DE1925391C3 - Verfahren zum Entwickeln eines farbphotographischen mehrschichtigen Autzeichnungsmaterials - Google Patents

Verfahren zum Entwickeln eines farbphotographischen mehrschichtigen Autzeichnungsmaterials

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DE1925391C3
DE1925391C3 DE19691925391 DE1925391A DE1925391C3 DE 1925391 C3 DE1925391 C3 DE 1925391C3 DE 19691925391 DE19691925391 DE 19691925391 DE 1925391 A DE1925391 A DE 1925391A DE 1925391 C3 DE1925391 C3 DE 1925391C3
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Description

R1 C--CH C NH R,
X
verwendet, worin R1 eine tertiäre Alkylgruppe. eine gegebenenfalls substituierte cyclische Alkylgruppe, eine gegebenenfalls substituierte dicyclische Alkylgruppe oder eine gegebenenfalls substituierle Arylgruppe, R2 eine gegebenenfalls substituierte Arylgruppe oder eine gegebenenfalls substituierte heterocyclische Gruppe und X ein Wasserstoffatom oder eine Gruppe, die zur Abspaltung während der Kupplungsreaktion Fähig ist, darstellen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verwendende blauempfindliche Halogensilberemulsion, die den diffusionsfesten Gelbkuppler enthält, aus einer GeIatine-Jodbromsilber-Emulsion besteht.
50 Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren
zum Entwickeln eines farbphotographischen mehrschichtigen Aufzeichnungsmaterials, das eine rotempfindliche Emulsionsschicht, eine grünempfindliche Emulsionsschicht und eine blauempfindliche Emulsionsschicht aufweist, wobei das Material mit einem Schwarz-Weiß-Entwickler entwickelt wird und anschließend die rotempfindliche. blauempfindliehe und gegebenenfalls grünempfindliche Emulsionsschicht im cntwickelbaren Zustand nacheinander mit Farbent-Wicklern, die jeweils diffusionsfähige Cyan-, GeIb-
• und Magentakuppler en!halten, farbentwickelt werden.
Es sind farbpholographische mehrschichtige Aufzeichnungsmaterialien bekannt, bei welchen die photo-
L graphischen Emulsionsschichlen keine Kuppler aufweisen und die Farbenlwicklung mit Lösungen erfolgt. Hip Fnrhknnnler enthalten.
fs werden bei Entwicklung in einer Emulsionsschicht außer einem gewünschten Farbstoff andere unerwünschte Farben oder Farbstoffe gebildet, wodurch eine Farb\ermischung und eine Versehlechterunsi der Farbreproduktion des so entwickelten farbphotonraphischen lichtempfindlichen Materials hervoruerufen wird. Wenn /. B. nach Belichtung ein farbphotographisches lichtempfindliches l'mkehrmaterial, das auf einem Träger eine rotempfindliche Emulsionsschicht, eine grünempfindliche Emulsionsschicht und eine blauempfindliche Emulsionsschicht in der angegebenen Reihenfolge aufweist, einer Schwarz-Weiß-Entwicklung, einer cyanfarbbildenden Entwicklung, einer gelbfarbbildenden Entwicklung und einer rnagentafarbbildenden Entwicklung unterworfen wird, wird in der gelbempfindlichen Emulsionsschicht außer einem Gelbfarbstoff ein Cyanfarbstoff oder Magenlafarbstoff gebildet, wodurch das Gelbhild eine schwache Grün- oder Orangetönung erhält.
Es iiibt verschiedene L'isachen für die Farh\ermisch uns!, jedoch ist die Hauptursaehe die Bildung von Entwicklunesschleiern. wobei bei der Farhentwickluny einer Emulsionsschicht ein Silberhaloucnidkorn in den unbelichteten Teilen einer anderen Emulsionsschicht unter Bildung einer unerwünschten Farbe entwickelt wird i ine weitere Ursache für die Farbvermischung besieht darin, daß belichtete Silbcrhaloeenidkörner. die ein latentes Bild aufweisen, in einem Farbentwickler, der einen zur Bildung eines Farbbildes fähigen Kuppler enthält, nicht aktiviert werden, d. h. unentwickelt zurückbleiben und schließlich in einem nachfolgenden Farbentwickler entwickelt werden, der einen zur Bildung eines anderen Farbstoffes fähigen Kuppler enthält. Wenn ζ. Β das vorstehend genannte farbphotographische lichtempfindliche Umkehrmaierial in der vorstehend angegebenen Reihenfolge entwickelt wird, wird die in einem Gelbfarbentwickler /u entwickelnde blauempfindliche Schicht mit einem Cyanfarbentwickler in Berührung gebracht, bevor sie in dem Gelbfarbentwickler entwickelt wird, wodurch die Bildung von Cyanschlcier und danach die Bildung einer Cyanfarbmischung hervorgerufen wird. Da überdies die blauempfindliche Emulsionsschicht nach der Entwicklung in dem Gelbfarbentwickler mit einem Magentafarbentwickler in Berührung gebracht wird, werden die Silbcrhalogenidkörner in der blauempfindlichen Emulsionsschicht, die in dem Gelbfarbentwicklci nicht vollständig entwickelt worden sind, der Mauenlafarbentwicklung in dem Magcnlafarbentwicklcr unterworfen, wodurch eine Magentafarbvermischung hervorgerufen werden kann.
Zur Überwindung dieser Nachteile wurden verschiedene Versuche vorgeschlagen. Beispielsweise wurde /ur Verhinderung der Bildung einer Cyanfarbvei mischung ein Verfahren vorgeschlagen, bei welchem ein Antischleiermittel dem Cvanfarbcntwiekler einverleibt wird. Jedoch wird gemäß dieser Arbeitsweise auch die Cyanfarbentwicklung unter Erhöhung des Anteils von unentwickelten Silberhalogcnidkörnern unterdrückt, und diese Körner werden in dem nachfolgenden Gelb- oder Magentafarbcn[wickler entwickelt und verursachen eine Gelb- oaer Magentafarbvermischung in dem Cyanbild.
Es kann ferner ein Entwicklungsbeschleuniger dem Gelbfarbentwickler zur Verhinderung der Bitdung einer Magentafarbvermischung zugesetzt werden;
S S' b
wenn jedoch der Gelbfarbenl wickler durch den Zusatz eines Entwicklungsbeschleunigers aktiviert wird, neigen die Körner, die in der grünempfindiichen Emulsionsschicht zu einer Magenlafarbe gekuppelt werden sollen, zu einer Schleierentwicklung, wodurch eine Gelbfarbvcrmisehung in der grünempfindlichen Emulsionsschicht auftreten kann. Es ist auch möglich, einen derartigen Stabilisator oder Entwicklungsbeschleuniger in Emulsionsschichten einzuverleiben: da j'cdoch derartige Zusätze im allgemeinen starke Einflüsse auf andere wichtige Eigenschaften des photographischen lichtempfindlichen Materials ausüben, ist die Verwendung von derartigen Zusätzen beschränkt.
Es ist demgemäß sehr schwierig, die Bildung einer Cyanfarbvcrmischung oder Magcntafarbvermischung in der gclbfarbbildenden Emulsionsschicht bei Umkehrfarbverfahren, bei denen Farbentwicklerlösungen mit Kupplern verwendet werden, ohne nachteilige Einflüsse auf dessen photographische Eigenschaften in Kauf zu nehmen, zu verhindern.
Farbumkehrverfahren sind z. B. in Werner Schult ze »Farbenphotographie & Farbenfilm«. Springer Verlag, 1953. S. 51 bis 54 und S. 70 bis 73. beschrieben. Ferner ist in der DT-AS 11 24 356 ein Verfahren zum photographischen Farbentwickeln angegeben. Aber auch diese bekannten Verfahren sind noch nicht geeignet, um die vorstehend geschilderten Probleme zu überwinden.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Umkehrentwicklungsverfahrens, bei welchem ein farbphotographisches Aufzeichnungsmaterial, das eine rotempfindlichc Emulsionsschicht, eine grünempfindliche Emulsionsschicht und eine blauempfindliche Emulsionsschicht aufweist, mit einem Schwarz-Weiß-Entwickler entwickelt wird und anschließend die rotempfindlichc blauempfindliche und gegebenenfalls grünempfindliche Emulsionsschicht im entv.ickelbarcn Zustand nacheinander mit Farbentwicklern, die jeweils diffusionsfähige Cyan-. Gelb- und Magentakuppler enthalten, farbentwickclt werden, bei dem das Entstehen von blauen Farbstoffen oder Magcntafarbstoffen in der blaucmpfindlichen Schicht verhindert und ein Gclbfarbbild von hoher Farbdichte und Reinheit erhalten wird.
Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren zum Entwickeln eines farbphotographischen mehrschichtigen Aufzeichnungsmaterials, das eine rotempfindliche Emulsionsschicht, eine grünempfindliche Emulsionsschicht und eine blauempfindlichc Emulsionsschicht aufweist, wobei das Material mit einem Schwarz-Weiß-Entwickler entwickelt wird und anschließend die roiemplindlichc blauempfindliche und gegebenenfalls grünempfindliche Emulsionsschicht im entwickelbaren Zustand nacheinander mit Farbenl-Wicklern, die jeweils diffusionsfähige Cvan-. Gelbund Magentakuppler enthalten, farbentwickclt werden, gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, daß ein mehrschichtiges Aufzeichnungsmaterial verwendet wird, dessen blauempfindliche Emulsionsschicht 0,0005 iso bis 0,5 Mol eines diffusionsfeslen Gelbkupplers pro Mol Silberhalogenid enthält.
Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung wird, selbst wenn eine Schlcierenlwicklung an den Silberhalogen idkörncrn in der blaucmpfindlichen Emulsionsschicht während der Cyanfarben[wicklung auftritt, das Oxydationsprodukt eines Entwicklermittels in überraschender Weise vorwiegend zur Umsetzung mit
35 dem in der blauemplindlichen Emulsionsschicht vorhandenen diffusionsfesten Gelhkuppler anstalt mit dem Cyankuppler. der von drm Entwickler geliefert wird, gebracht, und daher wird die Cyanfarbvermischung bemerkenswert verringert, überdies wird durch die Einverleibung des diffusionsfesten Gelbkupplers in die blauempfindliche Emulsionsschicht die Entwicklung in dem Gelbfarbentwickler beachtlich beschleunigt, und es bleiben keine unentwickelten Silberhalogenidkörner zurück, wodurch die Bildung einer Magentafarbvermischung in der Gelbfarbe herabgesetzt wird.
Gleichzeitig wurde gemäß der Erfindung festgestellt, daß durch die Einverleibung des diffusionsfesten GeIbkuppiers in die blauempfindliche Emulsionsschicht die Dichte des nach Entwicklung gebildeten Gelbfarbbildes erhöht wird. Infolge dieser Wirkungen kann daher ein erwünschtes Gelbbild mit einer hohen Farbdichte und einer verringerten Farbvermischung erhalten werden.
Der gemäß der Erfindung verwendete diffusionsfeste Gelbkuppler kann aus allgemein bekannten Gelbkupplern gewählt werden, wobei jedoch Verbindungen der nachstehend angegebenen allgemeinen Formel I
O O
R1 -C-CH-C-NH-R2
worin R1 eine tertiäre Alkylgruppe. eine gegebenenfalls substituierte cyclische Alkylgruppe, eine gegebenenfalls substituierte dicyclische Alkylgruppe oder eine gegebenenfalls substituierte Arylgruppe, R2 eine gegebenenfalls substituierte Aryl- oder heterocyclische Gruppe und X ein Wasserstoffatom oder eine Gruppe, die zur Abspaltung während der Kupplungsreaktion fähig ist. darstellen, bevorzugt werden.
Beispiele für die durch R1 in der vorstehend angegebenen Formel 1 dargestellte Gruppe sind eine tertiäre Alkylgruppe mit 4 bis 32 Kohlenstoffatomen, z.B. -/- Pivalylgruppe, 1.1 - Dimethylpropylgruppe, 1.1 - Dibutylheptadecylgruppe. 1.1 - Diisobutylheptadecylgruppe, 1.1 - Di - tert. - butylheptadecylgruppe, eine unsubstituierlc Cycloalkylgruppe oder eine Cycloalkylgruppe. die mit einer Alkylgruppe, Alkoxygruppe. Alkoxyalkylgruppe oder einer Arylgruppe substituiert ist, worin der Alkylrest 1 bis 18 Kohlenstoffatome aufweisen kann. z. B. eine Cyclohcxylgruppe. l-Methylcyclohexylgiuppe, 1-Butylcyclohexylgruppe. l-Oxadecylcyclohexylgruppe. 2-Äthylcyclohexylgruppe, 3 -Äthylcyelohexylgruppc, 1-Äthoxycyclohexylgruppe. l-Nonoxycyclohcxylgruppc. 2-Butoxycyclohexylgruppe. 1 - Methoxyälhylcyelohcxylgruppe. .VMethoxymethylcyclohexylgruppe, 1 - Phenylcydohcxylgruppe. 1 - Toluvlcyelohexylgruppe. eine ungesättigte dicyclische Alkylgruppe oder eine dicyclische Alkylgruppe. die mit einer Alkylgruppe. Alkoxylgruppe. Alkoxyalkylgruppe oder einer Arylgruppe. wobei der Alkylrest 1 bis 18 Kohlenstoffatome aufweist, substituiert ist, /. B. 7,7-Dimethylnorbornylgruppe. 2-Methyi-7,7-dimethylnorbornylgruppe, 2 - Oeladecyl - 7,7 - dimelhylnorbornylgruppe. 2 - Äthoxy - 7.7 - dimethylnorbornylgruppc, 2 - Octadecoxy - 7.7 - dimethylnorbornylgruppc 2 - Octoxydecyl-7.7-dimeihylnorhornylgruppe, 2-Phenyl-7,7-di-
methylnorbornylgruppe od. dgl., eine unsubslituierte Arylgruppc oder eine Arylgruppe. die mit einer AIk)I-gruppe. Alkoxygruppe. Älkoxyalkylgruppe. worin der Alkylrest I bis 18 Kohlenstoffatom!.· aufweisen kann, einen Halogenatom, einer Am.nogruppe. einer Carbonsaureamidgruppe. einer Harnstoffgruppe (l.'rcidgruppe), Sulfamylgruppe. Sulfongriippe oder einer Carboxylgruppe substituiert ist. /. B. eim. Phenylgruppe, 3-Methylphenyl·Iruppe. 2-Butylplienylgruppe. 4-Dodecylphenylgruppe. 4-Oi.ladecyIphenyIgruppe. 2 - Trifluormethylphenylgruppe. 2 - Melhoxyphenylgruppe. 2-ButoxyphenylgruppL·. 2-Ocladccoxyphenylgruppe. 4- Mcthoxyalhylpheny!gruppe, 2-Chlorphenylgruppc, 2.4-Dichlorphenylgruppe. 4-Aminophenylgruppe, 4- N - Methyl- N - butylaminophenvl- ;<; gruppe, 2-Propylamidophenylgruppe. 3-Butylamidophcnylgruppc. 2 - Octadecylamidophcnylgruppe. 3- Octadccylsuccinmonoamidopher.ylgruppe. 4- Ocladecylsuccinmonoamidophenylgruppe. 3 - >/ - (2.4 - Ditert.-Amylphcnoxy)-butylamidophenylgruppe. ;-(4-N-Butyl - N - penladecyloxycarbonylamino) - propionamidophenylgruppc. 4-Phenylureidogruppe, 4-Toluylsulfamylphcnylgruppe. 3-Sulfophenylgruppe oder 3-Carboxyphenylgruppe.
Beispiele für die durch R, in der vorstehenden 1 ormel I dargestellte Gruppe sind eine unsiibstiluierle Arylgruppe oder eine Arylgruppe. die mit einem Halogenatom, einer Alkylgruppe. einer Alkoxygruppe. einer Aryloxygruppc. einer Acylgruppe. eimr Alkoxyearbonylgruppc. worin der Alkylresi 1 bis IK Kohlensloffalome aufweisen kann, einer Aminogruppe. einer Carbonamidogruppe. einer Sulfonamidogruppe, einer Harnstoffgruppe (Llrcidgruppe). einer Carbamylgruppe. einer Sulfamylgruppe. einer Carboxylgruppe oder einer Sulfongruppe substituiert ist. /. B. eine Phenylgiuppe. 2 - Chlorphcnylgruppe. 2.4- Dichlorphenylgruppe. 2.4.6-Trichlorphenylgruppe. 2-Brom phenylgruppe, 2-Fluorphenylgruppe. 4-Mcthylphenylgruppe, 4-Trifiuormethylphenylgruppe. 2-Methoxyphenylgruppe, 4-[N-(;-Phenylpropyl)-N-(p-toluyll-carbamylmethoxyl-phenylgruppe. eine 2-Phenoxy phenylgruppe. 2 - Chlor - 5 - ocianoy Iphenylgruppe. 2 - Methoxy - 5 - octadecanoylphenylgruppe, 2 - Methoxy - 5 - tetradecyloxycarbonylphenylgruppe. 3.5 - Dimethoxycarbonylphenyl?ruppe, 3.5 - Didodccyloxycarbonylphenylgruppe, 2 - Chlor - 5 - [«- (2,4- Di - tert amylphenoxy)-acetamido]-phenylgruppe, 2-Chlor-5 - [.ι - (2.4 - di - tert. - amylphenoxy)- butylamido ] - phenylgruppe. 2 - Methoxy - 5 - f '< - (2,4 - di - lert. - amylphenoxy) - acetamido] - phenylgruppe. 2 - Chlor-5 . [-.. (N . butyl - N - hcxadecanoylamino) - propionamido] - phenylgruppe. 3 - Ocladecylsuccinmonoamidophenylgruppe. 2 - Chlor - 5 - (4 - mcthylphenylsulfonamido)-phenylgruppe, 4- Phenylureidophenylgruppe. 2 - (2.4 - Di - tert. - amylphenoxy) - 5 - (3,5 - dimethoxycarbonylphenylcarbamyl) - phenylgruppe. 3,5 - Dicarbamylphenylgruppe. 4- [N -(Phenylaihyl)-N-(p-toluyl)-sulfamyl]-phenylgruppe, 4-Carboxyphenylgruppe. 3,5- Dicarboxyphenylgruppe, 2-Methoxy - 5 - carboxyphenylgruppe, 2 - Chlor - 5 - carboxy phenylgruppe, 2-(N-Methyl-N-octylamino)-5-carboxyphenylgruppe. 2 - Sulfophenylgruppe, 2 - Methoxy - 5 - suffophenylgruppe, 2 - Chlor - 5 - sulfophenylgruppe oder eine heterocyclische Gruppe, ?. B. 2-Thia7ol»ruppe und 2-Bcnzolhiazolgruppe.
Beispiele Tiir die durch X in der vorstehend angegebenen Formel I dargestellten Reste sind ein Wasserstoffatom oder eine Gruppe, die zur Abspaltung bei der Kupplung fähig ist, ?.. B. ein Halogenalom. eine -SCN-Gruppe, C)R3-Gruppe, -SRi-Gruppe. — OC()R,-Gruppe und —OSO2RrGruppc (worin R_, eine Alkylgruppe, Arylgruppe oder eine heterocyclische Gruppe darstellt), z. B. ein Fluoratom, Chloratom. Bromatom. Jodatom, —SCN-Gruppe, Phenoxygruppe, 4-Nitrophenoxygruppc, Acetyloxygruppe. 4- Nilrophenylthiogruppe, Bcnzolhiazolthiogruppe. Methylsulfonyloxygruppc oder 3-Nitrophenylsulfonyloxygruppe.
Typische Beispiele für die diffusionsfcsten (ielbkuppler. die gemäß der Erfindung verwendet werden, sind die folgenden:
Kuppler (1
OCH,
C111H r O
■ COCH1CONH
Kuppler (2)
SO1H
(H, C1(tHr
(ΊΙ,Ο
COCH, CON H
SO1H
Kuppler (3):
(",-11,,CONII
COCH1CONH
Kuppler (4):
C1-H15CONH-f y OCH.,
COCHXONH —^ 'Χ
SO., H
Kuppler (5):
CH.,0
COCHXONH —
NHCOCH CH-- CH-C111H,, CHXOOH
Kuppler (6):
C11W,, CU- CU CH-CONH-^y— COCHXONH - CI-UCOOH OCH3
Kuppler (7):
/COOH
C111H1, CH CHCH -Π
CHXOOH
XOCHXONH /
OCH,
Kuppler (8):
COC15H,,
NHCOCHXH2N
COCH2CONH
Cl
Kuppler
>—COCHXONH
OCH3
Cl
Kuppler (10):
SO2N < /-CH,
(CH2),-/ N SO2NHC4H,
COCHXONH —
Kuppler (II):
CH, CIHH.,-COOC12H2,
COCHXONH
(KH,
Kuppler (12)
CU., \
ίο
CO(X14IK1,
COCH1CONH -■-<
ocn,
Kuppler (13):
COOCpH,,
V-- COCH,CONH
Kuppler (14):
(DC5H11 —<
C2H5
C)CH CONH-f^ ^COCH2CONH--<f
OCH,
Kuppler (15):
C5H11(Ii)
COCH2CONH
QH11(D
Kuppler (16):
CH,
CH3-C-COCH7CONH
CH3
C2H5
NHCOCH-O C5H11(D
C5H11(I)
Cl
Die vorstehend aufgeführten diffusionsfesten Gelbkuppler können nach allgemein bekannten Arbeitsweisen hergestellt werden, wie sie z. B. in den britischen Patentschriften 5 95314, 800108, 1045633 und 10 52 488, in der USA.-Patentschrift 32 65 506 der belgischen Patentschrift 6 92 947 und der britischen Patentschrift 1113 038 beschrieben sind.
Der gemäß der Erfindung verwendete diffusionsfeste Kuppler kann einer photographischen Emulsion ss nach einer üblicherweise bekannten Arbeitsweise zugegeben werden, beispielsweise nach einem Verfahren, bei welchem der Gelbkuppler unmittelbar der photographischen Emulsion in Form einer Alkalilösung zugesetzt wird, nach einem Verfahren, bei welchem der Gelbkuppler in einem organischen Lösungsmittel, z. B. Dibutylphthalat oder Trikresylphosphat. gelöst wird und nach Dispergieren der Lösung in einem wäßrigen Medium. z. B. einer wäßrigen Gelaiinelösung. die sich ergebende Dispersion einer photographischen Emulsion zugesetzt wird ?vsl. zum Beispiel C. E. K. Mees und T. H. James; »The Theorv of the Photographic Process«. 3 Auseabe.
McMillan Co., S. 393 [1966]) oder nach einem Verfahren, bei welchem der Gelbkuppler zunächst mittels Erhitzen geschmolzen und der geschmolzene Kuppler unmittelbar einer photographischen Emulsion oder einem wäßrigen Medium zugegeben wird.
Tier beschwerte Gelfrkuppler kann einer photographischen Emulsion bei irgendeiner Stufe vor dem rbemehcn einverleibt werden, er wird jedoch vorzugsweise und zweckmäßig bei einer Stufe zwischen dem t-.nde der Nachreifune und dem Oberziehen zugegeben
Die Menge des Gclbkuppltri·, hängt von den Eigenschaften einer zu verwendenden photographischen Halogensilberemulsion ab. Sie beträgt "jedoch gewöhnlich /weckmäßig 0.0005 bis 0.5 Mol je 1 Mol der Halogensilberemulsion für die blauempfindliche Emulsionsschicht. Jedoch ist die Zusatzmenge des Kupplers nicht auf den vorstehend angegebenen Bereich beschränkt, überdies können die vorstehend beschriebenen beschwerten Gelbkuppler allein oder als Kombination von zwei oder mehreren Arten von ihnen zur Anwendung gelangen.
11 12
Als Halogensilberemulsion, die gemäß der Erfin- Beispiel 1 dung für die blauempfindliche Emulsionsschicht verwendet werden soll, ist zweckmäßigerweise eine Jod- Eine hochempfindliche farbenphotographische bromsilbercmulsion, wobei jedoch auch andere I Ia- Gelalinc-Jodbromsilber-Umkehremulsion, die einer logensilberemulsionen, z. B. eine ("hlorsilbcrcmulsion, 5 Schwefelsensibilisierung und einer Goldsensibilisiecinc Chlorbromsilbcrcmulsion oder eine Bromsilber- rung unterworfen worden war, wurde durch Erhitzen emulsion, zur Anwendung gelangen können. geschmolzen und in mehrere Teile aufgeteilt. Jede
Die gemiiß der Erfindung verwendete Halogen- Emulsion wurde mit einer wäßrigen alkalischen Silberemulsion kann nach einei allgemein bekannten Lösung des in der nachstehenden Tabelle 1 ange-Arbeitsweise sensibilisierl worden sein. /. B. mil einer io gcbcnen Gelbkupplers gemischt, worauf der pH-Wert instabilen Schwefel enthaltenden Verbindung, wie der Emulsion mittels Zugabe von Citronensäure auf Ammoniumlhiosulfat, oder wie Allylthiocarbamicl, 7,0 eingestellt wurde. Auf eine Cellulosetriacetatfilmciner Goldverbindung, wie ein Komplexsalz von ein- unterlage wurden eine farbenphotographische rotwertigem Gold und Rhodanwasserstoffsäure, einem empfindliche Umkehremulsion, die keinen Kuppler Reduktionsmittel, wie Zinndll-chlorid. einem PoIv- 15 enthielt, eine grünempfindliche farbenphotographische alkvlenoxydderivat oder einer Kombination hiervon Umkehremulsion, die keinen Kuppler enthielt und Die Halogensilberemulsion kann auch einen Stabili- eine Gelbfilterschicht in der angegebenen Reihenfolge sator. /. B. Benzimidazol. i-Phenyl-5-mercaplotetra- aufgebracht und die blauempfindliche farbenphotozol od. dgl., ein Hiirliingsmiltel. /B. I ormaldchvd. graphische Umkehremulsion, die den Gelbkuppler Brommuconsäure (muchhromie acid) od. dgl., und 20 enthielt und wie vorstehend beschrieben hergestellt ein Netzmittel. /. B. Saponin. enthalten worden war. wurde auf die vorstehend hergestellte
Die den diffusionsofen Gelbkuppler enthaltende Gelbfilterschicht so aufgebracht, daß ein Silberanteil bkiLiempiindliehe Emulsionsschicht wird bevorzugt von 16.5 mg je 100 cm2 erhalten wurde, worauf als oberste Schicht im Aufzeichnungsmaterial ange- getrocknet wurde. Die getrocknete Probe wurde einer ordnet, d. h.. es werden zweckmäßig eine rotempfind- 25 Gelbbelichtung mit einem Sensitometer gleichförmig liehe Emulsionsschicht, eine grünempfindliche Emul- unterworfen und dann den folgenden Umkehrfarbsionsschichl. eine Gelbfilterschicht und die blauemp- behandlungen bei 27 C unterworfen: findliche Emulsionsschicht, die den Gclbkuppler enthält, auf einem Schichtträger in der angegebenen Minuten
Reihenfolge aufgetragen, überdies enthalten die rot- 30 1. Vorhärtung 3
empfindliche Emulsionsschicht und die grünempfind- 2. Wässern 4
liehe Emulsionsschicht vorzugsweise keine Kuppler. 3. Negativentwicklung 7
es kann jedoch eine von diesen einen diffusionsfesten 4. Wässern 2
Cyankuppler bzw. einen diffusionsfesten Magenta- 5. Umkehrrotblitzbelichtung
kuppler enthalten. 35 6. Cyanfarbentwicklung 5
Jeder der Cyanfarbe. Magentafarbc und Gelbfarbe 7. Wässern 2
bildenden Entwickler enthält wenigstens eine Earb- 8. Umkehrblaublitzbelichtung
entwicklersubstanz und einen diffundierbaren Kupp- 9. Gelbfarbentwicklung 5
ler. der eine Kupplung /u einem Cyan-. Magenta- 10. Wässern 2
bzw. Gelbfarbstoff ergibt. 40 II. Umkehrweißlichtbelichtung
Als Farben! wicklcrsubstanzcn werden allgemein 12. Magentafarbentwicklung 5
bekannte p-Phcnylendiaminderivate verwendet, z. B. 13. Wässern 2
4-Amino-N.N -diäthylanilin, 4-Amino-3-methyl- 14. Silberbleichung 5
N - methyl - N - (,■; - methylsulfonamidoäthyl) - anilin. 15. Eixierung 3
4-Amino-3-methyl-N-äthyl-N-(/(-hydroxyäthyl)- 45 16. Wässern und Trocknen
anilin od. dgl. (vgl. zum Beispiel C. E. K. M e e s
und TH. James; »The Theory of the Photo- Die Zusammensetzung der bei den vorstehenden
graphic Process«. 3. Ausgabe. S. 387). Behandlungen verwendeten Behandlungsbäder sind
Als diffundierbare Cyankuppler sind allgemein nachstehend aufgeführt:
phenolische Kuppler bekannt, z. B. 2-Chlor-f-naph- 50 v ,,·■„„„,,,= .„„„
thol. 2,4-Dichlor-l-naphthol. I-Hydroxy-N-butyl- Vorhartiingslos.ung
2-naphthamid oder 1 - Hydroxy-N-(2-acetamido- Natnumpyrophosphat 20 g
phenäthyl)-2-naphthamid (vgl. 1. c. S. 387). Diffun- Natriumsulfat 50 g
dierbare Magentakuppler umfassen z. B offenkettige 37n niger Formaldehyd 17 ml
Methylenkuppler, wie Acylacetonitrile. 2-CyanoäthyI- 55 10%ige wäßrige NaOH-Lösung ImI
benzofuran oder Benzylacetonitril. cyclische Methy- Wasser, Rest auf 11
lenkuppler. wie 1 - Phenyl - 3 - methyl - 5 - pyrazolon. Neeativentwickler
1 - Phenyl - 3 - (4 - chlorbenzamido) - 5 - pyrazolon. Negativentwickler
1 - Phenyl - 3 - (3 - nitrobenzoylamino) - 5 - pyrazolon N-Methyl-p-aminophenolsulfat Ig
oder 1-(2,4,6 - Trichlorphenyl)-3-(4 - nitroanilinol- 60 Natriumsulfit (wasserfrei) 60 g
5-pyrazolon. Ferner sind Beispiele für diffundierbare Hydrochinon 10 g
Gelbkuppler offenkettige Methylenkuppler der Acyl- Natriumcarbonat (Monohydrat).... 40 g
acetamidart, wie 2-Acetanilid, 2-Aceto-2.4-dichlor- Kaliumbromid 5 g
acetanilid, 2-Benzoylacetanilid. 2-Benzoyl-2'-meth- Kaliumlhiocyanat 1,5 g
oxyacetanilid oder 2 - Benzoyl - (4' - ρ - toluolsulfon- 6s 0.1 "oige wäßrige Lösung von
amidol-acetanilid (vgl. lc, S. 389 und G. H. Broun Kaliumjodicf 5 ml
et al. »Journal of American Chemical Society«. Natriumhydroxyd 2 g
Bd. 79. S. 2919 bis 2927 [1957]). ' Wasser. Rest auf 11
Cyanfarbenlwickler und MagcnUtfarbvcrmischung bcaclillich herabgesetzt
war und die Gclbdichtc erhöht war.
Kaliumbromid 2.0 μ
0,1 %itic wüßritic Lösunu von
Kaliumiodid 20 ml 5 Tabelle 1
Kaliumthiocyanal 3 μ :
Natriumsulfit (wasserfrei) 10 μ CJclbkupplcr Mcnuc GcIb- C'yiin- MiiiieiHa-
Natriumcarbonal (Monohydral) . . . 30 μ MdlAj; ■ dichic dichte dichte
Natriumhydroxyd 2 μ ' Mo1
5-Nitrobcn/imidazolnitral 0.5 u io - - - ~ ■ ■ ■-- ——·
2,4-Dichlor-1-naphthol 2.0 μ Kein · 1.90 0.30 0.30
^Amino^-mclhyl-N.N-diäthyl- (Kontrolle)
anilinhydrochlorid 3.0 μ Kuppler (1) 0.0005 I.W 0.25 0.23
Wasser. Rest auf 11 K upplor (,, „ ()()5 , _y ·, 0 , H () , q
'5 Kuppler (1) 0.05 1.98 "0.15 0.1 S
Clclbfarbcntwicklcr Kuppler (1) 0.5 2.21 0.15 0.1X
Kuppler (2) 0.05 2.04 0.15 0.19
Nalriumsulfil 5.0 μ Kuppler (2) 0.1 2.13 0.14 0.IX
N N-Diäthyl-p-phenylendiamin- 20 Kuppler (3) 0.05 2.02 0.15 0.19
hydrochlond 1.2 a ' '
Natriumcarbonat (Monohydrat) . ... 20.0 u Kuppler (3) 0.1 2.21 0.15 0.17
0,1%ige wäßrige Lösung von ' Kuppler (4) 0.05 1.99 0,15 0.1X
Kaliumiodid" !" 2.0 ml Kuppler (4) 0.1 2.12 0.14 0.18
Kaliumbromid 0.3 μ 2S Kuppler (5) 0.05 1.95 0,16 0.19
2-Ben/oyl-(4'-p-toluolSulfon- Kuppler (5) 0.1 2.1S 0.14 0.18
amido)-acclanilid 1.0 u ' h
Natriumhydroxyd 4.0 α Kuppler (61 0.05 2.00 0.15 0.1 X
Wasser. Rest auf 11 Kuppler (6) 0.1 2.17 0.15 0.17
io Kuppler (7) 0.05 1.96 0.16 0.18
Kuppler (7) 0.1 2,12 0.15 0.18
Magen tafarbent wick lcr
Natriumsulfat 5.0 μ B e i s ρ ι e 1 2
4^171^0-3-0^11^1-N.N-diäthyl- 15
anilinhydrochlorid 2.0 μ Die gleiche farbenphotographische Gelatine-Jod-
Kaliumbromid 0.2 μ bromsilber-ümkchremulsion. wie im Beispiel 1 be-
l-Phenyl-3-(3-nitrobenzoylamino)- schrieben, wurde durch Erhitzen geschmolzen und
5-pyrazolon 1.4 μ in mehrere Teile aufgeteilt. 5 g des in der nachstehen-
Natriumhydroxyd 2.5 μ φ den Tabelle Il angegebenen Kupplers wurden in einer
n-Butylamin 5 ml IösungsmiUclmischung von 10g Dibutylphlhalat und
Wasser. Rest auf 11 10 μ Äthylacetal aufgelöst, die Lösung wurde in 50 g
einer wäßrigen 10%igen Gelatinelösung zusammen mit einem oberflächenaktiven Mittel dispergiert. die
Silberblciehlösung 45 so erhaltene Dispersion des Kupplers wurde der vor
stehend beschriebenen Halogensilberemulsion, in einer
Ferricyanid 60 g Menge, wie in der nachstehenden Tabelle I gezeigt.
Kaliumbromid 20 μ zugesetzt, und der pH-Wert der sich ergebenden
Wasser. Rest auf 11 Emulsion wurde auf 7,0 eingestellt.
50 Wie im Beispiel 1 beschrieben, wurde die blauempfindliche farbenphotographische Umkehremul-
Fixierlösung sion. die den vorstehend genannten Kuppler enthielt.
auf einen photographischen Film aufgebracht, der
Natriumthiosulfat 100 g auf einem Cellulosetriacetatfilm eine rotempfindliche
Natriumsulfit 15 g ss farbenphotographische Umkehremulsionsschicht. eine
Wasser, Rcsi auf 11 grünempfindliche farbenphotographische Umkehr
emulsionsschicht und eine Gelbfilterschicht aufwies, wobei die blauempfindliche farbenphotographisehe Imkehreniulsion in einer solchen Menge aufgebracht
Die Dichte des Gelbfarbbildes nach F.ntwicklung ho <vurde. da Keine Ag-Menge von 16.5g 100 cm'erhalten wurde jeweils unter Verwendung von Blau-. Grün- wurde, worauf getrocknet wurde. Die so getrocknete bzw. Rotfiltern gemessen, und die Ergebnisse sind in Probe wurde, wie im Beispiel 1 beschrieben, belichtet der nachstehenden Tabelle ! aufgeführt. und hchandell. und die Dichic wurde, wie im Bei-
Aus den Ergebnissen von Tabelle 1 ist ersichtlich. spiel 1 beschrieben, gemessen. Die Ercebnisse sind in daß die Gclbdichtc erhöhl und die ( yandichlc und f« der nachstehenden tabelle Il aufgeführt. Die Ergcbdic Magcnladichle bemerkenswert verringert w.ircn. nissc zeilen, daß die Gclbdichtc erhöht war und daß Dies /cigl. daß durch die praktische Ausführun,- der die ( v.indichle und die Ma-jcntadichtc außcrordcnthrfindunc die Bildung einer ('\anfarb\crmisdiuni: hch-.eninnert waren
19 2539
15
Tabelle 11
Gelbkuppler
(Kontrolle)
Kuppler (8)
Kuppler (8)
Kuppler (8)
Kuppler (8)
Kuppler (8)
Kuppler (9)
Kuppler (9)
Kuppler (10)
Kuppler (10)
Kuppler (11)
Kuppler (11)
Kuppler (12)
Kuppler (12)
Kuppler (13)
Kuppler (13)
Kuppler (14)
Kuppler (14)
Kuppler(15)
Kuppler (15)
Kuppler (16)
Kuppler (16)
Menge Kupplerdispersion g/Ag· 1 Mol
Gelbdichte
Cyandichte
50 100 200 500
50 100
50 100
50 100
50 100
50 100
50 100
50 100
50 100
1,90
1,91
1,99
2,07
2,22
2,32
1,92
2,06
1,99
2,08
1,95
2,08
2,00
2,12
1,95
2,00
1,98
2,15
2,02
2,10
2.01
2,18
0,21
0,18
0,16
0,15
0,15
0,17
0,16
0,18
0,16
0,17
0.15
0,16
0,15
0,17
0,16
0,16
G.16
0,17
0.16
0,17
0,15
Magenladichle
0,30 0,30
0,24 0,18 0,18 0,17 0,17 0,18 0,17 0,17 0,17 0,18 0,17 0,19 0,17 0,19 0.17 0,18 0,18 0,18 0.17 0,17 0,17
Beispiel 3
Die gleiche hochempfindliche farbenphotographische Gclatine-Jodbromsilber-Umkehremulsion, wie im Beispiel 1 beschrieben, wurde durch Erhitzen geschmolzen. In einem Lösungsmittelgemisch von 10p Dibutylphthalat und 10 g Äthylacetat wurden 5 g des Kupplers (13) gelöst, und die Lösung wurde in 50 g einer wäßrigen 10%igen Gelatine-Lösung zusammen mit einem oberflächenaktiven Mittel dispergiert. Die so erhaltene Kuppler-Dispersion wurde der vorstehend angegebenen Halogensilberemulsion in einer Menge von 100 g je 1 Mol Halogensilber zugegeben, und der pH-Wert hiervon wurde auf 7,0 eingestellt.
Wie im Beispiel 1 wurde die so hergestellte blauempfindliche farbenphotographische Umkehremulsion, die den genannten Gelbfilter enthielt, auf einen photographischen Film aufgebracht, der auf einem Polyäthylentereph'.halatfilm eine rotempfindliche far-
benphotographische Umkehremulsionsschicht, die keinen Kuppler enthielt, eine grünempfindliche farbenphotographische Umkehremulsionsschicht, die keinen Kuppler enthielt und eine Gelbfilterschicht aufwies, wobei die blauempfindliche farbenphotographische
Emulsionsschicht in einem solchen Ausmaß aufgebracht wurde, daß eine Silbermenge von 16,5 mg 100 cm3 erhalten wurde. Anschließend wurde getrocknet. Die getrocknete Probe wurde, wie im Beispiel 1 beschrieben, belichtet und entwickelt, mit der Abänderung. daß verschiedene Anen von diffusionsfähigen Kupplern in den Cyan-, Gelb- und Magentafarbentwicklern jeweils verwendet wurden. Die Dichte von jedem Farbbild wurae gemessen. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle 111
zusammen mit den verwendeten diffusionsfähigen Kupplern angegeben. Die Werte in Tabelle 111 geben die Unterschiede bezüglich der Gelbdichte, Cyandichte und Magentadichte zwischen dem Fall der Zugabe des nichtdiffusionsfähigen Gelbkupplers zu
der Emulsion und dem Fall, bei dem kein derartiger Gelbkuppler der Emulsion zugesetzt wurde, an. Wenn der Wert plus (+) war. bedeutet dies, daß die Dichte durch den Zusatz des diffusionsfesten Gelbkupplers in der Emulsionsschicht erhöht war, während
ein Minus(-)-Wert bedeutet, daß die Dichte durch dessen Zusatz verringert war. Aus der nachstehenden Tabelle 111 ist ersichtlich, daß bei der praktischen Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung, wenn das farbenphotographische lichtempfindliche
Material gemäß der Erfindung in farbbildenden Entwicklern entwickelt wurde, die diffusionsfähige Kuppler enthielten, die Gelbdichte erhöht war und die Cyandichte und Magentadichte außerordentlich verringert waren, verglichen mit dem Fall, bei welchem kein diffusionsfester Gelbkuppler der blauempfindlichcn Halogensilberemulsionsschicht zugegeben worden war.
Tabelle HI Bei der Farbentwicklung verwendeter dinusionsfahiger (g/l) Gelbkupj-ler Kuppler Mat-entakuppler
Ver Cyankuppler 2-Benzoylacet- (g/l) 1-Phenyl-
such
Nr
2.4-Dichlor- anilid 1.8 3-(4-chlorbenz-
1 1 -naphthol amido)-
5-pyrazolon
2 desgl. desgl.
1-Hydroxy- 1,8
2 N-butyl-
2-naphthamid 1,8 desgl. desgl.
1-Hydroxy- 1,8
3 N-(2-acetamido-
phenäthyl)-
2-naphthamid 1.8 2-Acetanilid desgl.
1,3
Λ
(g/l)
1.7
Dichteunterschied von (ielbbildern Gelb- Cyandichte dichte
Magentndichte
+ 0.15 -0.12 -0,10
1,7 +0,14 -0,12 -0,11
1,7 +0,12 -0,12 -0,09
1,7 +0,13 -0,14 -0,10
17
Fortsetzung
Ver- Bei der Farbentwicklung verwendeter diflusionsfähiger Kuppler
Nr. Cyankuppler (g/l) C'ulbkuppler (g 1) Magentakuppler
(g/l)
Dichteunterschied
von Gelbbildern
Gelb- Cyan- Magema-
dichte dichte dichte
1-Hydroxy-N-(2-acetamidophenäthyl)-2-naphthamid
desal.
desgl.
dessl.
desgl. desgl.
0,9 2,4
2-Aceto-2',4'-dichloracetar.ilid
2-Benzoyl-
2'-methoxy-
acetanilid
desgl.
1,8 desgl.
desgl. desgl.
1,8
1,5
1,5 1,5
0,6 2,0 1-Phenyl-3-(4-chlorbenzamido)-5-p>razolon
1,7 +0,13 -0,15 -0,11
1,7 +0,15 -0,15 -0,10
1,5
1,7
2-(Cyanoacetyl)-
benzofuran l-(2,4,6-trichlor-
phenyl)-3-(4-nitro-
anilin)-
5-pyrazolon
desgl. 0,9
desgl. 2,1
+ 0,15 + 0,14
+0,20 + 0,07
-0,14 -0,14
-0,12 -0,16
Es wurden nahezu die gleichen Ergebnisse bei V^*™*™?^^f erhalten. Auch im Falle der Anwendung von anderen Umkehrverfahren bei ^ lösungen Farbkuppler enthalten sind, als den in den Beispielen beschriebenen Verianren, Ergebnisse erhalten.
-0,12 -0,10
-0,08 -0,13

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Entwickeln eines farbphotographischen mehrschichtigen Aufzeichnung*- materials, das eine rotempfindliche Emulsionsschicht, eine grünempfindliche Emulsionsschicht und eine blauempfindliche Emulsionsschicht aufweist, wobei das Material mit einem Schwarz-Weiß-Entwickler entwickelt wird und anschließend die rotempfindliche. blauempfindliche und gegebenenfalls grünempfindliche Emulsionsschicht im entwickelbaren Zustand nacheinander mit Farbentwicklern, die jeweils diffusionsfähige Cyan-, Gelb- und Magentakuppler enthalten, farbentwickelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein mehrschichtiges Aufzeichnungsmaterial verwendet wird, dessen blauempfindliche Emulsionsschicht 0,0005 bis 0.5 Mol eines diffusionsfesten Gelbkupplers pro Mol Silberhalogenid enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als diffusionsfesten Gelbkuppler eine Verbindung der allgemeinen Formel
25 O O
DE19691925391 1968-05-20 1969-05-19 Verfahren zum Entwickeln eines farbphotographischen mehrschichtigen Autzeichnungsmaterials Expired DE1925391C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP43033874A JPS4818256B1 (de) 1968-05-20 1968-05-20
JP3387468 1968-05-20

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1925391A1 DE1925391A1 (de) 1969-12-11
DE1925391B2 DE1925391B2 (de) 1976-06-10
DE1925391C3 true DE1925391C3 (de) 1977-01-20

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