DE1928541C3 - Stabilisierte thermoplastische Formmassen - Google Patents

Stabilisierte thermoplastische Formmassen

Info

Publication number
DE1928541C3
DE1928541C3 DE1928541A DE1928541A DE1928541C3 DE 1928541 C3 DE1928541 C3 DE 1928541C3 DE 1928541 A DE1928541 A DE 1928541A DE 1928541 A DE1928541 A DE 1928541A DE 1928541 C3 DE1928541 C3 DE 1928541C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
polymer
percent
sample
cytidine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1928541A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1928541B2 (de
DE1928541A1 (de
Inventor
Hiromichi Fukuda
Shinichi Tokio Ishida
Noboru Ohshima
Takeshi Sato
Nobumitsu Yano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Asahi Kasei Corp
Original Assignee
Asahi Kasei Kogyo KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Kasei Kogyo KK filed Critical Asahi Kasei Kogyo KK
Publication of DE1928541A1 publication Critical patent/DE1928541A1/de
Publication of DE1928541B2 publication Critical patent/DE1928541B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1928541C3 publication Critical patent/DE1928541C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/16Nitrogen-containing compounds
    • C08K5/34Heterocyclic compounds having nitrogen in the ring
    • C08K5/3442Heterocyclic compounds having nitrogen in the ring having two nitrogen atoms in the ring
    • C08K5/3462Six-membered rings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft stabilisierte thermoplastische Formmassen.
Im allgemeinen neigen organische Polymere, wenn sie der Luft und, oder ultravioletter Strahlung ausgesetzt werden, zu oxydativem Abbau. Ozon zersetzt die meisten Polymeren und auch Hitze fördert die oxydative Zerstörung und Zersetzung von Polymeren.
Insbesondere unterliegen Polymere, wie Polyacetale, synthetische Diolefinkautschuke. Polyolefine. Vinylchloridpolymerisate und -mischpolymerisate, Polyamide, Polyurethane und Polyalkylenoxide, leicht der Zersetzung durch Hitze Ünd/odef Licht, Diese Polymeren wurden bislang gewöhnlich gegen eine derartige Zersetzung bzw, einen solchen Abbau slabl· lisierl, indem man ihnen eine kleine Menge verschiedener Ariliöxydantien und/öder Abbauinhibitoren einverleibte. Hierzu wurden im allgemeinen Phenole und aromatische sekundäre Amine Verwendet.
Es ist bekannt, daß Polymermassen durch Phenole verfärbt werden. Weiterhin kann man mit Phenolen Polyamide und Polyurethane nicht wirksam stabilisieren. Insbesondere werden Bisphenole selbst durch die Einwirkung von Luft und Hitze verfärbt.
Die aromatischen sekundären Amine finden als Stabilisatoren verbreitete Anwendung und ergeben bezüglich der thermischen Stabilität einen bemerkenswerten Effekt. Sie führen jedoch ebenfalls zu einer
ίο Verfärbung der Polymermassen.
Ferner hat man verschiedene Klassen von heterocyclischen Verbindungen als Stabilisatoren für verschiedene Arten von Polymerisaten vorgeschlagen. So nennt die deutsche Auslegeschrift 12 08 072 Tnphenodioxazin-, Isophenoxazon-, Triphenooxathiazin- und substituierte 1,4-Benzochinonverbindungen als Stabilisatoren für Poly-ct-olefine oder Γ jlystyrole. Die österreichische Patentschrift 2 40 854, die britische Patentschrift 9 91 205 und die französische Patentschrift 14 97191 beschreiben substituierte 2-(2 -Hydroxyphenyij-benzotriazoie bzw. -naphthotriazole als Stabilisatoren für hochpolymere Materialien. Aryl-1,3,5-triazine als Stabilisatoren sind in den USA.-Patentschriften 32 42 175 und 32 44 708 sowie in der britischen Patentschrift 10 18 107 genannt worden. Des weiteren beschreibt die USA.-Patentschrift 32 68 545 Polymerisate, insbesondere chlorierte organische Verbindungen, die als Stabilisatoren Monomere oder Polymere von 2,6-disubstituierten 4,8-Di-
jo chlorbenzo-[l-2,4-5]-bisoxazolen enthalten. Ferner nennt die USA.-Patentschrift 33 38 865 2,4-disubstituierte l,2,4-Thiadiazolidin-3,5-dithione als Stabilisatoren für Polyolefine, und schließlich sind aus der französischen Patentschrift 15 02917 Stabilisatoren für organische Substanzen bekanntgeworden, die sich von substituierten Phthalazolen ableiten.
Die in diesen Vorveröffentlichungen genannten Verbindungsklassen verleihen jedoch den damit stabilisierten organischen Verbindungen bzw. Polymerisäten nur bei verhältnismäßig kurzer Einwirkung ultravioletter Strahlen eine gewisse Lichtbeständigkeit und/oder wirken nachteilig auf andere physikalische Eigenschaften bei den mit derartigen Verbindungsklassen stabilisierten organischen Substanzen, wie Zugfestigkeit oder Dehnung.
Da jedoch Polymermassen häufig unter Bedingungen zum Einsatz kommen, bei denen sie gewöhnlich längere Zeit der Einwirkung von Licht, insbesondere von UV-Strahlung, ausgesetzt sind, teilt ihre Verfär-
w bung ein ernstes Problem dar. weshalb sich die Erfin lung die Aufgabe stellt, Polymermassen zu schaffen, die über einen längeren Zeitraum gegen die Einwirkung von Licht. Hitze undoder Sauerstoff stabil sind. Es wurde gefunden, daß sich diese Aufgabe durch den Zusatz bestimmter Pyrimidinverbindungen zu den 7U stabilisierenden Polymeren lösen läßt.
Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von Pyrimidinbasen der allgemeinen Formel
(I)
in Mengen Von 0,001 bis lO Gewichtsprozent als gegen
Oxydation und Lichteinwirkung stabilisierender Zusatz zu organischen thermoplastischen polymeren Kunststoffen, in der R2 ein Wasserstoffatom oder ein gegebenenfalls acetylsubstituierter Glucosyl-, Ribosyl- oder Xylosylrest ist, R3 ein Wasserstoffatom oder die Melhylgruppe bedeutet und R4 die Hydroxyl- oder Aminograppe ist, wobei R2 nur dann ein Wasserstoffatom ist, wenn R4 eine Aminogruppe ist.
Die durch die vorstehende Formel wiedergegebenen Pyrimidinbasen werden gewöhnlich als Cytosin (4-Amino-2-(lH)-pyrimidon), Uracil (4-Hydroxy-2-(lH)-pyrimidon) oder Cytosin- bzw. Uracilderivate bezeichnet.
Diese Pyrimidinbasen sind ungiftig, so daß sie unbedenklich und unbeschränkt verwendet werden können.
Man kann diese Pyrimidinbasen zwar synthetiscli herstellen, jedoch erhält man sie einfacher durch chemischen Abbau natürlich vorkommender Nucleinsäuren. Beispiele erfindungsgemäß zu verwendender Pyrimidinbasen sind:
Cytosin (= 4-Amino-2(l H)-pyrimidon),
Cytidin (= l-Ribosyl^-keto^amino-
pyrimidin),
l-Xylosyl-I-keto-^aminopyrimidin,
l-Glucosyl-l-keto-^aminopyrimidin,
l-(2,3,5-Triacetylribosyl)-2-keto-4-amino-
pyrimidin.
l-(2,3-Isopropylidenribosyl)-2-keto-4-amino-
pyrimidin,
l-Ribosyl-2-k'.to-4-amino-5-methylpyrimidin,
Uridin (= l-Ribosyl^-keto^-hydroxy-
pyrimidin),
Thymidin (= l-Ribosyl-i-keto^-hydroxy-
5-methylpyrimidin),
l-GlucosyW-keto^hydroxypynmidin,
l-Glucosyl^-keto^-hydroxy-S-methylpyrimidin.
Beispiele von Polymeren, die sich erfindungsgemäß stabilisieren lassen, sind Polyolefine, Polydiolefinc, Polyalkylenoxyde, Polyamide, Polyurethane, Polyester, Polyäther, Polythioäther, Polyvinylverbindungen, Polyolefinhalogenide, Polyacetale und Mischpolymere dieser Verbindungen.
Besonders wirksam sind die erfindungsgernäß verwendeten Pyrimidinbasen bei Polyoxymethylendiacetat, Polyoxymethylendiäther und Polyoxymethylen-Mischpolymeren, die in der Hauptkette und als Endgruppen andere Einheiten als Oxyäthylengruppen enthalten, die durch die Einwirkung von Licht leichter verfärbt werden als andere Polymere.
Die Formmassen der Erfindung zeigen über einen langen Zeitraum eine bemerkenswerte Beständigkeit gegen Lichteinwirkung, das heißt, das Aussehen der Formmassen ändert sich nicht selbst nach 200stündiger Bestrahlung mit ultraviolettem Licht, übliche Formmassen, die herkömmliche Stabilisatoren wie 5-Aminouracil. 5-Aminocytosin oder Derivate dieser Verbindungen enthalten, vergilben bereits nach 50 Stunden.
Die Pyrimidinbasen selbst sind gegen Hitze, Lichl., Säuren und Alkalien beständig und können in Kombination mit anderen Antioxydationsmitteln, Schutz^ stoffen, Weichmachern, Stabilisatoren, Vulkanisatiönsbeschleunigern, Füllstoffen, Antistatika, Farbstoffen!, Pigmenten und anderen üblichen Kunststoffzusätzen verwendet werden, wobei in einigen Fällen ein sogenannter synergistischer Effekt auftritt, Der Gehalt der Formmassen an solchen Zusatzstoffen kann zwischen 0,001 und 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polymere, liegen. Bevorzugt sind Zusatzstorfkombinationen aus 1. mindestens einer Pyrimidinbase der allgemeinen Formel I, 2. mindestens einer Phenolverbindung und 3. mindestens einer stickstoffhaltigen Verbindung, wie einem Polyamid, Mischpolyamid, PoIyesteramid, Dicarbonsäuredihydrazid - Harnstoff- Diamin-Kondensationsprodiikt und Dicyandiamid, wobei, wie aus den Beispielen ersichtlich, ein sogenannter synergistischer Effekt auftritt.
Obwohl bereits eine sehr kleine Menge Pyrimidinbase von nur 0,001 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polymere, wirksam sein kann, setzt man den Formmassen, bezogen auf das Gewicht des Polymeren, vorzugsweise 0,01 bis 5 Gewichtsprozent Pyrimidinbasen zu. Die vorstehend genannte obere Grenze wird durch wirtschaftliche Überlegungen und auf Grund arbeitstechnischer Parameter bestimmt und stellt somit keinen Grenzwert dar, der im Hinblick auf die Brauchbarkeit nicht überschritten werden dürfte.
Man kann daher zwar das Polymere mit 10 oder mehr Gewichtsprozent Pyrimidinbase stabilisieren, jedoch ist die Verwendung so hoher Mengen an Pyrimidinbase gewöhnlich unwirtschaftlich.
Man kann die erfin-iungsgemäß zu verwendenden Pyrimidinbasen den Formmassen nach beliebigen geeigneten Methoden und zu einem beliebigen Zeitjo punkt während der Verarbeitung und Herstellung der Formmassen einverleiben oder auf gefertigte Polymergegenstände auftragen bzw. diese darin tauchen.
Die Beispiele erläutern die Erfindung. In den Beispielen bedeuten, wenn nicht anders angegeben, Angaben in Prozent jeweils Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Polymers.
Beispiele 1 bis 1 b
Stabilisieren von Polyaceialen
Es wird jeweils 1 kg Polyoxymethylendiacetat (nachstehend POMD abgekürzt), hergestellt durch Polymerisation von Formaldehyd und anschließendes Acetylieren mit Essigsäureanhydrid, das bei 600C in einem Lösungsmittelgemisch aus gleichen Gewichtsmengen Tetrachloräthan und p-Chlorphenol eine Viskositätszahl von 2,0 besitzt, mit Cytidin (Cytosinribosid) oder Uridin (Uracilribosid) in den in der Tabelle 1 angegebenen Mengen gemischt. Nach innigem Durchmischen der Polymermasse wird jeweils ihre thermische Stabilität und Lichtbeständigkeit bestimmt.
Vergleichsversuch
1 kg POMD wird jeweils mit mindestens einem bo Mischpolyamid, Polyaminotriazol, Harnstoff, Diphenylamin und/oder Harnstoff-Adipinsauredihydrazid-Hexamethylendiamin-Kondensationsprodükl als Stabilisator Versetzt. Dann wird die Polymermasse innig durchgemischt, Datifl bestimmt man die thermische b5 Stabilität und die Lichtbeständigkeit. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle I aufgeführt. Die Polymermasse enthält jeweils 0,2% 2,2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-tert.-butylphenol).
Tabelle I
Beispiel Zusätze
Nr.
1 Harnstoff
2 l,(2,3,5-TriacetyIribosyl)-2-keto-4-aminopyrimidin
3 Cytidin (Cytosinribosid)
4 Uridin (Uracilribosid)
5 Copolyamid aus Hexamethylenadiparmd, Hexamethylensebacamid und Caprolactam
6 Polyaminotriazol, hergestellt aus Sebacinsäurehydrazid
7 Harnstoff-Adipinsäure-dihydrazid-Hexamethylendiamin-Kondensat
8 Diphenylamin
9 Copolyamid aus Hexamethylenadipamnd, Hexamethylensebacamid und Caprolactam plus
Diphenylamin
10 Polyaminotriazol
hergestellt aus Sebacinsäurehydrazid plus Diphenylamin
11 Harnstoff-Adipinsäuredihydrazid-Hexamethylendiamin-Kondensat mit Diphenylamin
12 Copolyamid aus Hexametb.ylenadipamnd, Hexamethylensebacamid und Caprolactam mit Cytidin (Cytosinriboüid)
13 Polyaminotriazol
hergestellt aus Sebacinsäurehydrazid mit Cytidin (Cytosinribosid)
14 Harnstoff-Adipinsäure-dihydrazid-Hexamethylendiamino-Kondensat mit Cytidin (Cytosinribosid)
15 Harnstoff-Adipinsäure-dihydrazid-Hexamethylendiamin-Kondensat mit Uridin (Uracilribosid)
16 Keine Zusatzstoffe
') % bedeutet Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyoxymcthylendiacelatgewicht
Zusatz R(%) ) Slml/gr1) Z-Werr) Lichl- Beständigkeit5)
menge1) verfärbt
2,0 94,3 sehr groß 80 unverändert
0,5 98,9 14 98 desgl.
0,5 99,0 13 98 desgl.
0,5 99,0 13 98 schwach
2,0 97,50 100 95 verfärbt
desgl.
2,0 96,21 142 00 unverändert
1,0 99,1 12 98 dunkelbraun
0.5 82,0 sehr groß 85
2,0 dergl.
98,0 80 95
0.1
2,0 desgl.
97,3 120 87
O.I
1.0 dunkelbraun
99,2 11 98
0.1
2,0 unverändert
98,70 17 97
0.1
2,0 nicht
97,6 90 89 ve. färbt
0.1
I.O unverändert
99,3 8 99
0.1
1.0 desgl.
99,3 8 99
0.1 schwach
O 70 sehr groß 95 verfärbt
jeweiligen Polymer.Tiasse gemessenen Weißgrad an.
) Die Lichtbeständigkeit wird an einer wie bei 4) liergessellten Probeplatte mit Hilfe eine» Fade-O-Metcrs bestimmt und als Aussehen der Probeplalle. nachdem sie 192 Stunden der Einwirkung von I> h! ausgesetzt wurde, angegeben.
Aus den Ergebnissen der Tabelle 1 ist zu ersehen, daß sowohl Cytidin als auch Uridin POMD eine bemerkenswerte Beständigkeit gegen Hitze und ultraviolette Strahlung verleihen können und man durch das Zumischen dieser Stoffe zu POMD thermisch stabilisierte und lichtstabilisierte Polyoxymethylene·. Formmassen erhält.
Weiterhin ist festzustellen, daß man bei der Verwendung des Copolyamide oder Hamstoff-Adipinsäuredihydrazid - Hexamethylendiamin * Konclensationsproduktes zusammen mit einer Pyrimidinbase bei POMD eine^i bemerkenswerten synergistiüchen Effekt erzielt.
Beispiel 17
Stabilisierung von Polyacetalen
In einen 1 1 fassenden Dreihalskolben wird ein Gemisch aus 258 Teilen Tetradekandisäuredihydrazid, 116 Teilen Hexamethylendiamin und 50 Teilen Harnstoffgegeben. Der KolbeninhaU wild auf 200° C erhitzt, wobei er zu einer farblosen transparenten Flüssigkeit schmilzt. Man läßt die Schmelze 300 Minuten im Stickstoffstroni bei 200° C reagieren, wobei ihre Viskosität allmählich ansteigt, das Gemisch während der 2. Hälfte der Reaktionsdauer allmählich trübweiß wird und man schließlich eine viskose durchsehet-
ρ, ϊ
i
ncnclc Flüssigkeit erhält. Dann läßt man die Flüssigkeit unter einem Druck von 1 Torr weitere 300 Minuten reagieren, um die Reaktion zu Ende zu führen. Man erhält 250 Teile einer weißen Polymermasse. 1 kg POMD mit einer Viskositätszahl von 1,70 wird mit 1 % des so hergestellten Produkts in Pulverform, 0,5%4,4'-Butylidcn-bis-|3-rnethyl·6-tert.-butylphenolformiat) und 0,1% Gytidin versetzt.
Diese Formmasse wird innig verknetet und dann bei 1900C durch Spritzgießen zu 3 mm starken Probeplatten verformt.
Ein Teil der so hergestellten Probeplattcn wird dann unter Luftzutritt 120 Minuten auf 222P C erhitzt. Wobei ein Gewichtsverlust von 1,3% auftritt.
Die Weiße der Probeplatten, als Z-Wert angegeben, beträgt 99. Dann wird die Probeplattc pulverisiert und durch Spritzgießen aus diesem Pulver erneut eine gleiche Platte hergestellt. Diese Umarbeitung wird 5mai wiederholt, wobei weder eine Verfärbung noch eine Verschlechterung der Eigenschaften zu beobachten ist.
Vergleichsversuch
Der Vergleichsversuch wird genau wie das Beispiel 17 durchgeführt, wobei jedoch andere Bestandteile des Probengemisches verwendet werden. Es wird nämlich ein Gemisch aus I kg des vorstehend angegebenen POMD verwendet, dem man I s% eines Mischpolyamids, hergestellt aus Hexamethylenadipamid, Hexamethylensebacamid und Caprolactam. 0,5%4,4'-Butyliden-bis-(3-methyl-6-tert.-butylphenol) und 0,1% Diphenylamin zusetzt. Die aus diesem Gemisch hergestellten Probeplatten weisen nach 120 Minuten Wärmebehandlung bei 222 C einen Gewichtsverlust von 10% auf und werden dunkelbraun.
Dann wird eine Probeplatte mehrmals umgearbeitet, indem man sie pulverisiert und das dabei erhaltene Pulver durch Spritzgießen wieder zu einer wie die Ausgangsplatte geformten Probeplatte ausformt. Dabei stellt man eine Verfärbung (hellgelb) bereits nach dem zweiten Umarbeiten fest.
Beispiel 18
Stabilisieren von Mischpolyacetalen
1 kg eines Poiyoxvmethylens, das etwa 2 Gewichtsprozent Oxyäthyleneinheiten enthält, wird mit 5% 2,2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-tert.-butylphenol) versetzt. Dieses Gemisch wird in vier etwa gleich große Teilmengen aufgeteilt, denen man die in der Tabelle II aufgeführten Zusätze zumischt. Jede Probe wird in einem Walzenmischer bei 180rC innig durchgemischt und verknetet, worauf man sie mitteis einer Heißpresse zu einer 0,5 mm starken Folie ausformt. Die Folien werden in einem Fade-O-Metcr mit ulfravioletler Strahlung bestrahlt. Das Vergilben der Folie ist eiri Maß für die Verfärbung.
Tabellen
Probe Zusatzstoffe
a) 0,08% Dicyandiamid
b) 0.03% Maleinsäureamid
und
0,08% Dicyandiamin
c) 0.05% Cytidin
Licht- K2n 1)
beständig-
kcit1)
gelb 0.0 j
gelb 0,02
unver- 0.02
ändert
unverändert
0.02
d) 0,05% Cytidin
0,05% Dicyandiamid
1IAIs Maß Tür die Lichtbeständigkeit wird das Aussehen der Folie angegeben, nachdem man sie 192 Stunden belichtet hat.
2) Km ist die Geschwindigkeitskonstante der thermischen Zersetzung, wobei als Parameter der Gewichtsverlust der Folie -nch einer Wärmebehandlung bei 222"C während I Minute angegeben wird.
Beispiel 19
Stabilisieren von Polyurethanen
In einen I 1 fassenden Dreihalskolben werden 100 g eines Glykols mit endständigen Hydroxylgruppen und niederem Molekulargewicht, hergestellt durch Umsetzen von Polytetramethylenoxyd-glykol mit einem Molekulargewicht von etwa 1000 und 2,4-StiIbendi-
isocyanat, und 16,8 g Methylen-bis-(4-phenylisocyanat) gegeben. Man erhitzt dieses Gemisch und läßt es 1 Stunde bei 95 C reagieren. Man erhält ein Vorpolymeres, das dann zusammen mit 13,9 g Methylen-bis-(4-phenylisocyanat) in Methylenchlorid gelöst wird.
•to Diese Lösung wird mit einer kleineren MengeÄthylendiamin versetzt, um das entstandene Polyurethan auszufällen.
Das so erhaltene Polyurethan wird dann gründlich mit Methanol gewaschen und getrocknet.
1 kg dieses Polyurethans wird dann jeweils mit dem in der Tabelle III angegebenen Zusatzstoff versetzt. Jedes der so erhaltenen Gemische wird dann durch Preßformen bei 200CC unter einem Druck von 20 kp/cm2 zu einer 3 mm starken Probeplatte ausge-
formt. Die Probeplatten werden dann 25 Stunden mit einem Fade-O-Meter bei 55°C mit ultraviol&tfem Licht bestrahlt.
Dann wird die Zugfestigkeit der Probeplatte bestimmt.
100
Man bestimmt die durch die Formel
Zugfestigkeit der Probeplatte nach dem Belichten mit UV-Strahlung Zugfestigkeit der Probeplatte vor dem Belichten mit UV-Strahlung
definierte Dauerfestigkeit (%) und die Verfärbung der Probeplatte als Maß für die Lichtbeständigkeit der Polymermasse bzw. der Probe.
Ein von der Probeplatte abgeschnittenes Stück wird zur Bestimmung der thermischen Stabilität der Probe 6 Stunden an der Luft auf 150° C erhitzt, wobei als Parameter die sogenannte Dauerstabilität, die durch die Formel
Zugfestigkeit der Probe nach der Wärmebehandlung
100
definiert ist, und die Verfärbung der Probe bei der Wärmebehandlung bestimmt und angegeben werden. Die Ergebnisse dieser Versuche sind in der Tabelle III aufgeführt.
ro
Tabelle III
Probe Zusatzstoffe Lichtbeständigkeit Verfärbung2) I braun Thermische Stabilität Verfärbung2)
Dauef- unverändert Dauer-
festigkeit'; schwach verfärbt fcstigkeit') gelb
a keine 20 gelb 67 unverändert
b Cytidin 87 92 kaum verfärbt
C Uridin 84 90 schwachgelb
■a l,l,3-Tris-(2-methyl-4-hydroxy- 58 80
Vergleichstest 5-tert.-dibutylphenyl)-butan
Die Verfärbung wird dabei in der gleichen Weise wie im vorhergehenden Beispiel bestimmt.
Beispiel
Stabilisieren von Polyamiden
1 kg Nylon-6-Flocken mit einer relativen Viskosität von 3,0 wird jeweils mit dem in der Tabelle IV angegebenen Zusatzstoff versetzt. Die Probe wird jeweils innig gemischt und dann durch einen Extruder mit einem Durchmesser von 20 mm zu Endlosfäden mit einem Titer von 50 Denier verpreßt. Diese Endlosfäden werden dann gealtert, indem man sie unter Luftzutritt 1 Stunde auf 2000C erhitzt. Man bestimmt die Festigkeit und Dehnung Vor und nach dem Altern sowie das Aussehen des Endlosfadens.
Tabelle IV
Probe Zusatzstoffe
Zugfestigkeit, kp/cm2
vor dem Altern
a keine 960
b a-Naphthylamin 970
c Ν,Ν'-Diphenylparaphenylendiamin 920
d Cytidin 945
e Uridin 936
nach dem
Altern
610
850
890
920
912
Dehnung, %
vor dem nach dem Allem Altern
320
350
360
381
352
18
303
360
326
320
Lichtbeständigkeit (Aussehen)
schwachgelb braun
dunkelbraun fast farblos fast farblos
Beispiel 21 Stabilisierung von Polypropylen
45 Tabelle V
100 g Polypropylen werden mit 0,25% des jeweils in der Tabelle V angegebenen Zusatzstoffes versetzt und innig damit gemischt, worauf man die Polymermasse jeweils bei 215°C zu 0,5 mm starken Folien verpreßt.
Ein Testabschnitt der Folie wird dann jeweils der UV-Strahlung aus einem Fade-O-Meter ausgesetzt. Während des Bestrahlens wird das Teststück alle 2 Stunden gebogen, wobei man die Versuchszeit vom Beginn des Bestrahlens bis zum Brechen des Teststückes bestimmt, die als Versprödungszeit angegeben wird und ein Maß für die Lichtbeständigkeit der Probe ist
Ein weiteres aus der Folie herausgeschnittenes Teststück wird unter Luftzutritt auf 1400C erhitzt, wobei man das Teststück alle 2 Stunden biegt.
Analog dem vorstehenden Test wird als Versuchswert die Versprödungszeit, d. h_, die Zeit bis zum Brechen der Probe bestimmt, wobei diese Versprödungszeit ein Maß für die thermische Stabilität der Folie ist.
Probe Zusatzstoffe
Versprödungs zeit')
Stunden
Versprödungs zeit2)
Stunden
a keine 40 2,5
b Cytidin 200 240
c Uridin 220 236
d Cytosin 170 102
e Thymidin 195 120
f l,l-Bis(2-methyl- 60 5
4-hydroxy-5-tert.-
butylphenyl)-butan
In der vorstehenden Tabelle bedeutet:
') Versprödungszeit bei der Bestrahlung der Probefolie mit
UV-Strahlen.
2) Versprödungszeit der durch Wärmebehandlung gealterten Probefolie.
Beispiel 22
Stabilisieren von Polybutadien
Aromatische Diamine, Phenolderivate, Benzimidazole, Nickeldithiocarbamat und substituierte Phosphite sind als Zersetzungsinhibitoren Tür synthetischen Kautschuk wohl bekannt. Keiner dieser Stoffe ergibt jedoch eine befriedigende Inhibitorwirkung, so daß ein Bedarf nach besseren Inhibitoren oder Stabilisatoren besteht. Aus den Ergebnissen der nächstehendeft Versuche ist die Wirksamkeit der erfindungs^ gemäß als Stabilisatoren verwendeten Pyrimidinbasen klar zu ersehen.
Es wird jeweils ein Gemisch aus 100 Teilen des in der Tabelle VI angegebenen synthetischen Kautschuks, 0,8 Teilen N-Cyclohexyl^-benzthiazolsulfenamid als yulkanisationsbeschle_uniger, 5 Teilen Zinkoxyd, 5,3 Teilen Schwefel, 2 Teilen Stearinsäure und 2 Teiien des in der Tabelle Vl genannten Stabilisators 15 Mi-
nuten bei 145°C unter DruGk zu einem Probekörper ausvulkanisiert.
Der Probekörper wird dann der Einwirkung von Ozon in einem Ozone-Weather-Meter, in dem die Ozonkonzentration be'i 50TpM gehalten wird, ausgesetzt, wobei man das Rissigwerden der Probe beobachtet. Ein anderer Teil der Probe wird an der Luft 36 Stunden auf 90°C erhitzt, um die Beständigkeit der Probe gegen thermische Zersetzung, die durch die Formel
Daüerfestigkeit der Probe nach der Wärmebehandlung Dauerfestigkeit der unbehandelten Probe
definiert ist, zu bestimmen, wobei die Beständigkeit einer keinen Stabilisator enthaltenden Probe als Bezugsgröße genommen, d. h. gleich 1 gesetzt wird. Die EfgebfiisSc üicscf Versuche sind aus dcrTabcüoV! zu ersehen.
Tabelle VI
Probe Synthetischer Kautschuk
Nr.
SBR
(Styrol-Butadien-Copolymeres)
cis-Polybutadien
Zusatzstoffe
keine
B,1)
B2 2)
Cytidin
Uridin
Cytosin
keine
B,
B2
Ozonzersetzung
I Std. 3 Std.
z)
5 Std.
Thermische
Zersetzung
(lnhibierungsfaktor)
1,6
2,5
3,3
3,1
2,9
1,3
2,3
In der Tabelle Vl bedeutet:
') B1 ö-Äthoxy-^'t-trimethyl-I^-dihydrochinoIin (Ozonzersetzungsinhibitor).
2) B2 = N-Phenylen-N-isopropyl-p-phenylendiamin (Inhibitor gegen thermische Zersetzung).
J) + Sehr kleine Risse festgestellt.
1I + + Keine Risse festgestellt.
5) - Kleine Risse festgestellt.
*) Große Risse festgestellt.
Beispiel 23
50
1 kg eines Mischpolymerisats aus Vinylidenchlorid (80) und Vinylchlorid (20) mit einer Viskosität von 1 Centipoise, gemessen bei 120° C in einer I Gewichtsprozent des Mischpolymerisats enthaltenden Lösung in o-Dichlorbenzol, wird jeweils mit 5% tert.-Butylphenylsalicylsäureester, 3% Di-n-butylzinndilaurat und 1 % Cytidin versetzt. Das Gemisch wird dann in einem Mörser innig durchgemischt und anschließend mittels eines kleinen Extruders bei einer Zylindertemperatur von 175°C stranggepreßt. Beim Extrudieren ist keine Zersetzung von Vinylidenchlorid, keine Verfärbung der gepreßten Stränge und keine Aufrauhung ihrer Oberfläche zu beobachten. Extrudiert man eine Probe, die kein Cytidin enthalt, so verfärben sich die Stränge hellbraun, und in der Nähe der Spinndüsen ist ein schwacher Chlorwasserstoffgeruch festzustellen.
Beispiel 24
Stabilisieren von Polyestern
Ein 21 fassender Autoklav wird mit 1 kg PoIyäthylenterephthalat mit einer reduzierten Viskosität von 0,97, gemessen bei 60°C für eine 0,5gewichtsprozentige Lösung des Polymeren in einem Lösungsmittelgemisch aus gleichen Mengen Tetrachloräthan und m-Cresol, und 0,3% Cytidin beschickt. Das Gemisch wird auf 280°C erhitzt. Dann wird der Inhalt vom Boden des Autoklavs unter dem Druck eines N2-Stroms zu einem 1 mm starken farblosen, transparenten Strang extrudiert. Der Strang wird an der Luft 100 Stunden auf 205° C erhitzt, wobei sich keine Verfärbung zeigt. Die relative Viskosität des Probestrangs beträgt 0,95.
Wie vorstehend beschrieben, wird eine Vergleichsprobe hergestellt, der jedoch kein Cytidin zugesetzt
wird. Dabei erhält man eine Probe, die sich schließlich strohgelb verfärbt.
Dk relative Viskosität des Strangs aus der Vergleichsprobenpolymermasse nimmt bei der Wärmebehandlung ab und beträgt danach nur noch 0,75.
Beispiel 25
Ein Dfeihalskolben wird mit 0,6 Mol Sebiicinsäuredihydrazid, 1,0 Mol Hexamethylendiamin und 1,5 Mol Harnstoff beschickt, worauf man das Gemisch durch Erhitzen zum Schmelzen bringt und unter Rühren im StickstofTstrom 200 Minuten bei 2>I)5°C reagieren läßt. Es entsteht eine farblose transpaifehte Flüssigkeit, die allmählich viskos und zum Schluß trübweiß wird. Dann evakuiert man das Reaktion^ system bis auf 1 Torr, worauf man das ReakUonsgemisch zur Vervollständigung der Umsetzung 300 Minuten weiter reagieren läßt. Dabei erhält man 145 g einer farblosen transparenten Polymermasse, die. man mittels einer Laborpresse bei 160°G zu einer dünnen klaret· Folie verpressen kann.
Polyoxymethylendiacelat mit einer Viskositätszahl Von 1,82 wird mit 0,9% des wie vorstehend beschrieben hergestellten Polymeren in Pulverform,0,4% 1,1,3-Tris-(2-methyl-4-hydroxy-5-tert.-butylphenyl)-butan und 0,1% des jeweils in der Tabelle VII aufgeführten Zusatzstoffes versetzt. Dieses Gemisch wird bei einer Zylindertemperatur von 190' C zu Pellets verpreßt, die man dann unter einem Spritzdf uck von 900 kp/crn2 in eine bei 70°C gehaltene Form einspritzt. Pnbei
ίο wird eine 3 mm starke Probeplatte hergestellt.
Ein Teststück von dieser Probeplatte wird an der Luft 90 Minuten auf 222°C erhitzt und der Gewichtsverlust gemessen. Weiterhin bestimmt man den in der Tabelle als Z-Wert angegebenen Weißgräd der Pölymermasse an einem anderen Stück der Probeplatte. Ein weiteres Stück der Probeplatte wird der UV^ Strahlung aus einem Fade-O-Meter ausgesetzt, wobei das Aussehen des Teststücks nach dem Bestrahlen als Parameter der Lichtbeständigkeit der Polymermasse
festgestellt wird. Die bei diesen Versuchen erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle VII zusammengefaßt.
Tabelle VII Zusatzstoffe 99,3
98,7
99,1
98,3
Z-Werl2) Aussehen
nach 48 Sld.
nach 96 Sld. nach 192 Std.
Probe Cytidin
5-Aminocytidin
Uridin
5,6-Diaminoüridin
99
99
99
99
unverändert
desgl.
desgl.
desgl.
unverändert
gelb
unverändert
gelb
unverändert
gelb
unverändert
gelb
a
Vergleich
b
Vergleich
'! R(%): Wie in Tabelle I.
2) Z-Wert: Wie in Tabelle I.
Beispiel 26
Stabilisieren von Polyäthylen
Entsprechend den Angaben im Beispiel 21 werden 100 Gewichtsteile Polyäthylen mit 1,0 Gewichtsteilen der jeweils in Tabelle VIII angegebenen Zusatzstoffe versetzt und innig damit gemischt. Man erhält die in Tabelle VIII angegebenen Ergebnisse.
Tabelle VIII
Probe
Zusätze
Zusatzmenge Z-Wert1)
Lichtbeständigkeil
Cytidin (Cytosinribosit)
o.lS-Dichlor^-dimethylaminomethyltriphenodioxazin
(deutsche Auslegeschrift 12 08 072)
1,0
1,0
97
70
(blauviolett)
unverändert
dunkelbraun
') Wie in Tabelle I.
Entsprechend den Abgaben zu den Beispielen ! bis !6 werden zum Stabilisieren von Polyacetalen weitere bekannte Stabilisatoren den erfindungsgemäßen Stabilisatoren gegenübergestellt. Man erhält die in Tabelle IX angegebenen Ergebnisse.
15
Tabelle IX
Probe Zusät7e
19 28 541 R(Hf, 16 Lichtbeständigkeil
Zusatz
menge
99,3
99,3
98,5
Z-Wert2) unverändert
unverändert
schwach verfärbt
IYl)- 0,1
0,1
0,1
99·
99
97
0,1
0,1
zersetzt sich — —
96,2
schwach verfärbt
Cytidin
Uridin
2i(2'-Hydrcixy-3'-amino-5'-methyIphenyl) benzotriazol
(Beispiel 1 der österreichischen Patentschrift 2 40 854) 2-(2'-Hydroxy-3'-amino-5'-chlorphenyl)-benzotriazol
(Beispiel 4 der österreichischen Patentschrift 2 40 854) 2-(2'-Hydroxy-3'-/S-dodecylmercaptopropionylaminomethyI-5'-methylphenyl)-benzoiriazo!
(Beispiel 1 der britischen Patentschrift 9 91 205) 2-(2'-Hydroxy-5'-chIorphenyl)-2 H-riaphthothiazol (Beispiel 1 der französischen Patentschrift 1497 191)
'; Wie in Tabelle I.
2) Wie in Tabelle I.
Entsprechend den Angaben im Beispiel 20 der Erfindung werden Polyamide stabilisiert. Man erhält die nachstehend angegebenen Ergebnisse bei Verwendung bekannter Stabilisatoren. Dii:se Ergebnisse dienen als Ergänzung der Tabelle IV.
Ergänzung der Tabelle IV
0,1 zersetzt sich — —
Probe Zusatzstoffe
Zugfestigkeit Dehnung
kp/cm2 %
Lichtbeständigkeit
vor nach vor nach
dem dem dem dem Altern Altern Altern Altern (Aussehen)
940 860 360 360 schwach-
gelb
NH2 (Beispiel 1 der britischen Patentschrift 10 18 107)
ll
920 850 340 310 schwach
gelb
Il N [. l|
H5C2O " Oc2Hj
(Beispiel3 der USA.-Patentschrift 3242 175)
M 828/41
Fortsetzung
Probe Zusatzstoffe
17
Zugfestigkeit
kp/cnr
Dehnung
Lichtbeständigkeit
vor nach vor nach
dem dem dem dem Altern Altern Altern Altern (Aussehen)
CI-
-CH2O
OH
C C
ι η
N N
N /
OH
OCH2
-CI
930 750
330
306
braun
(Beispiel 3 der USA.-Palentschrift 32 44 708)
Entsprechend den Angaben im Beispiel 21 der Erfindung wird Polypropylen stabilisiert Man erhält die nachstehend angegebenen Ergebnisse bei Verwendung bekannter Stabilisatoren. Diese Ergebnisse dienen als Ergänzung der Tabelle V.
Ergänzung der Tabelle V
Zusatzstoffe
Versprödungszeit1) Stunden
2,4-Dimethyl-l,24-thiadiazolidin-3,5-dithion (Beispiel 1 der USA.-Patentschrift 33 38 1365) ^-tert.-ButyM-hydroxy^-diazafluoranthen (Beispiel 1 der französischen Patentschrift 15 02917)
V) Siehe Tabelle V.
Versprödungszeit2) Stunden
115 140

Claims (6)

  1. Palentansprüche:
    I. Verwendung von Pyrimidinbasen der allgemeinen Formel
    R-4
    in Mengen von 0,001 bis 10 Gewichtsprozent als gegen Oxydation und Lichteinwirkung stabilisierender Zusatz zu organischen thermoplastischen polymeren Kunststoffen, in der R2 ein Wasserstoffatom oder ein gegebenenfalls acetylsubstituierter Glucosyl-, Ribosyl- oder Xylosylrest ist, R3 ein Wasserstoffatom oder die Methylgruppe bedeutet und R4. die Hydroxyl- oder Aminogruppe ist, wobei R2 nur dann ein Wasserstoffatom ist, wenn R4 eine Aminogruppe ist.
  2. 2. Verwendung der Pyrimidinbasen nach Anspruch 1 in einer Menge von 0,Cl bis 5 Gewichtsprozent.
  3. 3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Mitverwendung von 0,001 bis 10 Gewichtsprozent Hexamethylenadipinsäureamid - Hexamethylensebacinsäureamid-Caprolactam-Mischpolyamid, bezogen auf das Gewicht des Polymers.
  4. 4. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Mitverwendung von 0,001 bis 10 Gewichtsprozent aus Sebacinsäurehydrazid hergestelltem Polyaminotriazol, bezogen auf das Gewicht des Polymers.
  5. 5. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Mitverwendung von 0,001 bis 10 Gewichtsprozent eines Harnstoff - Adipinsäuredihydrazid - Hexamethylendiamin-Kondcnsationsprodukts, bezogen auf das Gewicht des Polymers.
  6. 6. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Mitverwendung von 0.001 bis 10 Gewichtsprozent Dicyandiamid, bezogen auf das Gewicht des Polymers.
DE1928541A 1968-06-04 1969-06-04 Stabilisierte thermoplastische Formmassen Expired DE1928541C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP3787868 1968-06-04

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1928541A1 DE1928541A1 (de) 1970-02-19
DE1928541B2 DE1928541B2 (de) 1973-09-27
DE1928541C3 true DE1928541C3 (de) 1979-06-28

Family

ID=12509777

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1928541A Expired DE1928541C3 (de) 1968-06-04 1969-06-04 Stabilisierte thermoplastische Formmassen

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3696170A (de)
DE (1) DE1928541C3 (de)
FR (1) FR2010134A1 (de)
GB (1) GB1270445A (de)
NL (1) NL6908399A (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3856749A (en) * 1973-04-17 1974-12-24 Du Pont Stabilization of polymers containing poly(alkylene oxide) units
ATE302816T1 (de) * 1995-10-13 2005-09-15 Crompton Vinyl Additives Gmbh Stabilisatorkombinationen für chlorhaltige polymere
MY114466A (en) * 1996-09-25 2002-10-31 Crompton Vinyl Additives Gmbh Rigid pvc stabilised with n, n-dimethyl-6-aminouracils
CN115947922B (zh) * 2023-01-16 2025-02-28 青岛大学 一种可自修复的水性聚氨酯弹性体的制备方法

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE603786A (de) * 1959-11-09
NL279303A (de) * 1961-06-28
BE631684A (de) * 1962-04-28
BE633388A (de) * 1962-06-08
US3346561A (en) * 1965-10-24 1967-10-10 Merck & Co Inc Pyrimidine 3-deoxynucleosides
US3451997A (en) * 1965-11-30 1969-06-24 Kyowa Hakko Kogyo Kk Monothio-phosphate ester catalysis for preparation of ribonucleoside derivatives
DE1694873C3 (de) * 1966-02-12 1973-11-08 Ciba-Geigy Marienberg Gmbh, 6140 Marienberg Stabilisierung von Vinylchlorid polymerisaten
US3394102A (en) * 1966-10-07 1968-07-23 Asahi Chemical Ind Stabilized polyoxymethylenes
DE1694092B2 (de) * 1966-12-02 1975-05-22 Farbwerke Hoechst Ag Vormals Meister Lucius & Bruening, 6000 Frankfurt Stabilisierte Polyoxymethylenmasse
US3491085A (en) * 1966-12-14 1970-01-20 Syntex Corp 2' - and 3'-deto nucleosides and process for preparing same
US3574786A (en) * 1967-12-25 1971-04-13 Asahi Chemical Ind Polyacetal compositions stabilized with a polymer from a dicarboxylic acid dihydrazide,diamine and urea
US3542729A (en) * 1968-03-19 1970-11-24 Sankyo Co Stabilization of synthetic polymers
US3516985A (en) * 1968-06-28 1970-06-23 Merck & Co Inc Indole ribofuranosides

Also Published As

Publication number Publication date
GB1270445A (en) 1972-04-12
DE1928541B2 (de) 1973-09-27
FR2010134A1 (de) 1970-02-13
DE1928541A1 (de) 1970-02-19
US3696170A (en) 1972-10-03
NL6908399A (de) 1969-12-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69921806T3 (de) Methoden und zusammensetzungen zum schutz von polymeren vor uv-licht
DE3752169T2 (de) Stabilisierte Polyacetalzubereitungen
DE1213409B (de) Verwendung von substituierten 2-(2'-Hydroxyphenyl)-benztriazolverbindungen zum Schuetzen von organischen Stoffen gegen ultraviolette Strahlung
DE69219800T2 (de) Gefärbte Polyacetalharzzusammensetzung
DE1194142B (de) Verfahren zum UV-Stabilisieren von Polycarbonaten
DE1130163B (de) Verfahren zum Vernetzen von amorphem Polypropylen oder amorphen Mischpolymeren aus AEthylen und Propylen
DE3750887T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Oxymethylencopolymeren und Harzzusammensetzung.
CH639677A5 (de) Verwendung von quadratsaeureamiden als stabilisierungsmittel fuer geformte oder nicht geformte kunststoffe oder kunststoffgemische.
DE1694962B2 (de) Fuellstoffhaltiger kunststoff
DE3148768A1 (de) Acetalharzmassen
DE69208492T2 (de) Stabilisierte Polyacetalzusammensetzungen
DE1928541C3 (de) Stabilisierte thermoplastische Formmassen
DE1209292B (de) Stabilisieren von Polymerisaten des Formaldehyds mit Stabilisatorkombinationen
EP0211154A2 (de) Vernetzte Formkörper mit erhöhter Schlagzähigkeit aus ternären Polyolefin-Formmassen und deren Herstellung
DE69910218T2 (de) Film aus uv-stabiler polyetherester copolymer-zusammensetzung
DE69613145T2 (de) Flammhemmende halogen-freie folien
DE69223340T2 (de) Stabilisierte Polyacetalzusammensetzungen
DE2612314A1 (de) Piperidinderivate als lichtschutzmittel
DE2030908B2 (de) Gegen Photo- und Thermozersetzung stabilisierte synthetische Polymere
EP0845013B1 (de) Verwendung von piperidinverbindungen
EP0838495B1 (de) Stabilisatorkombination für thermoplastische Harzzusammensetzungen
DE69224210T2 (de) Flammhemmende polyamide
DE3880871T2 (de) Flammhemmende Polyesterelastomermasse.
DE69408894T2 (de) Polyacetalharzzusammensetzung
DE2638855C3 (de) Verwendung von Quadratsäureamiden als Stabilisierungsmittel für geformte oder nicht geformte Kunststoffe

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee