DE1925123A1 - Entleerungsvorrichtung fuer Behaelter - Google Patents
Entleerungsvorrichtung fuer BehaelterInfo
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2401 Merced Street, San Leandro (Californien) USA
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Entleerungsvorrichtung für Behälter
Hochviskose und halbflüssige Stoffe, die aus Behältern oder Speichertanks entfernt werden sollen, erfordern oft das Einführen
eines sogenannten "Abzugsrohres", um die für das Entfernen des Stoffes notwendige Zeit zu verringern und/oder
dessen Entfernung überhaupt zu ermöglichen. Das äußere Ende
des Abzugsrohres wird mit einer Säugpumpe verbunden und mit geeigneten leitungen, um den Stoff an dea gewünschten Ort
zu transportieren.
Um Stoff Verluste zu verhindern, während das Abzugsrohr und die Pumpe von dem Behälter entfernt werden, d. h. während
der Lagerung oder des Transports des letzteren, ist es daher notwendig, ein Absperrventil vorzusehen. Ir1 der
Regel handelt es sich bei diesem Ventil um ein Kugelventil,
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welcheβ wesentlich weniger Platz uraucht als andere Ventilarten
und das sogar in dem engen Baum zwiswchen aneinandergrenzenden Böden von Speicherbehältern in üblicher Weise
verwendet werden kann. Um das Einführen des Abzugsrohres an der Kugel des Ventils vorbei zu ermöglichen, ist es zuallererst
notwendig, den freien Weg durch die Kugel so zu bemessen, daß das Rohr hindurchgeschoben werden kann. Bei herkömmlichen
Kugelventilen erfordert dies die Auswahl von Ventilen mit relativ großen Nenngrößen, da insbesondere bei
den kleineren Größen von Kugelventilen der lichte Y/eg durch die Kugel kleiner ist als die lichte Weite der angrenzenden
Flansche des Ventils.. Da ein Spiel besteht zwischen dem Äußeren des Abzugsrohres und den Innenwänden der Ventilwege
durch die Kugel und die Anschlußflansche, ist es notwendig, eine Dichtung vorzusehen, die Flüssigkeitsverluste während
des Herausziehens aus dem Behälter verhindert.
Die erhältlichen bekannten Ventile sind für eine solche Verwendung
nicht geeignet, dichten miiTG^ dse Vorganges nicht
gut ab, insbesondere wenn der Bohrungsd-orchmesser der Anschlußflansche
geringer ist als der Durchmesser der Kugelbohrung, und sind verhältnismäßig umständlich zu handhaben.
Demzufolge ist Spillage häufig,und es wird wesentliche Zeit für das Einführen des Abzugsrohres und sein Abdichten innerhalb
des Ventilkörpers verschwendet. Beides kostet Geld.
Die vorliegende Erfindung schafft eine Entleerungsvorrichtung zum Entfernen von nicht festen, hochviskos£en Stoffen
aus Speicherbehältern, die von Wänden zum Anstauen der S-Sffe
gebildet werden und eine Öffnung zum Entfernen der Stoffe aufweisen. Die Vorrichtung weist kurz gesagt Fördermittel
auf, die mit dem Behälter in Strömungsverbindung stehen und
zum Transport des Stoffes an einen von diesem Behälter ent-
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fernten Ort dienen. Ee ist ein mit der Öffnung in Strömungsverbindung stehendes Ventil vorgesehen, um Ileckverluste zu verhindern, während der Stoff in dem Behälter gelagert wird. Das Ventil
enthält ein Gewindeβtück auf der Ventilseite gegenüber dem Behälter. Verbindungsmittel sind in das Gewindestück eingeschraubt
und weisen eine Öffnung auf, die mit einer Bohrung in dem Gevrindeetück fluchtet. Zwischen den Verbindungsmitteln und dem Ventil
ist ein Bichtring angeordnet, um ein Austreten des Stoffes aus dem Ventil zu verhindern, während er aus dem Behälter entleert
wird. Die Bohrung, die Öffnung und eine Bohrung in einem Absperrorgan des. Ventils haben gleiche Durchmesser, um eine flüssigkeitsdichte Verbindung des Fördermittels mit dem Ventil und
dem Behälter zu gewährleisten und das Einführen des Fordermittele durch das Ventil in das Innere des Behälters zu ermöglichen.
Bei der v-orliegenden bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
sind auch Mittel zum Abdichten von Innenteilen des Ventils nach außen vorgesehen, wenn das Fördermittel entfernt wird.
Die Verbindungsmittel sind so ausgebildet, daß si® eine Cffnungekappe bilden und zusammen mit einer Stirnfläche des Gewindestückes eine Stopfbüchebrille bilden, die einen kreisförmigen
Dichtring hält. Die Kappe kann gegen das Gewindestück des Ventils geschraubt sein, um die Weite der Stopfbüchsbrille zu
verringern, den kreisförmigen Dichtring zusammenzudrücken, um ihn in den von .den Borhungen des Ventils und der Öffnung und
der Kappe gebildeten Weg vorspringen zu lassen, und sie mit der Außenfläche des Abzugsrohres des Fördermittels in Eingriff
zu bringen.
Diese Entleerungsvorrichtung, insbesondere das Ventil zusammen mit der Endkappe, bilden ein einfaches, robustes und billiges
Mittel zum Einführen eines Abzugsrohres einer Saugpumpe in
das Innere des Behälters und zum Abdichten des Rohres gegen
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s. 13 Absperrventil zur Verhinderung von Leckverlusten und Versickerung des in dem Behälter befindlichen Stoffes. Darüberhinaus erlaubt das Ventil eine dichte Verbindung anderer Fördermittel, wie z. B. eines Schlauches, mit dem Ventil. Im Betrieb ist die Verbindung leicht und schnell herzustellen, wodurch wertvolle Arbeitszeit und Überwachungsaufwand für das
Bedienungspersonal eingespart werden·
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht des mit einem erfindungsgemäß konstruierten Absperrventil ausgestatteten Behälters;
Fig. 2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt einer Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten Absperrventils mit
einer daran angeschlossenen Saugpumpe;
Fig. 2, wobei Teile des Absperrventils im Schnitt dargestellt sind;
Fig. 4 ist ein geschnitten dargestellter Ausschnitt einer Seitenansicht des Endes des dem Behälter gegenüberliegenden VEn t üb;
Fig. 5 ist eine der Fig. 4 ähnliche Darstellung des mit einer Schlauchkupplung verbundenen Ventils und
Fig. 6 ein Seilweise geschnittener Ausschnitt einer Ansicht
einer mit dem Ventil verbundenen Drehzapfen-Schlauch-Schnellverbindung .
Figur 1 zeigt einen Lagerbehälter 10 zur Lagerung von Flüssigkeiten mit gegebenenfalls hoher Viskosität, der auf einem
Rahmen 12 auf ruht, der von sich nach unten erstreckenden Streben 14 und U-Schienen 16 gebildet wird. Der Behälter weist
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senkrechte Seitenwände 18, einen oberen Boden 20 mit einem darin vorgesehenen und durch einen Mannlochdeckel 22 verschlossenen
Mannloch, sowie einen vorzugsweise kegelstumpfförmigen unteren
Boden 24 auf, der von im Winkel geneigten Bodenplatten 26 definiert wird« Selbstverständlich kann der Lagerbehälter andere
Gestalt haben, da seine Gestalt im Rahmen der vorliegenden Erfindung keine Rolle spielt. So kann er z. B. zylindrisch, prismatisch
oder ähnlich geformt sein, oder sein Boden kann auch flach sein·
Ein Entleerungsstutzen 28 erstreckt sich horizontal von einer der Bodenplatten 26 nach außen und steht mit dem Inneren des
Behälters durch einen (in Fig. 2 dargestellten) Ausschnitt 30 in Verbindung. Das freie Ende des Entleerungsstutzens weist
einen Montageflansch 32 auf, an welchem ein Absperrventil 34 durch eine Vielzahl von (in Fig. 2 dargestellten) Schrauben
befestigt ist.
In Fig. 2 ist das Absperrventil 34 so angeordnet, daß es sich vertikal über einer der U-Sehienen 16 befindet. Eine Ventilunterstützung
38 liegt an dem Umfang des Ventilkörpers 40 an, wird durch Schrauben 36 gehalten und liegt auf der oberen Fläche
der U-Schienen auf. Das Ventil und der Entleerungsstutzen werden
hierdurch gelagert und es werden hohe Beanspruchungen in der Verbindung zwischen dem Entleerungsstutzen und der Bodenplatte
an dem Ausschnitt 30 vermieden.
In Fig. 3 ist das Ventil 34 vorzugsweise ein Kugelventil mit einem Verschlußelement oder einer Kugel 42, die drehbar in
dem Ventilkörper 40 montiert ist. Ein Griff 44 ist an einer Welle 46 befestigt, die aus dem Ventilkörper 40 herausragt
und deren inneres Ende mit der Kugel verbunden ist, so daß eine Drehung des Griffes eine gleiche Drehung der Kugel bewirkt.
Ein erster Flansch 48 definiert die dem Lagerbehälter
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zugewandte Seite des Ventils und ein zweiter flansch 50, welcher einstückig mit einem Gewindestück 52 konstruiert ist,
definiert die dem Lagerbehälter gegenüberliegende Seite des Ventils· Schrauben 36 sind angezogen und drücken die Ventilflansche gegen den Ventilkörper und bringen den ersten Flansch
in Kontakt mit dem Anschlußflansch 32 an dem Entleerungsstutzen 28. Eine Hingdichtung 54 ist zwischen dem ersten Flansch
48 und dem Anschlußflansch 32 angeordnet, um ein Ausströmen der Flüssigkeit zwischen dem beiden Flanschen zu vermeiden.
Dichtungsringe 56 sind in nächster Nähe jedes der Flansche 48
und 50 und der Ventilkugel 42 angeordnet, um ein Ausströmen von Flüssigkeit in das Innere des Ventilkörpers 40 durch Spalte zwischen der Kugel und den Flanschen zu verhindern. So erstreckt sich eine abgedichtete Passage 58 durch die Länge des
Ventils. Eine Bohrung 60 in dem Gewindestück 52 hat den gleichen Durchmesser wie die Bohrung in der Ventilkugel und endet an
einer Stirnfläche 62 des GewindeStückes.
Außen sind an dem Gewindestück 52 Gewindegänge 64 angebracht,
die in innere Gewindegänge 66 eines Abschlußstückes 68 passen, das einen etwa U-förmigen Querschnitt aufweist, sowie eine
Öffnung 70 mit einem Durchmesser, der dem der Bohrung 60 gleich ist. Das Abschlußstück hat radial nach außen weisende Stege
72, um zum Aufschrauben auf das Gewindestück die nötige Griffigkeit zu erhalten. Eine ümfangsnut 74 an der Außenfläche
des Abschlußstückes enthält einen gleitend angebrachten Sprengring 76, der mit einer Kette 73 verbunden ist, die
an dem zweiten Flansch 50 befestigt ist, um einen zufälligen Verlust des Abschlußstückes zu vermeiden, wenn dieses von
dem Gewindestück gelöst ist.
Eine in axialer Richtung zeigende Feststellsehraube 80 ist im
Abstand von der Achse der Öffnung 70 angebracht und in das
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Abschluß β tüclc 68 geschraubt. Die Fläche des zweiten Flansches
50 enthält eine oder Mehrere (in den figuren 3, 4 und 5 dargestellte) Einkerbungen 82, in welche die Feststellschraube eingreifen kann, wenn das Abachlußstück auf das Gewindestück 52
geschraubt ist, üb das Abschluflstück auf diese Weise an dem Gewindestück festzulegen und eine Relativbewegung zwischen ihm
und dem Gewindestüok zu verhindern.
Während der Lagerung des in dem Behälter 10 enthaltenen Stoffes
ist das Ventil 34 geschlossen, um das Innere des Behälters und den Entleerungsstutzen 28 nach außen hin abzuschließen und ein
Lecken zu verhindern. Eine Dichtscheibe 84 ist nächst der Innenseite 86 des Abschlußstückes so angeordnet, daß es die Öffnung
70 abdeckt. Die Dichtscheibe besteht vorzugsweise aus einem flexiblen, elastischen Werksteff, wie z. B. Kunststoff. Das
Abschlußstück wird auek das Gewinde stück 52 aufgeschraubt, bis die Dichtscheibe zwischen der Stirnfläche 62 des Gewinde Stückes
und der Innenseite 86 des Abschlußstückes zusammengedrückt wird, wodurch eine Verunreinigung des Ventiltf(|4)-Inneren vermieden
wird. Das Abschlußstück kann auf dem Ventil durch Anziehen der Feststellschraube 80, wie oben beschrieben, versperrt werden.
Bei den Ausführungsformen nach den Figuren 2 und 4 wird der Stoff dadurch aus dem Lagerbehälter entfernt, daß zuerst das
Abschlußstück ,68 von dem Gewindestück abgenommen wird und die Diohtsoheibe 84 entfernt wird. Sodann wird ein kreisförmiger
Dichtungsring 88 in nächster Nähe der Innenseite 86 des Abschlußstückes angeordnet und das Abschlußstück auf das Gewindestück 52 geschraubt. Die Innenseite und Stirnfläche 62 des Gewindestückes definieren nun eine umgebende Stopfbüchsbrille 90,
in welcher der Dichtring, vorzugsweise ein Gummi-0-Ring, angeordnet ist. Eine Saugpumpe 92 weist ein zylindrisches Abzugsrohr 94 auf, das mit der Öffnung 70 in dem Abschlußstück ausgefluchtet und durch die Öffnung in die Bohrung 60 geschoben ist,
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ids sein Ende nahe der Ventilkugel 42 ist. Die Saugpumpe kann
aber auch innerhalb des (nicht dargestellten) Abzugsrohres angeordnet sein, wobei dann die Pumpe sich teilweise oder ganz
an der Ventilkugel vorbei und in den Entleerungsstutzen 28 erstreckt. Sodann wird das Abschlußstück um ein weiteres Stück
gedreht, um den Spalt der Stopfbüchsbrille 90 zu verringern und den Dichtungsring 88 so zusammenzudrücken, daß er in den Weg
vorspringt und die Außenseite des Abzugsrohres erfaßt. Hierdurch wird der kreisförmige Spalt zwischen dem Äußeren des
Abzugsrohres und der Innenwand der Bohrung 60 des Gewindestückes abgedichtet. Ventil 34 wird geöffnet und das Abzugsrohr durch
die Ventilkugel 42 und den Entleerungsstutzen 28 in das Innere des Lagerbehälter 10 geschoben. Erwünschtenfalls kann das Abschluß stück noch nachgezogen werden, um die Abdichtung zwischen
dem Abzugsrohr und dem Sichtungsring 88 zu verbessern, insbesondere wenn ein hydrostatischer Druck besteht, und kann dann
in seiner Lage mit der Feststellschraube 80 versperrt werden.
Das andere Ende der Saugpumpe ist mit geeigneten Leitungen versehen, die zu dem Ort führen, an welchen der aus dem Lagerbehälter zu transportierende Stoff gebracht werden soll. Die
Pumpe 92 wird angetrieben, um den Stoff aus dem Inneren des Behälters zu holen und ihn an den gewünschten Ort zu fördern.
Nach Beendigung des Entleerungsvorganges werden die oben beschriebenen Ichritte zur Einführung des Abzugsrohres in den
Behälter in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt, um die Säugpumpe von dem Absperrventil zu trennen und ein Ausströmen von
etwa auf dem Boden des Behälters verbleibendem Stoff zu verhindern. Der Strömungsweg 58 des Absperrventils wird sodann
mit der Dichtscheibe 84 verschlossen und der Lagerbehälter kann erneut mit neuem zu lagerndem oder transportierendem Stoff gefüllt werden, las Innere des Absperrventils bleibt frei von
Verunreinigungen.
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Figur 5 zeigt die Anwendung der Erfindung zur Verbindung anderer Rohre als eines Abzugsrohres mit dem Absperrventil
34 in einer abdichtenden Weise. Eine Schlauchkupplung 96 weist einen radial nach außen weisenden Flansch 98 an einem ihrer
Enden auf und wird durch die Öffnung 70 in das Abschluß stück so eingeführt, daß der zylindrische Teil der Kupplung aus dem
Abschlußstück hervorsteht und der sich radial nach außen erstreckende Flansch der Kupplung an der Innenseite 86 des Abschlußstückes anliegt. Der kreisförmige Sichtring 88 wird
dann neben dem Flansch der Kupplung angeordnet und das Abschlußstück auf das Gewindestück 52 geschraubt. Nachdem die Stopfbüchsbrille 90 genügend angezogen wurde, so daß der Flansch
der Schlauchkupplung den Dichtungsgring gegen die Stirnfläche 62 des Gewindestückes drückt, wird eine dichte Verbindung hergestellt, die den Ausfluß von flüssigem Material verhindert.
Ein flexibler, in Fig. 5 nicht dargestellter Schlauch wird dann an dem zylindrischen vorspringenden Teil der Schlauchkupplung 96 befestigt.
Figur 6 zeigt ein schnell zu verbindendes und zu trennendes
Drehzapfenanschlußstück 100 für Schlauchverbindungen, welche abdichtend mit dem Gewindestück 52 und dem Abschlußstück 68
in der gleichen Art verbunden ist, in der die in Fig. 5 dargestellte Schlauchkupplung 96 mit dem Gewindestück und dem
Abschlußstück verbunden ist. Ein Schnellverschluß 104 befestigt einen flexiblen Schlauch 106, der zu dem Ort führt,
zu dem das flüssige Material aus dem Lagerbehälter gefördert werden soll, an dem vorstehenden Ende 102 der Schlauchkupplung. Diese Ausführungsform ermöglicht die Verbindung des
Schlauches mit dem Absperrventil 34 mit einem Minimum an Arbeit s- und Zeitaufwand unter gleichzeitiger Herstellung einer
dichten Verbindung und dem Vermeiden von Spillage des flüssigen Stoffes aus dem Behälter.
Erfindung
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eignen sich besonders gut für Flüssigkeiten niedriger Viskosität,
die keine Saugpumpe zur Entfernung aus dem lagerbehälter benötigen und z. B. nur durch die Wirkung der Schwerkraft ausfließen.
Die Ausfuhrungsformen der Irfindung erläutern die Nützlichkeit
der erfindungsgemäßen Entleerungsvorrichtung und ihre besondere
Eignung zur Entfernung aller üblicherweise vorkommenden nicht festen Stoffe aus einem geschlossenen Behälter.
Natürlich sind auch Variationen und Abänderungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung, insbesondere der Konstruktion des Absperrventils und des Abschluß Stückes denkbar. Zum Beispiel kann es
wünschenswert sein, den Entleerungsstutzen mit einer Rohrverschraubung statt einer Flanschverbindung zu versehen. In diesem
Falle würde der dem Behälter 10 zugewandte erste Flansch 48 des Absperrventils 34 mit einem (in den Zeichnungen nicht dargestellten) Gewindeteil versehen sein, welches im wesentlichen
wie das Gewindestück 52 gestaltet wäre, welches auf das Gewinde, des Entleerungsstutzens paßt. Andere Ausführungsformen, bei
denen das Absperrventil und das Abschlußstück an andere Anwendungsgebiete angepaßt sind, befinden sich natürlich im Rahmen
dieser Erfindung.
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Claims (11)
1./Entleerungsvorrichtung für nicht feste Stoffe, g e k β η nzeichnet durch einen durch Seitenwände (18, 26) gebildeten Behälter (10) zur Lagerung der Flüssigkeit mit
einem Ausschnitt (30) sum Entfernen der Flüssigkeit,· ein Absperrventil (34) in Verbindung mit dem Ausschnitt (30)
zur Verhinderung von Flüssigkeitsverlusten während der Lagerung der Flüssigkeit, wob-ei das Absperrventil (34) ein auf
einer dem Behälter gegenüberliegenden Seite des Ventils angeordnetes Gewindestück (52) aufweist, eine Dichtung enthaltende, auf das Gewindeetück (52) aufschraubbare Verbindungsmittel (68) mit einer mit der Bohrung (60) des Gewindestückeβ
(52) fluchtenden Öffnung (70), die den gleichen Durchmesser aufweist wie die Bohrung (60) und der Strömungsweg in dem
Absperrglied (42) de· Absperrventils (34), sowie durch in Strömungsverbindung mit dem Lagerbehälter (10) stehende Fördermittel (94) zum Fördern der Flüssigkeit an einen von dem
Lagerbehälter (10) entfernten Ort, die von einem Dichtungsring (88) anliegend umgeben werden, um eine flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen den Fördermitteln (94) und dem
Absperrventil (34) und dem Behälter (10) zu schaffen.
2. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g β k e η nzeichn,et, daß eine Stirnfläche (62) des Gewindestückee (52) und das Verbindungsmittel (68) eine umgebende
Stopfbüchsbrille (90) veränderlicher Breite bilden, die mit dem durch die Bohrung (60), den Strömungeweg des Ve* ils und
die Öffnung (70) gebildeten Strömungsweg in Verbindung steht, und daß die darin angeordnete Dichtung ein kreisförmiger Dichtungsring (88) ist, der in das Innere des Strömungsweges
mindestens dann vorsteht, wenn die Stopfbüchsbrille (90)
angezogen ist.
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3. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e k e nnzeichnet , daß zwischen den Verbindungsmitteln (68)
und den Gewinde stück (62) Dichtungsmittel (84) vorgesehen sind, die das Ventil (34) nach außen abdichten, wenn das
Fördermittel (94) entfernt ist.
4. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet , daß entfernbare Versperrungsmittel (80, 82) .zur Verhinderung einer Relativbewegung
zwischen Verbindungsmittel (68) und Gewindestüek (52) vorgesehen sind.
5. EntleerungBvorrichtun-g nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet , daß das Verbindungsmittel
(68) bei seinem Aufschrauben auf das GewindestUck (52)
- gleichzeitig den Flansch (86) einer Schlauchkupplung (96)
erfassen und die Ringdichtung (88) als Stopfbüchsbrille (90) wirkend zusammendrücken kann.
6. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 4» dadurch
gekennzeichnet, daß das Fördermittel (94) ein Abzugsrohr ist, dessen Durchmesser kleiner ist als die
lichte Weite in dem Verbindungsmittel (68) und das sich durch das Ventil (34) hindurcherstreckt·
7. Entleerungsvorrichtung für Lagerbehälter von Flüssigkeiten mit einem mit dem Inneren des Behälters in Verbindung
stehenden Entleerungsstutzen, Montagemöglichkeiten an einem freien Ende des Entleerungsstutzens, sowie einem
Fördermittel zum Fördern der in dem'Behälter enthaltenen
Flüssigkeit an einen von dem Entleerungsstutzen entfernten Ort, dadurch gekennzeichnet , daß an
der Montagemöglichkeit (32) des Entleerungsstutzens (28) ein Endflansch (48) eines Kugel-Absperrventils (34) be-
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festigt ist, dessen anderes Ende von einem Gewindestück (52)
gebildet wird, dessen Bohrung (60) mit dem Entleerungsstutzen (28) in Strömungsaverbindung steht, wenn das Ventil (34) geöffnet ist, dassan das freie Ende (62) des Gewinde Stückes (52) anschließend ein Dichtungsring (88) vorgesehen ist, und daß ein Verbindungsmittel (68) vorgesehen
ist, welche auf das Gewindestück (52) geschraubt werden und das Dichtungsmittel (84) zum Abdichten des Ventilinneren nach außen und Vermeidung von Flüssigkeitsverlusten ergreifen kann, wobei das Verbindungsmittel (68) eine mit
der Bohrung (60) des GewindeStückes (52) ausgefluchtete
Öffnung (70) aufweist.
8. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet , daß das Dichtungsmittel (84) eine Dichtscheibe (84) ist, welche die Öffnung (70)
überdeckt und zwischen der Stirnfläche (62) des Gewindestückes (52) und der Innenseite (86) des Verbindungsmittels
(68) angeordnet ist.
9. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet , daß das Gewindestück (52) ein Außengewinde (64) und das Verbindungsmittel (68) ein
Innengewinde aufweist, dass die Öffnung (70) zur Bildung eines Durchganges gleichen Durchmesser hat wie die Bohrung
(60), daß das Gewindestück (52) und das Verbindungsmittel (68) eine Stopfbüchsbrille (90) bilden, die mit dem Durchgang in Verbindung steht, daß das Dichtungsmittel ein
kreisförmiger Dichtungsring (88) aus einem elastischen Werkstoff ist, der bei seinem Zusammendrücken in der Stopfbüchsbrille (90) teileise in den Durchgang vorspringt.
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10. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch demontierbare Feststellmittel (80 ,
82) zur Verhinderung einer Relativbewegung zwischen dem Gewindestück (52) und dem Verbindungsmittel (68).
11. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Öffnung (70), die
Bohrung (60) und ein Durchgang durch den Kugelkörper (42) des Ventils (34) gleiche Durchmesser aufweisen, um das Durchschieben eines zylindrischen Teiles (94) von außen durch das
* Ventil (34) hindurch in den Entleerungsstutzen (28) zu ermöglichen.
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Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| US73397568A | 1968-06-03 | 1968-06-03 | |
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