DE1925883A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Analysieren von Gasen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Analysieren von GasenInfo
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Description
PHN3596
AnmeWDr: N. Y. Philips' Gloeilampenfabrieken
Akte No. PH]J- 3596
Anmeldung vom: 19· Mai 1969
Anmeldung vom: 19· Mai 1969
"Verfahren und Vorrichtung zum Analysieren von Gasen".
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Analysieren
eines Gasgemisches und eine Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens.
Die Analyse von stets in einem auch sogenannten reinen Gasgemisch enthaltenen Verunreinigungen erfordert
ein Verfahren sehr hoher Empfindlichkeit, Die Verfahren zum Analysieren von Gemischen auf Grund der änderungen
der unterschiedlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften eines Gemisches entsprechend seiner Zusammensetzung
sind nicht ausreichend; bei einem niedrigen uehalt
ert,ib,t es sich als notwendig, die Verunreinigungen
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Pall 3596
voneinander au trennen, um sie nachher zu identifizieren
und ihre Lienge zu messen. L.eistena ist vorher eine Konzentration
der Verunreinigungen notwendig, um sie mit hinreichender
Genauigkeit analysieren zu können.
Es sind bereits Analyseverfahren bekannt, die verschiedene
dtadien umfassen: Konzentration, Trennung, .identifizierung
und Messungen, wobei z.B. Gaschromatographie, opectrophotometrie oder spezifische chemische Reaktionen
benutzt werden. Die meisten dieser bekannten Verfahren rrgeben
nicht die Möglichkeit, Gehalt· von weniger als 1 ppm (Teilchen pro Miliione) festzustellen· Andere, empfindlichere
Verfahren gründen sich auf spezifische Eigenschaften der Verunreinigungen und sind nur anwendbar, wenn die
Art der Verunreinigungen vorher bekannt ist. Andere Verfahren wie z.B. die spectrophotometrischen Verfahren ermöglichen, beliebige Verunreinigungen, sogar Spuren derselben,
festzustellen und zu messen, aber die luöglichkei- ^
ten einer identifizierung sind zufällig» Die bekannten Verfahren ermöglichen daher nicht eine sehr hohe Empfindlichkeit
mit einer nicht spezifischen Messgenauigkeit und einer
Gewissheit der identifizierung in einer einzigen Apparatur zu kombinieren.
V/enn die zu messende Verunreinigung Wasserdaapf
ist, ist ein Verfahren bekannt, das darin besteht, dass dieser Dampf bei sehr niedriger Temperatur kondensiert
wird, wobei die gemessene Temperatur, bei der ein Konden-009814/1285
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sat auftritt, oder der Taupunkt einem partiellen Druok entspricht,
von dem der Gehalt abgeleitet wird. Die TaupunktrneBBvorrichtungen
eignen eich meistens nicht zum Messen anderer Vcrunreinicungen; ausserdem wird in den meisten
dieser Vorrichtungen die Temperatur eines Gases allmählich und sehr langsam erniedrigt, um Tau zu erzeugen* Der
Tau erscheint plb'tzlioh bei einer bestimmten Temperatur,
aber der Vorhang ist nicht vollkommen umkehrbar und die Temperaturen, bei denen der Tau während einer Temperaturzunahme allmShlioh verschwindet, unterscheiden eich von
der Temperatur des Auftretens des Taus. Der Unterschied der Temperaturen dieser Erscheinungen beträgt mehrere
Grade, wodurch die Ueeeunjen ungenuu und die Resultate
unbestimmt sind, vor alles bei einem sehr niedrigen Gehalt
an Verunreinigung.
Die Erfindung bezweckt, die Detektion, die Trennung
und dxe keseung von Verunreinigungen, sogar von Spuren
derselben, in einem Gas zu ermöglichen, z.B, in einem
der industriellen ~ase. hoher Reinheit das bei nochleistunbsverfahren
wie bei der Herstellung von Halbleitern
benutzt wird.
Das Verfahren nach der Erfindung umfasst eine
erste .Stufe der Trennung der Verunreinigungen, worauf die
Verunreinigungen nacheinander zum ideiitifizieren isoliert
werden, wobei ihr Gehalt von dieser identifizierung und von Messungen während der Abtrennstufe abgeleitet wird.
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Die Erfindung gründet sich auf die Erkenntnis, dass ein Kondensatniederachlag einer Verunreinigung eines
mit einer gekühlten Oberfläche in Berührung gebrachten
Gases bei einem hinreichenden Temperaturgradienten dieser Oberfläche einen begrenzten Teil dieser Oberfläche entsprechend de· Gehaltes und der Art der Verunreinigung beansprucht und dass eine Verschiebung des Temperaturgradienten eine Verschiebung de* Niederschlags ermöglicht.
Wenn der Temperaturgradient konstant und hinreichend ausgedehnt ist und eine OberflSche hinreichender Lange beanspfucht, lassen sich die unterschiedlichen Niederschläge
der Verunreinigungen unterscheiden. Durch geeignete Änderung des Gradienten lassen sich diese Niederschläge nacheinander verschieben, wenn nötig bis zu einer Vorrichtung,
in der sie bei geeigneter isolierung z.B. durch kessung der Schmelztenperatur identifiziert werden können. Nach
Identifizierung der Verunreinigung ermöglicht die Dampfspannung-Temperatur-KurTe den Gehalt von der Temperatur
an der Stelle der betreffenden OberflSche abzuleiten, wo die Grenze des. Niederschlags liegt vor dessen Verschiebung.
. Nach der Erfindung wird das Verfahren zum Analysieren eine« Gasgemisches dadurch gekennzeichnet, dass
das Gemisch einem Wärmeaustauscher entlang geführt wird,
der auf der Aussenseite einen stabilen, bekannten Gradienten in der Längsrichtung abnehmender Temperatur aufweist,
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wobei die Stellen der Grenzen der Kondensatniederschlage
längs dieses Austausohers festgestellt und darauf die Kondensate selektiv duroh Änderung dieses Gradienten auf
eine Vorrichtung übertragen werden, wo sie nacheinander
isoliert und identifiziert werden«, wobei mindestens eine Schmelztemperaturmessung für jeden in dieser Vorrichtung
durchgeführt wird.
Die durch dieses Verfahren durchgeführte Analyse ist sehr empfindlich» da die Grenze des Kondensats längs
einer Oberfläche mit abnehmender Temperatur sehr scharf definiert ist, auch bei einem sehr kleinen Niederschlag«
Diese Grenze bestimmt eine genzue Temperatur im Gegensatz zu dem Erscheinen oder dem Verschwinden von Kondensaten
auf einer Oberfläche mit zeitlich veränderlicher Temperatur.
Das Verfahren ist nieht spezifisch für ein Gemisch oder einen Bestandteil und ermöglicht alle Verunreinigungen
eines Gases unabhängig von ihrer Art durch ein gemeinsames Messverfahren mittels einer einzigen Apparatur
zu detektieren. Die identifizierung eines Bestandteiles eines Gemisches gründet sich auch auf eine
ganz bestimmte Erscheinung, da die Schmelztemperatur praktisch unabhängig von anderen Paktoren z.B. Druck ist.
Da die Kondensationstemperatur einem bestimmten
partiellen Druck eines identifizierten Bestandteiles entspricht, wird dieser Druck genau bestimmt mittels der
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Grenzscharfe des Kondensatniedersohlags, wobei die Kenntnis des partiellen Drucks und der Art des Bestandteiles
ermöglicht, den Gehalt einfach zu kalkulieren«
Die beobachteten Kondensate eind meistens kristallinisch, da der partielle Druck jedes der Bestandteile
sehr niedrig ist und niedriger als der Druck der dem
Trippelpunkt des Phasendiagramaet des Bestandteiles entspricht*
Das Verfahren nach ler Erfind!ng hat weiterhin
den Vorteilt dass das s.u analysierende Gas nicht komprimiert zu werden brauchte
In einer bevorzugten AusfGhrungsform des Verfahrens wird} wenn das Gasgemisch bekannt ist und die zu
analysierenden Verunreinigungen in sehr geringen Gehalten enthält, eine Konzentration dieser Verunreinigungen durch
ein bekannteS1 umkehrbares Fixatj.onsverfa.hren und durch
darauffolgende Lösung in einem Träger vor der selektiven
Übertragung der Kondensate zur Identifizierung durchgeführt.
Die genannte Fixation wird durch Kondensation in einer Kühlvorrichtung oder vorzugsweise durch Adsorption durchgeführt.
Bei diesem Verfahren wird das zu analysierende
Gas mit dem Wärmeaustauscher ohne vorhergehende Konzentration der Verunreinigungen in Berührung gebracht, um
die Grenzen der erscheinenden Kondensate festzustellen
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und um nach Konzentration der Verunreinigungen gröesere
Hiedersohlä(-e zu bekommen) welche die identifizierung erleichtern.
Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine
Vorrichtung aum Durchführen des vorerwähnten Verfahrens, welche Vorrichtung ein Gebilde aus nahezu konzentrischen
Rohren enthält, nämlich ein lnnenrohr mit polierter Oberfläche,
das vou einer Kühlflüssigkeit mit regelbarer Strömung durchflossen wird und ein ausseres, wenigstens
teilweise durchsichtiges Rohr, das in entgegengesetzten
winne von dem zu analysierenden Gas durchflossen wird, das gegebenenfalls von einer Konzentrationsvorrichtung geliefert
wird. Das innenrohr ist mit Temperaturmesavorrichtungen
lungs seiner Aussenflache versehen. Das AusBenrohr
wird auf der Uasablasseite verlängert mit einem Kanal, der
in eine Vorrichtung sun !.'essen der iichmelztemperatur ausuündet.
Letztere Vorrichtung kann eines beliebigen, bekannten Typs für Präzisionerneβsung sein.
in einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung
nach der Erfindung ist die Jchmelztemperaturmessvorrichtung
die, welche in der Patentanmeldung- PHN 3560
der Annelderxn beschrieben ist.
Die l.rfindung wird nachstehend an Ha .1 beiliegender
zeichnung näher erläutert. 2s zeigen Fig. 1 einen schematischen ochnitt durch eine ^btrennvorrichtung
für die Bestandteile eines Gasgemisches, 0098U/1265
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Fig. 2 ein Diagramm einer ^nalysiervorrichtung
nach der Erfindung.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung enthält zwei nahezu konzentrische Rohre 1 und 2." Das Innenrohr 1
bestellt z.B. aus poliertem, vorzugsweise vernickelten oder chromierten tupfer und das Aussenrohr 2 besteht a.3.
uus Glas. Jtöpael 3 dienen zum luftdichten Abschluss dee
Raumes zwischen den zwei rohren an den beiden Enden. Bas
zu analysierende Gas wird bei 4 in das Rohr 2 eingeführt
und bei 5 abgeführt, ώϊηβ Kflhlflüseigkeit wird bei '6 in
dae .'{ohr 1 ein^-efü'irt und bei 7 abgeführt, „uerstücke 8
geringer thermischer LeitfähigKeit sind zwischen den zwei
Rohren angeordnet. 3ie sind derart angeordnet und ausgebildet, dass sie längs der Bahn des zu analysierenden
Gases Turbulenz hervorrufen. Diese Turbulenz verhütet,
dass eine ^one gasförmigen Kondensats rings um das innenrohr
1 gebildet wird, welches gasförmige Kondensat bei Abfuhr nicht hinreichend mit dem Hohr in Berührung kommen
und sieh nioht ablagern würde. Die i'urbulenzatrönung
bringt einen ^uergradienten sehr hoher Temperaturen in der unmittelbaren Nähe des Rohres 1 ^it eich und erhöht
die Ausbeute der Kondensat!onevorgänge.
Die Vorrichtungen zum Messen des Temperaturgradienten an der Oberflache des Rohres 1 werden durch
eine «nzahl von Thermoelementen 9 gebildet, die am Rohr
1 befestigt und mit einem Anzeiger und vorzugsweise ei-
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nem Aufzeichengerät 10 verbunden sind. Das Rohr 1 kann al3
iiückkehrkreis für die gemeinsamen Thermoelemente dienen.
Wenn das zu analysierende Gas durch das Rohr geführ-t und eine geeignete Jtrömung der Kühlflüssigkeit
durch das Rohr 1 in der entgegengesetzten Richtung geleitet wird, entstehen längs der Oberflüche 11 des Rohres
Kondensatniederschläge, die unterschiedliche Zonen beanspruchen. Diese Niederschlagzonen haben eine scharf bestimmte
Grenze auf der Seite der höheren Temperaturen z.B. bei 12, 13, 14» wobei die Dichte jedes Niederschlags
in der otrömungsrichtung des au analysierenden liases allmählich geringer wird, bis der Niederschlag schliesslich
unbemerkbar wird, da die KonzentratiOH je des niedergeschlagenen
Elementes sich mit dem wachsenden niederschlag verringert, obgleich mehrere Niederschläge dieser Art
sich teilweise überlappen können, sind die unterschiedlichen Grenzen hinreichend erkennbar.
Me Anzahl von Messteilen der Temperatur wird derart gewählt, dass die Temperaturkurve längs des Rohres
1 rlohtig aufgetragen werden kann. Die Temperaturen der
Grenzen der Kondensatniederschläge wie 12, 1J, 14 .werden
von dieser Kurve entsprechend ihrer Stelle abgelesen.
Das ochaltbild nach Pig. 2 weist wieder das Rohr 1 für den Kreislauf der Kühlflüssigkeit und das Rohr 2
für den Kreislauf des zu analysierenden Gases aufe Die
Apparatur zum Durchführen des Verfahrens nach der Erfin-0098U/1265
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dung kann ausserdem eine Konzentrationevorrichtung enthalten, die die Niederschläge in einen Raum 15 auffängt, sowie eine Kühlvorrichtung, die einen Kühlflüasigkeitsbehälter 16 z.B. flüssiger Stickstoff, flüseige Luft oder
flüssiges Helium, besitzt und bei 17 ein Dewar Gefäss 18 . .--.
speist, das in Innern 20 ein Wendelrohr 19 enthält. Das Wendelrohr wird von einer zweiten Kühlflüssigkeit z.B. .
gasförmigen Stickstoff durchflossen, der nach Abkühlung
durch den Kanal 6 in das Rohr 1 geführt wird. Um den Verbrauch dieser Kühlflüssigkeit zu verringern, ist ein Austauscher 22 vorgesehen, in dem die letztgenannte bei 23
eintretende Kühlflüssigkeit ein erstes Mal während des
liurchgangs durch das xnnenrohr 21 des Austauschers von
dem noch kalten, von dem Rohr 2 durch den Kanal 7 stammenden Gas gekühlt wird, da· bei 24 entweicht.
Der längs des Rohrs 1 herabfallende Temperaturgradient kann auf andere Weise erzeugt werden. E3 zeigt
' sich jedoch, dass die Verwendung einer nur gasförmigen
Strömung als Kühlmittel einen stabilen, leicht durch Strömungssteuerung regelbaren Temperaturgradienten ergibt.
Um die Kühlflüssigkeit maximal auszunutzen, ist es ausserdem wichtig, ein Verfahren des indirekten Typs vorerwähnter Art zu verwenden.
jJie Apparatur enthält weiterhin eine identifizierungevorriohtung 25, die vorteilhafterweise mit einem
Strömungsmeter 26 und einer Anzahl von Ventilen versehen
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iet, die zur Herstellung der Kreisläufe entsprechend den
unterschiedlichen citufen des Verfahrens notwendig sind.
Der Verbindungskanal 5 zwischen dem Rohr 1 und der Vorrichtung 25 hat einen sehr kleinen Durchmesser.
Beispielsweise werden nachstehend die unterschiedlichen Stufen der Analyse eines Gasen 7.B. Jtickstoffs mit einigen Spuren von Verunreinigungen beschrieben, unter denen eine bestimmte !..enge Wasserdampf und, andere, nicht bestimmte-Elenente· Dieses Gas wird -zunächst
bei 26 eingeführt, wobei die Ventile 2</, JO und 56 geschlossen sind und das Ventil 31 offen ist, so dass der
Mesakreislauf gerexnigt wird» Der Durchfluss beträft
z.B. 10 Liter/liin.. Das Rohr 1" wird dann, auf eine niedrige Temperatur z.B. durch den Durchgang Ton stickstoff
durch das Rohr 21, das Wendelrohr 19, das Rohr 1 selbst
und den aus tauscher 22 gebracht.
Das Dewar UefSss 18 en:fängt f-üasigen btickstoff und der Durchfl .as des bei 23 abgeführten Kühlgases wird durch das Stro'taungsmeter 27 geregelt, während
der Fegel der Kühlflüssigkeit 20 derert begrenzt wird,
dass längs des Rohres 1 ein Temperaturgradient in dem
aiöglichst niedrigen Temperaturbereich erhalten wird, da«
„edoch über den /erflüsaigunßspunkt des su analysierenden Gases und vorzugsweise unten den Taupunkt des Wasserdampf es des Gares liegt. Die Temperatur des uohres 1
schwankt z.F. zwischen -70° C und -160"· C über eine
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Die unterschiedliehen Verunreinigungen im Gas lagern eich auf dem gekühlten Rohr von ihren reepektiven
Taupunktstellen her ab, so dass getrennte Zonen mit einer scharf definierten Grenze auf der GaseintrittSeite
entstehen. Alle zwischen -180° C und der Umgebungstemperatur kondensierbaren Verunreinigungen können niedergeschlagen «erden.
Bio Grenzen werden festgestellt und die Temperaturen werden von deren Lagen und von der Temperaturkurve* des Rohres 1 abgeleitet, veloh· Kurve an sich von den
Temperaturen der Vorrichtung 10 abgeleitet wird· Es ist
leicht eine Genauigkeit der Ordnung eines Grades bei die-■er Messung erzielbar.
Eb igt darauf «Bglich, die Konaeneatniedereehläge selektiv auf die xdentifizierungsvorrichtung zu
übertragen, aber wenn der beschriebene Vorgang der Kondeneatablagerung nicht während längerer Zeit, nötigenfalls wahrend einiger Tage fortgesetzt wird, können die
übertragenen Mengen gering sein· Ee ist meistens vorzuziehen die Kondeneatablagerung nach dem beschriebenen
Verfahren durchzuführen, nachdem die Verunreinigungen konzentriert worden sind«
Für dies· Konzentration wird das zu analysierende
Gas in einen Kolben 15 eingeführt, der mit Adsorptionselementen wie Zeolith gefüllt ist. Die Ventile 33, 30 und
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sind geschlossen und die Ventile 29 und 34 sind geöffnet.
Der Kolben 15 kann aueserdem auf eine Temperatur nahezu
gleich der des flüssigen Stickstoffs gekühlt «erden» Dieses
Auffangen wird bis zur Sättigung der Adsorptionselemente fortgesetzt. Der Kolben 15 wird darauf auf die Desorptionstemperatur
gebracht, die gleich der Temperatur sein muss, bei der die Adsorptionselemente vor dem Auffangen
regeneriert worden sind, z.i;. auf 400° C Die Kondensatablagerung
wird dann dadurch ausgeführt, dass nach dem Offnen des Ventils 30 durch das Rohr 1 entweder das
bei 28 eingeführte, zu analysierende Gas, wobei das Ventil d9 offen ist, oder ein anderes bei 32 eingeführte
Fordergas geführt wird, in welchen letzteren Falle das Ventil 29 geschlossen und das Ventil 33 offen ist, wobei
das betreffende Gas sich während des Durchganges duroh den Kolben 15 mit Verunreinigungen mit einer Konsentration
lädt, die 100 bis 1000-mal höher ist als die des zu analysierenden Gases. Der Durchfluss betragt z.B. 0,5
L/Min.
Die unterschiedlichen Kondensate lagern sioh schneller und getreuer auf dem Rohr 1 ab als in dem Falle,
in dem die Verunreinigungen nicht vorher konzentriert worden sind.
Für die identifizierung der verschiedenen Hie-
deröchläge werden diese nacheinander auf die Vorrichtung
25 übertragen, Zu diesem Zweck wird durch Regelung de«
. ,0098 U/ 12SS ■ ^
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Durchflusses des bei 23 eingeführten Gases das Rohr 1 allmählich erwariit, wodurch die Iliedersohlagzonen in Richtung auf die IdentifizierungsTOrrichtung 25 verschoben
werden, wobei der Durchfluss des Trägergases z.B. 0,1 L/
L.in. betrSgt. Die übertragung wird durch stabilisierung
des Temperaturgradienten unterbrochen sobald der gesamte erste Niederschlag von dem Rohr 1 verschwunden ist (z.U.
der Niederschlag 12 in Fig. 1). nenn die verwendete Iden-„tifizierungsvorrichtung die in der vorerwähnten Patentanmeldung (PüN 3560) beschriebene Vorrichtung ist, wird
der im festen Zustand auf der gekühlten, polierten Oberfläche erscheinende Tau in einem Minimaivolumen aufgefangen und darauf bis zum Schmelzpunkt erwärmt· Ss kann
eine Messung der Verdampfungstemperatur durchgeführt werden, die eine Bestätigung äex durch die Schmelzung erzielten Identifizierung liefert.
Barauf wird die Torrichtung 23 gereinigt Tor
dem Übertragen des aweiten Niederschlags (z.B. I3 in Fig.
1), wodurch eine zweite Terunreinigung identifiziert
werden kann. Alle auf dem äohr 1 vorkommenden Nieder-,
schlage werden in der Reihenfolge ihrer Erscheinung längs
des Rohres 1 während des ersten AbI age rungs vor ganges über-*
tragen und identifiziert.
Nach der Identifizierung der betreffenden Verunreinigungen ergibt die Angabe auf der Dampfspannung*- J
kurve der Temperatur der Grenzen der Niederschlagzonen j
,..,,.,4 009814/1265
MORfOINAL
PIiN 3596
auf den Rohr 1 bei dem ersten Vorgang den partiellen Druck
derselben in dem zu analysierenden Gas, von dem der ttehalt
abgeleitet wird.
.ιβηη die Verunreinigungen in dem au -nnlvaiereaden
Gas bereits bekannt sind und ihr Gehalt bereite abgeschätzt
ist) emöglicht die Vorrichtung nach der Erfindung",
aie Konzentration festzustellen, :.uch wenn dieee
niedriger als 1 ppm ist· Es sei bemerkt, dass sogar bei
Konzentrationen von etwa 10" ppm die Kondensation merkbar
und die Gre..ze der Kondensatzonen leicht feststellbar
ist.
^selbstverständlich lassen sich die beschriebenen
xvusführungsforiaen durch Verwendung anderer, äquivalenter
technischer Mittel innerhalb des Rahmens der Erfindung:
abändern.
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SAD ORlQlNAt
Claims (7)
- . PHN 3596Patentansprüche ι(1·) Verfahren zur Analyse eines Gasgemisches dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch längs eines Wärmeaustauschers geführt wird, der auf der Aussenseite einen konstanten, bekannten Gradienten einer in der Längsrichtung und in der Strömungsrcchtung des Gases herabfallenden Temperatur aufweist, wobei der Temperaturbereich so gewählt wird, dass die zu bestimmenden Bestandteile des Gasgemisches auf dem .V'Srmeeustauscher kondensiert werden, wobei die Stellen der Grenzen der Kondeneatniederschläge lange dieses Austauschers festgestellt und die Kondensatniederschlage selektiv durch Änderung des erwähnten Gradienten auf eine Vorrichtung übertragen werden, in der sie in der Reihenfolge isoliert und identifiziert werden, während mindestens eine Messung der Schmelztemperatur jedes kondensate in dieser Vorrichtung durchgeführt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die in Gas vorhandenen Verunreinigungen vor der Übertragung der Kondensate konzentriert werden durch Kondensation und darauferfolgende Verdampfung oder durch Adsorption und darauferfolgende Desorption.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturgradient mittels des Umlaufs eines Kühlmittels entgegen der Strömungsrichtung des zu analysierenden Gasgemisches ersielt wird.
- 4t , Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekenn-0098U/1265OfUQlNAL• PHN 3596zeichnet, dass las Kühlmittel aus einem Gas sehr niedriger Temperatur, insbesondere Stickstoff besteht.
- 5« Verfahren nach Anspruch 4 daduroh gekennzeichnet, dciss der Temperaturgrudient sich von einer Temperatur über dem Taupunkt des im zu analysierenden Gas vorhandenen Wasserdampfs bis zu über der Kondensationstemperatur dieses Gases erstreckt.
- 6. Verfahren nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensate durch Verringerung des Durchflusses des Kühlmittels übertragen werden.
- 7. Verfahren nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensate mittels eines 'i'rägergases übertragen werden, das die vorher konzentrierten Verunreinigungen nit sich führt.ß. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Identifikation durch Messung der Schmelztemperatur mittels einer Messung der Verdampfungstemperatur bestätigt wird.9· Vorrichtung zum Durchführen dee Verfahrtns nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zwei nahezu konzentrische Rohre enthält, von denen das innenrohr eine polierte Aussenfläche aufweist und der Haiun zwischen beiden Rohren von dem zu analysierenden Gas in einer Richtung durchflossen wird, die der Ströaungsriohtung des Kühlmittels entgegengesetzt ist, das durch das innenrohr fliesst, wobei Mittel zum Messen der Teapera-0098U/1265BAD ORIQJNAUPHK 3556türen längs der ^uaaenflache des innenrohres und ein· Vorrichtung zum !.essen der Schnelatemperatur der Kondensat· vorgesehen sind.1i. Vorrichtung nach Anspruch y% dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr aus vernickelten oder verchromtem Kupfer und das Aussenrohr aus Glas besteht, wobei Querstücke in dem IU-ua zwischen den beiden Rohren angeordnet sind.H. Vorrichtung nach Anspruch .X) dadurch gekennzeichnet, dass die Kittel zu· Messen der Teaperatür aus Theraoelementen bestehen, die auf dem Innenrohr angebracht und ■it eines Anzeiger und/oder Aufzeichengerat verbunden\%· Vorrichtung nach Anspruch >6T, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Konzentrieren der Verunreinigungen über die Vorrichtung naoh Anspruch 10 angeschlossen ist.0098U/126SBAD ORlQJNAL
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR152778 | 1968-05-22 | ||
| FR152778 | 1968-05-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925883A1 true DE1925883A1 (de) | 1970-04-02 |
| DE1925883B2 DE1925883B2 (de) | 1977-03-24 |
| DE1925883C3 DE1925883C3 (de) | 1977-11-03 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010040936A1 (de) * | 2010-09-16 | 2012-03-22 | Consens Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zur Bestimmung einer Taupunkttemperatur von Gasen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010040936A1 (de) * | 2010-09-16 | 2012-03-22 | Consens Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zur Bestimmung einer Taupunkttemperatur von Gasen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1276131A (en) | 1972-06-01 |
| FR1577452A (de) | 1969-08-08 |
| US3589169A (en) | 1971-06-29 |
| DE1925883B2 (de) | 1977-03-24 |
| NL6907746A (de) | 1969-11-25 |
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