DE1925365B2 - Vorrichtung zum Ausrichten eines stangenförmigen Werkstückes - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten eines stangenförmigen Werkstückes

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DE1925365B2
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Roland Cortaillod Guyot (Schweiz)
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Lamex Sa La Chaux-De-Fonds (schweiz)
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    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F1/00—Bending wire other than coiling; Straightening wire
    • B21F1/02—Straightening
    • B21F1/026—Straightening and cutting
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausrichten eines stangenförmigen, einer mechanischen Bearbeitung schrittweise zugeführten Werkstückes, das zuvor mit profilierten Markierungen zum Eingriff von Fühlern, Zähnen od. dgl. versehen wird, mit einer Auflage entlang des Bearbeitungsabschnittes.
Bei dieser bekannten Vorrichtung (deutsche Auslegeschrift 1 024 473) besteht die Auflage aus einem eine glatte Oberfläche aufweisenden Tisch od. dgl., in dem Stößel federnd gelagert sind, A- iiach Aufwärtsbewegung in die Markierungen eingreifen. Es ist nicht möglich, mit dieser Vorrichtung das Werkstück exakt zu führen und zu halten, da bei den Ausstan- *3 zungen nur eine Anschlagskante quer und eine längs zur Fördereinrichtung vorhanden ist. Auch eine Rückbewegung des Werkstückes wird durch die schräge Anordnung und Ausbildung der Ausstanzungen nicht verhindert. Es kann vielmehr ein Ausweichen des Werkstückes erfolgen, was zu einer ungenauen Ausführung der nachfolgenden Bearbeitung führt. Hinzu kommt ferner, daß die Werkstücke bei diese, bekannten Verfahrensweise nicht nach üben festgelegt sind, so daß dabei nur eine Bearbeitung von oben möglich ist und beispielsweise eine Bohrung von unten nicht angebracht werden kann, da das Werkstück nach oben ausweichen würde.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Ausrichtvorrichtung zu schaffen, mit der das Werkstück nach allen Seiten festgelegt ist, nachdem es vor der Bearbeitungsstelle ausgerichtet wurde.
Die Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch in die Markierungen eingrei- 6S fende Zähne und federnde Stößel in der Auflage zum Anheben des Werkstückes während dessen Weiterbewegung, durch Stempel zum Halten des Werkstückes auf der Auflage und durch eine Einrichtung zum Festklemmen des Werkstückes während der Bearbei-
%adurch wird die Wirkung erzielt, daß eine Bearbeitung des Werkstückes von allen Seiten möglich ist und die Anwendung der Vorrichtung nicht nur auf flache, streifen- oder bandförmige Werkstücke beschränkt ist, die beispielsweise nur von oben ausgestanzt oder gebohrt werden.
Im Falle der Erfindung entsprechen die Stößel dabei weder hinsichtlich ihrer Bauart, noch ihrer Wirkungsweise den Stößeln der bekannten Vorrichtung.
Die Blockiereinrichtung besteht zweckmäßiger Weise aus einem auf Säulen gleitenden Block und einem festen Teil mit seitlichen Führungen für das stangenförmige Werkstück.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführunosform der erfindungsgemäßen Vorrichtung schematisch dargestellt. Diese Maschine dient hierbei zur Herstellung von Armbandgliedern, ausgehend von einer Stange 1, die vor mehreren Bearbeitungssteil cn vorbeigeführt wird, welche längs der Maschine verteilt sind. Die erste Bearbeitungsstelle befindet sich am Eingang der Maschine und besteht aus zwei Profilfräsen! und 3, welche ein Profi' in zwei gegenüberliegende Flächen der Stange fräsen.
Die dazwischen angeordneten Bearbeitungssteilen sind nicht dargestellt. Es handelt sich hierbei im wesentlichen um das Bohren der Gelenkverbindungen, das Fräsen von Schrägflächen, Ausnehmungen usw.. wodurch den einzelnen Elementen die gewünsch ic Form gegeben wird, wonach diese dann nach beendeter Bearbeitung mittels einer Fräse 4 abgetrennt werden. Das Ziel und der Zweck der Erfindung ist die Herstellung von Armbandelementen 5, die nach ihrer Abtrennung genau ausgeführte Seiten und genau gleiche Stärken aufweisen.
Die Vorrichtung zum Halten des stangenförmicen Werkstückes vor den aufeinanderfolgenden Bearbcitungsstellen enthält einen Träger6 in Form einer gradlinigen Schiene. Diese ist mit Profilzähnen 7 versehen, welche in ihren Abmessungen dem Profil entsprechen, welches die Stange durch die Fräse 3 erhalten hat. Der Träger 6 ist aus hochwertigem Stahl gefertigt, welcher nicht gehärtet ist, um eine Veränderung der Zähne 7 zu verhindern, die mit großer Genauigkeit eingearbeitet sind. Um eine Abnutzung der Zähne 7 zu verhindern oder zumindest weitgehend zu verzögern, sind diese mit einer harten Chromschicht überzogen.
Innerhalb des Trägers 6 sind verschiedene Stößel 8 angeordnet, die auf Federn 9 sitzen. Mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch betätigte Stempel 10, 11, 12 und 13 drücken die Stange 1 während ihrer Bearbeitung auf den Träger 6. Der Vorschub der Stange erfolgt durch einen Mechanismus, welcher die Stange in Richtung des Pfeiles F stößt.
Die Bewegungen der verschiedenen Werkzeuge der Bearbeitungsstellen, der Stempel und der Vorschubeinrichtung sind in der Weise aufeinander abgestimmt, daß bei einem Vorschub der Stange sich die Stempel von der Stange abheben, welche hierdurch ihrerseits von den federnden Stößeln 8, 9 angehoben wird.
Die Führung und die Blockierung des stangenförmigen Werkstückes erfolgt duicn einen Block 14, welcher auf Säulen gleitend gelagert ist und zusammenarbeitet mit einem untern, festen Teil 15, der
seinerseits mit einem Durchgang 16 für eine seitliche Führung der Stange 1 ausgestattet ist.
Diese Maschine arbeitet nach folgendem Arbeitszyklus: Vorschub der Stange 1 in Richtung des Pfeiles F, Halten der Stange durch Absenken der Sternpel 10 bis 13, Blockierung der Stange durch den Block 14, Einfrasen des Profils durch die Fräsen 2 und 3 sowie die Abtrennung durch die Fräse 4, Abheben der Stempel 10 bis 13 von der Stängel und Anheben der Stange durch die federnden Stößel 8, 9.
Die Stange wird hierbei mit einer ausreichenden Kraft auf den Träger 6 gedrückt, so daß jede Längenänderung ausgeschlossen ist und sogar noch korrigiert werden kann.
Um bereits schon am Anfang des stangenfo rangen Werkstückes eine ausreichende Genauigkeit zu erae-Sn arbeitet man zunächst in das Stangenende eme Reüie von Profilen ein, and zwar mittels der Fräse 3 oder einem gleichen Werkzeug, bringt dann den in dieser Weise bearbeiteten Abschnitt in eme Form, welche in gleicher Weise wie der Trager 6 ausgearbeitet ist, und formt das Werkstück zu Ende, bis sich dieses eenau dem Träger 6 anpaßt.
meSerfindungsgemäße Profilierung dient einz.g und allein zum Ausrichten des stangenformigen Werkstückes und kann bei der nachfolgenden Bearbeitung ohne weiteres wieder entfernt oder verändert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 925 3β5 Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Ausrichten eines stangenförmigen, einer mechanischen schrittweise zügeführten Werkstückes, das zuvor mit profilierten Markierungen zum Eingriff von Fühlern, Zähnen od. dgl. versehen wird, mit einer Auflage entlang des Bearbeitungsabschnittes, gekennzeichnet durch in die Markierungen eingreifende Zähne (7) und federnde Stößel (8, 9) in der Auflage (6) zum Anheben des Werkstückes während dessen Weiterbewegung, durch Stempel (11 bis 13) zum Halten des Werkstückes auf der Auflage und durch eine Einrichtung (14 bis 16) zum Festklemmen des Werkstückes während der Bearbeitung.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (14 bis 16) aus einem auf Säulen gleitenden Block (14) und einem festen Sockel (15) mit seitlichen Führungen (16) für das Werkstück (1) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (6) aus ungehärtetem Stahl besteht und die Zähne (7) mit Hart- »5 metall belegt sind.
DE1925365A 1968-05-29 1969-05-19 Vorrichtung zum Ausrichten eines stangenförmigen Werkstückes Expired DE1925365C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH794768A CH477954A (fr) 1968-05-29 1968-05-29 Procédé pour positionner une barre devant les postes d'usinage successifs d'une machine-outil et dispositif pour la mise en oeuvre du procédé

Publications (3)

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DE1925365A1 DE1925365A1 (de) 1970-01-02
DE1925365B2 true DE1925365B2 (de) 1974-05-09
DE1925365C3 DE1925365C3 (de) 1974-11-28

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ID=4332800

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DE1925365A Expired DE1925365C3 (de) 1968-05-29 1969-05-19 Vorrichtung zum Ausrichten eines stangenförmigen Werkstückes

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US3947958A (en) * 1974-10-11 1976-04-06 Precision Paper Tube Company Electrical fitting preparation

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2820972A (en) * 1954-05-24 1958-01-28 Wilbur F Ptak Method of stamping screw threaded fasteners from flat bar stock

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DE1925365A1 (de) 1970-01-02
DE1925365C3 (de) 1974-11-28
CH477954A (fr) 1969-09-15
FR1596992A (de) 1970-06-22
US3601003A (en) 1971-08-24

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