DE1931202A1 - Verfahren und Vorrichtung zur photometrischen Pruefung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur photometrischen Pruefung

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DE1931202A1
DE1931202A1 DE19691931202 DE1931202A DE1931202A1 DE 1931202 A1 DE1931202 A1 DE 1931202A1 DE 19691931202 DE19691931202 DE 19691931202 DE 1931202 A DE1931202 A DE 1931202A DE 1931202 A1 DE1931202 A1 DE 1931202A1
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lead screw
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Destribats Geb Asso
Michel Leblanc
Claude Pillet
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Commissariat a lEnergie Atomique et aux Energies Alternatives CEA
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Commissariat a lEnergie Atomique CEA
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    • G01N21/59Transmissivity
    • G01N21/5907Densitometers
    • G01N21/5911Densitometers of the scanning type
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
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    • G21C17/06Devices or arrangements for monitoring or testing fuel or fuel elements outside the reactor core, e.g. for burn-up, for contamination
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Description

19312Q2
Patentanwälte DIpl.-lng.R.ßsetzu. 4lO-l4.679P(14\8oH) . 19.6.1969 Dipl.- Ing. lampreeht
**** 22 SteiMdofft«. 10
Commissariat ä !^Energie Atomique, Paris (Frankreich)
Verfahren und Vorrichtung zur photometrischen
Prüfung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur automatisch«» Prüfung einer optischen Eigenschaft eines gegebenen Gegenstandes (Prüflinge) und eine Meß- und Registriervorrichtung zur Durohfülirung des Verfahrens.
Die £s*£i&äaaf betrifft insbesondere die photometrisoh· Prüfung eiaesp stenographischen Registrierung» vor allem dl· Prüfung TOSS Äftöi»graphien von umhüllten Brennplatten, die in Kömr§8kt®?9S verwendet werden, in denen die Abkühlung des Keras 'dsweln Wasser vorgenoniiaen wird, das gleichzeitig als Nemt3eoa*ise©d(arator dient. .
Bekanntlich;-haben«Brennpl at ten die Form eines relaiiT dünnen S&reifene aus^Spalt&taff, insbesonder© auf.„der
Gmadlage v®» Ältieiniuis und iJran,;;:daar ®v©>itu«ll.- apgerai- · iip* ,t^dEpr--ja«:-'tea-iaäsm-1 S&±^ßn^mi. t--. ©iner,.;-konstant;·
BAD ORIGINAL
■,■";;■ ■■■"■ · f ; ;. 19-J1202
Schicht aus einem Hüll- und Schutzmaterial, insbesondere Aluminium, beschichtet ist. Bekanntlich ist es von Interesse, in jeder derartigen Brennplatte die: Homogenität der Brennlegierung zu kennen, um die Uranbeladung pro Flächeneinheit zu prüfen, die zwischen einem Maxiraum und einem Minimum liegen muß, die die zulässigen Abweichungen von"' der Nennbeladung bestimmen. Zur Vornahme dieser Prüfung ' kommen verschiedene Verfahren in Frage, insbesondere auf ! der Grundlage der Absorption von Röntgen- oder Gammastrahlen bei direkter Messung der die.geprüfte Platte durchsetzenden Strahlung oder der Messung der Selbstgammaemission des Brennstoffs. Diese Verfahren haben jedoch den großen Nachteil, daß sie für ihre Durchführung eine sehr W lange Zeit benötigen, insbesondere für eine vollständige Prüfung der gesamten Fläche der Platte. ~
Der Erfindung liegt daher die Aufgäbe zugrunde,diese Schwierigkeiten durch ein photometrisches Prüfverfahren asu überwinden, das die kontinuierliche-Messung und Registrierung einer optischen Eigenschaft des Prüflings, insbesondere seiner relativen Opazität, erlaubt, wodurch jeglicher Einfluß auf die Meßergebnisse durch diese verfälecheride* Parameter „ wie eine Inhomogenität oder eine Änderung der Halterungszeit der Prüflinge oder derBestrahlungsiichtquelle oder selbst eine Drift oder Abweichung der verwen-. deten Registriereinrichtung vermieden wird. Durch die Er- * findung soll ferner eine photometrische Prüfvorrichtung angegeben werden, die insbesondere zur Prüfung einer radiographischen Registrierung einer Brennplatfte für einen Kernreaktor geeignet ist, durch die in einem kürzeren Zeitintervall und mit ausreichender Genauigkeit die Verteilung der Uranbeladung in der Platte und ihr Wert, für jeden Punkt festgestellt, werden kann, und zwar gemessen ±m Vergleich
' l 1 's
zu Bezugswerten, die die zulässigen Toleranzgrenzen bestimmen oder aus denen diese Toleranzen abgeleitet werden können.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch die Vornahme einer zyklischen Messung einer optischen Eigenschaft des Prüflings und durch ihren Vergleich mit mindestens zwei festen oder variablen Bezugswerten der gleichen Eigenschaft, die während des Zyklus gespeichert worden sind. .
Die optische Eigenschaft kann insbesondere die Opazität des Prüflings, sein Reflexionskoeffizient oder sein Brechungsindex sein0 Die gespeicherten Bezugswerte sind vorteilhafterweise direkt oder indirekt auf die maximale oder minimale Toleranz bezogen, die für diese Eigenschaft zulässig sind« ■ '
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen Schlitten, der einen Meßkopf trägt, der zyklisch eine optische Eigenschaft des Prüflings, insbesondere einer durch den Meßkopf abgetasteten radiograph!sehen Registrierung, mißt und diese Eigenschaft mit mindestens zwei Bezugswerten vergleicht, die zu einem gegebenen Zeitpunkt des Zyklus gemessen und gespeichert worden sind und für jeden neuen Zyklus neu bestimmt werden.
Die Vorrichtung kann weitergebildet werden durch die Längsbeweglichkeit des Schlittens in einer Längsrichtung durch einen die Registrierung tragenden Tisch, der in einer Querrichtung senkrecht zur Längsrichtung hin- und herbeweglich ist durch eine Einrichtung zur Anzeige der Messangen, die an ein Registriersystem angeschlossen ist, das der Verschiebung des Schlittens und des Tisches unterliegt, durch eine Einrichtung zur Steuerung des Antriebs des Schlittens und des Tischwund durch eine Elektronikeinrichtung für den Gesamtbetrieb.
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Die Anzeigeeinrichtung kann beispielsweise einen kontinuierlich abrollenden Papierstreifen und einen Schreibstift aufweisen» '
Die Erfindung soll anhand der Zeichnung näher erläutert werden» Es zeigen!
Fig, V eine Aufsicht auf ein Ausführungsbeispiel der Prüfvorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 schematisch die optische. Einrichtung für den Schlitten der Vorrichtung, die den Meßkopf bildet}
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"v Fig. 3 ein Blockschaltbild der elektronischen Gesamt-
steuereinrichtungj und
Fig. k die Vornahme der photometrischen Abtastung einer photOgraphischen Registrierung durch den Meßkopfe
Gemäß Fig. 1 hat die abgebildete Prüfvorrichtung e.ine Grundplatte T für ein Gehäuse 2. Auf diesem ist ortsfest eine Platte 3 montiert, die eine Motor-Getriebe-Elnheit 4 trägt, die eine Steuerung verschiedener Teile der Vorrichtung erlaubt* Die Motor-Getriebe-Einheit k hat einen Elektromotor 5» dessen Abtriebswelle direkt mit einem Untersetzungsgetriebe 6 gekuppelt ist« Dieses treibt über eine elastische Kupplung 7 eine elektromagnetische Kupplung 8 an, die insbesondere das sofortige Anhalten aller durch die Motor-Getriebe-Einheit 4 gesteuerten Organe erlaubt· Diese elektromagnetische Kupplung treibt über die Hauptwelle der Motor-Getriebe-Einheit ein Kegelrad 9 an, das mit einem zweiten Kegelrad 10 kämmt, das am Ende einer Stange 11 befestigt ist, die sich durch das Gehäuse 2 er-
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streckt und in einer Kurbel 12 endet s die bei Auskupplung der Motor-Getriebe-Einheit k einen manuellen Antrieb erlaubt. Auf der gleichen Weile wie das Kegelrad 9 ist sin Kettenrad 13 montiert, das bei "Drehung eine Kette lh antreibt, deren Zweck noch erläutert werden wird. Auf der gleichen Welle ist ein Stirnrad 15 befestigt, d&s mit einem zweiten Stirnrad 16 kämmt. Die Achse des zweiten Stirnrades steuert über ein Untersetzungsgetriebe 17 die Drehung einer Transmissionswelle 18, deren Ende -in einem Lager 19 gelagert ist und ein Kettenrad 20 trägt, das eine zweite Kette 21 antreibt. Dies© läuft auch um ein aweites Kettenrad 22» das an einer Welle 23 befestigt ist9 die durch Lager Zh und 25 gelagert ist, die am G-ehäuas© 2 befestigt ist, Die Welle 23 trägt auf einem größeren Längsabschnitt ein Spiralgewinde 26 und bildet dadurch eine Leitspindel zur Verschiebung eines Schlittens 27 parallel zur Welle 23. Der Schlitten 27 ist in einer Gleitführung 28 parallel zur Welle 23 gelagert und hat eine Mutter 29, die mit der Leitspindel so zusammenarbeitet, daß durch Drehung der Mutter der Schlitten 27 in Längsrichtung entlang der Gleitführung 28 verscliobsa uiMe Vorzugsweise besteht die Mutter 29 aus zwei getrennten Teilen, di© die Lösung von der Leitspindel über sinea Nocken 30 ©klauben, · ■ der durch einen Handhebel 31 "verstellbar ist» Di© Verschiebung des Schlittens 27 kann bei Ausfall des JjitE'lsbsraotors 5 manuell vorgenommen werdsn9 in diesem Fall ist das Un-. tersetznngsgetriebe 6 direkt über ©in© a©chaniseSa® Verbindung 32 mit ©imer Kurbel 33 gelmppelto Äußere!©® kann die Geschwindigkeit der Schlittenverschiebung fo©l±ebig über eine zweite Verbindung 3^· ©rinöht od§r v<svw±n^®Tt werden j, die mit ©in©3r Kurbel 35 zusammenarbeitet und auf das Untersetzungsgetriebe 17 einwirkt^ das über di© ¥©11© 18 di© Drehung der Kettenräder 20 und 22 steuerto
Auf dam Gahäöae 2 sind zwei Führungen j6 und 37 par-.
allal gu©iman.d©3? und senkrecht sup Gleit führung· 28 d®s
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Schlittens 27 angeordnete Auf diesen Führungen ist ein Auflagetisch 38 für eine radiographische Registrierplatte 39 montiert, die durch einen Meßkopf abgetastet wird, dessen Einzelheiten weiter unten erläutert werden sollen und der durch den Schlitten 27 getragen wird» Der Auflagetisch 38 ist auf seinen Führungen J6 und 37 durch zwei Stangen 40 und 41 hin- und herbeweglich, die von der Seitenfläche des Tisches getragen sind und mit aswei Pleuelstangen 42 bzw, 43 zusammenarbeiten, die in zwei Buchsen 44 bzw. 45 von zwei parallelen Kurbelscheiben 46 bzw. 47 gelagert sind. Die beiden Kurbelscheiben sind durch eine Querwelle 48 verbunden, die vom Gehäuse 2 getragen ist k und parallel sur gemeinsamen Richtung der Welle 23und der Gleitführung 28 verläuft..".Auf der Welle 48 ist ein Kettenrad 49 gegenüber dem Kettenrad13 befestigt, so daß die Kette 14 um diese beiden Kettenräder umläuft»
Die Prüfvorrichtung hat außerdem eine Anzeigeeinrichtung zur graphischen Anzeige der durch den Meßkopf des - Schlittens 27 nacheinander erfaßten Werte entsprechend .der* Abtastung der radiographischen Platte 39 durjch die
Längsbewegung; des Schlittens einerseits und die hin- und hergehende - Quer-bewegung des Tisches 38 andererseits. Zu diesem Zweck ist die Welle 23 links von dem Kettenrad 22 ■-.;... siit"-.einem -zweiten Kettenrad 50 verseh©**» das über eine Kette 5t eia anderes Kettenrad 52 an einem Ende einer Welle 53 eines Wechselgetriebes 54 antreibt. Die Abtriebs-.'-.-■ well© 55 des Wechselgetriebes trägt ein Kegelrad 56-.," das '-mit. einem- gwsitan Kegelrad 57 käinm-t, dessen Achse an ihrem-'.anderen Ende ein Stirnrad 59 trägt. Das Stirnrad 59 treibt über .ein zweites Stirnrad 60 eine Walze 61 an, di-e auf..einem Halter-62 gelagert istr der an der Gruadplatte .' der .,Vorrichtung- befestigt ist. Die Walze 6 !treibt kontinuierlich einen Papierstreifen 63 an, insbesondere aus elektroiytischen» Papier, der mit dem Ende 64 eines ""Schreib-
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stifte 65 zusammenarbeitet· Der Schreibstift 65 ist um einen Zapfen 66 an einer Schulter 6? des Getriebes 5^ angelenkt und außerdem an seinem Ende an einem Zapfen 68 angelenkt, der von einem Vorsprung 39 des Tisches 38 getragen ist. Infolge dieser Anordnung wird ataf den Schreibstift 65 vom Tisch 38 eine Hin- und Herbewegung übertragen, deren Amplitude entsprechend der Lage des Schwenkzapfens 66 in einem gegebenen Verhältnis zur Verschiebung des Tisches in seinen Führungen 36und37 steht. Vorzugsweise kann der Schwenkzapfen drei verschiedene Stellungen einnehmen, so daß das Ende 6^ des Schreibstifts 65 eine Hin- und Herbewegung· auf dem Papierstreifen 63 im Verhältnis 1 t 1, 1 ι 2 oder 1 : 4 zu der des Tisches ausführen kann, der die radiographische Regietrierplatte 39 trägt. Außerdem ist das Getriebe 5h so aufgebaut, daß. die Abwickelgeschwindigkeit des Papierstreifehs 63 beliebig im Verhältnis 1:1, 1 s 2 oder 1 s h zu der Bewegungsgeschwindigkeit des Meßkopfes eingestellt werden kann, der durch den Schlitten 27 getragen ist.
Figo 2 zeigt das Blockschaltbild des Meßkopfes. Der Meßkopf hat eine sehr stabile Lichtquelle 70, deren emittiertes Licht durch ein Prisma 71 und einen Kondensor 72 auf eine Blende 73 geworfen wird, so daß eine Punktabbildung der Quelle 70 erhalten werden kann. Diese Punktquelle beleuchtet die radiograpÄische Registrierplatte 39» die auf dem Tisch 38 quer zu einer Linse 7^ montiert ist. Der so beleuchtete Teil der Registrierpiatte stellt einen Gegenstand dar, dessen Bild durch ein zweites Prisma 75 und ein Objektiv 76 auf die Ebene einer Rechteckblende 77 mit regelbarer Öffnung geworfen wird. Die durch diese Öffnung fallende Lichtmenge trifft auf das Fenster eines Photovervielfachers 78, dessen Ausgangsstrom dieser Lichtmenge proportional ist und damit von der Opazität der Registrierung 39 abhängt. Der Meßköpf weist ferner eine Sicherheits-
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einrichtung zum Schutz des Photovervielfachers auf, die eine Klappe 79 hat» die durch einen Drehelektromagneten 79 so gesteuert ist, daß sie vor das Fenster des Photovervielfachers geschwenkt wird, wenn das empfangene Licht einen gegebenen Schwellenwert Überschreitet. Auf der Blende 77 sind schließlich zwei Photozellen 81 und 82 montiert, die im Bild der photοgraphischen Registrierung 39» das durch das optische System übertragen wird, die Bezugswerte feststellen» die als Normale für die Messung dienen«.
In Fig, 3 ist schließlich das Blockschaltbild der Elektronikeinrichtung abgebildet, die an den Meßkopf an-. geschlossen ist· In dem Blockschaltbild sind außer dem ™ Photovervielfacher 78, der an einen Hochspannungsgenerator 83 angeschlossen ist, die beiden Bezugsphotozellen 81 und 82 zu erkennen» die ein Signal entsprechend einem maximalen Schwellenwert bzw. einem ainimalen Schwellenwert für die gemessene optische Eigenschaft verarbeiten. Die Ausgänge des Photovervielfachers einerseits und der Photozellen andererseits sind parallel an zwei Einrichtungen Sk und 85 zur .Speicherung von Informationen angeschlossen, die durch die Photozellen 81 und 82 so gesteuert sind»'daß die Spannung am Ausgang des Photovervielfachers für jeden Bezugswert ebenfalls gespeichert wird. Diese gespeicher» ten Werte können gewUnschtenfalls mit einem gegebenen Koeffizienten in zwei Korrekturschaltungen 86 und 8? versehen werden* Am Ausgang der Korrekturschaltungen werden diese Signale in zwei Vergleichern 88 und 89 verglichen, die Signale erzeugen, die als Logiksignale in Schaltungen 9,0 bzw. 91 eingespeist werden, die an die beiden Vergleicher so angeschlossen sind» daß das Endausgangssignal von einem Adapter 92 in eine Registriereinrichtungeingespeist wird, die Signale mit folgendem Pegel abgibt:
Pegel 0 für eine Opazität zwischen den Bezugswerten, -. ■ '■'';." ■■■;.- -.;
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BAD ORlQ)NAt.
Pegel 1 für eine Opazität über der maximalen Opazität,
Pegel 2 für eine Opazität unter der minimalen Opazität.
Der Betrieb der beschriebenen Prüfvorrichtung folgt aus der vorangegangenen Beschreibung und besteht im wesentlichen nach Anordnen der Registrierplatte 39 auf dem Tisch 38 im Abtasten deren Oberfläche durch Überlagerung , der Hin- und Herbewegung des Tisches und der Längsverschiebung des Schlittens, der den Meßkopf trägt. Wie bereits erläutert wurde, ist die zu prüfende radiographische Registrierung 39 vorzugsweise die einer Brennplatte 101 (vgl. Fig. 4), die eine Beschichtung 102 insbesondere aus Aluminium trägt, die einen dünnen Streifen aus einer Uran-Aluminium-Legierung 103 bedeckt, von der die Homogenität und Verteilung der Uranbeladung zu prüfen ist« Zu diesem Zweck ist die Brennplatte 101 zwischen zwei Normal streif enTO*» und 105 aus Aluminium angeordnet, die eine solche Dick· haben, daß ihre Röntgenstrahlabsorption genau dem zulässigen minimalen bzw. maximalen Urangehalt entspricht.
Unter diesen Bedingungen besteht die photometrische Messung darin, daß während der Bewegung des Meßkopfes über die radiographische Registrierung die relative Opazität jedes Punktes gemessen wird, dessen Beleuchtung durch die Anzeigeeinrichtung von Fig. 2 vorgenommen wird, und anschließend der Meßwert für jeden Zeitpunkt alt den Bezugswerten verglichen wird, die durch das radiographische Bild der Normalstreifen 104 bzw. 105 gegeben sind» das durch die Photozellen 81 und 82 erfaßt wird. Diese Bezugswerte werden bei jeder Hin- und Herbewegung des Auflagetiaches der Registrierung gespeichert und aiit den Meßwerten vom Meßköpf verglichen, so daß sie für diθ folgende Hin- und Herbewegung und so weiter während der Dauer der
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Abtastung der Registrierung auf dem neuesten Stand sind. ' Die Vorrieb.tung erlaubt auch, in sehr kurzer Zeit Signale zu registrieren, die einerseits den zulässigen Grenztoleranzen und andererseits dem Wert Null der Uranbeladung in der Brennplatte entsprechen, und gleichzeitig diese Signale auszuwerten, indem sie mit den Bezugswerten selbst verglichen werden, die während der ganzen Dauer der Prüfung neu bestimmt werden·
Dadurch werden Fehler vermieden, wie sie insbesondere durch Opazitätsschwankungen infolge der Verarbeitung der radiographischen Registrierung während ihrer Entwicklung hervorgerufen werden, vor allem, wenn die Länge der
W geprüften Brennplatte groß ist und die Größenordnung von 1m hat· Ferner werden Fehler vermieden, die dadurch bedingt sind, daß das Röntgenstrahlungsfeld der Vorrichtung, das vorher die Radiographie beeinflußt hat, nicht von einem Punkt zum anderen konstant ist, da es von der Lage relativ zur Quelle abhängt. Außerdem erlaubt die Anzeigevorrichtung eine unmittelbare Anzeige der so vorgenomme- , nen Messungen, beispielsweise in Form schwarzer Stellen, die einen über der maximalen Toleranz zulässigen Gehalt haben, grauer Stellen, die einen unter der minimalen Toleranz lie genden Wert haben, und weißer Stellen, die einen Urangehalt in der Platte zwischen den Toleranzgrenzwerten
. haben, wobei diese Stellen durch die vorher definierten Logikpegel bestimmt sind·
Es istersichtlich, daß die Vorrichtung gemäß der Erfindung unter Abwandlung zahlreicher Betriebsparameter betrieben werden kann, insbesondere der Änderung des Abstands oder der Länge des Fensters des Photovervielfachers des Meßkopfes, des Längsverschiebungshubes des Schlittens, der Querbewegung des Tisches, der die Registrierung trägt, oder der Abtastgeschwindigkeit· Außerdem soll darauf hin-
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gewiesen, werden, daß das Verfahren gemäß der Erfindung nicht auf die Messung der relativen Opazität einer radioaktiven Registrierung beschränkt ist, sondern die Prüfung jeder gegebenen optischen Eigenschaft eines Prüflings erlaubt. Insbesondere kann für einen derartigen Prüfling eine Linie bestimmt werden, auf der eine derartige Eigenschaft konstant ist, und zwar entsprechend der Bestimmung einer Linie gleicher Dichte, wenn diese Eigenschaft genau die Opazität des zu prüfenden Gegenstandes ist« Gemäß einer anderen Abwandlung kann das Verfahren gemäß der Erfindung die Registrierung des Mittelwerts entlang einer . Achse einer bestimmten Zone ermöglichen, in diesem Fall wird bei jedem Überschreiten eines gegebenen Pegels durch den Meßkopf die vorgenommene Messung, umgesetzt in Logikwerte, in einen Zähler eingespeist. Der Mittelwert in dieser Zone kann daher direkt durch Ablesen des Zählers gewonnen werden. Schließlich kann das Registriersystem durch einen Tisch gebildet werden, der zwei aufeinander senkrechte Bewegungen ausführt, wobei der Meßkopf feststeht} dabei ist der Tisch an einen Punkt- oder Kurvenschreiber angeschlossen, der eine sofortige Darstellung der Ergebnisse erlaubt. Ferner kann die Registrierung auf Magnetbändern vorgenommen werden, mit anschließender feldrichtiger Anordnung und Auswertung der Meßdaten.
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Claims (1)

  1. "12V '; 133 1202
    Patentansprüche
    1. Verfahren zur photometrischen Prüfung einer optischen Eigenschaft eines Prüflings, d a d u r c h g e ken η ζ eic h η et, daß eine zyklische Messung dieser Eigenschaft durchgeführt wird und daß diese mit mindestens zwei festen oder variablen Bezugswerten der gleichen Eigenschaft verglichen wird, die während des Zyklus gespeichert worden sindo
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Eigenschaft die Opazität der Reflexionskoeffizient oder der Brechungsindex des Prüflinge ist.
    3· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gespeicherten Bezugswerte dieekt auf die zulässige maximale und minimale Toleranz für die Eigenschaft bezogen sind. .
    «j Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrene nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schlitten (2?) », der einen Meßkopf (Fig. 2, 3) trägt, der zyklisch die optische Eigenschaft des Prüflings, insbesondere einer durch den Meßkopf abgetasteten radiographischen Registrierung mißt und die Eigenschaft mit mindestens zwei Bezugswerten vergleicht, die zu einem gegebenen Zeitpunkt des Zyklus gemessen und gespeichert worden sind sowie bei jedem neuen Zyklus neu bestimmt werden.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die Längsbeweglichkeit des Schlittens (27) in einer Längsrichtung ,durch einen die Registrierung (39) tragenden Tisch (38), der in einer Querrichtung senkrecht zur Längs-
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    richtung hin-und herbeweglich ist, durch eineι 'Einrichtung zur Anzeige der Messungen, die an ein Registriersystem angeschlossen ist, das der Verschiebung des Schlittens und des Tisches unterliegt, durch eine Einrichtung (4) zur Steuerung des Antriebs des Schlittens und des Tisches und durch eine Elektronikeinrichtung (Fig. 3) für den Gesamtbetrieb.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung einen kontinuierlich sich abwickelnden Papierstreifen (63) und einen Schreibstift (64) hat.
    7· Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (27) in einer Gleitführung (28) gelagert und über eine Mutter (29) mit einer Leitspindel (26) parallel zur Längsrichtung verschiebbar ist. ■' ' ■ ■"--..■■.'■■ -..' '-.' '. ■-.--' "
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7»dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (29) aus zwei lösbaren Teilen besteht, um den Schlitten (27) von der Leitspindel(26) zu lösen.
    9ο Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (38) mit mindestens einer Einheit von Kurbelscheibe (46, 47) und Pleuelstange (42, 43) verbunden und in zwei Führungen (36, 37) geführt ist, die senkrecht zur Gleitführung (28) de» Schlittens (27) verlaufen.
    1Oo Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung ein Wechselgetriebe (54) hat, das in gegebenem veränderlichem Verhältnis die Drehbewegung der Leitspindel (26) auf eine Antriebswalze (61) des Papierstreifens (63) überträgt.
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    11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibstift (64) an einem lageverstellbaren Zapfen (66) angelenkt und an einem Vorsprung (69) des Tisches (38) befestigt ist.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Steuerung des Antriebs eine Einheit (4) von Motor und Untersetzungsgetriebe mit Drehmomentbegrenzer hat und über eine elektromagnetisch« Kupplung (8) mit einer Welle (i8) zum Antrieb von Kettenrädern (13, 20) verbunden ist, die die Drehung der Leitspindel (26) und der Kurbelscheibe (46, 47) steuern.
    W 13· Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Steuerung des Antriebe eine Sicherheitshandsteuerung (34, 35) hat.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßkopf eine optische Einrichtung hat, die aus einer Lichtquelle (70) besteht, die auf einer Blende (73) als Punkt abgebildet wird, der den Prüfling (39) beleuchtet, und daß der Prüfling über ein Prisma (75) und ein Objektiv (76) in die Ebene einer Blende (77) mit verstellbarer Öffnung abgebildet wird, die sich vor dem Fenster eines Meßphotovervielfachers (78) befindet (Fig. 2).
    15° Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (77) «it verstellbarer Öffnung mindestens eine Photozelle (81, 82) trägt, die im Bild des Prüflings (39) den Wert eines Bezugsnormals (1O4, 105) , erfaßt (Figo 2, 4).
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