DE1930802C3 - Radaufhängung für die Hinterräder eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Radaufhängung für die Hinterräder eines Kraftfahrzeuges

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DE1930802C3
DE1930802C3 DE19691930802 DE1930802A DE1930802C3 DE 1930802 C3 DE1930802 C3 DE 1930802C3 DE 19691930802 DE19691930802 DE 19691930802 DE 1930802 A DE1930802 A DE 1930802A DE 1930802 C3 DE1930802 C3 DE 1930802C3
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abutment
console
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motor vehicle
attached
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DE19691930802
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Inventor
Wolfgang 7250 Leonberg Eyb
Ferdinand Anton Ernst Dr. 7000 Stuttgart Porsche
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Dr Ing HCF Porsche AG
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Dr Ing HCF Porsche AG
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G7/00—Pivoted suspension arms; Accessories thereof
    • B60G7/02—Attaching arms to sprung part of vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Radaufhängung für die Hinterräder eines Kraftfahrzeuges, bei welcher die Räder einzeln angelenkt und jeweils mit einem im wesentlichen in Fahrtrichtung schwingenden Radführungsglied verbunden sind, das an einem Seitenlängsträger des Unterrahmens des Kraftfahrzeuges über eine Lagerwelle mittels Konsolen gelagert ist, die am Längsträger gehalten sind und zwischen sich die Lagerwelle des Lenkers aufnehmen.
Aus der GB-PS 7 75 609 ist eine Radaufhängung für das Hinterrad eines Anhängers bekannt, das über einen Lenker in einem am Rahmenlängsträger des Anhängers fest angeordneten Konsole gelagert ist. Diese Lagerung des Rades ist in sofern nachteilig, da sich nur eine relativ geringe Stützbasis für den Lenker und somit für das Rad ergibt. Darüber hinaus ist durch die feste Anordnung der Konsole am Längsträger die Möglichkeit einer Nacheinstellung bzw. einer Grundeinstellung innerhalb der Einbauloleranzen nur schwer möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und stabile Halterung für ein Radführungsglied zu schaffen, deren räumliche Anordnung sich vorteilhaft auf die freie Gestaltung des Fahrzeugaufbaus, insbesondere des Fahrzeugunterrahmens auswirkt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Konsolen ein festes und ein lösbares Widerlager am Längsträger bilden, zwischen denen ein die Konsolen gegeneinander abstützendes Querverbindungsteil angeordnet ist, das gleichzeitig das feste Widerlager mit einer Lagerung für die Lagerwelle bildet, die in dem aus einem Lagerteil gebildeten lösbaren Widerlager eine weitere Lagerung aufweist
Vorteilhaft ist es, wenn die Konsole aus mindestens S zwei profilartig ausgebildeten Teilen besteht, die an Wandungen des Längsträgers befestigt sind, wovon das eine Teil an einer senkrechten Wand und das andere Teil an einer bodenbildenden Wand des Längsträgers befestigt wird. Des weiteren ist nach der Erfindung
ίο vorgesehen, daß das feste Widerlager an der der Fahrzeugmitte zugewandten Konsole angeordnet ist, wogegen das lösbare Widerlager an der entfernt von der Fahrzeugmitte liegenden Konsole vorgesehen ist.
Bei einer Radaufhängung nach der Erfindung, die für ein Fahrzeug mit Mittelmotor konzipiert worden ist, können aus Platzgründen Radführungsglieder herkömmlicher Art nicht angebracht werden. Aus diesem Grund wurde ein Radführungsglied geschaffen, das jeweils an einem Längsträger des Rahmens gelagert ist, wodurch ein großer Freiraum zwischen den Längsträgern zur freien Gestaltung eines Motor- und/oder Kofferraumes gebildet wird. Darüber hinaus wird mittels der am Längsträger befestigten Konsolen bzw. der an den Konsolen befestigten Widerlager eine relativ breite Stützbasis für das Radführungsglied, trotz eines an sich schmal ausgeführten Längsträgers, geschaffen. Auch weisen die Konsolen zur Aufnahme hoher Seitenkräfte, wie sie z. B. bei Kurvenfahrt auftreten, durch ihre profilartige Ausbildung eine große Formsteifigkeit auf und darüber hinaus durch ihre gegenseitige Verbindung über das Querglied auch eine Absicherung gegen Ausbiegungen. Neben diesen Vorteilen wird durch das aus einem Preßblechteil gebildete Widerlager, welches über Schrauben mit der Konsole verbunden ist, eine Einstellbarkeit des Widerlagers zur Konsole in gewissem Umfang ermöglicht, damit in jedem Fall eine Anordnung der Lagerwelle innerhalb der Einbautoleranz gewährleistet ist.
In der Zeichnung, welche eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, ist
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Trägers mit der Halterung des Radführungsgliedes,
F i g. 2 die Draufsicht nach F i g. 1 und
Fig. 3 der Schnitt nach der Linie III-I1I der Fig. 2 in größerer Ansicht.
In Fig. 1 und 2 ist ein Seitenlängsträger 2 eines Unterrahmens 1 wiedergegeben. Am Längsträger 2 ist eine Halterung für ein mit unterbrochene)! Linien angedeutetes Radführungsglied 3 vorgesehen, welches durch eine Lagerwelle 4 und eine Strebe 5 gebildet wird. Das Radführungsglied 3 ist mit einem Rad 6 verbunden, das über eine Antriebswelle 7 mit einer nicht gezeigten Antriebseinheit zusammenwirkt. Die Halterung des Radführungsgliedes 3 wird durch Konsolen 8,9 gebildet, die an den gegenüberliegenden Längsseiten des Längsträgers 2 vorgesehen sind.
Nach Fig.3 ist der Längsträger 2 als Kastenträger ausgebildet und umfaßt ein Innenteil 10 und ein Außenteil It. Das Innenteil 10 wird durch eine U-förmige Schale gebildet, welche waagrecht verlaufende Wandungen 12 und 13 und eine senkrecht stehende Wand 14 aufweist. Das Außenteil 11 wird durch eine aufrecht stehende Wand 15 und eine waagrecht liegende Wand 16 gebildet. Beide Teile 10 und Il sind
f>5 bei 17 und 18 durch Punktschweißen miteinander verbunden. An dem Innenteil 10 des Längsträgers 2 ist die Konsole 8 angebracht. Diese besteht aus zwei Teilen 19, 20, wekhe !'lausche 21 und 22 aufweisen, an denen
sie durch Punktschweißen verbunden sind. Die Teile 19, 20 der Konsole 8 bilden ein festes Widerlager 23, das zur Aufnahme eines Gewindezapfens 24 des Radführungsgliedes 3 dient. Das Teil 19 wirkt über einen Flansch 25 mit der senkrecht stehenden Wand 14 zusammen, wogegen das Teil 20 durch einen Flansch 26 mit der waagrecht verlaufenden Wandung 13 des Innenteils 10 zusammenarbeitet Die Befestigung der Teile 19, 20 erfolgt an den Flanschen 25,26, die durch Schweißen mit dem Innenteil 10 verbunden sind.
Die Konsole 9, welche am Außenteil 11 des Längsträgers 2 befestigt ist, besteht ebenfalls aus zwei Blechpreßteilen 27, 28, die bei 29 miteinander verbunden sind. Das Teil 27 ist an der aufrecht stehenden Wandung 55 des Außenteiles U befestigt, wogegen das Teil 28 über einen Abschnitt 30 mit der Wand 16 verbunden ist. Außerdem ist am Teil 28 der Konsole 9 ein lösbares Widerlager 31 vorgesehen, das zur Aufnahme eines Gewindezapfens 32 des Radführungsgliedes 3 dient. Das Widerlager 31 ist mittels Schraubglieder 33 am Teil 28 der Konsole 9 befestigt. Zwischen dem Teil 28 und dem Widerlager 31 ist eine formsteife Platte 34 vorgesehen, durch welche ungünstige Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden können.
Die Konsolen 8 und 9 sind mittels einer gesonderten Querverbindung 35 gegeneinander abgestützt, die durch ein biegesteifes Blechpreßteil gebildet wird und sich an den Teilen 20 und 28 abstützt Die Querverbindung 35 wirkt unerwünschten Verwindungen der Konsolen 8 und 9 entgegen und ist durch Schweißen mit den Teilen 20,27 verbunden.
Beim Einbau des Radführungsgliedes 3 wird die Lagerwelle 4 mit dem Widerlager 31 vormontiert. Sodann wird das Radführungsglied 3 mit dem Widerlager 23 der Konsole 8 und dem Teil 28 der Konsole 9 verschraubt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Radaufhängung für die Hinterräder eines Kraftfahrzeuges, bei welcher die Räder einzeln angelenkt und jeweils mit einem im wesentlichen in Fahrtrichtung schwingenden Radführungsglied verbunden sind, das an einem Seitenlängsträger des Unterrahmens des Kraftfahrzeuges über eine Lagerwelle mittels Konsolen gelagert ist, die am Längsträger gehalten sind und zwischen sich die Lagerwelle des Lenkers aufnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsolen (8 und 9) ein festes und ein lösbares Widerlager (23 bzw. 31) am Längsträger (2) bilden, zwischen denen ein die Konsolen gegeneinander abstützendes Querverbindungsteil (35) angeordnet ist, das gleichzeitig das feste Widerlager (23) mit einer Lagerung für die Lagerwelle (4) bildet, die in dem aus einem Lagerteil gebildeten lösbaren Widerlager (31) eine weitere Lagerung aufweist.
2. Radaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsole (8 bzw. 9) aus mindestens zwei profilartig ausgebildeten Teilen (19, 20 bzw. 27, 28, 31) besteht, die an Wandungen (13 und 14 bzw. 15 und 16) des Längsträgers (2) befestigt sind, wovon das eine Teil (19 bzw. 27) an einer senkrechten Wand (14 bzw. 15) und das andere Teil (20 bzw. 28) an einer einen Boden bildenden Wand (13 bzw. 16) des Längsträgers befestigt wird.
3. Radaufhängung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Widerlager (23) an der der Fahrzeugmitte zugewandten Konsole (8) angeordnet ist, wogegen das lösbare Widerlager (31) an der entfernt von der Fahrzeugmitte liegenden Konsole (9) vorgesehen ist.
DE19691930802 1969-06-18 1969-06-18 Radaufhängung für die Hinterräder eines Kraftfahrzeuges Expired DE1930802C3 (de)

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DE1930802A1 DE1930802A1 (de) 1970-12-23
DE1930802B2 DE1930802B2 (de) 1977-10-06
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IT1232905B (it) * 1989-08-04 1992-03-05 Fiat Auto Spa Sospensione posteriore per autoveicoli

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DE1930802B2 (de) 1977-10-06
DE1930802A1 (de) 1970-12-23

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