DE1925793U - Kanalisationsrohr. - Google Patents

Kanalisationsrohr.

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DE1925793U
DE1925793U DEU4273U DEU0004273U DE1925793U DE 1925793 U DE1925793 U DE 1925793U DE U4273 U DEU4273 U DE U4273U DE U0004273 U DEU0004273 U DE U0004273U DE 1925793 U DE1925793 U DE 1925793U
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plastic
sewer pipe
lining
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pipe
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DEU4273U
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English (en)
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UHL und Moos Betonwaren und Bausteinwerk
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UHL und Moos Betonwaren und Bausteinwerk
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/16Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders
    • F16L55/162Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe
    • F16L55/165Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe a pipe or flexible liner being inserted in the damaged section
    • F16L55/1656Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe a pipe or flexible liner being inserted in the damaged section materials for flexible liners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewage (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description

Die Feuerung betrifft ein aus Beton, Zement oder dergleichen gefertigtes Kanalisationsrohr mit innerer Auskleidung aus Kunststoff.
Bekannte Rohre dieser Art werden auf ihrer Innenfläche ganz oder im Bereich ihrer Sohle mit einem Kunststoff oder Bitumen ausgekleidet, um ein Festsetzen von Schmutz oder anderen. Ablagerungen an der naturgemäß rauhen Innenoberfläche des Kanalisationsrohres zu vermeiden und den dem fließenden Medium von der Rohrwandung entgegengesetzten Strömungswiderstand zu verringern» Diese nachträgliche Kunststoffbeschichtung ist jedoch sehr zeitraubend und erst dann möglich, wenn der Beton des Rohres abgebunden hat. Außerdem besteht die Gefahr, daß beim Auftragen des Kunststoffes oder Bitumen noch
feuchte Stellen im Beton vorhanden sind, die ein gegenseitiges Verbinden verhindern. Außerdem können während des Beschichtungsvorganges unerwünschte "Luftblasen auftreten. Diesen Nachteil vermeidet das Kanalisationsrohr gemäß der Neuerung.
Das Kanalisationsrohr ist neuerungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffauskleidung vorgefertigt ist und danach mit dem Rohrwerkstoff umgössen wird. Hierdurch ist eine nachträgliche Auskleidung der Innenfläche des Rohres überflüssig. Gemäß weiterer Neuerung weist die Kunststoffauskleidung eine unterschiedliche Wandstärke zur Verankerung in dem sie umgebenden Rohrwerkstoff auf.
Die Herstellung der Kunststoffauskleidung erfolgt durch Aufspritzen von plastischem, aushärtbarem Kunststoff, wie z.B. glasfaserverstärktem Polyesterharz oder weichem Polyvinylchlorid-Material auf einen ein Negativ zur Querschnittsform der Kunststoff auskleidung bildenden, sich in Drehung befindliehen Formkern. Selbstverständlich ist es in gleicher
Weise möglich, anstelle eines plastischen einen
pulverf örmigen mit einem aushärtenden Klebemittel versetzten Kunststoff zu verwenden.
Der Formkern weist an einer Stirnseite eine sieh über seinen gesamten Umfang erstreckende, im rechten Winkel anstehende Anschlagleiste auf, durch die während des Spritzvorganges ein rechteckiger Auflagerwinkel an die Auskleidung angespritzt wird, der die Ausrichtung der Kunststoffauskleidung innerhalb der Gießform für das Betonrohr erleichtert. Durch die Herstellung der Auskleidung mittels Aufspritzen auf einen Foraiern wird deren Innenfläche entsprechend der glatten Formkernoberflache dicht und glatt. Daraus ergeben sich für das mit der Kunststoffauskleidung versehene Betonrohr außerordentliche Vorzüge, wie z.B. ein geringerer Reibungswiderstand für die durchlaufende Flüssigkeit, eine hohe Korrosionsbeständigkeit und eine völlige Wasserdichtigkeit. Durch die G-lasfaserver Stärkung der Kunst stoff auskleidung ist zudem eine sehr hohe Abriebfestigkeit gegeben, die sich bei schmutzführenden Abwässerrohren besonders vorteilhaft auswirkt.
Die Kunststoffauskleidung kann sowohl in in sich geschlossener Rohrform als auch in geteilten Schalen hergestellt werden. Sollen geteilte Schalen hergestellt werden, so
geschieht dies durch ein Aufbringen von Trennleisten auf den Formkern. Die Verwendung geteilter Schalen ist "besonders bei größeren Rohrquer schnitten zweckmäßig, um durch Ineinanderlegen der geteilten Schalen den zum Transport der kunststoffauskleidung erforderlichen Raum zu verringern« So können "beispielsweise rohrförmig in sich geschlossene Auskleidungen durch das Aneinanderlegen zweier oder mehrerer geteilter Schalen gebildet werden. Auch genügt die Verwendung einer geteilten Schale für ein Rohr, wenn es«nicht unbedingt erforderlich ist, den gesamten Innendurchmesser des Rohres mit einer Kunststoff auskleidung zu versehen.
Ausführungsbeispiele der Neuerung sind in den Figuren dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Rohr gemäß der Neuerung, Fig. 2 einen Schnitt entsprechend der Linie II-II in
Figur 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch die bei der Herstellung des
Rohres verwendete Gießform, Fig. 4 eine schematische Darstellung des Spritzvorganges:
zur Aufbringung der Kunststoffauskleidung auf den Formkern,
Fig. 5 eine Seitendarstellung der Vorrichtung zur Lage-.
rung und Drehung des Formkernes während des Spritzvorgange a,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Pfeil TI in Figur 5 mit der Spritζeinrichtung,
Fig. 7 einen Querschnitt durch die modifizierte Ausführungsform eines Betonrohres mit einer halbschalenförmigen Auskleidung,
Fig. 8 einen Querschnitt durch eine andere Querschnittsform des Betonrohres mit einer halbschalenförmigen Auskleidung und
Fig. 9 einen Querschnitt durch eine weitere modifizierte Querschnittsform mit einer ebenfalls halbschalenförmigen Kunststoffauskleidung.
Das insgesamit mit 1 "bezeichnete Rohr "besteht aus einer inneren Kunststoffauskleidung 2 und dem Mantel 3, welcher in bekannter Weise aus Beton, Zement oder dergleichen hergestellt ist. Die innere Kunststoffauskleidung 2 kann sowohl rohrförmig in sich geschlossen (Figur 2) als auch halbschalenförmig (Figuren 7-9) ausgebildet sein. Sie weist zur Verankerung in dem sie umgebenden Rohrmantel 3 eine unterschiedliche Wandstärke auf. Diese unterschiedliche Wandstärke wird durch vorstehende Noppen oder Runzeln 4 gebildet.
Die Kunststoffauskleidung 2 wird außerhalb der Gießform
5 auf einer insgesamt mit 7 bezeichneten Vorrichtung (Fig. 5) hergestellt, die einen Formkern 6 enthält.
Der Formkern 6 weist eine negative Form zu der herzu-" .: stellenden Kunststoffauskleidung auf. Wenn auf dem Formkern 6 eine schalenförmige Auskleidung hergestellt werden soll, so sind auf seinem äußeren Umfang Trenn— leisten 8 zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer Halbschalen angeordnet. An seinem einen Ende weist der Formkern -
6 eine in rechtem Winkel abstehende, sich über seinen, gesamten Umfang erstreckende Anschlagleiste 14 auf, die dem Anspritzen eines Auflagerwinkels 15 an die Auskleidung dient.
Vorzugsweise auf beiden Seiten des in der Vorrichtung 7λ gehaltenen Formkerns 6 sind Spritzeinrichtungen 10 zum Aufsprühen des der Bildung der Auskleidung 2 dienenden Kunststoffes auf den Formkern 6 angeordnet. Diese Vor-. richtungen 10 bestehen im wesentlichen aus einer Reihe von gleichmäßig über die Länge des in der Vorrichtung 7 eingespannten Formkerns 6 angeordneten Spritzdüsen, deren Spritzstrahl die gesamte Länge des Formkerns 6.überstreicht.
Beim Aufsprühen des Kunststoffes wird der Formkern 6 durch den Antriebsmotor 9 gedreht. Nach der Herstellung der Auskleidung 2 werden zusätzlich auf ihre äußere Oberfläche Unebenheiten in Form von Noppen, Runzeln o.dgl. A- aufgespritzt.
ITach Fertigstellung der Auskleidung 2 wird der Beton zur Bildung des Rohrmantels 3 in bekannter Weise in die Gießform 5 eingeführt. Um eine Bildung von Poren und Hohl— räumen innerhalb des Mantels 3 zu vermeiden, wird der Vibrationskern 17 an eine Hütteleinrichtung (nicht gezeigt) angeschlossen.
ITachdem der Werkstoff des Rohres 3 abgebunden hat, bleibt die mit dem Hantelwerkstoff 3 fest verankerte Auskleidung innerhalb des Rohres 3 haften.

Claims (7)

Sc hut ζ anspräche: ^ /ο ? φ
1. Aus Beton, Zement ο,dgl. gefertigtes'Kanalisationsrohr mit ganzer oder teilweiser innerer Auskleidung aus .Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß die1; Kunststoffaus-; kleidung (2) vorgefertigt und danach mit.dem .Rohrwerkstoff umgössen ist, ,- - ■■;■-." "■·■'■-.= .'■ ' :. ;.: ;.
2. Kanalisationsrohr nach Anspruch 1, ^dadurch gekennzeichne^| daß die Kunst st off auskl eidung (2) eine: unters chiedllehe Wandstärke zur "Verankerung in dem sle: umgebend en .Eohr- \^erkstoff (3) aufweist, .. - .'-.-■;". - .: .;
3.- Kanalisationsrohr nach Anspruch: 1 und- 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffauskleidung = (2) vorzugsweise aus thermoplastischem Kunststoff^ gespritzt ist.
4« Kanalisationsrohr nach Anspruch 3» dadureh. gekennz.eichnet, daß der Kunststoff mit.,Glasfasern- verstärkt ist,- 'V
5. Kanalisationsrohr nach einem oder mehreren der vorhergehenden AnsprucheY dadureh gekennzeichnet, daß auf die äußere Oberfläche-der Kunststoffauskleidung (2) Unebenheiten in Form von .Koppen, Runzeln ο .,dgl. (4);· aufgespritzt sind. : " .■ ::"γ-""' ""■'■" ·■''■"■. " -■ ":-""■ \" - "."
6, Kanalisationsrohr nach einem oder mehreren der'vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffauskleidung (2) einstückig: ist. ■
7. Kanalisationsrohr, nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch; gekennzeichnet ,daß '.. die Kunststoffauskleidung (2) aus mehreren schalenförmig ausgebildeten,; aneinandergesetzten, Teilaiisklei« düngen "besteht» '" · . ; -.-.".".' .",''"." :\ ■■■■.-" -- ■ ■. "./"■"■
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