DE193006C - - Google Patents

Info

Publication number
DE193006C
DE193006C DENDAT193006D DE193006DA DE193006C DE 193006 C DE193006 C DE 193006C DE NDAT193006 D DENDAT193006 D DE NDAT193006D DE 193006D A DE193006D A DE 193006DA DE 193006 C DE193006 C DE 193006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
steam
cylinder
transducer
pressure regulator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT193006D
Other languages
English (en)
Publication of DE193006C publication Critical patent/DE193006C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/34Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
    • F01K7/36Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating the engines being of positive-displacement type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 193006 .-KLASSE 14Λ. GRUPPE
CURT HEYNOLD in HAMBURG.
Dampfmaschine entnommenen Dampfes. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regulieren der Spannung des zum Speisen von Heiz-, Koch- und Trockenvorrichtungen aus dem Aufnehmer einer Dampfmaschine entnommenen Dampfes, bei der ein Druckregler die Dampfzufübrung zu dem auf die Dampfentnahmestelle folgenden Zylinder so beeinflußt, daß in diesen Zylinder von dem Arbeitsdampf des vorhergehenden Zylinders
ίο nur derjenige Teil einströmt, der für die je-
. weilige Dampf entnahme bzw. für die annähernde Gleicherhaltung des Aufnehmerdruckes nicht erforderlich ist, und bei der außerdem ein Geschwindigkeitsregler die Füllung im Hochdruckzylinder der Arbeitsleistung entsprechend einstellt, so daß also Dampf entnahme und Arbeitsleistung der Dampfmaschine vollständig unabhängig voneinander veränderlich sind. '
Wenn beispielsweise bei solchen selbsttätigen Vorrichtungen die Dampf entnahme zum Speisen der Heizvorrichtungen aus dem Aufnehmer einer Tandemdampfmaschine erfolgt, so verstellt der durch den Druck des Aufnehmerdampfes betätigte Druckregler die Niederdrucksteuerung. Da aber bei jedem Kolbenhub sich wiederholend zeitweise Dampf aus dem Aufnehmer in die Dampfentnahmeleitung abströmt, ohne daß solcher aus dem Hochdruckzylinder nachströmt, dann wieder Dampf aus dem Hochdruckzylinder einströmt und gleichzeitig in die Entnahmeleitung und in den Niederdruckzylinder abströmt und dann, endlich Dampf von dem Hochdruckzylinder in den Aufnehmer einströmt, während solcher nur in die Entnahmeleitung, nicht aber auch gleichzeitig in den Niederdruckzylinder abströmen kann, so wechselt bei den dauernd wechselnden Zu- und Abströmungsverhältnissen der Druck in dem verhältnismäßig beschränkten Raum des Aufnehmers fortwährend erheblich, und zwar sinkt der Aufnehmerdruck während eines Kolbenhubes, wie die beiliegende Zeichnung (Fig. 1) durch die zwischen dem oberen Diagramm, dem Diagramm des Hochdruckzylinders und dem unteren, dem Diagramm des Niederdruckzylinders, ■ verlaufende Linie' e-c-d-a-b veranschaulicht, während der Kompressionsdauer des Hochdruckzylinders nach der Linie a-b, während der Einströmungsdauer des Niederdruckzylinders nach der Liniec-<i und zwischen Füllungsabschluß des Niederdruckzylinders und Kompressionsbeginn des Hochdruckzylinders nach · der Linie d-a, während er insbesondere bei großer Maschinenleistumg beim Auslaß des Hochdruckzylinders in der Nähe der Totlage rasch nach der Linie e-c ansteigt.
Diese erheblichen Druckschwankungen im Aufnehmer bewirken, daß der Druckregler, der durch den Aufnehmerdruck betätigt wird, bei jeder Umdrehung der Maschine Zuckungen · ausführt, wenn er, um überhaupt seinen Zweck, den Aufnehmerdruck annähernd
gleichbleibend zu erhalten, erfüllen zu können, so eingestellt ist, daß er schon bei kleinen Druckänderungen sich bewegt. Diese unbeabsichtigten Bewegungen des Druckreglers verstellen fortwährend die Einlaßsteuerung des Niederdruckzylinders bei jeder Umdrehung der Maschine, so daß tirtbeabsichtigte Schwankungen in der Arbeitsleistung und damit auch Schwankungen in der Geschwindig- keit der Maschine auftreten. Eine Maschine, die mit einem solchen Druckregler ausgestattet ist, kommt- also in Unruhe und entspricht nicht den Anforderungen, die an eine gute Dampfmaschine in bezug auf Geschwindigkeitsregulierung gestellt werden.
Die infolge der Zu- und Abströmungsverhältnisse in dem Aufnehmer bei jeder Umdrehung der Maschine auftretenden Druckschwankungen ändern sich sowohl nach Größe als auch dem Verlauf nach mit der sich ändernden Dampfentnahme und Arbeitsleistung def Maschine. Außerdem ändert sich dem Wesen der Druckregulierung entsprechend der mittlere Aufnehmerdruck mit der sich ändernden Dampfentnähme, so daß ein Druckregler, der diesen wechselnden Druckverhältnissen ausgesetzt ist, nicht einwandfrei arbeiten kann und die annähernde Gleicherhaltung des Aufnehmerdruckes zu wünschen übrig läßt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, durch Betätigung eines Druckregulators mittels eines von den auf die Regulierung ungünstig wirkenden, fortwährenden Schwankungen des Aufnehmerdruckes vollständig unabhängigen, möglichst gleichbleibend wirkenden Druckes sowohl den nachteiligen Einfluß des Druckregulators auf die Geschwindigkeitsregulierung zu vermeiden als auch die Regulierung des Aufnehmerdruckes zu verbessern und erreicht dies dadurch, daß der Druckregler zeitweise von dem Kompressionsdruck des Hochdruckzylinders bei Beginn der Kompression beeinflußt wird.
Eine beispielsweise Verwirklichung dieses Gedankens ist in Fig. 2 der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, ohne daß jedoch die Erfindung an diese besondere Ausführungsweise gebunden wäre.
Der Steuerungsdaumen h bewegt mittels der Antriebstange i ein Schaltrad k, mit welchem ein Rundschieber in fester Verbindung steht, der halb so viel Schlitze Z als das Schaltrad Zähne hat. Der Steuerungsdaumen ist in derjenigen Stellung gezeichnet, in welcher er das Auslaßventil des Hochdruckzylinders gerade zum Abschluß bringt, also bei Kompressionsbeginn. sBewegt sich der Daumen aufwärts, so schaltet er das Schaltrad um zwei Zähne vorwärts, so daß vorübergehend eine Verbindung zwischen der aus dem Zylinderinnern kommenden Leitung m und der nach dem Druckregler «führenden Leitung ο hergestellt wird.
In dem Diagramm (Fig. i) ist die Strecke, auf'welcher der Kompressionsdruck auf den Druckregler einwirkt, durch f-g bezeichnet.
Der Druck beim Kornpressionsbeginn im Punkt f Steht nun.in einem ganz bestimmten Verhältnis zu dem gleichzeitig im Aufnehmer herrschenden Druck, und zwar ist er letzterem beinahe gleich. Steigt der Aufnehmerdruck zu diesem Zeitpunkt, so steigt auch der Kompressionsänfangsdruck und bewirkt ein Aufsteigen des Kolbens p des Druckreglers, wodurch die Füllung des Niederdruckzylinders vergrößert wird, so daß ein weiteres Anwachsen des Aufnehmerdrückes - vermieden wird. Umgekehrt sinkt, mit dem Aufnehmerdruck auch der Kompressionsanfangsdruck und damit auch der Druck im Druckregler, so daß der Kolben desselben nach unten geht und die Füllung des Niederdruckzylinders verkleinert. ■
Ähnlich liegen die Verhältnisse bei Dampfmaschinen mit zwei Zylindern, deren Kurbeln um.900 gegeneinander versetzt sind, oder bei Dampfmaschinen mit dreifacher Expansion und zwei Aufnehmern und drei oder vier Zylindern.
Der Druckverlauf auf der Strecke f-g bei Kompressionsbeginn ist praktisch nur bedingt durch den von allen zufälligen Betriebsverhältnissen vollständig unabhängigen, gleichbleibenden, schädlichen Raum des Hochdruckzylinders und durch den Dampfraum im Druckregler und kann durch genügende Bemessung des Dampfraumes im Druckregler außerdem so beeinflußt werden, daß der Druck beinahe gleich bleibt. Dieser Kompressionsdruck ermöglicht daher eine solch gleich- mäßige Einwirkung auf den Druckregler, daß Zuckungen des Druckreglers und damit zusammenhängende unbeabsichtigte Verstellung der Einlaßsteuerung des Niederdruckzylinders, welche Schwankungen in der Geschwindigkeit der Maschine ergeben würden, vollkommen ausgeschlossen sind. Aus diesem Grunde kann auch der Druckregler sehr empfindlich eingestellt werden, so daß der Aufnehmerdruck möglichst gleichbleibend erhalten werden kann.
Diese neue Vorrichtung kann also allen billigen Anforderungen entsprechen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 11S
    Vorrichtung zum Regulieren der Spannung des zum Speisen von Heiz-, Kochnnd Trocken vor richtungen aus dem Aufnehmer einer Dampfmaschine entnommenen Dampfes, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckregler beliebiger Bauart, welcher
    in an sich bekannter Weise die Dampfzuführung zu einem auf die Dampf entnahmestelle zunächst folgenden Zylinder beeinflußt, zeitweise von dem Kompressionsdruck des vor der Dampfentnahmestelle zunächst liegenden Zylinders beeinflußt wird, zum Zweck, unter möglichster Vermeidung unbeabsichtigter Beeinflussung der Dampf zuführung zu dem nächstfolgenden Zylinder den Druck ah der Dämpf entnahmestelle, dem Aufnehmer, annähernd gleichbleibend zu erhalten. :
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT193006D Active DE193006C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE193006C true DE193006C (de)

Family

ID=456279

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT193006D Active DE193006C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE193006C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2658052A1 (de) Einrichtung zur lastabhaengigen betaetigung eines stellorgans
DE619537C (de) Einrichtung zum Regeln der Brennstoffmenge bei Einspritzbrennkraftmaschinen
DE2410402A1 (de) Pumpe mit veraenderlicher verdraengung fuer gasturbinen-brennstoffsteueranordnung
DE467443C (de) Brennstoffpumpensteuerung
DE1072837B (de) Vorrichtung zum verstellen der kraftstoffmenge und des einspritzzeitpunktes bei einspritzkraftmaschinen
DE621093C (de) Einspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen
DE451835C (de) OEldruckregelungsvorrichtung zur Konstanthaltung und Regelung der Drehzahl von Kraftmaschinen, insbesondere von Dampfmaschinen und OEl- und Gasmotoren
DE966213C (de) Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffeinspritzmenge von Brennkraftmaschinen
DE404376C (de) Regelbare, durch Nocken und Feder angetriebene Brennstoffpumpe fuer kompressorlose Dieselmotoren
DE833593C (de) Hydraulischer Regler für Kraftmaschinen, insbesondere für Dampfturbinen
DE528728C (de) Einspritzvorrichtung mit Vorlagerung von Zuendoel fuer Einspritzverbrennungskraftmaschinen mit Selbststeuerduese
EP0316271B1 (de) Verfahren zum Verändern des Zünddrucks einer selbstzündenden Hubkolben-Brennkraftmaschine und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
DE1153940B (de) Mit einer hin- und hergehenden Bewegung arbeitende selbstregelnde Pumpe zur Brennstoffeinspritzung in Brennkraftmaschinen
DE387029C (de) Regelbare Brennstoffpumpe fuer kompressorlose Hochdruckrohoelmotoren
DE352611C (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer OElmotoren
DE218634C (de)
DE765280C (de) Einrichtung zur Regelung des Brennstoffeinspritzdruckes bei Brennkraftmaschinen
DE398949C (de) Brennstoffpumpe fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE662726C (de) Regelvorrichtung fuer Brennstoffpumpen von Fahrzeugbrennkraftmaschinen
DE2430044C3 (de) Hydraulischer Servomotor für die Regelung einer Brennkraftmaschine
DE515301C (de) Schnellaeufer-Dieselmotor mit luftloser Einspritzung
DE303487C (de)
DE243964C (de)
DE759328C (de) Fluessigkeitsregler, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen
DE231776C (de)