DE1925509U - Quarto-walzwerk mit angetriebenen stuetzwalzen und auswechselbaren arbeitswalzen. - Google Patents

Quarto-walzwerk mit angetriebenen stuetzwalzen und auswechselbaren arbeitswalzen.

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DE1925509U
DE1925509U DE1961F0019722 DEF0019722U DE1925509U DE 1925509 U DE1925509 U DE 1925509U DE 1961F0019722 DE1961F0019722 DE 1961F0019722 DE F0019722 U DEF0019722 U DE F0019722U DE 1925509 U DE1925509 U DE 1925509U
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Josef Froehling
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/14Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories having counter-pressure devices acting on rolls to inhibit deflection of same under load; Back-up rolls
    • B21B13/145Lateral support devices for rolls acting mainly in a direction parallel to the movement of the product
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/02Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with axes of rolls arranged horizontally
    • B21B2013/025Quarto, four-high stands
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B2031/206Horizontal offset of work rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

RAJ 66 60 4*-ίΛ 65
Dr.-Ing. H. Dabringhaus
Patentanwalt
Düsseldorf 1, den .5!* J$.« 19.6.5
3707 - a. Charlottenstraße j8
deine Akte Nr. ....„...'. .'. Femruf ι«14
Telegrammadresse: Dabspatent
P 19 722 / 7a Gm
% _
Firma Josef Prö'hling,
Quatro-Walzwerk mit angetriebenen Stützwalzen und auswechselbaren Arbeitswalzen
Die Neuerung bezieht sich auf Quatro-Walzwerke mit zwei angetriebenen Stützwalzen und zwei auswechselbaren Arbeitswalzen, die versetzt zu der durch die Mitten der Stützwalzen verlaufenden Ebene jeweils zwischen in Walzrichtung einander gegenüberliegenden Backen von halboffenen Gleitlagern angeordnet und durch Reibungsschluß von den Stützwalzen, unterstützt durch den Bandzug angetrieben sind.
Bei bekannten Quatro-Kaltwalzwerken mit angetriebenen Arbeitswalzen ist der Durchmesser der Arbeitswalzen nach unten dadurch begrenzt, daß die zum Drehen der Arbeitswalzen einzuleitenden Kräfte von Gelenkwellen oder Kuppelspindeln übertragen werden, deren Durchmesser in Verbindung mit den Antriebszapfendurchmessem den minimalen Durchmesser der Arbeitswalzen bestimmen. Bei Quarto-Walzwerken mit angetriebenen Stützwalzen, bei denen die Arbeitswalzen ihre Drehbewegung durch Reibungsschluß von den Stützwalzen erhalten - die Drehbewegung kann bekannterweise durch den Bandzug unterstützt werden - wird der minimale Durchmesser der Arbeitswalzen mit Rücksicht auf die zulässigen Materialspannungen, in diesem Falle die Biegespannungen in den Arbeitswalzen infolge ihres Bestrebens, seitlich auszuweichen, bestimmt. Beim bekannten vom Walzprozeß ausgehenden
Mehrrollen-Walzwerk ist ein seitliches Ausweichen der Arbeitswalzen ► dadurch unmöglich, daß die Arbeitswalzen praktisch beiderseits abgestützt sind. Bei diesen Walzwerken besteht vor allem der Nachteil darin, daß die Arbeitswalzen unter Zwischenschaltung von in ihrer Größe abgestuften Stützwalzenpaaren bis zu tragfähigen Stützwalzendurchmessem abgestützt werden. Der Aufwand zum Bau solcher Walzwerke ist bekannterweise sehr hoch.
Bei einer weiteren bekannten Walzwerkskonstruktion sind verhältnismäßig dünne Arbaitswalzen seitlich aus der durch die Mitten der Stützwalzen verlaufenden Senkrechten versetzt und werden mittels Stützrollen oder ähnlicher Mittel abgestützt und dadurch an einem seitlichen Ausweichen gehindert.
Die Stützrollen können nur begrenzte Kräfte aufnehmen und bedingen die Einhaltung eines in geringen Grenzen festgelegten Stichplanes, bei dem in den einzelnen Stichen annähernd gleichmäßige, als Komponente auf die Stützmittel wirkende Kräfte auftreten, die in einem bestimmten Verhältnis aus den Kräften der reibungsschlüssigen Übertragung der Drehbewegung und aus dem Bandzug bestehen. Besonders bei Reversierwalzwerken ist die exakte Einhaltung dieses Verhältnisses über den gesamten Stichplan schwierig.
Die Aufgabe der Neuerung besteht darin, den Aufwand für die seitlichen Stützmittel, die in jedem Falle bei einseitiger Außermittigstellung der Arbeitswalzen erhebliche Kräfte aufzunehmen haben, so gering wie möglich zu halten und mit geringem baulichen Aufwand geeignete Abstützmittel
vorzusehen, und ferner die seitliche Verlagerung der Arbeitswalzen aus der durch die Mitten der Stützwalzen gehenden Senkrechten laufend den bei den einzelnen Stichen auftretenden Kräften anzupassen und zu verändern, um die auf die Abstützmittel wirkenden Kräfte gering zu halten.
Deshalb wird gemäß der Neuerung vorgeschlagen, bei dem eingangs genannten Quatro-Walzwerk jedes halboffene Gleitlager mit seiner zugehörigen Arbeitswalze in einem beide Teile in einer Ebenevollständig einschließenden Stützrahmen anzuordnen, wobei beide Stützrahmen verschwenkbar und gemeinsam in Walzrichtung verschiebar seitlich der durch die Mitten der Sti-tzwalzen verlaufenden Ebene gelagert sind. Es ist vorgesehen, das für den Walzprozeß erforderliche Walzöl bzw. die Walzemulsion ganz oder teilweise durch die Stützlager der Arbeitswalzen zuzuführen .
Die Tragfähigkeit dieser als Gleitlager ausgeführten Stützlager ist bei
Verwendung der vorbeschriebenen Flüssigkeiten als Druckmedia verhältnismäßig gering, da es sich hier um niedrig - viskose Flüssigkeiten handelt.
In Verbindung mit dieser Lagerung sieht die Neuerung vor, Mittel zu schaffen, welche die auf die Lager wirkenden Kräfte dadurch gering halten, daß die auftretenden Seitenkräfte in ihrer Größe meßtechnisch erfaßt und daß nach dem Meßergebnis die seitliche Abweichung der Lage der Arbeitswalzen aus der durch die St r>t ζ walzenmitte gehenden Senkrechten korrigiert wird.
■ - 4 -
Die aus der reibschlüssigen übertragung des Drehmomentes von den Stützwalzen auf die Arbsitswalzen und vom Bandzug herrührenden Seitenkräfte sind rechnerisch nicht genau^nug zu erfassen. Aus diesem Grunde werden diese Kräfte im laufenden Betrieb über elektronische Meßgeräte, beispielsweise nach dem Prinzip der bekannten Dehnungsmeßstreifen ermittelt. Danach wird die seitliche Abweichung der Lage der Arbeitswalzen aus der durch die Mitten der St.'tzw&lzen gehenden Senkrechten korrigiert, so daß
die auf die Stützlager der Arbeitswalzen wirkende Seitenkraft gering bleibt und ohne weiteres von diesen Lagern unter Zuführung eines niedrig - viskosen Schmiermittels übertragen werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausf^hrungsbeispiel eines neuerungsgemäßen S^uatrowalzwerkes dargestellt, und zwar zeigt
Pig. 1 eine Seitenansicht im Schnitt und Fig, 2 einen Schnitt nach Linie a - b in Fig.1
In den Walzständern 1 sind zwei Stützwalzen 2 in Einbaustücken 5 gelagert. Zwei Arbeitswalzen 4 sind um das Maß e seitlich aus der durch die Mitten der Stützwalzen 2 gehenden Senkrechten versetzt. Die Arbeitswalzen 4 sind in Gleitlagern 5 gelagert, die Gleitlager 5 sind in Rahmen 6 eingebaut. Die Eahmen 6 sind mit Stegen 6 a versehen und in den Punkten 7 an als Schieber ausgebildeten Lagern 8 aufgehängt, die in an den Ständern 1 angebrachten Führungen 9 geführt sind. Mittels Spindeln 10 und deren Verstellgliedern 11 sind die Walzrahmen 6 it den Drehpunkten 7 und den Lagern 8 in ihrer Horizontalen verschiebbar, wodurch eine Veränderung des Maßes e
eine Veränderung der seitlichen Abweichung der Arbeitswalzen von der durch die Mitten der Stützwalzen gehenden Senkrechten erfolgt.
Als Meßaufnehmer, der die Größe der seitlich auf die Arbeitswalzen wirkenden Kräfte aufzeichnet, können "beispielsweise Dehnungsmeßstreifen 12 dienen, die auf den Stegen 6a oder Rahmen 6 angebracht sind. .Entsprechend der an diesen Stellen gemessenen Zug- oder Druckspannungen erfolgt über die Spindeln 10 eine seitliche Verschiebung der Arbeitswalzen entsprechend der gemessenen Seitenkräfte, also eine Korrektur des Maßes e, bis die Meßaufnehmer anzeigen, daß die auftretenden Seitenkräfte nur noch gering sind.
Die Neuerung ermögliche vor allem den Einsatz von Quarto-Walzwerken mit entsprechend dem zu walzenden Material unterschiedlichen und auswechselbaren Arbeitswalzen. Bei dickem Material kann mit dickeren Arbeitswalzen gewalzt werden, das dünnere Material kann mit dem für den jeweiligen Walzprozeß günstigen dünnen Arbeitswalzen gewalzt werden, so daß mit dem beschriebenen Walzwerk die optimale Ausnutzung des Gerüstes und der installierten Antriebsleistung gewährleistet ist.

Claims (5)

Schutzansprüche:
1. Quatro-Walzwerk mit zwei angetriebenen Stützwalzen und zwei auswechselbaren Arbeitswalzen, die versetzbar zu der durch die Mitten der Stützwalzen verlaufenden Ebene jeweils zwischen in Walzrichtung einander gegenüberliegenden Backen von halboffenen Gleitlagern angeordnet und durch ReibungsSchluß von den Stützwalzen, unterstützt durch den Bandzug, angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet , daß jedes halboffene Gleitlager (5) mit seiner zugehörigen Arbeitswalze (4) in einem beide Teile in einer Ebene vollständig einschließenden Stützrahmen (6) angeordnet ist, wobei beide Stützrahsaen verschwenkbar und g%ieinsam in Walzrichtung verschiebbar seitlich der durch die Mitten der Stützwalzen (2) verlaufenden Ebene gelagert sind.
2, Walzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (6) einseitig mittels Stegen (6a) verlängert ist, die in Lager auslaufen, mit denen der Rahmen auf einer quer zur Walzrichtung angeordneten Welle (7a) gelagert ist.
3· Walzwerk nach Anspruch 1 oder 2^aChIrCh gekennzeichnet, daß die Welle (7a) in Schiebern (β) gelagert ist, die in seitlich an den Ständern (1) angebrachten Führungen (9) mittels Verstellgliedern (10,11) verschiebbar sind.
4. Walzwerk nach Anspruch 1, 2 oder 3 ,dadurch, gekennzeichnet, daß auf den Stegen (6a) Messwertaufnehmer (l2) angebracht sind, mittels denen die Größe der auf die Srbeitswalzen (4) wirkenden Seitenkräfte laufend ermittelbar ist.
5. Walzwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seit, liehe Versetzung der Arbeitswalzen (4) aus der durch die Mitten der Stützwalzen (2) gelegten Ebene entsprechend der aufgenommenen Meßwerte über Verstärker und Stellglieder ausgleichbar ist.
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Hinweis: Diese Unterlage (Beschreibung und Sohuizanspr.) ist die zuletzt eingereichte; sie weicht von der Wort-H« .K>g dar ursprünglich ein-isretohien Unterlagen ab. Die rechtiiche Bedeutung dar Abweichung ist nloht geprüft. "Τ,... — ■ .ilen tiwwreiohten Unterlagen befinden sich in den Amtsakten. Si* können jede.zut cl-.ne Nachweis ■η -rechtlichen Interesses gebührenfrei eingesehen werden. Auf Antrag wrden hiervon ouch Fotckopien oder Rim-Ζ· ."oMve zu den üblichen Preisen geliefert. Deutsches Patentamt, Gebrauchsmusterstelle.
DE1961F0019722 1961-02-01 1961-02-01 Quarto-walzwerk mit angetriebenen stuetzwalzen und auswechselbaren arbeitswalzen. Expired DE1925509U (de)

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