DE1931062B2 - Verfahren zur Herstellung von 134-TriaIkyl-2,4,6-tris-(33dialkyl-4-hydroxybenzyl)-benzolen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 134-TriaIkyl-2,4,6-tris-(33dialkyl-4-hydroxybenzyl)-benzolen

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Description

Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von l,3,5-Trialkyl-2,4,6-tris(3,5-dialkyl-4-hydroxybenzyl)-benzolen und insbesondere der Verbindung l,3,5-Trimethyl-2,4,6-tris-(3,5-dit-butyl-4-hydroxybenzyl)-benzol. Die zuletztgenannte Verbindung ist im Handel erhältlich.
Beispielsweise eignen sich derartige 1,3,5-Trialkyl-2,4,6-tris-(3,5-dialkyl-4-hydroxybenzyl)-benzole als Antioxidationsmittel für Kraftstoffe, Schmierstoffe, Polymere mit elastomeren und/oder thermoplastischen Eigenschaften, beispielsweise synthetischen Kautschuk, Polyäthylen oder Polypropylen. Aus der britischen Patentschrift 920476 ist es an sich bekannt, derartige phenolisch substituierte Benzole herzustellen, indem man 3,5-Dialkyl-4-hydroxybenzylalkohole in Anwesenheit von Schwefelsäure und eines inerten organischen Lösungsmittels mit 1,3,5-Trialkylbenzolen zur Reaktion bringt. Die als Ausgar.gsmaterial eingesetzten Benzylalkohol können gemäß den Angaben der britischen Patentschrift 889321 hergestellt werden, indem man die entsprechenden 3,5-Dialkyl-4-hydroxytoluole umwandelt. Bei dieser Reaktion erhält man durch die Einwirkung von Brom als Zwischenprodukte die entsprechenden Benzaldehyde, welche anschließend in die gewünschten Benzylalkohol überführt werden.
Ein derartiges dreistufiges Syntheseverfahren zur Herstellung der mehrfach phenolisch substituierten Benzole unter Verwendung von 3,5-Dialkyl-4-hydroxytoluolen als Ausgangsmaterial und unter Bildung von Benzaldehyden und Benzylalkohol als Zwischenprodukten bietet jedoch schwerwiegende Nachteile. Dieses Verfahren läßt sich nämlich nur schwierig durchführen und benötigt viel Zeit, und außerdem ist das Ausgangsmaterial ziemlich teuer und nicht leicht zugänglich. Darüber hinaus ist die zweistufige Umwandlung der 3,5-Dialkyl-4-hydroxytoluole in die entsprechenden Benzylalkohole recht schwierig und die in diesem zweistufigen Verfahren erzielbaren Gesamtumwandlungsraten und Selektivitäten sind nicht befriedigend. Die dritte Stufe dieser Gesamtsynthese besteht in der Reaktion der betreffenden Benzylalkohole mit 1,3,5-Trialkylbenzolen, und in dieser Stufe wird eine verhältnismäßig große Menge Schwefelsäure verbraucht, während die Ausbeute recht gering ist.
Nach der US-PS 3053803 lassen sich nach dem gleichen Verfahren wie nach der GB-PS 920476 bei Verwendung von 1,3,5-Trialkylphenolen anstelle von 1,3,5-Trialkylbenzolen die entsprechenden 1,3,5-Trialkyl - 2,4,6 - tris - (3,5 - dialkyl - 4 - hydroxybenzyl)-phenole gewinnen, wobei man anstelle der Benzylalkohole deren Methyläther einsetzen kann, welche aber erst aus den Benzylalkoholderivaten hergestellt werden müssen. Da jedoch Äther in der Regel nicht sehr reaktionsfreudig sind und sich auch nur verlustreich herstellen lassen, ist dieser Weg für ein wirtschaftliches Verfahren nicht geeignet. Zur Herstellung von Hydroxybenzolen, die als eine der Ausgangsverbindungen für die Umsetzung mit 1,3,5-Trialkylbenzolen erforderlich sind, sind noch weitere Verfahren bekanntgeworden. So hat man nach der GB-PS 923520 bzw. der US-PS 3030428 Hydroxybenzylalkohole, die in 3- und 5-Ste!lung alkyliert sein können, aus entsprechenden Phenolen mit Formaldehyd in einem sekundären oder tertiären einwertigen Alkohol unter wasserfreien Bedingungen bei Temperaturen unter 25 ° C in Gegenwart katalytischer Mengen einer mit dem Reaktionsgemisch mischbaren Base, z. B. Alkalihydroxid oder -alkoholat oder quartären Ammoniumhydroxiden, hergestellt. Das Arbeiten unter praktisch wasserfreien Bedingungen und bei Temperaturen unter 25° C ist unerläßlich, da sonst sowohl die Reaktionsgeschwindigkeiten als auch die Ausbeuten stark herabgesetzt und/oder die Bildung von Nebenprodukten begünstigt werden. Insbesondere können sich Ätheroxide bilden, was zu explosionsartigen Zersetzungen führen kann. Deshalb werden nach den Ausführungen der FR-PS 1331448 nur Äther und Acetate eingesetzt, wodurch die Temperatureinhaltung nicht mehr so kritisch ist. Dennoch lassen sich nach beiden Verfahren nur mäßige Ausbeuten erzielen, so daß sich diese Verfahren zur Herstellung der als Ausgangsverbindungen benötigten Benzylalkohole wirtschaftlich nicht verwerten lassen.
Demgemäß besteht ein dringendes Bedürfnis, das Verfahren zur Herstellung solcher mehrfach phenolisch substituierten Benzole zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung von 1,3,5-Trialkyl-2,4,6 -tris -(3,5 -dialkyl -4 -hydroxybenzyl)-benzolen durch Aralkylierung von 1,3,5-Trialkylbenzolen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man in einer ersten Verfahrensstufe ein 2,6-Dialkylphenol mit Formaldehyd oder polymerem Formaldehyd, einem Dialkylamin und einer aliphatischen Carbonsäure bei erhöhter Temperatur umsetzt und den erhaltenen 3,5-Dialkyl-4-hydroxybenzylester in einer zweiten Verfahrensstufe mit einem 1,3,5-Trialkylbenzol in Anwesenheit von Schwefelsäure und eines inerten organischen Lösungsmittels bei Temperaturen von 0 bis 100° C umsetzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet wesentliche Vorteile. So werden nur insgesamt zwei Verfahrensstufen benötigt, und man geht von 2,6-Dialkyl-
phenolen als Ausgangsmaterial aus, welche billiger und leichter zugänglich sind als 3,5-Dialkyl-4-hydroxytoluole, während doch sowohl in der ersten als auch in der zweiten Verfahrenstufe im allgemeinen günstige hohe Ausbeuten erzielt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß in der zweiten Verfahrensstufe, in welcher der Benzylester umgewandelt wird, wesentlich weniger Schwefelsäure benötigt wird als bei der Umwandlung der entsprechenden Benzylalkohol gemäß dem Stand der Technik. Weitere Vorteile werden nachstehend noch besprochen werden.
Da die in der ersten Verfahrensstufe eingesetzte Reaktionskomponente Fonnaldehyd ein Gas ist, benutzt man im allgemeinen eine wäßrige Lösung von Formaldehyd (Formalinlösung) oder festen polymeren Formaldehyd (Paraformaldehyd), wobei die zuletztgenannte Verbindung bevorzugt ist.
Geeignete Dialkylamine, bei weichen die Alkyigruppen 1 bis 8 Kohlenstoffatome aufweisen, sind beispielsweise Di-isopropylamin, Dihexylamin, Dibutylamin oder Propylpentylamin. Aus wirtschaftlichen Gründen und wegen der bequemen Handhabung ist Diäthyiamin im allgemeinen bevorzugt. Außerdem wird aus wirtschaftlichen Gründen und wegen der leichten Zugänglichkeit vorzugsweise Essigsäure als Carbonsäurekomponente eingesetzt, obwohl auch andere aliphatisch^ Monocarbonsäuren mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen im Molekül, beispielsweise Propionsäure, Buttersäure, Ameisensäure, Cyclohexancarbonsäure oder Decancarbonsäure im Rahmen der Erfindung mit Erfolg eingesetzt werden können. Die Umsetzung des als Ausgangsmaterial eingesetzten Phenols mit den übrigen Reaktionspartnern und den gegebenenfalls mit verwendeten inerten Lösungsmitteln erfolgt zweckmäßig durch Erhitzen des Reaktionsgemisches während mehrerer Stunden, wobei ein Temperaturbereich zwischen 80 und 120° C sehr geeignet ist. Vorzugsweise wird ein molares Äquivalent oder ein geringer molarer Überschuß von Formaldehyd oder dessen Polymeren in bezug auf das als Ausgangsmaterial eingesetzte Phenol, ein molarer Überschuß der betreffenden Carbonsäure und eine geringe Menge des Dialkylamins in dem Reaktionsansatz verwendet. Sehr günstige Konzentrationsverhältnisse sind wie folgt: 1,1 Mol Formaldehyd oder Paraformaldehyd, 4 bis 5 Mol Carbonsäure und 0,1 bis 0,2 Mol Dialkylamin, jeweils bezogen auf 1 Mol des als Ausgangsmaterial eingesetzten Phenols. Vorzugsweise wird als Ausgangsmaterial 2,5-Di-tert.-butylphenoI verwendet, doch können auch andere 2,6-Dialkylphenole mit Erfolg eingesetzt werden, beispielsweise Diisopropyl-, Dicyclohexyl-, Dimethylcyclohexyl-, Di-tert.-pentyl- oder Di-tert.-octylphenol.
Aus den vorstehenden Angaben ist ersichtlich, daß das Dialkylamin nur in kleinen Mengen mitverwendet werden muß, und daraus ergibt sich, daß seine Wirkung im wesentlichen katalytisch ist. Es wird angenommen, daß die einstufige Umwandlung des Ausgangsphenols in den entsprechenden Benzylester insgesamt in zwei Reaktionsstufen erfolgt. In der ersten Reaktionsstufe reagiert das Phenol mit Formaldehyd und dem Amin zu einem N,N-Dialkyl-3,5-dialkyl-4-hydroxybenzylamin unter gleichzeitiger Bildung von Wasser. In der zweiten Reaktionsstufe reagiert dieses Benzylamin mit der Carbonsäure unter Bildung des betreffenden Benzylesters, während gleichzeitig das Dialkylamin wieder freigesetzt wird. Demgemäß wird das Dialkylamin in der zweiten Reaktionsstufe regeneriert und kann für die erste Reaktionsstufe wieder verwendet werden. Nach der Umwandlung des 2,6-Dialkylphenols kann der Benzylester, welcher im allgemeinen in einer sehr günstigen hohen Ausbeute anfällt, aus dem Reaktionsgemisch isoliert u«d weiter gereinigt werden, beispielsweise durch wiederholtes Umkristallisieren. Dieser gereinigte Benzylester kann dann für die weitere Umsetzung mit einem 1,3,5-Trialkylbenzol in Anwesenheit von Schwefelsäure und eines inerten organischen Lösungsmittels unter Bildung des gewünschten mehrfach phenolisch substituierten Benzols verwendet werden. Vorzugsweise wird als Trialkylbenzol 1,3,5-Trimethylbenzol (Mesitylen) verwendet, doch lassen sich für diese Reaktionsstufe selbstverständlich auch andere 1,3,5-Trialkylbenzole einsetzen, deren Alkylgruppen bis zu 6 Kohlenstoffatomen aufweisen können, beispielsweise Benzole mit Äthyl-, Propyl, n-Butylgruppen und geradkettigen oder verzweigten Hexylgruppen.
Es wurde weiterhin gefunden, daß die vorstehend beschriebene Isolierung und weitere Reinigung des als Zwischenprodukt anfallenden Benzylesters auch in Fortfall kommen kann, d. h., es ist möglich, die anschießende Umwandlung des Benzylesters in das gewünschte mehrfach phenolisch substituierte Benzol durch Umsetzung mit 1,3,5-Trimethylbenzol in Anwesenheit des gesamten Reaktionsgemisches durchzuführen, welches bei der Herstellung des als Zwischenprodukt erhaltenen Benzylesters in der ersten Reaktionsstufe erhalten wird. Diese Tatsache ist besonders überraschend, denn es muß darauf hingewiesen werden, daß die Konzentration des Benzylesters im Reaktionsgemisch nur relativ niedrig ist. Außerdem enthält das Reaktionsgemisch noch beträchtliche Mengen an nicht-umgesetzter aliphatischer Carbonsäure, da diese in einem beträchtlichen molaren Überschuß angewendet wird, wie vorstehend näher erläutert wurde. Außerdem enthält das Reaktionsgemisch unerwünschte Verbindungen, welche infolge von Nebenreaktionen und Folgereaktionen zusammen mit der Umsetzung des 2,6-Dialkylphenols in dem gewünschten Benzylester auftreten.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird daher die zweite Reaktionsstufe derart durchgeführt, daß der durch das Umsetzen eines 2,6-Dialkylphenols mit einer aliphatischen Carbonsäure, einem Dialkylamin und Formaldehyd oder polymerem Formaldehyd erhaltene 3,5-Dialkyl-4-hydroxybenzylester direkt im Reaktionsgemisch mit einem 1,3,5-Trialkylbenzol in Anwesenheit von Schwefelsäure und einem inerten organischen Lösungsmittel weiter umgesetzt wird.
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform werden daher die Schwefelsäure, eine 1,3,5-Trialkylbenzol und ein inertes organisches Lösungsmittel direkt zum Reaktionsgemisch zugesetzt, und man läßt dann die zweite Verfahrensstufe unter Bildung des mehrfach phenolisch substituierten Benzols ablaufen. Weitere Verbesserungen können erzielt werden, wenn das den 3,5-Dialkyl-4-hydroxybenzylester enthaltende Reaktionsgemisch zunächst mit einem in Wasser unlöslichen inerten organischen Lösungsmittel verdünnt und dann diese verdünnte Mischung mit Wasser extrahiert wird, ehe man die weitere Umsetzung des Benzylesters mit einem 1,3,5-Trialkylbenzol durchführt.
Die Umsetzung zwischen dem Benzylester und den
anderen Reaktionskomponenten unter Bildung des mehrfach phenolisch substituierten Benzols wird bei einer Temperatur im Bereich von 0 bis 100° C und vorzugsweise bei einer Temperatur im Bereich von 10 bis 40° C durchgeführt, unabhängig davon, ob bei der zweiten Reaktionsstufe die voistehend genannte spezielle Ausführungsform angewendet wird. Üblicherweise erfolgt die Umsetzung bei Atmosphärendruck, obwohl auch unteratmosphärische oder überatmosphärische Drücke angewendet werden können. Die Schwefelsäure wird in der zweiten Verfahrensstufe zweckmäßig in Konzentrationen zwischen 0,3 und 20 Mol je Mol des 1,3,5-Trialkylbenzols eingesetzt. Schwefelsäurekonzentrationen von 0,5 bis 2 Mol je Mol Trialkylbenzol, oder selbst noch weniger, sind im Rahmen der Erfindung möglich und besonders dann von Vorteil, wenn ein gereinigter Benzylester verwendet wird oder wenn Reaktionsgemische weiter verwendet werden, welche zunächst verdünnt und dann mit Wasser extrahiert worden sind. Dieses Extrahieren mit Wasser kann ein oder mehrere Male wiederholt werden, falls es erwünscht ist, und es wird im allgemeinen bei Zimmertemperatur oder höherer Temperatur bis zu etwa 60 oder 70° C unter Verwendung von 0,1 bis 10 Liter Wasser je Liter verdünnter Mischung und vorzugsweise unter Verwendung von 0,2 bis 0,8 Liter Wasser je Liter verdünnte Mischung durchgeführt.
Als inerte organische Lösungsmittel und mit Wasser nicht mischbare Lösungsmittel eignen sich Paraffine, wie Pentan, Cyclohexan, Isooctan oder Decan. Ferner lassen sich für diesen Zweck Äther, wie Methyläthyläther und Methyläthylisobutyläther und vorzugsweise halogenierte Kohlenwasserstoffe einsetzen, beispielsweise Chloroform, Methylbromid, Propylchlorid oder Äthylendichlorid. Methylenchlorid ist im Rahmen der Erfindung das bevorzugte Lösungsmittel.
Die Erfindung wird durch die nachstehenden Beispiele näher erläutert, in welchen die Verbindung 2,6-Di-tert.-butyl-4-hydroxyIbenzylacetat als »3,5,-B-Acetat« abgekürzt wird.
Beispiel 1
20,6 g der Verbindung l,6-B,(2,6-Di-tert.-butylphenol), 3,3 g Paraformaldehyd, 30 ml Essigsäure und 1 ml Diäthylamin werden 6 Stunden in einem Bad bei einer Temperatur von 100° C miteinander verrührt. Dann setzt man Wasser und Äther hinzu und wäscht den Äther unter Verwendung von Natriumbicarbonatlösung essigsäurefrei. Durch Verdampfen der Ätherlösung und Umkristallisieren aus leichtem Petroleum erhält man 16,2 g der Verbindung 3,5-B-Acetat mit einem Schmelzpunkt von 102 bis 105° C. Die Identität dieser Verbindung wird durch Infrarotanalyse bestätigt.
Beispiel 2
1643 g der Verbindung 2,6-B, 2,1 Liter Essigsäure und 250 g Paraformaldehyd werden auf einem Heiz- < mantel in einem Reaktionskolben von 5 Liter Fassungsvermögen miteinander verrührt. Nach Beginn des Aufheizens setzt man im Verlauf von 10 bis 15 Minuten 100 ml Diäthylamin hinzu. Diese Mischung wird unter Rühren auf 90° C erhitzt und etwa 6 V2 Stunden auf dieser Temperatur gehalten. Beim Abkühlen kristallisiert die Mischung, und die gebildeten Kristalle werden abfiltriert und ohne Waschen bis zu der größtmöglichen Trockne abgesaugt.
Die dabei anfallende Mutterlauge wird 2 Stunden auf 110 bis 115° C erhitzt, und beim Abkühlen derselben bilden sich weitere Kristalle. Beide Kristall-' mengen werden mit wäßriger Essigsäure (zunächst von einer Konzentration von 75%, dann verdünnter) und mit Wasser gewaschen und anschließend getrocknet. Eine weitere Menge an öligen Kristallen erhält man durch Verdünnen des Filtrats una der Waschwäs-1(1 ser. Diese öligen Kristalle werden mit kaltem Leichtpetroleum gewaschen. Die Gesamtausbeute an der Verbindung 3,5-B-Acetat beträgt 1790 g (80,7%, bezogen auf 2,6-B).
r, Beispiel 3
516 g (2,5 Mol) der Verbindung 2,6-B, 870 g (14,5 Mol) Eisessig, 112,5 g (3,75 Mol) Paraformaldehyd und 32,3 g (0,44 MoI) Diäthylamin werden 5 Stunden unter einer Schutzschicht aus Stickstoff bei
-" einer Temperatur von 99° C unter Rühren unter Rückfluß erhitzt. Anschließend kühlt man das Reaktionsgemisch auf Zimmertemperatur ab und arbeitet es dann gemäß der Arbeitsweise von Beispiel 2 weiter auf. Die Ausbeute an 3,5-B-Acetat beträgt 77,5%,
-"■ bezogen auf eingesetztes 2,6-B.
Beispiel 4
Die Arbeitsweise von Beispiel 3 wird wiederholt, jedoch wird vor dem Abkühlen des Reaktionsgemi-
*'' sches eine Probe von 58,6 g daraus abgetrennt. Zu dieser Probe setzt man 50 ml Methylenchlorid und 3 g (0,025 Mol) Mesitylen hinzu. Man rührt dann bei einer Temperatur von 3° C unter einer Schutzschicht aus Stickstoff und setzt im Verlauf von 90 Minuten
>"> tropfenweise 18,8 ml einer 80gew.-%igen Schwefelsäure (0,25 Mol) hinzu, wobei die Temperatur im Verlauf von 3 Stunden auf 20° C ansteigt. Nach dem Stehenlassen über Nacht verdünnt man das Reaktionsgemisch mit 40 ml Isooctan und trennt dann die
w sich bildenden Phasen, wobei die wäßrige Phase verworfen wird. Die verbleibende organische Phase wird mit Wasser, einer 15gew.-%igen Ammoniaklösung und nochmals mit Wasser gewaschen. Das als Lösungsmittel dienende Methylenchlorid wird abdestil-
■*"> liert, und dabei kristallisiert die Verbindung 1,3,5-Trimethyl-2,4,6-tris(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)benzol aus der heißen Lösung aus. Eine vollständige Auskristallisation erreicht man durch Abkühlen auf eine Temperatur von 3° C.
"·<> Das auskristallisierte Endprodukt wird mit kaltem Isooctan gewaschen und dann im Vakuum getrocknet. Man erhält so eine Ausbeute von 78%, bezogen auf das 3,5-B-Acetat.
γ, Beispiel 5
In diesem Beispiel wird eine andere Probe des rohen Reaktionsgemisches von Beispiel 4 mit Methylenchlorid verdünnt und dann mit Wasser extrahiert (dreimal unter Verwendung von je 0,3 Liter Wasser w) je Liter verdünnte Mischung). Die organische Phase wird anschließend über Magnesiumsulfat getrocknet, bevor man das gebildete 3,5-B-Acetat weiter mit Mesitylen und Schwefelsäure umsetzt. In dieser zweiten Reaktionsstufe werden die in Beispiel 4 angewendeten Bedingungen wiederholt, und ebenso wird die gleiche Aufarbeitungsmethode verwendet, mit der einzigen Ausnahme, daß jetzt 2 Mol Schwefelsäure je Mol Mesitylen verwendet werden, was dazu führt,
daß die Gesamtreaktionszeit nur 5 Stunden beträgt.
Die hierbei erzielte Ausbeute an dem mehrfach phenolisch substituierten Benzol beträgt 79%. Ein Vergleich mit der Ausbeute von Beispiel 4 bestätigt,
daß bei Verwendung der Extraktion das gewünschte Endprodukt in einer kürzeren Reaktionszeit unter Verwendung viel geringerer Konzentrationen an Schwefelsäure, bezogen auf Mesitylen, doch in einer entsprechenden Ausbeute erhalten wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von 1,3,5-Trialkyl-2,4,6 -tris- p.S-d.alkyl^-hydroxybenzyl)- "· benzolen durch Aralkylierung von 1,3,5-Trialkylbenzolen, dadurch gekennzeichnet, daß man in einer ersten Verfahrenstufe ein 2,6-Dialkylphenol mit Formaldehyd oder polymerem Formaldehyd, einem Dialkylamin und einer aliphati- ι» sehen Carbonsäure bei erhöhter Temperatur umsetzt und den erhaltenen 3,5-Dialkyl-4-hydroxybenzylester in einer zweiten Verfahrensstufe mit einem 1,3,5-Trialkylbenzol in Anwesenheit von Schwefelsäure und eines inerten organischen Lö- ι ~> sungsmittels bei Temperaturen von 0 bis 100° C umsetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die erste Verfahrensstufe bei Temperaturen von 80 bis 120° C und/oder die -'<> zweite Verfahrensstufe bei Temperaturen von 10 bis 40° C durchführt.
DE1931062A 1968-06-21 1969-06-19 Verfahren zur Herstellung von 133-Trialkyl-2,4,6-tris-(3^dialkyl-4-hydroxybenzyl)-benzolen Expired DE1931062C3 (de)

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