen,
bis er den Füllort wieder erreicht hat.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zum Ablagern von Schüttgut auf Lagerplätzen o. dgl., bei weicher das liegende oder hängende Gleis für die auf einer festen Bühne und einer den Lagerplatz beherrschenden beweglichen Brücke umlaufenden Fördergefäße schleifenförmig zu dem Gleis auf der festen Bühne zurückgeführt und das zur Bewegung der Fördergefäße dienende endlose Zugorgan um an den Enden der Brücke befindliche Leitrollen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das endlose Zugorgan mit fahrbaren Kreiselwippern lösbar verbunden ist, in welche die zu entleerenden Fördergefäße — z. B. Hunde — hineingefahren und die an beliebigen Stellen durch Anschläge in die Entleerungsstellung überführt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE192146C true DE192146C (de) |
Family
ID=455490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT192146D Active DE192146C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE192146C (de) |
-
0
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