DE1925488A1 - Abtasteinrichtung - Google Patents
AbtasteinrichtungInfo
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Description
PHILIPS PATEIiTVERWALTUNG GMBH., 2 Hamburg 1, Könolieborgetr.
"Abtasteinrichtung"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung- zur optischen Abtastung von Aufzeichnungsträgern, insbesondere
Lochkarten, sowie von einstellbaren.Pestwert-Daten.·.'
Datei soll die Aufgabe gelöst werden« in vorzugsweise Lochkarten abgelochte feste Daten und über manuell bedienbare
oder elektrisch auslösbare Einstellmittel variable Daten an dezentraler Stelle in ein Datenverarbeitungssystem einzugeben.
Es sind eine Reihe von Einrichtungen bekannt geworden, die
die Abtastung von Lochkarten und die Eingabe variabler 47a ten
über Tastaturen, Stellhebel, Drehschalter oder ähnliches an
beliebig dezentraler Stelle in ein Datenverarbeitungenstem'
.ermöglichen. Diese Einrichtungen werden dort benötigt, wo die
anfallenden Informationen von ihrem Ursprungsort aus in ein
PHD--.08 (EV-3242) 009848/1616
-2-
Datenverarbeitungssystem einzugeben sind. Diese Netwendig-•
keit besteht insbesondere in der Fertigung, wo die an-• fallenden Pertigungsdaten zu Steuerungs- und Kontroll'zwecken
Über entsprechende Eingabegerät© und Datsnübertragungskanäle
der.zentralen Steuerstelle (Datenverarbeitungsanlage) zugeführt werden,
. Viele dieser bekannten Geräte arbeiten mittels.mechanischer
Bürstenabtastung des gelochten Aufzeichnungsträgers und von manuell eingestellten mechanischen Kontakten (si-ehe z.B.
DAS 1 249 568)..Diese bekannten Geräte besitzen den Nachteil,
daß aufgrund der mechanischen Abtastvorrichtungen nur relativ geringe Geschwindigkeiten für die Abtastung und Übertragung
der Daten möf;lich sind. Darüber hinaus besitzen diese mecha-
, nischen Abtasitvorrichtungen geringe Zuverlässigkeit, da die
Abtastmittel
gleichen Abtf
mechanischem Verschleiß unterliegen. Außerdem
können die manuell betätigbaren Einstellmittel nicht mit der
stvorrichtung abgefragt werden, die auch den
geloohten Aufzeichnungsträger abtastet.
Pie genannt eil Nachteile beseitigt die nachfolgend beschriebene.
Erfindung, die dadurch gekennzeichnet'ist, daß die Pestwert- ■;
Daten in der selben Weise wie Daten auf dem Aufzeichnungsträger dargestellt sind, sich räumlich an den in Abtast-Stellung
befindlichen Aufzeichnungsträger anschließen, und in einem Ablauf mit den selben Mitteln abtastbar sind.
009848/1516
Der Abtastvorgang bei dieser Einrichtung gestattet darüber hinaus bei Verwendung bekannter optischer Abtastverfahren
mit bewegtem Lichtstrahl eine beliebig oft wiederholbare Abtastung der so aufgebauten Meldung in nahezu beliebig
kurzer Aufeinanderfolge. Diese·wiederholte Abtastung und
darauffolgende Übertragung der Meldung in möglichst kurzer Aufeinanderfolge ist z.B. erforderlich, um während der .
Übertragung der Meldung vom Eingabegerät zur Datenverarbeitungsanlage
aufgetretene Verfälschungen im Wege einer wiederholten Übertragung zu korrigieren. Die erfindungs- .
gemäße Einrichtung besitzt weiterhin den Vorteil, daß die Verstellung der Schieber mittels elektro-mechanischer Einstellmittel
durch elektrische.Kontaktgeber ausgelöst wird, so daß z.B. Mengen- oder Gewichtsmeßgeber mit elektrischen
Kontaktgebern zur Darstellung der Vierte angeschlossen werden können. .
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der-Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Lochkarte und daneben angeordnete einstellbare Schieber;■ *
Fig. 2 eine Vorrichtung zur/Einstellung der Schieber;
, Fig. 5 eine Draufsicht von der Anordnung nach Fig. 2;
Fig. 4 einen Schnitt durch die Vorrichtung mit der Anzeige
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der im mechanischen Lochkartenspeicher eingegebenen Daten;
Fig. 5 das Blockschaltbild zur Steuerung der gesamten Vorrichtung.
.
Der in Pig. 1 dargestellte mechanische Lochkartenspeicher
wird mittels Schiebern S gebildet, die jeweils mit zwei Lochungen L versehen sind und in ihren geometrischen Abmessungen
der Lochung einer Standard-Lochkarte entsprechen. Es sind zwei Lochungen notwendig, um den Ziffernloohungen 11O" bis "9" die
Schritte 1-10 und den Lochungen "X" und "Y" die Schritte und 13 zuzuordnen. Dem 11. Schritt ist der Wert "Blank"
entsprechend "Keine Lochung" zugeordnet. Jeder Schieber kann mittels einer Krafteinwirkung K um 12 Schritte verstellt
werden. Jeder Schritt entspricht einer Lochkarten-Zeilenhöhe. Beim Verschwinden der Krafteinwirkung K ziehen Federn F die
Schieber S in die Ruhelage zurück. Bei der gezeigten Anordnung wird in der Ruhelage die Lochung "0" dargestellt.
Zunächst sei die allgemeine Funktionsweise der Vorrichtung
erläutert. Eine Tastatur mit codierter Ausgabe der Ziffern bzw. Zeichen arbeitet auf Elektro-Magnete, die ein Differentialgetriebe freigeben, das durch motorischen Antrieb in Abhängigkeit von der Zahl und Art der betätigten Magnete einen
Schlitten um eine bestimmte Anzahl von Schritten vertikal
bewegt. Die Zahl der Schritte ergibt sich aus dem eingetasteten
009848/1516 ~ 5 "
Wert und der Lage der zugeordneten Lochung in der Lochkarte. Die maximale Schrittzahl ist 12 entsprechend der Zeilen- '
zahl einer Lochkarte. Der Schlitten verstellt mit seiner vertikalen Bewegung einen gerade im Eingriff befindlichen
Schieber des Lochkartenspeichers. Nach der Positionierung des Schiebers springt der Schlitten in die Grundstellung
zurück und gleichzeitig in horizontaler Richtung zum benachbarten Schieber weiter.
Dia Anzeige der eingetasteten und gespeicherten Werte wird,
in einfacher Weise durch Verstellen von Stangen, auf denen
die zu speichernden Werte abgebildet sind, bewirkt. Diese Stangen sind mit den Schiebern des Speichers fest verbunden
oder als'ein Teil ausgeführt. Eine hohe Betriebssicherheit
für die Bedienung der Vorrichtung bei der Eingabe wird dadurch erreicht, daß die Stellenzahl der einzugebenden Zeichen
kontrolliert wird. Diese Kontrolle- kann sich je nach Art der
einzugebenden Daten auf unterschiedliche Stellenzahlen beziehen. Dies wird dadurch bewirkt, daß die Bewegung des
Schlittens in horizontaler Richtung überwacht wird. NaIi Eingabe
der geforderten Stellenzahl wird der Schlitten in der letzten Stellenposition über einen Sperrmagnet gestoppt und
ein Freigabesignal an die Steuerelektronik geliefert, wodurch die Eingabe der letzten geforderten Stelle signalisiert wird.
Hierdurch kann die Steuerelektronik die Eingabe weiterer
,Stellen durch Sperren der Tastatur verhindern. Andererseits werden, solange nicht sämtliche geforderten Zeichen stellen-
009848/1518 . "6" ·
richtig eingegeben sind, von der Steuerelektronik keine
Steuerkommandos wie z.B. "Sendebeginn der Meldung" ausgeführt.
Es folgt nun die Beschreibung der Funktion der Vorrichtung
im einzelnen.
Die Tastatur T (Fig. 2) arbeitet'mittels elektrischer Kon- '
taktgabe auf 4 Magnete H 1, H2, H3 und H4 (Fig. J). Die
Ziffern 0 ... 9 und die Lochungen X und Y sowie Blank
(keine .Lochung) werden durch eine b%timmte Auswahl bei der
Erregung dieser Magnete H 1 bis H 4 dargestellt. Wird z.B. eine Tastatur mit einer Verschlüsselung der Zeichen nach
dem Dual-Code (BCD-Code) verwendet, so sind den Magneten H 1 - H 4 die Gewichtsfaktoren 1,2,4 und 8 zugeordnet. Bei
Betätigung 25.B. der Taste "7" werden die Magnete H 1, H 2 und
H 3 (Gewichtssumme 1+2+4=7) nicht erregt (invertierte Darstellung). Durch Erregung des Magneten H 4 verschiebt dar
Anker A 4 die Klinke 18, die den rechten Bolzen 4 des Hebels 11 freigibt(Fig. 3), Die beiden Hebel 11 und 12 sowie der
Hebel 10, verbunden durch Zugglieder 9, bilden ein Differentialgetriebe, dessen Antrieb über den Sattelhebel 19 auf den
Schlitten 16 wirkt. In unserem Beispiel wird nach Freigabe des Bolzens 4 während einer halben Umdrehung der Kurbel 14
das gesamte Differentialgetriebe über den Schieber 3 nach
unten bewegt. Über dön Sattelhebel 19 wird der Schlitten 16
um 7 Schritte (entsprechend 7 Lochkarten-Zeilenhöhen) nach
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oben bewegt. Der Hubschlitten 16 hebt die Zahnstange 15, die
durch die Klinken Ij5 in der erreichten Stellung gehalten.
wird. Jedem Schieber 15' des mechanischen Lochkartenspeichers ist eine Zahnstange 15 zugeordnet. Nach der Einstellung eines
Schiebers in die gewünschte Position wird das Differentialgetriebe während der zweiten Hälfte der Kurbeldrehung 14 in
die Grundstellung gebracht und hierbei die Klinke 2 betätigt, die ein Schaltschloß 5 (Fig. 4) über das Gestänge 8 entsperrt·
Dadurch kann der Schlitten 6 um einen Schritt zur nächsten Zahnstange entsprechend der nächsten Stellenposition fortgeschaltet werden. Nun kann bei Eingabe des nächstfolgenden"
Zeichens über die Tastatur mit Hilfe des Differentialgetriebes, des Hubschlittens 16 und der zugeordneten Zahnstange 15 der
Schieber der nächstfolgenden Position im mechanischen Speicher
eingestellt werden. Sind die gewünschten Stellen eingetastet und die zugeordneten Schieber positioniert, stehen die auf
der Vorderreihe 20 der Zahnstangen 15 aufgebrachten Ziffern bzw. Zeichen in einem Sichtfenster 21 zum Ablesen bereit (Fig.
4). Auf diese Welse ist es möglich, die eingetastete Zeichenfolge
optisch zu kontrollieren. * '
Die Löschung des mechanischen Speichers, d.h. Rücksetzung
der Schieber in die Grundstellung, erfolgt dadurch, daß die Klinken I3 durch die Löschmagnete M 2 oder M 3 betätigt
werden und damit die Zahnstangen freigeben, die durch die Federn 22 in die Grundstellung gelangen. Außerdem wird über
f den RUokstell-Magnet M 1 und den Hebel 2J (Fig. 3) der
Spanner 7 in Längsrichtung verschoben, wodurch der Schlitten 6
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in seine Ausgangsstellung zurückgebracht wird. Der Löschmagnet M 3 und der Rückstellmagnet M 1 sind einerseits ansteuerbar
von einer Korrekturtaste im Tastenfeld, um während des manuellen Eingabevorganges bereits eingetastete
Daten korrigieren zu können;und andererseits durch einen
elektronischen Löschimpuls automatisch den Speicherinhalt löschen zu können. Dieser Löschimpuls wird z.B. gegeben,
wenn die eingestellten Speicherwerte zusammen mit der Lochkarte abgetastet und richtig übertragen sind.
Mit dieser Konstruktion ist es möglich, die eingegebenen
variablen Daten in ihrer Stellenzahl automatisch zu kontrollieren,
indem eine Abfrage der eingetasteten Daten erst dann ausgelöst wird, wenn sämtliche Stellen, die gefordert
. sind, eingegeben wurden. Diese Punktion führen Sperrmagnete S 1, S 2 oder S 3 aus (Fig. 2), indem die Bewegung des
Schlittens 6 über Reiter 27 durch Erregung eines der Sperrmagnete
S 1, S 2 oder S 3 begrenzt wird. Ein Freigabeköntakt im Mikfcoschalter 25 wird durch Mitnahme der Welle 26 (unterhalb des Spanners 7 liegend), auf der die Reiter 27 montiert
sind, durch den auf dem Schlitten 6 liegenden Anschlagbolzen 28 geschlossen. Mittels dieses Freigabekontaktes wird der
Abtastvorgang des mechanischen Speiohers freigegeben. Gleichzeitig
sperrt der geschlossene Freigabekontakt die Tastatur für eine weitere Eingabe. Dadurch wird eine weitgehend fehlerfreie
Dateneingabe und ein sioherer Betriebsablauf gewährleistet«
Die Auewahl eines der Sperrmagneten S 1, S 2 oder
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S J5 und damit eine automatische Begrenzung auf eine vorgegebene
Stellenzahl kann vorteilhaft innerhalb des Gerätes programmabhängig gesteuert werden, wie dies anhand von
Fig. 5 erläutert wird« .
Es besteht häufig der Wunsch, eine eingegebene Stellenzahl
unverändert, unabhängig von weiteren Eingaben, zu erhalten und eine Löschung und Neueingabe dieser sogenannten semivariablen
Daten nur über eine besondere Vorrichtung, z.B. Schlüsselschaltung, zu ermöglichen. Dies wird durch einen
Freigabemagnet F 1 bewirkt* der von einem Schlüsselschalter
erregt wird, woraufhin der Schlitten β in die erste Position der semivariablen Daten gelangt. Die Sperrung der semivariablen
Stellen während des Löschvorganges der variablen Stellen wird dadurch bewirkt, daß der Anschlag 28 des.
Schlittens 6 durch den auf der Welle 26 sitzenden Reiter
gestoppt und damit die Bewegung des Schlittens begrenzt wird. Im Falle einer Löschung der semivariablen Daten wird
der Magnet F 1 erregt. Hierdurch gibt der Heiter 29 den
Bolzen 28 frei, so daß der Schlitten 6 nach Erregung des
Rückstellmagneten M 1 in die Grundstellung zurückgebracht wird. Gleichzeitig wird der den semivariablen Daten zugeordnete Löschmagnet M 2 ©rregt, die Klinken 13 der den, eemivariablen
Daten zugeordneten Zahnstangen 15 freigegeben und die Schieber zur Speicherung der semivariablen Daten in die
Grundstellung gebracht«
Ö08Sii/inS
Es soll nun die elektronische Soteltuag zur Steuerung der
gesamten Vorrichtung und Übermittlung der Daten zu einer Datenübertragungsanlage anhand von Fige 5 ausführlich erläutert werden. Vom Lochkartenleser KL, dem mechanischen
Lochkartenspeicher LS und/oder einem elektrischen Signal-= eingang E gelangen die Datensignale zeichenweise über jeweils
12 Leitungen (z,B. verschlüsselt im 12-Bit-Lochkartencode) zu einem Eingabeumschalter EU. Die von den verschiedenen
Eingabemitteln kommenden Daten-Leitungen werden über den Eingabeumsohalter EU vom Programmregister ~2\ gesteuert
auf ein Leitungsbündel L5 durchgeschaltet. Das Programmregist et* PS wird mit dem Programmschalter fS Über die
Leitungen L2 derart eingestellt, daß in einer vom gewählten
Programm übar die Leitung L6 gesteuerten Reihenfolge oder
Apswahl die Daten von den Eingabemitteln LS5 KL und E der
Vorrichtung mittels des Eingabeumschalters EU zum Register ER abgerufen werden. Das Programmregist ei* PR sorgt also dafür,
daß die von den verschiedenen Eingabemitteln abgerufenen Daten in einer vorgegebenen Reihenfolge zu einer Meldung
aufgebaut worden·
Die Datenübertragungsanlage steuert mit Taktsignalen CA den zeichenweisen Abruf der Meldung über die Leitungen N aus
dem Register ER im Rhythmus der gewÜns©hteR Übertragungsgeschwindigkeit duroh Synchronisation deg 5?afetg©foers TG0
Um dem DafceaempfSnger mitzuteilen, in w@l©li©r Ueise atoh öl©
'empfangen© Meldung zusammensetzt, wird
Programm (Stellung des Programmschaltera PS) Über die
Leitungen L 1 und den Umschalter EU mit in das Register ER ,übernommen. Da mehrere Vorrichtungen der beeohriebenen Art
ihre Meldungen an die Zentrale geben können, wird auch die Stationsnummer zum Zwecke der Erkennung des Urspruhgsortea
einer Meldung mit in die Meldung aufgenommen. Der Schalter NS erlaubt die Einstellung der Stationsnummer, die - wie schon
beim Programmschalter PS beschrieben - über Leitungen L 4 dem Umschalter EU zugeführt wird. Eine konstruktiv einfache
Lösung für die Stationsnummer-Einstellung läßt sich durch Eingabe in den mechanischen Lochkartenspeicher 'LS und anschließende
Verriegelung gegen Löschung erreichen. Die Eingabe von Daten über eines der Eingabemittel E, LS oder KL
wird mit einem Sonderzeichen '1FS*1 beendet. Dieses Sonderzeichen
wird von der Schaltung FS erkannt und signalisiert dem Programmregister PR, daß der Umschalter EU zum nächsten Eingabemittel
weitergeschaltet werden kann. Ist das letzte an einer Meldung beteiligte Eingabemittel abgefragt, so wird
das von diesem gelieferte letzte Zeichen, das in jedem Fall ein Sonderzeichen "FS" darstellt, vom Programmregister PR
über die Schaltung ETX in das Sonderzeichen "ETX" umgewandelt.. Dieses Sonderzeichen schließt eine zu übertragende Meldung
ab. Das Programmregister PR steuert auch die Sperrmagnete S 1, S 2 und S3 programmabhängig zur Stellenkontrolle bei
der variablen Dateneingabe. Sind z.B. beim gewählten Programm III für die variable Dateneingabe 6 Stellen gefordert, so iet der
Sperrmagnet S 2 erregt, der die Eingabe auf 6 Stellen begrenzt.
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Elektromechanische Steuermittel (Magnete, Kupplungen) und **
optische Signale, die dem Benutzer den Betriebszustand der Vorrichtung anzeigen, werden von der Steuerung ST ausgelöst.
Das Aussenden einer Meldung wird vom Benutzer durch Betätigen der Sendetaste SE begonnen. Die Freigabetaste FR gestattet
vor Aussenden einer Meldung die Korrektur einer Eingabeoperation (z.B. erneutes Eintasten von variablen Daten oder*"
das Auswechseln einer bereits in die Lesestation KL eingegebenen Lochkarte). Das eingestellte Programm wird über die
Leitung L 2 der Steuerung ST signalisiert, die über optische Signale d@m Benutzer mitteilt, welche Eingabemittel für
die Zusammenstellung einer vollständigen Meldung bedient werden müssen. Die richtige Eingabe einer Lochkarte wird
z.B. durch das Schließen des Kontaktes 30 signalisiert. Der
Kontakt 25 schließt, wenn die variablen Daten stellenrichtig
eingegeben worden sind) die Steuerung ST sperrt dann die Tastatur für eine weitere Eingabe variabler Daten.
Sind nun sämtliche vom eingestellten Programm geforderten Eingabemittel bedient und die Sendetaste SE betätigt, so
wird das Aussenden der Meldung nicht unmittelbar gestartet. Zunächst signalisiert die Steuerung ST der Datenübertragungsanlage über die Leitung H, daß die Vorrichtung eine Meldung
aussenden möchte. Erst naohdem der Übertragungsweg zur Zentrale frei ist und die Zentrale eine Meldung aufnehmen
kann, löst die Datenübertragungsänlage mittels des Signals 0
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an die Steuerung ST den Sendebeginn der Meldung aus. Ist
die Meldung fehlerfrei übertragen und von der Zentrale ak-
zeptiert worden, löst eine positive Rückmeldung in der Datenübertragungsanlage
ein Signal P aus, das in der Steuerung die Rückgabe der.eingegebenen Lochkarte bewirkt.
Der Rückstellmagnet M 1 und der Löschmagnet M J5 werden
erregt und bewirken die Löschung.des mechanischen Lochkartenspeichers
und die Entsperrung der Tastatur. Sämtliche Register und die Steuerung kehren in ihre Grundstellung
zurück.
Während des gesamten Sendevorganges, der mit Betätigen der Sendetaste ST.beginnt und durch das positive Quittungssignal
P beendet wird, zeigt ein optisches Signal dem Benutzer die laufende Meldungsübertragung an. Sollten während der Übertragung
der Meldung für den Empfänger erkennbare Fehler auftreten, so kann eine wiederholte Übertragung erfolgen, in
der der mechanische Lochkartenspeicher und die noch in der Lesestation befindliche Lochkarte erneut abgetastet werden.
Diese Wiederholung löst ein zweites von der Datenüber-' . tragungsanlage gegebenes Signal auf der Leitung G aus. Gelangt
trotz mehrfacher Wiederholung eine Meldung nicht fehlerfrei zur Zentrale, so gibt diese ©ine negative Rückmeldung an die Datenübertragungsanlage, die ihrerseits auf '
der Leitung F ein Signal abgibt. Dieses Signal F löst in der Vorrichtung ein optisch und/oder akustisches Fehler«
«44- :0 8148/1516
signal aus. Der Benutzer kann man über die Preigabetaste
FR den Fehleralarm löschen vmü das Gerät in seine Grundstellung
bringen. ■ "
Patentansprüche:
Claims (1)
- PatentansprücheEinrichtung zur optischen Abtastung von Aufzeichnungsträgern, insbesondere Lochkarten, sowie von einstellbaren 'Festwert-Daten, dadurch gekennzeichnet, daß die Festwert-Daten in der selben. Weise wie Daten auf dem Aufzeichnungsträger dargestellt sind, sich räumlich an ' den in Abtaststellung befindlichen Aufzeichnungsträger anschließen und in einem Ablauf mit' den selben Mitteln abtastbar sind.2. Einrichtung nach Anspruch 1 zur Abtastung von Lochkarten, dadurch gekennzeichnet, daß die Festwert-Daten durch die Stellung von parallel zu den Lochkartenspalten verschiebbar angeordneten Schiebern (151) dargestellt sind, die in ihren geometrischen Abmessungen der Zeilen- und Spaltenstruktur einer Lochkarte entsprechen und öffnungen in der Form einer Lochkartenlochung aufweisen.5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurph gekennzeichnet, daß die Einstellung der Schieber (15*) mittels eines über ein durch Elektromagnete (H 1 bis H 4) eingestelltes, motorisch angetriebenes Differentialgetriebe (9*10,11,12) bewegten Hubschlitten£(l6) erfolgt.0 0984871516 -l6~4. Einrichtung nach Anspruch ^, dadurch gekennzeichnet,daß die Einstellung der Schieber (15!) stellenweise nacheinander erfolgt.5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Schieber (1"5!) durch einen mit dem Hubschlitten (16) verbundenen, senkrecht zur Einstellrichtung der Schieber (15') bewegbaren Schlitten (6) erfolgt, der nach jedem Einstellvorgang zu dem nächstfolgenden Schieber weiterrückt.6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiterbewegung des Schlittens (6) durch elektromagnetisch betätigte, auf einer Welle (26) drehbar angeordneten Reiter (27) begrenzbar ist.7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Anschlag des Schlittens (6) an einen eingestellten Reiter (27) die Welle (26) axial ver-' schiebbar ist und dadurch einen Schalter (25) auslöst.8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Schalter (25) die Eingabe weiterer Daten sperrt und den Abtastvorgang auslöst.9. Einrichtung nach Anspruch 5,oder einem folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Rüokbewegung des009 848/15-17-Schlittens (6) durch einen elektromagnetischen Reiter (29) begrenzbar ist.10. Einrichtung nach Anspruch 5 oder einem folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung der eingestellten Schieber (15*) durch eine mit den Schiebern (151) verbundene Zahnstange (15) erfolgt, in die eine oder mehrere Sperrklinken (Γ5) einrasten.11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch -gekennzeichnet** daß mehrere Elektromagnete (M 2, M 3) vorgesehen sind, die Jeweils zumindest einen Teil der Sperrklinken (13) auslösen. -09848/ 1 51Leerseife
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