DE759328C - Fluessigkeitsregler, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Fluessigkeitsregler, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE759328C
DE759328C DEK160958D DEK0160958D DE759328C DE 759328 C DE759328 C DE 759328C DE K160958 D DEK160958 D DE K160958D DE K0160958 D DEK0160958 D DE K0160958D DE 759328 C DE759328 C DE 759328C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
regulator
pump
piston
suction
pressure
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Expired
Application number
DEK160958D
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Dr-Ing Pischinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Filing date
Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0269Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
    • F02D2700/0282Control of fuel supply
    • F02D2700/0284Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element
    • F02D2700/0289Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element depending on the pressure of a gaseous or liquid medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsregler, insbesondere für Brennkraftxnaschinen Die Erfindung betrifft einen Flüs!sügkeitsregl.er, insbesondere für Brennkraftmaschinen, der eine drehzahlabhängig von der zu regelnden Maschine angetriebene, pulsend fördernde Reglerpumpe, z. B. eine Kolbenpumpe oder eine Membranpumpex und einen federbelasteten, vorn Druck der Reglerpumpe beaufschlagten Reglerkolben oder eine -membran aufweist.
  • Bei den bekannten Reglerpumpen, dieser Art wird( die Reglerfiüssigkeit vom Pumpenkolben über ein Rückschlagventil durch eine Drosselstelle gefördert, so daß vor letzterer ein von der Drehzahl der Pumpe abhängiger statischer Staudruck entsteht. Dieser Staudruck wirkt auf den von der Reglerfeder belasteten Reglerkolben und verschiebt denselben jeweils so weit, bis er mit der Reglerfederspannung im Gleichgewicht ist.
  • Gemäß der Erfindung steht der Arbeitsraum des Reglerkolbens während des, Druck- und Saughubes der Reglerpumpe in offener Verbindung mit deren Pumpenraum. Der Reglerkolben wird hierbei im Gegensatz zu den bekannten Reglern nicht von einem statischen Staudruck, sondern von den von der Reglerpumpe erzeugten dynamischen Druckwechseln beaufschlagt, deren Energie mit zunehmender Reglerpumpendrehzahl steigt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dies Erfindungsgegenstandes im Schnitt dargestellt. Der Kolben i der Reglerpumpe 2 wird mittels eines Nockens 3 von der zu regelnden Maschine drehzahlabhängig angetrieben und steuert mit seiner Stirnkante .4 die. Ansaugehohrung 5 für die Reglerflüssigkeit. Der Pumpenraum 6 der Reglerpumpe steht über die Rohrleitung 7 mit dem. Arbeitsraum b des Reglerkolbens 9 in. offener Verbindung. Der Reglerkolhen überträgt mittels der Nadel io seine Bewegungen entgegen, der Reglerfeder i i auf das Krafts:toffverstellglied 12, z. B. die Regelstange der Brennstoffeinspritzpumpe einer Dieselmaschine. Die Reglerfeder stützt sich gegen einen, von Hand mittels des Hebels 13 verschiebbaren. Federteller 14, so daß die Vorspannung der Reglerfeder und damit die Drehzahl der Maschine beliebig einstellbar ist.
  • Während des: Druckhubes des Reglerpumpenkolbens i versperrt derselbe zunächst die Ansaugebohrung 5 und fördert dann das Volumen F - H zwangsl,äiufig in den Arbeitsraum. 8 des Reglerl:olbens@ g, der dabei entgegen der Spannung der Reglerfeder i i nach links verschoben wird. F ist die Kolbenfläche des Reglerpumpenkolhens. Während des Saughubes (H + x) und des. Rückströmhubes: x des Pumpenkolbens muß die Reglerfeder in der hierfür erforderlichen Zeit, die nachstehend kurz Saughuhzeit des:Reglerkolbens bezeichnet wird, die vom vorherigen Druckhub in Bewegung gesetzte Masse des Verstellgestänges und, der Reglerfliissigkeit abbremsen, in entgegengesetzter Richtung beschleunigen, und -das vorher in den Arbeitsraum 8 geförderte Flüssigkeitsvolumen F - H in den Pumpenraum zurückschiebeir. Wird nun die Drehzahl der Maschine, z. B. durch Entlastung derselben, erhöht, so wird auch der beim Druckhub der Reglerpumpe erzeugte Druckstoß auf den Reglerkolben verstärkt und' gleichzeitig die Saughubzeit des Reglerkolbens verkleinert. Die Reglerfeder kann dann in: der kürzeren Saughubzeit die vorher vom Regler in den Arbeitsraum 8 geförderte Flüssigkeitsmenge nicht wieder vollständig in den Pumpenraum zurückfördern, so daß die Reglerpumpe die fehlende Menge aus der Ansaugebohrung entnimmt. Beim nächsten Druckbuh der Reglerpumpe wird deshalb der Reglerkolben weiter nach links verschoben, und dadurch die Reglerfedar stärker vorgespannt. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis: die Federspannung ausreicht, um das von der Förderpumpe geförderte Volumen F - H in der bei der höheren Drehzahl kürzeren Saughubzeit in den Pumpenraum 6 zurückzuschieben. Der Reglerkolben wandert also mit zunehmender Drehzahl nach links und verschiebt dabei das Kraftstoffverstellglied 12 in Richtung der Verminderung der Kraftstoffzufuhr zu der zu regelnden Maschine. Wird die Maschinendrehzahl vermindert, s( vermag die noch stark gespannte Reglerfedei in der dann vergrößerten Saughubzeit de1 Pumpe ein größeres Volumen als das vorher von der Pumpe geförderte zurückzuschieben da ja um die untere Totlage des: Pumpenkolbens i die Saugbohrung 5 geöfinnet ist. Das hat zur Folge, daß der Reglerkolben unter Entspannung der Reglerfeder so weit nach rechts wandert, bis die Reglerfederspannung gerade ausreicht, das Volumen F - H in der bei der niedrigeren Drehzahl längeren Saughul)-zeit des Pumpenkolbens in den Pumpenraum zurückzuschieben.
  • Um die Empfindlichkeit des Reglers zu erhöhen, ist in der Rohrleitung 7 eine Drossel i5 vorgesehen, die das: Zurückschieben des Volumens F#H durch die Reglerfeder i i verzögert.
  • Ein anderes oder weiteres Mittel zum Verbessern der Empfindlichkeit des Reglers besteht darin, die auf den Regelvorgang wirksame Saughubzeit des Reglerpumpenkolbens zu verkleinern. Ein. Ausführungsbeispiel hierfür ist in Abb. 2 dargestellt. Der Punipenkolben i steuert mit einer besonderen Steuerkante 16 die Verlyindungsleitung 7 in der Weise, daß dieselbe während des. Druckhubes des Pumpenkolbens erst etwa bei Abschluß der Saugleitung geöffnet und während des, Saughubes des, Reglerkolbens schon etwa beim öffnungsbeginn der Saugleitung wieder abgesperrt wird. Im Vergleich zu dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i wird dadurch der auf den Regelvorgang wirksame Saughub des Reglerkolbens um die Höhe x der Ansaugebohrung 5 verkürzt und damit die wirksame Saughubzeit entsprechend. verkleinert. Die Steuerung der Leitung 7 kann natürlich auch durch ein besonderes, von einem Nocken angetriebenes Steuerorgan erfolgen.
  • Um eine übermäßig-. Erwärmung der zwischen dem Pumpenraum 6 und dein Arbeitsraum 8 des Reglerkolbens hin und her pulsenden Regle:rflüssigkeit zu vermeiden, steht der Arbeitsraum 8 über eine Drossel 17, die vo1-zugsweise im Reglerkolben angebracht ist oder auch durch eine gewisse Undichth-eit des Reglerkolbens ersetzt werden. kann, finit eitlem Raum niedrigen: Druckes, vorzugsweise der Ansaugelei.tung 5, in Verbindung. Durch diese Drossel kann: ein Bruchteil der in den Arbeitsraum 8 geförderten Flüssigkeit abfließen, der beim nächsten, Saughub des Reglerkolbens durch kalte, der Saugbohrung 5 entnommene Reglerlüssigkeit wieder ersetzt wird. Die Drossel 17 wirkt darüber hinaus auf den von der Reglerpumpe erzeugten, Druckimpuls vermindernd, während die das Zurückschieben des Volumens F#H in den Pumpenraum verzögernde Drossel 15 die entgegengesetzte Wirkung aufweist. Durch entsprechende Auswahl der Querschnitte der beiden Drosseln kann; somit der Regler den vorliegenden Verhältnissen genau angepaßt werden..
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird die Fördermenge der Regl.erpumpe 2 derart geregelt, daß sie mit zunehmender Belastung der geregelten Maschine abnimmt. Wie in, Abb, 3 dargestellt, kennzeichnet die Kurve a diie über dem Reglerkolbenweg aufge@ tragene, von der Reglerpumpe auf den Reglerkolben ausgeübte Impulskraft bei konstanter Fördermenge und gleichbleibender Drehzahl der Reglerpumpe. Diese Impulskraft ist bei jeder Reglerkolbenstellung konstant. Durch die Verminderung der Fördermenge der Reglerpumpe mit zunehmender Belastung der Maschine wird ein, beliebig steiler Abfall der Impulskraft z. B. nach der Linie b in Abb. 3 erreicht. Dieser steile Abfall der Impulskraft ermöglicht, wie die in Abb;. 3 eingezeichneten Charakteristiken c, d der zugehörigen Reglerfedern ohne weiteres: erkennen lassen, die Anwendung einer steiferen und deshalb kürzeren Reglerfeder und damit eine kurze, raumsparende Reglerbauart.
  • Die oben erörterte Regelung der Fördermenge der Reglerpumpe geschieht gemäß Abb. i vorzugsweise durch Verdrehen des Reglerpumpenkolbens i, der zur Steuerung der Ansaugebohrung 5 eine schräge Steuerkante 4 aufweist. Die Verdrehung des Reglerpumpenkolbens geschieht mittels des vom Reglerkolben 9 betätigten, z. B. als Zahnstange ausgebildeten Verstellgliedes 12, das mit einer Verzahnung 18 am Schaft dies Pumpenkolben:si i im Einsgriff steht.
  • Die obige Regelung der Fördermenge der Reglerpumpe ist selbstverständlich auch bei den bekannten Flüssigkeitsreglern anwendbar, deren Reglerkolben durch die von; der Reglerpumpe geförderte und vor einer Drossel gestaute Reglerflüssigkeit beaufschlagt ist, da dort mit abnehmender Fördermenge der Reglerpumpe auch der auf den Reglerkolben wirkende statische Staudruck vermindert wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsregler, insbesondere für Brennkraftmaschinen, bestehend aus einer drehzahlabhängig von der zu regelnden Maschine angetriebenen., pulsend fördernden: Reglerpumpe, z. B. Kolbenpumpe oder Membranpumpe, und einem federbelasteten;, vom Druck der Regl-erpumpe beaufschlagten Reglerkolben, dadurch gekennzeichnet, - daß der Arbeitsraum (8) des Reglerkolbens (9) während des Druck-und Saughubes der Reglerpumpe (2) in offener Verbindung mit deren Pumpenraum (6) steht, so daß der Reglerkolben von den von der Reglerpumpe erzeugten dynamischen. Druckwechseln beaufschlagt ist.
  2. 2. Flüssigkeitsregler nach Anspruch i, dadurch gelcennzei,chnet, daß in der Vorbindungs:Ieitung (7) zwischen dem Reglerpumpfenraum (6) und dem Arbeitsraum (8) des Reglerkolbens (9) eine Drossel(s:teille (15) vorgeisehen ist.
  3. 3. Flüssigkeitsregler nach Anspruch i und/oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsraum (8) des Reglerkolbens (9) über eine vorzugsweise im Reglerkolben angeordnete Drossel (17) mit einem Raum niedrigen Druckes, vorzugsweise der Ansaugeleitung (5), in Verbindung steht. Flüssigkeitsregler nach den Ansprüchen: i bis 3 oder einem dieser Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung zwischen: dem Arbeitsraum (8) des Reglerkolbens (9) und dem Reglerpumpenraum (6) vorzugsweise vom. Reglerpumpenkolben (i) in der Weise gesteuert wird, daß dieselbe während des Druckhubes des Pumpenkolbens (i) erst etwa bei Abschluß der Saugleitung (5) geöffnet und während des Saughubes des Pumpenkolbens schon etwa beim Öffnen der Saugleitung wieder abgesperrt wird (Abb-. 2). 5. Flüssigkeitsregler nach den Ansprüchen i bis 4 oder einem dieser Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermenge der Reglerpumpe (2) mit zunehmender Belastung der geregelten Maschine vermindert wird. 6. Flüssigkeitsregler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Reglerpumpenkolben (i) vom Reglerkolben (9), vorzugsweise mittels des für die Verstellung der Brennstoffzufuhr vorgesehenen Verstellgliedes (12), verdreht wird und zur Steuerung der Ansraugebohrung (5) eine Schrägkante (4) aufweist (Abb. i). Hierzu i Blatt Zeichnungen
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