DE1928100B2 - Vorrichtung zur fuellung eines formhohlkoerpers mit einem gleichmaessigen gemisch von zu verschiedenen gruppen unterschiedlicher groesse und dichte gehoerenden, zu einem kernbrennstoffkoerper zu verarbeitenden partikeln - Google Patents

Vorrichtung zur fuellung eines formhohlkoerpers mit einem gleichmaessigen gemisch von zu verschiedenen gruppen unterschiedlicher groesse und dichte gehoerenden, zu einem kernbrennstoffkoerper zu verarbeitenden partikeln

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Description

teres ein Kernbrennstoffkörper herstellen, der aus einem gleichmaßigen Gemisch von zu verschiedenen Gruppen unterschiedlicher Größe und Dichte gehörenden Partikeln besteht,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu zeigen, wie bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art in besonders einfacher Weise ein Formhohlkörper mit einem gleichmäßigen Geniisch von zu verschiedenen Gruppen unterschiedlicher Größe und Dichte gehörenden, zu einem Kern- ίο brennstoffkörper zu verarbeitenden Partikeln gefüllt werden kann.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art etfindungsgemäß dadurch, daß sich die Austrittsöffnungen in den Böden der Behälter befinden und nebcncinanderliegend nach unten auf eine der Umlenkflächen gerichtet sind, daß die Größe der AustrittsöiTiiungen relativ zueinander so wählbar ist, daß sich bestimmte Stromstärkeverhältnisse zwischen den PartiUln der verschiedenen Gruppen entsprechend der gewünschten Mischung ergeben, und daß die Umlcnk flächen so nahe einander gegenüberstehen, so geneifl und so hoch sind, daß die Partikel mehrfach an ihnen reflektiert werden, bevor sie in die obere öffmint! des Formhohlkörpers gelangen.
Die Erfindung bringt gegenüber den oben betrachteten bekannten Vorrichtungen zur Füllung eines Fonnhohlkörpers mit zu einem Kernbrennstoffkörper zu verarbeitenden Partikeln den Vorteil mit sich, daß durch relativ geringen konstruktiven Aufwand, nämlich praktisch durch die ohnehin vorzusehenden Einrichtungen, ein Formhohlkörper auf relativ einfache Weise mit einem gleichmäßigen Gemisch von zu verschiedenen Gruppen unterschiedlicher Größe und Dichte gehörenden Partikeln gefüllt werden kann.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung sind die einander gegenüberstehenden Umlenkflächen die Innenflächen eines kegelstumpfförmigen Trichters. Hierdurch ergibt sich ein besonders einfacher konstruktiver Aufbau, und zwar insbesondere für den Fall, daß der Formhohlkörper ein zylindrischer Formhohlkörper ist.
Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung weisen die Umlenkflächen jeweils einen oberen Abschnitt und einen unteren Abschnitt auf, und außerdem sind die oberen Abschnitte stärker in bezug auf die Vertikale geneigt als die unteren Abschnitte. Hierdurch wird in besonders einfacher und wirksamer Weise sichergestellt, daß die jeweiligen Partikel an den Umlenkflächen mehrfach reflektiert werden, bevor sie in die obere Öffnung des Formhohlkörpers eintreten. Von besonderem Vorteil ist es hinsichtlich der Erzielung eines gleichmäßigen Gemisches der zu verschiedenen Gruppen unterschiede eher Größe und Dichte gehörenden Partikel, wenn gemäß weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung die oberen Abschnitte unter einem Winkel zwischen etwa 35° und 45° und die unteren Abschnitte unter einem Winkel zwischen etwa 8° und 12° in bezug auf die Vertikale geneigt sind.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung an Hand von Zeichnungen.
F i g. 1 zeigt in einer Vorderansicht eine verschiedene Merkmale der Erfindung umfassende Vorrichtung;
F i g. 2 zeigt die in FI g. 1 dargestellte Vorrichtung in einer Seitenansicht;
Fig. 3 zeigt eine vergrößerte Teilschnittansichi entlang der in F i g. 2 eingetragenen Schnittlinie 3-3;
Fig. 4 zeigt einen mit Hilfe der Vorrichtung gemäß F i g. 1 hergestellten Kernbrennstoffkörper.
Die in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung dient dazu, einen Kernbrennsloffkörper 11 (Fig. 4) herzustellen, der aus in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehenden Partikeln zweier verschiedener Gruppen von Partikeln besteht. Dabei sind z. B. Spaltmaterialpartikel 13 und Brutstoffpartikel 15 (F i g. 3) innerhalb des Kernbrennstoffkörpers gleichmäßig miteinander vermischt. Bei Verwendung der dargestellten Vorrichtung erreicht die Mischung eine theoretische Gleichmäßigkeit, und zwar auch dann, wenn die Partikel der verwendeten Gruppen von Partikeln unterschiedlich in der Größe und Dichte sind. Das Verhältnis von Spaltmaterialpartikeln zu Brutsioffpartikeln kann von 50°/o Brulsloffpartikeln und 50 °/o Spaltmaterialpartikeln, d.h. von einem 1-zu-l-Pariikelgewichtsverhällnis, bis zu verschiedenen anderen Gewichtsprozenlsätzen variiert werden, wie z. .B bis zu einem Verhältnis von 30 0Zo Spallmaterialpartikeln und 70 °/o Brutsloffpartikeln.
Die miteinander zu vermischenden Partikel 13 und 15 sind äußerst klein. Normalerweise besitzen die kugelförmigen Partikel eine Größe von weniger als einem Millimeter. Bei einem nachstehend beschriebenen besonderen Beispiel besitzen die Spaltmaterialparlikel einen Durchmesser zwischen etwa 300 und 500 Mikron, und die Brutstoffpartikel besitzen einen Durchmesser zwischen etwa 500 und 700 Mikron.
Zur Herstellung eines Kernbrennstoffkörpers durch die in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung wird zunächst eine Charge der Spallmaterialparlikel 13 in einen ersten Trichter 31 eingeführt, der die betreffenden Partikel 13 zu einem Behälter 17 hinleitet. In entsprechender Weise werden die Brutsloffpartikel 15 in einen Trichter 33 eingeführt, der diese Partikel 15 zu einem Behälter 19 hinleitet. Die beiden Behälter 17 und 19 sind in einem Gehäuse 35 angeordnet, das von einem horizontalen Träger 37 getragen wird. Dieser Träger 37 ist an den oberen Fnden von vertikal angeordneten Säulen 39 befestigt, die mit ihren unleren Enden an einer horizontalen Grundplatte 41 befestigt sind. Die Partikel 13 und 15 strömen durch am Boden ihrer zugehörigen Behälter 17 bzw. 19 enthaltene, im folgenden jeweils lediglich als Öffnung bezeichnete Austrittsöffnungen 21 bzw. 23 hindurch (F i g. 3), wenn ein Verschluß 43 in eine solche Lage gebracht ist, daß die Öffnungen freigegeben sind. Die betreffenden Öffnungen besitzen dabei jeweils eine solche Größe, daß eine bestimmte Stromstärke der jeweiligen Partikel erzielt wird. Dabei sind die erwähnten Öffnungen 21, 23 jeweils zumindest viermal größer als die maximale Abmessung (bzw. der Durchmesser) der Partikel in dem jeweils zugehörigen Behälter 17 bzw. 19.
Die durch die Öffnungen 21, 23 jeweils hindurchtretenden Partikel treffen auf eine schräg angeordnete Umlenkfläche 25 auf, die durch einen oberen kegelstumpfförmigen Bereich 45 einer Mischeinrichtung f gebildet ist. Diese Mischeinrichtung 47 enthält noch einen unteren, wesentlich schmaleren kegelstumpfförmigen Bereich bzw. Abschnitt 49, der sich nach unten zu dem in dem Formhohlraum 29 enthaltenen zv-
linderförmigen Hohlraum 27 hin erstreckt. Wie noch erläutert werden wird, gelangen die Partikel 13, 15 durch die Öffnungen 21, 23 in einem Stromstärkeverhältnis hindurch, das durch die Größe der betreffenden Öffnungen bestimmt ist. Die die Öffnungen 21, 23 verlassenden Partikel 13, 15 fallen zwar in getrennten Partikelströmen nach unten; sie werden jedoch bei ihrer Umlenkung und nach unten zu dem Formhohlkörper 29 hin erfolgenden Abprallbewegung entlang von Bahnen miteinander vermischt, die in F i g. 3 schematisch angedeutet sind. Die miteinander vermischten Partikel werden in den Hohlraum 27 des Formhohlkörpers 29 mit Hilfe einer Vibriereinrichtung 51 (Fig. 1 und 2) fest zusammengefügt. Die Vibriereinrichtung 51 ist auf der Grundplatte 41 angeordnet; sie besitzt ein oberes Vibrierelemcnt 53, das an einer Grundplatte 55 für den Formhohlkörper 29 angeklemmt ist.
Das die Behälter 17 und 19 aufnehmende Gehäuse 35 ist im wesentlichen rechteckförmig ausgebildet; es besitzt relativ breite Seitenwände 57 und schmale Stirnwände 59, die von einer Bodenwand 61 (F i g. 3) aus nach oben verlaufen. Die Bodenwand 61 ist dabei an der Tragplatte 37 in geeigneter Weise befestigt. Die Innenflächen der Seitenwände 57 bilden gegenüberliegende Seiten der Behälter 17 und 19. Diese Behälter 17 und 19 sind durch eine vertikal verlaufende gemeinsame Wand 63 voneinander getrennt. Diese Wand 63 erstreckt sich dabei zwischen den gegenüberliegenden Gehäuseseitenwänden 57. Die unteren Enden dieser Gehäuseseitenwände 57 sind mit nach innen und nach unten geneigten Bereichen versehen, welche eine ununterbrochene Partikelslrömung zu den am Boden der Behälter 17, 19 vorgesehenen Öffnungen 21, 23 hin erleichtern. Für die Schaffung der übrigen Seiten der Behälter 17 und 19 sind zwei vertikal verlaufende Seitenwände 65 vorgesehen und von der gemeinsamen Wand 63 beabslandet. Die Stirnwände 65 verlaufen dabei seitlich zwischen den Gehäuseseilenwänden 57.
Im Hinblick auf die Erzielung eines gleichmäßigen Gcmischs der zu vermischenden Partikel hat sich gezeigt, daß dies besonders gut bei relativ geringen Stromstärkeverhältnissen zwischen den Partikeln erzielt wird. Demgemäß wird im vorliegenden Beispiel die Größe der Öffnung 23 für die Gruppe der größeren Partikel IS vorzugsweise ziemlich dicht an eine bei dem Vierfachen des Durchmessers der durch die betreffende öffnung 23 hindurchtretenden Partikel 15 liegende Größe herangelegt. Die öffnung 23 erhält 5« dabei jedoch noch eine solche Größe, daß gleichmäßige Stromslärkeverhältnisse zwischen den Partikeln er/iclt werden und ein sporadisches Überbrücken der betreffenden öffnung verhindert ist. Die jeweiligen Stromstärkeverhällnissc zwischen den zu vermischenden Partikeln werden empirisch ermittelt und gesammelt, so daß die Größe der jeweiligen öffnung für ein bestimmtes Stromstärkcvcrhältnis zwischen den Partikeln schnell lind leicht bestimmt werden kann. Die Größe der das jeweilige Slromstärkevcrhällnis zwisehen den Partikeln bestimmenden öffnung 21 wird ebenfalls durch empirische Daten bestimmt.
Zur Einstellung des jeweils gewünschten Mischungsverhältnisses /wischen den zu verarbeitenden Partikeln 13 und 15 werden die öffnungen 21 und 23 durch entsprechende Einstelleinrichtungen jeweils eingestellt. Diese Einsielleinriehtungen enthalten gemäß Fig. 3 zwei Schiebeblöcke 71, deren jeder mit einer nach unten abgeschrägten Seitenwand 73 versehen ist, die an einer unteren Innenkante 77 ausläuft. Diese Innenkante 77 ist eine bewegliche Kante oder Wand für die zugehörige öffnung 21 bzw. 23. Die anderen Seiten der betreffenden Öffnungen sind durch die Unterkanlen der gemeinsamen Wand 63 und durch die Kanten der schräg verlaufenden Seitenwandteile gebildet. Jeder Block der Blöcke 71 ist auf der Gehäusebodenwand 61 gleitbar angeordnet.
An den oberen und äußeren Enden der Blöcke 71 ist jeweils eine Stange 79 vorgesehen, die an einem mit dem jeweiligen Block 71 verbundenen Bügel befestigt ist. Die Stangen 79 verlaufen jeweils horizontal und durch die Gehäusestirnwände 59 hindurch nach außen; sie tragen an ihren äußeren Enden jeweils ein Gewinde (nicht dargestellt), auf das Einstelleinrichtungen 81 (Fig. 1 und 2) aufgeschraubt sind, die an den Gehäusestimwänden 59 befestigt sind. Diese Einstelleinrichtungen sind in entsprechender Weise geeicht wie ein Mikrometer, so daß die Lage des jeweiligen Blockes 71 durch auf einer Außendrehhülse 82 (Fig. 1) der jeweiligen Einstelleinrichtung vorgesehene Markierungen angezeigt wirr1, wenn die betreffende Drehhülse 82 relativ zu einem feststehenden Innenzylinder 84 verdreht wird, der an der Stirnwand 59 des Gehäuses befestigt ist. Auf diese Weise kann die Kante 77 des jeweiligen Blockes 71 relativ zu der Wand 63 verschoben werden, und damit kann die jeweilige Öffnung 21 bzw. 23 relativ leicht eingestellt werden.
Um das Auftreten eines Partikelstroms durch die Öffnungen 21 und 23 gleichzeitig beginnen und beenden zu können, werden Einrichtungen, wie der mechanisch betätigte Verschluß 43, zur Bewegung zwischen einer Verschlußstellung, in der die betreffenden Öffnungen 21, 23 abgedeckt sind, und einer Öffnungsstellung, in der die betreffenden Öffnungen 21. 23 freigegeben sind, verwendet. Im vorliegenden Fall ist der Verschluß 43 durch eine Platte oder durch einen Schieber 83 mit rechteckförmigem Querschnitt gebildet. Die betreffende PiaHe bzw. der Schieber 83 ist dabei derart angeordnet, daß er entlang zweier voneinander beabstandetcr Führungsschienen 85 gleitbar ist und zwischen einer Verschlußstcllung. in der die Öffnungen 21 und 23 abgedeckt sind, und einer Öffnungsstellung, in der die betreffenden öffnungen freigegeben sind und Partikel durch sie hindurchtreten können, bewegbar ist. Der Schieber 83 N1 in Richtung auf die Verschlußstellung mit Hilfe eine; Zugfeder 87 (Fig. 2) vorgespannt. Die /.ujifciler 8" ist mit ihrem einen Ende an einem Bügel 89 befestigt und ihr anderes Ende ist an dem Schieber 83 hefe· stigt. Um den Schieber in seine öffnungsstellunt; /\ bewegen, wird eine Magnetspule 91 (F i g. 2) erreg» Diese Magnetspule 91 ist mit einem Bügel 93 an de: anderen Gehäuseseitenwand 57 befestigt. Auf eim Erregung der betreffenden Magnetspule 91 hin be wcgt ein Stößel den Schieber 83 in seine öffnungs stellung, wie dies aus Fig. 3 hervorgeht. In diese Stellung sind die öffnungen 21 und 23 freigegeben wodurch durch diese öffnungen Partikel 13, 15 hin durchfallen und auf die Umlenkfläche 25 auflrcffcn Auf eine Abcrregung der Magnetspule 91 hin zieh die Feder 87 den Schieber 83 in dessen Verschluß stellung zurück. Dadurch wird der Pariikclstron durch die beiden öffnungen 21 und 23 nahezu gleich zeilig beendet.
Durch Umlehkcn der Partikel 13. 15 entlang de
kegelstumpfförmigen Umlenkflächen bzw. Abschnitte hohlkörper als Teil eines Graphit-Kernbrennstoffele
(Fig. 3) lensloff überzogen. Die Brutstoffpartikel bestehen
etwa 40° liegeaDer
der untere kegel- ^* tikl stoff. Die Größe der rechteckformigen Öffnung 21 für die Spaltmaterialpartikel beträgt etwa 0,079 cm«,
d di GÖß d Öff 23 K die B^l0ffpar
sehen etwa 8 und M liegen.
-te vorzugsweise zwi- -
30
h Hohlraum27 aufwe siofe Hohlräume 27 sechs Hohlräume 27 autwemL«e beabstandet
sind ui glf ^" Winkeln voneinande
auf einem Ks "m T dlJ ^e^5 Zylinders ist ein verteüt angeordnet. In der M.tte des A^rnae
Gewindelochvorgese en das «^ nimmt, mit deren Hi«es ^ ^ 9? befe. hr° stPAn dei^oS en Ende des Formhohlkörpers %gl einIrefsiörmige^ nach oben wegstehender An-
,f ιοί Lbi de den eine komplementär geformte öffnung in der Unterseite der kreisförmigen Platte 97
iTrnm Die Platte 97 und die daran befestigte aufnimmt. De mttev/ Ansatz 103
Mischeinnehung47 s d damit un ^
ie \ anwachse c£ Formhohlk^ers 29 wird die die Langsachse des ™rai Stellungen gebracht, in
S^enÄS^2,?S?ungS.27 ausgedenen sie zu aen ei Partikeln gefüllt werden.
Äu} di'i Weise kann" 'die Seirichtung 47 icnnell von einem Hohlraum 27 zum nächsten Hohlscnnen von cnici ,· ausgerichtet werden,
i "d ΓνοΙϊΑΑ» 27 mit Parti-HiUiQt Sofern erwünscht, kann der Boden e-Η? HoWraums t^ mit e^er kleinen Markierungs- hJh? Kt daraestellt) vorgesehen sein, die hochs ehtdi KennugSn enthält, welche jeweils eine Kennummer an dem betreffenden Ende des jeweili-Sn KeirTennstoffkörpers hervorrufen. Ein solcher Kernbrennstoffkörper ergibt sich, nachdem ein geeig-Sef Hüss Seitsbindemittel, wie z. B. Teerasphalt, Z..Hmi eweilieen mit Partikeln gefüllten Hohlraum 27 eineeführt und ausgehärtet ist. Bezüglich des dar- «Stellten Formhohlkörpers 29 sei noch bemerkt, daß Sr aus einem geeigneten Material, wie aus rostfreiem Stahl besteht, in welchem die Kernbrennstoffkörper zur Aushärtung des Bindemittels getrocknet werden können. Es ist aber auch möglich, den Form-3,2 mm.
Bei den genannten Einstellungen ist die geringere Abmessung bei den öffnungen 21 und 23 jeweils größer als das Vierfache des Durchmessers des größten Partikels in dem jeweiligen Behälter 17 bzw. 19. Die Querschnitlsflächen der rechteckformigen öffnungen 21, 23 entsprechen den Querschnittsflächen von kreisförmTgen Öffnungen mit einem Durchmesser von etwa 3,2 mm bzw. etwa 3,3 mm. Zur Erzielung einer angemessenen Steuerung der Stromstärke der Partikel können kreisförmige öffnungen verwendet werden; öffnungen mit einem rechteckformigen oder quadratischen Querschnitt werden jedoch bevorzugt verwendet, da derartige Querschnitte die Einstellung der Partikel wesentlich genauer vorzunehmen gestatten und darüber hinaus geringere Stromstärken erzielt werden können, ohne daß es zu einer Überbrückung der jeweiligen Öffnung kommt. Die Partikel strömen durch jede Öffnung in einer Menge von etwa 1,1 g pro Sekunde hindurch. Die dabei erhaltenen Mischungen sind in verschiedenen Stufen über die Höhe verschiedener mit Partikeln gefüllter Hohlräume untersucht worden. Die prozentuale Abweichung von einem 500/oigen Spaltmaterialgehalt in den verschiedenen Stufen lag maximal zwischen 1,8 und 2,1 n,\·. Die mittlere Abweichung lag zwischen 0,6 und 0,8 0Zo, und die normale Abweichung lag bei 0,8 bis 1 0Zo. Die erhaltene Mischung bzw. das erhaltene Gemisch dci Partikel besitzt eine ziemlich dicht bei der theoretisch maximalen gleichmäßigen Verteilung liegende Partikelverteilung.
Mit anderen Mischungen aus ähnlichen Spaltmatc rialpartikeln und Brutstoffpartikeln, die in Menger über 1,1 g/sec abgegeben wurden, wurden ebenfall· gute Ergebnisse erzielt. Ferner wurden auch in den Fall gute Ergebnisse erzielt, daß die Spaltmaterial partikel etwa 9,2 °/o des gesamten Partikelstroms au Spaltmaterialpartikeln und Brutstoffpartikeln aus machten.
4o
45
So
55
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

1 ^ 2 Partikeln (13, 15) in eine entsprechende Lage Patentansprüche: schwenkbar ist.
1. Vorrichtung zur Füllung eines Formhohlkör- 5
pers mit einem gleichmäßigen Gemisch von zu
verschiedenen Gruppen unterschiedlicher Größe Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und Dichte gehörenden, zu einem Kernbrenn· zur Füllung eines Formhohlkörpers mit einem gleichstoffkürper zu verarbeitenden Partikeln, mit den mäßigen Gemisch von zu verschiedenen Gruppen unverschiedenen Gruppen von Partikeln zugeordne- io terschiedlicher Größe und Dichte gehörenden, zu ten, Austritlsöffnungen für die in ihnen befindli- einem Kernbrennstoffkörper zu verarbeitenden Partichen Partikel aufweisenden Behältern, aus denen kein, mit den verschiedenen Gruppen von Partikeln die Partikeln zugleich über geneigte, einander ge- zugeordneten, Austrittsöffnungen für die in ihnen begenüberstehende und nach unten zu einer Mün- findlichen Partikel aufweisenden Behältern, aus dedung zusammenstrebende Umlenkflächen in eine 15 nen die Parükßl zugleich über geneigte, einander geobere Öffnung des Formhohlkörpers zu leiten genüberstehende und nach unten zu einer Mündung sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich zusammenslrebende Umlenkflächen in eine obere die Austritlsöffnungen (21, 23) in den Böden der Öffnung des Formhohlkörpers zu leiten sind.
Behälter (17, 19) befinden und nebeneinanderlie- Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von gend nach unten auf eine der Umlenkflächen (25, 20 Kernbrennstoffkörpern aus Partikeln, die zumindest 45,49) gerichtet sind, dali die Größe der Austritts- zu zwei Gruppen vuii Kernbrcnnsloffpartikeln gehööffnungen (21, 23) relativ zueinander so wählbar ren, welche unterschiedliche Größe und Dichte besitist, daß sich bestimmte Stromstärkeverhältnisse zen und in einem bestimmten Verhältnis zueinander zwischen den Partikeln (13, 15) der verschiede- gleichmäßig miteinander zu vermischen sind, bekannt nen Gruppen entsprechend der gewünschten Mi- 25 (USA.-Patentschrifl 3 329 744). Bei einer nach dieschung ergeben, und daß die Umlenkflächen (25, sem bekannten Verfahren arbeilenden Vorrichtung 45, 49) so nahe einander gegenüberstehen, so ge- sind in Zylindern bewegbare Kolben vorgesehen, neigt und so hoch sind, daß die Partikeln (13, 15) durch die pulverförmiges Material nach oben zu den mehrfach an ihnen reflektiert werden, bevor sie in Decköffnungen der betreffenden Zylinder hin gedie obere Öffnung des Formhohlkörpers (27, 29) 30 drückt wird. Im Bereich dieser Öffnungen wischt ein gelangen. Wischerblatt periodisch das Pulver von der Oberseite
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- der Zylinder weg und leitet es seitlich derart ab, daß kennzeichnet, daß die einander gegenüberstehen- es in einen Trichter hineinfällt. Dadurch werden jeden Umlenkflächen (25, 45, 49) die Innenflächen weils gleichzeitig diskrete Mengen von eine hohe eines kegelstumpfförmigen Trichters sind. 52 Dichte besitzenden Pulverteilchen und von eine nied-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- rige Dichte besitzenden Pulverteilchen abgeführt, durch gekennzeichnet, daß die Umlenkflächcn Der konstruktive Aufwand der betreffenden bekann-(25, 45, 49) jeweils einen oberen Abschnitt (25) ten Vorrichtung ist jedoch relativ hoch.
und einen unteren Abschnitt (49) aufweisen und Im Zusammenhang mit der Herstellung von Kern-
die oberen Abschnitte (25) stärker in bezug auf 40 brennsloffelementen ist es bereits bekannt (französi-
die Vertikale geneigt sind als die unteren Ab- sehe Patentschrift 1482 610), eine Einrichtung zu
schnitte (49). verwenden, bei der in einen mit Partikeln gefüllten
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- Formhohlraum ein flüssiges Bindemittel eingeführt kennzeichnet, daß die oberen Abschnitte (25) un- und ausgehärtet wird. Bei der betreffenden bekannten ter einem Winkel zwischen etwa 35° und 45° und 45 Einrichtung läßt sich jedoch nicht ohne weiteres die die unteren Abschnitte (49) unter einem Winkel Herstellung eines Kernbrennstoffkörpers gewährleizwischen etwa 8' und 12° in bezug auf die Verli- slen, der aus einem gleichmäßigen Gemisch von zu kale geneigt sind. verschiedenen Gruppen unterschiedlicher Größe und
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis Dichte gehörenden zu verarbeitenden Partikeln bc-
4, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer 50 steht.
Verschluß (43) zum Schließen der Austrittsöff- Es ist ferner eine Vorrichtung zur Herstellung von
nungen (21, 23) der Behälter (17, 19) vorgesehen Kernbrennstoff elementen bekannt (USA.-Patenl-
ist. Schrift 3 141 911), bei der zur Verdichtung eines von
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis der betreffenden Vorrichtung aufgenommenen pul-
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (17, 55 verförmigen Materials diese Vorrichtung in Schwin-19) nach unten hin geneigt verlaufende Wände gungen versetzt wird. Durch diese bekannte Vorrich-(57, 59, 65) aufweisen und daß ihre Austrittsöff- lung ist es jedoch ebenfalls nicht ohne weiteres mögnungen (21, 23) viereckig ausgebildet sind. lieh, einen Formhohlkörper mit einem gleichmäßigen
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis Gemisch von zu verschiedenen Gruppen unterschied-
6, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen 60 Hcher Größe und Dichte gehörenden, zu einem Kern-(51) vorgesehen sind, die den Formhohlkörper brennstoffkörper zu verarbeitenden Partikeln zu fül-(27, 29) bei in dessen Hohlraum (27) einströmen- len.
den Partikeln (13,15) vibrieren lassen. Es ist ferner bereits ein Verfahren zur Herstellung
8. Vorrichtung nach cin^m der Ansoriichc ] bis imines festen Ksrnbrsnnstoffkorosrs vorgeschlagen
7, dadurch gekennzeichnet, daß der Formhohl- 65 worden (deutsche Offenlegungsschrift 1 906 269), gekörper (27, 29) eine Vielzahl von auf dem Um- maß dem in einer Kammer Kernbrennstoffpartikel fang eines Kreises angeordneten Einzelhohlräu- mit einem Bindemittel zusammengepreßt werden, men (27) enthält, von denen jeder zur Füllung mit Hierdurch läßt sich jedoch ebenfalls^nicht ohne wei-
DE19691928100 1968-06-06 1969-06-03 Vorrichtung zur Füllung eines Form hohlkorpers mit einem gleichmaßigen Ge misch von zu verschiedenen Gruppen unter schiedlicher Große und Dichte gehören den, zu einem Kernbrennstoffkorper zu ver arbeitenden Partikeln Expired DE1928100C (de)

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DE1928100B2 true DE1928100B2 (de) 1972-07-13
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DE1928100A1 (de) 1970-04-30
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BE733760A (de) 1969-11-03
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