DE1926324B2 - Vorrichtung zur messung und/oder registrierung physiologischer, insbesondere intracardialer und intravaskulaerer druecke mit selbsttaetiger kontrolle des druckbezugswertes - Google Patents

Vorrichtung zur messung und/oder registrierung physiologischer, insbesondere intracardialer und intravaskulaerer druecke mit selbsttaetiger kontrolle des druckbezugswertes

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DE1926324B2
DE1926324B2 DE19691926324 DE1926324A DE1926324B2 DE 1926324 B2 DE1926324 B2 DE 1926324B2 DE 19691926324 DE19691926324 DE 19691926324 DE 1926324 A DE1926324 A DE 1926324A DE 1926324 B2 DE1926324 B2 DE 1926324B2
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/02Detecting, measuring or recording for evaluating the cardiovascular system, e.g. pulse, heart rate, blood pressure or blood flow
    • A61B5/021Measuring pressure in heart or blood vessels
    • A61B5/0215Measuring pressure in heart or blood vessels by means inserted into the body

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Description

Ende der Transmissionsleitung bzw. an den Druckdom des mechanisch-elektrischen Wandlers (Transducer) 6, 7. führt eine Zweigleitung 5, welche vor allem zum Anschluß des Wandlers an den Bezuf:sdruck dient. Diese Zweigleitung 5 ist mit einem 7weiwegehahn 10 versehen, welcher in der gezeigten Stellung des Hahnkükens iOa diese Leitung sperrt, wie es beim normalen Meßvorgang erforderlich ist. Zur Herstellung r!es Bezugsdrucks am Meßwandler kann diese Leitung durch eine 90°-Drehung des Hahnkükens geöffnet werden. Zweckmäßig dient ein vorgeschalteter Mikrofilter 50 zum Schutz gegen das Eindringen von Keimen. Aerosolen, Verunreinigungen oder Schmutzpartikeln aus der Atmosphäre in den Katheter, wenn zur Hersteilung des Bezugsdrucks der Hahn 10 geöffnet ist.
Ein zur Messung bzw. Registrierung der Druckwerte oft benutztes Elektromanometer 22 umfaßt einen Trägerfrequenzverstärker 26, der «Is bekannt vorausgesetzt werden darf. Die verstärkten Signale können an der Skala eines Anzeigegeräts 23 abgelesen oder an einer entsprechenden Registriervorrichtung aufgezeichnet werden.
Die am Ausgang des Druckwandlers 7 erzeugten, dem gemessenen Druckwert entsprechenden elektrischen Strom- oder Spannungsschwankungen werden über eine Leitung 28 an den Eingang des Trägerfrequenzverstärkers 26 übertragen, dem eine automatische Abgleichvorrichtung 29 zugeordnet ist, um beispielsweise Verstimmungen in der benutzter Meßbrükke oder andere Einflüsse abzugleichen, so daß bei fehlendem Anschluß des Druckwandlers an den eigentlichen Meßwertaufnehmer oder bei Herstellung des Bezugswerts der Meßgrößen der Zeiger 24 der Skala auf den Nullwert der Meßgröße zeigen muß. Die Abgleichautomatik kann normalerweise von Hand mittels des 3s Schalters 33 in Gang gesetzt werden.
Es ist nun die Abgleichautomatik derart mit den Hähnen 9 und 10 der Drucktransmissionsleitung gekoppelt, daß bei einer Stellung der Hähne, die am Meßwertaufnehmer bzw. am geräteseitigen Ende 3 der Transmissionsleitung den Bezugswert des Drucks auftreten läßt, auch automatisch die Abgleichautomatik 29 des Trägerfrequenzverstärkers in Gang gesetzt wird, bis nach Beendigung des Abgleichvorgangs der Zeiger 24 der Skala bzw. der entsprechende Schreibzeiger eines Registriergeräts auch den Nullwert anzeigt. Dazu sind elektrische Befehlsleitungen 38, 19. 20, 43 zwischen den Hähnen 9 und 10 und dem Schalter 27 für die automatische Abgleichvorrichtung vorgesehen, welche derart wirken, daß mit der Stellung der Hähne, die den Bezugswert des Drucks am Meßwertaufnehmer entstehen läßt, auch die Abgleichautomatik durch Schließen des Schalterkontakts 27a in Gang setzt. Dies kann beispielsweise dadurch bewirkt werden, daß die mit den Hahnküken 9a und 10a verbundenen Kontaktbrücken 18 bzw. 16 die leitende Verbindung zwischen dem zugehörigen Kontaktpaar 17 bzw. 15 in der betreffenden Hahnstellung herstellen und somit die Befehlsleitungen schließen. Dadurch wird ein im Leitungszweig 30 liegendes Relais unter Strom gesetzt, welches somit den Schalterkontakt 27a anzieht und den Steuerstromkreis 46, 48, für die Abgleichautomatik 29 schließt. Damit sowohl die von der Hahnstellung kontrollierte Befehlsleitung als auch die durch Betätigung des Schalters 33 kontrollierte Steuerleitung 44, 45, in gleicher Weise auf den Abgleichschalter 27 wirken können, kann ein ODER-Schalter 32 zwischengefügt sein, an dessen beide Eingänge die beiden Steuerleitungen geführt werden, so daß jeweils mit Betätigung der Hähne oder mit Betätigung des Schalters 33 die Abgleichautomatik in Gang tritt.
Die genannten elektrischen Organe können von einer Gleichspannungsstromquelle 35 über die in der Figur angedeuteten Speiseleitungen gespeist weiden.
Die Meß- oder Registriervorrichtung läßt sich noch dadurch weiter vervollkommnen, daß auch die Hähne 9 oder 10 oder gleichwertige Ventile elektromagnetisch gesteuert bzw. betrieben werden, was durch die Steuervorrichtung 12 angedeutet ist, die über Steuerwege bzw. Kupplungswege 13 und 14 auf die Hähne, bzw. Ventile 9 und 10, einwirkt. Man kann nun diese Steuervorrichtung 12 derart einrichten, daß taktweise die Abgleichstellung der Hähne hergestellt und dabei immer auch die Abgleichautomatik angestoßen wird. Die schaltungsmäßige Durchführung dieser Maßnahmen sind für den Fachmann geläufig und brauchen daher hier nicht näher erläutert werden. Dadurch läßt sich eine automatische Nachregelung in gewissen zeitlichen Abständen bewirken, die bei Anlagen für eine Dauermessung, wie bei der automatischen Patientenüberwachung, sehr von Nutzen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Messung und/oder Registrierung physiologischer, intracardialer und intravaskulärer Drücke mittels einer hohlen Transmissionsleitung (I1 2, 3), die als Katheter bezeichnet wird, mit einem an einem Ende (3) dieses Katheters angeschlossenen mechanisch-elektrischen Druckwandler (6, 7), der durch die Flüssigkeitsfüllung des Kätheters mit dem Meßort druckmäßig in Kontakt steht, mit einem an den Ausgang des Druckwandlers (7) über eine elektrisch leitende Verbindung (28) angeschlossenen Trägerfrequenzverstärker (26), der eine Vorrichtung (26) zum selbsttätigen Nullabgleich besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Katheter (1) vor den Druckwandler (2) eingefügte Di eiwegehahn (9), der außer zur Blutentnahme auch zur Durchspülung des Katheters dient, mit der Abgleichautomatik (29) für den Trägerfrequenzverstärker (26) derart elektrisch gekoppelt ist, daß bei einer Hahnstellung, die am geräteseitigen Ende (3) des Katheters den Bezugsdruck (Nulldruck) herstellt, automatisch auch die Vorrichtung (20) zum Nullabgleich des Trägerfrequenzverstärkers in Gang gesetzt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Dreiwegehahn (9) und dem Druckwandler (6, 7) an den Katheter noch ein Zweiwegehahn (10) angeschlossen ist, der in geöffnetem Zustand zur Verbindung des Katheters mit dem Bezugsdruck, vorzugsweise Atmosphärendruck, dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine derartige Kopplung der Hahnstellung des Zweiwegehahns (10) mit der Befehlsleitung für den Dreiwegehahn (9) und der Abgleichautomatik (29) des Trägerfrequenzverstärkers derart, daß diese zum Abgleichen des Trägerfrequenzverstärkers auf den Druckbezugspunkt nur dann in Gang gesetzt wird, wenn durch die Stellung des Zweiwegehahns (10) der Katheter bzw. der Druckdom (6) mit dem Bezugsdruck in Verbindung steht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung (12), beispielsweise elektromagnetischer Art, für die Stellungen der Hähne (9 und 10), die nach festen oder einstellbaren Zeitintervallen automatisch die zur Eichung des Geräts auf den Druckbezugspunkt erforderliche Hahnstellungen herbeigeführt und dadurch automatisch auch die Abgleichvorrichtung (29) des Trägerfrequenzverstärkers (26) in Gang setzt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hahnküken (9a) und (10a) Kontaktbrücken (18 bzw. 16) besitzen, durch welche in der den Katheter (1) sperrenden und die Spülleitung (5) öffnenden Stellung der Hähne die zugeordneten Kontaktpaare (17 bzw. 15) der Steuerleitung (38,19, 20,43) überbrückt werden.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitung (5) zum Bezugsdruck, im allgemeinen dem atmosphärischen Druck, ein Mikrofilter (50) eingefügt ist, das Verunreinigungen und Krankheitserreger vom Flüssigkeitstransmissionssystem fernhält.
Mit vorliegender Erfindung wird eine Verbesserung an sich bekannter Vorrichtungen zur Messung und/oder Registrierung physiologischer, insbesondere intracardialer und intravaskulärer Drücke bezweckt, um die Bedienung zu vereinfachen.
Zur Aufnahme und Weiterleitung solcher Drücke dienen bekanntlich als Katheter bezeichnete hohle Transmissionsleitungen in Form von dünnen, hohlen, flüssigkeits- und gasdichten Schläuchen. Röhrchen oder Hohlnadeln mit einer Flüssigkeitsfüllung, die den Druck vom Meßort zum mechanisch-elektrischen Druckwandler weiterleitet. Das am Ausgang des Druckwandlers gewonnene elektrische Signal wird meist in einem angeschlossenen Trägerfrequenzverstärker verstärkt. ehe es an einem Anzeigegerät abgelesen oder in einer Registriervorrichtung aufgezeichnet werden kann. Dabei dient ein Hahn, der in den Katheter eingreift, zum Absperren der Katheterleitung bei der Kontrolle des Bezugswerts des Drucks und in der Ausbildung als Dreiwegehahn auch zum Durchspülen des Katheters oder zur Blutentnahme oder Infusion. Bei der Absperrung des Katheters muß jedoch das geräteseitige Ende des Katheters mit dem Bezugswert des Drucks in Verbindung stehen, welcher im allgemeinen durch den Atmosphärendruck gegeben wird. Deshalb ist meist noch ein zweiter Hahn, vorzugsweise ein Zweiwegehahn, vorhanden, der im allgemeinen unmittelbar an den Druckdom des mechanisch-elektrischen Wandlers angeschlossen ist und für den Fall der Nullpunktskontroi-Ie geöffnet ist. Mittels dieses Zweiwegehahns kann auch der Druckdom durchgespült werden. Eine weitere Voraussetzung für die vorliegende Erfindung bildet der Umstand, daß der zwischengeschaltete Trägerfrequenzverstärker im allgemeinen eine Vorrichtung zum Nullabgleich besitzt, vorzugsweise eine selbsttätig arbeitende Abgleichvorrichtung, wie mit der deutschen Auslegeschrift 12 84 646 beschrieben. Es sind deshalb zum Abgleich des Anzeige- oder Registriergeräts bisher drei Bedienungsmaßnahmen zu vollziehen. Zunächst ist mittels des Dreiwegehahns die Transmissionsleitung (Katheter) zwischen dem Meßort und dem Druckwandler zu sperren. Dann ist das geräteseitige Ende der Transmissionsleitung bzw. der Druckdom mit dem Bezugsdruck durch öffnen des Zweiwegehahns zu verbinden. Und schließlich ist dann die Abgleichautomatik des Trägerfrequenzverstärkers in Gang zu setzen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Anspruch 1 einschließlich Weiterbildungen nach den Unteransprüchen wird an Hand der Figur erläutert.
Zur Vorrichtung gehören eine Drucktransmissionsleitung bzw. ein Katheter 1, dessen freies Ende 2 an den Meßort, ζ. B. in das Innere einer Vene oder in das Innere des Herzens geführt wird, während am geräteseitigen Ende 3 der mechanisch-elektrische Wandler 6, 7, angeschlossen ist, der zur Gewinnung des elektrischen Signals mit Dehnungsmeßstreifen in Meßbrückenschaltung arbeiten kann. Zur Sperrung des Katheters 3 dient vorzugsweise ein Dreiwegehahn 9, für dessen Hahnküken 3a deshalb zwei wesentliche Stellungen vorgesehen sein müssen.
In der gezeigten Stellung ist die Transmissionsleitung 1 offen, während der Anschluß an die Spülleitung 4 gesperrt ist. Durch eine Drehung des Hahnkükens 9a im Uhrzeigersinn um 90° ist hingegen die Transmissionsleitung 3 gesperrt und dafür ist die Spülleitung 4 über den dritten Kanal des Kükens mit dem Meßende 2 der Transmissionsleitung verbunden. An das geräteseitige
DE19691926324 1969-05-23 1969-05-23 Vorrichtung zur messung und/oder registrierung physiologischer, insbesondere intracardialer und intravaskulaerer druecke mit selbsttaetiger kontrolle des druckbezugswertes Ceased DE1926324B2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3014197A1 (de) * 1980-02-18 1981-08-27 Asulab S.A., Bienne Blutdruckmesseinrichtung

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