DE1925778B2 - Betätigungseinrichtung für eine Ver- und Feststellvorrichtung zum Einstellen von Teilen von Sitzen, insbesondere von Kraftfahrzeugsitzen - Google Patents
Betätigungseinrichtung für eine Ver- und Feststellvorrichtung zum Einstellen von Teilen von Sitzen, insbesondere von KraftfahrzeugsitzenInfo
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Description
35
Die Erfindung betrifft eine Betätigungseinrichtung für eine Ver- und Feststellvorrichtung zum Einstellen
von Teilen von Sitzen, insbesondere Kraflfahrzcugsitzen, deren eines Ver- und Feststellelement als dem
einen Sitztcil zugeordneter Innenzahnkranz und deren anderes Ver- und Feststellclement als dem anderen
Sitzteil zugeordnetes, in den Innenzahnkranz eingreifendes Stirnrad ausgebildet ist, wobei der Kopfkreis
des Stirnrades mindestens um eine Zahnhöhe kleiner ist als der Fußkreis des lnnenzahnkranzer und eines der
beiden Ver- und Feststellelemente auf ei:iem Exzenter des Stellgliedes gelagert ist. dessen Exzentrizität etwa
der Differenz zwischen dem Fußkreis des Innenzahnkranzes und dem Kopfkreis des Stirnrades entspricht,
wobei diese Differenz derart bemessen ist, daß eine Selbsthemmung zwischen dem Innenzahnkranz und
dem Stirnrad gewährleistet ist. Bekannt ist eine Betätigungseinrichtung
dieser Art, die als Drehglied ausgebildet ist, wobei dieses Drehglied dem Stellglied unmittelbar
oder mittelbar unter Einschaltung eines Getriebes zugeordnet ist. Durch die Verwendung eines solchen
Diehgliedes ist die Betätigung der Ver- und Feststellvorrichtung jedoch häufig nur schwierig durchführbar,
da das Drehglied aus Raumgründen, insbesondere bei Kraftfahrzeugen, üblicherweise in nur schlecht zugangliehen
Bereichen in Bodennähe vorgesehen ist. Bei Kraftfahrzeugen läßt sich dadurch die Betätigung der
Ver- und Feststellvorrichtung zur Einstellung von Teilen des Sitzes während Jer Fahrt häufig überhaupt
nicht ausführen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Betätigungseinrichtungen
für eine Ver- und Feststellvorrichtung zum Einstellen von Teilen von Sitzen, insbesondere
von Kraftfahrzeugsitzen, der eingangs beschriebe
nen Art weiter zu verbessern, um insbesondere au."l bei sons' unzugänglicher Anordnung stets eine ein
wandfreie und bequeme Betätigung zu ermöglichen Dies ist erfindungsgemäß im wesentlichen erreich
durch einen wahlweise in einer der Bewegungsrichtun gen mit dem Stellglied über wenigstens einen Mitneh
mer auf Mitnahme kuppelbaren Betätigungshebel. Au diese Weise läßt sich die Betätigungseinrichtung griffseitig
in jedem Fall in einen gut zugänglichen Bereich verlegen, wobei vor allem die Bewegungsrichtung der
Betätigungseinrichtung auf die räumlichen Verhältnisse abgestimmt werden kann.
Es empfiehlt sich, den Betätigungshebel um das Stellglied schwenkbar zu lagern. Hierdurch wird bei einfacher
Ausbildung ein großer Mitnahmebereich für das Stellglied erreicht. Aus diesem Grund empfiehlt sich
auch die Verwendung von zwei dem Betätigungshebel zugeordneten Mitnehmern, von denen bei Bewegung
des Betätigungshebels aus einer mittleren Grundstellung
jeweils einer mit dem Stellglied in Wirkverbindung steht.
Zweckmäßig ist dem Stellglied eine an ihrem Umfang zum Angriff der Mitnehmer vorzugsweise verzahnte
Treibscheibe fest zugeordnet. Dabei ist es vorteilhaft, daß die Mitnehmer durch eine Belastungsfeder
im Sinne des Angriffs am Umfang der Treibscheibe belastet sind, wobei wenigstens ein Steuerglied vorgesehen
ist, durch das bei Bewegen des Betätigungshebels zwischen der Grundstellung und einer Extremstellung
jeweils einer der Mitnehmer von der Treibscheibe abhebbar ist. Bei dieser Ausführung ist bei Gewährleistung
des ständigen Eingriffs eines der Mitnehmer eine gleichzeitige Kupplung beider Mitnehmer mit der
Treibscheibe ausgeschlossen. Vielmehr kommt jeweils einer der Mitnehmer bei Bewegen des Betätigungshebels
aus der mittleren Grundstellung in Richtung auf die Extremstellung ohne zusätzlichen Umschaltvorgang
mit dem Umfang der Treibscheibe in Wirkverbindung.
Es empfiehlt sich, das Steuerglied ortsfest und in Axialrich'wng mittig in die Bewegungsbahn der Mitnehmer
vorstehend einzuordnen und mit vorzugsweise gekrümmten Auflaufflächen zu versehen. Weiterhin
sind bei am Umfang verzahnter Treibscheibe zum Eingriff in die Verzahnung bestimmte Nasen der Mitnehmer
über ihre Außenflanken formschlüssig der Treibscheibenverzahnung anlegbar, während ihre Innenflanken
mit einer den Eingriff aufhebenden Steigung versehen sind. Dadurch sind bei Rückführung des Betätigungshebels
in Richtung auf die Grundstellung beide Mitnehmer außer Eingriff mit der Treibscheibe.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Betätigungshebel durch wenigstens ein Federelement
im Sinne seiner Mittelstellung belastet. Hierdurch braucht bei mehrfacher Hin- und Herbewegung des Betätigungshebels
zur Verstellung von Teilen von Sitzen dieser lediglich in der einen Mitnahmerichtung von der
Bedienungsperson belastet zu werden. Außerdem wird hierdurch vermieden, daß bei der Rückbewegung des
Betätigungshebels in die Grundstellung diese überschritten und die Ver- und Feststellvorrichtung ungewollt
in der entgegengesetzten Richtung betätigt wird.
Zweckmäßig ist das Federelement alsSchenkelfeder ausgebildet und liegt mit seinen Schenkeln gegenüberliegenden
Seiten eines dem Betätigungshebel fest zugeordneten Anschlages an sowie übergreift zugleich
ein in der Grundstellung des Betätigungshebels sich mit diesem Anschlap derkpndp«; WiHprlnurT rlpc ni-ftfocion
Gelenkteiles beidseitig. Bei Bewegung des Betätigungshebels aus der Grundstellung heraus wird somit jeweils
einer der Schenke! der Schenkelfeder durch den Anschlag — diesen im Sinne der Rückstellung belastend
— mitgenommen, während der andere Schenkel der Schenkelfeder durch das Widerlager in seiner Ausgangsstellung
festgehalten wird.
Das Federelement greift zweckmäßig mit abgewinkelten Enden seiner Schenkel in deckungsgleiche Aussparungen
des Anschlages und des Widerlagers ein. Dadurch wird eine Sicherung der Anlage der Schenkel
des Federelementes an dem Anschlag und an dem Widerlager erreicht. Um darüber hinaus eine einwandfreie
Funktion des Federelementes auch nach längerem Gebrauch der Ver- und Feststellvorrichtung sicherzustellen,
ist dieses Federelement zweckmäßig mit einander kreuzenden Schenkeln, den Anschlag und das
Widerlager hintergreifend, ausgestattet. Dadurch ist ein Nachlassen der Federspannung durch Aufbiegen der
Federschenkel nicht möglich. ao
Die Halterung des Federelementes erfolgt in vorteilhafter Weise derart, daß es mit einer Wendel auf einem
auf dem Stellglied angeordneten, gegen Axialverschiebung gesicherten Federsitz gehalten ist, dessen die
Wendel aufnehmender Außenbereich im wesentlichen as
als ringförmige, vorrichtungsseitig geöffnete Rinne geformt ist. Mit dieser Ausbildung des Federsitzes ist neben
einer sicheren Abdeckung zugleich ein Schutz gegen das Eindringen von funktionsbeeinträchtigenden
Fremdkörpern geschaffen.
Der Federsitz ist vorteilhaft zwischen der Treibscheibe einerseits und einem dem Stellglied fest zugeordneter.
Befestigungsglied, wie Klemmring, vorzugsweise unter Einschaltung einer Federscheibe in Axialrichtung
festgehalten.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung sind das ortsfeste Widerlager für das den Betätigungshebel
belastende Federelement sowie das Steuerglied und die Bewegbarkeit des Betätigungshebels begrenzende Endanschläge
einem gemeinsamen, von einem ortsfesten Teil der Ver- und Feststellvorrichtung gehaltenen
Tragelement zugeordnet. Die gemeinsame Anordnung dieser Teile an einem Element ermöglicht eine erhebliche
Vereinfachung der Herstellung, insbesondere der Montage der Ver- und Feststellvorrichtung. Dabei ist
es zweckmäßig, das Tragelement im wesentlichen kreisrund auszubilden, und es über Vorsprünge in eine
Verzahnung des ortsfesten Gelenkteiles der Ver- und Feststellvorrichtung eingreifend festzuhalten. Es empfiehlt
sich, den Betätigungshebel einen Lagerring aufweisen zu lassen, mit dem dieser einer ortsfesten
Lagerfläche drehbar aufsitzt. Dadurch ergibt sich sowohl eine hin- und herbewegbare als auch platzsparende
Lagerung des Betätigungshebels.
Es empfiehlt sich, die Lagerfläche für den Betätigungshebei unmittelbar oder mittelbar dem ortsfesten
Gelenkteil der Ver- und Feststellvorrichtung zuzuordnen, wobei beiderseits der Lagerfläche der Axialsicherung
dienende Bereiche des Gelenkteiles und des Tragelementes vorgesehen sind.
Bei einer Betätigungseinrichtung mit dem ortsfesten Ver- und Feststellelement unmittelbar zugeordneter
Lagerfläche empfiehlt es sich, diese Lagerfläche zwischen einem Außenbereich des ortsfesten Ver- und
Feststellelementes und dem verkröpften Rand des Tragelementes vorzusehen.
Dabei kann die Lagerfläche für den Betätigungshebel durch eine Verkröpfung des Tragelementes ausgebildet
sein, auf dessen einer Seite eine zusätzliche Haltescheibe befestigt ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zwischen einem dem Stellglied fest zugeordneten Teil
und einem ortsfesten Teil ein vorzugsweise aus elastischem Material bestehendes, scheibenförmiges Bremselement
vorgesehen. Dieses hüIt bei der Rückführung des Betätigungshebels in die Grundstellung das Stellglied
fest, so daß eine unerwünschte Rückstellung der Teile der Ver- und Feststellvorrichtung bei der Rückstellung
des Betätigungshebels bei fertigungsbedingten oder durch Verschleiß bewirkten Toleranzen nicht eintreten
kann. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sitzt die Treibscheibe einem auf dem Stellglied festgelegten
und zugleich mittelbar oder unmittelbar mit dem Bremselement in Verbindung stehenden Träger fest
aul.
Weiterhin empfiehlt sich die Verwendung einer betäligungsseitig
vorgesehenen schalenförmigen Abdekkung. Diese Abdeckung ist zweckmäßig an abgewinkelten
Lappen des Betätigungshebels durch Verklemmen oder Verrasten festgehalten. Durch diese Abdeckung
wird eine Beeinträchtigung der Funktion der Ver- und Feststellvorrichtung durch von der Betätigungsseite
kommende äußere Einflüsse vermieden. Darüber hinaus sind durch die Abdeckung auch Verletzungen bei
der Betätigung durch ungewolltes Eingreifen der Bedienungsperson in die Ver- und Feststellvorrichtung
ausgeschlossen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ver- und Feststellvorrichtung in Vorderansicht,
bei weggeschnittener Abdeckung,
F i g. 2 die Ver- und Feststellvorrichtung nach F i g. 1 mit auf der Rückseite vorgesehenem Stirnrad in geschnittener
Seitenansicht gemäß der Linie H-II,
F i g. 3 die erste Ausführungsform der Ver- und Feststellvorrichtung
in geschnittener Seitenansicht, jedoch mit auf der Rückseite liegendem Innenzahnkranz,
F i g. 4 eine Ansicht des Widerlagers für die Schenkel der Rückstellfeder,
F i g. 5 einen Schnitt gemäß der Linie V-V der Fig-1,
F i g. 6 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ver- und Feststellvorrichtung in Vorderansicht
bei weggeschnittener Abdeckung,
F i g. 7 die Ver- und Feststellvorrichtung nach F i g. 6 in geschnittener Seitenansicht gemäß der Linie VII-VIl
bei außenseitig angeordnetem Stirnrad und
F i g. 8 einen Schnitt der zweiten Ausführungsform gemäß der Linie VIII-VIII der F i g. 6.
Es sei zunächst vorausgeschickt daß bei allen auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen die
Ver- und Festellvorrichtung im wesentlichen aus einem Innenzahnkranz, einem in dieses eingreifenden Stirnrad
und einem zur Lagerung einer dieser beiden Verzahnungsteile dienenden, einem Stellglied fest zugeordneten
Exzenter besteht Der Kopfkreis des Stirnrades ist dabei um wenigstens eine Zahnhöhe kleiner gehalten
als der Fußkreis des Innenzahnkranzes. Die Exzentrizität
des den einen Verzahnungsteil aufnehmenden Exzenters e. tspricht dabei dieser Differenz zwischen dem
Fußkreis des <nnenzahnkranzes und dem Kopfkreis des Stirnrades, die zudem derart bemessen ist, daß eine
Selbsthemmung zwischen den beiden Verzahmingsleilen
gewährleistet ist. . ;;i .
<
Die Verstell» π π der Ver-arid
erfolgt dabei erfindungsgemäß mittels .eines hin- und
herbewegbaren Betätigers.
Die in den F i g. 2 und 3 in geschnittener Seitenansicht dargestellten Varianten einer erfindungsgemäßen
Ver- und Feststellvorrichtung unterscheiden sich lediglieh durch die verschiedenartige Anordnung der Ver-
und Feststellelemente 21, 22 und dadurch bedingter geringer konstruktiver Unterschiede. Die in der F i g. 1
dargestellte Vorderansicht ist bei beiden Varianten gleich. Der Übersicht halber sind deshalb auch die gleichen
Bezugszeichen für gleiche Teile beibehalten worden.
Bei der in F i g. 2 in geschnittener Seitenansicht dargestellten Ver- und Feststellvorrichtung ist zunächst
das Stirnrad 22 an einer Außenseite vorgesehen, wäh- *5
rend der Innenzahnkranz 21 der Betätigungseinrichtung 20 benachbart angeordnet ist. Sowohl der Innenzahnkranz
21 als auch das Stirnrad 22 wird einstückig mit jeweils einem der Gelenkteile 23 bzw. 24 gehalten.
Das Stirnrad 22 sowie eine der Lagerung dienende ™>
Überbrückung 25 des Innenzahnkranzes 21 sind dabei durch Herausdrückung im Fließpreßverfahren unter
gleichzeitiger Ausbildung der Verzahnung 26,27 hergestellt.
Zur Lagerung der Ver- und Feststellelemente 21, 22 »5
mit den zugehörigen Gelenkteilen 23. 24 ist ein Stellglied 28 vorgesehen, dessen den Innenzahnkranz 21
aufnehmender Bereich als Exzenter 29 ausgebildet ist, während die übrigen Bereiche des Stellgliedes 28 konzentrisch
sind. Zur Festhaltung der Ver- und Feststell- 3» elemente 21, 22 ist einerseits eine dem Stirnrad 22 anliegende
und einem verjüngten Ende des Stellgliedes 28 aufsitzende Haltescheibe 30 vorgesehen. Die Haltescheibe
30 ist dabei einerseits durch Anlage an die durch die Verjüngung des Stellgliedes 28 gebildeten
Schultern 31 und einer endseitigen nietkopfartigen Aufweitung des Stellgliedes 28 drehfest auf diesem gehalten.
Dem Innenzahnkranz 21 benachbart ist ein neben dem Exzenter 29 dem Stellglied 28 aufsitzendes Halteglied
33 vorgesehen, daß mit einem gekröpften Außenbereich 34 an der Überbrückung 25 des Innenzahnkranzes
21 anliegt. Zwischen der Überbrückung 25 des Innenzahnkranzes 21 und dem Halteglied 33 ist noch
ein scheibenförmiges Bremselement 35 auf dem Exzenter 29 angeordnet, das mit Vorsprüngen 36 sowohl an
dem Halteglied 33 als auch an der Überbrückung 25 anliegt. Das Bremselement ist aus elastischem Material
wie Kunststoff oder Gummi hergestellt und dient, im Zusammenhang mit der Betätigung der Vermeidung
einer ungewollten Bewegung der Treibscheibe 52, wie noch zu beschreiben sein wird.
Das Halteglied 33 ist zwischen dem Exzenter 29 und Schultern 37 des Stellgliedes 28 drehfest auf diesem gehalten.
Neben dem Halteglied 33 ist ein Tragelement 38 vorgesehen, das einen verkröpften Rand 39 aufweist,
an dem Vorsprünge 40 vorgesehen sind, die in den ebenfalls mit Zähnen versehenen Umfang der Überbrückung
25 des Innenzahnkranzes 21 eingreifen. Die Vorsprün'ge 40 sind zu einer gleichmäßigen Halterung
des Tragelementes 38 um jeweils gleiche Winkelbeträge gegeneinander versetzt an dem verkröpften Rand
39 vorgesehen und durch Herausdriickung gebildet. Das Tragelement 38 ist mit einem von ihm freigeschnittenen
und axial abgebogenen Widerlager 41 für die Schenkel 42,43 eines Federelementes 44 sowie mit Anschlagen
zur Begrenzung der Bewegsamkeit des Betätigungshebels 45 versehen, der hier auf der Überbrükkung
25 des Innenzahnkranzes 21 gelagert ist, wobei dessen Lagerdurchbruch in seiner lichten Weite dem
Kopfkreis der Verzahnung der Überbrückung 25 angepaßt und daher gegenüber dieser drehbar ist. Der Beta
tigungshebel 45, dessen Gestalt am besten aus dei F i g. 1 zu erkennen ist, weist neben einem Lagerring 4'
einen mit diesem einstückig gehaltenen Griffteil 48 au! An dem Betätiger 45 ist ein Bolzen 49 vorgesehen, dei
Mitnehmer 50, 51 trägt. Die Mitnehmer 50,51 sind klinkenartig ausgebildet und greifen, wie aus F i g. 1 zu er
sehen ist, in eine außenverzahnte Treibscheibe 52 ein die zwischen zwei nicht näher gekennzeichneten Schul
tern auf dem Stellglied 28 drehfesl angeordnet ist. Di Treibscheibe 52 weist eine Geradverzahnung auf, wäh
rend die darin eingreifenden Nasen 55 der Mitnehmet 50, 51 derart gerichtete Außenflanken 56 aufweisen
daß bei deren Angriff in eine Zahnlücke der Treibschei be 52 und Bewegung des Betätigers 45 in Richtung de:
jeweiligen Mitnehmers ein formschlüssiger Eingriff un damit eine Drehung der Treibscheibe 52 erzielt wird
Die Innenflanken 57 der Nasen 55 der Mitnehmer 50 51 sind dagegen derart ausgerichtet, daß sie bei Anlag«
an eine Zahnflanke der Treibscheibe 52 ein Ausheber des Mitnehmers aus der Zahnlücke bewirkt, so daß di
Treibscheibe 52 jeweils nur mit dem in Bewegungsrich tung des Betätigungshebels 45 vorn liegenden Mitneh
mer bewegt wird.
Wie insbesondere die F i g. 1 erkennen läßt, sind di Mitnehmer 50,51 durch eine Belastungsfeder 58 im Sin
ne des Eingriffs in die Verzahnung der Treibscheibe 52
belastet. Die Belastungsfeder 58 sitzt dabei mit ihre Wendel vor den Mitnehmern 50, 51 auf dem Bolzen 4<
und greift mit abgewinkelten Schenkelenden in Durch brüche 59 der Mitnehmer ein. Wie die F i g. 2 erkenner
läßt, ist der Bolzen 49 stufenartig verjüngt, wobei er mi seinem durchmesserkleinsten Ende an dem Betäti
gungshebel 45 festgelegt ist und auf der einen Seite mi durch eine Verjüngung gebildeter Schulter und auf de
anderen Seite mit einer nietkopfartigen Erweiterung dem Griffteil anliegt. Das die Belastungsfeder 58 auf
nehmende freie Ende des Bolzens 49 weist zu derer unverlierbaren Halterung eine flanschartige Erweite
rung 60 auf.
Der Betätigungshebel 45 ist ebenfalls durch das al Schenkelfeder ausgebildete Federelement 44 belaste
das auf einem Federsitz 63 sitzt, der seinerseits auf den Stellglied 28 gelagert und mittels eines Klemmrings 6<
unter Einschaltung einer Federscheibe 65 in Axialrich tung festgelegt ist. In der anderen Axialrichtung lieg
der Federsitz 63 mit einwärts gerichteten Wölbungei an der Treibscheibe 52 an. Wie in F i g. 2 unterhalb de
Stellgliedes zu sehen ist, ist der Federsitz 63 in seinen die Wendel des Federelementes 44 aufnehmendei
Außenbereich als ringförmige Rinne geformt, der ledig lieh im Bereich des Austrittes der Federschenkel 42, 4.
rundseitig, im übrigen jedoch nur vorrichtungsseitig ge öffnet ist. Die, wie F i g. 1 zeigt, sich überkreuzendei
Federschenkel 42, 43 greifen in seitliche Aussparungei
67 (vgl. F i g. 4) des Widerlagers 41 sowie eines An Schlages 68 des Betätigungshebels 45.
Der durch das Federelement 44 in Mittelstellung ge haltene Betätiger 45 nimmt bei seiner Schwenkung au
dieser Mittelstellung in eine der beiden Schwenkrich tungen über den Anschlag 68 den jeweils vorderer
Federschenkel mit und ist dadurch ständig in Richtung auf die Mittelstellung belastet, so daß eine selbsttätig«
Rückführung des Betätigungshebels in die Mittelste! lung nach jedem Verstellhub gewährleistet ist.
Es bleibt dazu noch zu erwähnen, daß das Widerla
409530/31
ι 925 778 ry
9 ίο T
ger 41 in Bewegungsrichtung des Betätigungshebels 45 ändert,
langer ausgebildet ist als dessen Anschlag 68, wodurch Die F i g. 6 bis 8 zeigen eine weitere Ausführungs-
langer ausgebildet ist als dessen Anschlag 68, wodurch Die F i g. 6 bis 8 zeigen eine weitere Ausführungs-
zugleich ein Steuerglied 66 für die Mitnehmer 50, 51 form einer Ver- und Feststellvorrichtung, bei der der
gebildet ist, die ihrerseits im Anschluß an die Innenflan- dem Exzenter 81 des Stellgliedes 80 zugeordnete orts
ken 57 der Nasen 55 mit Führungsschultern 69 verse- 5 feste Verzahnungsteil 85 mit einem mehrfach gekröpf-
hen sind, die mit dem Steuerglied 66 zusammenwirken. ten Tragelement 82 gekuppelt ist. Zur Kupplung des
Bei der Verschwenkung des Betätigungshebels 45 aus Tragelementes 82 sind diesem Vorsprünge 83 ange-
der Mittelstellung in eine der Extremlagen läuft die formt, die bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in
Führungsschulter 69 des jeweils rückwärtigen Mitneh- eine Verzahnung der Überbrückung 84 des Innenzahn-
mers auf das Steuerglied 66 auf, wodurch er aus der io kranzes 85 drehfest eingreifen. Der Innenzahnkranz 85
Verzahnung der Treibscheibe 52 herausgehoben wird, wirkt seinerseits wiederum mit einem Stirnrad 78 zu-
und zwar nicht nur bei Verschwenkung aus der Mittel- sammen.
stellung in die eine Extremlage, sondern auch während Das Tragelement 82 sitzt seinerseits einer am
stellung in die eine Extremlage, sondern auch während Das Tragelement 82 sitzt seinerseits einer am
der Zurückführung aus dieser Extremlage in die Mittel- Außenumfang axial abgesetzten Scheibe 86 auf. Die
stellung. Hierdurch kann immer nur einer der Mitneh- 15 Scheibe 86 greift zugleich mit ihrem versetzten Außen-
mer wirksam sein. Bei der Schwenkung des Betäti- bereich 87 in nicht näher bezeichnete Aussparungen
gungshebels 45 zwischen der Mittelstellung und den eines Zwischengliedes 88 ein, das seinerseits randseitig
Exiremstellungen ist die Nase 55 des jeweils in Rieh- der Überbrückung 84 des Innenzahnkranzes 85 anliegt
tung auf die Extremstellung vorderen Mitnehmers mit Zugleich ist zwischen dem Inneren Teil des Zwischen-
der Rastscheibe in Eingriff, wobei durch die Stellung ao gliedes 88 und der Überbrückung 84 des Innenzahn-
der Außenflanken 56 und der Innenflanken 57 der Na- kranzes 85 ein Bremselement 89 vorgesehen, das, wie
sen 55 bei der jeweiligen Rückführung des Betätigungs- das Bremselement bei den vorangehend beschriebenen
hebeis in die Mittellage eine Mitnahme nicht eintritt, da Auführungsformen auch eine ungewollte Drehung de
der Mitnehmer dann ohne Wirkung über die Verzah- Stellgliedes 80 verhindert. Dem Tagelement 82 liegt auf
nung der Treibscheibe hinweggleitet. Eine durch even- 25 der den Teilen der Ver- und Feststellvorrichtung abge-
tuellen Reibungsschluß bewirkte Rückbewegung der wandten Seite weiterhin eine Haltescheibe 90 an. Die
Treibscheibe 52 und damit des Stellgliedes 28 wird Haltescheibe 90 ist mit dem Tragelement 82 durch Ver-
durch den von dem Bremselement 35 bewirkten Dreh- schweißen fest verbunden. Da der Außenbereich des
widerstand verhindert. Tragelementes 82 gekröpft ist, bildet dieser mit der
Es sei hierzu noch erwähnt, daß die Verstelleinrich- 30 Haltescheibe 90 zusammen eine rinnenförmig begrenz
tung durch eine schalenförmige Abdeckung 70 nach te Lagerstelle 91 für den Lagerteil 92 des Betätigungs-
außen verschlossen ist. Die Abdeckung ist dabei etwa hebeis 93.
in Anpassung an die Gestalt des Betätigungshebels 45 Vor dem Tragelement 82 ist eine an ihrem Umfang
in Anpassung an die Gestalt des Betätigungshebels 45 Vor dem Tragelement 82 ist eine an ihrem Umfang
mit einem etwa birnenförmigen Querschnitt versehen verzahnte Treibscheibe 94 angeordnet, die mit heraus-
und mit ihr angeformten Vorsprüngen 71 im Griffteil %i gedrückten Vorsprüngen 79 in diesen angepaßte, nicht
48 des Betätigungshebels 45 festgehalten. Darüber hin- näher bezeichnete Aussparungen der Scheibe 86 form-
aus sind dem Betätigungshebel 45 im Bereich des schlüssig eingreift und dadurch über diese und das Zwi-
Lagerteils 47 abgewinkelten Lappen 72 zugeordnet, an schenglied 88 mit dem Stellglied 80 drehfest verbunden
denen die Abdeckung 70 mit Aufnahmen 71' ebenfalls ist. Wie die F i g. 6 verdeutlicht, sind bei dieser Ausfüh-
klemmend oder durch Verrastung gehalten ist. 40 rungsform die Mitnehmer 95, 96 auf gegenüberliegen-
Wie bereits erwähnt, unterscheidet sich die in der den Lagerbolzen 97 unabhängig voneinander, jedoch
F i g. 3 dargestellte Ausführung von der Ausführung ge- wiederum schwenkbar gelagert. Ebenfalls ist eine als
maß F i g. 2 lediglich dadurch, daß die Lage des Innen- Schwenkfeder ausgebildete Belastungsfeder 98 vorge-
zahnkranzes und des Stirnrades hierbei geändert sind, sehen, die mit ihren gekröpften Schenkelenden Durch-
wobei der Innenzahnkranz in diesem Fall außenseitig 45 brüche 99 der Mitnehmer 95, % durchgreifen und diese
liegt und das Stirnrad dem Exzenter zugeordnet ist. Für in Anlage an die Umfangsverzahnung der Treibscheibe
alle gleichbleibenden Teile sind hierbei der Übersicht 94 halten. Die Nasen 100 der Mitnehmer 95, % sind mit
halber die gleichen Bezugszeichen beibehalten worden. den formschlüssigen Eingriff bewirkenden Außenflan-
Neben der Anordnung der Verzahnungsteile der ken 101 versehen, während die Innenflanken 102 wie-
Ver- und Feststellvorrichtung ergeben sich geringfügi- 5° derum so ausgebildet sind, daß die Nasen 100 bei Rück-
ge Unterschiede zu der Ausführung gemäß F i g. 2 noch stellung des Betätigungshebels 93 in die Mittelstellung
durch die an dem dem Stirnrad zugeordneten Gelenk- über die Verzahnung der Treibscheibe wirkungslos hin
teil erfolgende Befestigung des Tragelementes 38', das weggleiten,
über eine Hilfsscheibe 73 an dem mit dem Stirnrad zu- Weiterhin weisen die Mitnehmer 95, 96 noch vor
über eine Hilfsscheibe 73 an dem mit dem Stirnrad zu- Weiterhin weisen die Mitnehmer 95, 96 noch vor
sammenhängenden Gelenkteil, der bei der Herstellung 55 springende Führungsschultern 103 auf, die dazu dienen
des Stirnrades mit verzahnt worden ist, festgehalten bei Bewegung des Betätigungshebels aus der Mittel
wird, wobei die Hilfsscheibe 73 mittels herausgedriick- stellung jeweils den einen der Mitnehmer durch Auflau
ten Vorsprüngen 74 in die Verzahnung eingreift. Das fen auf Steuerkurven 104 der mit dem Tragelemen
Tragelement 38 greift wiederum mit Herausdrückun- vereinigten Haltescheibe 90 aus der Umfangsverzah
gen 75 in randseitige Aussparungen 76 der Hilfsscheibe 60 nung der Treibscheibe 94 herauszuheben, während dei
73 ein und kann mit dieser zusätzlich verschweißt sein. jeweils andere Mitnehmer dabei mit der Verzahnung ir
Außerdem ist hier der Betätiger 45' auf der Umfangs- Eingriff bleibt und so eine Drehung der Treibscheibe 9A
fläche der Hilfsscheibe 73 gelagert und einerseits durch und damit auch des Stellgliedes 80 herbeiführt,
den mit dem Stirnrad vereinigten Gelenkteil und an- Ein der Treibscheibe 94 bereichsweise anliegendei
den mit dem Stirnrad vereinigten Gelenkteil und an- Ein der Treibscheibe 94 bereichsweise anliegendei
dererseits durch den Randteil des Tragelementes 38' 65 und etwa topfförmig ausgebildeter, dem Stellglied «
gegen axiale Verschiebung gesichert. Der Funktions- aufsitzender Federsitz 106 dient der Halterung eines al
ablauf bei den in den F i g. 2 und 3 gezeigten Ausfüh- Schenkelfeder ausgebildeten Federelementes 107 füi
rungen ist durch diese Abweichungen jedoch nicht ver- den Betätiger 93, der dadurch selbsttätig in seine Mit
telstellung zurückführbar ist. Das Federelement ίΟ7 liegt mit gekreuzten Schenkeln 108 wie bei der vorangehend
beschriebenen Ausführungsform einen Anschlag 109 des Betätigungshebels und einem deckungsgleich
dazu vorgesehenen Widerlager 110 des Tragelementcs
82 an. Wie bei der vorangehend beschriebenen Ausführungsform wird auch hier bei der Bewegung des
Betätigungshebels aus der Mittelstellung in Richtung einer der Extremstellungen der eine Federschenkel mit
dem Anschlag 109 des Betätigungshebels mitgenommen, während der andere Federschenkel durch das
Widerlager 110 in seiner Stellung gehalten wird. Gegen
Verschiebung der Federschenkel in axialer Richtung sind diese durch Eingreifen in jeweils deckungsgleiche
Aussparungen 111 des Anschlages 109 und des Widerlagers 110 gesichert. Bei der in den F i g. 6 bis 8 dargestellten
Ausführungsform ist der Betätigungshebel entgegen der vorangehend beschriebenen Ausführungsform aus zwei Teilen zusammengesetzt, derart, daß der
Lagerteil 92 in dem dem Anschlag 109 gegenüberlie- ao genden Umfangsbereich einen senkrecht abgewinkelten
Randteil 112 mit einer Aufnahme für einen Zapfen 113 eines im wesentlichen stabförmigen Hebelarms 114
aufweist. Der Hebelarm 114 ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel mit dem Randteil 112 des Lagerringes
92 verschweißt. Es ist jedoch auch möglich, hier eine andere Verbindung zu schaffen oer auch den Betätigungshebel
einstückig herzustellen. An seinem freien Ende kann der Hebelarm 114 noch mit einem an sich
bekannten Griffteil 115 versehen sein.
Wie bei der vorangehenden Ausführungsform ist auch hier eine schalenförmige Abdeckung 116 auf der
Vorderseite der Ver- und Feststelleinrichtung vorgesehen, die an abgewinkelten Lappen 117 des Lagerteils 92
des Betätigungshebels klemmend oder rastend festgehalten ist. Auf Grund der bei dieser Ausführungsform
vorgesehenen Anordnung der Mitnehmer ist es möglich, die Abdeckung kreisrund auszubilden, was fallweise
gegenüber der eingangs beschriebenen Ausführungsform vorteilhaft sein kann. Die in den F i g. 6 bis 8
dargestellte Ausführungsform kann auch derart ausgebildet ein, daß Innenzahnkranz und Stirnrad vertauscht
angeordnet sind. Dabei ist es lediglich notwendig, die Scheibe 86 zu verbreitern.
Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung
und diese nicht darauf beschränkt; vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen
möglich. So wäre es möglich, gegebenenfalls die Ver- und Feststellvorrichtung mit einer Schraubspindel
und einer damit zusammenwirkenden Mutter auszubilden, deren Steigung so gewählt ist, daß ebenfalls eine
Selbsthemmung eintritt. Wie die vorangehende Beschreibung schon gezeigt hat, sind außerdem vielerlei
Varianten mit konstruktiven Änderungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich. Darüber hinaus
lassen sich mit einem Betätigungshebel selbstverständlich auch mehrere miteinander gekoppelte Stellglieder
betätigen. Es sei weiterhin noch erwähnt, daß die Anwendung der Ver- und Feststellvorrichtung nicht nur
auf die Einstellung von Teilen von Sitzen beschränkt ist; so kann beispielsweise mit ihr auch ohne weiteres
die Einstellung einer Kopfsützte vorgenommen werden. Darüber hinaus kann ihre Verwendung auch bei
der Verstellung anderer Teile, z. B. Möbelteilen Verwendung finden, insbesondere überall dort, wo nur wenig
Raum zur Verfügung steht und eine durchgehende Drehbewegung auf andere Weise nicht herbeiführbar
ist oder aus anderen Gründen vermieden werden soll.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (23)
1. Betätigungseinrichtung für eine Ver- und Feststellvorrichtung zum Einstellen von Teilen von Sitzen,
insbesondere Kraftfahrzeugsitzen, deren eines Ver- und Feststellelement als dem einen Sitzteil zugeordneter
Innenzahnkranz und deren anderes Ver- und Feststellelement als dem anderen Sitzteil zugeordnetes,
in den Innenzahnkranz eingreifendes to Stirnrad ausgebildet ist, wobei der Kopfkreis des
Stirnrades mindestens um eine Zahnhöhe kleiner ist als der Fußkreis des Innenzahnkranzes und eines
der beiden Ver- und Feststellelemente auf einem Exzenter des Stellgliedes gelagert ist, dessen Exzentrizität
etwa der Differenz zwischen dem Fußkreis des Innenzahnkranzes und dem Kopfkreis des
Stirnrades entspricht, wobei diese Differenz derart bemessen ist, daß eine Selbsthemmung zwischen
dem Innenzahnkranz und dem Stirnrad gewährlei- ao stet ist, gekennzeichnet durch einen wahlweise
in einer der Bewegungsrichtungen mit dem Stellglied (28, 80) über wenigstens einen Mitnehmer
(50, 51; 95, 96) auf Mitnahme kuppelbaren Betätigungshebel (45; 45'; 93).
2. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel
(45; 45'; 93) um das Stellglied (28; 80) schwenkbar gelagert ist.
3. Betätigungseinrichtung nach Anspruch I oder 2, gekennzeichnet durch zwei dem Betätigungshebel
(45; 45'; 93) zugeordnete Mitnehmer (50, 51; 95, 96), von denen bei Bewegung des Betätigungshebels
aus einer mittleren Grundstellung jeweils einer mit dem Stellglied (2S; 80) in Wirkverbindung steht.
4. Betätigungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Stellglied eine an ihrem Umfang zum Angriff der Mitnehmer (50, 51; 95, 96) vorzugsweise
verzahnte Treibscheibe (52; 94) fest zugeordnet ist.
5. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (50, 51;
95, 96) durch eine Belastungsfeder (58; 98) im Sinne des Angriffs arn Umfang der Treibscheibe (52; 94)
belastet sind, wobei wenigstens ein Steuerglied (66; 104) vorgesehen ist, durch das bei Bewegen des Betätigungshebels
(45; 45'; 93) zwischen der Grundstellung und einer Extremstellung jeweils einer der
Mitnehmer von der Treibscheibe abhebbar ist.
6. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (66)
ortsfest und in Axialrichtung mittig in die Bewegungsbahn der Mitnehmer (50, 51) vorstehend angeordnet
und mit vorzugsweise gekrümmten Auflaufflächen versehen ist.
7. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 4 oder 5 mit am Umfang verzahnter Treibscheibe, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Eingriff in die Verzahnung bestimmte Nasen (55; 100) der Mitnehmer (50,
51; 95, 96) über ihre Außenflanken (56; 101) formschlüssig der Treibscheibenverzahnung anlegbar
sind, während ihre Innenflanken (57; 102) mit einer den Eingriff aufhebenden Steigung versehen sind.
8. Betätigungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Betätigungshebel (45; 45'; 93) durch wenigstens ein Federelement (44; 107) im Sinne seiner
Mittelstellung belastet ist.
9. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (44;
107) als Schenkelfeder ausgebildet ist und mit seinen
Schenkeln gegenüberliegenden Seiten eines dem Betätigungshebel (45; 45'; 93) fest zugeordneten
Anschlages (68; 110) anliegt sowie zugleich ein in der Grundstellung des Betätigungshebels sich mit
diesem Anschlag deckendes Widerlager (41; 110) des ortsfesten Gelenkieiles (23) beidseitig übergreift.
10. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (44;
107) mit abgewinkelten Enden seiner Schenkel in deckungsgleiche Aussparungen (67; 111) des Anschlages
(68; 109) und des Widerlagers (41; 110) eingreift.
11. Betätigungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Federelement (44; 107) mit einander kreuzenden Schenkeln den Anschlag (68; 109) und
das Widerlager (41; 110) hintergreift.
12. Betätigungseinrichtung nach einem oder mehreren
der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (44; 107) mit einer Wendel
auf einem auf dem Stellglied (28; 80) angeordneten, gegen Axialverschiebung gesicherten Federsitz
(63; 106) gehalten ist, dessen die Wendel aufnehmender
Außenbereich im wesentlichen als ringförmige, vorrichtungsseitig geöffnete Rinne geformt
ist.
13. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Federsitz (63; 106) zwischen der Treibscheibe (52; 94) einerseits und
einem dem Stellglied (28; 80) fest zugeordneten Befestigungsgiied,
wie Klemmring, vorzugsweise unter Einschaltung einer Federscheibe (65) in Axialrichtung
festgehalten ist.
14. Betätigungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das ortsfeste Widerlager (41) für das den Betätigungshebel (45; 45') belastende Federelement
(44) sowie das Steuerglied (66) und die Bewegbarkeit des Betätigungshebels begrenzende Endanschläge
einem gemeinsamen, von einem ortsfesten Teil der Ver- und Feststelleinrichtung gehaltenen
Tragelement (38; 38') zugeordnet sind.
15. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (38;
38') im wesentlichen kreisrund ausgebildet und über Vorsprünge (40) in eine Verzahnung des ortsfesten
Gelenkteiles (23) der Ver- und Feststellvorrichtung eingreifend festgehalten ist.
16. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel
(45; 45'; 93) einen Lagerring (47; 92) aufweist, mit dem dieser einer ortsfesten Lagerfläche
drehbar aufsitzt.
17. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerfläche für den Betätigungshebel (45; 45'; 93) unmittelbar oder mittelbar
dem ortsfesten Gelenkteil (23) der Ver- und Feststelleinrichtung zugeordnet ist, wobei beiderseits
der Lagerfläche der Axialsicherung dienende Bereiche des Gelenkteiles (23) und des Tragelementes
(38; 38') vorgesehen sind.
18. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 17 mit dem ortsfesten Ver- und Festellelement unmittelbar
zugeordneter Lagerfläche, dadurch gekennzeichnet.
daß die Lagerfläche zwischen einem Außenbereich des ortsfesten Ver- und Feststellelementes (21) und
dem verkropften Rand (39) des Tragelementes (38)
vorgesehen ist.
19. Betätigungseinrichtung räch Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerfläche für den Betätigungshebel (93) durch eine Verknüpfung des
Tragelementes (82) ausgebildet ist, auf dessen einer Seite eine zusätzliche Haltescheibe (90) befestigt ist.
2ii. Betätigungseinrichtung nach einem oder mehreren
der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem dem Stellglied
(28; 80) fes' zugeordneten Teil und einem ortsfesten
Teil ein vorzugsweise aus elastischem Material bestehendes scheibenförmiges Bremselement (35; 89)
vorgesehen ist.
21. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die !'reibscheibe (94)
einem auf dem Stellglied (80) festgelegten und zugleich mittelbar oder unmittelbar mit dein Brems- ao
element (89) in Verbindung stehenden Träger (86) fest aufsitzt.
22. Betätigungseinrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine betätigungsseitig vorgesehene schalenförmige Abdeckung (70; 116).
23. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (70; 116)
an abgewinkelten Lappen (72; 117) des Betätigungshebels
(45; 45'; 93) durch Verklemmen oder Verrasten festgehalten ist.
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| DE19691925778 DE1925778C3 (de) | 1969-05-21 | 1969-05-21 | Betätigungseinrichtung für eine Ver- und Feststellvorrichtung zum Einstellen von Teilen von Sitzen, insbesondere von Kraftfahrzeugsitzen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19691925778 DE1925778C3 (de) | 1969-05-21 | 1969-05-21 | Betätigungseinrichtung für eine Ver- und Feststellvorrichtung zum Einstellen von Teilen von Sitzen, insbesondere von Kraftfahrzeugsitzen |
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Also Published As
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